Deutschland: Zur Geschichte einer Abwesenheit (II)

Zerfledderte Fahne, zerfleddertes Land (Symbolbild:Shutterstock)

Man kann natürlich von den Einzelheiten der deutschen (inneren wie äußeren) Politik reden, Merkels Treffen mit Trump oder Putin analysieren (Obama sagte über sie nach dem Ende seiner Amtszeit: „Sie ist nun ganz allein”) –, man wird nichtsdestotrotz in dieser Politik kaum etwas verstehen, wenn man sie nicht im Umfang mindestens ihrer letzten zwei, drei Jahrzehnte – vom Ende der Ära Kohl etwa bis zur Endlosigkeit der Ära Merkel – zusammenfasst.

Checkpoint Grün: Die Grünen, deren Kern die Randalierer von 1968 bildeten, sind, wie man weiß, als eine extrem linke Partei – den Christdemokraten zum Trotz – entstanden. Mit ihrem Erscheinen wehte in der deutschen Politik der Geist von Straßen, Hippie-Kommunen und beiläufigem Geschlechtsverkehr herein. Joschka Fischer, Lump und Schuft, später Außenminister und Vizekanzler, schockierte die Eliten durch weiße Turnschuhe und Phrasen wie: „Herr Präsident, mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch”, oder über Kanzler Kohl: „Drei Zentner fleischgewordene Vergangenheit”. Als er selbst später sein Gewicht bis um das Zehnfache überstieg, ließ er Dampf ab und fand Geschmack an der Verteidigung jenes Establishments, an dessen Vernichtung er seine Karriere gemacht hatte. Dass es den Grünen bald in ihrem eigenen Profil (Ökologie, Umweltschutz) eng geworden ist, hatte eine Steigerung ihres Appetits bis auf die globalpolitischen Themen zur Folge.

Die Erweiterung entsprach allen Merkmalen jener logischen Schlussfigur, die reductio ad absurdum heißt. Auf einmal begannen diese außer Rand und Band geratenen Friedensstifter, die einstmals amerikanische Sternenbanner verbrannten und bereit waren, für Vietnam zu sterben, die Bombardierungen Jugoslawiens und ganz gleich noch welcher Länder zu befürworten, unter dem Vorwand, diese wären eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA, sprich: der freien Welt. Auch im Innenpolitischen blieb es nach wie vor beim bekannten Signet mit dem lauschenden Hund vor dem Phonographen, His Master’s Voice. Die Stimme seines Herrn gibt wie eine abgedroschene Schallplatte immer die gleichen Themen wieder: Legalisierung der Homoehen, Abschaffung der Grenzen, Feminisierung der Außenpolitik.

Neigung zum Zentrum

Und jetzt die Pointe: Von den 90er Jahren an verwischt sich – immer zunehmend – die Grenze zwischen christdemokratischer Mitte-Rechts-Partei und sozialdemokratischer Mitte-Links-Partei. Die Tendenz der Annäherung ist die Neigung der beiden zum Zentrum, so dass die Betonung beide Mal weder auf das rechte noch auf das linke Lager, sondern auf die „Mitte“ gesetzt wird. Rechts sein (in Deutschland und überall in der freien Welt) gleicht dem Suizid, da man als Rechter automatisch angepöbelt oder gar zu den Faschisten gezählt wird. Aber auch die Sozialdemokraten mit ihrer ultima ratio des links schlagenden Herzens dürfen nicht vergessen, dass auch das links schlagende Herz unter Rhythmusstörungen leiden kann. Letzten Endes sind die beiden Parteien, die sich auf zwei Stühle zu setzen bemühten – auf den eigenen am Rand und den ersehnten im Zentrum –, in der Leere hängengeblieben: wirklich rechts (konservativ) und wirklich links (revolutionär) zu werden hinderte sie ihre memmenhafte Anfälligkeit auf die Mitte, die sie – ob ihrer Links-Rechts-Abgestempeltheit – unmöglich erreichen konnten. Die Mitte blieb vakant, und da gerade schlug die Stunde der «Grünen», die auf einmal und überraschenderweise die Rolle des Katalysators für die Annäherung der feigen Rechten und feigen Linken in seltsamen Tandem-Koalitionen übernahmen.

Das Absurde dabei war, dass die Rolle der Mitte ausgerechnet jener extrem linken Partei zuteil geworden ist, die aus ihrem Extremismus und ihrer offenen Verachtung gegen alle Mitte keinen Hehl macht. Sie könnten sich nicht einmal im Traum einfallen lassen, zwischen zwei Stühlen kopfzustehen; kein Wunder, dass sie vor Überraschung den Kopf verloren haben, nachdem es ihnen gelungen war, nicht ihren linken Stuhl in die Mitte zu schieben, sondern die Mitte an ihren Stuhl heranzuziehen, der auf einmal zentral und führend geworden ist, ohne aufzuhören, extrem links zu bleiben. Christdemokraten wie auch Sozialdemokraten blieb in ihrer Ausrichtung nach der Mitte nur übrig, ihren Mantel nach dem Wind der Grünen zu hängen. Während der Regierungszeit Angela Merkels ist die Tendenz der Begrünung der schwarzen CDU unanständig bis absurd groß geworden: der sich als Mitte ausgebende Linksextremismus wird hier durch die traditionellen Konservativen nicht nur toleriert, sondern unverhohlen gefördert, während selbst der kleinste Rechtsruck von schwersten Folgen, bis zum Ausschluss aus der Partei, begleitet wird, wie dies zum Beispiel mit dem Bundestagsabgeordneten Hohmann 2004 der Fall war.

Tragödie der dritten Toiletten

Kein außen- wie innenpolitisches Thema scheint so an der Spitze zu sein wie die „Toiletten fürs 3. Geschlecht“. Als beim Karneval Merkels undeadly lady, Annegret Kramp-Karrenbauer, über diese Toiletten gewitzelt hat, sie seien für die Männer, die nicht wissen, ob sie beim Pinkeln noch stehen dürfen oder schon sitzen müssen, brach ein Skandal aus. Der Berliner Senator für Kultur Klaus Lederer hat es Tragödie (!) genannt, und alle überschlugen sich mit Forderungen nach einer Entschuldigung. Aber auch die rote SPD ist nicht im Geringsten weniger grün geworden – in kunterbunten Allianzen mit Grünen, Schwarzen, Sonstigen. Fazit: Bei allem Unterschied aller von allen wissen alle allzugut, dass, bis es Toiletten für das 3. Geschlecht gibt, sie damit rechnen können, sich mit allen zu verständigen.

Das alte (1913!) Rezept W. W. Rosanovs scheint auf einmal zur Wirklichkeit des gegenwärtigen deutschpolitischen Lebens geworden zu sein: „Man muss die Politik zerstören… Man muss apolitisch werden. Gott will keine Politik mehr, die die Erde mit Blut, Betrug, Grausamkeit überflutet hat. Wie ist das zu machen? Nein, wie ist es möglich, das zu machen? Alle politischen Ideen durcheinanderzubringen… Das ‚Rote‘ ‚gelb‘, das ‚Weiße‘ ‚grün‘ zu machen. ‚Alle Eier zu zerschlagen und ein Rührei daraus zu machen‘.” Das deutsche Rührei, von der stümperhaften Köchin Merkel zubereitet, bleibt das Muster der Ungenießbarkeit. Während der 14 Jahre ihres Verbleibens an der Macht hat dieser Golem unbestimmten Geschlechts es wirklich geschafft (vgl. „Yes, we can!”), die törichtsten Phantasien ehemaliger studentischer Schreihälse und Hitzköpfe ins Leben zu setzen. Zum letzten Grabgesang des grün-schwarz-roten Werwolfs wurde die „Willkommenskultur“: Der Flüchtlingsstrom, der die deutschen Städte wie durch einen aufgebrochenen Damm überschwemmt und ihre in Jahrhunderten befestigte und besungene Heimeligkeit in die Hölle verwandelt hat.

Inzwischen lässt sich die Tatsache des Grünwerdens Deutschlands, dem die Grünen zu verrecken wünschen, durch zahlreiche Beispiele bestätigen, am überraschendsten durch den sensationellen Sieg (17.5 Prozent) der Grünenpartei bei der Landtagswahl in Bayern (wohlgemerkt, dem katholischsten und konservativsten aller deutschen Länder) im Oktober 2018. Soll sich diese Begrünung auch weiter so unaufhaltsam steigern, wird man irgendwann demnächst genötigt sein, den Dreifarb gegen den Einfarb zu tauschen. Die grüne Nationalflagge Deutschlands wird Klarheit in die Sache bringen und alle Ergebnisse auswerten: Statt des halbherzigen, feigen „Der Islam gehört zu Deutschland”, kommt endlich das adäquatere „Deutschland gehört zum Islam”.

Versailles ohne Krieg

Michael Klonovsky, einer der wenigen, an denen man heute die deutsche Identität erkennen kann, zitiert den Brief eines seiner Leser: „Nach 55 Lenzen irdischem Dasein in Ost-Deutschland kann ich dem Ergebnis der Bayernwahl lediglich einmal mehr die mittlerweile zur Überzeugung gereifte Erkenntnis abgewinnen, dass die Mehrheit der Menschen in diesem Land (seit 2015 Siedlungsgebiet) im Kleinen wie im Großen mit geradezu infantil-bockiger Entschlossenheit von zwei möglichen Wegen immer denjenigen wählt, der mit absolut vorhersehbarer Sicherheit ins Verderben führt.

Was gibt es Gemeinsames zwischen Versailles und Maastricht?”, fragt ein französischer Journalist. Und antwortet sich selbst: „Am Ende zahlen die Deutschen.” Die französische Zeitung „Le Figaro“ erklärt: „Maastricht, das ist der Versailler Vertrag ohne Krieg.
Des Rätsels Lösung sticht ins Auge. Von den drei Gliedern des sozialen Organismus – Wirtschaft, Politik, Geistesleben – kam in Deutschland vor der Gründung des Nationalstaates nur das letztere in Frage; eine Tatsache, die Napoleon 1808 bei Goethes Anblick das Wort entlockte: „Voilà un homme!” Dieser Verschnitt von Krähwinkel und Weltmetropole frappiert. Houston Stewart Chamberlain erzählt von den ersten Deutschland-Vorstellungen seiner englischen Kindheit: „Ich erinnere mich, als wie von gestern, der Schilderungen, die man mir als Kind von Deutschland gab: vor jedem Hause stünde ein Misthaufen, und auf dem Misthaufen säßen barfüßige, halbverhungerte, halbnackte Knaben und läsen Schiller.” In dieses Land, dem wirtschaftlich und politisch höchstens landeseigene oder gar regionale Bedeutung zuzumessen war, pilgerten haufenweise englische, französische, russische Studenten und Bewunderer, um bei Hegel in Berlin Philosophie zu studieren oder einer Audienz bei Goethe in Weimar für würdig befunden zu werden.

Seit der Reichsgründung im Januar 1871 fügen sich auch die beiden anderen Glieder (Wirtschaft und Politik) hinzu. Während aber die deutsche Wirtschaft mit Siebenmeilenschritten nach vorn stürmte, nahm sich die deutsche Politik – schon gleich nach dem Rücktritt Bismarcks – als klägliche degenerative Fehlbildung aus. Fatal und unabwendbar war dabei, wie oben bereits gesagt, dass ausgerechnet dieser Fehlbildung beschieden war, den Ton anzugeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg teilte auch das deutsche Geistesleben das Los der deutschen Politik. Die deutschen Intellektuellen wetteifern mit den deutschen Politikern im Irr- und Schwachsinn, und zwar so, dass das Ergebnis immer unentschieden bleibt. Man denke nur an ein Konzept wie „Verfassungspatriotismus”, diesen Esel Buridans in der Neufassung von Jürgen Habermas, der es fertigbringt, zwischen zwei Heuhaufen – den kahlgeschorenen Mutanten mit ihrem „Deutschland über alles” und grünen Mutantinnen mit ihrem „Deutschland, verrecke” – nicht zu verhungern.

Zwischen „Deutschland über alles“ und „Deutschland verrecke“

Der Esel ruft diese wie jene zur Versöhnung und Beruhigung in legis prima (dem Grundgesetz) auf: Ein deutscher Patriot ist, wer nicht auf deutsche Dichter, Komponisten, Wissenschaftler, Philosophen, nicht einmal auf Fußballer und Mannequins, sondern: auf das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland stolz ist. Der Verfassungspatriot lässt sich auch zu denen nicht herab, von deren Gnaden sein humoristisches Dasein mit allem erdenklichen Luxus und Komfort ausgestattet wird. Es ist fast auf den Tag genau hundert Jahre her, seit jeder, der dazu Lust hat, die deutsche Wirtschaftskuh melkt, ohne sie abpumpen zu können. Denn was nützt eine mächtige, wundertätige Wirtschaft, wo ihr keine ebenso mächtige politische Intelligenz und kein felsenfester politischer Wille zugrundeliegen! Wo Politiker das Erwirtschaftete verprassen, während die sie bedienenden Intellektuellen (man wäre fast versucht zu sagen: die „Intellektuaille“) dies durch den Appell an die allgemein menschlichen Werte begründen. Hat doch Wolfgang Schäuble, der frühere Finanzminister und spätere Bundestagspräsident, kundgegeben, dass Deutschland mehr an die EU zahlen und überhaupt großzügig sein solle. Man muss schon ein Idiot sein, um auf diese Idiotie nicht gebührend zu reagieren: sich in die Schlange zu stellen und „Gib mir Geld” im Sprechchor zu rufen. Die Polen scheinen den deutschen Luftikus schneller als andere beim Wort genommen zu haben. Sie fordern Geld aus Berlin für die Greueltaten der Nazis und beziffern die Forderung auf 350 Milliarden Dollar.

Als besonders sensibel zur deutschen Großzügigkeit erweisen sich aber Millionen von Flüchtlingen, die mehr als gewillt sind, ihr Leben zu riskieren, nur um in dieses Schlaraffenland zu gelangen, wo Milch und Honig statt Wasser fließen, statt Steinen Käse herumliegt und gebratene Enten einem in den Mund fliegen. Wo sie nicht nur mit einem kostenlosen Zuhause und Unterhalt, sondern auch mit Geld versorgt werden. Wie jener gewiefte Syrer, der es fertiggebracht hat, sich in Deutschland mit 4 Frauen und 23 Kindern niederzulassen, um, ohne auch nur einen Tag gearbeitet zu haben, monatlich 30.000 Euro Sozialhilfe zu bekommen. Das einzige Hindernis, die Polygamie, hat er dadurch behoben, dass er sich von drei Frauen scheiden ließ und nur mit einer geblieben ist (so jedenfalls laut den Dokumenten, die er den entsprechenden Ämtern zugestellt hat). In der Tat lebt er mit allen vieren weiter, von denen drei als Geschiedene die ihnen zustehende Unterstützung erhalten. Man kann annehmen, dass, sollte es einmal an den Universitäten Lehrstühle für „soziale Defektologie und politische Demenz” geben, nicht nur Bücher, sondern ganze Bibliotheken mit Beispielen ausgefüllt werden könnten.

Töte den Deutschen

In summa: Deutschland, mit seiner sich aus der Asche fortwährend erhebenden Wirtschaft in Begleitung von Phantompolitik und Phantomkultur, steht als bedeutendste Errungenschaft, gleichsam eine Masterclass in Political Theology da. Die Masters haben es in vollem Programm, bis zum Gehtnichtmehr, übertölpelt und nullifiziert. Zwar verdrehte die Versuchung „Töte den Deutschen!” selbst solchen politischen Assen wie Clemenceau und Churchill den Kopf. Doch hinderte der Faktor von Verständigkeit und Pragmatismus den Hass daran, den letzten Punkt zu setzen. Die deutschen Untermenschen galt es nicht auszurotten, sondern alles in allem nur zu verdummen und sich in den Dienst zu stellen. Mit den Worten des inzwischen fünf Zentner fleischgewordenen Ex-Außenministers Fischer in den Tagen der Strikes against Yugoslavia: „Deutschland steht zum ersten Mal in diesem Jahrhundert auf der richtigen Seite.” Doch hat sich wohl auch hier nur Donald Trump am adäquatesten geäußert, als er dem deutschen Tölpel patzig zu verstehen gab, wo’s langgeht: Während des G7-Gipfels in Quebec im Juni letzten Jahres stand er plötzlich auf, holte zwei Bonbons aus seiner Anzugtasche, schmiss sie auf den Tisch und sagte zur verdatterten Merkel: „Hey Angela. Sag nicht, dass ich dir nie etwas gebe.

Man wird es kaum hören, und wenn, dann kaum verstehen wollen… Doch bleibt die wasserdicht verschlossene Flaschenpost nach wie vor in Kraft. Friedrich Hebbel, der große deutsche Bühnendichter, hat 1860 geschrieben: „Es ist möglich, dass der Deutsche noch einmal von der Bühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf der Erde zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.

Ende


Der vorstehende Text ist dem Buch „Verschüttete Welt“ des armenischen Schriftstellers und Philosophen Prof. Dr. Karen A. Swassjan entnommen, 2021 erschienen in der Schweizer Edition Nadelöhr (443 S. brosch., / CHF 34.-/EUR 30.-, ISBN 978-3-952080-4-6), erhältlich im Buchhandel oder hier.

 

Zum Autor:

Karen A. Swassjan, Jahrgang 1948, studierte Philosophie sowie englische und französische Philologie an der Universität Erewan (Armenien). Er war Professor für Philosophie, Kulturgeschichte und Ästhetik an der Universität Erewan bis 1992 und wirkte als Übersetzer ins Russische und Herausgeber von Werken Rainer Maria Rilkes, Friedrich Nietzsches und Oswald Spenglers. Außerdem ist er Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zu philosophischen, literari­schen, kulturgeschichtlichen und anthroposophischen Themen in rus­sischer und deutscher Sprache, darunter: „Unterwegs nach Damaskus. Zur geistigen Situation zwischen Ost und West”, „Nietzsche – Versuch einer Gottwerdung”; ”Der Untergang eines Abendländers: Oswald Spengler und sein Requiem auf Europa” sowie ”Rudolf Steiner. Ein Kommender”. Karen Swassjan ist Forschungspreisträger der Bonner Alexander von Humboldt-Stiftung und gewann 2009 den ersten Preis in einem philosophischen Essay-Wettbewerb der Russischen Akademie der Wissenschaften. Er veröffentlicht auch regelmäßig im Schweizer Agora-Magazin. Swassjan lebt seit 1993 als freier Schriftsteller und Vor­tragender in Basel.

3 KOMMENTARE

  1. Für mich begann der Niedergang schon durch die Machtübernahme durch Kohl, weil die FDP mal wieder, und nicht zum ersten Mal, den Dolch gezogen und zugestochen hat.

    • Warum ? Unter Kohl ging es erst mal bergauf ! Und mit der SPD an der Spitze hätte es keine Wiedervereinigung gegeben.

      • Verklärter Blick. Wenn die SPD, unter Führung von Brand und Schmidt, nicht Wegbereiter der Ost-West-Gespräche und Abkommen gewesen, hätte Kohl nie den Abschluss durchführen können.

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