
Wenn politische Entscheidungsträger beginnen, physikalische Grenzen durch Prozentzahlen zu ersetzen, handelt es sich nicht um Pragmatismus, sondern um Realitätsverdrängung. Die jüngste Absenkung der europäischen Zielvorgabe von einem angeblich “einhundertprozentig nicht-fossilen Betrieb” des Verkehrs (das berüchtigte EU-Verbrennerverbot) auf nunmehr 90 Prozent stellt keinen Kurswechsel dar. Sie ist vielmehr ein implizites Eingeständnis des Scheiterns – und zugleich der Versuch, dieses Scheitern rhetorisch zu kaschieren. Ausgangspunkt aller Überlegungen ist eine Stromversorgung, die die Ziele nicht trägt. Jede seriöse Analyse muss beim Ist-Zustand beginnen, nicht bei politischen Zielbildern.
In Deutschland werden derzeit rund 465 Terrawattstunden (TWh) elektrische Energie pro Jahr tatsächlich verbraucht. Nach gängigen Berechnungen stammen davon etwa 52 Prozent aus inländischer, nicht-fossiler Erzeugung; gezählt werden dabei ausschließlich real im Inland genutzte Strommengen, nicht Exporte, nicht abgeregelte Überschüsse und nicht statistische Zertifikate. Bereits diese nüchterne Bilanz genügt, um Behauptungen eines nahezu vollständig nicht-fossilen Stromsystems als unrealistisch zu entlarven. Wer den bestehenden Strombedarf nicht einmal annähernd vollständig nicht-fossil decken kann, kann unmöglich zusätzliche Großverbraucher wie den Straßenverkehr in dieser Größenordnung „dekarbonisieren“.
Elektroautos bedeuten Zusatzlasten, kein Austausch!
Elektrofahrzeuge ersetzen keinen bestehenden Stromverbrauch, sondern sie erzeugen zusätzlichen. Diese einfache Tatsache wird in der politischen Argumentation systematisch verdrängt. Statt einer notwendigen Grenzbetrachtung wird mit Durchschnittswerten operiert. Jedes zusätzliche Elektrofahrzeug benötigt zusätzliche elektrische Energie. Diese Energie entsteht nicht automatisch aus Wind oder Sonne, da diese Erzeugungsformen weder bedarfsgerecht steuerbar sind noch über ungenutzte, jederzeit verfügbare Reservekapazitäten verfügen.
Der für neue Verbraucher relevante sogenannte Grenzstrom stammt in Deutschland aus steuerbaren Kraftwerken – faktisch aus Gaskraftwerken. Die Konsequenz ist eindeutig: Zusätzliche Elektrofahrzeuge werden real mit fossiler Energie betrieben, unabhängig davon, wie hoch der statistische Anteil erneuerbarer Energien im Gesamtsystem ausgewiesen wird.
Die verdrängte Physik: Wirkungsgrade und Verluste
Zwar weist der Elektromotor im Fahrzeug einen höheren Wirkungsgrad auf als der Verbrennungsmotor, doch diese Betrachtung greift zu kurz. Entscheidend ist nicht die Effizienz einzelner Komponenten, sondern die Effizienz des Gesamtsystems. Beim Elektroauto wird fossile Energie – sofern sie aus Grenzstrom stammt – zunächst im Kraftwerk verbrannt, in Strom umgewandelt, über das Netz transportiert, gegebenenfalls gespeichert, geladen und schließlich im Fahrzeug genutzt.
Selbst moderne Gaskraftwerke erreichen unter realen Betriebsbedingungen, einschließlich Teillast und Netzverlusten, Gesamtwirkungsgrade von nur etwa 40 Prozent. Ein erheblicher Teil der eingesetzten Primärenergie geht also verloren, bevor sich ein Fahrzeug bewegt. Der oft behauptete fundamentale Effizienzvorteil des Elektroautos reduziert sich unter dieser systemischen Betrachtung auf einen schmalen, instabilen Rest.
Kraftwerke, die es nicht gibt
Die vollständige Elektrifizierung des deutschen PKW-Bestands würde den Strombedarf nach gängigen Abschätzungen um etwa 115 TWh pro Jahr erhöhen – rund ein Viertel des heutigen Gesamtverbrauchs. Um diese Energiemenge zuverlässig bereitzustellen, wären zusätzlich zum Ersatz bestehender fossiler Kraftwerke mehrere Dutzend neue große Gaskraftwerke erforderlich (sofern es bei der Ablehnung der Kernenergie bleibt). Diese Kraftwerke existieren nicht. Sie müssten geplant, genehmigt, gebaut, finanziert und dauerhaft vorgehalten werden. Gleichzeitig wird politisch suggeriert, man könne den Verkehr elektrifizieren, ohne das Energiesystem grundlegend umzubauen. Das ist kein Ausdruck von Optimismus, sondern ein innerer Widerspruch.
Der Bau zusätzlicher Kraftwerke erfordert selbst enorme Mengen fossiler Primärenergie – für Stahl, Beton, Turbinen, Transporte und Bauprozesse. Der damit verbundene Energieeinsatz liegt in der Größenordnung mehrerer hundert TWh. Diese Energie wird vollständig fossil verbraucht, bevor das erste Elektrofahrzeug einen Kilometer zurücklegt. Hinzu kommen der massive Ausbau der Stromnetze, der Aufbau der Ladeinfrastruktur, zusätzliche Reservekapazitäten für Dunkelflauten und steigende Systemverluste. Diese Faktoren werden in der politischen Kommunikation weitgehend ausgeblendet.
Die CO2-Bilanz: Verlagerung statt Vermeidung
Bezieht man Grenzstrom, Kraftwerksbau, Batterieherstellung und Systemverluste in die Bilanz ein, verbleibt häufig noch ein rechnerischer CO2-Vorteil gegenüber dem Verbrennungsmotor. Dieser Vorteil ist jedoch deutlich geringer als politisch behauptet und verschwindet bei realistischen Annahmen rasch. Bereits moderate Abweichungen – etwa höherer Methanschlupf, Teillastbetrieb oder zusätzlicher Speicherbedarf – reichen aus, um den Vorteil vollständig aufzuheben. Von einem strukturell emissionsfreien Verkehr kann unter realen Bedingungen keine Rede sein.
Das Ergebnis ist eine volkswirtschaftliche Überforderung. Die vollständige Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs erfordert Investitionen in der Größenordnung von mehreren hundert Milliarden Euro – allein für Fahrzeuge, Netze, Ladeinfrastruktur und Kraftwerkskapazitäten. Diese Belastung trifft auf einen Staat mit hoher Abgabenquote, steigenden Sozialausgaben und wachsender Verschuldung sowie auf Bürger, deren Kaufkraft durch Energiepreise und Inflation geschwächt wird. Die Kosten wirken dabei regressiv: Haushalte mit geringem Einkommen tragen sie über Preise und Steuern, profitieren aber am wenigsten. Gleichzeitig bindet die Transformation Kapital, das für produktivitätssteigernde Investitionen fehlt.
Politische Verantwortung und ignoriertes Fachwissen
Die Absenkung der Zielmarke von 100 Prozent auf 90 Prozent ist vor diesem Hintergrund kein Ausdruck von Einsicht, sondern von politischer Sturheit. Sie zeigt, dass es der politischen Führung weniger um Realisierbarkeit, Systemstabilität oder volkswirtschaftliche Vernunft geht als um die Aufrechterhaltung eines einmal gesetzten Narrativs. Warnungen von Ingenieuren, Energiewirtschaftlern und Ökonomen werden nicht widerlegt, sondern ignoriert. Kritik wird moralisiert, nicht sachlich beantwortet.
Die Fehlentwicklungen in Energie-, Verkehrs- und Migrationspolitik sind keine voneinander getrennten Phänomene. Sie entspringen einer gemeinsamen Quelle: einer politisch-administrativen Elite, die sich zunehmend von den realen Lebensverhältnissen der Bevölkerung entkoppelt hat. Diese Elite agiert in einer geschlossenen Denk- und Entscheidungswelt, in der Zielbilder wichtiger sind als Umsetzbarkeit und Folgenabschätzung. Fachliche Warnungen werden übergangen, Kurskorrekturen als Gesichtsverlust empfunden. Die Absenkung von 100 Prozent auf 90 Prozent steht exemplarisch für dieses Denken.
Ausfall der Medien als kritische Instanz
Besonders problematisch ist in diesem Zusammenhang das weitgehende Versagen großer Teile der Medienlandschaft. Vor allem die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, aber auch weite Teile der überregionalen Presse, leisten bei der kritischen Reflexion dieser Fragen einen auffallend schwachen Beitrag. Anstatt politische Zielsetzungen systemisch zu hinterfragen, werden sie häufig reproduziert, begleitet oder moralisch aufgeladen. Physikalische Grenzen, Systemkosten und fachliche Einwände bleiben Randthemen.
In der Wirkung fungieren insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien damit zunehmend als Verstärker politischer Narrative – nicht aus zwingender Absicht, sondern aufgrund struktureller Nähe und thematischer Selektion. Damit entfällt eine zentrale Voraussetzung demokratischer Kontrolle: informierte Öffentlichkeit durch kritische Aufklärung.
Prozentzahlen ersetzen keine Realität
Ob 100 Prozent oder 90 Prozent: Die Zahl ist letztlich belanglos. Entscheidend ist, dass beide Zielwerte die physikalische, energetische und volkswirtschaftliche Realität verfehlen. Solange zusätzliche, gesicherte, nicht-fossile Energie nicht real vorhanden ist, bleiben solche Vorgaben politische Fiktion.
Die eigentliche Gefahr liegt nicht in einzelnen Fehlentscheidungen, sondern in der Weigerung, aus ihnen zu lernen. Eine Politik, die Realität durch Rhetorik und Sturheit ersetzt und Kritik ignoriert, verliert nicht nur an Glaubwürdigkeit, sondern langfristig auch an Legitimität. Verantwortung beginnt dort, wo Zielbilder an der Wirklichkeit gemessen werden – und nicht umgekehrt.
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13 Antworten
wenn ärsche reden komme fürze zum vorschein… alice erlöse uns von allen steuergeld-dummschwätzern…
Die Grundlage ist schon kindisch
falsch.
Und die Akteure sind Idioten.
Grüne Deppen halt.
völlig zurecht aber verkehrt rum: mehr als ein drittel sind gestörte beifallklatscher… mehr als zweidrittel wollen den lügenbold merz vom hof haben… kann weg der verlogenen möchtegernkanzler ohne … charakter und ehlichkeit, ein gesicherter lügenbold – alice wird es richten…
Mehr als ein Drittel rechnet mit vorzeitigem Ende der schwarz-roten Koalition
Das Vertrauen in die Stabilität der schwarz-roten Bundesregierung bröckelt laut einer Umfrage. Trotz zuletzt beigelegter Konflikte belasten ungelöste Strukturfragen, Reformdebatten und anstehende Wahlen das Regierungsbündnis weiter.
Sind wir nicht die größeren Idioten , da wir zugelassen haben dass diese Deppen an die Macht gekommen sind?
Deren Sturheit und Ignoranz ist vergleichbar mit unserer Faulheit aufgrund unseres noch vorhandenen Wohlstandes.
@Wie politische Zielvorgaben Physik, Ökonomie und logische Vernunft verdrängen
es kommt bei dieser linken Politeska ja auch nicht auf MINT, Fakten und Sachkunde an, sondern auf politische Interessen,. Haltung und Meinung – vor allem, das die Linken die Weisheit mit Löffeln gefressen haben und wie der Papst in allen weltlichen Dingen einfach wegen Marx recht haben.
Deshalb ist mit denen ja auch nicht zu reden, wie Sandra Detzer, Grünen-Politikerin, Mitglied des Bundestages und Vorsitzende des grünen Landesverbandes Baden-Württemberg für die Blockpartei zum besten gegeben hat :
„Wo wir an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln.“
und das können wir ja seit Merkel erleben – hier werden nicht Fakten diskutiert, hier wird Religion angewiesen mit der Autorität von Justiz, Militär und Polizei !
Und Physik, Ökonomie und logische Vernunft stehen hinter Religion und Sektierern immer zurück – so ist das Leben. Das ist der Lauf der Dinge, wie man unter den Jem’Hadar sagt !
Wo aber nicht mehr verhandelt wird , wird irgendwann anders „geregelt“, Wenn die Substanz erst aufgefressen ist.
Was natürlich diese Schmarotzer als letztes erreicht.
Mal subjektiv, ist der Basisansatz vielleicht total falsch? Wie wäre es, wenn wes um eine bewußte Kontigentierug und Kontrolle der Menschen und nicht um irgend ein CO² geht?
Betrifft das Auto wie das private Leben und man muß es gut kontrolliert zuteilen können. Es gab genug Technologien, welche beim Auto usw. funktionierten und dann kriminalisiert verschwanden. Wer hinter verschlossenen Türen etwas hat und die Klappe hält bzw. in einer hermetischen Gemeinschaft lebt, wird in Ruhe gelassen, so lange keine Expansionsbestreben. Zur Zeit laufen zwei Zulassungsversuche, wobei die eigentliche Technik bereits durch ist. Schauen wir mal, wie es ausgeht.
Oh, natürlich geht es darum und um sonst nichts.
Diese Elektrifikation des Verkehrswesens ist nur ein Aspekt davon.
Und wir kennen noch die ganzen anderen Aspekte auch.
Tun aber tun wir nichts…
@Die vollständige Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs erfordert Investitionen in der Größenordnung von mehreren hundert Milliarden Euro
das haben sie leider falsch verstanden !
Die Globalisten wollen die PKW nicht ersetzen – sie sollen zu Fuß gehen. Die De-Mobilisierung ist das ziel, an dem die Politik unter der Anleitung der globalen Eliten arbeitet.
Das Ziel ist eine Welt, wie sie in Panem vorgestellt wird – die Eliten in ihrem prachtbordellen, das Volk – also der Rest davon – so runde500 Mio oder weniger – unter mittelalterlichen Bedingungen auf Dörfern als Fleisch-, Sklaven und Lebensmittel-Lieferant !
Und diesen Rest an Menschen mit einem IQ unter hundert und willig und Folgebreite für alle Anforderungen wollen sie sich schnitzen durch genetische Manipulation und Auswahl, auch als Eugenik bekannt, die Gen-Experimente bei Corona waren ein Teil der Vorbereitungen.
Der kommende wirtschaftliche Zusammenbruch und Bürgerkrieg ist das geplante Mittel, die notwendige Bevölkerungsreduktion umzusetzen.
In den elitären kreisen ist von einem Ersatz nicht die Rede – schauen sie sich die geplanten 15-Minuten-Städte an – was glauben sie, was aus Hamburg wird, wo sie daran arbeiten, das Auto zu verbieten und auf CO2-Null zu stellen. Nicht einmal die Straßenbettler und Wohnsitzlosen sind CO2-eutral – die die Toten, wo man den Merzchen Frieden findet, sind Co2-neutral !
Sie können sich zurücklehnen und mit Genuß zusehen – lagern sie Popcorn ein – aber sie haben nicht die macht, das zu ändern. Die finden viel zu viel Idioten, die für ein paar Dollar – oder Euro – bereit sind, selbst ihre Nachbarn zusammenzuschlagen oder umzubringen!
Erinnern sie sich noch an die totalitären und terroristischen Übergriffe bei Corona – der Testlauf war schon erfolgreich !
Genie0ßen sie es – hier ist nichts mehr zu retten – das wäre- vielleicht – noch vor 30 Jahren möglich gewesen – heut ist dieser Drops gelutscht !
Zum einen: mit Fakten und Wissenschaft, die nicht ihrem Narrativ entsprechen, brauchen Sie den bildungsaversen Politprekariat nicht zu kommen.
Zum anderen: die von Ihnen aufgezählten Materialien, die Ihre Ansicht nach „verbraucht“ werden, werden zwar gebraucht, aber sie verschwinden nicht. In einer sinnvollen Kreislaufwirtschaft, in der sowohl bei der
Konzipierung der Produkte als auch beim verwendeten Materialmix auf Recycling-Fähigkeit geachtet wird, können die Materialien immer wieder gewonnen werden. Dazu bedarf es intelligenter Wiedergewinnungsprozesse und vor allem BILLIGE ENERGIE! Hier ist der Abfallsektor, die Chemieindustrie und der Energiesektor gefragt.
Ein erster Schritt könnte schon sein, dass man Hersteller technologischer Artikel verpflichtet, alle ihre Produkte reparierfähig zu machen und sie nicht von vorneherein als Wegwerfartikel zu konzipieren. Beispiel: die elektronischen Schaltelemente, die in Computern und Laptops künstlich mit der Platine verklebt werden, so dass man im Falle eines Ausfalls entweder die gesamte Platine austauschen oder den Computer verschrotten muss. Gleiches gilt für die Akkus, z.B. in Handys etc.
Aber klar, das mindert den Profit!
„Eine Politik, die Realität durch Rhetorik und Sturheit ersetzt und Kritik ignoriert, verliert nicht nur an Glaubwürdigkeit, sondern langfristig auch an Legitimität.“
und trotzdem machen sie weiter
Bitte: Terawattstunden, nicht Terrawattstunden, denn:
Terra = Erde
Tera = Billion.
Außerdem: es gibt nicht den geringsten Grund, CO2-Einsparungen für sinnvoll zu erachten, da der heutige Wert erdgeschichtlich nahe am absolut geringsten, je gemessenen Wert liegt, CO2 aber für die Pflanzen Nahrung ist (ein großer Teil des erdgeschichtlich früher vorhandenen CO2-Spurengases in der Atmosphäre wurde in der Kreidezeit — daher der Name — von Mikroorganismen zu Kalkstein verarbeitet). Maßnahmen gegen Verschwendung sog. fossiler Energieträger halte ich dagegen durchaus für sinnvoll.
Davon abgesehen: guter Artikel, alles richtig soweit! Zu beachten ist noch, daß die elektrische Energie nur etwa ein Viertel des Gesamtenergiebedarfs beträgt, d.h. wollte Deutschland alles, auch Heizung, Verkehr, Zementherstellung usw. auf elektrische Energie umstellen, müssten wir die Kapazitäten um den Faktor vier (!) erhöhen.
Wenn grenzenlose Dummheit und maßlose Arroganz, auch noch ergänzt durch gnadenloses Sendungsbewusstsein = Ideologie, sich des links-grün-faschistoid gestrickten Gedankenguts bemächtigen, dann kann nur Shit herauskommen. Da jedoch kaum einmal 10 % derjenigen, welche alljährlich durch eine völlig irre Abiturschwemme im Sinne des Prinzips der Flotation an die Oberfläche des Bildungsverfall-Ozeans nicht nur Deutschlands, sondern auch aller Länder Westeuropas gespült werden, wird sich diesbezüglich auch künftig nichts ändern. Da die Überproduktion an am Bedarf vorbei Qualifizierter jedoch irgendwie in (un)produktive Arbeit integriert wird, braucht sich aber auch niemand über diese mehr und mehr dysfunktionalen europäischen gesellschaftlichen Strukturen mehr zu wundern. Aber liebe Landsleute: Die Musik an Innovation und Tatkraft spielt schon lange in Süd-, Ost- und Südostasien. Diese bienenfleißigen Menschen werden diesbezüglich als Taktgeber eine zunehmend dominierende Roll spielen und die EU in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit treiben.