
Samstag morgen, noch ist es ziemlich früh an diesem wahrscheinlich sehr heißen Wochenende. Egal! Auch wenn ich ständig über Wirtschaft und Politik nörgle – letztendlich geht es mir doch eigentlich sehr gut. Ich bin geboren im schönen Landau in der Pfalz und in einem pfälzischen Dorf aufgewachsen, mit ganz normalen Eltern: Vater Bundesbahnbeamter, Mutter Hausfrau und nebenbei Vermieterin einiger Zimmer an Feriengäste (das, was was man früher schlicht „Zimmer zu vermieten“ nannte, ohne großes Tamtam). Ich durfte nicht nur das Abitur machen, sondern sogar Wirtschaftswissenschaften studieren. Insofern war ich also von Haus aus privilegiert. Den Rest musste ich mir erarbeiten. Ich bin somit ein ganz normaler Typ. So zumindest sehe ich mich selbst.
Aber bekenne es offen: Wenn mir so ein selbsternannter Gutmensch über den Weg läuft, könnte ich, mit Verlaub, kotzen. Diese Möchtegern-Supermenschen, woke bis in die Haarspitzen, linksgrün überdreht mit großem Theater gehen mir nicht an. Auffällig ist dabei stets: Wann immer sie etwas wirtschaftlich oder gesellschaftlich persönlich betrifft, werden sie plötzlich ganz rational, clever, und eigennützig. Dann zählen plötzlich nur noch die eigenen Vorteile, die eigenen Freunde, die eigene Blase; sie verhalten sich egoistischer und eigennütziger als die schlimmsten Kapitalisten oder Unternehmerfeindbilder.
Moralische Entrüstungen des Tages
Ansonsten hat der Gutmensch einen sorgfältig abgestimmten geregelten Tagesablauf: „Früh morgens“ (schon um halb acht!) schiebt sich der Übermensch aus dem Bett, das natürlich aus recyceltem oder angeschwemmtem Altholz gezimmert wurde und mit fair gehandelter Bio-Baumwolle bezogen ist. Die Eltern, oft mit Namen wie Dr. Maria Schmidt-Müller und Dr. Jens Müller-Schmidt, beide promoviert in intersektionalen Gender- und Postkolonialismus-Studien, gondeln da bereits mit dem Lastenfahrrad durch die verstopften Straßen des hippen Stadtviertels, als wären sie venezianische Gondolieri ohne Wasser – nur mit einem riesigen Aufkleber „Dieses Fahrrad rettet das Klima“ auf dem Anhänger, auf dem früher der waldorfbeschulte Nachwuchs saß, bevor er selbst zum fleischgewordenen wandelnden Manifest reifte.
Das Frühstück ist feministisch fundiert: Hafermilch-Latte mit einem kräftigen Schuss historischer Schuld, dazu ein Müsli, dessen jedes Korn einzeln mit Herkunftsland, CO₂-Fußabdruck und der korrekten Aussprache deklariert ist. Während er kaut, scrollt er bereits die ersten moralischen Entrüstungen des Tages durch. Das antirassistische Mittagessen folgt pünktlich um eins eine Quinoa-Bowl aus dem Unicafé, serviert mit einem kleinen handgeschriebenen Schild „Decolonize your plate” (und dein Bewusstsein gleich mit!). Der anschließende Kaffee ist selbstredend antikolonial, mit Hafermilch, denn Kuhmilch ist unterdrückerisch und die Mandel die neue Kolonialware des globalen Nordens.
Dann zieht er sich das T-Shirt aus regionalem Anbau an – Bio-Baumwolle aus Brandenburg, fair bezahlt bis zum letzten Faden, mit dem Aufdruck „Smash the Patriarchy“, nur um es gleich wieder auszuziehen; man weiß ja nie, ob heute das Patriarchat oder die eigene geschlechtliche Fluidität dringender nach Aufmerksamkeit verlangt.
Kleine Symbole des Widerstands
Im Nachmittag-Seminar sitzen sie zusammen: Alle sind willkommen und niemand ausgeschlossen – außer Andersdenkenden und alljenen, die die Dreistigkeit besitzen zu fragen, ob das Ganze eigentlich irgendwelche messbare Ergebnisse zeitigt. Als nächstes wird der Hörsaal besetzt – wegen irgendetwas, das gerade in der Timeline trendet. Später schlagen sie ihre geschlechtergerechten Zelte auf dem Campus auf, kleine bunte Iglus mit Pronomen-Aufnähern und Inklusionshinweisen, in denen man hervorragend sitzen, sich gegenseitig bestätigen und darüber klagen kann, wie wichtig man doch ist. Und abends dann das kultursensible und systemkritische Abendessen: Vegan, glutenfrei, mit viel Gespräch über Privilegien und dem stillen Dank an Mama Schmidt-Müller, die derweil die Wäsche macht, weil die Revolution zwar heilig ist, aber saubere Socken für die nächste Yoga-Session auch.
Je nach sich anbietendem Anlass folgt noch die Lichterkette, dann das Bündnis, dann die Aktion mit Reichweite. Schließlich tritt der Hampelmann mit Wickelrock auf und erzählt von gender- und queergerechten nonbinären Idealzustand oder vom Feminismus, während die Hampelfrau mit Problempony den Chauvinismus der ausharrenden männlich Gelesenen enttarnt. Gemeinsam vollführen sie den politischen Purzelbaum, warten andächtig auf den Applaus der eigenen Echokammer und zeigen stolz ihre Tattoos – kleine Symbole des Widerstands, die bei genauerem Hinsehen allesamt aus derselben Etsy-Boutique in Kreuzberg stammen. Sie kreieren Content, natürlich ohne jeglichen Inhalt.
Das winzige Mikrofon wird gezückt, das Reel gedreht, die Story gepostet: „Betroffen und traurig, aber auch traurig und betroffen – immer aktiv, immer überzeugt.“
Das große Los gezogen
Das Palästinensertuch liegt harmonisch neben der Regenbogenflagge, stilvoll kombiniert mit einer Prise „Fuck the System“ und der Parole „Aber bitte fairtrade“. Alles ist natürlich nachhaltig, divers, empathisch, non-binär, klimaneutral, verlässlich und vor allem: sichtbar.
Man setzt Zeichen, zeigt Haltung und wird hoffentlich gesehen. Doch wehe, es geht um die eigenen Freunde, die eigene Karriere, die eigene Wohnung in der guten Gegend! Dann wird der Teddybär-Werfer plötzlich rational. Dann zählt auf einmal Leistung, und der unpassende Kumpel wird doch lieber nicht mitgenommen, die eigene Schwester bekommt die bessere Schule, und der familiäre Doppelname schützt vor allzu viel echter Konsequenz!
Nach außen stets das volle Programm der moralischen Überlegenheit. Nach innen das ganz normale, clevere Kalkül des gut situierten Bürgertums. Ein Schauspiel, das nur für die Galerie gegeben wird. Fragt man sie jedoch, was durch all diese Aktionen in den letzten zehn Jahren konkret besser geworden sei – weniger Armut? stabilere Integration? messbarer Klimaschutz? –, dann kommt das milde, überlegene Lächeln des moralisch Unantastbaren: „Okay, ja, äh… excuse me, geht ja gar nicht.“ Der linksgrüne Übermensch ist das Produkt einer wohlsituierten, hochgebildeten Klasse, die ihre existenzielle Langeweile mit dem erhabenen Gefühl verwechselt, die Welt zu retten. Er hat das große Los gezogen – und beklagt sich nun täglich darüber, dass dieses Los nicht gerecht verteilt wurde.
Tanz der Narzissten auf dem Vulkan der Realität
Undwährend er abends sein letztes Reel mit dem Filter „Authentisch“ hochlädt, sitzt irgendwo ein Normalo wie ich, der um fünf Uhr aufgestanden ist, am Schreibtisch und denkt sich nur eines: Es ist wirklich zum Kotzen. Nicht, weil man gegen Gerechtigkeit, gegen Umweltschutz oder gegen Diskriminierung ist; sondern weil diese ganze Inszenierung so heuchlerisch, so durchsichtig, so selbstverliebt und so bemerkenswert folgenlos ist. Es ist großer, bunter, plakativ gutgemeinter Tanz der Narzissten auf dem Vulkan der Realität – begleitet von passender Playlist und nachhaltigen Tambourins.
Wem das alles zu klischeebehaftet erscheint: Mag sein, dass ich etwas übertrieben habe… aber egal, dann war es eben Satire; Böhmermann darf das schließlich doch auch! Und leider übertrifft die Wirklichkeit oft die wildesten Schilderungen. Seht ihr das nicht ähnlich?
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18 Kommentare
Einfach Spitze ! Auf den Punkt gebracht ! Inhaltlich und stilistisch ein Hochgenuß! DANKE für diese Erfrischung an einem schönen, heißen Sommertag, an dem mir u.a. auch der widerliche slogan aus der C-Inszenierung – in der nicht nur die Initiatoren dieses Schmierentheaters durchgefallen sind, sondern auch die Masse des Publikums – einfällt: Bald wird Jeder Jemanden kennen, der … (schwitzt – das kam erst danach, als der Hitze-/Klimawahn den Viranwahn ablöste). Und die hier „Beschriebenen“ haben aus meiner subjektiven Wahrnehmung so richtig mitgemacht – und „bleiben dran!“.
Toller Text……
etwa noch ’n Literaturwissenschaftsstudium drangehängt…..?….:-)
Interessante Schilderung von jemandem, der sich offensichtlich mit diesem Klientel über lange Zeit beschäftigt hat. Weshalb eigentlich? Wohnen Sie im selben Viertel?
Ich bin diesen Leuten bisher immer aus dem Weg gegangen und bin heilfroh, eine Mutter gehabt zu haben, die angesichts des überstandenen WK2 mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität stand und jegliche Form von Übertreibung, Wehleidigkeit, Überbesorgtheit,…. mit einem kurzen, aber entschiedenen „Ach, was!“ beschied. Als Kind hätte ich mir etwas mehr Verständnis von ihr gewünscht, aber im Rückblick bin ich ihr dankbar.
@“…sie verhalten sich egoistischer und eigennütziger als die schlimmsten Kapitalisten oder Unternehmerfeindbilder.“
Dem kann ich nur zustimmen. Mein Vater war ein alter Kommunist, mit Urkunde von Honecker, natürlich nicht selbst überreicht, und seit 1946 selbständig. Es wurde alles ausgebeutet was ihm unter die Finger kam. Erst seine Frau, meine Mutter. Die wurde kurz gehalten so das sie später sich eine Stelle suchte wo sie ihr eigenes Geld verdiente. Die Gesellen mussten schon mal für ihm private Arbeiten erledigen. U.a. Wohnung tapezieren.
Dann kam ich dran. Hausaufgaben waren ihm egal. Dafür musste ich nach der Schule ihm ständig suchen in welcher Kneipe er grade war, natürlich mit seinen Genossen, die auch mal gerne in den Kneipen rumsaßen, um ihm nach Hause zu holen. Dann bilde ich ihm eben selbst aus, wenn die Schulleistungen schlecht sind, so seine Meinung.
Dann wurde ich ausgebeutet. Wenn er wieder mal auf Kneipentour war, das kam sehr sehr oft vor, musste ich auch die Kundschaft bedienen. Mir wurde das Trinkgeld abgenommen und es wurde rumgemault weil ich so wenig praktische Arbeit tätigte. Ich musste auf Leistung arbeiten, für Kundschaft bedienen wurde nur der mickrige Stundenlohn gezahlt. Das Finanzamt wurde auch noch betrogen um seine Saufgelage mit seinen Genossen zu finanzieren. Alles im Auftrag der Partei, SED. Aber neidisch auf andere Gewerbetreibende die was geschaffen haben.
Als dann noch eine unmoralische Stiefmutter in mein Leben trat rette ich mich für ein Jahr zum Zoll. Länger hielt ich es nicht aus. Nach der Kündigung ging ich in meinem Beruf zurück und holte alle meine Qualifikationen nach. Abi und Studium. 2x Qualifikationsrahmen Stufe 6.
Zu allem Überfluss schob man mir auch noch eine IM als Frau während des Studiums unter.
Jetzt sehe ich nur noch rot wenn ich die Linksgrünen höre. Mir stinken Die.
Eine treffliche Beschreibung der Blase der nutzlosen, überflüssigen links-grünen Versager, die nur mithilfe der unwoken Steuerzahler überlebensfähig sind.
Die linken Typen glänzen gerne mit weltverbessernden Ideen, die in der Praxis jedoch nicht funktionieren.
Deswegen gibt es so viele nutzlose, linke Einrichtungen, in denen sie das Scepter schwingen und sich bedeutend fühlen. Wer sie kritisiert, ist ihr Feind, den sie unbedingt bekämpfen müssen. Sie benötigen diesen Feind, denn er ist gewissermaßen ihre Daseinsberechtigung, die Rechtfertigung für ihre kämpferischen Aktivitäten.
Wenn sie ihr Ziel nicht auf legalem Weg erreichen können, wenden sie auch ohne zu zimpern mehr und mehr Gewalt an. Am Ende dieser Entwicklung stehen dann wieder die hinreichend bekannten Erschießungskommandos. Das Ergebnis ist jedes Mal Tod, Leid, Verelendung und Armut für alle.
Danach kommen sie schon bald mit neuen sozialistischen Visionen um die Ecke, die wieder nicht funktionieren, und das dumme Spiel geht von vorne los.
Und warum fallen immer wieder Millionen darauf herein? – Weil der Homo Sapiens als Standardmodell eine Illusion ist.
😜
Warum fallen immer wieder Millionen darauf herein?
Im Westen aufgewachsen, kann ich nur sagen: weil NIEMAND meiner Eltern- und Großelterngeneration das Thema je selber durchdrungen, anschließend gegenüber der jüngeren Generation den Mund aufgemacht und dringend gewarnt hat. Und das, obwohl sie den NationalSOZIALISMUS erlebt hatten, der aber verwirrenderweise und vermutlich absichtlich als rechts galt. In diesem Klima konnten sich die Linksradikalen, angefangen von den 68ern über Baader-Meinhof, die kommunistische Unterwanderung der Grünen bis zu den Mitgliedern der DDR-Parteien nach dem Mauerfall und der Installierung einer Hardcore-Kommunistin als Kanzlerin ungehindert entfalten
Dasselbe galt für die hiesigen Medien und politischen Parteien: rechts wurde bekämpft, links hatte freie Bahn.
Auch in den Schulen hörte man nichts Gegenteiliges.
Erst VIEL später erfuhr ich durch Roland Baaders Buch („Kreide für den Wolf“) auf welcher Seite die eigentliche Gefahr für jede Gesellschaft liegt. Das Buch kann man kostenlos im Internet lesen. Es müßte Schul-Pflichtlektüre sein.
Zusatz zu meinem obigen Kommentar: Auch H.G. Maaßens Entscheidung als Verfassungsschutzpräsident, die Beobachtung ausgerechnet der immer mehr erstarkenden Linken zu beenden mit dem Argument: es sei Aufgabe der politischen Parteien, die Linken klein zu halten, ist meiner Meinung nach an Idiotie nicht zu überbieten, zumal es schon zu der damaligen Zeit keine wirklich rechte Altpartei und keine entschieden rechte überregionale Zeitung in Deutschland mehr gab. Ich sage das nicht gerne, weil ich Herrn Maaßen ansonsten sehr schätze, aber das war eine nicht nachvollziehbare Fehleinschätzung, die einen Rattenschwanz negativer Folgen nach sich zog, die sich heute immer radikaler zeigen (siehe vor wenigen Tagen der nächtliche Überfall auf einen AfD–Abgeordneten durch vermutlich die AntiFa. Der AfDler wurde von hinten mehrfach in den Rücken gestochen, wo ihn aber sein Laptop im Rucksack vor dem Schlimmsten schützte, und anschließend auch von vorne attackiert. Zudem hatte man an seinem Wagen die Schrauben an den vier Rädern gelockert, wodurch auch die gesamte Familie des Opfers gefährdet wurde).
Alexander Raue berichtete davon auf seinem youtube-Blog Vermietertagebuch.
Warum fallen immer wieder Millionen darauf herein?
Im Westen aufgewachsen, kann ich nur sagen: weil NIEMAND meiner Eltern- und Großelterngeneration das Thema je selber durchdrungen, anschließend gegenüber der jüngeren Generation den Mund aufgemacht und dringend gewarnt hat. Und das, obwohl sie den NationalSOZIALISMUS erlebt hatten, der aber verwirrenderweise und vermutlich absichtlich als rechts galt. In diesem Klima konnten sich die Linksradikalen, angefangen von den 68ern über Baader-Meinhof, die kommunistische Unterwanderung der Grünen bis zu den Mitgliedern der DDR-Parteien nach dem Mauerfall und der Installierung einer Hardcore-Kommunistin als Kanzlerin ungehindert entfalten
Dasselbe galt für die hiesigen Medien und politischen Parteien: rechts wurde bekämpft, links hatte freie Bahn.
Auch in den Schulen hörte man nichts Gegenteiliges.
Erst VIEL später erfuhr ich durch Roland Baaders Buch („Kreide für den Wolf“) auf welcher Seite die eigentliche Gefahr für jede Gesellschaft liegt. Das Buch kann man kostenlos im Internet lesen. Es müßte Schul-Pflichtlektüre sein.
Der Fuchs ist schlau und
stellt sich dumm.
Bei Grünen ist es anders
rum.
Sie wollen besser sein, als
der Normalbürger.
Sie sind „Grün“ um den
anderen moralisch überlegen
zu sein.
Alles Fassade.
„Kaffee mit Hafermilch, Deutschland denn Kuhmilch ist absolut unterdrückerisch“.
Lieber Herr Münch, auch wenn ich von meinen Kindern als Nazi angesehen werde, bevorzuge ich doch die linkswoke Hafermilch. Einfach aus gesundheitlichen Gründen. Ein Heilpraktiker hat mir mal erklärt, was für ein Murks die moderne Michproduktion ist. Es gibt kein Nahrungsmittel, das für mehr Allergien verantwortlich ist als Kuhmilch. Wer gesund bleiben will, sollte Milch aus seinem Speiseplan streichen.
War der erwähnte Heilpraktiker eventuell auch ein Linker?
Anders kann ich mir die generelle Verteufelung von Milch als Nahrungsmittel nicht erklären. Mein Großvater trank bis in seine 80er-Jahre noch täglich einen Viertel Liter Milch wie auch schon während seiner gesamten Berufstätigkeit. Ich selber habe bis vor ca. 10 Jahren noch sehr gut Milch vertragen. Jetzt nur noch in Form von Joghurt, Quark und Sahne. Aber ich kenne genügend Leute, die auf Milch verzichten, weil sie irgendwo gelesen haben, was offenbar auch Ihr Heilpraktiker gelesen hat, worüber es aber nach meinem Kenntnisstand bislang keine allgemein gültigen Forschungsergebnisse gibt.
Vielleicht können Sie ja mal etwas Genaueres über den angeblichen Murks in der Milchproduktion schreiben, und ob das auch für Biomilch und Vorzugsmilch gilt.
Lieber Interessierter Leser, danke für Ihren Kommentar zu dem meinigen. Ich kann an dieser Stelle mich nicht so ausführlich äußern wie es für ein Verständnis der Milch-Problematik nötig ist. Wenn Sie sich dafür interessieren, empfehle ich Ihnen das Buch: „Milch besser nicht“ von Maria Rollinger. Wenn Sie das Buch googeln, finden Sie ausführliche Leseproben, die ihnen schon mal genügend Informationen bieten. Außerdem sehr lesenswert ist die Seite „Zentrum der Gesundheit“. Wenn Sie das Stichwort „Milch“ eingeben, gibt es dort sehr fundierte medzinische Abhandlungen zum Für und Wider des Milchkonsums. Im übrigen hatten Sie recht: mein Heilpraktiker war ein Linker (inzwischen auch nicht mehr), aber ansonsten ein grossartiger Heiler, dem ich viel verdanke.
Vielen Dank für Ihre freundliche Stellungnahme!
Die Seite des Zentrums für Gesundheit werde ich mir ansehen, denn diese ist mir schon öfters auch bei anderen Themen positiv aufgefallen.
Trotzdem werde ich alle Milchprodukte, die ich vertrage, auch weiterhin zu mir nehmen.
Was hier als Milch bezeichnet wird ist nicht nur pastorisiert sondern auch noch homogenisiert und damit völlig denaturalisiert.
Ich bekomme meine Milch vom Bauern. Diese normale gesunde Milch wird „Rohmilch“ genannt. Meine Frau verträgt keine Milch vom Supermarkt. Bekommt Ausschlag und Magenprobleme.
Bei gesunder normaler nicht denaturalisierter Milch hat sie keine Probleme.
Man sollte ernährungsphysiologischen Müll nicht als Lebensmittel bezeichnen, das es kein Leben vermittelt.
Na also, diese differenziertere Darstellung hört sich doch schon ganz anders an! Wobei ich aber aus der Tatsache, daß Ihre Frau keine pasteurisierte und homogenisierte Milch aus dem Supermarkt verträgt, trotzdem nicht schließen kann, daß die Supermarktmilch generell Müll ist. Viele Kunden trinken sie schließlich ohne Probleme.
Was Rohmilch direkt vom Bauern angeht, ist mir unklar, ob diese mittlerweile regelmäßig amtlich auf Tbc untersucht wird oder ob selbst das inzwischen unnötig geworden ist. Meine Mutter hat sich zeitlebens geweigert, solche Milch zu kaufen, da in ihrer Kindheit und Jugend unabgekochte Milch direkt von der Kuh als potentieller Tbc-Überträger bekannt war.
hängt die grünen solange es noch bäume gibt… socken in die sonne zum trocknen… alice erlöse uns von dem dreck…..
Zitat: „Der linksgrüne Übermensch ist das Produkt einer wohlsituierten, hochgebildeten Klasse…“
Wohlsituiert? Ja, in der Regel auf Kosten von uns Steuerzahlern.
Aber hochgebildet? Wie kommen Sie denn da drauf? Haben Sie schon die Aushängeschilder der Grünen, Baerbock und Habeck vergessen? Oder den Herrn, der uns die Energiewende für eine Kugel Eis verkauft hat? (allerdings sei hier die Frage erlaubt, ob der Erfolg dieses Quatsches nicht auch am Bildungsmangel der Bürger liegt?). Oder die Dame, die auf ihrem USA-Trip nicht so genau wusste, wo sie war und George Washington mit Abraham Lincoln verwechselte?
Dies nur einige Beispiele der hochgebildeten Grünen.