
Was ein krankes Land: Völlige Uneinsichtigkeit, eine negative Lernkurve und anhaltende Reformverweigerung verleitet die linkste und ideologietriefendste Bundesregierung aller Zeiten dazu zu den Fehlern der Vergangenheit zurückzukehren: Statt endlich vom toten Pferd der E-Auto-Förderung abzusteigen, über das die Kunden und damit der Markt längst sein vernichtendes Urteil gesprochen hat, setzt die Koalition des Lügenkanzlers Merz diesen hanebüchenen Irrweg fort. Die Konsequenz: Fortan soll der Kauf oder das Leasen eines E-Autos wieder mit einer Prämie belohnt werden – sofern dieses von Privathaushalten angeschafft wird mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von höchstens 80.000 Euro, bei zwei Kindern 90.000. Je nach persönlichen Umständen wird der Kauf dann vom Staat – sprich: vom Steuerzahler – rückwirkend zum 1. Januar mit 1.500 bis 6.000 Euro bezuschusst. Für reine Elektroautos liegt die Fördersumme bei 3.000 Euro; für Haushalte mit einem Einkommen von maximal 60.000 Euro beträgt sie 4.000 Euro, für Haushalte mit einem Maximaleinkommen von 45.000 Euro beläuft sie sich auf 5.000 Euro. Hinzu kommt noch eine Förderung um 500 Euro pro Kind, insgesamt um höchstens 1.000 Euro.
Für diese staatliche Wettbewerbsverzerrung, mit der die Flottenrichtlinie der EU (das berüchtigte Verbrennerverbot) durch monetäre Anreize “freiwillig” umgesetzt werden soll, werden drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds verschwendet. Förderfähige Autos dürfen nicht mehr als 60 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen oder müssen eine elektrische Reichweite von mindestens 80 Kilometern haben; ab dem 1. Juli 2027 sollen sich die Vorgaben dann noch stärker am CO2-Ausstoß im realen Betrieb orientieren. Sogenannte Plug-in-Hybride, die sowohl mit Strom als auch mit Treibstoff fahren können, sind hingegen nur mit 1.500 Euro förderfähig. Alleine das übliche “Deutschlandtempo” sorgt dafür, dass die staatlichen Zuschüsse für noch mehr Elektroautos so schnell nicht fließen werden: Die Förderung kann voraussichtlich erst ab Mai beantragt werden – weil das entsprechende Internetportal im besten, superdigitalisierten Deutschland aller Zeiten nicht früher einsatzbereit ist.
Weitere Sinnlos-Maßnahme für ein gescheitertes Produkt
Was dafür schon auf Hochbetrieb läuft, ist die politische Phrasendreschmaschine in Berlin. SPD-Umweltminister Carsten Schneider faselte von einem „starken Anschub für die Elektromobilität in Deutschland“ und für „unsere heimische Automobilwirtschaft, die starke Elektroautos im Angebot hat“. Abgesehen davon, dass solche Worte eine Verhöhnung der politisch eben durch den E-Wahn und die “Energiewende” kaputtgemachten deutschen Autobranche und hunderttausender dort um ihre Arbeitsplätze bangender Beschäftigter darstellen. Nicht davon ist wahr. Wenn die “starken“ Elektroautos wirklich so begehrt wären und die von Autolobbyisten als “inzwischen ausgereifte, richte geile Modelle” beschriebenen Batteriemobile auf solch hohe Nachfrage stießen, bräuchte es wohl keine Förderung. In Wahrheit ist es eine weitere Sinnlos-Maßnahme für ein gescheitertes Produkt, das als Ladenhüter wie sauer Bier schmackhaft gemacht werden soll. Das zeigte sich auch darin, dass die Absatzzahlen umgehend massiv einbrachen, nachdem die erste E-Auto-Prämie der Vorgängerregierung weggefallen war. Dieses fatale grüne Hirngespinst kann ohne Subventionen nicht überlegen, denn ganz offensichtlich besteht kein ausreichendes Kundeninteresse dafür.
Doch statt dies endlich einzusehen und auf staatliche Kaufanreize zu verzichten, legt man nun erneut eine klimasozialistisch-planwirtschaftliche Maßnahme auf, um einen künstlichen Markt zu schaffen, den es in der Realität nicht gibt. Dass derartige Versuche, eine nicht marktreife und nicht wettbewerbsfähige Technologie künstlich durchzusetzen, in der Geschichte ausnahmslos immer zum Scheitern verdammt, schert die klimasozialistische deutsche Politik kein bisschen. Und während man ständig über leere Kassen jammert und für Schulen, Alte, Kranke oder flaschensammelnde Rentner kein Geld da ist, vernichtet man mal eben weitere drei Milliarden Euro an Gut- und Besserverdienende für politisch erwünschte Kaufanreize – obwohl schon jetzt feststeht, dass auch diese Förderung nicht den erhofften Effekt bringen wird, weil Energie zu teuer und nicht ausreichend verfügbar ist, die Ladeinfastruktur fehlt und die Reichweiten der E-Autos zu gering sind. Diese Politik der Augenwischerei wird den Crash der Autoindustrie nicht aufhalten.
- Auf Telegram teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
- Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp
- Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
- Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken










9 Antworten
@Dass derartige Versuche, eine nicht marktreife und nicht wettbewerbsfähige Technologie künstlich durchzusetzen, in der Geschichte ausnahmslos immer zum Scheitern verdammt, schert die klimasozialistische deutsche Politik kein bisschen.
Follow the money – es kommt immer darauf au, wo sich die gewissensfreien Politiker noch ien Zubrot verdienen können – oder wie es eine alte Bauernweisheit sagt : kannst du dein Produkt nicht verkaufen – ersatzweise eine Ideologie – dann kaufe dir einen Politiker, der mit einem Gesetz erzwingt zum „freiwilligen Kauf verpflichtet – man erinnere sich noch an die freiwillige „Impfung“, die das Immunsystem angreift und deren Folge eines erhöhten Krankenstand der Kanzler der Herzen gerade beklagt !.
Man will die Bürger in Abhängigkeiten treiben bzw. locken.
Kredite bedeuten verpfändete Zukunft und Zinssklaverei.
E-Autos können online deaktiviert werden. Wird Strom bei Strommangel rationiert, stehen alle Räder still, wenn die Regierung es will.
😜
Alle Subventionen rigoros streichen. Steuergrundfreibetrag auf mindestens 2.000 Euro (Aktivrentenniveau) erhöhen, dann kann sich jeder das leisten, was er tatsächlich benötigt! Bei dem Abgreifen von Subventionen ist dies doch meist nur ein „Mitnahmeeffekt!“
Alles wa von Politikern mit Subventionen gefüttert wird, zeigt eigentlich nur ihre eigene Unfähigkeit auf!
Sie sitzen auf Posten, wo sie nie eine Verantwortung für ihr klägliches Versagen fürchten müssen!
ich bin grün und du… nur normal…!
Die politische Idiotie im Klimagottesstaat Saublödistan ist nicht mehr zu toppen.
Der größte technische „PFUSCH“ der letzten 100 Jahre. Man könnte auf die Idee kommen, alles sei ein großer Plan der (vermuteten) Player. Verfolge die Spur des Geldes. Im Fall, dass die deutsche Fahrzeugindustrie weiter abstürzen wird ( HÖCHST wahrscheinlich), füllt sich weiter die Kasse der Chinesen. Ich frage mich, wie lange es dauern wird, bis der deutsche Michel bemerkt, dass er sich Elektroschrott (wohin damit?), gekauft hat. VW hat mir vor ein paar Wochen bereits bestätigt, ID usw., aktuell unverkäuflich. Die Kisten stehen mehr oder weniger auf Halde und warten, bis ein dummer deutscher Michl kommt und ein mit meinem Steuergeld finanziertes E-Auto kauft!!!
Dazu passt auch die Bild Meldung: „E-Auto fackelt unser Haus ab“ von heute. Ein Audi Q-5 Hybrid hat im Car-Port nachts Feuer gefangen ( Nur E-Auto explodieren beim PARKEN!!!) und konnte von der Feuerwehr nicht gelöscht werden. Die Bewohner mussten mitansehen, wie das Feuer dann auf ihr Haus überging, die Photovoltaik Anlage in Brandt steckte und das Haus abfackelte. Das Auto wurde zu dem Zeitpunkt nicht geladen. Toll!!!
Leider fehlt mir die Zeit, die Nachteile der E- Mobilität alle aufzuzeigen!!!
Nein, das Auto hat kein Feuer gefangen, es ist in Brand geraten.
Damit es hätte Feuer fangen können, müßte es in der Umgebung bereits gebrannt haben!
Bei den irrationalen und marktfeindlichen staatlichen Subventionen dürfen nicht die unternehmensinternen Subventionsgelder vergessen werden. Zu Beginn der politisch gewollten E-Mobilität (auf der Straße) waren sie zwischen Staat und Unternehmen verhandelt, besser: herausgekungelt worden, dass eben jedes Unternehmen zur staatlichen Subvention noch eine eigene Subvention drauflegt. (Was die alte Regel bestätigt, dass es höchste kritische Aufmerksamkeit erfordert, wenn Staat und Wirtschaftsunternehmen auf direktem Wege mehr kungeln als verhandeln, z.B. bei der E-Mobilität, mit Pfizer oder auf dem WEF.)
Diese „Unternehmensprämie“ wird wohl mittlerweile nicht mehr separat ausgewiesen, ist aber trotzdem Realität. Man will wohl die (gar nicht mehr so freien) Konsumenten nicht mit der Nase draufstoßen, wo dieses Geld herkommt. Es kommt aus anderen Abteilungen dieser Unternehmen. Es kommt von den Verbrennern. Die Käufer der Verbrenner-Autos bezahlen die E-Autos mit (was den exorbitanten Preisanstieg bei reinen Verbrenner-Autos der letzten 15 Jahre erklärt).
Haben die Autohersteller immer noch nicht realisiert, von welchen zwei Seiten ihnen existenzielle Gefahr droht? Da ist zum einen das Verbrennerverbot (für die Vertreter der bornierten E-Ideologie der Hoffnungsschimmer am Horizont, wo die Freiheit des Konsumenten, die alle Ideologen hassen, ein Ende haben wird). Dieses Verbrennerverbot macht die betriebsinterne Quersubventionierung der unbeliebten und zu teueren E-Autos unmöglich. Zum anderen ist es der staatlicherseits herausgegaunerte Preisvorteil der chinesischen E-Autos. Durch die staatliche Währungsmanipulation der chinesischen Regierung haben die ohnehin mit staatlicher Subventionierung produzierten, chinesischen E-Autos einen Preisvorteil von etwa 40%. (Kein mir bekannter deutscher oder EU-Politiker hat die Kompetenz oder das charakterliche Stahvermögen, dieses Problem anzugehen, also von den Chinesen zu fordern, dass an der Börse ein Kaufkraftausgleich der beteiligten Währungen stattfindet.)
Es wird also eine Zeit kommen, wo sehr viele Leute ihre Verbrenner so lange fahren wie irgend möglich, und wenn sie ein Auto brauchen, auf die verbilligte chinesische Ware zurückgreifen müssen. Ich gehe nicht davon aus, dass alle EU-Autohersteller diese Phase überstehen werden.