Deutscher Akademikerverband: „Wir brauchen ein 1968 von rechts!“

Deutscher Akademikerverband: „Wir brauchen ein 1968 von rechts!“

Christoph Birghan, Präsident des Akademikerverbands FAV (Foto:Imago)

In Deutschlands Hochschullandschaft fehlt es an rechter Präsenz: Keine konservative oder rechte Gruppe sitzt in einem Studentenparlament. Stattdessen dominieren linke Strukturen, die Andersdenkende oft durch Cancel Culture und Druck von Gruppen wie der Antifa ausschließen. Dr. Christoph Birghan, Vorsitzender des Deutschen Akademikerverbands (DAV), ruft daher zu einem überfälligen „1968 von rechts“ auf – einer intellektuellen Revolution, die die Universitäten von rechts erobern soll. Im Interview mit „Ansage!“ erläutert er die neue Strategie des 2018 gegründeten Verbands.Der DAV! will seinen Einfluss erweitern, indem er sich stärker auf akademische Netzwerke und Hochschulgruppen konzentriert. Bisher fungierte der Verband als Denkfabrik, die Impulse für die Politik lieferte – mit begrenztem Erfolg. „Wir wollen nun gezielter wirken“, sagt Birghan. Ziel ist es, eigenständige politische Initiativen zu fördern, die Einfluss gewinnen.

Hier unterscheidet sich der DAV von traditionellen Studentenverbindungen wie Burschenschaften, in denen Birghan selbst aktiv ist. Diese seien auf enge Gemeinschaften fokussiert und nicht primär politisch. Der DAV hingegen stehe allen Akademikern offen, die seine Ziele teilen, und ziele auf äußere Wirkung ab. Warum sind Hochschulen so entscheidend? „Dort werden Ideen entwickelt, diskutiert und verbreitet – die Basis für politische Wenden“, betont Birghan. Junge Menschen erwerben hier Wissen und vernetzen sich.

Handeln statt endlos debattieren!

Ohne Präsenz an Universitäten verpasse die Rechte die Chance, künftige Entwicklungen zu prägen. Birghan plädiert für ein rechtes „Mosaik“ aus Stiftungen, Vereinen, Denkfabriken und Fachzeitschriften, ähnlich dem linken Spektrum. „Zu jedem Thema bräuchten wir Zeitschriften mit Tausenden Abonnenten und Experten“, sagt er. Der DAV! soll Rahmenbedingungen schaffen, damit solche Projekte entstehen – durch Treffen und Netzwerke.Kritiker halten ein „1968 von rechts“ für unrealistisch in der linksdominierten Akademie. Birghan kontert: „Hohe Ziele sind essenziell für Erfolg.“ Viele junge Menschen suchten Antworten jenseits linker Ideologien; diese dürfe man nicht alleinlassen.

Statt Debatten über Realismus fordert er Handeln: „Ärmel hochkrempeln und loslegen!“ Die gesellschaftliche Hegemonie entscheide sich an den Hochschulen – einem zentralen Ort der Zukunftsgestaltung. Der DAV positioniert sich damit als Katalysator für eine rechte intellektuelle Offensive. Ob dies gelingt, hängt von der Mobilisierung ab. Birghan ist optimistisch: In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche könnten Hochschulen der Ausgangspunkt für Veränderung sein.


Lesen Sie hier ein aktuelles Interview mit Dr. Birghan zum Thema!

8 Kommentare

  1. @Deutscher Akademikerverband
    meiner Meinung nach eine ziemlich linke Truppe, denen würde ich nicht über den Weg trauen.
    Ich schätze eher, die merken, das den Linken das Geld ausgeht und versuchen jetzt, sich noch etwas bei ihren Opfern einzuschleimen !

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  2. Guter Gedanke!
    Doch bis der Wirkung zeigt, gehen Jahrzehnte ins Land.

    Es ist wie bei einem Zug ohne Bremsen, der den Berg hinunter rast. Da fällt dem Maschinisten plötzlich ein, man könnte doch wieder eine Bremse einbauen.
    Lächerlich!
    😜

  3. In Deutschland wurde so allerhand zerstört – geistig-mental, kulturell, identitär und auch zwischenmenschlich. Über Jahrzehnte hinweg und in gründlichster Kleinarbeit der 68er-Bewegung. Mittlerweile gilt: Wo nichts ist, kann nichts mehr werden! Und nun will Herr Birghan mit einer Gegenbewegung starten, die so läppisch klingt wie sie sich liest??! Besser wäre ein echter Great Reset für die Deutschland, der konsequente Schlussstrich und dann gar nicht mehr mit allem und jedem! Die Vergangenheit abhaken, aus den Fehlern lernen, das Gute was noch ist bewahren und viele kleine Verbesserungen vornehmen!

  4. Zu spät. Den Linken geht das Geld der Anderen aus. I told you so. Isch over. Tatsächlich früher war alles besser. Ein Satz der unseren Großeltern und Eltern nicht über die Lippen gekommen wäre. Erschütternd wie rasch unsere Leistung verfrühstückt wird.

  5. Über Merkill und Schneelinksky schreibe ich besser nichts mehr , was nicht eh schon alle wissen , die wissen wollen…Habe keine Lust , auf Besuch von Schäferhündchen oder auf der ukrainischen Todesliste zu enden , sponsored by the EU and our Steuergeld…Die Angelegenheit heißt halt , “ gute Faschos , schlechte Faschos….“
    Hätte in der NS Zeit ja auch keine Schmähbriefe mit meinem Namen unterschrieben….