Deutschlands Weg in den Klimasozialismus

Deutschlands Weg in den Klimasozialismus

Irrwege der Geschichte werden Deutschland auch diesmal in den Abgrund reißen (Symbolbild:Pixabay)

Namhafte Wirtschaftswissenschaftler der Geschichte und Gegenwart vertreten für erfolgreiche Volkswirtschaften den Grundsatz „So wenig Staat wie möglich, so viel wie nötig.“ Wobei das kein statischer Grundsatz ist, sondern der Staatsanteil dürfe je nach der Situation der Wirtschaft auch kurzfristig größer sein – Stichwort „Antizyklische Wirtschafts- und Fiskalpolitik“ nach Keynes. Das Problem dabei: Der Staatsanteil, für dessen angebliche Geringhaltung sich die Regierenden auf die Schulter klopfen, nimmt meistens zu, seltener ab – auch in Zeiten, in denen die Wirtschaft gut läuft und keine staatliche Stimulation bräuchte.

Vorwärts immer, rückwärts nimmer“: Das war nicht nur das Credo der SED; wohin das die DDR am Ende brachte, ist bekannt. Dieses Credo scheinen sich auch die Grünen, die Linke und die SPD zu eigen gemacht zu haben. Etwa nach dem Motto, ran an den Speck, „nur Reiche können sich einen armen Staat leisten“. Und die CDU/CSU ist auch nicht viel besser. Wie sonnst wäre es zu erklären, dass auch unter deren Regierungszeiten die Staatsquote seit der „Wendebei rund 50 Prozent verharrte. In der Nachkriegszeit des Wirtschaftswunders betrug die Staatsquote nur ein Drittel.

Blick hinter die Kulissen

Die Staatsausgaben beinhalten Investitionen, Gehälter der Beamten, Angestellten und Arbeiter, sowie Verwaltungskosten, Zinszahlungen, auch Sozialleistungen und Subventionen. Die Staatsquote gibt also Aufschluss über das Verhältnis zwischen dem Geld, das der Staat zur Erledigung seiner Aufgaben ausgibt, und dem, was die Erwerbstätigen erwirtschaften. Mit anderen Worten misst die Staatsquote den staatlichen Anteil an den wirtschaftlichen Aktivitäten einer Nation. Je höher die Staatsquote, desto mehr „erzeugt“ und verbraucht der Staat, desto weniger ist die Privatwirtschaft involviert. Ist es denn normal, dass sich der Staat die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes BIP unter den Nagel reißt, verwaltet und verteilt?

Mit einer Staatsquote von 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukt habe man bereits einen faktischen Sozialismus, sagte schon Helmut Kohl. Könne das sein, wenn doch eine „sozialdemokratische“ SPD oder gar die Unionsparteien in Berlin und den Ländern das Sagen haben? Die Sozialisten der Grünen und Linken Partei waren nie alleine an der Macht. Dann können wir doch keinen Sozialismus haben? Diese rhetorische Frage lenkt den Blick auf China, das der landläufigen Meinung nach ein kommunistischer Einparteienstaat ist. Steht dieses Land deshalb für Kommunismus? Nein, Namen und Begriffe sind eigentlich nur Schall und Rauch. Schauen wir einmal hinter die Kulissen, warum China trotz seines „Kommunismus“ so erfolgreich ist.

Faktischer 24-Jahres-Plan in Deutschland

Anders als Deutschland, das mit seiner Staatsquote von 49,5 Prozent im europäischen Mittelfeld liegt, beträgt die Staatsquote Chinas nur 33,4 Prozent, und liegt damit weltweit nur auf dem Platz 79. Den Spitzenplatz in Europa nimmt die wirtschaftlich desolate Ukraine ein (66 Prozent), gefolgt von den hochverschuldeten Ländern Frankreich (58,3 Prozent) und Italien (56,7 Prozent) und so fort. An diesen Platzierungen erkennt man schon einen Zusammenhang: je höher die Staatsquote, desto schlechter ist die Bilanz der Länder. Überlässt ein Staat denen mehr Raum, die von Wirtschaft mehr verstehen als er selbst, sind die Volkswirtschaften erfolgreicher. So war es auch mit der Wirtschaftspolitik Ludwig Erhards nach der Devise „Wohlstand für alle“. Womit er die eigene Bevölkerung meinte, nicht ein Deutschland als Sozialamt der Welt.

Zurück zum ebenso erfolgreichen China: Die „kommunistische“ (?) Staatsführung hält sich im Wirtschaftsgeschehen stärker zurück als unsere. Natürlich gibt es dort traditionell Fünfjahrespläne. Warum soll eine Regierung nicht planen dürfen, was sie in einem Zeitraum, der unserer Legislaturperiode entspricht, anstrebt. Unsere Regierenden haben jedoch größere Planungszeiträume im Kopf und machen entsprechende Gesetze. Sogar fünf Fünfjahrespläne in Folge, wie zum Beispiel das sogenannte Klimaneutralitätsgesetz von 2021 für das Jahr 2045 – immerhin nicht für 2145. So beschloss der schon abgewählte Bundestag am 22. März 2025, den Wahnsinn sogar mit dem Artikel 143h ins Grundgesetz aufzunehmen. Da Grundgesetzänderungen nur mit Zweidrittelmehrheit möglich sind, machten die Unionsparteien bei diesem Unfug einfach mit. Künftige, eventuell nichtsozialistische deutsche Regierungen sind nun einer 24-jährigen (!) Planwirtschaft verpflichtet – solange das Planungsziel nicht mit einer anderen Zweidrittelmehrheit revidiert wird.

China tut, was nötig ist!

Um nicht falsch verstanden zu werden. China tut in Sachen Umwelt viel und erfolgreich. Wobei nicht der bei uns vergötterte „Klimaschutz“ im Vordergrund steht; wer schon einmal chinesische Millionen-Metropolen besucht hat, der weiß, dass es mit dem Smog nicht so weitergehen konnte. Kohleheizungen mussten ersetzt werden und der zunehmende Autoverkehr hätte das Leben in Städten unerträglich gemacht. Aber die Devise Chinas ist: Wir machen was im Land nötig ist, und produzieren, was von der Welt gewünscht wird. Das gilt für E-Autos wie für Wärmepumpen. Letztere werden auch in China verkauft und verbaut, aber dreimal so viele ins Ausland verkauft. Woher die Abnehmerländer den Strom für den Betrieb der Wärmepumpen hernehmen, ist China egal.

China erzeugt auch seinen Strom überwiegend regenerativ. Photovoltaik wird nicht nur verkauft, sondern auch im Land selbst eingesetzt. Aber mit nur 150 Einwohner pro Quadratkilometer ist dort viel mehr Platz für Großanlagen. Dasselbe gilt für Standorte von Windrädern. Bei uns kollidieren die „Regenerativen“ zunehmend mit der Knappheit an Land, mit unseren 234 Einwohner pro Quadratkilometer. Und was regenerativ nicht gedeckt werden kann, wird dort mit Kernenergie, Kohlekraftwerken, Gas und Öl ausgeglichen.

Von wegen “irreversibel”

Bei uns dagegen wurden Kraftwerke und Pipelines gesprengt, aktuell werden Kohlegruben unwiederbringlich geflutet. Bei uns wird die Energie zuerst durch staatliche Maßnahmen stark verteuert, um danach durch denselben Staat teuer subventioniert und zeitweise aus dem Ausland zugekauft zu werden. Diese nur noch irre Energiepolitik erhöht die Staatsquote und schädigt über hohe Energiepreise sowohl unsere Wirtschaft, als auch die privaten Haushalte. Merkel diese Politik als „alternativlos“, Merz bezeichnet denselben Wahnsinn nur mit anderen Worten: „irreversibel“. Ja, so heißen sie, uns bescheißen sie! Sie sind nicht besser als die Öko-Sozialisten von Rot und Grün.

Wohin Deutschlands Klimasozialismus führen wird, zeigte sich schon bisher. Seit Jahren stagniert unsere Volkswirtschaft. Wir strangulieren uns nicht nur mit Bürokratie, sondern auch mit unnötig hohen Energiepreisen. Und die mageren Wirtschaftsprognosen werden wohl erneut unterschritten. Die Wähler wollten es so, resümiert der Chef des Münchner ifo-Instituts, Clemens Fuest.  Albert Einstein soll zu dem nicht neuen Phänomen von Experimenten gesagt haben: “Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.” Ich sage: Man kann kein prosperierendes Land erwarten, wenn unsere Staatsquote nicht auf ein ökonomisch gesundes Maß zurückgeführt wird. „Mehr Wirtschaft wagen, statt mehr Staat!“.

9 Kommentare

  1. https://youtu.be/Ut11318bPnQ

    „BERLIN: „Lügenkanzler! Staatsstreich! Größter Wahlbetrug der Geschichte!“ Weidel feuert gegen Merz!“

    Man kann diese herausragende Rede von Frau Dr. Alice Weidel nicht immer wieder
    wiederholen !!!

    Tja ein Suerländer ist weder der Realtität, noch als Diener gegenüber seinem Volk
    und natürlich auch nicht einer Frau Weidel gewachsen.
    Aufhören, hinschmeißen, das würde ein Mann auszeichnen und ein Mann müsste
    wissen, wann er auf der Luserstraße ist und keinen Ausweg hat als nur den Rücktritt !

    1. er ist so doof sas er es nicht einmal merkt und sowas wollen die Doofdeutschen als Kanzler, denn sie sind ja Masochisten ohne Lustgewinn.

    2. Alice Weidel short nur zum Abschnitt irreversibel dieses Artikels.

      der Atomausstieg war eine historische Dummheit Alice Weidel

  2. @Klimasozialismus
    Klima ist nur der Aufhänger, mit dem die Dummen geködert werden !
    Vorher waren es mal Stickoxyde, und davor was anderes – das wird ja ständig geändert! Sobald das Volk mit langsamen Denken anfängt zu begreifen, wie es hinter die Fichte geführt wird – schwups – eine kleine Drehung, ein paar Millionen an einen Berater, und schon gibt es eine neue Sau, die sie durch’s Dorf treiben, um ihre Macht auszubauen und das Land zu plündern.
    Was ist eigentlich mit dem Club of Rome, das war – soweit ich mich erinnere – der Anfang diese Schuld-Religion !
    Und wenn CO2 nicht mehr zieht, werden sie was anderes bringen – willige Medien haben sie ja genug – und Politiker und deren Richter sind ja auch billig im Dutzend !
    Es geht für die Linken immer darum, Dumme zu finden, die sie ausplündern können ! Wer war das noch, der mal sagte : die Linken können nicht klatschen, die haben ihre Hände immer in den Taschen der anderen ! ?

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  3. nicht nur Klimafanatiker,auch Bereicherungs _Fanatiker nagen an Deutschland ! Den Bürgern wird gesagt DAS IST GUTMENSCHLICH,IHR MÜSST GEZliche Abgaben leisten !! Sonst werdet ihr linksgerecht genazit,ohne Pardon.🥵👹😉

  4. Artikel, die man ins GG aufnimmt, kann man auch wieder aufheben.
    Kein Problem, falls der Wille dazu vorhanden ist.
    😜

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  5. Nicht nur dieses unsägliche „Klümah“, auch auf allen anderen Gebieten wird die Bevormundungsdiktatur stetig ausgeweitet.
    Und dem Volk geht es offensichtlich nach wie vor zu gut, sonst würde es sich dagegen wehren.

  6. Höchst bemerkenswert, was der Autor schreibt. Das sollte sich jeder Leser, jede Leserin unbedingt hinter die Ohren schreiben. Aber anscheinend sitzt das Geld hierzulande so locker, dass man es sich auch noch erlauben kann, der völlig bankrotten Ukraine noch weiterhin zu verhelfen, ihren schon auf sagenhafte 66 % Staatsquote angewachsenen Anteil noch weiter auf 75 % oder gar 80 % zu erhöhen.
    Immerhin las ich erst kürzlich, habe sogar das gleichfalls wie Frankreich (Staatsquote 58.3 %) und Deutschland (49.5 %) hochverschuldete Italien (56.7 %) den westlichen Nachbarn wirtschaftlich überholt und dies trotz des ökonomisch immer noch abgehängten „Mezzogiorno“ im südlichen Italien. Und sogar das staatskapitalistisch regierte China macht uns vor, wie man mit einem weit unter der hiesigen Staatsquote liegenden Anteil erfolgreiche Wirtschaftspolitik betreiben kann.
    Allerdings sei auch einmal betont, dass es überdurchschnittlich viele unter diejenigen sind, die aus der hohen Staatsquote ohne entsprechende Gegenleistung ihr Salär beziehen, welche dann aber auch mittels ihrer Wählerstimme dafür sorgen, dass sich am aktuellen Zustand nichts ändert. Aber der Krug geht eben zum Brunnen bis er bricht. Allerdings trifft die Folgen aber auch diejenigen, die davor schon lange genug gewarnt haben.