„Der Name bleibt“: Ingolstadter Café Mohrenkopf bietet Woke-Faschisten die Stirn

Ein politisch korrekter Mohrenkopf (Symbolbild:Pixabay)

Während nahezu täglich Menschen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen unter dem Druck rasend fanatischer Woke-„Aktivisten“ kapitulieren und nun sogar Winnetou der virtuellen Bücherverbrennung (präziser: der vorauseilenden Selbstzensur der Verlage) zum Opfer fällt, bleibt ein Café-Betreiber aus Ingolstadt standhaft: Er hat den Mut, diesem Wahnsinn standzuhalten. Weil sein Café den Namen „Mohrenkopf“ trägt, war es ins Visier der Cancel-Culture-Faschisten geraten. Viele gaben allein deshalb eine schlechte Bewertung des Lokals ab und versuchten den Betreiber vorsätzlich geschäftsschädigend zu downgraden. Auf Facebook
schrieb der Besitzer sich nun seinen Frust von der Seele: „In letzter Zeit häufen sich negative Bewertungen auf Google, weil wir ‚Café Mohrenkopf‘ heißen! Damit wird die Arbeit, die wir täglich leisten, schlecht gemacht, obwohl diejenigen nicht vor Ort waren, sondern nur was gegen den Namen haben. Die Mädels und Jungs bei uns leisten megatolle Arbeit, reißen sich den Allerwertesten fürs Café und unsere Gäste auf, putzen, kochen, servieren, halten das Café am Laufen und dabei sind sie alle zusammen immer noch gut drauf.

Die Kritiker fordert er auf, wenn sie denn schon eine Zielschreibe ihres Zorns bräuchten, sich wenigsten auf ihn zu konzentrieren und nicht auf seine Mitarbeiter. Anschließend stellt er trotzig klar: „Und zum x-ten Mal: Der Name bleibt!“ Dem Mann ist jede erdenkliche Unterstützung zu wünschen – zumal das, was gegen sein Café vorgebracht wird, abermalige Einblicke in eine totalitäre Wahnwelt eröffnen, die sich nicht länger auf wirre sektenähnliche Mikromilieus beschränkt, sondern in der „Mitte der Gesellschaft” angekommen ist und dort, wie auch die Trans-Psychose, ihr zersetzendes Spaltungswerk zu verrichten beginnt. In den Rezensionen auf Google finden sich Kommentare wie dieser: „Nicht nur, dass der Name des Lokals alles andere als zeitgemäß ist, wird auf Facebook ein Post mit unter anderem einem Schokokuss geteilt, der natürlich entsprechend ‚denkende‘ Menschen anlockt, die ihren Frust über die sich wandelnde Sprachbewusstheit unter Zuhilfenahme sämtlicher Klischees und Beleidigungen kundtun…. Dass der Inhaber dieser Seite nichts dagegen unternimmt, lasse ich einfach mal so stehen So sieht es wohl aus, wenn einem glatzköpfigen, weißen, älteren Mann der Wohlstand und die Privilegien zu Kopfe steigen.

Unwissenheit und Bildungsferne

Hier zeigt sich geradezu mustergültig die komplette verlogene Dummheit der Toleranzbesoffenen: Die Verfasserin des Kommentars macht sich angeblich Sorgen um die angebliche Diskriminierung schwarzer Menschen durch (den bis in jüngste Zeit noch völlig wertfreien, rein deskriptiv genutzten) Traditionsbegriffs „Mohr”, bei dem es sich um die eingedeutschte Aussprache des französischen Wortes „Maure” (vgl. auch St. Mauritius) handelt; sie findet aber nichts dabei, einen unbescholten, ihr persönlich fremden und nur von einem  Facebook-Bild bekannten Mann wegen Äußerlichkeiten wie seiner Hautfarbe, seiner Glatze und seines Alters aufs Übelste zu beleidigen und dabei auch noch primitiven Sozialneid kundzutun.

Zudem bezieht sich der „Mohr“ auf den heiligen Mauritius, der Schutzheiliger von Ingolstadt ist und in den Wappen auch vieler anderer Städte vertreten ist. Dieser christliche Märtyrer des 3. Jahrhunderts, der aus dem damaligen Oberägypten stammte und dessen Andenken uneingeschränkt positiv konnotiert war, steht der Name für einen gänzlich unpolitischen und schon gar nicht „rassisch“ assoziierten Begriff. Aber so viel historisches Wissen kann man von heutigen „Aktivisten“ nicht mehr verlangen. Für sie ist es bequemer, sich in ihrem vermeintlichen Antirassismus zu suhlen und ihre Zeit damit zu verschwenden, unbescholtene Menschen zu verunglimpfen – wobei sie sich einbilden, Deutschland von seinem „kolonialistischen Erbe” zu befreien. So sah sich etwa auch Coburg deswegen bereits mit einer von zwei Berliner Studentinnen initiierten Kampagne konfrontiert, die das Stadtwappen antikolonialistisch säubern wollten.

Scherbengericht durch Downgrading

Schmalspurgebildete mit wenig Ahnung, aber umso mehr Meinung und Sendungsbewusstsein prägen diese Bewegung von Beginn an, wie übrigens auch die sonstigen BLM-Aktivisten und die Klimabewegung. Gegen die linke Pöbelherrschaft stehen die mahnenden Stimmen auf verlorenem Posten. Die widerständige Haltung des Wirtes des „Café Mohrenkopf” ist aller Ehren wert, doch sie ist langfristig machtlos gegenüber den Mächten, die sich gegen das Althergebrachte verschworen haben. Das Netz trägt seinen Teil dazu bei: Wegen des Namens erhielt das Lokal etliche Ein-Sterne-Bewertungen von Menschen, die noch nie in Ingolstadt geschweige denn im „Mohrenkopf“  waren. Ein Nutzer schreibt dann beispielsweise:  „Man sollte vielleicht mal über einen Namenswechsel nachdenken. In der heutigen Zeit einen rassistischen Namen beizubehalten ist ignorant!”.

Natürlich finden sich sowohl auf Google wie auch unter dem Facebock-Statement des Betreibers weitaus mehr positive und ermutigende Kommentare als Anfeindungen – und zwar sowohl von zufriedenen Kunden als auch von Menschen, die es endgültig satt haben, von einer verrückten Minderheit tyrannisiert zu werden und dies auch so zum Ausdruck bringen. Das alleine allerdings ist kein Grund zur Entwarnung – so wenig wie die Tatsache, dass die Winnetou-Selbstzensur des Ravensburger Verlages paradoxerweise dazu führte, dass das besagte Buch in der Bestsellerliste nach oben schoss. Auch die Gendersprache und der Trans-Hype werden von einer übergroßen Mehrheit der Deutschen abgelehnt – was aber die Akteure und Aktivisten dieser Bewegungen nicht davon abhält, ihre Volkserziehung und Agitation ungemindert fortzusetzen.

Man kann nur hoffen, dass der Ingolstädter Wirt seine Konsequenz bewahrt und nicht irgendwann doch unter dem Druck dieses öffentlichen Scherbengerichts nachgibt, um sein Geschäft und die Arbeitsplätze seiner Mitarbeiter zu retten. Ein Vorbild könnte ihm dabei der Kieler Gastronom Andrew Onuegbu sein, der – obwohl selbst Schwarzer – zur Zielscheibe des woken Mobs wurde, weil auch er am Namen seines Restaurants „Zum Mohrenkopf“ festhält. Auch er weigert sich beharrlich, sein Geschäft umzubenennen, und verwahrte sich gegen die Vereinnahmung und Übergriffigkeit weißer Dauerempörter, die ihm als Farbigen meinen sagen zu müssen, wann er sich diskriminiert zu fühlen habe: „Ich möchte als Schwarzer nicht erklärt bekommen, wann meine Gefühle verletzt werden. Das ist auch eine Form von Rassismus.“ Besser lässt sich die Anmaßung der Woke- und Cancel-Streiter nicht auf den Punkt bringen.

30 Kommentare

  1. Mneschen wie dieser Cafébesitzer verdienen wirklich alle Hochachtung und Unterstützung. Müsste man bewerben und auf entsprechenden Webseiten mit Likes und guten Bewertungen ohne Ende überhäufen. Ich möchte lieber nicht wissen, was die alles auzustehen haben.

  2. Ja, wollte ich gerade sagen: Mohren, sind eigentlich die Verballhornten Mauren. Nur muss man das heutzutage nicht mehr wissen. Und, geschichtlich betrachtet, könnten die sogar aus Spanien kommen, wenn man nicht die genaue Geschichte um das Stadtwappen kennt.
    Aber eben, dumm bleibt dumm, da helfen keine Pillen mehr. Und wenn Dumme anfangen, ihre Dummheit mit Macht verbreiten zu wollen, dann ist niemand mehr sicher vor denen. Schön, dass der Besitzer des Cafés nicht nachgibt. Das nenne ich in der heutigen Zeit, Ehre und Standhaftigkeit im Leib zu haben. Das ist heutzutage nicht mehr die Regel. Die Mehrheit schluckt die Lüge, nur weil sie lautstark vorgetragen wird und duckt sich. Ich muss dann immer wieder einen Satz aus meinem Spiel „Dragon Age:Inquisition“ wiederholen: Unterschätzt niemals die Feindseligkeit derjenigen, die die Empörung zu einer Tugend gemacht haben. Ich glaube, dass das wie die Faust auf’s Auge passt.

  3. …as ist der Fluch des Sozialstaats: Nichtsnutze haben Zeit zu hetzen, weil es für sie keinen Arbeitszwang gibt. Wenn die wüßten, daß es schon bei ihrem großen Vorbild aus Trier wörtlich hieß: „Gleicher Arbeitszwang für Alle, Errichtung industrieller Armeen, besonders für den Ackerbau“. Im von denen so geschätzten Kommunismus hätten die alle nichts zu lachen. Es wird Zeit, daß der Sozialstaat kollabiert. Dann haben diese ganzen Nichtsnutze keine Zeit mehr, herumzutröten.

  4. Zitat:
    „Zudem bezieht sich der „Mohr“ auf den heiligen Mauritius, der Schutzheiliger von Ingolstadt ist und in den Wappen auch vieler anderer Städte vertreten ist.“

    Das ist ja das Problem! Man hat es in diesen Auseinandersetzungen nicht mit aufgeklärten, gebildeten, kommunikativen und ethisch empfindenden Menschen zu tun, sondern mit strunzdummen Deppen, die nichts auf die Reihe bekommen und durch ihr „Outen“ vor allem auf der Welle der Regelungswütigen mitsurfen wollen!

    Zur Info: Bei nahezu allen Denkmälern, die Könige, Feldherrn, Päpste, Luther oder Politiker darstellen, kann man sofort mit einem ganz dicken „Aber“ kontern! Aber ein derartiges „Aber“ darf eben nicht zur Beseitgung und Verdrängung, sondern muss zu einer bewussten Auseinandersetzung führen.

    Friedrich der Große? – Kriegstreiber und verantwortlich für tausende Tote
    Napoleon – das Gleiche nur noch einige Stufen schlimmer
    Ludwig der XIV. – Egomane und Volksausbeuter par excellence (frz. passt!)
    Luther – ein exponierter Antisemit, der heute vor einem Strafgericht wegen Volksverhetzung stünde
    Amerikanische Präsidenten? – Selbst Sklavenhalter; vorgeschobene Moralisten mit durchgehend Dreck am Stecken – Kriegstreiber, Anschlags- und Aufstands-Täuscher etc.
    Wer hier Zweifel hat, sollte sich die Biographien seiner „Wunschkandidaten“ einmal unter humanen Gesichtspunkten ansehen. – Aber einen Grund, dies Denkmäler zu entfernen stellt dies nicht dar! Sie sind und bleiben Zeitzeugnisse und bedenklich wird es nur, wenn die Denkmalsbetrachter so gar keine Ahnung vom Dargestellten haben.

    Einzig bei Wissenschaftlern und Künstlern darf man über ihre weniger erfreulichen Seiten hinwegsehen. Päpstlicher als der Papst (was natürlich gerade ein ungewollter Zynismus ist!) muss niemand sein.

    Ausgerechnet dort, wo man meint, dem alten Rassismus entgegentreten zu wollen, trifft man die gänzlich Falschen! Es besteht nirgends Grund, Mohren zu eliminieren. Auch die berühmten Schwarzhäupterhäuser in Riga, Tallin und anderen Städten dürfen ruhig ihre Schwarzen in der Fassade behalten. (Wobei ich mich frage, ob in allen Ländern derart infantiles Geschichtsbereinigen-Wollen an der Tagesordnung ist!?)

    Auch die sog. Heiligen Drei-Könige gehören ins Witz-Kabinett. Diese rein erfundenen Säuglings-Finder wurden von der Kirche (nicht in den Texten!) auf drei und multikulti festgelegt, um genau damit die Weltbedeutung eines Säuglings hervorzuheben. Auch da gab es schon Bemühungen, zumindest den ganz Schwarzen aus der Truppe zu entfernen und durch einen Weißen zu ersetzen; an den semitisch Darzustellenden traute man sich aber dann doch noch nicht heran! – Schließlich müsste man dann ja auch den semitischen Jesus „aus-färben“. Schon schlimm genug, dass er Jude war (und nach den Texten schließlich auch nichts anderes sein wollte! )

    Wer nichts von Geschichte weiß, macht sich eben leicht lächerlich. Und wer nichts richtig einsortieren und gewichten kann, bleibt eben ein intellektuelles Leichtgewicht.

    • Wer sind Semiten?

      Zu den Semiten zählen die Amharen, Tigrinya, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Amoriter, Ammoniter, Akkader/Babylonier/Assyrer/Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier und Samaritaner. Die Semiten im sprachwissenschaftlichen Sinne sind mit den Nachkommen Sems der Bibel nicht völlig identisch.

      Wieso das immer nur mit Juden in Verbindung gebracht wird, erschließt sich mir nicht.

      • Tja, und unter den von Ihnen aufgezählten Völkerschaften sind wohl die radikalsten (von echten Nazis mal abgesehen) Anti-Semiten! So ist es nun mal – geworden!
        Erklären kann ich diese Begriffseinengung auch nicht.
        Aber so gesehen, haben viele in Deutschland überhaupt nichts mehr gegen Juden, sind aber inzwischen doch dank Flüchtlingswelle tatsächlich zu „Anti-Semiten“ geworden.

  5. Es ist heute selten, dass jemand standhaft bleibt. In der Politik fällt mir nur Schröder ein – ich bin kein Fan von ihm! Die meisten knicken ein. Besonders bedauerlich ist, dass die katholischen Kirchoberen populistisch agieren, obwohl sie nicht gewählt werden müssen und vom „Populus“ nicht abhängig sind. Sie sind anders als Christus, den sie so sehr lobpreisen – nicht bereit, gegen den Stioch zu bürsten. Man kann dem Inhaber des Cafes nur wünschen, dass er Kunden erhält, die von der ganzen Idiotie nichts halten, damit er nicht seine Existenz verliert. Jedenfalls: Hut ab!

  6. Dumm, dämlicher, Woke.
    Letzte Woche waren wir bei Mutter und sie hat wieder
    reichlich aufgetischt.
    Mutter ist einfach klasse.
    Es gab zu Mittag Zigeunerschnitzel mit Zigeuner-Soße.
    Zum Nachtisch gab es Negerküsse mit Vanillesoße.
    Zum Kaffee servierte Mutter gefüllte Mohrenköpfchen.
    Einfach toll unser Mütterlein !
    Auch Muttern geht das unsinnige und aus Ami-Land kommende
    Woke-Theater am Popo vorbei !

    • „Zum Nachtisch gab es Negerküsse mit Vanillesoße.“

      Ernsthaft?
      Das wäre mir wirklich zu süß. Schon die Negerküsse waren (sind) für mich keine Leckereien, sondern nur Zucker.
      Ich mag süß.

      Na, wem’s schmeckt: Gute Appetit. 🙂

  7. Sollte es im Winter zu Dunkelheit und Kälte kommen, und zwar in der Wohnung, wenn Plünderungen ausbrechen und marodierende Banden durch die zerstörten Geschäfte streifen, dann werden diese Gestalten die ersten sein, die winselnd um Hilfe betteln werden. Ich persönlich werde nicht zögern, Ihnen diese dann zu verwehren! Sollen sie fressen, was sie an Gesinnung verinnerlicht haben!

  8. Wann wird Marx von den woken Linken endlich gecancelt? Immerhin war sein Spitzname „Mohr“. Allerdings wegen seiner schwarzen Haarpracht, nicht, weil er ein Heiliger gewesen wäre.

  9. Fiktiver Dialog:

    Klein Frieda:

    „Mutti, du hast mir mal gesagt, bei den Menschen gäbe es keine Rassen, die gäbe es nur bei Tieren.
    Was ist denn dann ein Rassist? ist das jemand der sich mit Tierrassen auskennt und beschäftigt?
    Und ein Antirassist tut das dann nicht?“

    Mutti:

    „Schatz, früher wurden nicht wie heute nur Tiere in Rassen unterteilt, sondern auch Menschen.

    Hier guck mal in Opas „Bertelsmann Volks Lexikon“ von 1956, da siehst du auf Seite/Spalte 1177/1178 auf den Fotos über Menschenrassen, wie unterschiedlich Menschen aussehen können.

    Heute spricht man aber bei den Menschen nicht mehr von „Rasse“ sondern von „Ethnie“.

    Die alte und neue Bezeichnung ähneln sich aber in der Bedeutung, so ähnlich wie „Twix“ das mal „Raider“ hieß, aber das gleiche drin ist und auch genauso schmeckt.
    Man sagt dazu auch „alter Wein in neuen Schläuchen“.

    Und in neuen Lexika werden Fotos von Menschen unterschiedlicher Ethnien nicht mehr gezeigt, das sei rassistisch, was so was wie unfreundlich bedeutet.

    Das meinen zumindest einige sehr kluge Leute und dass sich „Ethnie“ auch freundlicher anhört.

    Klein Frieda:

    „Aber Mutti, warum sagt man dann zu jemandem, der anders aussehende Menschen nicht mag, er sei Rassist, wenn es bei den Menschen gar keine Rassen gibt sondern nur Ethnien?
    Ist er dann nicht ein Ethniist? Und einer der anders aussehende Menschen mag, dann ein Antiethniist?“

    Mutti:

    „Mein Schatz, du hast recht, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht.
    Aber ich vermute dass diese sehr klugen Leute sich noch nicht dieses Problems annehmen konnten, weil sie im Moment zu sehr damit beschäftigt sind, wie man Männer und Frauen oder Diverse, was das ist erkläre ich dir ein andermal, richtig und respektvoll anspricht.

    Es war nämlich bisher so, dass sich Frauen unheimlich benachteiligt und respektlos behandelt fühlten, und deshalb auch zu zig Millionen zu Protest-Demonstrationen gingen.

    Du hast dich doch bestimmt schon gewundert, dass oft etwa bei Berufsgruppen nur z.B. von Ärzten, Musikern, oder Lehrern die Rede ist, was den Anschein erweckt, als ob es Ärztinnen, Musikerinnen und Lehrerinnen nicht gäbe.
    Das ist aber ein Irrtum, denn es haben sich schon vor langer Zeit wirklich kluge Leute das „Generisches Maskulinum“ ausgedacht. Das ist so was wie eine Einigung unter den Menschen, dass, wenn man z.B. von Lehrern oder Ärzten als Berufsgruppe spricht, damit Männer und Frauen zugleich meint.

    Das ist so ähnlich wie wir uns darüber einig sind, dass wir z.B. mit „Schuh“ ein Bekleidungsstück für die Füße, aber mit „Handschuh“ eins für die Hände meinen.
    Obwohl, logisch ist das nicht, den logisch wäre, wenn ersteres entsprechend dem Handschuh „Fußschuh“ hieße.

    Aber mein Schatz, du wirst noch viele Ungereimtheiten der deutschen Umgangssprache kennen lernen. Die musst du einfach so akzeptieren wie sie sind statt lange darüber zu grübeln.
    Denn es hat ja bisher mit diesen Ungereimtheiten gut geklappt, niemand beschwert sich darüber, wir verstehen ja einander.

    Jetzt sind, laut Meinung oder Traum dieser klugen Leute endlich dank „geschlechtergerechter“ Sprache die Ungereimtheiten und Respektlosigkeiten aus der Welt.

    Dieses „gendern“ (so nennt man das) stört zwar den Rede- und Lesefluss enorm, so dass sich selbst der ausgefeilteste genialste Text wie stammeln anhört, aber das ist ja unwichtig.

    Ebenso unwichtig ist, wie sich jetzt Frauen fühlen müssen, wenn sie in jedem zweiten Satz so richtig großzügig und gönnerhaft an die sensationelle Erkenntnis erinnert werden, dass es sie gibt und sie, obwohl die halbe Menschheit ausmachend, nicht vergessen werden.

    Deshalb gehen ja auch Frauen zu zig Millionen zu Protestmärschen um auszudrücken, dass sie dieses gönnerhafte gendern seitens der Frauen- und sonstiger Versteher nicht nötig haben.

    Frei nach dem alten Schlager „wärst du doch in Düsseldorf geblieben“ (oder hieß es „wärst du Dussel doch im Dorf geblieben“?) könnte man doch sagen „wären wir doch beim Generischen Maskulinum geblieben“ dann bliebe uns viel erspart und die sehr klugen Leute hätten dann genug Zeit um das Problem mit dem Begriff Rassismus zu lösen, denn es ja mangels menschlicher Rassen gar nicht geben kann.

    So mein Schatz, das war heute mal ne Gutenacht-Geschichte der anderen Art.
    Morgen wollte ich dir aus dem neuen Buch „der junge Häuptling Winnetou“ vorlesen, konnte aber im Buchladen keins bekommen, irgendwelche auch sehr kluge Leute hätten durchgesetzt, dass es aus dem Programm genommen wird.
    Aber ich hab ja noch Opas Buch „Onkel Toms Hütte“, da lese ich dir morgen draus vor.

    Übrigens das mit den zig Millionen Frauen die auf der Straße demonstrieren um auszudrücken, dass sie diesen gönnerhaften Genderquatsch nicht nötig haben, war geflunkert weil ironisch gemeint. Das mit den „sehr klugen Leuten“ auch.

    In Wahrheit scheint es den meisten Frauen egal zu sein, was mit ihnen veranstaltet wird, oder sie merken es nicht, oder machen eben beim gendern fleißig mit.

    Und die „sehr klugen Leute“ sind in Wahrheit Leute oft ohne Bildungsabschluss und arm an Lebenserfahrung, vornehm ausgedrückt, sie sind „bildungsfern“.

    Trotzdem gute Nacht, schlaf gut.“

    • „Ach liebes Kind, sage den andern nur, dass du dich an die Verfassung hältst und lese ihnen einmal laut und deutlich vor – Artikel 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Das ist unser oberste „Gesetz“ – auch wenn’s die wenigsten noch wissen:

      (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
      (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
      (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

      Wenn du gut zugehört hast, dann hast du auch gehört, dass es ganz offensichtlich doch auch bei Menschen Rassen gibt. Schlimm ist nämlich nicht, dass es Rassen gibt, sondern schlimm ist nur, wenn man jemanden wegen seiner Rasse benachteiligt oder beschimpft.“

      „Und warum soll ich dann Ethien sagen?“

      „Vergiss einfach diesen Unsinn. Wer damit angeben will, soll das Wort verwenden. Aber ändern tut er damit nichts.
      Ach, und wenn jemand wegen „seines Geschlechts“ benachteiligt wird, dann können das auch Frauen sein. Aber viele können kein richtiges Deutsch mehr und die kommen vor lauter Hormonen durcheinander. Mit den Hormonen, erkläre ich dir morgen … Schlaf schön!“

  10. Sehr gut und mutig. Die Frage ist, wie lang wird das Café noch bestehen. Denn diese woken Vollidioten resp. Bunte und Buntisten werden keine Ruhe geben und am Ende alles demolieren, oder sie sonst irgendwie zwingen, aufzugeben, wenn sie anders nicht spuren. Sie haben allesamt nichts zu tun, sind nicht damit beschäftigt, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

  11. Die Mauren haben Wissenschaft und Kultur über das frühe Mittelalter gerettet, sonst säßen wir stinkend in Höhlen. Das tun die ungebildeten Wokisten in intellektueller Hinsicht immer noch.

  12. ‚Zehn kleine Negerlein‘, Alexandas ‚Zigeunerjunge‘, Astrid Lindgrens ‚Negerkönig‘, der ‚Negerkuss‘ oder Mohrenkopf‘, das ‚Zigeunerschnitzel‘, die ‚Zigeunersauce’….

    Als Kinder der siebziger Jahre waren all das Worte die wir in keinster Weise als rassistisch oder despektierlich interpretierten oder meinten. Der aktuell „politisch korrekte“ Zeitgeist ist an Heuchelei und Gutmenschentümelei kaum noch zu übertreffen. Dazu der Gender-Sch…!

    Es wird für mich der ‚Negerkuss‘ bleiben. Die Erziehungsversuche der Sprach-Polizei perlen An mir ab wie Regenwasser.

    Ein freier Geist lässt sich weder beeinflussen noch reglementieren was zu Denken oder zu Sagen „erlaubt“ ist. Aber das Denken ist der Deutschen Leidenschaft nicht.

    • Nun ja, man könnte sich natürlich wirklich auch im Restaurant ein „Sintischnitzel“ bestellen. Aber … ähm … also irgendwie, finde ich, kommt das ziemlich missverständlich rüber …

  13. Ich bin mal gespannt, wer „Othello“ umschreibt und einem Weißen die Rolle zuschustert. Da könnte doch einiges verloren gehen – und zwar genau das, was die bildungsfernen Neu-Moralisten nicht verstehen.
    Auch der „Kaufmann von Venedig“ bedarf dringend einer Neubearbeitung. Dort schon eher zu recht, da Christen schon immer das Blut weniger scheuten als die Juden. Darf man „die Juden“ sagen? Für die Vergangenheit ist das für mich o.k. Wenn ich von heutigen Volksgenossen reden würde, würde ich allerdings nur „Juden“ verwenden. Einfach aus einem Gefühl heraus, da ich mich auch intensiv mit dem Judentum, Judenverfolgung und Christentum befasst habe.
    Wenn ich so über Shakespeares und anderer Werke nachdenke, da bin ich mir nur noch bei einem Stück sicher, dass die Hauptfigur im „zeitgemäßen Sattel“ bleibt: Jean d’Arc. Allerdings auch nur, weil Religion nicht hinterfragt wird.

  14. Wie erbärmlich doch die neue „Geschichtsbereinigung“ daherkommt:
    Als Maure (singular äußerst ungewöhnlich!?) bezeichnet zu werden, war früher keineswegs eine Beleidigung, sondern genauso eine Bezeichnung wie Wikinger, Sachse oder Balte. Das gilt auch für das abgeleitete „Mohr“. Den Rassismus und den heutigen ins Dümmliche abgleitende Anti-Rassismus haben wir den Sklavenhaltern zu verdanken – christlichen und mohammedanischen. Da es keine Sklaven mehr gibt, kann man auch das ewige Geradebiegen der Geschichte allmählich lassen. Das Thema wäre längst erledigt, wenn es nicht diese Anti-Rassisten gäbe, die damit eine Deutungshoheit erlangen und erzieherisch tätig sein wollen.

    Nur Deppen können da Korrekturbedarfe erkennen. Den Mauren/Mohren (endlich Plural) können wir viel verdanken, indem sie die Werke der Antike vor christlichem Säuberungswahn retteten und durch Übersetzungen und zum Teil dann insbesondere im medizinischen Bereich das Wissen erhielten und erweiterten.

    Im Klassiker-Schinken „El Cid“ wird einigermaßen getreu dargestellt, dass Mauren sich durchaus auch mit Christen im Kampf eben gegen andere Christen und andere Mauren oder Berber zusammentaten. Als Schimpfname ist ein verächtliches „Christ“ durch die Geschichte allemal gerechtfertigter als irgendetwas anderes. Auch Kaiser Friedrich II. (Staufer) umgab sich mit einer Schutztruppe aus Mauren, da er diese für zuverlässiger hielt, als irgendwelche christlichen Beschützer.

  15. Meine Familie hat nachweisbar, seit ueber 300 Jahren, den Familienahmen „Mohr“.
    Wollen die gestoerten, fanatischen, rassistischen Bolshewokisten, diesen Namen den es oft in Deutschland gibt und der entweder von den Mauren oder den Slawen seinen Ursprung hat, nun auch verbieten ? Die koennen mich ma

  16. Es ist das altebekannte Hausmeister- oder Blockwart-Syndrom. Im eigentlichen Leben hat man nichts zu melden. Aber sobald man von irgendjemandem auch nur einen kleinen Zipfel Macht bekommt, drehen diese Leute dann komplett hohl. Endlich, endlich, MÜSSEN die auch mal auf das hören, was ICH zu sagen habe.

    Es sind erbärmliche Kleingeister, die sich selber wichtig machen müssen, um in der Masse nicht ganz zu verschwinden. Dafür schieben sie als Grund die gerade aktuell vorgegebene Gutmenschen-Sau vor sich her, um andere damit rumkommandieren zu können. Natürlich nur für die gute Sache. Sonst haben sich nix verstanden. Aber das WOKE-Gefasel geht gerade noch in ihren Schädel rein.

Kommentarfunktion ist geschlossen.