Deutsche Amtsärzte fordern sofortige Rückkehr zur Normalität

Freiheit (Symbolbild:Imago)

Inzwischen platzt immer mehr Ärzten der Kragen über das absurde Theater namens Corona, das in Deutschland zur Neverending Story mit wiederkehrender mutiert ist: Machen sich niedergelassene und Klinikärzte mit selbst noch so diplomatisch formulierter Fundamentalkritik an der politischen Risikobemessung des Virus und/oder an der erschütternden Verschärfung des faktischen Impfzwangs schnell zur Zielschreibe und spielen mit ihrer Existenz, so haben Deutschlands Amtsärzte aufgrund ihres Beamtenstatus „nur“ diszilplinarische Rüffel zu befürchten – nicht jedoch (bzw. nicht so ohne weiteres)  den Rausschmiss.

Vielleicht ist das der Grund, warum sich jetzt – spät genug – deutsche Amtsärzte der Gesundheitsbehörden in die Debatte um die Aufhebung der epidemischen Lage und die weiterhin ohne Zieldatum ins Blaue verschobene Totalaufhebung aller Maßnahmen einmischen und ihre Autorität in die Waagschale werfen, um die Psychose doch noch irgendwie zu stoppen, die die Politik und weite Teile der Öffentlichkeit anscheinend ohne Aussicht auf Besserung ergriffen hat.

Illusorische RKI-Impfziele

Dass Corona zu einer „gesellschaftlich kontrollierbaren Infektionserkrankung“ werde (sofern sie überhaupt je etwas anderes war), gehört noch zu den weniger spektakulären Feststellungen der Amtsärzte. Geradezu apostatisch ist dagegen ihre Erklärung, das RKI-Impfziel sei „illusorisch„, wie auch die Forderung, die Kontaktnachverfolgung bei Infizierten radikal zu reduzieren. Zudem müssten die Pandemie-Folgen für Kinder in den Fokus gerückt werden, zitiert die „Welt“ mehrere der Amtsmediziner, die sich erfreulicherweise aus der Deckung trauten.

Teilweise resultiert die neue Offenheit wohl aus der Einsicht, dass die Impfkampagne nunmehr an ihr natürliches Ende gekommen ist; einen Boom aus freien Stücken wird es nicht mehr geben – jedenfalls nicht, solange die Abo-Falle noch nicht zuschlägt und die Dritt- und Viertimpfungen noch nicht verpflichtend sind. Deshalb seien Impfziele von „offiziellen“ 80 Prozent Vollimpfquote (die dank statistischer Untererfassung wohl längst erreicht ist, weshalb dies dann eher einer 85-prozentigen Quote gleichkäme), wie das RKI sie propagiert, völlig unrealistisch, befindet etwa der Leiter des Berlin-Neuköllner Gesundheitsamtes Nicolai Savaskan. Denn trotz „niedrigschwelliger Impfangebote“ sei das Ende der Fahnenstange erreicht.

Das ist allerdings keine neue Erkenntnis; wer das jetzige Level steigern will, muss Gewalt anwenden – in welcher Form auch immer. Der 2G-Faschismus weist bereits in diese Richtung. Neu sind die Konsequenzen, die Savaskan und seine Kollegen – mit, laut „Welt“, ausdrücklicher Unterstützung des Verbands der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes – hieraus ableiten: Es brauche in den Gesundheitsämtern dringend eine Rückkehr zur Normalität. Darunter verstehen die Amtsärzte exakt das, was anderswo in Europa der „Freedom Day“ mit sich brachte: Keine Kontaktnachverfolgung mehr (mit Ausnahme des Umfeldes vulnerabler Gruppen), keine Maskenpflicht und keine Abstandsregeln.

Weit entfernt vom Freedom Day

Allerdings vergessen die Amtsärzte hier einen wesentlichen Punkt: Was ebenfalls fallen müsste, sind auch die Gesundheitsnachweise durch Impfpässe – was subsequent dann auch die ersatzlose sofortige Beseitigung von 2G und 3G bedeutet. Hier kommt die Bundesvorsitzende des Berufsverbands, Ute Teichert, jedoch zu anderen Zielen: Sie will 2G „verfassungsrechtlich zwingend“ machen, bevor die Kontaktnachverfolgung auf „vulnerable Gruppen und Ausbruchscluster“ reduziert werden könne, und den Entfall der Maßnahmen auf Geimpfte beschränken  Das klingt am Ende doch wieder nicht nach echter Freiheit, sondern nach Apartheid, die hier zur Normalität werden soll. Den Gesundheitsbehörden geht es vordergründig auch um etwas anderes: Dass sie sich wieder um ihre eigentliche Aufgaben kümmern können. „Wir müssen endlich wieder die originären Aufgaben der Gesundheitsämter wahrnehmen, die seit anderthalb Jahren brachliegen„, klagt Teichert.

Allerdings denken einzelne Amtsärzte hier radikaler: „Die Leute haben das Weiter-so der Politik satt, wir brauchen jetzt ein klares Ausstiegsszenario„, sagt einer, und verweist auf die katastrophale Lage der Kinder- und Jugendpsychiatrien als Folge der Krise, die unbedingt aufgearbeitet werden müsse. Tatsächlich ist dies nur einer von unendlich vielen Kollateralschaden dieser sogenannten Pandemie.

4 KOMMENTARE

  1. na – das wird doch nichts – selbst außerhalb des Renners der mRNA-Zellverjüngung gibt es doch eine Vielzahl von Vorteilen für die Politik – von der Totalüberwachung, die auch bleiben wird und der ID2020 und dem Genomprojekt bis zu Europa und der Schuldenunion, der Euroarmee und der Replacement Migration – nicht zu vergessen die noch offene Insolvenzverschleppung, die bisher mit Geld zugepflastert wurde, dem Null- und Minuszinzproblem der Finanzwirtschaft. Auch die Decarbonisierung und die Zerschlagung der deutschen Wirtschaft braucht die Corona-Ausgangs- und Kontaktsperren.

    Und – allein die Überwachungssysteme müssen doch legitimiert werden – auch wenn die Erfahrung mit den Terror-Gesetzen oder gar der Sektsteuer besagt, daß diese Dinge – einmal eingeführt – nur formal zurückgenommen werden.
    Und für die „Seuche“ steht nicht nur der Klima-terror in den Startlöchern, sondern auch Drosten und Gates haben ihre Seuchenaspiranten zur Fortsetzung schon bereit. In der Fidelia – oder wie heißt der Laden – soll schon ein erster Probelauf erfolgreich gewesen sein !

    Und – nicht zu vergessen – das Terrorregime wurde ja gerade vom Wähler bestätigt – jedenfalls wurde so ausgezählt – da wird das Regime nicht freiwillig zurücktreten – sondern bestenfalls eine neue Erklärung liefern.
    Vielleicht erinnern sie sich ja an CORONA – zuerst ging es um die Welle und die Überlastung der Intensivstationen – erst als das als Fake zunehmend aufflog, wurde auf Rettung von Menschenleben umgeschwenkt – dankenswerterweise wurde dieser Schwenk von der Ahr-Überschwemmung verdeckt.

  2. Die Ärzte sollten sich einmal mit der Frage befassen, warum es keine Herdenimmunität geben kann und eine Impfquote von 100% zu nichts führt. Der Schlüssel zu dieser Frage ist die Mutation des Coronavirus. Es wird ein das Spike-Protein des Virus als Impfstoff verwendet. Auf der Basis dieses Impfstoffs können naturgemäß nur spezifische Antikörper entstehen, die nur das S-Protein eines Virus erkennen und unschädlich machen. Infiziert sich der Geimpfte mit einem mutierten Virus, dessen S-Protein mutiert ist, erkennt der durch Impfung entstandene Antikörper das Virus nicht. Der Geimpfte ist gegen das mutierte Virus nicht immun. Wenn nun die Regierungen den Impfstoff in großen Massen frühzeitig gekauft und dieser veraltete Impfstoff verwendet wurde, nutzt die Impfung nichts und man sollte sich über „Impfdurchbrüche“ nicht wundern. Die Infektionen in der kalten Jahreszeit liegen in der Natur der Sache. Auch hier sollten sich die Ärzte einmal Gedanken über mögliche Ursachen machen. Ein Ursache könnte der Vitamin D-Mangel sein, dadurch bedingt, dass die Menschen zu wenig der Sonne ausgesetzt sind und sich zudem überwiegend – so bei Seniorenheimen – in geschlossenen Räumen aufhalten. Statt sich mit Zahlen zu beschäftigten, was selbstverständlich sein muss, sollte auch versucht werden, Ursachen für bestimmte Phänomene herauszufinden.

  3. Die Politiker vor ´45, die seit 16 Jahren amtierenden und die kommenden sind total dagegen, dasas das Volk selbst denkt. Nur ein Volk, das vollkommen fügsam ist, kann gelenkt werden.
    Deswegen wird es immer weiter Pandemien geben, die mit Hilfe dfer Politiker „bewältigt“ werden können.

  4. Erst das Zusammenspiel von Behörden, Ärzten und Justiz erlaubt ein perfektioniertes Narrenschiff. Niemand macht sich dabei die Hände schmutzig.

    BILD am 18. Oktober 2021 | NACH 19 MONATEN – Spahn: Corona-Notstand in Deutschland endet!

    Das ganze Corona-Theater, das mit COVID-19 im Herbst 2019 auf den Weg gebracht wurde, ist inzwischen entbehrlich geworden, weil die treibenden Kräfte darin versagten, sich durchzusetzen. Sie sind nämlich pleite! Steuern können nur gezahlt werden, wenn etwas erwirtschaftet wird.

    Die Menge an Gespritzen reicht aus, um virtuos mit der Statistik der Todesursachen arbeiten zu können. Die erhöhte Sterblichkeit in 2021 wird man COVID-19 in die Schuhe schieben.

    Sollte in den nächsten Wochen irgendetwas aus dem Ruder laufen, und der Klimaschwindel zu schwach wirken, wird man auf den Stromschwindel zurückgreifen. Beide Themen werden seit Wochen in den Leitmedien geköchelt.

    Es bleibt abzuwarten, wie viele Gespritze im Laufe der nächsten Monate und Jahre vorzeitig sterben werden. Natürlich wird der Zusammenhang verschleiert. Doch die Vielzahl Ungespritzter, die aufklären, stehen denen gegenüber, die gespritzt wurden. Rund 70 Prozent für die BRD sind rund 58 Millionen.

    Es ist, als hätten sie eine Lunte angezündet, die unaufhaltsam weiterbrennt, um das Feuer der Wahrheit zu entfachen. Ein kleines Feuer kann einen riesigen Waldbrand verursachen. Niemand weiß es vorher. Nur hinterher sind alle schlau.

    Jens Spahn lügt wie gedruckt! Die Menschen werden nach allen Regeln der Kunst verarscht! Am 30. November 2021 endet die bundesweite epidemische Notlage und am 1. Dezember 2021 beginnen die landesweiten epidemischen Notlagen. Unterschied? Keiner! Null! Das schlägt dem Fass den Boden aus!

    21. Oktober 2021 | Spahns PR-Trick: „Epidemische Lage“ beenden – Corona-Maßnahmen beibehalten

    Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG)
    § 28a Besondere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)

    (7) Nach dem Ende einer durch den Deutschen Bundestag nach § 5 Absatz 1 Satz 1 festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite können die Absätze 1 bis 6 auch angewendet werden, soweit und solange die konkrete Gefahr der epidemischen Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) in einem Land besteht und das Parlament in dem betroffenen Land die Anwendbarkeit der Absätze 1 bis 6 für das Land feststellt. Die Feststellung nach Satz 1 gilt als aufgehoben, sofern das Parlament in dem betroffenen Land nicht spätestens drei Monate nach der Feststellung nach Satz 1 die weitere Anwendbarkeit der Absätze 1 bis 6 für das Land feststellt; dies gilt entsprechend, sofern das Parlament in dem betroffenen Land nicht spätestens drei Monate nach der Feststellung der weiteren Anwendbarkeit der Absätze 1 bis 6 die weitere Anwendbarkeit der Absätze 1 bis 6 erneut feststellt.

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