Die Einheitspartei der Angst

Die Einheitspartei der Angst

Der Linksstaat mauert sich und die seinen ein – doch es wird ihm auf Dauer nichts nützen (Symbolbild:KI)

Wie jetzt noch schnell die Altparteien aus lauter Panik vor der AfD ein Weimarer Sammelsurium basteln – zu köstlich. Die Katze ist aus dem Sack: In Bundestag und Landtagen wird fieberhaft an einem letzten großen Abwehrpakt gestrickt.
Kleinstparteien des linken Spektrums mit zwei, drei Prozent sollen plötzlich mit ins Boot geholt werden, damit aus zerstückelten Resten plus einer nach links gedrifteten Union doch noch eine künstliche Mehrheit gegen die AfD entsteht; ein verzweifelter letzter Versuch, die eigene Macht zu retten, indem man die Demokratie zur Einheitspartei der Verzweiflung umbaut. In diesen Tagen offenbart sich das deutsche Parteiensystem in seiner ganzen tragikomischen Pracht: Wo einst echte Konkurrenz herrschte, formiert sich ein hastig zusammengeschraubter Schutzwall, eine Brandmauer, die immer öfter zerbröselt – und mühsam wieder aufgerichtet, doch auf Dauer keinen Bestand haben wird.

Bundestag und immer mehr Landtage basteln an Regeln und Posten zur Verhinderung eines Machtwechsels – als ginge es nicht um das Land, sondern allein ums nackte Überleben der Altparteien. Selbst Splittergruppen, die sonst kaum jemand bemerkt, sollen jetzt plötzlich mitspielen; Hauptsache, das linke Panoptikum addiert sich irgendwie zur erstrebten Noch-Mehrheit auf. Das Kalkül erinnert fatal an die späte Weimarer Republik: Je mehr Splitter, desto größer die Blockade, desto wahrscheinlicher der Kollaps. In Ostdeutschland zeichnet sich bereits das traurige Endspiel dieser Entwicklung ab: Nur noch Linke und linksgespülte Schwarze – als angebliche Kontrahenten gegen die AfD. Eine echte Opposition? Überflüssig!
Stattdessen werden lieber Geschäftsordnungen verbogen und Schwellen manipuliert.

Demokratie als Ausgrenzungsparole

Rheinland-Pfalz lieferte das aktuelle Lehrstück: Die Hürde für Untersuchungsausschüsse kurzerhand von 20 auf 25 Prozent hochgesetzt – ein klassischer Schutzmechanismus für die Regierenden. Gleichzeitig gönnt man den 7-Prozent-Grünen einen dritten Landtagspräsidenten, weil zwei offenbar nicht genug symbolische Pöstchen waren, während die 20-Prozent-AfD weiterhin auch in diesem Bundesland keine Vertretung im Landtagspräsidium erhält. So wird Demokratie zur Selbstbedienungsveranstaltung. Dabei war Deutschland genau dann am erfolgreichsten, als die Parteienlandschaft überschaubar blieb; CDU, SPD, FDP als Zünglein an der Waage – später ergänzt um die Grünen –, drei, maximal vier ernstzunehmende Kräfte sorgten für klare Alternativen und stabile Verhältnisse. Das war in der alten Bonner und auch noch de frühen Berliner Republik bewährter Usus. Doch die Dynamik sorgte für andere Kräfte – und die einstigen Volkspartei-Monopolisten kommen damit nicht klar.

Heute droht das Gegenteil dessen, wofür hierzulande einst “die Demokratie” stand (als sie noch wirklich existierte und bevor sie nur noch als Propagandabegriff und Ausgrenzungsparole missbraucht wurde): Ein aufgeblähter, handlungsunfähiger Parlamentarismus, in dem jede künstlich am Überleben gehaltene Splittergruppe anmaßend ihren Tribut fordert, als seien ihre Pfründe ein Erbhof, als hätten die das exklusive Vorrecht, unabhängig vom Wählervotum “unsereDemokratie™“ zu definieren und “retten”. Die Rechnung ist dabei bitter einfach: Je mehr Kleinstparteien man in dieses linke Einheitskartell zwingt, desto unübersichtlicher und reformunfähiger wird das System. Die Bürger spüren das längst. Sie sehen, wie nicht mehr um Inhalte gekämpft wird, sondern nur noch ums blanke Überleben der Etablierten.

Mut zur Ehrlichkeit

Und sie erkennen: Dieser Abwehrkampf ist bestenfalls ein kurzer Aufschub, ein letztes Hinauszögern des politischen Wandels.
Denn Wählerwanderungen lassen sich nicht durch Geschäftsordnungsänderungen und Tricks aufhalten. Die AfD wächst nicht wegen verbotener Ideen – sondern weil große Teile der Bevölkerung sich von den Altparteien nicht mehr vertreten fühlen. Bei Migration, Energie, Wirtschaft und Sicherheit sind die Probleme riesig – wie auch die Ignoranz derer, die sie zu verantworten haben. Und dass genau die Parteien, die uns das eingebrockt haben, die Lösung sein sollen, glaubt kein mündiger Bürger mehr. So simpel ist das. Doch statt ihre Versäumnisse ehrlich aufzuarbeiten, greift das Machtkartell zu immer durchsichtigeren Tricks – und räumt dabei genau die Demokratie ab, die sie magisch-obsessiv beschwört.

Doch das Volk lässt sich nicht ewig täuschen. Es merkt, wenn “unsereDemokratie™” nur noch als Schutzzone für Verlierer und Unfähige dient, die sich an ihre Versorgungsposten klammern Deshalb wird es höchste Zeit, klar und deutlich zu sagen: Stop! Bis hierher und nicht weiter. Ihr hattet eure Chance, ihr habt versagt – jetzt entscheidet der Bürger. Deshalb: Keine weiteren Schutzreformen mehr für das politische Kartell! Keine weitere Aufblähung der Parlamente und des Staatsapparats zugunsten von Minderheiten, die nur Mehrheiten verhindern sollen! Keine Weimarer Verhältnisse im Gewand der Berliner Republik! Die bundesdeutsche Demokratie braucht keine Rettung durch Manipulation. Sie braucht endlich Mut zur Ehrlichkeit – und die Bürger müssen in der Wahlkabine den Mut haben, diese Ehrlichkeit endlich einzufordern.

13 Kommentare

  1. Wer einen friedlichen Politikwechsel verhindert, erzwingt gewissermaßen einen gewaltsamen.
    Am Ende stünde dann sogar die „rumänische Lösung“ im Raum. Muß es denn wirklich so weit kommen?

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  2. Im Großen und Ganzen kann ich dem Verfasser nur beipflichten – bis auf eins :  
    diese Umerzogenen lernen es einfach nicht : 
    das ist 
    MITTELDEUTSCHLAND 
    Der Osten ist uns immer noch vorenthalten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 
    Warum, verdammt nochmal !, hat der Sender in Leipzig die Initialen
    MDR  ? Weil er korrekt als MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK bezeichnet wird …

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  3. für die altparteien und selbsternannten Deutschland hab ich nur noch das 🖕 überig.
    Übrigens, dass mittlerweile die AFD stärkste Partei ist, ist eure Schuld….besondere schwere2der Schuld!

  4. Eine Demokratie die nicht damit umgehen kann, wenn die AFD sich in einem Prozentuellem Aufwind befindet aber von den Altparteien sie niemand in ihre Regierung haben will, wird in nicht allzu langer Zeit selbst verschwinden . Demokratie lebt von Vielfalt und nicht von immer weiter so.

  5. Man kann jedenfalls auf die Wahlen im Osten gespannt sein und wird eine Koalition aus weiß der Teufel wieviel Parteien erleben um irgendwie die AfD fern zu halten. Den Willen der Wähler interessiert sie dabei einen scheissdreck.
    Außerdem sorgt man ja mit einer Änderung gerade dafür dass die Mehrheitspartei auch nicht mehr den Ministerpräsidenten stellen kann.
    Gefahr erkannt , Gefahr gebannt !

  6. Altbekanntes Vorgehen: Beim Rückzug nichts als verbrannte Erde und zerstörte Brücken hinterlassen.

  7. So sind echte Demokraten wie sie bereits mehrere Länder in Europa an die Wand und die Bevölkerung ins Elend gefahren haben.
    Kleine machtgeile Lügner und Betrüger, aber wer hat sie denn gewählt?Eben!
    Von der NSDAP lernen heißt Länder zerstören lernen.

  8. Demokratie ist, wenn die Bürger sich mit wachsender Begeisterung selbst den Stecker rausziehen.

  9. @Die Einheitspartei der Angst
    glaube ich nicht – das ist nur Schau nach dem Motto : die haben ja Angst, dann ist alles in Ordnung, gehen wir weiter !

    Bleiben wir bei den Tatsachen : sie haben alle mitgemacht – Politik, Justiz, Journalisten, Polizei und Militär !
    Buyx hat das zwar zur Journaille gesagt, aber – und völlig zu recht – alle gemeint.
    Hier wird nicht passieren – denn die Macht – Justiz, Militär und Polizei sind in ihrer Hand.

    Offen ist nur die Frage, wie es begründet wird, und da steht ein ganzes Sammelsurium offen :
    Krieg – im Krieg wird nicht gewählt
    Pandemie – bzw dieses habka oder Ebola – in der Pandemie wird bestenfalls Briefwahl gespielt – das Auszählergebnis wird nicht angezweifelt – die WHO trommelt schon ständig was von „weltweite Notlage“
    Art37GG / Art91GG – die Freunde von Frauke Brosius-Gersdorf, die sie alle so gut fanden, werden keine Probleme haben, das abzusegnen, wie sie auch die tödlicher Spritze, den grünen Rotz im Grundgesetz oder den Verzicht auf die Überprüfung der letzten BT-Wahl abgenickt haben – schließlich werden sie vom Regime regelmäßig gefüttert !
    Aber viel einfacher wird die Methode „richtig zählen“ und medialer Schutz der SPD-Medien !

  10. hahahaha do guck na…..die neunazis von links rotzgrün rot… dagegen hilft nur noch hirn und verstand aus einer hand… afd afd afd und alles wird ok… jagt den persönlichkeitsgestörten dummlügner endlich ausser landes…

  11. diese Regierungsbande , großteils bestehend aus ehemaligen Bürgergeldempfängern das sie nicht mehr bekamen weil sie zu blöd waren die neuen Anträge auszufüllen, aber für den Bundestag reichts und für die Angst haben Sie die ÖRR und die Lügenpresse und natürlich auch Millionen Deppen die das glauben was erzählt wird.