
Wenn Europa unter historischen Hitzeglocken glüht, greift der mediale Reflex meist zu einer monokausalen Erklärung: Das CO2 trage die alleinige Verantwortung. Doch der Blick in die obere Atmosphäre offenbart kein mechanisches Gewächshaus, sondern ein hochkomplexes, physikalisches Tauziehen; Während die rasant schwindende Eisdecke der Arktis den Jetstream am Boden ausbremst, heizen tropische Gewittercluster die Troposphäre auf und straffen das Windband in der Höhe. Genau dieses ungelöste Kräftemessen in den Klimamodellen zeigt, dass reduktionistische Ursachenzuschreibungen der chaotischen Natur unseres Wettersystems nicht gerecht werden. Statt sich in starren CO2-Diktaten zu verlieren, zwingt uns diese inhärente physikalische Unsicherheit zu einem Paradigmenwechsel: Weg von der Illusion, das Weltwetter über ein einzelnes Gasthermostat steuern zu können – und hin zu einer pragmatischen, robusten Resilienzbildung, die unsere Städte und Landschaften aktiv gegen die unausweichlichen, dynamischen Launen einer astrophysikalischen Strömungsmaschine wappnet.
Wer im Juni 2026 den Blick über das flimmernde Europa schweifen lässt, wähnt sich inmitten eines apokalyptischen Szenarios. Wenn in Saarbrücken (angebliche, siehe hier) historische Rekorde von über 41 Grad gemessen werden und eine massive Hitzeglocke tagelang ortsfest über dem Kontinent verharrt, ist die mediale Deutung meist reflexartig und monokausal: Das Kohlendioxid – also CO2 – trage die alleinige Schuld, Doch ein rigoroser Blick durch die Brille der klassischen Thermodynamik, der Astrophysik und der Klimahistorie entzaubert dieses reduktionistische Narrativ: Das aktuelle Extremwetter ist kein Produkt eines isolierten Treibhausgases. Es ist das Resultat eines hochkomplexen, nicht-linearen Rückkopplungssystems aus planetarer Strömungsmechanik, solarer Aktivität und lokal anthropogenen Eingriffen in die Bodenphysik.
Der astrophysikalische Taktgeber in 10 Kilometern Höhe
Um die Ursachen der aktuellen Hitze zu ergründen, muss der Blick weg vom Erdboden und hinein in die obere Troposphäre gerichtet werden. Dort weht der Jetstream – das planetare Windband, das unser Wetter steuert. Das aktuelle Einrasten einer monumentalen Omega-Blockade (eines Hochdruckgebiets, flankiert von zwei Tiefdruckgebieten) ist kein thermischer Effekt des Bodens, sondern ein dynamischer Impuls aus dem Weltraum. Wir befinden uns im Sommer 2026 mitten im unerwartet heftigen Maximum des Sonnenzyklus 25. Die Sonne schleudert über gigantische Fleckenstrukturen wie AR4478 kontinuierlich hochenergetische Teilchenströme durch coronale Massenauswürfe (coronal mass ejections, CMEs) ins All. Wenn diese Ströme – wie erst am 25. Juni 2026 geschehen – als geomagnetischer Sturm auf das Erdmagnetfeld treffen, ionisieren sie die Stratosphäre und verändern dort das Ozongefüge. Diese energetischen Verschiebungen in der Höhe destabilisieren den Jetstream. Er verliert seine straffe Westwindzirkulation und schlägt gigantische, träge Wellen, sprich: er mäandert.
Diese Omega-Schleife wirkt über Europa wie ein mechanischer Saugmotor; man spricht auch von Advektion: Dieser pumpt Luftmassen, die sich über der Sahara bereits auf 45 Grad aufgeheizt haben, im großen Stil nach Mitteleuropa. Nicht das lokale CO2 also erzeugt diese Hitze – sie wird schlicht importiert. Unter dem wolkenlosen Hochdruckdeckel wird diese importierte Luftmasse durch großflächige Absinkbewegungen komprimiert und nach den Gesetzen der Gasphysik massiv weiter aufgeheizt.
Lokale Modifikationen durch die künstliche Heizplatte am Boden
Sobald diese Blockadewetterlage steht, greift der Mensch auch noch direkt vor Ort ein – allerdings nicht gasförmig, sondern materiell: Durch die fundamentale Transformation der Landschaft hat die moderne Zivilisation den Boden in eine künstliche Heizplatte verwandelt. Dazu tragen mehrere Phänomene bei. Zum einen sind da die urbane Hitzeinseln (UHIs); der immense Verbau von Asphalt und Beton in Städten speichert die tagsüber einstrahlende Sonnenenergie massiv ab. Künstliche Abwärme von Klimaanlagen verstärkt diesen Effekt, blockiert die nächtliche Auskühlung und sorgt für extreme Tropennächte. Dann gibt es den sogenannten Photovoltaic Heat Island Effect: Riesige, moderne Solarparks senken die Albedo – also die Rückstrahlfähigkeit – des Bodens drastisch. Dunkle Paneele absorbieren fast die gesamte Strahlung. Da diese nur etwa 20 Prozent des einfallenden Lichts in Strom wandeln, werden die verbleibenden 80 Prozent als fühlbare Wärme direkt an die bodennahe Luft abgegeben. Es entstehen thermische Blasen, die die Luft lokal abtrocknen und Wolkenbildung unterdrücken. Hinzu kommt noch die kinetische Energieentnahme durch Windkraft: Große Windpark-Cluster entziehen der Atmosphäre Bewegungsenergie. Dies führt zu einer verminderten turbulenten Durchmischung im Lee, wodurch bodennahe Hitze stagniert. Nachts quirlen die Rotoren zudem wärmere Luftschichten aus 100 Metern Höhe künstlich in Richtung Boden hinab und senken so die relative Luftfeuchtigkeit.
Das Resultat ist eine brutale Feedback-Schleife der Trockenheit: Da den Böden – wie aktuell der UFZ-Dürremonitor für 2026 zeigt – die Feuchtigkeit fehlt, fällt die natürliche „Schweißkühlung“ der Vegetation durch Evapotranspiration aus. Die gesamte solare Energie fließt zu 100 Prozent in die Erhöhung der Lufttemperatur. Wasserdampf – das mit Abstand mächtigste Treibhausgas der Erde – hält diese Energie nachts fest, während das CO2 in dieser Akutphase lediglich das thermische “Hintergrundrauschen” – also das grundlegende Sockelniveau – liefert.
Blick in die Chroniken: Die Natur braucht keine Industrie zur Erderwärmung!
Dass diese atmosphärische Strömungsmaschine keine Erfindung der Moderne ist, beweist ein Blick in die historische Klimatologie. Die Urgewalt von Omega-Blockaden zog sich bereits durch die Menschheitsgeschichte, als der CO2-Gehalt der Atmosphäre konstant bei vorindustriellen, völlig natürlichen 280 ppm (parts per million) lag.Schon in der Antike, während des Klimaoptimums der Römerzeit (etwa 250 v. Chr. – 400 n. Chr.), geriet die Dynamik exakt so aus den Fugen wie heute. Griechische Gelehrte wie Aristoteles und Theophrast beschrieben Sommer, in denen das Ausbleiben kühlender Nordwinde zu einer “stehenden, unbeweglichen Luft wie in einem Ofen” führte – die präziseste antike Beschreibung eines Heat Domes. Der römische Historiker Tacitus hielt fest, dass Großflüsse wie der Rhein und die Donau im Hochsommer so weit austrockneten, dass germanische Stämme sie trockenen Fußes durchwaten konnten, um den Limes zu attackieren.
Im 4. Jahrhundert zwang eine astronomische Megadürre in Osteuropa die Hunnen zur Migration, was die Völkerwanderung und den Untergang Westroms besiegelte. Im Mittelalter wiederholten sich diese Zyklen. Während des “Großen Durstes” im Jahr 1137 verbrannte das Gras europaweit zu Stroh, Quellen versiegten und Chronisten berichteten erstaunt, dass Vögel aufgrund der extremen Hitze und des akuten Wassermangels tot aus dem Flug zu Boden fielen. Im Glut-Sommer 1303 trocknete der Rhein erneut komplett aus; in flachen Seen „kochte“ das Wasser, was zu gigantischen Fischsterben führte.
Zeitlose, rhythmische Urgewalt unseres Planeten
Die absolute Krone der historischen Dokumentation jedoch gebührt dem Jahrtausendsommer 1540: Eine fast elfmonatige, ununterbrochene Omega-Blockade grillte den europäischen Kontinent. Der Rhein, die Donau und die Seine verkümmerten zu Rinnsalen, Trauben wurden im Juli zu Rosinen, und europaweite, selbstentzündete Waldbrände verdunkelten monatelang den Horizont. Klimahistoriker schätzen die damaligen Temperaturen flächendeckend auf weit über 40 Grad – ein physikalischer Zustand, der in einer damals völlig unberührten Atmosphäre stattfand.
Unter Berücksichtigung all dessen bleibt somit festzustellen, dass das apokalyptische Narrativ einer monokausalen, CO2-getriebenen “Klimakatastrophe” einer ganzheitlichen physikalischen Überprüfung nicht standhält. Die Annahme, dass das Wetter der Vergangenheit ein stabiles Idyll war, das erst durch industrielle Emissionen ins Chaos gestürzt wurde, wird durch die historischen Berichte der Antike und der Neuzeit fundamental widerlegt. Die Erdatmosphäre ist kein einfaches Treibhaus, das über ein einzelnes Gasthermostat geregelt wird; sie ist eine hochkomplexe, astrophysikalisch gesteuerte Strömungsmaschine. Wenn im Juni 2026 Europa im Hitzekessel schwitzt, dann zeigt sich darin primär die zeitlose, rhythmische Urgewalt unseres Planeten: Ein Zusammenspiel aus solaren Zyklen, planetaren Jetstream-Mäandern und lokalen landschaftlichen Modifikationen. Das CO2 liefert hierfür nicht das Drehbuch, sondern lediglich die farbliche Grundierung auf einer ohnehin gigantischen thermodynamischen Leinwand.
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9 Kommentare
…und Ionosphärenerhitzer wie Haarp, pah, alles Verschwörungstheorien…
Niemand hat die Absicht das Wetter zu besitzen und darausVorteile zu ziehen.
Weather as a Force Multiplier: Owning the Weather in 2025 – https://ia601605.us.archive.org/35/items/WeatherAsAForceMultiplier/WeatherAsAForceMultiplier.pdf
Wielange ist das schon in Betrieb? 2000 Jahre? 3000?
Die globale Erwärmung, auch bekannt als Klimawandel-Betrüger, haben der Welt ihre Lügen und Täuschungen verkauft. Oh, der Klimawandel verursacht Dürren, Waldbrände, bla, bla, bla. Das ist eine dreiste Lüge.
Die Sonne bestimmt unser Klima, – und auf die haben wir welchen Einfluss?
Richtig: ….keinen.
Die Sonne bestimmt unsere Wetter. Die Wetter bestimmen das Klima.
1.600 Wissenschaftler und zwei Nobelpreisträger: „Es gibt keinen Klimanotstand“
epochtimes.de, 6. September 2023
„Die Liste der Wissenschaftler, die dem allgemeinen Klima-Narrativ widersprechen, wird immer länger. Die Weltklimaerklärung von CLINTEL haben inzwischen mehr als 1.600 Fachleute unterzeichnet – einschließlich zwei Nobelpreisträger.“
„Vor rund einem Jahr waren es noch 1.100 Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die mit der Unterzeichnung einer Erklärung der Global Climate Intelligence Group (CLINTEL) sagten:
Es gibt keinen Klimanotstand.“
„Inzwischen hat sich die Zahl der Unterzeichner auf 1.609 erhöht. Damit widersprechen offiziell immer mehr renommierte Fachleute dem Klima-Narrativ, also der vorherrschenden Ansicht über eine katastrophale, anthropogene Klimaveränderung.“
„In der Erklärung widersprechen sie auch der Ansicht, dass Kohlendioxid (CO2) ein Umweltgift ist. Vielmehr sei es für die Erde von Vorteil.
„In der Erklärung weisen die Fachleute zudem auf die „vielen Mängel“ von Klimamodellen hin. Diese seien „als politische Instrumente nicht im Entferntesten plausibel“.
Das Problem mit den Modellen liege darin, dass viele „den Ergebnissen eines Klimamodells Glauben schenken“ und somit „dem glauben, was die Modellmacher eingegeben haben“. Die Klimawissenschaft basiere nur noch auf Überzeugungen und nicht auf solider, selbstkritischer Wissenschaft. „Sollten wir uns nicht von dem naiven Glauben an unausgereifte Klimamodelle befreien?“, fragt CLINTEL in dem Entwurf.“
(Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/ausland/1-600-wissenschaftler-und-physik-nobelpreistraeger-es-gibt-keinen-klimanotstand-a4398796.html?utm_source=koppreport&utm_medium=web&utm_campaign=nowall)
Der Planet wird sich weiter drehen. Unsere dümmlichen Annahmen und unser hysterisches Geschrei interessieren ihn nicht.
Ein wirklich toller Bericht! Gut zu lesen und zu verstehen ! Dank an den Gastautor !
Zitat:…“ Ein Zusammenspiel aus solaren Zyklen, planetaren Jetstream-Mäandern und lokalen landschaftlichen Modifikationen. Das CO2 liefert hierfür nicht das Drehbuch, sondern lediglich die farbliche Grundierung auf einer ohnehin gigantischen thermodynamischen Leinwand….“
Und Deutschland ist der Meinung, mit CO2-Voodoo-Zauberei genau das ändern zu müssen, weniger geht einfach nicht !
Auch hier mein Schlußsatz: “ Sie können es einfach nicht!“
Die linkswoke Vize-Bürgermeisterin von Paris macht USA für tödliche Hitzewelle in Frankreich verantwortlich
Während die Hitzewelle in Europa Menschenleben hinwegrafft, ist zwischen Fans und Gegnern von Klimaanlagen ein hitziger Streit entbrannt. In den USA spottet man darüber, dass Frankreich auf solche Temperaturen nicht vorbereitet ist. Als Reaktion kommt ein Vorwurf.
https://rtde.press/europa/284598-vize-buergermeisterin-von-paris-macht-usa-fuer-toedliche-hitzewelle-in-frankreich-verantwortlich/
„Sie verwies auf die Mitschuld der USA am Klimawandel. In den sozialen Medien schrieb Pulvar, dass die Verantwortung des nordamerikanischen Landes für die Erderwärmung und somit für deren Folgen, unter denen Frankreich momentan leide, „wesentlich“ sei. Die US-amerikanischen Journalisten und Influencer, die sich seit Tagen darüber lustig machten, dass nicht jede Wohnung in der französischen Hauptstadt mit einer Klimaanlage ausgestattet sei, sollten lieber damit aufhören, den Einwohnern die Leviten zu lesen. Stattdessen sollten die US-Kritiker ihren Teil tun, zumal ihr Land der zweitgrößte Produzent von Treibhausgasen in der Welt sei.
Außerdem argumentierte die Politikerin, dass Klimaanlagen und Wärmepumpen das Klima-Problem nur weiter verschärften, da sie viel Energie verbrauchten und gefährliche Stoffe freisetzten. Auch die US-Städte, wo 90 Prozent aller Gebäude über Klimaanlagen verfügten, seien gegen diese globale Krise nicht gefeit, warnte die Politikerin.“
CO2 kennen nur die linksverkachelmannten Klimaoberdeppen die sich daran dumm und dämlich verdienen weil die Bürger so grottendoof sind und deswegen kein Wahlrecht haben dürften