Deutsche Millionen für Terror-Taliban: Entwicklungshilfe oder Lösegeld?

Taliban bei Pressekonferenz vorgestern in Kabul (Foto:Imago)

Dass selbst der Fall Afghanistans und das Menetekel von Kabul keinerlei Einsicht erwarten lassen seitens der dümmsten, unfähigsten und weltfremdesten Regierung, die in diesem Land seit 76 Jahren am Drücker ist, verwundert nicht. Dass es aber so schnell gehen würde, bis Appeasement und Unterwerfung auch gegenüber den Taliban Wirklichkeit werden, überrascht hingegen durchaus. Die Kniefallpolitik im Namen „konstruktiver Verständigung“, mit der im Inland Islamfaschisten begegnet wird, setzt sich nun auch im Ausland fort.

So bestätigte Heiko Maas‘ Auswärtiges Amt heute gegenüber dem Berliner ARD-Studio die Richtigkeit einer Behauptung, die Talibansprecher Mohammad Naeem letzte Nacht auf Twitter verbreitet hatte (Taliban dürfen auf Jack Dorseys Mikrobloggingdienst, wie auch auf Zuckerbergs Facebook, selbstverständlich weiter posten, während Donald Trump dort weiterhin gesperrt bleibt): Dieser zufolge wird Deutschland Afghanistan – und zwar dem „neuen“ Afghanistan, also dem erfolgreich eroberten „Islamischen Emirat Afghanistan“ – 100 Millionen Euro an „humanitärer Hilfe“ zur Verfügung. Dies sei bei den Unterverhandlungen zwischen Bundesregierung und Taliban im katarischen Doha so vereinbart worden.

Damit würde das exakte Gegenteil dessen Wirklichkeit, was gestern noch vollmundig erklärt und von den öffentlich-rechtlichen Regierungsherolden vermeldet worden war: Dass die Entwicklungshilfe für Afghanistan „ausgesetzt“ wäre. Alleine schon deren Weiterzahlung durch das Entwicklungsministerium noch im Juni und Juli, also zu einem Zeitpunkt, da der westliche Rückzug und der Taliban-Durchmarsch absehbar waren, war ein Skandal gewesen, so dass die Einstellung eigentlich das Mindeste gewesen wäre. Doch nicht einmal dabei bleibt es.

Pure Augenwischerei

Zwar setzte das AA in präzisierenden Ergänzungen nach, die Hilfszahlungen sei ausschließlich für afghanische Binnenflüchtlinge gedacht und Deutschland werde diese „nur über internationale Hilfsorganisationen“ auszahlen, keinesfalls jedoch über staatliche afghanische Stellen oder gar Taliban-Strukturen fließen. Doch weiß selbst jeder naive Laie, dass das Abschöpfen staatlicher Gießkannenförderung fürs Ausland das Einfachste der Welt ist. 1,5 Billionen Euro Entwicklungshilfe für Afrika, die ebenfalls fast immer unter „Zweckbindung“ erfolgte, lassen ein Lied davon singen. Sicher ist: Fast Cent, der hier fließt, wird islamistischem Terror und dschihadistischen Gotteskriegern zugute kommen – aber nicht den Menschen in Afghanistan. Im übrigen ist es völlig gleichgültig, ob man diese deutschen Geldspritzen nun „Entwicklungshilfe“ oder „humanitäre Hilfe“ nennt: Sie sind so oder so völlig unverantwortlich.

Mancheiner vermutet, es handele sich um eine Art „Lösegeld“ zur Sicherstellung der Freilassung der noch im Land verbleibenden Deutschen; doch diese Sichtweise verkennt, dass es Deutschland so sicher wie das Amen in der Kirche (bzw. das Allah in der Moschee) nicht bei einer Zahlung belassen wird. Einmal damit begonnen, werden die Gelder für die Dschihadisten genauso sprudeln, so wie sie bisher schon für die afghanische „Demokratie“ gesprudelt sind. Dies ist das einzige, was in diesem Land noch funktioniert: Den Bürgern abgepresste oder auf Zukunftshypotheken gepumpte Gelder ins Ausland verschenken. Die verantwortungslose und nur noch kriminelle Verschleuderung deutscher Steuergelder zuerst für den Aufbau einer afghanischen „Zivilgesellschaft“ (die es diesseits der Traumwelten westlicher Multikulti-Missionare und pseudohumanistischer Globalisten nie gab), jetzt de facto für die militärischen Gegner und Mörder der Freiheitstruppen, macht sprachlos. Sie verwundert jedoch nicht in Anbetracht der außenpolitischen Horrorbilanz dieser Bundesregierung. (DM)

2 KOMMENTARE

  1. Wer will die Verwendung kontrollieren, wo doch jegliche Afghanistan-Politik im Desaster endete?

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