Die deutsche Terrorverwertungs-GmbH

Die deutsche Terrorverwertungs-GmbH

Wohldokumentierter Terror: Szene einer Überwachungskamera, die den Beginn der Amokfahrt von Magdeburg zeigt (Foto:ScreenshotTelegram)

Taleb Jawad al-Abdulmohsen, aus einer schiitischen Familie in Saudi-Arabien stammend, reist 2006 nach Deutschland ein. Er lebt hier zehn Jahre mit Duldungsstatus, darf entgegen der geltenden Prüfungsordnung für Ärzte eine Facharztausbildung absolvieren und arbeitet anschließend als Psychotherapeut an Hochschulen, medizinischen Einrichtungen und im Maßregelvollzug. Dass er aufgrund fachlicher Defizite unter Kollegen als “Dr. Google” bekannt ist, tut dem keinen Abbruch. 2013 droht Abdulmohsen erstmals damit, einen Terroranschlag zu verüben. Konkrete Vorbereitungen hierfür können jedoch nicht festgestellt werden. Das Amtsgericht Rostock verurteilt den gut bezahlten Arzt aufgrund seiner Drohung zur Zahlung von 90 Tagessätzen à 10 (!) Euro. 2014 verlangt er vom Sozialamt mehr finanzielle Unterstützung und verleiht seiner Forderung Nachdruck mit einer erneuten Anschlagsdrohung. Die Reaktion der eingeschalteten Ermittlungsbehörden besteht nun in einer „Gefährderansprache“. 2015 droht er wieder. Er meldet sich diesmal telefonisch bei Justizbehören und beschwert sich über die gegen ihn ergangenen Urteile. 2016 wird Abdulmohsen nicht etwa abgeschoben, sondern stellt einen Antrag auf Asyl, der nahezu umgehend positiv beschieden wird. Abdulmohsen ist nun anerkannter Flüchtling mit dauerhafter Aufenthaltserlaubnis.

Am 20. Dezember 2024 mietet der gemäß eigenen Angaben chronisch klamme Saudi einen 340 PS starken Wagen und kachelt damit queer durch den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Er fährt Schlangenlinien, um möglichst viele Opfer zu treffen. Sechs Menschen sterben, 338 weitere werden teils schwerst verletzt. Nach seiner Amokfahrt wird Abdulmohsen noch vor Ort zu Boden gebracht und festgenommen. Hinweise von Kollegen auf auffälliges Verhalten Abdulmohsens hatten – wie es hierzulande inzwischen Usus ist – im Vorfeld keinerlei Reaktionen gezeitigt, weder beim Arbeitgeber noch den Behörden.

Für viele Medien ein “rechter” Anschlag

Nun steht Abdulmohsen vor Gericht. Zu Prozessbeginn räumt er ein, den BMW gefahren zu haben. Tathergang und Sachlage sind hinreichend ermittelt und bieten kaum noch Ermessensspielräume. Allenfalls bleibt durch Gutachter zu klären, welche Motive den Täter zu seiner Wahnsinnsfahrt veranlasst haben. Von Interesse dabei ist, inwieweit auch hier wieder versucht werden wird, die inzwischen übliche strafmildernde psychische Auffälligkeit oder gar die vollständige Schuldunfähigkeit festzustellen. Zu beiden Möglichkeiten gesellt sich noch eine dritte, parteipolitisch besonders ergiebige Variante: Nicht wenige Medien versuchen in diesem Fall, aus einem “Ex-Muslim”, der sich für seinen Terroranschlag ausgerechnet einen Weihnachtsmarkt – also eine christlich motivierte Veranstaltung –  ausgesucht und dort besonders erfolgreich Frauen und Kinder zum Ziel gemacht hatte (unter den Toten ist kein Mann!), im Nachhinein in einen Täter mit “rechtsradikalem Hintergrund” zu verwandeln. Hierzu wird Abdulmohsen angebliche Abkehr vom Islam und die Selbstbezeichnung als „islamkritischer Atheist“ herangezogen; für eine Gleichsetzung mit rechten Motiven zwar eine ausgesprochen dürftige Beweisführung, aber man kann davon ausgehen, dass keine Gelegenheit ausgelassen wird, die Tat nachträglich im “rechten Spektrum” zu verorten.

Abdulmohsen seinerseits – der als über Jahre hinweg zugelassener und praktizierender Arzt eigentlich darauf angewiesen sein müsste, komplexe rationale Entscheidungen zu treffen – verfolgt im Prozess offensichtlich zum Ziel, mit zusammenhanglosen Gebrabbel über Frauenrechte, Polizei- und Politikversagen, angebliche Benachteiligungen im Alltag und nun auch noch einem angekündigten Hungerstreik, einen veritablen psychischen Ausnahmezustand nahezulegen. Das funktioniert bisher bestens, denn eine akkreditierte Medienmeute nimmt begierig jeden seiner stundenlangen wirren Monologe auf, und fertigt daraus Spekulationen zur politischen Gesinnung, zum Geisteszustand und der möglichen Motivlage. Dabei bieten Biographie, Beruf, Tatvorbereitung, Durchführung und Opfer nur wenig Anlass, an seiner Schuldfähigkeit und auch einem sehr wohl islamisch geprägten Tathintergrund zu zweifeln.

Gerichtliches Ausschlachten der Amoktat nach allen Regeln der Kunst

Das öffentliche Interesse beschränkt sich – unschwer erkennbar – auf eine zeitnah verhängte Strafe, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und die dauerhafte Entfernung dieses Terroristen aus dem öffentlichen Raum. Diesem Interesse entgegen steht allerdings ein Bürokratiemonstrum, dass aus den Folgen dieser Amokfahrt ein einträgliches Geschäftsmodell macht. Möglich wird dies, indem aus dem Terrorakt ein zu verhandelndes Einzelfallbündel von 6 vollendeten Morden und 338 Mordversuchen geschnürt wird. Im Prozess treten nunmehr 177 individuelle Kläger auf. jeweils vertreten durch einen oder gar mehrere Anwälte. Allen ist Akteneinsicht zu gewähren, alle werden eine individuelle Klagestrategie verfolgen, Zeugenvernehmungen durchführen lassen, Fragen stellen und letztlich unterschiedliche Strafanträge koordinieren müssen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass mindestens 700(!) Zeugenanhörungen stattfinden werden. Ausgeleuchtet werden soll damit etwas, was längst auf Kameramitschnitten zu sehen und akribisch protokolliert ist. Mit anderen Worten: der sogenannte Rechtsstaat schlachtet die bereits gut dokumentierte Amokfahrt nach allen Regeln der Kunst ein weiteres Mal aus und füllt die Taschen einer ganzen Armada von Profiteuren durch die simulierte Aufklärung von Tatsachen, die für jeden erkennbar  keiner Klärung bedürfen.

Damit das Mammutverfahren die erwünschten Gelder in die Kassen dieses Justizwesens und seiner Nutznießer spülen kann, wurde ein nagelneues Gebäude mit einem Verhandlungssaal für 700 (!) Anwesende errichtet und wie eine Festung gesichert – obwohl schwerlich vorstellbar ist, dass in Deutschland kein einziges geeignetes Gebäude zur Durchführung einer angemessenen Verhandlung zu finden gewesen sein soll. Knapp 50 Verhandlungstage sind anberaumt, wahrscheinlich werden es am Ende doppelt so viele. Die Kosten des Verfahrens inklusive Errichtung der Eventhalle belaufen sich schon jetzt auf 6,5 Millionen Euro, zu begleichen natürlich – woraus auch sonst – aus Steuermitteln. Noch nicht darin enthalten sind die Kosten für Rechtsanwälte, Gutachter und Gerichtsgebühren, die sich aller Voraussicht nach auf weitere 4 bis 6 Millionen Euro belaufen. Die Kosten, die der Anschlag für die Gesellschaft ohnehin verursacht hat – darunter jene für medizinische und psychotherapeutische Rehabilitation, Arbeitsunfähigkeit, Terrorabwehr, Umsatzeinbußen und vieles andere mehr – sind indes kaum zu ermessen. Die fast lustvoll aufgeblähte “rechtsstaatliche” Zweitverwertung dieser aus schierem Staatsversagen resultierenden Kollateralschäden an Mensch und Material zeigen exemplarisch, wie eine vernunftgesteuerte Ökonomie immer mehr durch staatliche organisierte Abrissunternehmen abgelöst wird. Es handelt sich um eine regenerative Kreislaufwirtschaft des Wahnsinns; eine, die nicht blühende, sondern devastierte deutsche Landschaften hinterlassen wird.

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19 Antworten

  1. @zur Zahlung von 90 Tagessätzen à 10 (!) Euro
    der ist gut – da sollte man mal zum Vergleich den einen oder anderen Regime-Kritiker gegenhalten – nur so zum Vergleich !
    Mir ist da ein Fall bekannt, der war dazu noch Monate in U-Haft, bis sich die tollen Staatsanwälte dann auf eine Steuerschuld von 20 Teuronen für eine Fußmatte geeinigt haben – wie war da nochmal die Strafe ?

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  2. Ich kann es nicht oft genug erwähnen: Das Problem sind nicht die Politclowns in Berlin, das Problem sind die Bürger, die diese Systemversager wählen und auch gerne unterstützen. Es gibt keinen Wiederstand, es gibt bedingungslose Gefolgschaft. Die Mehrheit macht den Wahnsinn gerne mit und genau deshalb funktioniert der Untergang in Raten ja so gut. Vor kurzem habe ich gelesen, dass ca. 18 Millionen in Deutschland mit Ihrern Händen das erwirtschaften, was die restlichen 66 Millionen wegfressen. Warum sollten die 66 Millionen etwas ändern wollen, solange 18 Millionen weiter jeden Morgen schufften bis zum umfallen????????????????????????????????

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    1. Was wollen Sie machen?? Die Wohlstandsphase hat den Deutschen zum karriere- und konsumgeilen Befehlsempfänger-Deppen umgepolt, nun wird er geistig-seelisch-kulturell vollends ruiniert. Zusammenhalt kennt dieses viel zu leicht spalt- und manipulierbare Volk nicht, noch dazu haben wir ein echte Inzuchtproblem. Lieber geht man unter als sich gegen das eigene Dorf zu stellen. Die Wahlen werden nach der Demo die nächste Illusion sein, die endgültig abraucht.

    2. schade, dass es so leicht fällt, pauschal kinder und rentner mit auf die strafbank zu schicken. erstere hatten noch keine chance, ihren beitrag zur gesellschaft zu leisten und die letzteren sollten die früchte ihres arbeitslebens geniessen dürfen, ohne angst haben zu müssen, von „fried days für nofuture“ kids auf anraten von intendanten des örr fürs mororrad fahren im eigenen garten an die wand gestellt oder von durchgeknllten finanzministern durch die hintertür schleichend enteignet zu werden.

      und überhaupt..warum mach ich mir eigtl die mühe dies zu kommentieren, da ich doch auch nicht mehr zu den 18 millionen gehören darf..haben sie eigentlich schon mal über die folge der energiewende nachgedacht? wo würden sie die täter verorten, bei den 18 millionen oder den rest 66? mhm.. schuften die dann quasi damit die anderen umfallen? fragen über fragen…

      das problem SIND die polit clowns.

    3. selbst in naher Verwandtschaft gibts eher die Floskel ,was soll ich denn da machen ? Etwa die Opposition wählen ? OmG das sind doch rächte,was sagen da die Nachbarn…!? Nein nein lieber im gleichen Schritt : links zwo,links zwo bis in den ISabgrund,denn dann sind wir Gutmenschen,sagt auch der Bundespräs. der Antifa gesalbte und linksdrehende😡🤮

    4. Wir „lösen“ das mit Millionen von Steuergeldern.
      Die Amerikaner haben bei Sadam (Teil 2) nur einen Strick geliehen.

  3. So, der Magdeburger kuckt in die Röhre. Nachbar weg, dann Weihnachtsmarkt weg. Kein aufbäumen der Mitte der Gesellschaft, oder der gefeierten Zivilgesellschaft. Man fügt sich den Launen und Spinnereien eines medizinischen Betrügers und Mörders!
    Die Stadt erhöht die Sicherheitsauflagen, obwohl sie selbst damals diese Sicherheit nicht gewährleisten konnte! Ganz großes Kino! Nur noch krank!

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    1. Dazu noch am Mittwoch, den 13. November 2025 im Rundfunk die Bla-bla-Aussagen der Opfer“beauftragten der Stadt Magdeburg. Verharmlosung der Schäden bei den Beschädigten und Nebenklägern. Diese Opferbeauftragte kann ihren Hut nehmen. Völlig fachlich und empathiebezogen untauglich; ein Totalausfall.

  4. Währenddessen sitzt die sogenannte Rollator-Gang seit gut 1000 Tagen in Untersuchungshaft, ohne daß Anklage erhoben wurde.
    Geiler Rechtsstaat, gell?
    😜

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    1. ja, unfassbier..man scheut sich ja in deutschland auch nichtmal, über 90 jahre alte senioren in beugehaft zu nehmen.

  5. Warum ist diese Person nicht den Saudis ausgeliefert worden? Diese hatten nach dem Anschlag mehrerer Anträge gestellt…Dort wäre dieser Mörder schon lange tot.Kosten ohne Ende,für einen Terroristen…Unsere Politik muss endlich wieder auf normale Füsse gestellt werden,damit die Opfer eine Stimme bekommen und Gerechtigkeit…

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    1. @Kosten ohne Ende,für einen Terroristen
      egal, wie wir das Geld verbrennen – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht !

  6. In 20 Jahren fahren die in einem Panzer
    über die Weihnachtsmärkte.
    Für eine Fernsehproduktion von RTL.
    Titel:Fahr die Kartoffel.
    Serienfolgen. Wöchentlich.
    Wir brauchen mehr Terroristen!!!

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  7. „… wurde ein nagelneues Gebäude mit einem Verhandlungssaal für 700 (!) Anwesende errichtet und wie eine Festung gesichert – obwohl schwerlich vorstellbar ist, dass in Deutschland kein einziges geeignetes Gebäude zur Durchführung einer angemessenen Verhandlung zu finden gewesen sein soll. …“
    Hätte nicht eine mittelalterliche Burg genommen werden können; in der Burg gibt es ebenfalls Verließe noch aus dem Mittelalter, aus denen (mutmaßlich) kein Entkommen möglich sein sollte.
    Ansonsten bin ich sehr dafür, sämtliche Alt-Medien, die dem Massenmörder das Wort reden und seine Taten beschönigen, sofort ersatzlos zu schließen und ersatzlos abzuwickeln.
    Sollen diese elenden Schreiberlinge, die dem Massenmörder das Wort reden, selber mal von Messerangriffen und Amokfahrern direkt betroffen sein. Diese Erfahrung tut den Ausländerfreundlichen in jedem Fall sehr gut.

  8. Es wäre so einfach: Ungeziefer der gerechten Strafe zuführen; spart Kosten und Zeit und der Gerechtigkeit ist genüge getan!

  9. Meine Überzeugung, dass man im „besten Deutschland aller Zeiten“ gewaltig einen an der Waffel hat, bestätigt sich auf immer drastischere Weise.

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