
Immer mehr Bürger – mit Zeitverzögerung auch Politiker – haben begriffen, dass unser westliches System einer gründlichen Reform bedarf. Das betrifft unter anderem eine überfällige Weiterentwicklung der demokratischen Mechanismen und eine zukünftig größere Ausgewogenheit der medialen Berichterstattung – und damit endlich die Voraussetzung für eine Umsetzung der UNO-Proklamation von 1945, Kriege durch friedliche Formen der Konfliktlösung zu ersetzen. Eine wirtschaftspolitische Reform muss nach Jahrzehnten ausufernder Oligopolherrschaft die faire Marktwirtschaft (duch Steuergerechtigkeit und Abbau bürokratischer Hürden) wiederbeleben, das Recht zur Geldschöpfung von privaten Banken an die Nation zurückholen und die Spekulations- und Casinowirtschaft mit ihren Derivaten und dem Cum-Ex-Trading eng begrenzen.
Als der Hoffnungsträger Trump seine Wirtschaftsreformen stattdessen mit einem Handelskrieg gegen China begann, hat er seinen erklärten Gegnern unbeabsichtigt in die Hände gespielt. Denn die Eigentümer und Mehrheitsaktionäre der großen Banken und anderen Konzerne verstehen es schon seit Jahrhunderten, von staatlichen Regelungen zu profitieren. Diese bringen nämlich “traditionell” bürokratische Einschränkungen für die Bürger und Privilegien für eine bevorzugte Geldaristokratie. Import- und Exportkontrollen, Zölle, Lizenzen, Genehmigungen und Privilegien des Staates bilden das korruptionsanfällige, oft vom großen Geld beherrschte Umfeld, in dem sich Oligopole etablieren und ihre unfairen Extraprofite erzielen – gegen die Regeln eines fairen und freien Marktes.
Drohende Unruhen bei andauernder Polarisierung
Mit seinem Fehlgriff hat Trump denjenigen, die den Welthandel unter anderem mit ihren Großreedereien oder Im- und Exportkonzernen kontrollieren, einen großen Gefallen getan. Zudem hat er ihnen einen Vorwand geliefert, in den USA eine potenziell riesige Inflation in Gang zu bringen. Das können diese Global Player jederzeit leicht tun, indem sie aufgrund ihrer Oligopolstellung die Großhandelspreise willkürlich erhöhen (ein Beispiel liefert die alljährlich im Januar stattfindende Preiserhöhung der Pharmaindustrie in den USA: Inzwischen sind dort die Preise für Insulin 10- bis 20 Mal so hoch wie in anderen, unter anderem einigen islamischen, Ländern.)
Der bittere Witz ist: Das Finanzestablishment wird über seinen Einfluss auf Medien Donald Trump für die steigenden Preise und alle weiteren wirtschaftlichen Probleme die Schuld zuschieben. Das aber wird äußerst gefährlich, denn durch die Untergrabung seiner Autorität werden seine friedensstiftenden Initiativen torpediert. Bei Fortdauer der Polarisierung ist das Aufkommen innerer Unruhen absehbar; eine Steigerung kann bis in einen neuen amerikanischen Bürgerkrieg führen, der den Fortbestand der demokratischen und freiheitlichen Republik USA gefährdet. Ganz anders als für die große Mehrheit der Bürger hätte eine solche Perspektive für einige Personen ihre Vorteile – namentlich solche mit autokratischen Ambitionen.
Harmonische Lösungen oder Untergang
Der mit gutem Vorsatz gestartete, aber verfehlte Ansatz Trumps, Amerikas Wirtschaftsprobleme mit einem Zollkrieg lösen zu wollen, sollte Politiker dazu veranlassen, einem ehernen Naturgesetz mehr Beachtung zu schenken: Es ist nicht möglich, dauerhaft gegen die ewigen Regeln des freien Marktes zu verstoßen. Denn wie die vielen ökologischen “Geschäftsbeziehungen” zwischen Lebewesen zeigen (Beispiele sind etwa Beerensträucher und Vögel, oder Blumen und bestäubende Insekten), hat die Natur bereits seit Hunderten von Millionen Jahren mit den bewährten Mechanismen der Evolution – Mutation und Selektion – Arten hervorgebracht, die in Harmonie mit diesen Gesetzen leben.
Menschen haben den Verstand, innerhalb wesentlich kürzerer Zeit solche harmonischen Lösungen zu finden; allerdings nur, solange sie frei sind, ihren Geist zu gebrauchen. Unter autokratischen Einflüssen “hilft” ihnen der Militarismus mit seiner brutalen Selektion zugunsten eines naiven, unkritischem Mitläufertums jedoch, einen anderen Weg zu finden: Den auf den Friedhof der Geschichte.
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15 Antworten
@Handelskrieg gegen China
manchmal frage ich mich, ob das nicht nur großes Kino ist – Bürgervera… aufs feinste.
Denn – wenn das zutrifft, das das Regime einen politischen Handelskrieg gegen China führt – wie kommt es dann, das ich sowas lese ?
Forscher entwickeln neuen Super-Akku: Er hält bis zu 300 Jahre
Deutsche und chinesische Forscher arbeiten an einem Glaselektrolyt, der chemische Probleme bisheriger Akkus lösen und die Batterien besonders haltbar machen soll.
https://www.chip.de/news/Forscher-entwickeln-neuen-Super-Akku-Er-haelt-bis-zu-300-Jahre_185923578.html
Wie kommt es zu einer solchen Zusammenarbeit, wenn es wirklich einen Wirtschaftskrieg gibt und mehr als Bürgervera… !
Nicht, das ich gegen eine solche Zusammenarbeit bin – aber ich verachte Politiker, die eine derartige Schau abziehen, um mir ein X für ein U vorzumachen !
Absolute Grundregel(n) in der Welt von heute:
Man kann gegen Russland keinen Krieg gewinnen!
Man kann gegen China keinen Krieg gewinnen!
Welcher Art von Krieg diese auch sein mögen …
Danke dafür, dass ein außerordentlich wichtiges Problem angesprochen wird, das den meisten und auch den Politikern nicht bewusst ist. Das Finanzsystem beruht wesentlich darauf, dass die Geschäftsbanken Geld herstellen können, indem sie Kredite vergeben. Die Möglichkeit der Geldherstellung ist praktisch unbegrenzt, sieht man einmal von der Mindestreserve ab, die die Banken bei der Zentralbank hinterlegen müssen. Die Banken vergeben Kredite an risikobereite Finanzunternehmen (Hedgefonds), die mit den Krediten zocken und Gewinne machen. Hebelung der Gewinne durch Kredit nennt man das vornehm. Das Zocken auf Kredit ist eigentlich verpönt, aber nicht in der Finanzindustrie. Statt sich einmal mit dem Finanzsystem gründlich auszeinandeerzusetzen, geht es der Politik nur um die Realwirtschaft, um Steuern und Zölle auf realwirtschaftliche Waren. Dabei ist die Realwirtschaft im Vergleich zur Finanzindustrie, in der täglich mehrere Billionen Dollar an Derivaten umgesetzt werden (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich), eine recht bescheidene Größe. Man kann nur hoffen, dass so schnell nicht wieder wie 2008 etwas passiert.
Der Dank geht ebenso zurück an Sie, Wilhelm Jans, danke für die passende Ergänzungsinfo.
Die Machtverhältnisse auf der Erde sind seit dem Federal Reserve Act von 1913 in den USA völlig aus dem Ruder. Der vier Jahre später erfolgte Kriegseintritt der USA hat mit der fortgesetzten Hungerblockade gegen Deutschland (mit 900.000 Toten) und dem erst danach (1919) von Deutschland unterschriebenen Verailler Vertrag gleich schon den 2. Weltkrieg vorprogrammiert.
Im konservativen Lager in den USA breitet sich die Wahrnehmung dieses Banken- und Konzernimperialismus als ein Fortbestehen des Britischen Weltreiches aus. Das British Empire mit seinem realen Zentrum in der City of London hat sich nur im Sinne einer Show in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg aufgelöst. In Wahrheit existiert und expandiert es weiter, so weit wie der Einfluss seiner Medien, seines Bankensystems, seiner NGOs und seiner Konzernoligopole reicht – global.
„… dass die Geschäftsbanken Geld herstellen können, indem sie Kredite vergeben. Die Möglichkeit der Geldherstellung ist praktisch unbegrenzt …“ (Zitatende)
Das ist falsch. Die National- bzw. Zentralbanken haben sehr wohl die Möglichkeit, die durch Geschäftsbanken generierte Geldmenge zu steuern. Sie tun dies vor allem durch den Leitzins und die Festlegung der Mindestreserven (der Geschäftsbanken bei der Zentralbank).
Danke für die ergänzende Info – die ja so auch im Mainstream publiziert wird. Diese ‚Steuerung der Geldmenge‘, die in der Volkswirtschaft kursiert, funktioniert aber unabhängig von der Tatsache, dass die Zentralbanken mit dem – ich wiederhole aus dem Artikel – von den (privaten) Geschäftsbanken neu genrierten Buchgeld so verfahren, dass sie rund 10 % davon in Papiergeld umwandeln, sprich drucken und dafür Buchgeld löschen.
Ansonsten lenkt diese ‚Steuerung der kursierenden Geldmenge‘ davon ab, dass sich die Geschäftsbanken große Teile der volkswirtschaftlich produzierten Werte aneignen, indem sie Kredite mit gar nicht von ihnen erwirtschaftetem neuem Geld herausgeben und sich später diesen Betrag mit dem tatsächlich erwirtschafteten eigenen Geld der Kreditnehmer ‚zurück’zahlen lassen.
Dieser noch nicht allen Bürgern bekannte Mechanismus erklärt auch, warum Banken nicht traurig sind, wenn ein Kreditnehmer seinen Hauskredit nicht mehr zurückzahlen kann. Bei der Versteigerung bekommen sie zwar nur ca. 50 bis 70% des ‚ausgezahlten‘ (sprich neu generierten) Betrages, aber dafür vorzeitig.
Danke für die ergänzende Info – die ja so auch im Mainstream publiziert wird. Diese ‚Steuerung der Geldmenge‘, die in der Volkswirtschaft kursiert, funktioniert aber unabhängig von der Tatsache, dass die Zentralbanken mit dem – ich wiederhole aus dem Artikel – von den (privaten) Geschäftsbanken neu genrierten Buchgeld so verfahren, dass sie rund 10 % davon in Papiergeld umwandeln, sprich drucken und dafür Buchgeld löschen.
Ansonsten lenkt diese ‚Steuerung der kursierenden Geldmenge‘ davon ab, dass sich die Geschäftsbanken große Teile der volkswirtschaftlich produzierten Werte aneignen, indem sie Kredite mit gar nicht von ihnen erwirtschaftetem neuem Geld herausgeben und sich später diesen Betrag mit dem tatsächlich erwirtschafteten eigenen Geld der Kreditnehmer ‚zurück’zahlen lassen.
Dieser noch nicht allen Bürgern bekannte Mechanismus erklärt auch, warum Banken nicht traurig sind, wenn ein Kreditnehmer seinen Hauskredit nicht mehr zurückzahlen kann. Bei der Versteigerung bekommen sie zwar nur ca. 50 bis 70% des ‚ausgezahlten‘ (sprich neu generierten) Betrages, aber dafür vorzeitig.
Wir müssen festhalten:
1.) Die USA und auch Europa haben den Aufstieg
von China gefördert.
2.) Warum führen wir einen Wirtschaftskrieg
gegen CHINA???
3.) Verhandlungen sind erfolgreicher.
Natürlich sollten sich die Chinesen einige
Zurückhaltungen selbst auferlegen.
China war nach der Überwindung der Kaiserherrschaft kurz vor dem 1. Weltkrieg auf dem Weg zur Demokratie mit Dr. Sun Yat-sen als erstem Präsidenten, einem ausgesprochenen Freund des in seiner Wahrnehmung damals noch authentisch freiheitlichen Gesellschaftsmodells.
Dieser Ansatz wurde von amerikanischen Finanzkreisen hintertrieben, indem sie stattdessen den primitiven Militaristen Yuan Schi-Kai als Diktator installierten.
1979/1980 hat China seinen streg planwirtschaftlich Kurs überwunden, auch wieder im Interesse von Großkapitalisten, die dem bevorstehenden Ende Hongkongs als britischen Billigproduktionsstandort vorbeugen wollten, nach der Formel Kapital aus dem Westen, billige Arbeitskraft aus dem Osten.
Was die Großkapitalisten NICHT im Sinne hatten war, dass China damals auch Kleinproduzenten einen vom Staat unabhängigen, marktwirtschaftlichen Kurs erlaubt haben.
Dieser aus kleinen Anfängen gewachsene Sektor ist inzwischen der stärkste und am schnellsten wachsende in China. DAS macht China inzwischen zum Erzrivalen der Geldaristokraten, denn man wird mit noch so viel Propaganda nicht die Wahrheit unterdrücken können, dass CHINAS GIGANTISCHER WIRTSCHAFTSERFOLG AUF DER FREIESTEN MARKTWIRTSCHAFT DER WELT basiert, dem von den Konzernoligopolen und Banken ausgeplünderten Westen weit überlegen.
Trump hat sich schon während seiner 1. Amtszeit von diesen Zirkeln gegen China aufhetzen lassen. Er muss unbedingt besser beraten werden, denn die chinesische Regierung ist in diesem Spiel sein Partner gegen besagte Oligoplole.
OT
Datensicherheit!
Zur Kenntnisname empfohlen
..alles lesen.
::
Windows 11: Betriebssystem macht jetzt Screenshots per Recall
News
28.04.2025 um 14:35 Uhr
Microsoft hat damit begonnen, das umstrittene KI-Feature Recall, welches selbstständig Screenshots vom System des Anwenders macht, nach einer langen Testphase jetzt auch außerhalb des Insider-Programms auszurollen.
mehr hier
https://www.pcgameshardware.de/Windows-Software-277633/News/Screenshots-per-Recall-1471478/
@Microsoft hat damit begonnen, das umstrittene KI-Feature Recall, welches selbstständig Screenshots vom System des Anwenders macht,
ja – und das haben sie mit der Lizenz mitgekauft – denn MS definiert, was sie kaufen dürfen/müssen !
Na ja – oder die CIA !
In einer auf Windows aufgesetzten VM (beispielsweise VirtualBox) ein benutzerfreundliches aktuelles Linux laufen lassen – das sollte als Schutz gegen Schnüffelmann und Co. eigentlich in den meisten Fällen genügen.
Windows allein nur mit einem VPN zu betreiben reicht definitiv nicht aus. Viele Spuren verbleiben meist trotzdem tief im System versteckt zurück. Für absolut unsichtbar sein wollende Zeitgenossen empfiehlt sich eine flotter USB-Stick mit TAILS. Hatte seinerzeit bekanntlich auch schon Edward Snowden benutzt …
Zitat: „… einem ehernen Naturgesetz mehr Beachtung zu schenken: Es ist nicht möglich, dauerhaft gegen die ewigen Regeln des freien Marktes zu verstoßen.“ (Zitatende)
Eine dieser „ewigen Regeln des freien Marktes“ ist die freie Konvertibilität aller in einem internationalen Handelsverbund beteiligter Währungen. Daran hat sich China noch nie gehalten und sich stattdessen durch Währungsmanipulation (d.h. Devisenzwangsbewirtschaftung) einen ca. 40%igen Handelsvorteil ergaunert.
Das korrigiert Trump gerade. Trump handelt richtig.
Ja, Trump ist guten Willens, aber er wählt falsche Prioritäten. Das mit dem Ergaunern findet eher durch die britische und US Finanzwelt statt. Der Dollar war jahrzehntelang ist und bis heute stark überbewertet, nicht zuletzt durch seine Rolle als Zahlungsmittel im Ölsektor.
Das bedeutet, dass man in China für US-Dollar, die man in Yuan tauscht, etwa das Dopplete kaufen kann. Die Amerikaner, die überall billig einkaufen konnten, haben darüber weit über ihre Verhältnisse (nämlich die Ergebnisse eigener Produktion) gelebt. – Zu korrigieren war das über ein schrittweises Unterbinden der Machenschaften der Finanzwirtschaft und damit auch deren Machtbeschränkung.
Die im Schlusssatz genannte „brutale Selektion ZUGUNSTEN EINES naiven, unkritischen Mitläufertums“ durch den Militarismus ist in dem Sinne korrekt, dass aristokraitsch ambitionierte Kreise naive, unkritische Gefolgsleute heranzüchten – wie das der Feudaladel bereits über Jahrtausende praktiziert hat. Das Resultat ist der bis heute erhaltene Untertanengeist, der so gar nicht zur jetzigen Demokratie und Freiheit passt.
Im Vorlagetext lautete die Formulierung „Unter autokratischen Einflüssen ‚hilft‘ ihnen der Militarismus mit seiner brutalen Selektion GEGEN naives, unkritisches Mitläufertum jedoch, einen anderen Weg zu finden – den auf den Friedhof der Geschichte.“ Das versteht sich auf die JETZIGE UND ZUKÜNFTIGE Evolution bezogen: Der von autokratisch ambitionierten (ultrareichen) Personen geförderte Militarismus verschleißt und opfert inzwischen ganze Nationen, was dadurch möglich ist, dass sich diese naiv und unkritisch gegeneinander aufhetzen und ausbluten lassen.
Nicht zuletzt infolge zweier Weltkriege ist die Bevölkerung in den europäischen Ländern unserer freiheitlichen Zivilisation innerhalb der letzten gut 100 Jahren nur geringfügig angestiegen, während andere Kulturräume eine Verdopplung bis Verzehnfachung durchlaufen haben. Mit einem dritten großen Bruderkrieg würde die Selektion die naiv-unkritischen Charaktere in Europa mitsamt dieser ihrer Zivilisation auf den Friedhof der Geschichte schicken.