
Das Jahr 2000 liegt mittlerweile ein Vierteljahrhundert zurück. Für den Historiker nur eine kleine Zeitspanne, für einen Menschen beinahe eine Ewigkeit. Dass sich innerhalb von 25 Jahren das Leben eines einzelnen komplett wandeln kann, ist wenig erstaunlich; dass eine komplette Gesellschaft in einem derart kurzen Zeitraum umgebaut werden kann, hingegen schon. Gerade wer noch jünger ist, wird, wenn er auf die Zustände im heutigen Deutschland schaut, zu dem Schluss kommen, dass es wohl immer schon so war. Aber weit gefehlt: Damals herrschte in Deutschland noch echte Meinungsfreiheit. Vom Islam fühlten sich nur die wenigsten bedroht. Generell blickte die Menschheit, anders als heute, optimistisch in die Zukunft, weil man glaubte, der technische Fortschritt werde alle Probleme beseitigen. Den Deutschen ging es damals gut, sogar eher zu gut, dass man von einer „Spaßgesellschaft“ sprach.
Aber: Wenn die damalige Zeit wirklich so perfekt gewesen wäre, würde die Gegenwart wohl kaum so furchtbar aussehen. Vorboten auf den bevorstehenden Wandel gab es durchaus, und wer genau hinsieht, bemerkt, dass bereits damals etwas ins Wanken geriet. Ein Beispiel: In den 1990er Jahren sprach der “Spiegel” noch in klaren Worten gegen den Islam aus. Vor zwei Wochen bereits erschien hier auf Ansage! eine aufschlussreiche Analyse zu diesem Thema. Stimmen, die den Islam verteidigten, waren damals die absolute Minderheit. Das begann sich um die Jahrtausendwende langsam zu ändern. In diese Zeit fällt ein Umschwenken in der Sprachregelung auch im “Spiegel”: Aus „Moslems“ wurden langsam „Muslime“. Einige Zeit lang waren beide Begriffe gleichzeitig (manchmal sogar in ein und demselben Artikel!) im Gebrauch. Manchmal hieß es noch „Ussama ibn Ladin“, an dieser Stelle wird aber einheitlich die heute gängige Sprachkonvention verwendet.
Spott und Sarkasmus
In der Auseinandersetzung mit dem Islam gab es in dem Hamburger Magazin, das hier als Gradmesser des sich wandelnden Zeitgeistes gelten kann, manchen – nicht ganz ernst gemeinten – Seitenhieb: Einige Artikel werden etwas spöttisch. So habe eine Expertise der Al-Azhar-Universität in Kairo ergeben, dass die beliebte Quizsendung „Wer wird Millionär“ Islam-kompatibel sei. Und eine Studie aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kam zum Schluss, dass man seine Knie „Gesund beten“ könne. Durch die häufigen religiösen Verneigungen halte man seine Gelenke besser in Schuss. Der Vorschlag aus der Politik, Deutschkurse für Ausländer anzubieten, wurde ebenso wie der türkische Akzent der Lächerlichkeit preisgegeben: „Gleichzeitig werden Tankstellenpächter zu Sprachprüfern ausgebildet: Für den Satz ‚Hab isch konkret meine Ford an Säule 5 vollgemacht‘ gibt’s – zack! – gleich den doppelten Mineralölsteuersatz. Das treibt Autos von der Straße und Türken in die Sprachkurse. Und weil viele Deutsche auch Probleme mit der deutschen Grammatik haben, gilt für eingebürgerte Türken eine Härtefallregelung. Hier zählt als Nachweis der Integrationswilligkeit schon der Satz ‚Bin isch stolz, eine Deutscher zu sein.‘“ Ja, sowas las man damals tatsächlich noch im “Spiegel”.
Früher konnte man sich auch darauf verlassen, dass der “Spiegel” die Herkunft eines Täters korrekt benannte. Dass es sich bei einem Serienvergewaltiger um einen Türken handelte, wurde nicht verschwiegen. 2019 hingegen bezeichnete der “Spiegel” vier Kurden, die auf Mallorca eine Frau vergewaltigt hatten, bereits als Deutsche. Wenn damals also über Antisemitismus im Fußball berichtet und die Herkunft der Übeltäter nicht genannt wurde, konnte man sich, anders als heute, noch sicher sein, dass es sich definitiv um Deutsche handeln musste.
Als das Internet noch Neuland war
Das Internet ist aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken, war im Jahr 2000 für die meisten Deutschen aber noch Neuland. Auch auf diesem Feld gab es Überschneidungen zum Islam. So bezeichnete der “Spiegel” das Internet als „Tor zur Welt für islamische Frauen“: „Nur vier Prozent aller Surfer aus islamischen Ländern sind Frauen. Trotzdem, so war auf einer Konferenz in New York zu hören, eröffnet das Web gerade islamischen Frauen ungeahnte neue Möglichkeiten. Die Zukunft hat begonnen: In ‚Cyberia‘ verkaufen Musliminnen Handarbeitsprodukte – oder nehmen an Workshops über Gewalt gegen Frauen teil. […] Dabei könnte das Netz nach Ansicht von Frauenrechtsorganisationen ein Schlüssel sein im Kampf gegen Armut, Isolation und Analphabetentum moslemischer Frauen. […] Das Internet biete den Frauen ein Fenster zu einer Welt, von der sie oft keine Vorstellung hätten, da sie nur selten das Haus verließen – und wenn, dann zumeist nur in Begleitung männlicher Verwandter. “
Unter den Taliban gelte das Gebot „Du sollst nicht surfen!“: „Die Liste der Dinge, die man in Afghanistan nicht darf, wächst beständig. So lässt das radikal-islamische Regime der Taliban seine Religionspolizei akribisch darüber wachen, dass niemand Musik hört (es sei denn, religiöse), dass sich niemand rasiert, niemand Menschen oder Tiere abbildet – und niemand im Web surft. […] Zahlreiche islamisch geprägte Staaten tun sich schwer mit dem Internet. In einigen gibt es seit Jahren mehr oder minder erfolgreiche Versuche, insbesondere pornografische Angebote weitgehend herauszufiltern. Zu einem generellen Surf-Verbot ist es bisher nirgendwo gekommen: Selbst erzkonservative Regime erkennen die wichtige Rolle an, die das Web heute spielt.“ Auch wurde darüber berichtet, dass islamfeindliche Äußerungen beim Internetanbieter AOL nicht ausreichend moderiert werden. Immerhin hat sich in diesem Punkt seit der Jahrtausendwende nicht viel geändert.
Letzte Reste von Islamkritik
Zu Beginn des neuen Milenniums wagte der “Spiegel” noch zu fragen: „Woher nehmen in Deutschland lebende Muslime sich das Recht, ihre religiösen Verbote der pluralistischen Gesellschaft der Bundesrepublik aufzudrücken?“ Ebenso hinterfragte man unter der Überschrift “Rindvieh auf zwei Beinen” die Tradition des Schächtens. Türkische Tierschützer würden sich für „ein Ende des alljährlichen Blutbads zum islamischen Opferfest“ einsetzen. „Doch Fundis wollen an dem Gemetzel festhalten.“ Der “Spiegel” warnte man auch den „Tricks der Türken“: Ankara habe Interesse am Leopard-2-Kampfpanzer bekundet, doch die Bundesregierung sträube sich noch. Als Alternative wurde in der Türkei diskutiert, einfach vergleichbare US-amerikanische Panzer einzukaufen, die viele deutsche Bauteile enthalten, um Deutschland damit ein Glaubwürdigkeitsproblem zu bescheren.
In einer recht knappen Meldung berichtete der “Spiegel” über ein „folgenschweres Urteil“: Ein Verbot einer islamistischen Partei durch das türkische Verfassungsgericht stehe kurz bevor. Nutznießer des Verbots und Profiteur der freiwerdenden Stimmen könnte der damals noch unbekannte Recep Tayyip Erdogan sein, der bekanntermaßen bis zum heutigen Tag die Türkei regiert. Ihm steht der “Spiegel” auch aktuell noch skeptisch gegenüber – einer der letzten Reste Islamkritik, der sich in dem Hamburger Blatt gehalten hat. Pünktlich zum Weihnachtsfest 2000 sah der Spiegel eine „Rückkehr des Glaubens“: „Mit der neuen Religionsblüte ist das Heer der rücksichtslosen Gotteskrieger mächtig gewachsen, besonders in den islamischen Ländern. Überall kämpften dort fundamentalistische Terrorgruppen um die Vorherrschaft. Wo sie den Sieg erringen konnten, etwa im Sudan oder in Afghanistan, etablierten sie ‚Gottesstaaten‘, die – mit Folter, schauerlichen Körperstrafen, Zensur und Frauenunterdrückung – für westliche Beobachter eher dem Reich der Finsternis gleichen. Kritiker des geistlichen Extremismus beklagen, dass sich die gemäßigten Religionsvertreter nur ungern und halbherzig von ihren militanten Glaubensgenossen distanzieren. Der Grund: Um keinen Preis möchten die Gottesmänner ihre interne Zerstrittenheit öffentlich zur Schau stellen.“
Aufschlussreiche Interviewpassagen
Geschichte wiederholt sich: Aktuell wird Saudi-Arabien von seinem Kronprinzen regiert, da der König nicht mehr geschäftsfähig ist. Diese Konstellation gab es in den 1990ern schon einmal: Der damalige Regent Abdullah bin Abd al-Aziz empfing den “Spiegel” zum Interview. Dieser hakte beim Thema Nahostkonflikt unerbittlich nach, woraus sich im Interview folgender Dialog entspann:
„Abdullah: In der Tat erreicht der Blutzoll Ausmaße, die wir nicht länger hinnehmen können. Die israelische Kriegsmaschinerie richtet sich täglich gegen unbewaffnete Menschen, die ja höchstens Steine auf sie werfen.
SPIEGEL: Vergessen Sie da nicht die Mörsergranaten, die ins israelische Kernland gefeuert wurden?
Abdullah: Ich jedenfalls kenne aus jüngster Zeit keinen anderen Fall von solchem Ungleichgewicht: auf der einen Seite ein Arsenal modernster Waffen, darunter Panzer und Kampfflugzeuge, und auf der anderen Seite eine unbewaffnete Bevölkerung. Selbst Häuser und Felder werden zerstört und damit die Lebensgrundlage der Palästinenser.
SPIEGEL: Und was ist mit den Selbstmordattentaten palästinensischer Fanatiker?“
Im Jahr 2000 wurden auf den Philippinen westliche Touristen von der Terrorgruppe Abu Sayyaf entführt. Da sich unter den Geiseln eine deutsche Familie befand, erregte das Thema auch hierzulande großes Aufsehen. Die „radikalste Muslimgruppe der Philippinen“ führe eine „Terrorkampagne gegen Armeeangehörige und Christen“. Im Nachbarland Malaysia befänden sich die „Fundis auf dem Vormarsch“. Es gäbe ein „Rumoren im Reich der Inseln“, so das Blatt: „Zwischen Aceh in Sumatra, Jolo und Mindanao im Süden der Philippinen sowie Ambon auf den Molukken, den früheren Gewürzinseln, kämpft derzeit knapp ein Dutzend bewaffneter islamistischer Gruppen um die Unabhängigkeit. Sie massakrieren Christen und fordern einen Gottesstaat samt islamischer Gerichtsbarkeit. […] Die Zeitungen Jakartas nennen die Provinzhauptstadt Ambon das ‚Sarajevo Indonesiens‘. Scharfschützen haben sich auf Hausdächern eingenistet und nehmen Christenviertel unter Beschuss. Doch mittlerweile brennt das Feuer des radikalen Islam nicht nur in den Armenhäusern Südostasiens.“
Verharmlosendes Muster
Die Terroristen hofften auf „Jungfrauen für Märtyrer“: „Ob sie sich im Libanon erbitterte Kämpfe mit israelischen Besatzern liefern, im Freiheitskampf für Kaschmir indischen Truppen entgegenwerfen oder barfüßig in den Dschungelgebieten der Philippinen die Soldaten Manilas herausfordern – Kämpfer im Namen Allahs können niemals verlieren.” Trotz dieser deutlichen Worte meinte der “Spiegel” über die Motive der „feurigen Kämpfer“ „Soziales Elend und die Zuwanderung von Christen sind die Hauptgründe für die Unruhen auf Mindanao.“ Und als die Taliban im März 2001 die beiden riesigen Buddha-Statuen von Bamiyan sprengten, war dies für den “Spiegel” eine „Besudelung im Namen Allahs“. Das Magazin und sprach vom Vandalismus der „ultrareligiösen Gotteskrieger“. Aber schon damals gab es Relativismus: An anderer Stelle wurde auf den christlichen „Bildersturm“ verwiesen. Über die zentralasiatischen Staaten, die einen Vormarsch der Taliban befürchteten und daher Abwehrmaßnamen ergriffen, hieß es, diese legten „Minen gegen den Islam“ aus. Die „Terror-GmbH“ habe in Afghanistan eine Kennzeichnungspflicht für Hinduisten eingeführt – ähnlich dem Judenstern in Nazideutschland. Und während wir heute Wortkreationen wie „moderate Taliban“ hören müssen, sprach der “Spiegel” damals wenigstens noch von „etwas liberaleren Taliban“.
Im Juni 2001 brachte der Spiegel eine große Titelstory über den Propheten Mohammed: „Darf man Allah und seinen Propheten abbilden? Die Mehrheit der Muslime sagt Nein: Gott gar nicht, Mohammed nur ohne ausgeprägte Gesichtszüge. Der SPIEGEL nimmt Rücksicht auf diese religiösen Empfindungen, das Titel-Motiv, von einem unbekannten persischen Künstler im 16. Jahrhundert gemalt, zeigt den Gottgesandten bei seinem Ritt auf einem mythischen Pferd gen Himmel nur in Umrissen.“ Damit fällt der “Spiegel” sogar hinter die linksgrüne Wikipedia (böse Zungen sprechen von „Wokepedia“) zurück – denn im dortigen Artikel über Mohammed wird der Prophet auf Darstellungen aus dem islamischen Kulturraum auch mit Gesichtszügen gezeigt. Der Artikel „Die Macht des Propheten“ benennt immerhin einige Defizite und spricht von „hinterwäldlerischen Gotteskriegern wie Mullah Omar in Afghanistan“ und weiß: „An politischen Scharfmachern herrscht in der islamischen Welt weiß Gott kein Mangel.“ Er verfällt dann aber doch in ein verharmlosendes Muster: Zwar wird noch der amerikanische Politologe Samuel Huntington zitiert, der vor einem „Kampf der Kulturen“ warnte – aber eben nur als abschreckendes Beispiel dafür, dass der Westen sich nach dem Zusammenbruch des Kommunismus ein neues Feindbild ausgesucht habe.
Phasen der Toleranz
Dann aber lesen wir: „Die überwältigende Mehrheit der Muslime lebt glücklich mit den strengen Regeln ihrer Religion, mit sich selbst im Reinen und mit ihren Nachbarn in Frieden.”Auch solle man den Dschihad nur als individuelle Glaubensüberzeugung verstehen, da der Islam Krieg nur im Verteidigungsfall gutheiße. Außerdem gab es lange Phasen der Toleranz gegenüber Christen und Juden. Und „der Schleier sollte die Damenwelt ursprünglich schützen, nicht degradieren.“ Eine Leserzuschrift war darüber voll des Lobes:
„Es war höchste Zeit, dass mal jemand diese Weltreligion ins rechte Licht rückt, die leider größtenteils immer noch missverstanden wird. Es müsste noch viel mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden, da viele Menschen in ihrer Voreingenommenheit bei den Wörtern ‚Islam‘ oder ‚Muslim‘ dazu neigen, gleich an Terror und Fundamentalismus zu denken, anstatt sich zu informieren. Natürlich gibt es auch unter den Muslimen solche, die ihre Religion für ihre eigenen Zwecke missbrauchen. Aber wo sind solche Menschen nicht zu finden?“
Erstaunlicherweise wurde die Titelstory von einem äußerst kritischen Interview mit dem ägyptischen Religionsminister Hamdi Saksuk begleitet, das die Frage stellte, „warum es keinen einzigen wirklich demokratischen Staat in der islamischen Welt“ gibt. Nachfolgend ein Auszug aus dem Interview:
„SPIEGEL: Herr Minister, Osama bin Laden ruft zum Terror gegen den Westen auf, die Taliban in Afghanistan bedrohen Muslime, die Christen werden wollen, mit dem Tod und zerstörten im März die weltberühmten buddhistischen Statuen von Bamian. Die Fanatiker berufen sich auf Allah…
Saksuk: …und begehen damit Frevel. Ich verstehe die Taliban nicht, und ich verurteile sie. Islam, das heißt doch vor allem Toleranz. Unsere Religion setzt sich ein für Frieden, Freiheit und Menschenwürde.
SPIEGEL: Von Toleranz und Barmherzigkeit merken wir wenig, wenn wir die Verhältnisse in so genannten islamischen Republiken wie Iran oder Pakistan betrachten. Verträgt sich eine Demokratie nach westlichem Muster – Parlamentsherrschaft, eine unabhängige Justiz – wirklich mit den Vorschriften des Islam? Verhindert nicht die Scharia, die auf Allah und seinen Propheten gründende Rechtsordnung, mit ihren strikten Vorschriften für alle Lebensbereiche wirkliche Pluralität?
Saksuk: Mohammed gab Medina eine Verfassung. Darin hat er die Menschenrechte verankert sowie die Pluralität der religiösen Gruppen und kulturellen Interessen – die Juden waren ein Bestandteil dieser Gesellschaft, mit gleichen Rechten…
SPIEGEL: …aber nur, solange sie sich unterordneten…“
Vermeintlicher “Siegeszug der Demokratie”
Der Kampf gegen Aids gerate ins Stocken, denn ein „islamischer Boykott überschattet Uno-Sondergipfel“. Die Vertreter der „islamischen Staaten“ Ägypten, Malaysia, Pakistan und Sudan hatten sich geweigert, mit Vertretern von Homosexuellenverbänden zu reden, um über die Ausbreitung des HI-Virus zu diskutieren. Dies gefährde Menschenleben. Da der “Spiegel” nach wie vor ein Vorkämpfer für sexuelle Minderheiten ist, könnte der gleiche Vorgang heutzutage wohl zu einem ganz ähnlichen Artikel führen. Vermutlich würde man aber einfach nur die Staaten an sich nennen, jedoch das Adjektiv „islamisch“ ganz unter den Tisch fallen lassen. Zudem kritisierte der Spiegel, dass Krankenschwestern oft dazu ermahnt wurden, ihr Kopftuch abzulegen. Angesichts des Personalmangels in der Pflege sei dies unverantwortlich. Auch Kriegsflüchtlinge, die wegen ihrer Religion verfolgt wurden, hätten nun ein umso größeres Verlangen, sich in Deutschland zu ihrem Glauben zu bekennen. Das Fazit: „Die Zahl der jungen, gut ausgebildeten Frauen, die sich mit dem Kopftuch zum Islam bekennen, nimmt ständig zu.“
An der Schwelle zum neuen Jahrtausend durfte der Sozialwissenschaftler Claus Leggewie ein Loblied auf den Siegeszug der Demokratie anstimmen: „Dass Islam und Demokratie unvereinbar seien und der asiatische Weg einzig über autoritäre Staatsmacht führe, widerlegen eindrücklich die Demokratiebewegungen von Dakar bis Djakarta.“ Tatsächlich gab es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen Anstieg in der Zahl demokratischer Staaten, dieser ist jedoch seit einiger Zeit zum Stehen gekommen. Leggewies Optimismus war also nicht begründet. Bekanntermaßen hat sichspäter auch die Hoffnung des “Spiegels”, dass mit dem “Arabischen Frühling” im Jahr 2011 die Demokratie Einzug im Nahen Osten halten würde, nicht bestätigt. Das, was hier als Freiheitsbewegung daherkam, war in Wahrheit der Siegeszug von Islamisten und Muslimbrüdern.
“Die Wissenschaft” übernimmt
Eigentlich sollte man von einem “Spiegel”-Artikel mit der Überschrift „Höllenfahrt ins Paradies“ Klartext erwarten können, aber weit gefehlt: „Dass Selbstmord und die Tötung Unschuldiger auch nach den Regeln des Islam verboten sind, stört die Fanatiker nicht. Sie deuten die Tat als Opfer im Heiligen Krieg gegen die Feinde Allahs. Als Lohn wird den Kämpfern ein ewiges Leben im Paradies verheißen, wo angeblich Dutzende von Jungfrauen auf sie warten.“ Doch obwohl der “Spiegel” selbst lange Zeit islamkritisch eingestellt war, bezeichnete er einen Pastor, der letztlich keine anderen Forderungen erhob, als “Fundamentalisten” und warnte vor einem „Rückfall ins Mittelalter“: „Diesmal kämpft er gegen das Experiment, muslimischen Schülern an Duisburger Schulen Islam-Unterricht zu erteilen, um die Religionserziehung von Ausländerkindern nicht nur fanatischen Koranpredigern zu überlassen. Für Fundamentalist Reuter ein Indiz für ‚die schleichende Abschaffung des christlichen Abendlandes‘.“ Und die Ursache für den Hass des Islams auf den Westen sah der Spiegel ausgerechnet in den Kreuzzügen: „Insgesamt kamen nach groben Schätzungen bei allen Kreuzzügen über fünf Millionen Muslime, Juden und Angehörige der byzantinischen Ostkirche sowie christliche Eroberer um. Der Hass der Muslime gegen die Christen, der später die ‚heiligen Kriege‘ des Islams gegen den Westen auslöste, hat in damaligen Gemetzeln seine Wurzeln.“
Auch gegen den FPÖ-Politiker Jörg Haider konnte man sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: Dieser stamme vermutlich selbst von Türken ab. Schließlich sei der Name „Haider“ vor dem Einmarsch der Osmanen in Österreich unbekannt gewesen. Jungen aus den besetzten Gebieten wurden nach Istanbul verschleppt, um zu Janitscharen ausgebildet zu werden. Einige von ihnen seien in den Jahrhunderten danach zurückgekehrt und vermutlich den türkischen Familiennamen „Haydar“ mitgebracht. Übrigens: „Wissenschaftliche“ Studien von „unabhängigen“ Experten gab es auch damals schon. Wie der “Spiegel” berichtete, seien die meisten Türken gut integriert, bei den anderen bestehe „Integrationspotenzial“ (sprich: sie waren eben nicht integriert). Auftraggeber dieser Studie war: der “Spiegel” selbst.
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18 Antworten
Naja Jahrzehnte wurde gewarnt vor falscher Zuwanderungs und Asylpolitik und es wurde nur als Panikmache von Rechts abgetan. Die Großstadtmetropolen waren ab spätestens Mitte der 70 im goldenen Westen gut bestückt bis diese Welle Ende der 80er feste Plätze hatte wo die ersten Problemviertel die Kita Richtung der goldenen 90er wurden und nach der Scheineinheit so Mitte/Ende der 90er auch Großstädte von Mitteldeutschland bewellten. Wo 2002 der TEURO stand da war manch Großstadtmetropole in den alten Buntländern richtig fortschrittlich wo mancherorts L.A, N.Y und Detroit Stadtviertel waren. Bissl Zeit ist verstrichen und richtige Bandenkämpfe sind mit organisierter Kriminalität immer weiter in der alten BRD gediehen als normaler Alltag. Es ist die Amerikanisierung. Spätestens in den folgenden Jahren Richtung 2015 mit der großen Grenzöffnung da gab es schnell Kreuzberg als versprochene blühende Landschaften des Dicken in der EX-DDR und manch Briefkasten in kleineren Kreisstädten gibt morgenländisches Urlaubsgefühl und es breitet sich leider aus. mfg
Der Anfang der Islamisierung Deutschlands hat mit den der Einführung von Gastarbeitern begonnen. Die Mehrheit kamen aus der Türkei. Es wurden Gebetshäuser eingerichtet, die ersten Moscheen wurden gebaut, Familiennachzug
wurde gestattet und das ganze mit Steuergelder finanziert.
„Der Anfang der Islamisierung Deutschlands hat mit den der Einführung von Gastarbeitern begonnen“
Richtig, und die BRD hat den fatalen Fehler begangen, die im Grunde nur als Gast gedachten hier arbeitenden Türken nicht wieder zurückzuschicken! Die haben sich im gemachten Nest wohlgefühlt und reichlich Nachwuchs geschaffen… ohne im Übrigen unsere Sprache zu lernen, lernen zu WOLLEN (!), das forderte die Regierung schon damals nicht…
Ich bin allerdings davon überzeugt, dass dieser Irrsinn bereits damals geplant war…
Der Plan wurde frühzeitig erstellt, zum nachlesen: Deutschland muss zerstört werden, Vollstreckung des Hooton/Kaufmann/Morgenthau Planes von 1943!!!
Durch Hereinholen von Abermillionen Ausländern ins deutsche Heimatland verfolgte Hooton das Ziel einer „Umvolkung“, wie die Nationalsozialisten diesen Vorgang genannt hätten. Deutschland sollte systematisch mit Fremdvölkern vermischt werden, um seine „Kriegsseele“ aufzuzüchten. Hooton postuliert, als Harvard-Anthropologe, allen Ernstes die Existenz eines vermeintlichen deutschen „Verbrecher-Gens“. Sein Aufsatz ist ein markantes Zeugnis des eliminatorischen Anti-Germanismus.
Hallo Schattenland, 100% war es geplant als kleines Modellprojekt in Großstädten. Kaum Einjahrzehnt später gab es die ersten Problembezirke an öffentlichen Plätzen und paar Straßen. In Hamburg, Frankfurt, Westberlin und Stuttgart da ging es manchmal ordentlich zur Sache. Drogenhandel, Randale und Bandenkämpfe waren schon sehr filmreif wie in den geilen Staaten von Amerika. Anfang der 80er wurde es dann fester Kult und auch Kitas und Schulen bekamen diese vielfältige Welle der Bereicherung zu spüren. In den 90ern da gab es inoffiziell in manch Stadtteilen No-Go-Areas für Nicht-Türken und Frauen hatten grundsätzlich diese zu meiden. In diesem Zeitraum gab es dann die Rütlischule als eine von hunderten in den alten Buntländern. Langsam wurden leider in der alten DDR in Großstädten besonders in Ostberlin die Luft sehr westlich während in westlichen Buntländern es richtig L.A und N.Y gab bis zur großen Grenzöffnung 2015 durch Helmuts Ziehtochter der ja angeblich in den 80ern kräftig abschieben wollte. Ja die liebe Angela als Kanzlerin der Schmerzen hat uns ein Denkmal beschert was jetzt kräftig auch US-Hochsicherheitsgefängnisse der USA bietet in sämtlichen Großstädten. So bleibt der Fernseher aus und hilft Strom zu sparen da sich alles unerwartet vor der Haustüre abspielt wenn das Küchenpersonal kräftig den Löffel aus Solingen schwingt und auch Lucky Luke richtig bietet. Bud Spencer-Sport in Gruppe ist auch sehr unerwartet unter den Clans. Wir schaffen das ist ja die Latrinenparole. mfg
inshalla wird sind endlich da… deutschland dem islam… allahu akbar….
Schulen in Niedersachsen vereinzelt schon fast 100 Prozent migrantisch
Niedersachsen. An manchen niedersächsischen Schulen liegt der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund fast bei 100 Prozent. Konkret betroffen sind die Grundschule Heiligenweg in Osnabrück (97,9 Prozent), die Oberschule Ricklingen in Hannover (97,4 Prozent), die Grundschule Mühlenberg in Hannover (95,1 Prozent) und die Gertrudenschule in Lohne (90,7 Prozent). Da die Zahlen bereits zwei Jahre alt sind, dürfte seitdem der Anteil noch weiter gestiegen sein Weiterlesen auf freilich-magazin.com
alice erlöse uns von allem…
Ja in der Tat war die bundesrepublikanische „Demokratie“ Ende der 1990er Jahre noch so in Ordung, daß deutsche Soldaten (bis heute straflos) Bomben über Belgrad u.a.m. warfen, also mitten in Europa.
Diesen heimseligen Quatsch der „guten alten Zeit“ sollte man sich echt mal sparen. Die Verausländerung begann bereits vor über 60 (!!!) Jahren und das feierte man kürzlich sogar noch.
Unnötig ein weiteres Mal zu erwähnen, welche Altershohorten denn damit die Hauptschuldigen an der heutigen fatalen & im Grunde demographisch aussichtslosen Lage sind und die (ohnehin in relativer Anzahl knapp bemessenen) heute 20 bis 25-jährigen sind es bestimmt nicht.
Übrigens kassierte ich selbst meine erste politische Verurteilung in eben jenen goldenen 1990ern aber das nur am uninteressanten Rande erwähnt. 😣
Mal sehen, welcher Internet-Revolutionär und Maulheld da sozusagen Ebenbürtiges anzubieten hat und jetzt „kämpfe“ ich sicherlich um dieses Idiotenvolk (also denen man in 4/5-Mehrheit eine freiwillige heilsame Gen-Therapie bei einer Plandemie einreden kann) nicht mehr mit.
Stimmt, man hat die Serben in Grund und Boden gebombt!
Wer war Nutznießer?
Genau!
aller poliidioten ihre dateien speichern im ausland sichern… soll mal keiner der herren sagen können das war ich nicht…wenn wir mit schlagkräftigen argumenten zu hause auftauchen… zeit egal …wir kriegen sie alle… der hitler-kz-wächter wurde auch nach 70 jahren unlängst in der brd verhaftet… geht doch …
Nun, die britische Autorin Bat Ye‘or( Pseudonym für Gisele Littman) beschreibt diese Entwicklung prägnant in ihrem 2013 erschienenen Buch: „ Europa und das kommende Kalifat“. Sie weist auch auf die vielfältigen wirtschaftlichen Verflechtungen hin, indem arabische Ölstaaten relevante Eigentumsanteile an europäischen Konzernen halten- was letztlich zu verstärkter politischer und kultureller Einflussnahme in den betreffenden Staaten führt. Die – nicht zuletzt in Deutschland durch Merkel ff. – sich jährlich verändernde demografische Zusammensetzung der Bevölkerung setzt den Schlusspunkt. Fast überflüssig zu erwähnen, dass die linke „ Schrottsammelstelle“( M.Klomovsky) Wikipedia im Artikel über die Autorin darauf hinweist, dass diese einer“ angeblichen Islamisierung Europas“ das Wort reden würde.
Man ist vor den Terror-Moslems um bin Laden einfach eingeknickt!
-9/11 WTC war ein wirksames Zeichen gegen die „freie Welt“ !
-Moslems diskutieren nicht, die schießen/schlagen/stechen zu, emphatielos!
-Allah ist ein Kampfgott, töten ist koranisch legitemiert und „gottgefällig“ !
Westler…
…haben sich Dank „friedlicher Islam“ mittels sprichwörtlichem Nasenring, durch die Manege ziehen lassen.
Bis heute tut das die verblödete, teils verängstigte Mehrheit immer noch! Islam wird immernoch als „Religion“ statt als Gesellschaftsstruktur wargenommen!
Zum Beispiel: Gazas Terror-Palis haben hier im Land freie politische Hand,
dank linker/grüner Gehirnwäsche.
Undsoweiter undsofort !
Ich bins leid.
Wer ein Vierteljahrhundert später immer noch die Verschwörungstheorie mit Bin Laden glaubt, wird vermutlich nie das große Ganze sehen können. Eine Gleichschaltung der Medien, wie man sie auch bei Corona erleben konnte, vermittelte eine Theateraufführung als Terror. Beweis sind die deutlichen Anspielungen auf das Ereignis lange vorher. Die Ghostbusters Filme, The Squeeze, die bekannte Simpsons Folge. Der Islam ist eine der drei Buchreligionen. Sie sind Herrschaftsinstrumente. Wie auch all die Konflikte und Kriege, angebliche Konkurrenzen. All die Lügen, die unser Weltbild sind, obwohl ein bisschen kritisches Denken reicht, die Dinge zu sehen. Die Hinweise werden absichtlich gestreut, als Fiktion getarnt, Wag the Dog! Islam und moderne Gesellschaft sind übrigens durchaus zusammen möglich, so ist z.B. nach vielen Jahrzehnten in der Türkei bis heute nicht die Barbarei ausgebrochen.
Der Relotius-Spiegel ist in der Tat ein relevanter und korrupter Gradmesser sowie Beleg für die Reise vom seriösen Nachrichtenmagazin, hin zur linksgrün-versifften und extrem deutschfeindlichen Propagandaschleuder, mithin für Volksverrat in seiner schlimmsten Form.
Der Islam ist keine Religion sondern ein Rechtsystem und der Koran ist keine Bibel sondern das Gesetzbuch nach Scharia!!! Der Islam kommt nicht nach Europa um zu bereichern, sondern um zu erobern! Bis 2050 ist West-Europa islamisiert!!!
Endlich spricht jemand die volle Wahrheit aus!!!
Mit keinem Wort wird „TAQJYA“ erwähnt. Der letzte Ausweg für St(p)renggläubige, wenn sie ihre „Felle davon schwimmen“ sehen. Denn dann heucheln sie Einsicht; „Ich bin ein guter Mensch – ich hab das so nicht gewollt“ -während sie, die Muselmanen nach dem Messer tasten. Allah ist der Listenreiche und hats erfunden, die Kriegslist zu lügen und heucheln.
Unter „christlicher“ Führung (CDU-Regierung und Kirchen!) befindet sich Deutschland auf dem Weg zurück ins finsterste Mittelalter …. und sie alle freuen sich drauf! (Alles schön bunt – oder eher doch nicht?!)
Und da wollen sie mehr Schüler, gar noch Schülerinnen in die MINT-Fächer locken? Ja wozu denn, wenn das alles bald ganz vorbei ist? Wer will denn noch Wissenschaft oder finanziellen oder kulturellen Fortschritt?
Gewalt im Haus und auf der Straße ist allem Anschein nach neuerdings ein auch von der Regierung gewünschter oder zumindest durchweg geduldeter Debattenbeitrag.
Ganz nach dem neuesten Modell: Selbst schwerste Straftäter nach ihren Taten stets auf „fortwährender Bewährung“.
Hat „Bewährung“ etwas mit „Wahrheit“ oder „Bewahren“ oder „Verwahren“ zu tun?
Allah liebäugelt mit dem neuen Brown-in und man wartet freudig auf den absehbaren gesellschaftlichen Black-out.
Das Schicksal meinte es gut mit mir,mit 20 fertig der Schulische Hintergrund reichte für ein Berufsleben in der BRD Airline,brachte mich rund um die Welt,beruflich und privat,auch in Unruhe Länder (1989),in Katastrophen Länder (2005),arme Länder Rio (1975),tolle Länder Equvador 1979/80 damals,nun als Rentner bemerkelt ich ,bin den linksstaatlichen Entreicheren entgangen,da mich als Junggeselle mit ca 50+% Steuern es nie reichte eine Familie zu unterhalten.Werde daher in Germoney keine Kinder hinterlassen die mich im Grab noch verfluchen. Politik_innen und Götter_innen wollten es SO ,gel Angela??!