
In seinem im Metapol-Verlag erschienen Buch “Die Höllenfahrt der Republik” seziert der Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens außerordentlich sprachmächtig die in der Bundesrepublik Deutschland voranschreitende Fäulnis des politischen Systems, das ihm dem Tode geweiht scheint.
Das handwerklich hervorragend gestalteten Buch fordert bereits beim Durchblättern zum sofortigen Lektürebeginn auf und führt den Leser durch 80 Jahre Geschichte voller Irrungen und Fehlentscheidungen. Der 8. Mai 1945 ist dabei als Stunde Null zu sehen. Das sinkende Schiff auf dem Cover, das an den Untergang der Titanic erinnert, ist eine Metapher für das Navigieren der Republik in schweren Fahrwassern. Der Titel ist eine Anlehnung an Worte des Publizisten Hans-Dieter Sander, dem Verfasser des Buchs „Nationaler Imperativ“, der schon vor langer Zeit den abschüssigen Weg des deutschen US-Vasallen eben als “Höllenfahrt” bezeichnet hatte.
Die von Clemens vorgelegten Aufsätze wurden über mehrere Jahrzehnte geschrieben und dokumentieren die Entwicklungen fortschreitender Zersetzung. Sie sind nicht chronologisch, sondern thematisch geordnet. Unmittelbar nach Gründung der CDU und mit der Durchsetzung der politischen Führungsrolle von Konrad Adenauer in der Partei war der Weg vorgegeben, der sich in einer Politik der Abkehr von der Deutschen Einheit und im Setzen falscher Prioritäten manifestierte. Mit dem Aufbau des zerstörten Landes wurde auf einen rein wirtschaftspolitischen Kurs gesetzt, den Clemens als durchaus gelungen ansieht, da er zu einer Steigerung von Wohlstand im Volk führte; die CDU konnte sich deshalb in den folgenden Wahlen behaupten. Der Preis dafür war jedoch der Verlust nationaler Identität. Clemens erklärt, maßgebend für das „Wirtschaftswunder“ sei gewesen, dass auch die Alliierten “dessen Mehrwert erkannt haben“ und deshalb den Marshallplan auf den Weg brachten. Dies ist allerdings eine völlige Fehldeutung! Sind dem Autor wirklich die Eigeninteressen die vermeintlichen Wohltäter so wenig bekannt?
Außenpolitische Unbeweglichkeit
Fragen der Souveränität Deutschlands wurden damals zurückgestellt, stattdessen setzte Kanzler Adenauer auf konsequente Westbindung. Dieser wichtige Punkt wird im Buch nicht zu Ende gedacht. Warum war das so? War sie Strategie oder Taktik? Dass der brutale Einmarsch der Roten Armee mit all seinen Gräueltaten Adenauer mit seiner antikommunistischen Motivation allzu bereitwillig in die Arme des Westens hat treiben lassen und er damit den völligen, einseitigen und sklavisch-unterwürfigen Ausverkauf gesamtdeutscher Interessen betrieb, wird vom Autor an keiner Stelle so analysiert. Doch im Weiteren bleibt Clemens dann korrekt: Vorhandene Bestrebungen zu einer Politik des Erreichens der Wiedervereinigung wurden behindert, deren Befürworter wurden ausgegrenzt und kaltgestellt. Die 1952 vorgelegte „Stalin-Note“, die ein souveränes neutrales wiedervereinigtes Deutschland vorschlug, wurde von Adenauer brüsk zurückgewiesen. Dies führte Deutschland allerdings außenpolitisch in die Unbeweglichkeit, machte eine Politik der nationalen Interessen unmöglich und führte in den 1980er Jahren gar zu einer Quasi-Anerkennung der DDR, die mit Milliarden von DM-Zuwendungen künstlich am Leben gehalten wurde.
Mit den Ereignissen 1989/90, die zu Anfang die Möglichkeit eines Ausstiegs aus der Sackgasse zu eröffnen schien, setzte sich aber die weitere Absetzung von einer Politik zu mehr nationaler Identität verstärkt fort. Mit der Förderung eines deutschlandfeindlichen Zeitgeistes richtete man nun alles auf die Vereinheitlichung Europas aus. Im Prinzip wurde dadurch das Vasallentum der Deutschen mit Brüssel erweitert. Eigene Standpunkte zu geopolitischen Veränderungen waren nicht vorhanden. Bereits zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985 deutete der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker den Tag der Deutschen Kapitulation vorbehaltlos zum „Tag der Befreiung“ um. Dies war rückschauend betrachtet ein weiterer Meilenstein deutscher Geschichte, der der fehlenden nationalen Identität eine reine „Schuldidentität“ verordnete, der alle folgenden Entscheidungen unterzuordnen sind – so etwa die Politik der grenzenlosen Zuwanderung, das fehlende Wehrbewusstsein, die gesellschaftliche Stellung der Soldaten und umfassende Kollektivschuld für alle Missstände der Welt.
Das Fremde über dem Eigenen
Und für all diejenigen, die dazu eine andere Sichtweise haben, wurde der Ausschluss aus Debatten organisiert. Neue Straftatbestände machten vielfältige strafrechtliche Verfolgung möglich, was Clemens in seinem Buch – völlig zurecht – als Gesinnungsjustiz bezeichnet. Mit der Installierung dieser Verfolgung auf allen Ebenen der Rechtsprechung war deren Durchsetzung garantiert. So wird heute bis hinauf zum Bundesverfassungsgericht heute die Verwendung des Begriffs “ethnischer Volksbegriff” als „rechtsextrem“ angesehen. Gemäß einer Opferpyramide wird in allen gesellschaftlichen Angelegenheiten heute das Fremde ganz oben verortet, während das Heimische, das Deutsche dagegen ganz unten rangiert. Inzwischen hat dies für alle Lebensbereiche zu gelten.
Clemens zeigt auf, wie sehr bei der Behandlung der Menschenrechte eine doppelte Moral vorherrscht, was sich vor allem in der juristischen Auslegung des Grundgesetzes zeige: So sollen diese dort verbrieften universalen Rechte eigentlich allen Menschen zustehen und unverletzlich sein, doch in der Corona-Politik der Regierung Merkel zeigte sich jedoch, dass man weder auf Menschenrechte noch Menschenwürde große Stücke hielt. Interessant dabei ist, dass Clemens einerseits den Habermas’schen Verfassungspatriotismus kritisiert, sich dann aber über die Infragestellung und staatliche Nichteinhalten der festgeschriebenen Grundrechte wundert. In einem Youtube-Podcast sagte er dazu: „Mein Standpunkt hat sich dazu seit Corona verändert“. Kein Wort übrigens dazu, dass das Grundgesetz ein Produkt von alliierten Gnaden war und bis heute ist; in seinem Buch formuliert er zu diesem Punkt „10 Thesen zur Freiheit“ – wobei nicht deutlich wird, ob und inwieweit er diese als Gegenentwurf eines mangelhaften Grundgesetzes versteht.
Grundlegende Neubestimmung gefordert
Besondere Erwähnung verdienen auch Clemens‘ Berichte aus eigenem Erleben, in denen er die geschilderten Entwicklungen deutscher Geschichte plastisch macht. Das waren vor allem die Jahre der Wiedervereinigung und Mauerfall, oder die Besuche des „Wave-Gotik-Treffen“ (WGT) mit seinen Darbietungen zu deutscher Kultur. Clemens zeigt hier Lichtblicke, die zumindest für eine kurze Zeit eine Befreiung von der alltäglichem Multikult-Berieselung möglich machen. Sein Buch schließt Clemens ab mit der Aufzeichnung von Parallelen zur Reformation und zu Luther: „Der Reformator hat seine Thesen entwickelt, weil es ein Unbehagen an den herrschenden Verhältnissen gab. Der Unterschied zu heute ist darin zu sehen, dass es damals ein Bewusstsein zur Fremdherrschaft gab.“ Man wollte nicht von Rom und der katholischen Kirche regiert werden. Ein solches Bewusstsein fehlt heute umfassend – „was heißt, ein Volksbewusstsein muss erst geschaffen werden“.
Am Schluss fordert Clemens eine grundlegende Neubestimmung, wie sie 1990 ausgeblieben ist: „Mit jedem Tag, der abläuft, wird sie überfällig.“ Das jedoch kann nur mit mehr Wir-Gefühl geschehen; mit lediglich kosmetischen Eingriffen wird es nicht getan sein.
“Die Höllenfahrt der Republik” von Björn Clemens kann hier bestellt werden.
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13 Antworten
Das Ende der DDR hatte was mit dem ökonomischen Absturz der Sowjetunion, einem gemäßigten Gorbatschow und dem Rüstungswettlauf mit den USA zu tun.
Meine Anmerkung zu D und EU: Die schweren systematischen bürgerfeindlichen Problemfelder in den Regierungen in Brüssel, Berlin und allen Landesparlamenten Deutschlands haben ein alarmierendes Ausmaß erreicht. Diese sind sind so schlimm und so tief verwurzelt , dass weder schnelle Lösungen noch oberflächliche Reformen ausreichen. Wir stehen nicht einfach vor Ineffizienz, Inkompetenz oder politischer Dysfunktionalität, sondern zusätzlich vor einer massiven Störung des Systems selbst. Ein Netzwerk aus Selbsterhaltung, Täuschung und Machtmissbrauch konnte sich innerhalb eben jener Institutionen ausbreiten, die eigentlich die Bürger vor einem Machtmissbrauch durch die Regierungen schützen sollten. Jahrzehntelang wurde den Deutschen und Europäern gesagt, sie sollten „dem Prozess vertrauen“. Doch was geschieht, wenn der Prozess selbst als Waffe eingesetzt wird? Was geschieht, wenn diejenigen, die vereidigt wurden, das Gesetz zu wahren, es beugen, um ihre eigenen Interessen zu bedienen? Wir leben in diesem Moment.
Ministerien, Geheimdienste und die etablierten Bürokraten haben meines Erachtens nicht nur ihre Pflicht vernachlässigt, sondern ihre Macht gegen das Volk gerichtet, dem sie eigentlich dienen sollen. Die Verantwortlichen entziehen sich weiterhin der Rechenschaftspflicht und verstecken sich hinter den Mauern des Rechtsprivilegs und dem Vorwand eines ordnungsgemäßen Verfahrens.Sie manipulieren Verfahren, die Fairness und Gerechtigkeit gewährleisten sollten, und missbrauchen sie zur Verzögerung, Verschleierung und zum Schutz der Schuldigen. Sie hoffen, dass die Zeit ihre Verbrechen begräbt, das öffentliche Gedächtnis verblasst und die Müdigkeit den Ruf nach der Wahrheit zum Schweigen bringt.
Doch die Geschichte lehrt uns die Gefahr der Selbstzufriedenheit. Keine Demokratie kann überleben, wenn Problemfelder ( u.a. Korruption ) an der Spitze sich verfestigen und dauerhaft werden. Ungebremst breitet sich der Verfall aus, bis das Fundament gänzlich zusammenbricht: Das Fundament der EU und das Fundament Deutschlands sind meiner Meinung nach deshalb in Gefahr. Diese Gefahren müssen gebannt werden. Vielleicht ist es aber schon zu spät
Wer Deutschland retten wird liegt auf der Hand: Wir Bürger! Indem wir uns nicht ständig VERWÄHLEN!!! Die Ampelparteien haben in 3 bis 5 Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass der KUBA — Sozialismus nicht funktioniert. Der CDU Parteivorsitzende denkt nur an sich als Kanzler und ist beweglich wie eine Windfahne. Damit trifft der Parteiname AfD (Alternative für Deutschland) ins sprichwörtliche Schwarze. Zum Wohle von Bürger und Land wählen ALLE ??? die AfD.
Als Trump das erste Mal von ‚fake news‘ sprach, heulte die versammelte West-Journaille auf. Trump wusste damals schon präzis, wovon er sprach, während der MS nach wie vor grosse Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung besass. Diese Zeiten sind nun aber vorbei. Endlich…..Der Deep State wird genannt! Es wird aber noch nicht erkannt, dass der Deep State längst das Ruder in der Hand hält. Wer die diversen Reden von Trump (seit 2016), Kennedy und Musk kennt, weiss, dass es das erklärte Ziel dieser Gruppe mit ihrem Unterbau ist, dem jahrzehntelangen, üblen Treiben des Deep State endlich ein Ende zu bereiten.
Schon seit 2014 hat Kiew die von Russen bewohnten Teile der Ukraine Donbass mit Bomben bekämpft . Von 2014 bis 2022 ca. 14 000 tote Russen, die doch Ukr Bürger waren. Auch mit Raketen in Ru besetzt Städte verschickte Tretminen durch Kiew gehört dazu .Klein, schnell zu übersehen, haben sie zu Verletzungen und tot von Zivilisten geführt.
„Der 8. Mai 1945 ist dabei als Stunde Null zu sehen.“
Jede Zeitmessung beginnt mit der ersten Sekunde der ersten Stunde.
Daraus folgt: Eine „Stunde Null“ gibt es nicht und hat es nie gegeben.
Falsche Begriffe erzeugen falsche Gedankenbilder und führen beim Denken in die Irre, denn aus falscher Prämisse kann kein richtiger Schluß gezogen werden.
Jetzt lesen Sie das bitte nochmal!
Ausgerechnet in der grünen Hochburg BW wird die AfD Anfang März die Grünen überholen. Alice Weidel sollte mit Darwin Dante (Pseudonym) zusammenarbeiten.
Bitte klicke auf „Lebensreformer“.
@stattdessen setzte Kanzler Adenauer auf konsequente Westbindung. Dieser wichtige Punkt wird im Buch nicht zu Ende gedacht. Warum war das so?
Directive JCS 1067/6
Adressat der Direktive war der Commander-in-Chief der US-Streitkräfte als Militärgouverneur über die US-Besatzungszone, zunächst also Dwight D. Eisenhower, ab Oktober 1945 Joseph T. McNarney, ab März 1947 Lucius D. Clay.
„Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen.
Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda in the Next War, Vorwort zur 2. Auflage 2001, ursprünglich 1938 erschienen.
Winston Churchill, Der Zweite Weltkrieg, Scherz, München 1960.
Winston Churchill in seinen „Erinnerungen“.
„Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.“
Die Bundesrepublik Deutschland sei »schon seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt völlig souverän gewesen«, so Schäuble am Wochenende beim Europäischen Bankenkongress in Frankfurt
Und das gilt auch für Adenauer – er hatte das nicht zu entscheiden – er war genauso ein Diener, wie es Habeck so stolz verkündete !
Das was wir seit der Scheineinheit 1990 haben sind die drei antideutschen Rachepläne Kalergis, van Hootons und Morgenthaus auf einem Schlage. Bis Mitte der 90er wurden Betriebe in Mitteldeutschland dichtgemacht und billig ins Ausland verschachert während die Erwerbslosenzahl mit der Armut stieg. Asylanten wurden hereingeholt quer durch die Republik obwohl genug Nichtbedürftige mit krimineller Energie darunter waren. Dies gab es unter dem Dicken der die Antichristdemokraten feilte was später die Ziehtochter richtig vollendete. Als 1998 Salat1 mit Schröder und Fischer stand da gab es Friedenspolitik mit Bomben auf den Kosovo. Ende 2001 gab es den Afghanistan-Einsatz gegen die Taliban der nur die Terrorgefahr bei uns erhöhte und selbstverständlich die Flüchtlingszahl. 2005 gab es Hartz4 was Lohndumping und den Niedriglohnsektor ermöglichte. Als Ende 2005 Frau Merkel das Zepter übernahm da wurden NATO-Einsätze beibehalten und das ALG2 weiter verschärft auf das alles bergabging. Nach der Fukushima-Katastrophe da hat die Kanzlerin der Schmerzen entschieden Kernkraft abzuschaffen was später die unrasierte Wassermelone auch ausführte. 2015 gab es die große Grenzöffnung mit unbegrenztem Nachzug bis jetzt. 2020 wurde das C19-Märchen gebilligt um so richtig Wirtschaft, Industrie und die Gesellschaft zu zerstören. Leider hält dies auch heutzutage Hand in Hand mit der Medienmafia an, wo aber besonders nach wie vor der Ureinwohner im Westen der Büßerrepublik tanzt. Ich wünsche jedem linksgewaschenen antideutschen Hetzer Neubürger als Nachbarn da schon bei Ruhestörung ein Ozean voller Tränen ausbricht. Möge auch das Lieblingskind Nr.1 das Auto einfach mal so geliehen werden ohne zurückgebracht zu werden. Es gibt genug Regenbogenfetzen um sich die Augen zu trocknen. mfg
@möller 30. Januar 2026 um 18:22 Uhr
„Nach der Fukushima-Katastrophe da hat die Kanzlerin der Schmerzen entschieden Kernkraft abzuschaffen was später die unrasierte Wassermelone auch ausführte“
Das ist nicht ganz richtig, denn viele westdeutsche Politiker haben selbst höchstpersönlich die Frau Bundeskanzlerin Merkel damals unter Druck gesetzt, damit der Atomausstieg noch viel früher durchgesetzt werden konnte. Vor allem die westdeutschen CSU-Politiker aus Bayern hatten damals im Jahre 2011 Frau Merkel massiv unter Druck gesetzt, damit der Atomausstieg viel schneller und früher durchgesetzt werden konnte. Und das gefiel der Frau Merkel
https://www.n-tv.de/politik/Merkel-lobt-CSU-Ausstiegsplan-article3389761.html
„2015 gab es die große Grenzöffnung mit unbegrenztem Nachzug bis jetzt. “
Haben Sie etwa vergessen, dass Merkel auch nach ihrer verfassungswidrigen Grenzöffnung 2015 trotzdem weiterhin noch bis zum letzten Tag ihrer Kanzlerschaft im Jahre 2021 große breite Untertstützung aus der eigenen Partei bekam, unter anderem auch von Söder ?
Ich bin kein Merkelfan, Merkel hat sehr großen Schaden angerichtet. Allerdings konnte sie es nur mit Unterstützung ihrer eigenen Parteikollegen (und auch dank der Unterstützung von SPD/Grünen), unter anderem auch mit Unterstützung der CSU-Partei aus Bayern durchziehen.
Ich erinnere außerdem noch daran, dass der deutsche Schäuble (CDU) kurz vor seinem Tod ein Buch geschrieben und veröffentlicht hat, in dem einige sehr interessante Details über die Grenzöffnung 2015 geschildert wurden und was sich damals in der CDU/CSU Partei abspielte. Zum Beispiel rief der
Ex-Ministerpräsident von Bayern Stoiber damals seine Parteikollegen von der CDU/CSU dazu auf Merkel zu stürzen. Keiner befolgte Stoibers Rat, keiner hatte den Mut Merkel zu stürzen. Seehofer und Söder stärkten Frau Merkel eher sogar den Rücken. Vor allem der Corona-Diktator Söder hat sich ja bekanntlich vor ein paar Jahren als einer der größten Merkelfans in der CSU-Partei geoutet.
Stimmt paar andere Kollegen gab es auch aber die Alte mit der Rautetaste hat es ausgeführt:-(
Der Artikel zeichnet ein düsteres Bild der Bundesrepublik und interpretiert politische Entwicklungen seit 1945 als fortschreitenden Verlust nationaler Identität und Souveränität. Diese Sichtweise greift reale gesellschaftliche Spannungen auf – etwa die Frage nach kultureller Orientierung, internationaler Abhängigkeit und politischer Repräsentation –, bleibt jedoch einseitig und historisch selektiv. Die dramatische Sprache („Höllenfahrt“, „Fäulnis“, „Vasallentum“) erzeugt emotionale Wucht, ersetzt aber keine differenzierte Analyse. Komplexe Entwicklungen werden auf moralische Fehlentscheidungen reduziert, während alternative Perspektiven kaum vorkommen.
Gleichzeitig berührt der Text ein echtes Bedürfnis vieler Menschen: das Gefühl, dass politische Entscheidungen zu weit weg vom Alltag getroffen werden und dass kulturelle Selbstverständlichkeiten brüchig geworden sind. Genau hier liegt der Kern der aktuellen politischen Verschiebungen. Was traditionelle Volksparteien – insbesondere die SPD – über Jahre verloren haben, ist das Vertrauen jener Milieus, die sich früher von ihnen vertreten fühlten. Diese Lücke wurde nicht durch bessere Programme gefüllt, sondern durch Parteien, die klarer, direkter und emotionaler kommunizieren und damit ein Gefühl von Zugehörigkeit und Kontrolle ansprechen.
Eine tragfähige Lösung liegt weder in nostalgischer Rückwärtsgewandtheit noch in radikaler Abgrenzung, sondern in einer Erneuerung von unten nach oben: starke Familien, lokale Gemeinschaften, eine lebendige Zivilgesellschaft und eine politische Kultur, die wieder zuhört, statt zu belehren. Nur wenn Menschen sich im Kleinen ernst genommen fühlen, entsteht im Großen Vertrauen – und damit die Grundlage für eine selbstbewusste, demokratische und stabile Gesellschaft.
Der Mann mit dem „Nationalen Imperativ“ heißt übrigens Hans-DIETRICH Sander ! Wer mehr zu diesem etwas in Vergessenheit geratenen Autor wissen möchte, der möge sich auf dem Kanal Schnellroda (YT) das Autorengespräch hierzu mit G.Kubitschek und Dr.Thor v.Waldstein ansehen bzw.anhören . Sehr empfehlenswert !
Mein Kommentar dazu sind diese drei Zeilen,
Die Mauern lieger nieder,die Hallen sind zerstört,
nur noch eine Säule zeugt von verschwundner Pracht,
doch die schon geborsten kann stürzen über Nacht.
Uhland Ballade-Des Sängers Fluch.
«Mr. Doppelmoral» Merz: Krankschreibungen kritisieren – während Beamte Rekordfehlzeiten haben und er die Wirtschaft «vor die Wand» fährt
Merz geißelt hohe Krankentage und telefonische Krankschreibung – doch seine Kritik wirkt doppelbödig: Rekordfehlzeiten in der Bundesverwaltung, Managementversagen in der Industrie und blockierte eigene Reformen zeigen die wahren Bremsen.
https://transition-news.org/mr-doppelmoral-merz-krankschreibungen-kritisieren-wahrend-beamte