Donnerstag, 25. Juli 2024
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Der Meeresspiegel steigt nur um Millimeter… doch Deutschland säuft ab

Der Meeresspiegel steigt nur um Millimeter… doch Deutschland säuft ab

Klimaschwindel vs. wissenschaftliche Neutralität (Symbolbild:AUF1info)

Es vergeht fast kein Tag ohne Regen, und kühl ist es auch. Petrus scheint sich die permanenten Klagen über Hitzewellen, Hitzetote, Hitzeaktionspläne, Dürrekatastrophe und so weiter zu Herzen genommen zu haben – nach dem Motto: „Ich kann auch anders!“ Jedenfalls setzt er uns nun ordentlich zu. Ich habe mich schon bei ihm beschwert, dass er es nun einmal gut sein lassen soll. Man wird nicht mehr Herr über den vielen Regen, die Vegetation im Garten im Zaum zu halten. Und die Liegewiese meines langjährigen Badesees ist nicht mehr nutzbar, weil überschwemmt. Der Wasserstand des größten Grundwasserspeichers Europas, der Oberrheingraben, liegt aktuell über einen Meter über dem Normalstand. Taucher witzeln, dass sie sie ihre Tauchcomputer auf den Bergseemodus umstellen müssen. Aber Spaß beiseite: Das Grundwasser stieg bei uns zuhause bis unter die Bodenplatte des Kellers.

Doch unsere Ministerin des Äußersten Baerbock macht sich am anderen Ende der Welt Sorgen über die “untergehenden Pazifikinseln” und ließ sich fotografieren, wie sie – gleichsam als letzte Menschin – eine Lagune der Fidschiinseln durchschreitet, bevor der steigende Ozean die Inseln verschlingt; Inseln übrigens, die erst durch Korallenwuchs entstanden sind und sich mit dem Meeresspiegel absehbar weiter vergrößern werden. Unbestritten erhöht sich der Meeresspiegel derzeit um rund drei Millimeter pro Jahr – aber mit ihm auch die Koralleninseln. Denn das Korallenwachstum liegt je nach den Umgebungsbedingungen bei 4,2 Millimeter bis einen Zentimeter pro Jahr – würden also den Anstieg des Meeresspiegels überholen. Was aber daran scheitert, dass die Korallenblöcke zu schwer werden und unter dem Eigengewicht und starken Wellen zusammenbrechen.

Steigen statt sinken

Als passionierter Taucher beobachtete ich diese Situation in den letzten 40 Jahren im Roten Meer, der Karibik, in Vietnam und Thailand: Die Korallenriffe wachsen auch in die Breite. In hundert Meter und mehr Entfernung bildet sich Saumriffe in ein bis zwei Meter Tiefe. Dazwischen dann die Lagunen, mit einer Tiefe von drei bis fünf Meter. Die Saumriffe wachsen empor, bis die Hartkorallen von heftigen Wellen zerstört werden – ein schlimmes Bild, das einem die Tränen in die Maske treibt. Die stetigen Wellen zermahlen die zerstörten Korallen zu Korallensand, der an die Ufer gespült wird, dort die traumhaften Strände formt und die Inseln vergrößert – während die Saumriffe wieder nachwachsen. Ein Millionen Jahre alter Prozess, unabhängig davon, ob die Meere etliche Grad wärmer waren und der Meeresspiegel Dutzende Meter (!) höher lag als heute, oder ob es deutlich kälter war.

Meine Beobachtungen decken sich mit dem wissenschaftlichen Befund: Drei Viertel der 101 untersuchten Eilande gewannen an Fläche hinzu und ermöglichen mehr Lebensraum für Bewohner. Das Land wird ihnen nicht unter den Füßen weggespült, wie Annalena Baerbock behauptet. Das Inselwachstum ist hingegen seit 2018 bekannt – was wahrscheinlich auch der begabten Ex-Trampolinspringerin bekannt sein dürfte. Was sie aber auch weiß: Dass sie nie mehr auf die Fidschi-Inseln kommen wird, jedenfalls nicht auf Staatskosten. Frühere Außenminister hatten auch wichtigere Reiseziele auserkoren als sie. So hat jeder und jede seine Prioritäten.

16 Responses

  1. DER ist überhaupt GARNIX bekannt!! Abgesehen davon ist ALLES was Öko-Sozialisten äussern massiv gelogen/betrogen; denn DAS ist DIE DNA ALLER Sozialisten: Lug & Trug…

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  2. Absaufen tun wir sicher! Und wenns nur im Morast und der Dummheit der Mehrheit unserer Leute ist…

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  3. Petrus ist doch nur für das Wetter verantwortlich! So jedenfalls, wenn man einer höchst zweifelhaften Schlüsselübergabe und der daraus folgenden Phantasiegeschichte Glauben schenken möchte.
    Doch wer macht “das Klima”? Gott ist ja tot, wie bei vielen bekannt ist. Auch bei Wotan, Mithras oder Zeus komme ich über eine gewisse Skepsis nicht hinaus. Bei Allah fallen einem vor allem auch nur die sandigen Wüsten ein. – Doch halt! Der Mensch – er ist’s! (Frei nach Eduard Möricke)
    Wie konnte ich das nur übersehen und vergessen? Die großen Klimasteurer sind die Menschen und vor allem die deutschen – nicht das Volk, sondern deren Regierung. Im Alleingang – weltweit sozusagen.
    Es gibt sie also noch und wir dürfen teilhaben: An der wahren Göttlichkeit auf Erden! Kein Wunder, dass da so viel geflogen und gelo …(ups) wird.

    1. Notiz zu Allah und den sandigen Wüsten: Zwei Drittel aller Muslime (62%) leben in Asien, nur ein Fünftel im Nahen Osten (20%). Dort leben weniger Muslime als nur in der Summe von Pakistan, Bangladesh, Indonesien und Indien.

  4. die Klimalügendeppen in Erklärungsnot – notfalls war´s dann Putin oder Orban oder Alf von Melmack

  5. Der Flughafen in Dubai stand im April auch mal einen halben Meter unter Wasser, da haben die ganz offen erklärt, dass sie es mit den Chem-Trails übertrieben haben. Hier bei uns wird der Grundwasserspiegel durch die geheimgehaltene Sprüherei immer auf Maximum gehalten, so können sie dann alle paar Wochen irgendwo Hochwasser erzeugen und damit Panik schüren: Schuld ist natürlich die Klimakatastrophe, die Deutschland alleine überwinden kann. Obwohl die ganze restliche Welt quasi nichts unternimmt und sich gegenteilig verhält. “Wir schaffen das!” Die Klimahysterie ist die Versicherung der Linksradikalen um gewählt zu werden und keine roten Linien mehr zu haben, wenn die als Lüge enttarnt wird, wie kann man dann noch einen Grund für die Enteignung der Bevölkerung in Deutschland und die “wir sind schuld an der Klima-Massenmigration weil wir ausatmen und Auto fahren” nennen?

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    1. Faktencheck zu „Die restliche Welt unternimmt quasi nichts“ aus dem aktuellen Klimaschutzindex: Platz 1 mit 76 Punkten: Dänemark –
      Platz 14 mit 65 Punkten: Deutschland –
      Platz 67 (letzter Platz im Index) mit 19 Punkten: Saudi-Arabien –
      28 Nationen aus Europa, Asien, Afrika und Südamerika haben 60+ Punkte, sind also mit DE ungefähr auf Augenhöhe. Weitere 26 Nationen haben mehr als 50+ Punkte. 23 Nationen liegen unter 50 Punkten.

      1. Volltrottel halt.

        Die Volltrottel bilden sich ein, dass sie das Klima schützen können.
        Sie bilden sich somit ein 10956 Tage LOKALE Wetter schützen zu können. 10956 Tage lokale Wetter sind ein Klimazeitraum, was 30 Jahre entspricht.

        Die können nicht einmal für 3 Tage Wetter voraussagen, aber haben 10956 Tage davon im Griff und wissen genau, wie sich das alles entwickelt.

        Also ich ziehe den Hut vor denen, die sich diese Gelddruckmaschine ausgedacht haben. Sie haben erkannt, dass die meisten Menschen jede Scheiße glauben, die man ihnen vorsetzt. Und genau diese Menschen wollen betrogen werden. Und wehe, man kommt ihnen mit Fakten, die ihnen zeigen, wie sehr sie sich ausnutzen lassen. Da sind die echt sauer auf den.

        Ich weiß gar nicht, warum das Hütchenspiel oder Pyramidenspiel verboten sind. Die Leute sind gierig. Sie wissen, dass sie betrogen werden, spielen aber immer wieder dabei mit, statt einfach weiterzugehen.
        Die meisten Menschen wollen beschissen werden. Anders ist das nicht zu erklären.

        Wieso begreifen die wenigsten Menschen, was es bedeutet, eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu leben?
        Corona hätte nicht stattgefunden und ihre Panik vor der Klimakatastrophe, die nirgendwo zu sehen ist, auch nicht.

        Die dumme Masse will gelenkt werden.

  6. Das Land säuft ab! Ja aber eher weil es jetzt immer weiter bergab geht und da steht man dann eben auch mal bis zum Scheitel im Wasser. Wir haben Klima und lassen uns die sauer verdiente Kohle aus der Tasche ziehen, damit die Welt an der deutschen Blödheit genesen möge.

  7. Lokal gibt es mal mehr, mal weniger. Früher hat man die Wetterkapriolen gelassen hingenommen.

    Jetzt wird jede Möglichkeit genutzt, Panik zu schüren. Jetzt ist der Regen dran. Unbegründet, denn:
    Im Juni 2024 betrug zB in Berlin der Niederschlag 66 Liter je qm, während das langjährige Mittel für Juni mit 70 Liter angegeben wird.

    Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/576843/umfrage/durchschnittlicher-niederschlag-pro-monat-in-berlin/#:~:text=Im%20Juni%202024%20betrug%20der,Berlin%2066%20Liter%20pro%20Quadratmeter.

    Deutschlandweit wird der Niederschlag für Juni 2024 mit 90 Liter angegeben, bei einem langjährigen Mittel von 85 Liter je qm. Das ist auch nicht gerade ein Grund für Panik. Juni 2023 lag mit 51 Liter deutlich unter dem langjährigen Mittel. Juni 2022 mit 95 drüber.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5573/umfrage/monatlicher-niederschlag-in-deutschland/

    Wie gesagt, früher galt das als normal. Geändert hat sich beim Wetter wenig, nur der Panik-Level ist deutlich gestiegen.

  8. Als ehemaliger und damals sogar recherchierender Sporttaucher kann ich Ihnen nur beipflichten!

    Aber es macht sich doch gut, wenn eine dümmliche Außenministrierende Elfe ihre Käsefüße im Muschelkies medienwirksam, wäscht und nebenbei Steuermillionen aus Deutschland den Leuten verspricht, welche das schon als Geschäftsmodell betreiben.
    Wohlgemerkt auf Steuerzahlerkosten macht sie ihre Flugreisen oder missachtet das Nachtflugverbot.
    Ein echtes Vorbild also!
    Ich fragte mich ohnehin, warum man diese Person mit unterdurchschnittlichem Grundschulniveau durch die Gegend fliegen muss. Sie hat uns doch nichts zu sagen. Und ob sie das NICHTS nun hier oder Sonstwo absondert, es bleibt doch beim NICHTS.

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  9. Mehr Sonne -> warmes Meer -> mehr Wasser verdunstet -> mehr Wasser regnet über dem Land ab.
    Der Klimawandel verursacht mehr extreme Wetterlagen, darunter mehr Dürre und Trockenheit in manchen Gebieten, mehr Starkregen in anderen.
    Dieses Jahr ist Bayern abgesoffen, während in Brandenburg trotz einigen schwächeren Regens immer noch Dürre im Boden ist – siehe aktuelle Karten.
    Der meiste Regen ist auf dem Weg der Luft nach Nordosten gefallen, so dass in Ostdeutschland weniger davon übrig ist.
    Es ist nicht entweder Starkregen oder Dürre, die den Klimawandel gefährlich machen, sondern beide. Und beide betreffen uns in immer kürzeren Abständen – hier und weltweit.

  10. “Unbestritten erhöht sich der Meeresspiegel derzeit um rund drei Millimeter pro Jahr ”

    Ebbe und Flut, ständiger Wellengang. Mal höhere Wellen, mal flachere Wellen. Ständige Änderungen der Küstenlinien durch Brandung. Stürme, starke Winde usw. Dazu noch ist die Wasseroberfläche ähnlich der, der Landoberfläche. Tiefe Täler, hohe Berge. Ständiger Wellengang.

    Und jetzt klärt mich bitte mal auf, wie man die Wasserhöhe der Ozeane messen kann. Und das noch im Millimeterbereich! Mit Messegeräten, die im Meterbereich messen können.

    Lasst euch nicht verarschen. Das ist genauso ein Humbug, wie die 2 m Lufttemperatur vom All aus zu messen.

  11. Wenn es nur so wäre, dann hätten diese hysterischen Witzfiguren Grund zum Jammern und Lamentieren.