Der Staat ist pleite – aber für die linke Filmförderung ist genug Geld da

Der Staat ist pleite – aber für die linke Filmförderung ist genug Geld da

Prächtige Stimmung: Kulturstaatsminister Weimer (l.) mit Profiteuren seiner Filmrörderexzesse beim Deutschen Produzententag 2026 (Foto:Imago)

Ein Grund dafür, warum die deutschen „Kulturschaffenden“ immer eilfertig das Lied des Linkstaates singen und ihr Publikum bevormunden, auch wenn dieses sich das verbittet, liegt nicht allein in der ideologischen Verbohrtheit, sondern auch und gerade in schlichtem Opportunismus und finanzieller Abhängigkeit. Der Staat oder der durch Zwangsgebühren finanzierte ÖRR stecken schließlich nicht von ungefähr Unsummen des Geldes, das den Bürgern abgepresst wird, allein in die Filmförderung, die längst eine in der üblen Tradition der einstigen Reichsfilmkammer fungierendes ideologisches Erziehungsinstrument ist, das zum einen systemisch erwünschte Narrative und Paradigmen in Film und Fernsehen transportieren helfen soll, und zum anderen den gesamten Filmsektor – wie zu anderen unseligen Zeiten der deutschen Geschichte – finanziell in noch größere Abhängigkeit von Politik und Linksstaat bringen will, so dass eine marktwirtschaftliche und/oder an den Interessen des Publikums oder Maßstäben künstlerischer Freiheiten ausgerichtete Filmbranche hierzulande kaum eine Überlebenschance hat.

Die Bundesregierung macht daraus auch gar kein Hehl: „In den Jahren 2025 und 2026 stellt der Bund für die kulturelle und wirtschaftliche Filmförderung insgesamt mehr als 530 Millionen Euro bereit. Damit erreicht die Bundesfilmförderung einen historischen Höchststand“, verkündet Kulturstaatsminister Wolfram Weimer voller Stolz. Aufschlussreich ist, dass die ständig beklagte Finanznot des Staates hier offensichtlich überhaupt keine Rolle spielt. Wenn in nur zwei Jahren mehr als eine halbe Milliarde Euro in die Förderung von Filmen gesteckt wird, von denen die meisten aber kein oder allenfalls ein winziges Nischenpublikum finden, mit dem man die Produktionskosten nie und nimmer refinanzieren könnte, ist klar, dass hier Gesinnung Vorrang vor Nachfrage oder Unterhaltungsinteressen hat – und worum es eigentlich geht: Um Propaganda. Und diese wird zynisch – ausgerechnet von der linksten Bundesregierung aller Zeiten – auch noch als patriotischer selbstloser Einsatz für einen heimischen Kulturzweig bemäntelt.

Kassengift – oder Spätverwertung bei “Arte“

„Die Filmförderung des Bundes wirkt. Wir investieren in die Zukunft des Filmstandorts Deutschland und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass es wieder mehr Filme und Serien made in Germany gibt. Das wird auch international für Aufmerksamkeit sorgen. Die Rekordnachfrage nach Fördermitteln ist zudem ein starkes Signal für die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft“, protzt Weimer ganz im rhetorischen Stil seines Duzfreundes Friedrich Merz. Und er Tat: Für Aufmerksamkeit – und Kopfschütteln – sorgt der kreative und qualitative Absturz des deutschen Films im Ausland seit langem, das auch hier den Niedergang einer einstigen Spitzennation, die mit UFA und selbst noch der DDR-DEFA international lange mithalten konnte und innovative Maßstäbe setzte. Heute gibt es woke, langweilige und selbstreferenzielle Aufgüsse mit Schrottdrehbüchern, Miogranten- und Vielfaltsquoten vor und hinter der Kamera und Dialoge, die nur noch für Taubstumme zu ertragen sind.

Dass die von Weimer gepriesene „Rekordnachfrage nach Fördermitteln“ eventuell darauf zurückzuführen sein könnte, dass Filmemacher und Produktionsfirmen vor allem die üppigen Subventionen abgreifen wollen und am freien Markt für ihre Elaborate kaum das Budget zusammenbekämen – vielfach nicht einmal per Crowdfunding –, um ihre oft völlig am Publikum vorbeigedrehten Erzeugnisse finanzieren zu können, kommt Weimer offenbar nicht in den Sinn. Er hält es für einen Erfolgsnachweis, dass viele das Geld mitnehmen wollen, das der Staat ihnen schenken will – ein Denkfehler, dem deutsche Politiker auch bei der “Energiewende” notorisch unterliegen. Deutsche Produktionen, tönt Weimer, seien auf den großen internationalen Festivals „so erfolgreich wie lange nicht“, was „ein Beleg für die hohe Qualität des deutschen Film- und Produktionsstandorts“ sei. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: “Erfolge” auf Festivals, wo Filme von ein paar hundert Kritikern aus der größtenteils linken Medienblase gesehen und abgefeiert werden, bedeuten nicht, dass diese auch an der Kinokasse oder auf andere Weise ihre Kosten wiedereinspielen; allzu oft finden sie entweder gar keinen Verleih – oder landen in gnadenvollen spendenfinanzierten Programmkinos der Provinz, wo ein paarmal laufen, bevor sie abgesetzt und dann irgendwann später einmal nachts auf “Arte“ abgenudelt werden.

Nicht nur steuer-, sondern auch zwangsgebührenfinanzierte Förderung

Und um die planwirtschaftliche Kultursteuerung des Film- und Fernsehbetriebs noch weiter zu zementieren, plant die Bundesregierung nun sogar ernsthaft ein „Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz“ (!), das Streamingdienste und TV-Sender dazu zwingen soll, mindestens acht Prozent ihres Jahresumsatzes hierzulande in den Filmstandort Deutschland zu investieren, ansonsten soll ihnen der Zugang zum deutschen Markt verwehrt werden. Dies ist dann gleich die nächste sozialistische Zwangsmaßnahme zur Förderung des deutschen Haltungs- und “Autorenfilms mit Botschaft”, die auch dem Letzten klarmacht, dass eine Branche, die solche Riesensummen zur Förderung benötigt, von selbst nicht überlebensfähig ist, weil sie einfach kein ausreichend großes nationales und internationales Publikum findet.

Werbung

Als besonderes Ärgernis kommt zu der steuerfinanzierten Filmförderung auch noch ihr zwangsgebührenfinanziertes Pendant hinzu: Allein das ZDF produziert pro Jahr 110 bis 140 – nach eigenen Angabennatürlich “hochwertige” – Filme“ aus Rundfunkbeiträgen; ob und wann diese letztlich ausgestrahlt werden, ist dabei irrelevant. So laufen etwa die Filme der „renommierten“ Reihe „Das kleine Fernsehspiel“ in der tiefsten Nacht, wenn das Rentnerpublikum des ZDF, das sich für diese oft ideologietriefenden Machwerke von Nachwuchsregisseuren mit woker Agenda ganz sicher nicht interessiert, längst vor der Glotze weggenickt ist oder im Bett liegt. Wo die Gesetze des freien Marktes und die Regeln von Angebot und Nachfrage ausgehebelt sind, ist es völlig irrelevant, ob all diese Filme wirklich gesehen werden; das den Bürgern abgeknöpfte Geld ist reichlich da und wird mit dem Füllhorn über “Kreativen“ ausgeschüttet, die sich vor allem als ideologisch kompatible Mitläufer auszeichnen. Vor diesem Hintergrund ist es wahrlich kein Wunder, dass die Filmschaffenden dieses System, das sie ernährt, mit allen Kräften stützen. Die nächsten Steuererhöhungspläne liegen inzwischen längst in der Schublade, weil der Staat ja angeblich zu wenig Geld hat. Bestimmt wird irgendwie aktuell gerade ein Film auch darüber oder zum Thema “den Gürtel enger schnallen“ gefördert und gedreht…

Werbung

7 Kommentare

  1. Von der Leyen will die Europäische Union in einen Militärblock verwandeln
    Ursula von der Leyen schlägt vor, ein europäisches Pendant zum Artikel 4 der NATO zu schaffen. Ein solcher Mechanismus soll Konsultationen zwischen den EU-Mitgliedstaaten vorsehen, falls eine Bedrohung für die Sicherheit eines der Mitgliedstaaten entsteht.
    https://rtde.press/europa/291971-von-leyen-will-europaeische-union-militaerblock/

    Brüssel will in gleich mehreren sensiblen Bereichen noch mehr Einfluss. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte in ihrer Rede zur Lage der Union einen europäischen Sicherheitsrat, einen neuen Krisenmechanismus für die Außengrenzen und weitreichende Regeln für soziale Netzwerke an.
    https://www.unser-mitteleuropa.com/206058

    „Der Ukraine-Konflikt hat das Ende der EU besiegelt“
    Ein italienischer Publizist hat in sehr einfachen und verständlichen Worten erklärt, warum der Ukraine-Konflikt das Ende der EU besiegelt hat.
    uf diese Meldung bin ich in der russischen Nachrichtenagentur TASS gestoßen und sie hat mich wegen ihrer Einfachheit fasziniert, denn ein italienischer Publizist hat ein komplexes Thema wenigen und einfachen Worten auf den Punkt gebracht. Alessandro Orsini schrieb in seiner Kolumne für die Zeitung „Il Fatto Quotidiano“, der Ukraine-Konflikt habe das Ende der EU als historisch-politisches Projekt besiegelt, da die EU einst zur Gewährleistung des Friedens in Europa gegründet wurde, sich jedoch in eine militärische Vereinigung verwandelt hat:

    „In makrosoziologischer Hinsicht ist der Grund des Scheiterns des Projektes EU, dass die EU als Garantie für Frieden in Europa ins Leben gerufen wurde, Brüssel jedoch durch die Zustimmung zur Entscheidung des Weißen Hauses, die NATO bis an die Grenzen Russlands auszudehnen, die Voraussetzungen für einen Krieg auf europäischem Boden geschaffen hat.“

    Weiter wies er darauf hin, dass der aktuelle Konflikt das Ergebnis der 30-jährigen Erweiterungen der NATO ist, die von den gleichzeitigen Erweiterungen der EU begleitet wurden. Das habe die EU seiner Meinung nach von einer „Organisation für den Frieden in eine Organisation des Krieges“ verwandelt, in der die Logik der USA die Logik Brüssels dominiere. Daraus folgert er:
    „Der Krieg in der Ukraine hat das Ende der EU als historisch-politisches Projekt besiegelt.“
    https://anti-spiegel.ru/2026/der-ukraine-konflikt-hat-das-ende-der-eu-besiegelt/

  2. 530 Millionen Euro – das ist für jeden einzelnen Bumsbürger nicht teurer als eine Kugel Eis.
    😂😂😂 : 🚽
    😜

  3. @und ihr Publikum bevormunden, auch wenn dieses sich das verbittet
    ja – aber wen interessiert das Publikum, das Volk, der Bürger oder der Wähler, wenn es darum geht die Schafe im Interesse der Politik zum scheren und schlachten zu treiben ?
    Genau – keinen Politiker und keinen Bankier !

  4. Der Staat ist nicht pleite! Er verschenkt nur die Steuermilliarden an seine Speichellecker und unnütze Projekte. Der Bürger gibt, die Politik nimmt! Solange die Bürger das mitmachen, wird die Politik machen was sie will. Die nächsten Steuererhöhungspläne liegen inzwischen längst in der Schublade! Und werden auch durchgewunken, weil der Steuerzahler die Fresse hält und gerne den Gürtel enger schnallt. Schließlich muss unsere EX-Kanzlerin auch weiterhin zum Brötchen holen mit 2 gepanzerten Luxuskarossen in Berlin zum Bäcker fahren können. Und die Haare schön hat ja auch jeder unserer Politclowns. Darauf eine weitere Demo gegen RÄCHTS!

  5. Die Tuntifa ist Steigbügelhalter des System und zugleich Blockwart sowie Richter in einem was sein darf und nicht in der Gesellschaft. Mit solch Status fließen unendlich Fördergelder die überwiegend weiße Europäer erwirtschaften und denen man rassistische Vorwürfe und Intoleranz ins Gesicht schreit. Demokratie/Toleranzvereine sind Brutstätte sowie Fluchtkloster in einem für den linkskriminellen Bodensatz. Gewinner sind Direktoren und Mitarbeiter solcher Clubs da so ein schönes Leben ermöglicht wird mit teurer Wohnung oder Eigenheim mit großem Grundstück. Als Fortbewegungsmittel gibt es einen umweltfreundlichen Benziner oder Diesel wo Mercedes, BMW, VW, Opel und Audi bevorzugte Marken sind die damals im Dritten Reich durch Zwangsarbeiter und KL-Insassen groß geworden sind. Wehrmacht und W-SS nutzen sie im Felde aber auch Braunhemden in der Heimat leisteten sie gute Dienste. Nach 81 Jahren Kriegsende kann das linke Moralapostel schon mal vergesslich sein wo ansonsten aus dieser Zeit Alltagsabläufe im Hier& Jetzt wie aus der Pistole geschossen kommen. Tierschutz ist heilig den Fleisch& Fisch gehören auf den Tisch. Zur Entspannung gibt es Urlaubsreisen mit dem Flieger auch wenn Vögel in die Triebwerke geraten und so geschreddert werden. Mein Fazit: solange der Rubel rollt wird der Neo-Linke-Spuk weitergehen. Ist der Nachwuchs weg und der Geldhahn zu wie es in einigen AFD-Hochburgen der Fall ist da ist dann auch manch Genosse inaktiv. Das alte Sprichwort hat Gewicht: ohne Moos nix los. mfg

Werbung