Der MDR, Uli Siegmund und die Mär vom früher viel unsicheren Deutschland

Der MDR, Uli Siegmund und die Mär vom früher viel unsicheren Deutschland

Lehrbuchhafte Verhörsituation: Siegmund im MDR-Interview, konfrontiert mit feingehacktem Faktenbrei (Foto:ScreenshotYoutube)

Siegmund im MDR-Interview: Wie vor jedem öffentlich-rechtlichen “Dialog“ mit einem der wortmächtigsten, überzeugendsten und populärsten Zugpferde der Schwefelpartei wurde auch Moderatorin Susanne Reichenbach, der die undankbare (möglicherweise aber auch von ihr gewollt-kampfesmutig übernommene) Aufgabe dieses Verhörs zufiel, vor der Sendung erkennbar gebrieft. Man kann davon ausgehen, dass ganze Coaching-Teams, Dokumentation- und Redaktionstrupps des MDR Überstunden gemacht haben, passende “Fakten” zusammenzutragen, mit denen der vermeintliche Populist Siegmund “konfrontiert”, “gestellt“, und “entlarvt” werden soll. Den argumentativen Overkill gegen den smarten AfD-Spitzenkandidaten wenige Wochen vor den Wahlen ersehnt schließlich ein bedrängtes Milieu vor den Bildschirmen, in den Institutionen und linksgrünen Vorstadtvillenvierteln, das quasi im von der Realität umzingelten Fort Alamo der linken Gutmenschelei auf zunehmend verlorenem Posten des großen Entzauberungs- und Befreiungsschlag gegen die “Faschisten“ ausharrt – und es darf nicht enttäuscht werden.

Diese Journalisten glauben nämlich tatsächlich, wenn sie sich nur professionell genug vorab mit ihnen “Fakten“ briefen lassen, dann zünden die Pointen wie von selbst, gerät der aalglatte siegmündige Populist ins Lallen und Stolpern, anschließend purzeln dann die Umfragewerte und die Republik ist gerettet, so dass es vielleicht diesmal gar keinen Briefwahlbetrug oder Verfassugsputsch von oben braucht, um das Undenkbare einer blauen Alleinregierung zu verhindern. und ein paar Ehrenabzeichen und Schulterklopfer der geistig betonierten Kartellschützer aus Politik und Branchenumfeld für die heldenmutige MDR-Anchorlady sind natürlich auch noch drin.

War alles ganz anders damals!

Also hat man Reichenbach eigens für dieses Gespräch “Argumente“ aufbereitet, mit denen sie Siegmund aber sowas von Volley nehmen und das Publikum staunen machen wird. Die MDR-Faktenficker haben ihr ein paar Zahlen zum angeblichen wahren Zustand der Kriminalität von damals rausgeschrieben, die zeigen sollen, wie gemeingefährlich und desolat dieses Land in Wahrheit in den finsteren Neunzigern und Nullerjahren gewesen sei, also in jener Zeit, in die der ewiggestrige Siegmund mit seiner rückwärtsgewandten Alternative zurückwill: Damals, so besage es die Kriminalstatistik “eindeutig“, habe es nämlich viel mehr Straftaten als heute gegeben! Ergo sei das AfD-Narrativ des “unsicheren Deutschlands” völliger Käse. Erwiesen sei stattdessen, dass Deutschland damals viel unsicherer war als heute. Die “Fakten“ bestätigen es!

Na klar: Wer erinnert sich nicht an diese Horrorjahre, als die Deutschen noch unter sich waren, als Loveparade und Public Viewing wie auch Volks- und Weihnachtsmärkte noch ohne Hochsicherheitskontrollen, schwergewaffnete Patrouillen und Betonpoller stattfinden konnten, als Messer- und Machetenattacken allenfalls ein Special-Interest-Genre in B-Movies der Videotheken waren und Schwarz-Rot-Gold gerade wieder zur Trikolore eines gesunden, fröhlichen, wiedererwachten positiven Nationalstolzes aufgestiegen war, eines weltweit gefeierten neuen deutschen Lebensgefühls, das schließlich dann im Sommermärchen 2006 kulminierte, bevor Merkels bleierne Zeit begann?Endlich rückt die ARD die Geschichte zurecht: War alles ganz anders, die AfD sehnt sich nach Gespenstern!

Musterbeispiel linker Gehirnwäsche

Erst kürzlich durfte bei ARD-“Monitor“ eine migrationsstämmige Soziologin vom damaligen Alltagsrassismus berichten, von dauernden Diskriminierungen und rassistischen Übergriffen. Also gar kein Vergleich mit dem heutigen friedlichen, bunten, weltoffenen und vielfältigen Deutschland! Solche Wahnvorstellungen mutet Reichenbach ihrem Gast und Zuschauern zwar nicht zu – doch ihre “nüchternen Fakten“ erzählen letztlich dasselbe Märchen: Das bessere, sicherere Deutschland, das die AfD zurück will, habe es in Wahrheit nie gegeben. Es ist der 7.394ste Versuch, das Offensichtliche und für jeden Wahrnehmbare orwellesk wegzuhypnotisieren, bürgerliche Vernunft zum zum Extremismus und gesunden Menschenverstand zum Populismus umzubiegen.

Inhaltlich auf das Argument der damals umfangreicheren Kriminalstatistik einzugehen, das in Wahrheit absolut keines ist, ist eigentlich müßig. Siegmund, damit von Reichenbach wiederholt lustvoll konfrontiert, muss es tun und es gelingt ihm auch ganz passabel – obwohl er nicht ins Detail geht und sich auf das Äpfel-mit-Birnen-Problem beschränkt, wonach damals dominierende Delikte wie Betrug mit heutigen Greueltaten wie Gruppenvergewaltigungen oder Messermorden wohl kaum auf eine Stufe gestellt werden dürften. Man hätte zu diesem Musterbeispiel linker Gehirnwäsche und kontrafaktischen Gaslightings noch viel mehr sagen können, obwohl sie es beim MDR und vor der Glotze vermutlich auch dann nicht kapiert hätten; ich selbst rede mir zu diesem Thema seit Jahren den Mund fusselig in Diskussionen mit Menschen, die es vom geistigen Horizont und ihrem Bildungsstand her eigentlich besser wissen müssten, aber nicht wollen. Es ist wie einem Ochsen ins Horn zu Petzen. Eine Donquichotterie gegen die Windmühlen der Idiotie. Trotzdem nachfolgend nochmals in Kurzform für alle, die meinen, in Reichenbachs “faktenbasierter“ Fragestellung einen triumphierenden Punkt gegen die AfD erkannt zu haben.

Nur die halbe Wahrheit

Nein, ihr Vollpfosten, Deutschland ist heute NICHT sicherer und weniger kriminell als früher. Im Gegenteil. Auch wenn damals statistisch mehr Straftaten gab. Warum ist das? Weil es eben nicht nur um die Qualität dieser Straftaten geht (dass also etwa, worauf Siegmund hinwies, etwa Betrug mit Gewaltdelikten nicht gleichzusetzen ist) – sondern vor allem deshalb, weil damals viel mehr Straftaten verfolgt, ermittelt und entsprechend auch aufgeklärt wurden. Weil damals die Rechtspflege noch funktionierte. Weil Polizei und Staatsanwaltschaften weitaus konsequenter für Sicherheit sorgten und Täter verfolgten, womit die Delinquenz zwangsläufig höher war. Aber vor allem, weil damals noch Delikte strafbar waren, die im Säurebad eines linken Entkriminalisierungs- und Bagatellisierungswahns inzwischen entweder gar nicht mehr als Straftaten zählen oder faktisch kaum noch verfolgt werden: Laden – oder Fahrraddiebstahl; Schwarzfahren; Landstreicherei; aufenthalts- und einwohnerrechtliche Meldeverstöße; Erregung öffentlichen Ärgernisses; Cannabis-Besitz oder -konsum; leichte Körperverletzung; und, und, und.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die andere ist, dass selbst die weiterhin strafbaren Handlungen nicht annähernd mehr so konsequent verfolgt und vor allem geahndet werden wie einst. Spätestens seit Merkels “Spurwechsel”-Mantra (“aus Illegalität Legalität machen”) hat man in Deutschland die Zügel vor allem seitens einer zunehmend ideologietriefenden Linksjustiz in allen Bereichen einfach dermaßen schleifen lassen, dass inzwischen anarchische Zustände herrschen – was jeder ohne Scheuklappen in Alltag und “Stadtbild” mühelos erkennen kann. Im Land der Gefährder, der wirkungslosen Ansprachen und Platzverweise, der selbst bei schwersten Straftaten gleich wieder auf freien Fuß gesetzten Schwerkriminellen aus aller Herren Länder, der fast 170.000 nichtvollstreckten Haftbefehle, der heillos überforderten Gerichte, der wegen Verjährungen reihenweise geplatzten Prozesse, der fehlenden Gefängnis- und Maßregelvollzugsplätze, der in Legionenstärke ungehindert herumlaufenden Psychopathen, Terrorschläfer und Zeitbomben ist rein GAR NICHTS sicherer geworden. Im Gegenteil. Dieser Staat versagt einfach vorsätzlich in einem früher undenkbaren Ausmaß.

Am besten alle Straftaten abschaffen – dann ist Deutschland frei von Kriminellen

Und dann defäkieren euch die öffentlich-rechtlichen Elfenbeinturmpropagandisten mit bierernster Miene und selbstbewusstem Timbre in die Köpfe und wollen euch weismachen, Deutschland sei heute viel weniger kriminell als einst. Verarscht euch ruhig weiter. Ich habe hier einen Tipp, Ihr Durchgedrehten, wie ihr euer buntes Habitat noch sicherer und noch viel weniger straffällig macht: Schafft doch einfach gleich das ganze Strafgesetzbuch ab – dann gibt’s nämlich überhaupt keine Kriminellen mehr im besten und sichersten Deutschland aller Zeiten! Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte können sich dann ganz auf Delikte unterhalb der Strafbarkeitsgrenze wie “Hass und Hetze”, inflationäre “Volksverhetzung” oder “virtuelle Gewalt“ fokussieren; läuft dann unter “Kampf gegen rechts” – und trifft exklusiv die, die aus eurer Sicht sowieso das einzige und wahre Problem in Deutschland darstellen (und die ihr deshalb auch verboten und weggesperrt sehen wollt): Die Siegmunds dieses Landes, die normaltickenden Leistungsträger, die um die Zukunft Besorgten (für die die Zukunft aus mehr als Klimazielen besteht), die Andersdenkenden und Anderswählenden.

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Fakt you.

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16 Kommentare

  1. Solange links immer noch als die einzige demokratische Seite gilt und diese die Mehrheit weiterhin wählt, ist das der Beweis, daß die Demokratie nichts anderes ist als die Herrschaft der Idioten.
    😜

  2. Übrigens:
    Vor den Hundertern kommen die Zehner und davor die Einer.
    Die sogenannte Nullerjahre gibt es darum nicht. Es sind die Einerjahre.
    😜

  3. @eigentlich besser wissen müssten, aber nicht wollen.
    Ja – wie sagte noch Bertrand Russell, englischer Mathematiker, Philosoph und Nobelpreisträger:
    “Viele Menschen würden lieber sterben als denken. Und in der Tat: sie tun es.“

    Etwas, das ich verstärkt auch im Corona-Umfeld beobachtet habe – sie wollen es nicht wissen, sie weigern sich, selbst nachzusehen. Ich habe nie vorgegeben, was sie annehmen sollen – aber ich habe vorgeschlagen, bei RKI, PEI, FBI, Pentagon, DARPA und CDC selbst nachzusehen und sich zu informieren – ich habe keinen gefunden, de das auch gemacht hat – sie haben alle lieber Spahn, Lauterbach und der Tagesschau geglaubt !

    @der heillos überforderten Gerichte
    das ist so nicht Richtig !
    Meiner Meinung nach wollen diese politischen Cardassia-Richter nicht – dieser Niedergang des Rechtsstaates ist vom Politik und Justiz gewollt.
    Und das müssen sie mir nicht glauben, aber schauen sie sich doch mal die Gesamtheit der juristischen Vorgänge an – es gibt Vorgänge, bei denen sie mit großem Aufwand blitzschnell Türen eintreten und es gibt Vorgänge, bei denen Schnecken zum Schnellläufer werden, falls sie sich überhaupt bewegen. Und wenn sie das genauer analysieren, werden sie feststellen, das das politisch gefärbt ist – was linken nützt, wird verschlampt – wo Linke einen Nachteil haben, wird oftmals rasend schnell gearbeitet.
    Die sind nicht überlastet – die betreiben nur eine linksextreme Schaujustiz !

  4. Egal wie sehr Sie sich ihre Finger wund schreiben, die Masse der Menschlein ist dermaßen gehirngewaschen, und es werden leider immer noch mehr. Es wird ähnlich kommen, wie vor fast 100 Jahren. Die Masse wird sich beugen und fügen und erst rebellisch werden, wenn es ihr ans letzte „Eingemachte“ geht. Es kann aber auch sein, dass vor dieser letzten und einzigen Rebellion ein Krieg vom Zaun gebrochen wird. Egal wie, die Invasoren werden das Land so oder so, mit oder ohne geschilderten Szenarien tiefgreifend und mehr als nachhaltig verändern. Die Menschlein scheinen es zu wollen, glauben an diese Notwendigkeit etc. Die Toleranz = Duldsamkeit, Hand in Hand mit dem Islam = Unterwerfung, zeugen von geistigen Verwirrtheit/Idiotie und zeigen den Unterschied zwischen Menschlein und Tier ganz klar. Ein Tier würde sich niemals einem schwachen und kranken Möchtegern unterordnen und wird sein Revier und seine Jungen mit aller Vehemenz verteidigen! Die Menschlein beschäftigen sich lieber mit gutmenschlicher Rechthaberei und Belehrung!

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  5. Schön. Da wird einer endlich mal angemessen sauer. Wut ist gut in diesen Zeiten. Die motiviert. Ohne Motivation ändert sich garantiert nichts. Dann bleiben nur noch die Zufälle und der Zahn der Zeit.

  6. Solche Tribunale sind vermutlich für die Idioten und Analphabeten dieses Landes gedacht, mit dem IQ einer Amöbe. Wer über mindestens eine Gehirnzelle verfügt, erkennt den Schwachsinn dahinter. Interessant ist nur, dass der MDR seine „Zuschauer“ für so dumm einschätzt, eine Beleidigung ohnesgleichen.

    1. Unterschätzen sie da bitte nicht den ÖRR Konsumenten. Die glauben, was sie dort vorgesetzt bekommen – weil sie es glauben wollen! Entsprechend wählen sie dann.

  7. zu geil diese ÖRR Journaille schizo Schranze, zu dumm den Hof zu fegen. Kann ja gerne mal im kurzen Rock & Gold behangen ne kleine Runde HBF FFM, hamburg Jungfernstieg, Berlin Kotti, Köln Neumarkt ab 20.00 Uhr drehen…

  8. Werter Herr Matissek, vielen Dank für diesen großartigen Beitrag aus Ihrer Feder, der eigentlich in jeder Tageszeitung abgedruckt und veröffentlicht werden sollte, denn er bringt die Fakten haargenau auf den Punkt und zeigt allen Dummköpfen, die nicht wahrhaben wollen, was offensichtlich ist, die rote Karte! Mit lieben Grüssen und Ihnen alles Gute wünschend – W. Herrmann

  9. Dem Thorsten Frei von der CDU wirft man (auch das BSW) eben noch vor, sich in Angelegenheiten des Landesvorstandes zu mischen, und jetzt macht Wagenknecht dasselbe?
    Erstmal sieht das in der Öffentlichkeit schon extrem schlecht aus, wenn so etwas nicht von den Spitzenkandidaten selbst kommt. Das nenne ich Sabotage mitten im Wahlkampf.
    Und grundsätzlich muss man sich klar machen, dass es hier um die vertikale Gewaltenteilung geht. Idee ist, dass die Leute vor Ort am besten wissen, was die Parteibasis will. Es ist schon sehr dreist bzw. direkt undemokratisch, wenn Frau Wagenknecht glaubt, dass ihre Ansicht wichtiger sei als die der Leute vor Ort. Gerade eine Partei, die sich für Demokratie einsetzt und nicht immer nur als Anhängsel von Wagenknecht verstanden werden will, müsste da jetzt in meinen Augen öffentlich eine klare Grenze ziehen. Und die Probleme letztes Jahr in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg entstanden ja nicht, weil die Landesverbände eigenständig entschieden haben, sondern weil sie gleichzeitig auch gegen ihre Parteibasis ausschließlich für die eigene Karriere entschieden. Daraus jetzt die Lehre zu ziehen, dass der Bundesvorstand alles vorschreiben sollte, ist katastrophal. Da müsste doch jeder aufschreien. Gibt es irgendeine Stellungnahme des BSW zu diesem eigentlich ungeheuerlichen Vorgang?

  10. Das Rechtsbewusstsein – das unbedingt zum Thema gehört – ist heute so supi, dass die Polizei mindestens einmal einen mutmaßlichen Mordfall zum Unfall erklärt hat, weil der Fall nicht lösbar war. Vor ein paar Jahren ertrank im Winter die 20jährige Malena Klaar in Regensburg um ca. 3 Uhr früh in der Donau. Die Leiche wurde erst über 2 Wochen später gefunden, und bereits vorher „wusste“ die Kripo, dass ein Unfall vorlag. Am Tag nach dem Verschwinden des Mädchens hatte man mit Hunden nach ihr gespürt; die Hunde führten zu der Stelle am Donauufer, wo man Malenas Handy gefunden (oder vielleicht geortet und den Fund den Hunden überlassen) hatte. Aber ein Hund schnupperte weiter und folgte einer Fährte bis zu einer nahegelegenen Bushaltestelle. Man hatte die Hunde auf den Malena-Geruch angesetzt, und als gelernte Spürhunde wussten sie, dass sie ausschließlich diese Spur beachten durften. Wenn ein Hund die Fährte weiter verfolgte, muss jemand vom Ufer zur Bushaltestelle gegangen sein, der einen Malena-Klar-Geruch an sich hatte. Vielleicht stammte der Geruch von einem Gegenstand, der Malena gehört hatte und den der Jemand, vielleicht als Erinnerung an seine Tat, mitgenommen hatte. Dass er kurz nach Malenas Sturz in die Donau zufällig vorbeigekommen wäre und irgendeinen unauffälligen Gegenstand mitgenommen, aber das danebenliegende Handy liegengelassen hätte, ist wohl nicht sehr wahrscheinlich. Der Malena-Geruch an einem anderen Menschen konnte auch von intensivem Körperkontakt herstammen, z.B. nach einer Vergewaltigung. Dass die anderen Hunde nicht zur Bushaltestelle liefen, ist ohne Widersprüche zu erklären: sie hatten den Befehl so verstanden, dass sie ausschließlich der Person Malena Klaar nachzuspüren hatten, nicht einer anderen Person, die irgendwie einen Malena-Geruch zum eigenen hinzu bei sich hatte. Tatsächlich hatte der Befehl den Hunden beide Verständnismöglichkeiten offengelassen, und wer weiß, wie Hunde ticken, ist nicht überrascht zu erfahren, dass ein Hund sich für ein etwas anderes Verständnis entschied als die anderen. Ohne Zweifel wusste man bei der Polizei, dass Malenas Tod sehr verdächtig war, aber wie gesagt, der Fall war nicht lösbar. Malena hatte zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt ein Tanzlokal verlassen. Niemand hatte darauf geachtet, niemand erinnerte sich, ob jemand anders ihr einige Augenblicke später gefolgt war (die meisten sehr späten Gäste im Lokal waren betrunken). Damit und mit der Tatsache, dass an einem toten Menschen nach Wochen im Wasser praktisch keine Spuren mehr feststellbar sind, war klar, dass man einen unlösbaren Fall vor sich hatte, also erklärte man ihn zum Unfall. Auch in den 1990er Jahren wäre der Fall aussichtslos sogar für die besten Kriminalbeamten gewesen, aber sie hätten ihn sehr wahrscheinlich noch nicht zum Unfall erklärt. Wenn eine solche Vertuschung bei Mordverdacht möglich ist und tatsächlich vorkommt, wie viele schwer oder nicht lösbare Einbrüche, Raubüberfälle (oft zum „Antanzen“ oder „aggressiven Betteln“ verniedlicht), Vergewaltigungen, mäßigere Körperverletzungen und einfache Diebstähle werden dann wohl heute in der Weise aus der Kriminalstatistik herausgehalten, dass man einfach überhaupt keine Notiz oder gar keine Akte anlegt?

  11. Alle Aspekte mal wieder auf den Punkt gebracht! Und noch immer nicht aufgehört, tauben Ohren zu predigen. Mein Respekt!

  12. „Maßnahmen zur Vielfaltssicherung“
    Medienanstalt fordert Zwangsabgabe für „demokratierelevante Inhalte“
    Der Medienstaatsvertrag hänge seiner Zeit hinterher und missachte große Plattformen im Internet. Die Direktorin der Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg fordert deswegen eine Zwangsabgabe, mit der vermeintlich demokratierelevante Inhalte gefördert werden.
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2026/medienanstalt-fordert-zwangsabgabe-fuer-demokratierelevante-inhalte/

  13. Ich wohne in einem typischen Plattenbau der DDR-Zeit, einem Block mit 60 WE’s, in den 90’Jahren gab es zwischen den älteren (Alt-) Bewohnern und der mittleren Altersklassen der Eingänge sehr gute kommunikative Austausche und auch gegenseitige Hilfen.
    Heute, die Alten sind zu 80% weggestorben, im Heim oder verzogen. Ich gehöre zu den noch restlichen Altbestand. Seit Jahren verwandelte sich dieser Block in ein Multikulti, Scheinpädagogen, Alternative, viele Alleinerziehende Frauen, bekennende Linke und Grüne. Außer dieser Blase spricht niemand mehr von uns wenigen Alten mit denen miteinander, weil man nur noch Schwachsinn hört und man Angst hat, vom Vermieter rausgemobbt zu werden. Denn, auch der Vermieter, eine Genossenschaft, ist voll auf queere, multikulturelle scheinsoziale Bindungen geprägt. Ich musste mich vor einiger Zeit beleidigen lassen, weil ich in einem Gespräch mit einem Hausbewohner meinen Unmut über die allgemeine Entwicklung in diesem Hause kund tat und sagte: „Es ist doch bekannt, wer die Kippen und Müll vom Balkon runter schnippst – aber wir Alten werden ermahnt?“ ; „Es ist doch bekannt, welche Klientel mit Kieselsteinen gelangweilt vor den Haus nach parkende Autos wirft…und ich bekomme eine Ermahnung vom Vermieter?“ – Obwohl ich keine Namen oder Personen nannte, wurde ich sofort gefragt: „Wenn sie Ausländerfeindlich sind, gehören sie nicht hierher…“ (das musste ich mir von eine jüngeren Dame gefallen lassen, die erst seit 5 Jahren hier wohnte, alleinerziehend, offenes Wechsel-Verhältnis mit 2 Männern betreibt und sich in die Kindererziehung fremder Familien einmischt… ) Und so geht das täglich. Schaut man in deren Gesichter: Vergnatzt, arroganter Blick, unzufrieden – aber bei Demos dabei… kein Witz… Ich habe es satt, werde aber mit meine 72 Jahren nicht mehr ausziehen. Ich vermeide alle Kontakte. Ich denke mal, kein Wunder wenn der Nachwuchs dieser Klientel Förderbedarf braucht. Ich sehe es auf den Spielplatz, was da abläuft – traurig. Woher das wohl kommt.
    Dieses Land ist verloren…

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