Deutschland macht den Hundeführerschein – und Uwe macht Dampfnudeln

Deutschland macht den Hundeführerschein – und Uwe macht Dampfnudeln

Bürokratenparadies Deutschland: Verwalten bis zum Exitus (Symbolbild:Imago)

Deutschland ächzt unter seiner erdrückenden Bürokratie. Unternehmen klagen über Vorschriften, Bürger über Formulare, Verwaltungen über Personalmangel. Aber keine Sorge, Nordrhein-Westfalen nimmt sich jetzt eines wirklich drängenden Problems an. Der Hundehalter braucht mehr Sachkunde. Manchmal fragt man sich, ob die Deutschen ein genetisch bedingtes Verhältnis zum Formular haben; die Weisheit “von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare“ ist bittere Realität. Und es wird über die Jahre nicht besser: Die SPD-Fraktion von Nordrhein-Westfalen möchte nun einen verpflichtenden Sachkundenachweis für Hundehalter einführen. Der soll grundsätzlich nicht mehr davon abhängen, ob es sich wirklich um gefährliche oder aggressive Rassen handelt oder ob Bello 9 oder 30 Kilogramm wiegt, ob er ein Chihuahua, Dackel, Labrador oder eine Deutsche Dogge ist – sondern nach den vorgestellten Plänen sollen alle Menschen, die sich einen Hund neu anschaffen, zuvor oder auch begleitend die entsprechende Sachkunde erwerben. Endlich wird diese gefährliche Gesetzeslücke geschlossen!

An sich ein ehrenswertes Ziel; bloß kennen wir das deutsche Prinzip inzwischen leider zur Genüge: Wo ein Problem erkannt wird, ist die Lösung fern. Stattdessen droht Verschlimmbesserung. Und garantiert ist die nächste amtliche Bescheinigung nicht weit.
Die wird soll dann demnächst auch bei denen die “Sachkunde“ testieren, die sich absolut “pflegeleichte” und nicht gefährliche wie friedliche Dackel, Pudel oder Malteser anschaffen möchten. Und, das ist das Entscheidende, nicht nur beim Welpenkauf, sondern auch bei “Gebrauchten aus gutem Hause“, sprich Tierheimhunden: Bislang konnte ein erwachsener Mensch tatsächlich in ein Tierheim gehen, einen Hund übernehmen und mit ihm nach Hause fahren. Einfach so! Ohne Wochenendseminar, ohne Multiple-Choice-Test, ohne Zertifikat, ohne Stempel. Und das mitten in Deutschland?! Sowas geht natürlich gar nicht.

Vom Dackel zum Amtsschimmel

Natürlich sollte jemand, der sich einen Hund anschafft, wissen, was er tut. Ein Tier ist kein Weihnachtsgeschenk mit Rückgaberecht. Aber darum geht es längst nicht mehr. Es geht um eine deutsche Grundhaltung, die sich immer tiefer in Staat und Gesellschaft hineingefressen hat: Staatliches Misstrauen gegenüber dem Bürger, Regulierung statt Eigenverantwortung. Wo immer potenziell irgend etwas schiefgehen könnte, muss es administrativ geregelt werden. Und wenn es geregelt wird, muss es kontrolliert werden. Und was kontrolliert wird, muss dokumentiert werden. Was dokumentiert wird, braucht ein Formular. Das Formular braucht eine Behörde. Die Behörde braucht Personal. Und das Personal stellt irgendwann fest, dass es an ihm selbst mangelt, weshalb es neun Monate dauert, das Formular zu bearbeiten. Also braucht die Behörde mehr Personal.
Nennt sich neudeutsch dann “Bürokratieabbau”, eine Parole, deren Gebrauch in Deutschland ebenso zunimmt wie der Stellenaufwuchs im öffentlichen Dienst.

Vielleicht versteht man das Problem besser, wenn wir Nordrhein-Westfalen für einen Augenblick verlassen. Stellen wir uns Uwe vor. Uwe arbeitet bei Lidl und füllt Regale auf. Er hat nichts studiert. Er hat keine kaufmännische Ausbildung, keinen Meisterbrief, keinen Bachelor in Sustainable Food Management und auch keinen zertifizierten Workshop für Entrepreneurship in Transformational Markets besucht. Uwe kann eigentlich nur eine Sache wirklich gut: Dampfnudeln zubereiten! Das hat ihm seine Mutter beigebracht. Seine Dampfnudeln sind wirklich verdammt gut. Eines Morgens hat Uwe die Schnauze voll von seinem Leben zwischen Konservendosen und Toilettenpapier – und wandert nach Adelaide in Australien aus. Und an dieser Stelle beginnt unser ausdrücklich satirisches Gedankenexperiment. Denn selbstverständlich gibt es auch in Australien Gewerbe-, Lebensmittel- und Hygienevorschriften. Aber schenken wir Uwe gedanklich für ein paar Minuten ein Land, in dem der Staat zunächst einmal davon ausgeht, dass ein erwachsener Mensch nicht vollkommen bescheuert ist.

Uwe hat die Schnauze voll

Uwe kauft sich ein Schild: „Uwe’s Original German Dampfnudeln“. Er stellt ein paar Tische und Stühle vor sein Haus und legt los. Der erste Nachbar probiert eine Dampfnudel. Am nächsten Tag bringt er seine Frau mit. Die bringt ihre Arbeitskollegen. Vier Wochen später stehen die Leute Schlange. Uwe stellt jemanden ein, dann noch jemanden. Die Küche wird zu klein, also eröffnet Uwe einen Laden. Ein Tourist aus Melbourne beißt in eine Dampfnudel und fragt: „Why don’t you have one of these in Melbourne?“ Uwe denkt sich: Ja, warum eigentlich nicht? Zehn Jahre später gibt es Uwe’s Original German Dampfnudeln in Adelaide, Perth, Melbourne, Brisbane und Sydney. Uwe weiß inzwischen nicht mehr, wohin mit seinen Mäusen. So weit unser Märchen!

Und jetzt schicken wir Uwe nach Deutschland zurück. Willkommen zu Hause, Uwe!
Gleicher Uwe, gleiche Mutter, gleiches Rezept, gleiche Dampfnudel. Nur diesmal stellt er seine drei Tische in Deutschland auf. Stopp! Sind diese Tische genehmigt? Gewerbeanmeldung! Lebensmittelrecht! Hygienevorschriften! Belehrung nach Infektionsschutzgesetz! Nutzungsänderung! Brandschutz! Toiletten- und Sanitärabnahme! Gibt’s eine Gästetoilette? eine Mitarbeitertoilette für drei Geschlechter? Barrierefreiheit? Ist die Außengastronomie genehmigungsfähig? Lärmschutz? Sondernutzung öffentlicher Verkehrsfläche? Allergenkennzeichnung, Jugendschutz, Registrierkasse, technische Sicherheitseinrichtung, Baumamt. Denkmalschutz, Berufsgenossenschaft? Finanzamt? Und wehe, ein Tischbein steht auch nur ein paar Zentimeter auf kommunalem Grund! Nach sechs Monaten hat Uwe noch keine einzige Dampfnudel verkauft, hat aber ein Dutzend prallvolle Aktenordner auf dem Schreibtisch stehen und erstickt im Papierkram. Nach einem Jahr kann er „Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis“ zwar fehlerfrei buchstabieren, hat aber keine List mehr. Nach achtzehn Monaten steht Uwe wieder bei Lidl, Regal 17, Konserven. Dort darf er wenigstens erstmals wieder Lebensmittel anfassen.

Alles irgendwie berechtigt, aber…

Das eigentlich Verrückte daran ist, dass sich fast jede einzelne Vorschrift begründen lässt. Natürlich wollen wir saubere Küchen Natürlich brauchen wir Brandschutz. Selbstverständlich müssen Arbeitnehmer geschützt werden. Natürlich muss ein Restaurant Allergene kennzeichnen. Und, um zum konkreten Eingangsbeispiel des Sachkundenachweises für Hundehalter zurückzukommen: Natürlich soll niemand seinen Hund quälen. Natürlich soll niemand einen gefährlichen Hund völlig unkontrolliert halten.
Jeder hat irgendwie recht – doch am Ende klappt nichts mehr, weil ein Land irgendwann aus zehntausend für sich betrachtet nachvollziehbaren und teilweise sogar vernünftigen, aber in der Summe eben völlig surrealen Einzelvorschriften besteht, die niemand mehr in ihrer Gesamtheit kennt geschweige denn befolgen kann und die damit am Ende kontraproduktiv und unvernünftig geworden sind. Niemand hat diese Bürokratie als Ganzes geschaffen. Jeder hat nur noch eine kleine sinnvolle Vorschrift hinzugefügt. Noch ein bisschen Sicherheit, noch etwas Verbraucherschutz, noch etwas Datenschutz. Dann noch ein Nachweis, eine Dokumentationspflicht. Darauf folgen dann noch ein Beauftragter, noch eine Kontrolle, noch ein Sachkundenachweis und irgendwann steht ein Bürger vor einem Berg Papier und fragt sich: Darf ich eigentlich noch irgendetwas tun, ohne vorher nachzuweisen, dass ich dazu befähigt bin?

Es gibt zwei Wege, darauf zu reagieren. Der eine ist der, den andere Länder gehen, wo dieselben Anforderungen und Ziele gelten, aber trotzdem weniger Bürokratie herrscht: Mehr auf Privatautonomie und Verantwortung des Einzelnen setzen, auf die Gesetze des freien Marktes vertrauen und dem Unternehmer zuzutrauen, dass er schon im wirtschaftlichen Eigeninteresse für das sorgt, was Kunden und Mitarbeiter verlangen – denn beide sind gleichermaßen existenziell wichtig, wenn er Geld verdienen will. Der andere ist der, den Deutschland geht: Mehr Vorschriften, mehr staatliche Überwachung, mehr Kontrolle und mehr Gängelung durch den wiehernden Amtsschimmel.

Nur bei Kindern sind wir erstaunlich liberal

Und darin ist Deutschland spitze. Deshalb darf es jetzt nicht auf halbem Wege stehen bleiben! Wieso nur eine Hundehalter-Sachkundevorschrift? Bleiben wir konsequent: Wer eine Katze kauft, absolviert künftig den Katzenkompetenznachweis KKN 1 mit Prüfungsfach Kratzbaumkunde und Interpretation demonstrativer Missachtung. Wellensittichhalter benötigen den kleinen Flugtierbefähigungsschein. Goldfischhalter besuchen den Grundkurs „Aquatische Verantwortung“. Für Hamster wird wegen der überwiegend nächtlichen Nutzung des Laufrades eine Nachtarbeitsbescheinigung eingeführt. Der Erwerb eines Grills setzt den kleinen Grillführerschein voraus, praktische Prüfung mit Bratwurst, Erweiterungsprüfung ab drei Steaks sind obligatorisch. Für Laubbläser sollte zusätzlich eine psychologische Eignungsprüfung vorgeschrieben werden. Und wer einen Einkaufswagen benutzt, muss nachweisen, dass er in der Lage ist, ihn anschließend zu seinem vorgesehenen Abstellplatz zurückzubringen (bei dieser Prüfung rechne ich persönlich allerdings mit erschreckend hohen Durchfallquoten).

Es gibt allerdings noch eine Tätigkeit, bei der der deutsche Staat auch ganz ohne Sachkundenachweis ein bemerkenswertes Vertrauen in seine Bürger setzt: Das Kinderkriegen. Hier gibt es keinen staatlich vorgeschriebenen Erziehungs-Wochenendkursus oder Elternführerschein; keine Prüfung über Ernährung, Erziehung, Krankheiten, Pubertät und die voraussichtlichen Kosten der kommenden 18 Jahre. Nachwuchs in die Welt setzen ohne Verantwortung, im Zweifel dann auf Kosten der Allgemeinheit – dass alles geht ganz ohne Zertifikat! Vermutlich wird aber auch diese Regelungslücke eines Tages geschlossen werden. Der Sachbearbeiter beim Bürgeramt hört sich dann vielleicht so an: „Herzlichen Glückwunsch, Frau Müller, Sie sind schwanger! Haben Sie Modul E1 bis E7 der Kinderhalteverordnung bereits absolviert? Nein? Dann dürfen wir Ihnen Ihr Kind leider noch nicht aushändigen…“

Ein Land, das seinen Bürgern immer weniger zutraut

Letztlich geht es um das Misstrauen in die Mündigkeit des angeblichen “Souveräns“, des Bürgers. Nicht um den Dackel, nicht um Uwes Dampfnudel, ja nicht einmal um die SPD in Nordrhein-Westfalen. Es geht um eine typisch deutsche Mentalität: Wir wollen jedes Risiko ausschließen und schaffen deshalb für jedes Risiko eine Vorschrift. Wir misstrauen dem Unternehmer, – also dokumentieren wir ihn. Wir misstrauen dem Vermieter – also regulieren wir ihn. Wir misstrauen dem Hausbesitzer – also verpflichten wir ihn. Wir misstrauen dem Hundehalter – also prüfen wir ihn. Nur bei der Masseneinwanderung der letzten 11 Jahre, beim grassierenden Sozialmissbrauch und Verbrechen durch Migranten gilt plötzlich überhaupt keine Kontrolle mehr. “Neu Hinzugekommenen” gegenüber ist das staatliche Vertrauen grenzenlos. Was aber nicht heißt, dass sich das in weniger Behörden niederschlägt; im Gegenteil: BAMF, Bürgergeldverwaltung und Justiz brauchen immer mehr Mitarbeiter. Und die Asyl- und Migrationsindustrie ist sogar noch schneller angewachsen als der öffentliche Sektor.

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Für die Deutschen im eigenen Land aber gilt weiterhin: Je mehr sie kontrolliert werden, desto mehr Kontrolleure benötigt der Staat, für den sie selbst mit immer mehr Steuern aufkommen müssen. Das geht so lange, bis irgendwann die eine Hälfte des Landes damit beschäftigt ist, der anderen Hälfte des Landes zu erklären, was sie zu tun hat, muss, bevor diese überhaupt anfangen darf zu arbeiten. Vielleicht braucht Deutschland deshalb ja tatsächlich einen neuen Führerschein –, aber nicht für den Hund, sondern den Bürgerführerschein; zu erwerben ist er per zweitägigem Wochenendkurs, mit vier Modulen: Welches Formular brauche ich wofür? Wo bekomme ich das nötige Formular? Welche Behörde ist für das Formular zuständig? und Wie bleibe ich ruhig, wenn mir nach zwölf Wochen mitgeteilt wird, dass Formular B17a noch fehlt? Wer die Prüfungen in allen vier Modulen besteht, erhält eine amtliche Bescheinigung: „Befähigung zum selbstständigen Leben in der Bundesrepublik Deutschland.“ Die braucht Uwe nicht mehr: Der sitzt längst in Adelaide vor seinem Dampfnudel-Laden, schaut auf die Schlange vor der Tür und zählt seine Mäuse. Neben ihm döst sein Hund. Und das alles ohne Sachkundenachweis und Führerschein. Vermutlich sind beide ziemlich froh, dass sie weg sind aus Deutschland.

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11 Kommentare

  1. ein Jeder dieser verbeamteten Sesselpfurzer erfindet eine neue Gängelung, eine neue Vorschrift, eine neue Missachtung des Erwachsenen.
    Man nennt die Amtserlassflut auch die stetige Daseinsberechtigung der nicht wertschaffenden Bande, welche mit der dreifachen Pension sich in die fürstlich entlohnte
    Alterszeit befördern, und der deppige wertschaffende Deutsche diese Horde auch noch ernährt.
    70 % dieser Sesselpfurzer gehören mit dem Spaten und Schaufel zur Arbeit geschickt und wir Deutsche könnten aufatmen, aber leider nicht mit dieser Chaotenregierung in
    Berlin.

    10
    1. Der deutsche Kontrollwahn ist eine Ausprägung niederer Geistigkeit.

      In einer geistig hochstehenden Gesellschaft gibt es diesen Kontrollwahn nicht.
      😜

  2. „Und wenn es geregelt wird, muss es kontrolliert werden.“

    Bei Verstößen werden dann selbstverständlich saftige Bußgelder fällig.
    Ein entsprechender Bußgeldkatalog ist vermutlich schon in Vorbereitung.
    😜

  3. Und was kostet der Scheiß? Es werden doch wie immer Gebühren fällig und irgendein Dödel gibt dann einen Kurs, der auch wieder kostet. Letztendlich wird durch die Bürokratie irgendwo ein Arbeitsplatz geschaffen, der völlig unnötig ist. Das drückt aber die Arbeitslosenzahlen bei den nutzlosen Akademikern und Möchtegernhundeverstehern. Somit darf der Bürger das linke Bürokratensystem finanzieren und bekommt auch noch einen Hundeführerschein, der dem Hund völlig Schnuz ist. Wenn das klappt, müssen dann bald auch Gebährende einen Kinderfüherschein machen. Bestehen sie ihn nicht, kommt das Kind selbstverständlich in Pflege bei linken schwulen Kinderverstehern. Die Kosten dafür trägt die Gebährende.

  4. So eine Posse mit einer Sitzecke, die dann aufgrund „Nichtgenehmigung“ wieder entfernt werden mußte, gab es sogar real in Bayern: Beim „Dackelmuseum“, welches dann von Passau nach Regensburg gezogen ist:

    Die Betreiber des Dackelmuseum stellten zwei kleine Stühle, einen Tisch und einen Sonnenschirm vor den Eingang, damit sich Besucher dort kurz niedersetzen konnten. Das ging so lange gut, bis es jemandem von der Stadt Passau auffiel: Da Sitzgelegenheiten und Aufsteller bei Betrieben außerhalb der Gastronomie (in Passau) verboten sind und die beiden Betreiber keine Erlaubnis einer Sondernutzung eingeholt hatten, bekamen sie ein Ordnugnsgeld. Da die Betreiber das für überzogen hielten und sich eine regelrechte Provinzposse daraus entwickelte, zogen die Betreiber dieses kuriosen Museums letztendlich nach Regensburg. Später wurden die Regel in Passau zwar geändert, doch ist die Stadt jetzt um eine Attraktion ärmer …
    In Regensburg hingegen freute mach sich sehr über den Umzug, denn laut Stadt ist jede Attraktion, die Besucher nach Regensburg lockt, jederzeit herzlich willkommen. Das kleine Bänkchen vor dem Museum ist dort (selber gesehen) kein Problem.

    1. Das sogenannte Ordnungsgeld bekommt die Stadt, nicht der Betreiber eines Betriebes.

      Oder haben Sie vielleicht schon mal ein Bußgeld bekommen?
      😜

  5. So eine Posse mit einer Sitzecke, die dann aufgrund „Nichtgenehmigung“ wieder entfernt werden mußte, gab es sogar real in Bayern: Beim „Dackelmuseum“, welches dann von Passau nach Regensburg gezogen ist:

    Die Betreiber des Dackelmuseum stellten zwei kleine Stühle, einen Tisch und einen Sonnenschirm vor den Eingang, damit sich Besucher dort kurz niedersetzen konnten. Das ging so lange gut, bis es jemandem von der Stadt Passau auffiel: Da Sitzgelegenheiten und Aufsteller bei Betrieben außerhalb der Gastronomie (in Passau) verboten sind und die beiden Betreiber keine Erlaubnis einer Sondernutzung eingeholt hatten, bekamen sie ein Ordnungsgeld. Da die Betreiber das für überzogen hielten und sich eine regelrechte Provinzposse daraus entwickelte, zogen sie letztendlich nach Regensburg. Später wurden die Regel in Passau zwar geändert, doch ist die Stadt jetzt um eine kuriose Attraktion ärmer …
    In Regensburg hingegen freute mach sich sehr über den Umzug, denn laut Stadt ist jede Attraktion, die Besucher nach Regensburg lockt, jederzeit herzlich willkommen. Das kleine Bänkchen vor dem Museum ist dort (selber gesehen) kein Problem.

  6. @SPD-Fraktion von Nordrhein-Westfalen möchte nun einen verpflichtenden Sachkundenachweis für Hundehalter einführen.
    Sozen halt – die Feinde von Volk und Nation !

  7. Wer entscheidet denn darüber, ob Jemand „Hundetauglich“ ist? Welche Voraussetzungen werden dafür gefordert? Wo ist das verbindlich geregelt? Es geht nur darum, die Anzahl an Hunden zu reduzieren, indem man Jemanden Unfähigkeit vorwirft und ihm einen Hund verweigert. ………….. Das ist wieder ein Schritt Richtung Islam, in dem Hunde „haram“ sind = verboten. Hunde sind im Islam unrein.

  8. „Ein Land, das seinen Bürgern immer weniger zutraut“, entsprechend handelt und damit seine Bürger ENTMÜNDIGT! Mit Entmündigten kann man dann verfahren wie man lustig ist, gelle! Ja, es werden noch wirklich finstere Zeiten, wenn die Menschlein nicht endlich aufwachen und sich wehren! Aber – ich fürchte, die ENTMÜNDIGUNG ist schon zu weit fortgeschritten.

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