Die grünen Energievernichter

Die grünen Energievernichter

Grüner Energiewahnsinn: Der Wirtschaft wird endgültig der Stecker gezogen (Symbolbild:Imago)

Von der vielgerühmten „grünen Energie” geht auf den Weg zum Verbraucher viel verloren. Nach teurer Vergütung werden die Kosten so weiter in die Höhe getrieben. Der Mensch ist von Natur aus ein physisch schwaches Wesen: Erst durch Nutzung von Energie gelangt er zu Macht und Wohlstand. Seine eigene Dauerleistung liegt bei 0,1 Kilowatt; durch Energie kann er seine Leistung vervielfachen. Wenn wir auf den Gashebel eines Autos drücken und es mit 100 Kilowatt beschleunigen, nutzen wir die tausendfache Leistung eines Menschen.

Das ist jedoch nur möglich, wenn die Leistung vorhanden ist und wir sie umsetzen können. Im geschilderten Fall ist es der Motor, der Verbrennungswärme des Treibstoffs in mechanische Energie umwandelt. Solche Umwandlungen sind immer mit Verlusten verbunden. Daher sollten wir Energieumwandlungen möglichst vermeiden. In den meisten Fällen werden die Verluste als Wärme in die Umgebung abgegeben.

Hohe Verluste durch Energie-Umwandlungen

Die Verluste des Verbrennungsmotors sind sehr hoch. Der Benziner setzt nur etwa 35 Prozent der Verbrennungswärme in Antriebsenergie um. Beim Diesel sind es über 40 Prozent. Mit der vielen Abwärme lässt sich das schlecht isolierte Auto auch im tiefsten Winter problemlos heizen. Die meisten Kraftwerke haben einen Wirkungsgrad um 35 Prozent. Zwei Drittel der Verbrennungsenergie müssen über Kühltürme oder Kühlwasser in die Umwelt geleitet werden. Günstig ist dagegen das Heizen mit Öl oder Erdgas: Die Verbrennungswärme wird zu 90 Prozent genutzt. Nur rund 10 Prozent gehen ungenutzt durch den Schornstein.

Die großen Umwandlungsverluste waren und sind der Antrieb für eine immer bessere und effizientere Nutzung der Energie durch fortschreitende Innovation. Die mit Kohle betriebenen Dampfschiffe vor 100 Jahren hatten noch einen Wirkungsgrad von nur 10 bis 15 Prozent; viele Heizer mussten Kohle schaufeln, um den verlangten Dampfdruck zu halten. Heute nutzen Schiffsdiesel gut 40 Prozent der Verbrennungsenergie – ohne Heizer und ständige Aufsicht. Der Energieeinsatz sank auf ein Drittel. Ähnliche Erfolge hat auch die Stahlindustrie aufzuweisen: Der Koksverbrauch zur Erzeugung von einer Tonne Roheisen wurde innerhalb der letzten hundert Jahre von einer Tonne auf 350 Kilogramm reduziert. Der Energieaufwand zur Eisenerzeugung mit Wasserstoff ist um ein Vielfaches höher.

Umwandlungsverluste reduzieren

Die Abwärme von Kraftwerken wird erfolgreich zum Heizen genutzt. Das ist aber nur sinnvoll, wenn die Kraftwerke unmittelbar an zu beheizende Siedlungen grenzen. Wärmetransport durch längere Rohrleitungen bringt zu große Verluste. Die Weiterentwicklung von Kraftwerken hat zu einem Wirkungsgrad bis 46 Prozent geführt. Neue Kraftwerke brauchen damit 30 Prozent weniger Brennstoff als ältere zur Erzeugung der gleichen Strommenge. Eine richtige Revolution war die Entwicklung von LED-Lampen: Nutzten die früheren Glühfadenlampen nur 5 Prozent der elektrischen Energie zur Lichterzeugung – der Rest ging als Wärme verloren –, liegt der Wirkungsgrad von LED dagegen bei 40 Prozent. Das heißt, LED-Licht bringt eine Energieeinsparung von 80 Prozent.

Mit der “Energiewende” begann die Vernichtung zunächst der Kernkraftwerke und später auch der Kohlekraftwerke, die bis dahin Strom sicher und stetig preiswerter geliefert haben. In den 1970er Jahren musste ein Facharbeiter nur 0,9 Minuten arbeiten, um eine Kilowattstunde (kWh) Strom zu bezahlen. Dies war die Zeit der günstigsten Stromversorgung und nicht zufällig auch der größten Lohnsteigerungen bei gleichbleibenden Preisen in Deutschland.

Preiswerter Strom bringt viel Mehrwert

Heute muss rund 1,5 Minuten zur Bezahlung von einer Kilowattstunde gearbeitet werden – bei deutlich steigenden Preisen, stagnierender Wirtschaft und sinkenden Reallöhnen. Das ist die Folge der sogenannten Energiewende, die der mutmaßliche zukünftige Bundeskanzler Friedrich Merz trotzdem im Namen der “Weltklimarettung” weitertreiben will. Es scheint, BlackRock, der langjährige Arbeitgeber von Merz, hätte die Regie in Deutschland übernommen.

Die Vernichtung der Kernkraftwerke entspricht der Vernichtung von mindestens 40 Milliarden Euro Volksvermögen; die Stilllegung der Kohlekraftwerke bedeutet nochmals die gleiche Größenordnung (Volkswirtschaftler sollten diese an dieser Stelle nur geschätzten Angaben einmal überprüfen, doch sie dürften zutreffen). Mit der Abschaltung der Kraftwerke wird anteilig auch die Energie vernichtet, die zum Bau und Rückbau benötigt wird.

Unsinnige doppelte Kraftwerkskapazität

Unseren Strom sollen in Zukunft vorwiegend Windgeneratoren und Photovoltaik-Anlagen liefern. Diese müssen zusätzlich zu Kraftwerken gebaut werden – denn Kraftwerke werden bei Dunkelflaute weiterhin für die gesamte Versorgung gebraucht. Das ist eine teure und energieaufwendige Doppelinvestition.
Es ist – um es milde auszudrücken – völlig unverständlich, dass teure Windgeneratoren und Solaranlagen ihren unzuverlässigen Strom bevorzugt ins Netz einleiten dürfen, während intakte Kraftwerke, die Strom sicher und viel preiswerter liefern können, einsatzbereit unter Dampf stehen.

Kern- und Braunkohlen-Kraftwerke produzieren Strom für 3 Cent pro kWh. Steinkohlestrom bringt es auf 5 Cent pro kWh und Erdgas auf 8 Cent pro kWh. Dies sind die Produktionskosten ohne CO2-Abgaben oder sonstige politische Verteuerungen. Geliefert wird der Strom direkt in das Hochspannungsnetz.

Hohe Kosten und Verluste nach der Einspeisung von Wind- und Solarstrom

Der unzuverlässige Wind- und Solarstrom, reine Fakepower also, wird mit einer lukrativen Einspeisevergütung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) bevorzugt in das Stromnetz eingespeist. Die Vergütungen liegen zwischen 5 und 10 Cent pro kWh. Eingespeist wird in das Niederspannungs-Verteilernetz; damit steigen die Kosten. Es geht weiter zum Umspannwerk. Dort wird die Spannung erhöht, um Leitungsverluste zu verringern. Die Leitungs- und Umspannungsverluste bis zum Umspannwerk liegen bei 5 Prozent. Muss dafür noch die Niederspannungsleitung verstärkt werden, steigen die Leitungskosten des „grünen“ Stroms bis zum Umspannwerk deutlich. Sie werden in den Netzkosten versteckt.

Der nach Wetterlaune schwankende „grüne“ Strom muss mit herkömmlichen Kraftwerken auf den jeweiligen Strombedarf geregelt werden. Die Regelkosten sind durch die Energiewende von 100 Millionen Euro auf über 4.000 Millionen Euro gestiegen. Viele Kraftwerke müssen dafür im Teillastbereich betrieben oder unter Dampf einsatzbereit gehalten werden, um die großen Leistungsschwankungen des Wind- und Solarstroms auf den Bedarf zu regeln. Für den Regelstrom wird deutlich mehr Brennstoff benötigt als für einen kontinuierlichen Vollastbetrieb. Wir kennen das von Auto: In der Stadt wird mehr Treibstoff verbraucht als bei kontinuierlicher Autobahnfahrt. Im Stand-by, also in Wartestellung, brauchen Kraftwerke noch 10 Prozent der Brennstoffmenge für Volllast, ohne Strom zu liefern. Regelleistungen verbrauchen viel Energie.

Wind- und Solaranlagen überlasten das Netz

Allgemein bekannt ist inzwischen, dass bei Starkwind und Sonnenschein immer häufiger „grüner“ Strom über den Bedarf hinaus erzeugt wird. Um das Netz nicht zu überlasten, muss er entsorgt werden. Das geschieht über die Börse mit negativen Preisen. Der Abnehmer erhält dann zu dem Strom, statt ihn bezahlen zu müssen, noch Geld obendrauf gezahlt. Im letzten Jahr gab es mehr als 500 Stunden, in denen Strom ganz ohne Entgelt oder zusätzlich mit einem Geldgeschenk geliefert wurde; eine Vernichtung von teuer eingespeistem Strom.

Um Überlastungen des Stromnetzes zu vermeiden, werden immer häufiger Wind- und Solarstromanlagen abgeschaltet. Die Betreiber stört das wenig: Sie erhalten dafür nach dem EEG eine Ausfallentschädigung von 90 Prozent der möglichen Einspeisevergütung für den lieferbaren, aber nicht benötigten Strom. Nach Daten der Bundesnetzagentur wurden 2019 mehr als 700 Millionen Euro Entschädigung gezahlt – für rund 6,5 Milliarden kWh Strom, der nicht gebraucht und nicht geliefert wurde. Neuere Daten sind leider nicht abrufbar (warum wohl?); die Kosten dürften heute jedoch wesentlich höher liegen.

Wasserstoff als Energiespeicher ist unbezahlbar

Die Vorhaltung von Strom in Speichern ist teuer und mit hohen Verlusten verbunden. Speichern in Batterien und Pumpspeicherwerken kostet rund 20 Prozent der Energie, Druckluftspeicher sind mit etwa 30 Prozent noch verlustreicher. Alle Speicher zusammen haben in Deutschland eine lächerlich geringe Kapazität: Bei voller Ladung könnten sie noch nicht einmal zwei Stunden (!) die gesamte Stromversorgung übernehmen. Wasserstoff soll daher den  „grünen“ Strom in großen Mengen für die Stromversorgung und für das Heizen speichern. Dafür müssen große Energieverluste in Kauf genommen werden.

Die Elektrolyse benötigt bereits 20 bis 30 Prozent des Wind- oder Solarstroms. Transport und Speicherung sind dreimal teurer als für Erdgas – weil das Wasserstoffvolumen für die gleiche Energiemenge dreimal größer ist. Die Wiederverstromung in Gaskraftwerken schluckt weitere Energie. Die gesamten Energieverluste einschließlich der Wiederverstromung liegen bei 80 bis 90 Prozent, als Heizgas bei (geschätzt) mindestens 50 Prozent. „Grüner“ Wasserstoff ist daher kein Energieträger der Zukunft, sondern er vernichtet die meiste Energie, bevor sie den Endverbraucher erreicht. Damit steigen die Energiekosten endgültig in nicht mehr bezahlbare Höhen.

Subventionen beenden!

Fassen wir zusammen: „Grüne“ Energie hat durch Umwandlungen und lange Wege zum Verbraucher viel größere Verluste als die Energie aus Kohle, Erdgas, Erdöl und Kernbrennstoff. Die Verluste auf dem Weg zum Verbraucher werden mit jeder weiteren Wind-, Solar- oder Biogasanlage größer. Damit steigt der Strompreis weiter und die Versorgungssicherheit sinkt.

Je länger mit der Umkehr zu einer realistischen Energiepolitik gewartet wird, umso teurer wird sie. In den USA hat man das erkannt; Subventionen für „grüne“ Energien werden dort konsequent gestrichen. In Deutschland mit seiner zunehmend planwirtschaftlicheren Energiepolitik sollen diese Staatszuwendungen weiterhin fließen – und nun auch noch  aus Krediten bezahlt werden. Es stellt sich die entscheidende Frage: Welcher Politiker und welche Partei hat das Rückgrat, diesen gigantischen Unsinn endlich zu stoppen?

8 Kommentare

  1. Energie…! Pfui !!CO“ !!! Wer das verbraucht muss sich von Grüner Abgebrochener Seite den Na.._Spruch gefallen lassen !Dazu das er ARBEITEN will ! Das ist gegen „WORK vor allem Life Balance“ die DAS GRÜNER DINGS INS nazihafte hebt ! Das auf der Straße kleben, Demonstrieren, Party machen, alles nur nicht für Steuern arbeiten Oooh das ist Rächts ! Aber alle die das SO leben sind Steuerparasiten um zu Leben. VERACHTUNG für diese faule „Lebens_Form“! Die sich Sozialisten nennen ohne zuzugeben wir sind lieber Faul !! Alle die arbeiten und dadurch Besitz erwerben sind grünsozen Neid gewähr. Ausbürgern alle die sich in Faulheit wiegen !! Auch schutzsucher die das sich zu eigen machen.

  2. @Nach teurer Vergütung werden die Kosten so weiter in die Höhe getrieben.
    das ist der Zweck der Übung – Verarmung und Verelendung – der Rest ist nur Propaganda für die Gläubigen!
    Aber die Freunde des betreuten Denkens landen gerne in der Gosse – Hauptsache : Haltung und Meinung !“

  3. tja früher gabs nur am 1. April einen faden Scherz, heute im real existierenden links-grünen Ökoterrorismus haben wir jeden Tag April Scherze der übelsten Art und sollen dazu auch noch dumm grinsen. Das was diese Globalisten Marionetten uns da für diese miese Agenda 2030 auftischen ist absoluter Schwachsinn, doch der Masse der Volksgenossen scheint das alles völlig wurscht zu sein. Im obigen Artikel wird ja beschrieben was für einen Unsinn diese Psychopathen in Sachen Energie betreiben, doch es juckt so gut wie niemand, bis es eben mal wieder doppelwumms macht. Darum gilt je schneller um so besser, vorher wollen die es einfach nicht wahr haben…

  4. Es wird der Tag kommen, an dem „Grüne“ einen ählichen Leumund haben werden wie „NSDAP“.
    Dann wird sich kaum noch Jemand finden, der bei Denen mitgemacht hat.
    Kennt man schon, das ist Deutschland.
    Eben noch allesamt stramm auf Linie, kurz darauf das Parteibuch zerissen und Persil gefressen.

  5. Bitte googeln „Michael Liebreich Patrick Graichen“ Er hat viele coole Videos bei Youtube.
    M.L. ist der Lehrmeister von Patrick Graichen.
    Das Eigenartige ist, dass er mittlerweile von der Fahne gegangen ist. Er lästert ganz gewaltig.

    Resultat: Aus privatem Vermögen und Steuergeld hat Uschis “ Green Deal“ Milliarden in die Finanzbranche geschwemmt. Was noch übrig ist wird nun vom FRITZ in die Rüstung geleitet. Dann beginnt die Verelendung.

    Der Wasserstoffwahn wird damit enden, dass Soros & Co. gegen Wasserstoff spekulieren und auch am Zusammenbruch verdienen. In Bananenrepubliken würden auch Politiker mitspekulieren. Aber in der EU herrscht ja Anstand.
    Wenn Putin klug ist, wird er Soros ausspähen und mitspekulieren.

  6. FRAGEN ÜBER FRAGEN

    Sollen sich die schämen
    die sich nicht bequemen,
    die meiden das Denken
    sind leicht zu lenken,
    lassen sich berauben
    in dem festen Glauben,
    dass Wahrheiten sind,
    wovon selbst ein Kind,
    welches rechnen kann,
    erkennt leicht den Wahn?
    Stellt einfach die Frage,
    dass man ihm sage,
    warum ist ein Rechter,
    der meint zwei Geschlechter
    sind völlig genug,
    und was soll der Betrug
    mit dem CO2,
    wär‘ nicht vorbei
    schon längst alles Leben,
    hat es doch gegeben
    vor Jahrmillionen
    Konzentrationen
    viel höher als heute?
    Sind des Wahnsinns Beute,
    die injizieren,
    woran kann krepieren
    man oder krank werden,
    gibt es denn auf Erden
    nicht genug, die leiden?
    Sollten, die entscheiden,
    einen Krieg zu führen,
    ihre Machtallüren
    dadurch vollstrecken,
    wenn sie selber verrecken?
    Sollen wir vergessen
    jene, die besessen
    ihre Heimat zerstören,
    weil sie darauf schwören,
    sich herumzusühlen
    in dumpfen Gefühlen?
    Ist der nicht ein Schwein,
    der Moral hat zum Schein?
    Was mich sehr wundert,
    warum achtzig von hundert
    lassen sich plagen
    ohne zu fragen.

  7. Wer sich für Klimafragen wirklich interessiert, sollte sich z.B. mal das Gespräch zwischen Marc Friederich und Prof. Gantefoer ansehen bzw. anhören:

    Generell zutreffend:
    Egal, was zum Thema Klima zu sagen ist oder noch zu sagen wäre:
    Allein schon die Prämise, dass Deutschland die Welt quasi im Alleingang retten könnte (andere Nationen sehen die Lage durchaus entspannter und nicht in selbstmörderischer Ideologie!), ist an Dummheit und Absurdität ohnehin nicht mehr zu übertreffen!

  8. Der Mensch vervielfältigte seine Kraft in dem Maße, wie Kultur sich entwickelte. Ochse, Pferd, Dampfkraft, Elektrizität, Atomkraft.
    Von da an ging’s wieder abwärts, Sonnenschein und frische Brise.
    Fehlt noch Esel und auf dem Feld hacken mit Muskelkraft. Vorbild Ländereien um Bagdad herum. Das gilt aber nur dort, wo grün Bewegte alle anderen terrorisieren und hirnwaschen können.