Die „Drecksarbeit“ der Guten

Die „Drecksarbeit“ der Guten

Fester Platz in der Gedenkkultur der Bundesrepublik: Der 20. Juli als Jahrestag des missglückten Attentats auf Hitler (Foto:Imago)

Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit: Am 20. Juli gedachten wir einmal mehr der Männer vom 20. Juli 1944. So mancher Leser wird sich fragen: Hat der noch alle Tassen im Schrank – weil dieser Artikel gegen Tabus verstößt und allgemein anerkannte Kausalitäten in Abrede stellt. Aber es geht hier um die Betrachtung vorherrschender Doppelmoral anhand von Helden, Mördern und Terroristen, nicht nur in der Politik, sondern auch in unserem Alltagsdenken, welches einerseits zu einer zunehmenden Moralisierung unserer Gesellschaft führt, andererseits aber Mord und Terror toleriert, gar unterstützt, wenn die “Guten” diesen verüben.

Über achtzig Jahre sind vergangen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Weniger als ein Jahr zuvor misslang das Attentat der Männer des 20. Juli in der “Wolfsschanze”, dem Führerhauptquartier, auf Adolf Hitler. Mit nur leichten Verletzungen überlebte der Diktator. Schnell geriet Claus Schenk Graf von Stauffenberg in Verdacht, das Attentat verübt zu haben. 1943 hatte sich Stauffenberg einem Widerstandskreis um hochrangige Militärs angeschlossen. Gemeinsam mit Friedrich Olbricht und Henning von Tresckow trat die Gruppe mit dem zivilen Widerstand um den aus der Wehrmacht entlassenen General Ludwig Beck und den nationalliberalen, ehemaligen Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler in Verbindung. “Operation Walküre” hieß der Plan des militärischen Widerstandes, der sich die gleichnamigen Geheimvorkehrungen des NS-Regimes im Fall von Unruhen zunutze machte.

Veränderte Perzeption

Die Motive der Widerständler waren vielfältig, genauso wie die Vorstellungen für das Regierungssystem nach dem Umsturz. Das gemeinsame Ziel bestand darin, Hitler zu stürzen und den Krieg zu beenden. Die offizielle Sicht auf die Attentäter hat sich im Laufe der Geschichte gewandelt, von einstmals “Volksverrätern” hin zu “Helden des Widerstandes”. Ich wage hier ein Gedankenspiel in Bezug auf die aktuelle Weltlage, unsere Moral und unseren Umgang mit Terrorismus.

Jedes Jahr begehen wir, mit vergleichsweise großem Pomp, den Jahrestag des Hitler-Attentats durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg und die Männer des 20. Juli. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat erst 2024, zum 80. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler, den Widerstand gegen das NS-Regime gewürdigt. So sagte er in seiner Rede: “Am 80. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Hitler erinnern wir an alle Männer und Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Wer immer aufgestanden ist, gegen Diktatur und Völkermord, der verdient unseren allerhöchsten Respekt.” Heute ist völlig klar und ganz selbstverständlich: Die Tat war moralisch gerechtfertigt, richtete sie sich doch gegen einen der größten Verbrecher in der Geschichte der Menschheit und einen Tyrannen.

Fragwürdige Weltsicht der “Helden”

Diese Einsicht gab es aber nicht zu jeder Zeit. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und in der jungen Bundesrepublik galten die Männer des 20. Juli um Stauffenberg und Tresckow der Mehrheit der Deutschen noch als Vaterlandsverräter. Die DDR betrachtete sie ebenfalls als Teil des faschistischen Systems – und nicht als Teil des Widerstandes gegen den Faschismus. Denn: Ja, die Verschwörer hatten mit einem Bombenattentat gegen den “Führer” und einem vorbereiteten Putsch einen Umsturz herbeiführen wollen. Dabei ging es ihnen aber nicht darum, den Nationalsozialismus zu beseitigen, sondern den bereits als verloren erkannten Krieg zu beenden, um Deutschland in eine bessere Verhandlungsposition gegenüber den Kriegsgegnern zu bringen.

Sowohl von Stauffenberg als auch von Tresckow und die anderen späteren Verschwörer waren gewiss keine Demokraten, sondern einst selbst glühende Verehrer des Nationalsozialismus. Sie alle hatten 1933 die Machtergreifung Adolf Hitlers begrüßt; von Stauffenberg empfand den Beginn des Zweiten Weltkrieges, den er als Berufssoldat begann, gar als „Erlösung“. Er wurde in der 1. Leichten Division (später 6. Panzer-Division) im Polenfeldzug 1939 eingesetzt. Von hier schrieb er an seine Frau Nina: „Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu gebrauchen, arbeitsam, willig und genügsam.

Vergleichsweise später Widerstand

Auch das sind also die “Helden”, die wir heute als Vorbilder betrachten und mit Respekt verehren. Angesichts ihrer früheren fanatischen Überzeugung kann man jedoch auch die provokante Frage stellen: Waren sie nicht eigentlich feige Terroristen, die um ihre Zukunft nach einem verlorenen Krieg fürchteten und die Flucht nach vorn antraten? Ich will keineswegs die verbrecherischen Taten des Nationalsozialismus rechtfertigen, aber Widerstandskämpfer mit unterschiedlicher Herkunft beziehungsweise weltanschaulicher Prägung und Motivation gab es im gesamten Herrschaftsbereich des Nationalsozialismus schon bedeutend früher: Die Weiße Rose, der Kreisauer Kreis, die Rote Kapelle,der  Widerstand der Arbeiterbewegung mit Gruppierungen wie Neu Beginnen, Roter Stoßtrupp und Rote Kämpfer, daneben auch jüdischer und kirchlicher Widerstand.

Ein Umdenken hinsichtlich der Männer des 20. Juli begann in der Bundesrepublik erst in den 1950iger Jahren, vor allem nach dem Remer-Prozess 1952. Erst ab 1963 wurden öffentliche Gebäude zum Gedenken an den Anschlag zum 20. Juli beflaggt. „Auf keinem dieser Männer ruht aber auf Grund des Ergebnisses der Beweisaufnahme auch nur der Schatten des Verdachtes, jemals für irgendeine mit dem Widerstandskampf in Verbindung stehende Handlung vom Ausland bezahlt worden zu sein“, hieß es im Urteil des Remer-Prozeses; vielmehr hätten die Widerstandskämpfer „durchweg aus heißer Vaterlandsliebe und selbstlosem, bis zur bedenkenlosen Selbstaufopferung gehendem Verantwortungsbewußtsein gegenüber ihrem Volk die Beseitigung Hitlers und damit des von ihm geführten Regimes erstrebt.

Der Zweck heiligt die Mittel?

In der DDR wurde der antifaschistische Widerstand ausschließlich aus der Sicht der Arbeiterklasse betrachtet. Eine Neubewertung des Hitler-Attentats fand hier erst Anfang der 1980er Jahre statt, siehe hier: “Höhepunkt der Auseinandersetzung mit dem 20. Juli war das Kolloquium aus Anlass der Würdigung des 40. Jahrestages des Umsturzversuches, das am 13. Juli 1984 in Ost-Berlin durchgeführt wurde.

Unsere heutige Sichtweise rechtfertigt terroristische Akte aus moralischen Gründen. Ich halte diese Betrachtung allerdings für nicht ganz unproblematisch, da sie auf dem Grundsatz “Der Zweck heiligt die Mittel” fußt und letztlich auch Selbstjustiz toleriert. Aus rechtlicher Bewertung wäre somit ein terroristischer Anschlag dann gerechtfertigt, wenn er sich gegen Verbrecher richtet. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz spricht von “Drecksarbeit und gibt damit implizit auch für einen Mord am obersten Führer des Iran, Ali Chamenei, grünes Licht. Was aber wäre wohl, wenn Russland den Ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit dem Tode bedrohen würde?

Mord und Terror sind keine Instrumente einer Demokratie

Und was ist dann eigentlich der Unterschied zu einem Mord an einem “Haus-Tyrannen”? Wenn etwa eine über Jahre schwer misshandelte und gedemütigte Ehefrau schließlich ihren Gatten vergiftet? Das Recht sagt hier klar: Mord! Und sind es nicht gerade auch islamistische Selbstmordattentäter, die ihre Taten genau damit begründen? Zu “Allahu Akbar”-Rufen bomben sie im Namen Allahs gegen die aus ihrer Sicht verübten Verbrechen der westlichen Welt und das dadurch verursachte Elend nicht nur in ihren Herkunftsregionen. Unsere Doppelmoral nennt das eine gut, lobenswert, vorbildlich – und verurteilt das andere als terroristisch, islamistisch und mörderisch. Eine kritische Auseinandersetzung mit der anderen Seite derselben Medaille, auch in Bezug auf das Hitler-Attentat, findet nicht mehr statt.

Grundsätzlich sollte gelten: Terror darf kein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung sein, egal auf welcher Seite und für welchen Zweck. Urteilen Sie selbst. War das Attentat auf Hitler ein Mordversuch oder eine Heldentat? Aus meiner Sicht dürfen Mord und Terror keine Instrumente einer Demokratie sein. Die Geschichte hat genügend Beispiele dafür, dass sich Diktaturen auch mit friedlichem Protest stürzen lassen, ohne dass nur ein Schuss fällt. Der Herbst 1989 und der Mauerfall sind dafür ein immer wieder gern angeführter Beleg der jüngsten deutschen Geschichte.

19 Antworten

  1. Diesem Beitrag kann ich leider nicht in allen Punkten zustimmen. Das Attentat auf Hitler, ob die Attentäter damit nur den Krieg beenden wollen, jedoch, vermuten wir es einmal willkürlich, nicht unbedingt den Nationalsozialismus mit seiner nur allzu bösen Wurzel ausreißen wollten, war m. E. dennoch ein heroischer Akt, denn die daran Beteiligten wussten von Vornherein, dass sie im Falle ihres Scheiterns mit dem Leben zu bezahlen hatten, was leider auch eintrat. Als auf den Tag genau 4 Jahre und 9 Monate nach Kriegende Geborener und in einem christlichen, den Nationalsozialismus bedingungslos ablehnenden Elternhaus Aufgewachsener kann ich nur oft genug wiederholen, was mir Eltern und Großeltern sagten und zwar, dass sie allesamt wünschten, dass mit dem Tod des Diktators auch dessen Terrorregime zusammenbrechen würde. Unglücklicherweise gehörten sie einer Minderheit der Deutschen an, die so dachten und ich wurde in diesem Glauben auch noch bestärkt, als ich als junger Mensch erleben musste, dass es eine Aufarbeitung jener vom NS-Regime und deren Dutzende an Millionen umfassenden „Follower“ begangener übelster „Drecksarbeit“ bis auf „kosmetische Korrekturen“ zur Sedierung von Teilen der Bevölkerung überhaupt nicht gab. Sicherlich sah es lange Jahre danach aus, dass eine mittlerweile aus rein „biologischen“ Gründen heraus fast nicht mehr existente Zahl an Menschen die Attentäter des 20. Juli als vaterlandslose Gesellen abstempelte. Für mich waren sie, trotz ihrer sogar bis zu Beginn des Krieges oft genug praktizierten Nähe zum NS-Regime und ihrer vielleicht auch nicht unbedingt demokratischen Gesinnung wegen dennoch Helden, denn die Zahl der Opfer seit dem 20. Juli 1944 bis zum Waffenstilstand am 8./9. Mai 1945 war weit höher als in fast 5 Jahren Krieg zuvor. Viele Millionen Menschen, auch diejenigen in den KZ’s Gequälten wären der Ermordung entgangen und Europa hätte vermutlich auch anders ausgesehen.

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  2. Krieg kann man nicht mit Krieg besiegen.

    Bekriegt man den Krieg, führt man ihm Energie zu, von der er noch erbitterter wird.
    Um Krieg zu beenden bedarf es der Auflösung der Denkmuster, die ihn verursacht haben und weiterhin verursachen.
    Diese Denkmuster gründen vorwiegend in
    Lüge, Gier und Verblendung.
    Wer Weisheit sucht, findet sie in der Wahrheit.

    Wahrheit ist die Übereinstimmung einer Sinneswahrnehmung mit der Wirklichkeit ihres Gegenstandes. Man braucht sie nicht glauben; sie lässt sich erkennen.
    Umso mehr man die Wahrheit liebt, desto mehr Weisheit findet man, denn eine ist die Schwester der anderen.
    🕯️🕯️🕯️

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  3. Es war mutig, keine Frage. Aber nicht selten ist es ja so, dass das Ergebnis eines jeden Tyrannenmordes oder einer jeden Revolution im Ergebnis für die meisten Leute kaum besser als das davor Gewesene ausfällt.

    Ob nun Mutter Theresa oder aber der Leibhaftige am Ruder steht – in Deutschland arrangiert man sich letztlich irgendwie mit allem …

  4. „Der sittliche Wert eines Menschen beginnt erst dort, wo er bereit ist, für seine Überzeugung sein Leben hinzugeben.“  (Henning von Tresckow)

    Wie lange müsste H.v. Treskow heute in „D“ nach so einem Menschen suchen ? Es gibt so viele Gratismutige die „heldenhaft“ gegen einen imaginären Faschismus kämpfen.

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  5. Ohne darüber stehende“Moral und Beweggründe“ ausser Acht zu lassen:Die Attentäter wollten auf jeden Fall überleben.Martyrs wollen das in der Regel nicht.Zum Zeitpunkt des Attentats haben fast alle anwesenden Stabsoffiziere ihre Seitenwaffe(meist Selbstlade- Pistole Walther PPK Kal 7,65 mm)selbstverständlich am Mann. Auch der Attentäter.Sieben Schuß im Magazin.Eine blitzschnell abgefeuerte Schußserie aus kurzer Distanz: A.H.sicher tot! Der Schütze hätte das auch nicht überlebt und ihn sofort zum Martyr gemacht. Aber aus der Distanz von über 80 Jahren ist gut spekulieren. Wer wollte schon in den sicheren Tod gehen?

  6. Egal wie man es betrachten will.
    Die Widerständler vom 20. Juli 1944
    sitzen heute im Himmel.
    Und ihnen laufen die Tränen über die
    Zuständer im heutigen Deutschland,
    die Backen hinunter.
    Mir auch bald.

  7. Es gibt 3 Gruppen in der Gesellschaft:
    1.) Die die alles gut finden. (AMPELFARBEN- + schwarz–Wähler!!)
    2.) Die die mitlaufen und die das ablehnen. Leider ist die Gruppe, die das ablehmen viel zu klein , um eine Änderung zu bewirken.
    3.) Die allegrößte Gruppe (die Mitläufer sind SPD-GRÜNE-CDU-LINKE) machen lethargisch nur alles mit. Und die andere kleine Gruppe sind begeistert dafür.
    Damit die größte Gruppe der Mitläufer sich vieleicht nicht doch noch dazu entschließt , aufzustehen und dagegen vorzugehen, wird alles mögliche gemacht (MASSENSCHULDEN+ VERSPRECHEN!!! …wir werden/wollen….???), damit das nicht passiert. Brot und Spiele ist ein gutes Beispiel dafür, die Massen abzulenken. Man ist beschäftigt und denkt nicht tiefgreifend über eine Veränderung der Gesellschaft nach. Keine Erwähnung, dass auch „Bürgerliche“ Widerstand leisteten. Es könnte ja den Menschen irgentwelche Ideen in den Kopf geben, so das sie heutzutage vieleicht aufbegehren könnten.

    Es sind Sozialisten / Linke, die einen starken Staat wollen – so zB auch Nationalisten, die übrigens keine Patrioten sind. Rechte hingegen stehen für Selbstbestimmung und Subsidiarität. Patrioten für die verfassungsmäßigen Bürgerrechte und ihren Schutz. Aber die wenigsten Deutschen können bis heute Patriotismus von Nationalismus unterscheiden…..Hier würdigt man den Widerstand gegen Hitler (ein LINKER!) und auf der anderen Seite werden heute Patrioten mit allen Mitteln nieder geknüppelt. AFD Bashing!!! Welch Scheinheiligkeit.

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  8. „Aus meiner Sicht dürfen Mord und Terror keine Instrumente einer Demokratie sein.“ – Aus meiner Sicht ebenfalls nicht, vorausgesetzt, es handelt sich um eine Demokratie. Was aber, wenn das Staatsgebilde bloß im Gewand einer Demokratie daherkommt, in Wahrheit jedoch eine Tyrannei ist?

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    1. Die DDR war auch eine Diktatur mit Regime Gegnern in den Gefängnissen, Mauertoten und Staatssicherheit. Dennoch gab es eine friedliche Revolution, weil es eine kritischen mutige Masse gab und eine organisiert handelnde Opposition (Neues Forum). Wir sind das Volk!

      1. Mit was hätten wir auch kämpfen können?
        Privatwaffenbesitz war, soweit ich mich erinnere, den Leuten ausser Jägern verboten! Nur Polizei und Parteileute hatten ihre Dienst Makarov (9mm) ständig parat. Gewalt gegen die jeweils andere polit. Seite war völlig kontraproduktiv, da es noch West-Medien mit Verantwortung als auch klarer Richtschnur und illegale

        Ost/Privat_medien-ersteller gab. Gerade in der Umbruchszeit!

        Sinngemäß: Gewalt ist wirkmächtig wenn die die Massen ergreift und am Ende gewinnt. So etwas nennt man Revolution!
        Staatsbürgerkunde Klasse 7!

      2. Richtig .
        Das Zauberwort heist “ kritische Masse“ !
        Genau das fehlt heute! Bisher!
        Die organisierte Opposition ist statt dem „neuen Forum“ die AFD!
        Deshalb wird die auch so von Systemlingen bekämpft.

    2. Welches „Staatsgebilde im Gewand einer Demokratie“ meinen Sie da bloß….?
      Etwa Uuunseredemokratie (die nicht die meine ist) oder das EU-Re-ich (dito)…?
      Beides sind längst lupenreine Tyranneien, antidemokratisch, volksfeindlich, menschenverachtend, hochgradig kriminell und verachten in jeder Hinsicht den Souverän. In den letzten zehn Jahren ist bestimmt kein einziges Gesetz mehr erlassen worden, das einen echten Nutzen für das eigene Volk gebracht hat.

  9. Tut mir leid, aber eine friedliche Revolution gibt es nicht. Was die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR betrifft, so habe ich da meine Zweifel. Die frühere UDSSR war wirtschaftlich und finanziell am Ende und wollte die „DDR“ loswerden. Das Narrativ von der ‚friedlichen Revolution ‚ passte dabei ganz gut. Als besonderes Geschenk gaben sie uns Merkel, die über die Jahre den Aufbau der DDR 2.0 erfolgreich orchestriert und umgesetzt hat. Zudem möchte ich noch anmerken, dass die BürgerInnen der DDR erst einmal den anderen Ostblockstaaten den Vortritt ließen, ehe sie selbst aktiv wurden.

    1. Die freundliche Revolution ging von den Massen aus und hat nichts damit zu tun, dass die Sowjetunion die DDR los werden wollte! Das ist Blödsinn. Die DDR war eine Diktatur mit Regimegegnern in den Gefängnissen, Mauertoten und Staatssicherheit. Dennoch gab es eine friedliche Revolution, weil es eine kritischen mutige Masse gab und eine organisiert handelnde Opposition (Neues Forum). Wir sind das Volk!

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  10. ……………. zumal sich der „gute Terror“ urplötzlich mal gegen die jetzigen Beführworter & Jubler selbst richten könnte.

    Nicht etwa, das ich selbst das ansatzweise fordern und/oder begrüßen täte, allerdings ist man schon oftmals die selbst gerufenen Geister nicht mehr wirklich los geworden.
    Unnütze zu erwähnen, daß es dann wieder niemand gewesen sein will 😮

  11. komisch das die nicht früher drauf gekommen sind – aber da hat der Gröfaz (nicht zu verwechseln mit GRÖKATZ Merz) ja noch Siege gehabt

  12. Über die Männer des 20. Juli, die Widerstandsbewegung sind sehr sehr viele Kommentare und Bücher geschrieben worden. Ein Faktum zuerst – „später Widerstand“ – nach den Quellen, die ich las, war der Widerstand viel viel früher und viel umfangreicher, als oft dargestellt wurde… viele Attentate schlugen fehl. Stauffenberg war auch nicht die organisierende Hauptperson. Die „moralichen Bewertungen“ haben die Aktionen stark gebremst. – Es sind immer Abwägungen – der Verfasser erörtert nicht den Notwehrparagraphen – und die Diskussion um den finalen Rettungsschuss. Was muss man (ich) tun, um aktiv Mord(en) zu verhindern? Wenn es viel mehr Personen gewesen wären, dann wäre das System viel früher zusammengebrochen..

  13. „Lasst die Toten ihre Toten begraben“, sagte Jesus.
    Niemand nimmt die entscheidenden Fakten zur Kenntnis. In Fatima erschien 1917 die Mutter Gottes und erbat das fleißige Beten des Rosenkranzes, sonst wird ein noch schlimmerer Krieg kommen.
    [Nur die Kommunisten und die Katholiken verloren bei der Reichstagswahl keine Stimmen.]
    1950 erschien sie wieder in Amsterdam und erbat das folgende Gebet:
    „Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sene jetzt Deinen Geist über die Erde. Laß den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die einst Maria war, unsere Fürsprecherin sein.“ [>die einst Maria war< ist durch Rom ersetzt worden durch >die Jungfra Maria<]
    Dann wurde das Konzil angekündigt und es begann ein großes Händereiben bei den lutheristisch angehauchten Theologen in der Hoffnung, endlich manches „verbessern“ zu können. Als „Geist des Konzils“ riß diese Bewegung danach die Sprachregelung an sich und ruinierte Arm in Arm mit den 68ern Kirche und Staat. Überall ist faschistisches Handeln sichtbar.

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