
Vielleicht wäre es für Europas radikale Linke langsam an der Zeit, einen unangenehmen Unterschied zu lernen: Muslime zu verteidigen ist etwas anderes, als Islamismus zu verteidigen.
Der Fall des omanischen FlyDubai-Copiloten Hammam al-Hammami, dem um ein Haar ein 9/11-ähnlicher Terroranschlag gelungen wäre, liefert dafür ein Lehrstück. Ein Mann mit Hochschulabschluss, internationaler Pilotenausbildung und Berufserfahrung in der Luftfahrt entsprach so gar nicht dem klassische Klischee vom perspektivlosen Analphabeten aus einem Elendsviertel. Nach CNN-Recherchen soll er bei Oman Air wegen extremistischer Ansichten ausgeschieden sein. In seinen inzwischen gelöschten Social-Media-Aktivitäten fanden sich unter anderem Bezüge zu Al-Qaida-Terroristen, radikal-islamistische Inhalte und frauenfeindliche Vorstellungen.
Und hier wird es interessant. Wenn ein gebildeter Mensch sich einer totalitären Ideologie zuwendet, dann ist die Erklärung „Armut, Diskriminierung, Kolonialismus“ ungefähr so überzeugend wie die Behauptung, ein überzeugter Nationalsozialist sei lediglich wegen einer schlechten Straßenbeleuchtung radikal geworden. Nein, die entscheidende und überfällige Erkenntnis lautet: Islamismus ist keine soziale Befindlichkeit. Er ist eine Ideologie. Eine Ideologie, die mit erstaunlicher Konsequenz genau jene Freiheiten verachtet, die Europas radikale Linke sonst mit großem Pathos verteidigt: Gleichberechtigung, sexuelle Selbstbestimmung, Säkularismus, Religionskritik, Meinungsfreiheit und die Freiheit der Frau, über ihr eigenes Leben zu bestimmen.
Die Islamisten selbst beim Wort nehmen
Man stelle sich diesen ideologischen Kurzschluss vor: Man verteidigt die Freiheit – und entschuldigt gleichzeitig diejenigen, die sie abschaffen wollen. Genau das ist es, was in Europa und im Westen überall passiert. Dieses Islam-Nähe ist keine Solidarität. Sie ist politischer Selbstbetrug. Besonders bemerkenswert ist dabei die selektive Empörung: Sobald Islamisten westliche Gesellschaften ablehnen, wird nach den Ursachen im Westen gesucht. Doch sobald jemand Islamismus ablehnt, fahndet man im Westen nach Vorurteilen und unterstellt “antimuslimischen Rassismus”.
Vielleicht könnte man zur Abwechslung ja einmal die Islamisten selbst beim Wort nehmen:
Nicht jeder, der den Westen ablehnt, ist ein missverstandenes Opfer. Manche meinen es tatsächlich so. Und vielleicht ist genau das die Erkenntnis, die Europas radikale Linke am schwersten erträgt: Nicht jeder Feind der westlichen Demokratie ist automatisch ein Verbündeter der Linken. Manche sind einfach ihre politischen Gegner. Wer das nicht begreift, verteidigt am Ende nicht die Freiheit – sondern ihre endgültige Zerstörung.
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14 Kommentare
„Vielleicht wäre es für Europas radikale Linke langsam an der Zeit, einen unangenehmen Unterschied zu lernen: Muslime zu verteidigen ist etwas anderes, als Islamismus zu verteidigen.“ – Hier stimme ich Ihnen absolut zu.
Aber bei „…ein 9/11-ähnlicher Terroranschlag…“ bin ich doch etwas überrascht. Ich wünschte, hier hätten Sie etwas mehr recherchiert…
Im (gesichert linksextremistisch- und gesichert islamistischen) ScheisslochBerlin brennt gerade die Hütte,
seitdem die Linke mit Stimmen der Muslime die Wahl gewonnen hat!
NiUS
die Linken sind die nützlichen Idioten der Islamisten
das dreckspack… betrüger verbrecher politidioten kriminelle oberlügner und kriegstreiber… wer sowas wählt gehört in die geschlossenen anstalt ohne essen und trinken… selber für sich sorgen ist die zukunft… weg mit den volldeppen… alice erlöse uns von dem dreck… keine steuergelder in die hände von unterbelichtetet 5 % wähler-idioten und mehr… ab 35 % wählerwille beginnt die verantwortung alles klar ihr politstrulle und vollpfosten… alles für alice in deutschland…
@ideologischen Kurzschluss vor
glaube ich nicht – aller Erfahrung nach geht es um Eigeninteresse – immer – und der Islam bietet ja einige Dinge, die für die Eliten interessant sind !
Man kann Kontrahenten verschwinden lassen, man kann Frauen prügeln und man kann schon 9-jährigen Kindern helfen, ihr Geschlecht zu erkennen und ihre Sexualität zu erfahren – da werden sonst keine Gesetze benötigt, keine Regeln und keine Juristen, die einen Schützen und verteidigen !
AUs Sicht der entsprechenden Interessenten sind das große Vorteile, die man erhält, wenn man den Islam stützt !
Glauben sie jedenfalls heute – nach dem Umschwung werden sie andere Erfahrungen machen, aber das dauert noch !
Aber das spielt euch Irren doch voll in die Karten.
Das wollt ihr doch, ihr größenwahnsinnigen Monsterrassisten!
„Der Islam ist der Eiserne Besen Israels. Anstatt dass wir selbst die Arbeit machen, schicken wir den Islam zur Erledigung des Problems.“
— Rabbi David Touitou Das Islamisierungskomplott: Wer spielt gegen Europa? (komplettes Hörbuch) – https://youtube.com/watch?v=aDNhyrTjZ7M&t=22836s
„Jews are in the center of the transformation, which must take place.“ – Barbara Lerner Spectre
„The Jew Barbara Lerner Spencer on the Jewish plan to make Europeans Multicultural“ – https://youtube.com/watch?v=oZ1BRHBErH8
auch die 9/11 islamistischen Massenmörder waren gebildete, Hochschulabsolventen.
Bildung schützt also nicht gegen ideologische Radikalisierung. Egal ob linke Studenten oder Islamisten. In ihrem Fanatismus sind sie ALLE gleich. Da nützt auch kein Jurastudium Frau Elif
Nur dass 911 nicht von islamistischen Massenmördern begangen wurde. Oder sollen die auch WTC7 kontrolliert demoliert haben?
@Bildung schützt also nicht gegen ideologische Radikalisierung.
das gilt nicht nur im Islam – wie formulierte es noch Lord Acton :
‚Macht korrumpiert‘. Weniger bewusst ist uns, dass die Macht häufig auch dumm macht und Torheit erzeugt; dass die Macht, Befehle zu erteilen, häufig dazu führt, das Denken einzustellen; dass die Verantwortlichkeit der Macht in dem Maße schwindet, wie ihr Handlungsspielraum wächst.
Obwohl ich mich da eher an Londo Mollari halte, der entsprechendes Verhalten so kommentierte : eine sehr effiziente Mischung aus Überheblichkeit, Arroganz und Dummheit !
Im Islam gibt es keine Freiheit für die Nichtmuslime!
Hier wie anderswo, wird immer um die Eierschale diskutiert, statt um das Dotter!
…Im Übrigen bin ich der Meinung, dass man mir entlich einmal den Islamistischen Koran neben dem islamischen Koran zeigt!…
Im Islam gibt es auch für Muslime keine Freiheit!
Wie auch, denn Islam heisst wörtlich übersetzt UNTERWERFUNG! Ein Unterworfener kann niemals frei sein!
Eben! Ich weiß.
Kampfbefehle im Islam (Direktlink)
https://www.zukunft-ch.ch/wp-content/uploads/2017/03/Zukunft-CH-Infoblatt-Kampfbefehle-im-Islam.pdf
Zitat:
„Muslime zu verteidigen ist etwas anderes, als Islamismus zu verteidigen.“
NEIN!
Hört endlich auf mit dem Appeasement!
Es gibt keinen „Islamismus“, und keine „Islamisten“! Es gibt NUR: Islam.
Solche „Unterscheidungen“ und Relativierungenhelfen Niemandem. Es gibt auch keinen Mohammedanismus, es sind alle Mohammedaner.
Alle lesen die gleichen islamischen Schriften und hören die gleichen islamischen Worte der islamischen Einpeitscher.
Der Islam kommt von Mohammed, der Islamismus kommt von: https://www.washingtonpost.com/archive/politics/2002/03/23/from-us-the-abcs-of-jihad/d079075a-3ed3-4030-9a96-0d48f6355e54/