Deutsche Reaktortechnik sorgt für saubere und sichere Energie – aber nicht in Deutschland

Deutsche Reaktortechnik sorgt für saubere und sichere Energie – aber nicht in Deutschland

Massiver Ausbau der Kernenergie in China (hier Baustelle des neuen Tianwan Nuclear Power Plant A) (Foto:Imago)

Während Deutschland mit seinem wahnwitzigen suizidalen Atomausstieg sein eigenes wirtschaftliches Todesurteil gesprochen und sich um zuverlässige und günstige Energieversorgung gebracht hat, während das Land flächendeckend unter hässlichen Solarparks und Windradwäldern verdunkelt wird , arbeitet China gerade an der Modernisierung seiner Kernreaktoren – und bedient sich dabei maßgeblich einer Technik, die – wie so vieles – einst in Deutschland entwickelt wurde, ohne hier zur Anwendung zu gelangen (der Transrapid lässt grüßen).

Erst kürzlich begann man mit dem Probebetrieb einer kleinen Heliumturbine von 2,2 Megawatt (MW). Eine größere Version soll bald die Wärmeenergie künftiger chinesischer Kugelhaufenreaktoren in elektrische Energie umwandeln. Dabei wird die die Wärme aus dem Reaktorkern mit Helium entfernt und gekühlt. Das heiße Helium wird dann direkt in einen Spezial-Turbogenerator geleitet und dann zur Stromerzeugung genutzt. Genau dieses Verfahren war in den 60er-Jahren in der damaligen Kernforschungsanlage Jülich (KFA) erfunden worden. Bis in die 80er-Jahre wurde daran gearbeitet, bis der Reaktorunfall von Tschernobyl von 1986 dazu führte, dass das Projekt abgebrochen wurde.
In China hat man die Technik nun aufgegriffen und am Institute of Nuclear and New Energy Technology der Tsinghua University in Peking weiterentwickelt.

Doppelte Ohrfeige für Deutschland

Während in Jülich damals das Helium in einem Wärmetauscher Wasser aufheizte, sodass es sich in Dampf verwandelte, der einen Turbogenerator zur Stromerzeugung antrieb, überspringen die Chinesen durch die Umleitung des Heliums in einen Turbogenerator den energieintensiven Umweg über den Dampf. Die Grundidee aus Deutschland wird aber beibehalten. Schon vor drei Jahren gingen zwei entsprechend konstruierte Kugelhaufenreaktoren in Betrieb. „Die erfolgreichen Tests bedeuten für China einen entscheidenden Schritt vorwärts auf dem Gebiet der Kernkraftanlagen für gasgekühlte Mikroreaktoren und markieren den Übergang von der theoretischen Verifizierung zur technischen Demonstration“, teilte CNNC Huaxing mit, eine Tochtergesellschaft der China National Nuclear Corporation. Die geplante Turbine für den kommerziellen Einsatz in künftigen chinesischen Kugelhaufenreaktoren soll eine Leistung von 120 Megawatt haben, also leicht über der der Reaktoren liegen, die auf 105 Megawatt kommen.

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Dies ist eine doppelte Ohrfeige für Deutschland: Nicht nur, dass eine bahnbrechende deutsche Innovation in China aufgegriffen wird, die wieder einmal aus ideologischer Dummheit eingestampft wurde, sie widerlegt auch zum x-ten Mal das grüne Horrormärchen von den apokalyptischen Gefahren der Atomkraft. Dies zeigt, wo Deutschland heute stehen könnte, wenn grüner Irrsinn dieses Land nicht immer und immer wieder um Generationen zurückwerfen würde.
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6 Kommentare

  1. ….in den 80ziger habe ich den Prof bereits gesagt „….ich weiß nicht ob das gesund ist, den Chinesen alles gratis beizubringen und der Meinung zu sein wir würden davon profitieren mit billig Arbeitsleistung und Ware. Das wird und später auf die Füße fallen….“
    ….nun es fällt uns täglich auf die Füße, arrogante Spinner die damals hochgelobt wurden haben uns und unsere Wirtschaft abgewrackt denn mittlerweile sind die Chinesen und allen meilenweit enteilt….. während unsere 🤡 über Parteiverbote diskutieren 🤢🤮

  2. Das 21. Jahrhundert ist das asiatische Jahrhundert, da beißt die Maus keinen Faden ab. Das vergangene (!) 20. war das amerikanische, während das 19. Jahrhundert zwar das europäische Jahrhundert war, aber D-Land hatte damals nicht profitiert.
    D.-land wird wieder das was es früher immer war, das Armenhaus Europas, aus dem die Menschen eher aus- als einwandern.

  3. Laut Dieter Nuhr baut Deutschland auch einen Versuchsreaktor in Ruanda, Afrika, der mit abgebrannten Kernbrennstäben laufen soll – was eine Endlagerung überflüssig machen würde. Laut Dieter Nuhr sind wir leider nicht auf dem technischen Stand wie Ruanda, sonst hätte man das Ding ja hier bauen können… .

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