Deutschland – aber normal: Wie ein Land in 100 Tagen besenrein ist

Deutschland – aber normal: Wie ein Land in 100 Tagen besenrein ist

Delokalisierung („Delok“) statt Remigration? Läuft! (Symbolbild:KI)

BRDigung – es ist vollbracht! Nach dem historischen Wahlsieg der Alternative für Deutschland (AfD) und der anschließenden Reichsübernahme weht ein neuer, streng nach Kernseife duftender Wind durch das Land. Die neue Reichskanzlerin Alice Weidel verkündete gestern stolz den Abschluss der ersten „Sofort-Säuberung des Staatshaushaltes“. Ein Blick auf ein Deutschland, das sich radikal neu erfunden hat.

Der härteste Schlag von Reichsfinanzministerin Beatrice von Storch traf die Hauptstadt direkt ins kreative Mark: Sämtliche Zahlungen an „linke NGOs wie die Amadeu Antonio Stiftung, das Recherche-Netzwerk Correctiv und Antifa-Schlägertrupps, Gender-Forschungszentren, Fachstellen für Sexualität & Vielfalt sowie die Omas gegen Rechts“ wurden per Dekret auf exakt null Euro gesetzt

Das große Schweigen in den schicken Altbauwohnungen

Die Auswirkungen sind verheerend – vor allem für Berlin. In den Vierteln Kreuzberg und Prenzlauer Berg ist die Nachfrage nach Veggie-Burgern und Hafermilch-Macchiatos um schockierende 82 Prozent eingebrochen. Tausende arbeitslose Soziologen und „Diversity-Manager“ irren ziellos durch die Straßen, weil sie ihre Mieten für die sanierten Altbauwohnungen nicht mehr durch staatlich geförderte Workshops und Demonstrationen gegen Rechts finanzieren können. Die Omas gegen Rechts müssen nun alleine von ihrer Rente leben. Das ist schlichtweg unzumutbar, hatte man sich doch jahrelang damit eingerichtet.

Im Parlament wurden die Ordnungsgelder gegen pöbelnde Abgeordnete verdoppelt. Das Reichsamt für Verfassungsschutz unter Hans-Georg Maaßen – umbenannt in “Reichsamt für den Schutz der Meinungsfreiheit“ – meldet, dass die größte Bedrohung für die öffentliche Ordnung derzeit von illegalen, ungenehmigten, ehemaligen Systemparteien ausgeht.

Rollback: Das „Große Kehren“

Das absolute Kernstück von Reichspolizeiminister Stephan Brandner läuft unter dem pragmatischen Codenamen „Aktion Besenrein“. Illegale Migranten und Personen mit abgelehntem Asylstatus werden nicht mehr verwaltet, bezahlt und gehätschelt, sondern – wie es im neuen Behördendeutsch heißt – „physisch delokalisiert“ (DeLok). Der Begriff „Remigration“ wurde in die Hexenkammer verbannt. Um den bürokratischen Aufwand von Pässen und Herkunftsländern zu umgehen, hat das neu gegründete Reichsamt für Heimat und Logistik die insolvente Fluggesellschaft Condor aufgekauft und in „DeLok-Air“ umbenannt. Die Maschinen fliegen im Minutentakt.

Da viele Zielländer die Rückkehrer nicht annehmen wollen, hat die Regierung eine pragmatische Lösung gefunden: Die Landerechte werden mittels „Entwicklungshilfe im Rückwärtsgang“ eingefordert. Wer seine Bürger nicht zurücknimmt, bekommt statt Geld nur noch ein freundliches Adieu. Flugbegleiterinnen tragen jetzt Dirndl, und statt Tomatensaft wird Beruhigungstee und ein One-Way-Ticket-Mahl serviert. Abschiebebeobachter kommen nun von pensionierten Grenzschützern. Endlich ist alles wie früher und „Früher war eben doch mehr Lametta.“

Der „Bett-Brot-Seife“-Standard

Für diejenigen, die noch auf ihren Flug warten oder deren Verfahren noch läuft, wurde das Prinzip „Geldleistungen stoppen“ perfektioniert. Ab sofort gilt bundesweit das Minimalprinzip von Reichsbildungsminister Björn Höcke: Bett, Brot, Seife. An den Ausgabestellen herrscht preußische Effizienz: Das Bett ist klappbar (Modell „Reichswehr“) mit dem Härtegrad von Krupp-Stahl; das Brot ist Roggenmischbrot vom Vortag – gut für den Erhalt einer kräftigen Kaumuskulatur; und die Seife ist Marke “Kern”, Einheitsblock, parfümfrei.

Kritik von den verbliebenen UN-Beobachtern, dass dies gegen die Menschenwürde verstoße, wies Polizeiminister Brandner scharf zurück: „Sauber und satt – das ist doch mehr, als sich die meisten deutschen Studenten im ersten Semester wünschen können. Außerdem fördert die Kernseife  Rückreisewilligkeit ungemein.“ Tatsächlich wird berichtet, dass viele die Abschiebung mit der DeLok-Air mittlerweile freiwillig vorziehen – nicht aus Angst, sondern weil ihnen der deutsche All-In-Schlafsack regelrecht unter dem Arsch weggerissen wurde.

Der Gen-Check vom Amt

Beim Kindergeld und der neuen Grundsicherung gilt laut Reichsarbeitsminister Tino Chrupalla nun die eiserne Regel “Nur für echte deutsche Staatsbürger – mit Persilschein”. Wer am Amt einen Antrag stellt, muss nicht nur den Personalausweis vorlegen, sondern im Zweifelsfall auch nachweisen, dass die Urgroßmutter mütterlicherseits bereits vor 1950 fehlerfrei das „Heidenröslein“ singen konnte. Hilfreich ist das Reichen einer Scheibe Schwarzwälder Schinken als Nachweis der Anerkennung deutschen Kulturguts.

Die Schlangen vor den Passämtern sind kilometerlang: Plötzlich wollen alle „Bio-Deutsch“ sein. Überraschender Nebeneffekt: Der Schwarzmarkt für gefälschte Stammbäume floriert. Familien ohne deutschen Pass haben derweil nur die Wahl zwischen Ausreise und besagtem Bett-Brot-Seife-Status. Die Folge: Das Land ist gerettet und verdammt rein!

Macht durch Träume

Auch international setzt Deutschland neue Maßstäbe. Entwicklungsminister Bernd Baumann hat die klassische Entwicklungshilfe drastisch zusammengestrichen. Gelder für Radwege in Peru oder Genderprojekte in Afrika wurden gestoppt. Das gesparte Geld fließt jetzt direkt in den Ausbau neuer hochmoderner Abschiebe-Terminals namens „Macht durch Träume“.

Wenn afrikanische Staaten nun um finanzielle Unterstützung bitten, schickt Berlin statt Millionenbeträgen eine Broschüre mit dem Titel: „Wie man ein Handwerk lernt – Tipps aus dem deutschen Mittelstand“ sowie eine Rechnung für die Kerosinkosten der letzten DeLok-Air-Landung. Deutschland ist in der neuen Realität angekommen.

Antifa auf Spargelfeldern

Es wird weniger diskutiert, weniger gegendert und deutlich mehr geflogen. Das Land ist saubergeschrubbt, die Staatskasse ist prall gefüllt und die Straßen sind leer gefegt. Von NGO-Aktivisten keine Spur. In Schulkantinen wird wieder Schweinsbraten gereicht, subventioniert mit dem eingesparten Geld von linken NGO-Demonstrationszulagen.

Und in den Krankenhäusern werkeln jetzt die Sozialarbeiter und Psychologen, die sich bisher um traumatisierte Flüchtlinge gekümmert haben und betreuen die schockierten Politiker der alten Kartellparteien. Auf den Spargelfeldern findet man die Aktivisten der Antifa – denn sie kennen sich am besten damit aus, wie man gebückt zustechen kann. Und die Automobilindustrie? Die braucht keine internationalen IT-Experten mehr – denn der VW-Käfer läuft und läuft und läuft…

20 Kommentare

  1. Sehr sarkastischer Artikel auch unter dem Motto back to the roots, auf welchen sich die Betroffenen massiv vorbereiten z.B. mit dem Feldlager samt Großmanöver gegen den AfD Parteitag in Erfurt

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  2. Mama mia: Mich durchströmt ein Freiheitsrausch….alle Pläne B und C wandern in den Orkus.
    Ich habe meine Heimat wieder!

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  3. Es sind schöne Aussichten, die der Autor hier beschreibt. Ich vermute mal, wenn es so kommen sollte wie hier beschrieben, dauert es keine drei Jahre bis der beschriebene Zustand erreicht ist. Wird leider etwas länger dauern, da die Kartellparteien nebst angeschlossenen Institutionen alles in ihrer Macht stehende unternehmen werden, um die AfD zu verhindern.

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  4. Wieder eines Ihrer Highlights, das selbst den Timmy-Artikel noch topt. Allein die Vorstellung, Ihre Träumerei könnte tatsächlich noch wahr werden, hebt die eigene Stimmung ungemein. Deshalb erneut danke auch für diesen äußerst amüsant geschriebenen Artikel!

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  5. @und der anschließenden Reichsübernahme
    sind sie da sicher ?
    Falls sie das Auszählen nicht ausreichend manipulieren können, werden sie ihre ANTIFA auf die Straße schicken, Polizei und Militär werden durch „“zurückhaltung“ glänzen.
    Und dann werden sie nach dem Vorbild von – wo war das ? – Ungarn die Wahl nicht anerkennen, sondern Neuwahlen fordern ! Auch dieses muste ist aus den EU-Abstimmungen schon eingeübt.
    Und dann werden sie sich weigern, die Macht zu übergeben nach Art91GG oder das Land gleich der EU-Verwaltung unterstellen nach Art37GG und Art23GG.
    Und die Rotkittel werden das i n einer „Eilentscheidung “ unterstützen, natürlich und „UnsereDemokratie“ und „Frieden“ zu schützen – so wie die Senatoren damals vor der Soros-BLM eingenäßt haben und Biden zum Präsidenten erklärten.
    Ein Bundesland – mag sein, damit sie üben können, wie sie ein Bundesland mit neuen Sanktionspaketen einreißen – abe die BRD selbst – niemals.
    Eher rufen sie wieder eine „Pandemie“ aus, die dummerweise eine Wahl nicht zuläßt, oder sie erklären Russland den krieg – und in Kriegszeiten wird nicht gewählt – oder sie starten mit der Antifa und ihren Neuwählern einen Bürgerkrieg.
    Aber freiwillig eine AFD an die Schalthebel der Macht lassen, die ihre Verbrechen der letzten Jahrzehnte aufarbeiten will – niemals !
    Offen ist nur die Frage, wie sie es durchsetzen werden und wie viele Menschen sie dazu umbringen müssen.

    Aber das eine AFD an die Macht kommt, die die ganzen Verbrechen zu verfolgen und zu ahnden gedenkt :
    Corona Gen-Experimente, Klima-Betrügereien/CO2-Wirtschaft/Emissionsrechtehandel/EU-Emissionshandelssystem /EU-ETS), Rentenbetrug, Cum-EX, Cum-Cum-Steuer-Betrügereien, Wirecards, Dortcom2000, Finanz“krise“ 2007, DSA, deutschland-feindliche Energie- und Wirtschaftspolitik, Antideutsche Migrations-Politik / Umvolkung,Islamisierung, Bargeld-Abschaffung, Rückbau des Gas-Netzes, Zerstörung der Atom-Energie, Rentenbetrügereien, Kentler, allgemeine Übergriffe auf Kinder aus der Politik in Schulen und Kindergärten

    und das ist noch unvollständig – niemals !

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  6. Wollen wir das hier großflächig auch bei uns ? Ich glaube nicht…
    Die Feinde stehen überall in Westeuropa bereits IM LAND….

  7. „Man verschenkt nicht die Zukunft seiner Enkel, auch nicht aus humanitären Gründen. Wer alle Welt umarmt und darüber seine eigenen Leute vergißt, handelt nicht human, mag er sich noch so in dieser Rolle gefallen.“

    ,,Wenn einzelne durch Verzicht auf Fortpflanzung aus der Evolution ausscheiden möchten, dann ist das deren gutes Recht. Sie sind jedoch nicht berechtigt, Fortpflanzungschancen anderer Mitglieder ihrer Population zu verschenken, und schon gar nicht haben Politiker das Recht, eine multikulturelle Gesellschaft zu verordnen. Sie verstoßen damit gegen das ihnen übertragene Mandat, die Interessen ihres Volkes wahrzunehmen. Will man helfen, dann muß man es auf andere Weise tun, zum Beispiel indem man nach bestem Können darauf hinwirkt,daß sich die Verhältnisse in den Ursprungsländern der Einwanderer politisch und wirtschaftlich bessern. “

    ,,Eine verantwortliche Regierung trägt auch für Krisenzeiten Vorsorge. Die unkontrollierte Bevölkerungsvermehrung in der dritten Welt wird in absehbarer Zeit zu katastrophalen Zuständen führen. Wenn wir nicht in den Strudel zunehmender Verelendung hineingerissen werden wollen, dann muß sich Europa bis zu einem gewissen Grade abschotten. Nur wenn sich die europäische Völkergemeinschaft auf diese Weise erhält, wird sie auch weiter in der Lage sein, nach ihren humanitären Idealen zu leben und damit auch anderen zu helfen.“

    Professor Dr Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Genetiker und evolutionärer Verhaltensbiologe

    ,,Hinter die Kulissen zu schauen heißt zu erkennen: Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes.
    Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos.”

    ,,Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde.
    Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.“

    -Hans Herbert von Arnim, Staatsrechtler

    „Mit großer Sorge beobachten wir die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Zuzug von vielen Millionen von Ausländern und ihren Familien, die Überfremdung unserer Sprache, unserer Kultur und unseres Volkstums. (…) Völker sind (biologisch und kybernetisch) lebende Systeme höherer Ordnung mit voneinander verschiedenen Systemeigenschaften, die genetisch und durch Traditionen weitergegeben werden. Die Integration großer Massen nichtdeutscher Ausländer ist daher bei gleichzeitiger Erhaltung unseres Volkes nicht möglich und führt zu den bekannten ethnischen Katastrophen multikultureller Gesellschaften. Jedes Volk, auch das deutsche Volk, hat ein Naturrecht auf Erhaltung seiner Identität und Eigenart in seinem Wohngebiet. Die Achtung vor anderen Völkern gebietet ihre Erhaltung, nicht aber ihre Einschmelzung („Germanisierung“).“

    -Heidelberger Manifest von mehrereren Heidelberger Universitätsprofessoren 1981

  8. Der Roman “ 1984″ von George Orwell war ja als – abschrecken wollende –
    Dystopie geschrieben (1948) und grosse Teile davon sind inzwischen Realität
    bzw von dieser eingeholt und überholt worden.
    Ich hoffe dass dies auch mit den im Artikel beschriebenen Verhältnissen
    baldmöglichst der Fall sein wird. Mein und Ihr Beitrag dazu, liebe Leser und Mitforisten : Bei den nächsten Wahlen das Kreuz an der richtigen Stelle machen !

  9. Der Roman “ 1984″ von George Orwell war ja als – abschrecken wollende –
    Dystopie geschrieben (1948) und grosse Teile davon sind inzwischen Realität
    bzw von dieser eingeholt und überholt worden.
    Ich hoffe dass dies auch mit den im Artikel beschriebenen Verhältnissen
    baldmöglichst der Fall sein wird. Mein und Ihr Beitrag dazu, liebe Leser und Mitforisten : Bei den nächsten Wahlen das Kreuz an der richtigen Stelle machen !

  10. Stimme voll zu, bis auf den VW Käfer. Ein Wagen mit der Technik wie im Jahr 2005-2010 reicht:
    Benzineinspritzung, 1 Steuergerät, 2 Airbags, 4 Elektr. Fensterheber, das reicht vollkommen.

    Für die „Nicht Abschiebbaren“, die von ihern Herkunftsländer nicht angenommen werden, kann man irgendwo in Zentralafrika eine Zwischenlösung einrichten: ein Flüchtlingslager nach UNO-Standard, mit Zelten, Zaun und Rundumbewachung. Daneben eine Start-und Landebahn für Flugzeuge für Hinflug und dann für die Heimreise.

    1. Es sind keine Flüchtlinge.
      Flüchtlinge sind überwiegend Frauen mit Kindern und alte Männer, die nicht mehr kämpfen können.

      Junge Männer in Massen, die ihre Familien zurückgelassen haben, sind Invasoren.
      Das Wort „Flüchtlinge“ ist ein Mindfuck.
      Alles klar?

  11. Wieso ausfliegen? Wer mit dem Zug gekommen ist kann auch wieder mit dem Zug in seine Heimat fahren. Nachtexpress Berlin-Istanbul 20 h.

  12. Wem spielt man denn mit diesen „Reichs“-Kandidaten wirklich in die Karten?
    Offenbar ist man nach den Kommentaren bei dieser „Satire-Nummer“ voll dabei. Ich würde eher sagen: voll daneben!
    Ernsthafte Politik mag sich diese Zustände berechtigterweise in Ergebnis so in etwa wünschen, aber gewiss nicht unter der Flagge „Reichs- ..“ – oder soll da dem Leser etwas Erstrebenswertes einfallen?
    Ich mahne im Namen eines Freundes.
    So ganz nebenbei: Niemand sollte Umfragewerte für gesicherte Tatsachen halten!

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    1. @Meinungsmeiner
      Vielen Dank für Ihre flammende Leserkritik. Es ist immer wieder rührend zu sehen, mit welch seismografischer Präzision die deutsche Gründlichkeit zuschlägt, wenn irgendwo ein satirischer Kuchen serviert wird.
      Während die Welt brennt, sitzen Sie mit der Lupe vor dem Text und suchen verzweifelt nach den Rosinen, die Sie uns als faule Eier verkaufen können. Spoiler vorab: Sie sind an der völlig falschen Adresse.
      Satire ist kein glutenfreies Bio-Dinkelbrötchen, das jedem leicht im Magen liegt. Sie ist ein Instrument der kritischen Auseinandersetzung mit Politik und Zeitgeschehen. Sie muss provozieren, sie muss zuspitzen, und ja, sie darf auch mal wehtun. Wer hier ankommt und eine feinsäuberlich notariell beglaubigte Prosa-Erklärung erwartet, hat das Prinzip Humor vermutlich vor Jahren beim Fundbüro abgegeben und vergessen, es wieder abzuholen.
      Besonders faszinierend ist allerdings Ihr historischer Kompass, der offenbar eine leichte Blockade aufweist. Sie werfen uns vor, beim Begriff „Reich“ voll dabei zu sein. Nun, halten Sie sich fest, es folgt ein Schock für jeden Geschichts-Abiturienten: Das Deutsche Reich ist nicht auf die zwölf dunklen Jahre des sogenannten „Dritten Reichs“ beschränkt. Schockierend, ich weiß! Da gab es vorher tatsächlich noch ein paar Jahrzehnte andere Geschichte.
      Kleines Historikum für Zwischendurch:
      Reichsfinanzminister oder besser den „Reichsminister der Finanzen“ gab es schon seit 1919 – https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsfinanzministerium.
      Wenn ich auch noch das Wort „Reichswehr“ benutze, dann meine ich – man höre und staune – die Reichswehr der Weimarer Republik. Nicht die Wehrmacht. Nicht das NS-Regime.
      Wer diesen feinen, aber historisch ziemlich massiven Unterschied nicht verkraftet und reflexartig den moralischen Zeigefinger hebt, weil das Wort „Reich“ vorkommt, der sollte eventuell auch den „Reichstag“ in Berlin meiden oder beim Verzehr eines „Kaiserschmarrns“ den Verfassungsschutz einschalten.
      Wir backen hier auch weiterhin satirische Kuchen mit Ecken und Kanten. Die Krümel dürfen Sie gern behalten.
      Mit historisch-aufgeklärten Grüßen Bernd

  13. ,,Jegliche Praxis oder Politik die das Ziel oder den Effekt hat, die demographische Zusammensetzung einer Region, in der eine nationale,ethnische, sprachliche oder andere Minderheit oder eine autochthone Bevölkerung ansässig ist, zu ändern, sei es durch Umsiedlung und/ oder durch die Sesshaftmachung von Siedlern, oder eine Kombination davon, ist rechtswidrig.“

    -UN ,,Menschenrechts-“kommission vom 17.4.1998

    °°°°°°°°°

    “Lange Zeiten der Ruhe begünstigen gewisse optische Täuschungen. Zu ihnen gehört die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung gründe, durch sie gesichert sei. In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.”

    -Ernst Jünger, ,,Der Waldgang“