Die Hysterie der Gleichmacherei: Wenn die Quote zur Staatsreligion wird

Die Hysterie der Gleichmacherei: Wenn die Quote zur Staatsreligion wird

Ein Land im Wahn der gequotelten Teilhabe: Es nervt (Symbolbild:Pixabay)

Frauenquote, Ostquote, Diversitäts-Check und die „Ehe für alle, die noch nicht weggelaufen sind“: Wir haben in Deutschland offensichtlich kein Problem mit der Gleichstellung, sondern ein Problem mit dem Zählen. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (oder geschlechtsneutral: Geschwisterlichkeit) waren die Ideale der Französischen Revolution. Heute sind sie eher die Hausaufgabenliste einer Schwarz-Roten-Regierung, die krampfhaft versucht, das Land so flachzubügeln, bis man darauf Schlittschuh laufen kann.

Medien und Politik flüstern uns täglich ein: Gleichheit ist das Allheilmittel. Warum also noch Wettbewerb? Machen wir es doch ganz demokratisch: Damit jeder der 84 Millionen Bürger einmal die Geschicke des Landes lenken darf, bekommt jeder das Amt des Bundeskanzlers für exakt 38 Sekunden. In dieser Zeit kann man zwar keine Steuerreform verabschieden, aber immerhin ein Selfie im Kanzleramt machen und eine kryptische Botschaft auf dem COREU-Netzwerk absetzen. Ich wette, die Regierungsbilanz wäre am Ende des Tages auch nicht schlechter als das, was uns die aktuelle Führung unter Fritze Merz oder seinen Vorgängern so präsentiert. Hauptsache, der Scheitel sitzt und die Quote stimmt.

Der „Equal Pay Day“ und die Mathematik des Schreckens

Der 27. Februar war der Tag der roten Handtaschen: Der “Equal Pay Day” mahnt uns, dass Frauen angeblich immer noch 16 Prozent weniger verdienen. Rechnet man jedoch die Teilzeit, die Berufswahl und die Tatsache heraus, dass Männer statistisch gesehen seltener wegen einer hartnäckigen Männergrippe drei Wochen ausfallen, bleiben noch etwa 6 Prozent übrig. Natürlich sind auch diese 6 Prozent ein Skandal! Aber mal ehrlich: Es gibt auch Männer, die weniger verdienen als ihre Kollegen, weil sie beim Gehaltsgespräch weniger aggressiv auf den Tisch gehauen haben oder schlichtweg sympathischer sind. Aber „Sympathie-Quote“ klingt halt nicht so gut im Parteiprogramm.

Bis 1977 durfte der Ehemann noch den Job seiner Frau kündigen. Heute würde die Ehefrau ihrem Mann eher kündigen, wenn er vergisst, die Hafermilch zu kaufen. Wir sind also auf einem guten Weg. Doch statt auf die Zeit zu vertrauen, regieren wir mit der Peitsche der Quote. Das Ergebnis: Nicht mehr der Beste bekommt den Job, sondern derjenige, der das richtige Häkchen im Diversitäts-Formular setzt.

Vom Patriarchat zur Pinkelpause

Leichter war die Frauenquote noch nie erreichbar, seit man sein Geschlecht einmal im Jahr ändern kann. Und was ist mit der Toiletten-Frage? Seit das Selbstbestimmungsgesetz in Kraft ist, ist die Welt ein Abenteuerspielplatz. Das dritte Geschlecht genießt die ultimative Freiheit: Die Wahl zwischen der Herrentoilette mit Stehpinkelgarantie und der Kabine mit Damenbinde. Ein kleiner Selbstversuch: Ich habe mir die Freiheit neulich genommen, als die Herrentoilette im Rathaus wegen „Sanierung des maskulinen Raums“ gesperrt war. Das Erlebnis war ernüchternd. Niemand hat sich aufgeregt oder dumm geguckt.

Zu Hause teilen wir uns ja auch eine Schüssel. Aber unsere deutsche Ingenieurskunst arbeitet sicher schon am „P-Universal-Adapter 2.0“, damit auch Frauen endlich im Stehen markieren können. Gleichheit ist erst dann erreicht, wenn wir alle gemeinsam am Pissoir um die Wette pinkeln können. Schöner kann Fortschritt nicht sein.

Die neue Geografie der Quoten

Es gibt Politiker, die ernsthaft eine Ost-Quote fordern, damit der Ossi endlich die demokratischen Winkelzüge kapiert. Warum eigentlich nicht auch eine Schwaben-Quote für Berlin? “Schaffe, schaffe, Häusle baue” passt prima zur Lösung des Wohnraumproblems und ist allemal besser als irgendwelche Mietendeckel. Oder man denke an ein Preußen-Kontingent für Bayern? Da wäre aber was los, verdammter Saupreiß! Wir zementieren die Mauer in den Köpfen genau in dem Moment, in dem wir sie einfach weglächeln sollten.

Wer ist heute überhaupt noch „Ossi“ oder „Wessi“? Mein Vater ist ein Hanysy, er stammt aus Oberschlesien, meine Mutter eine Hamburger Deern. Ich bin im Osten geboren, wohne seit 35 Jahren zufrieden in der rheinländischen Diaspora. Meine Kinder haben hier ihre bessere Hälfte kennengelernt. Ein Schatzi kommt aus Polen. Meine Enkel essen bayerische Brezeln und Nürnberger Rostbratwürstchen mit sächsischem Bautzner-Senf. Diese Klassifizierung dient doch nur jenen, die die Gesellschaft spalten wollen, um in der Lücke ihre eigenen Wählerstimmen zu finden.

Alles Gesetz, basta!

Die Ehe für alle ist seit „Mutti“ Gesetz, basta! Merkel ist längst im politischen Ruhestand, aber ihr Geist der „behutsamen Verwaltung des Wahnsinns“ weht immer noch durch die Gänge. Wir verwalten uns zu Tode – doch immerhin sind wir dabei alle absolut gleich unglücklich. An den Diskussionen über die neuesten Gender-Sternchen-Erlasse beteilige ich mich nicht mehr. Sie sind genauso überflüssig wie Vogelfutter für Kuckucksuhren.

Ich überlasse das den Talkshows und der selbsternannten woken Elite, die dafür noch Zeit hat, sich über Pronomen und Sternchen zu streiten. Der Rest des Landes versucht gerade, die Senkung der Tankkosten um siebzehn Cent zu verstehen.

9 Kommentare

  1. Tango Bekloppti – aber ihr habt die Arschlöcher ja gewählt damit die unfähigsten der unfähigen noch etwas bekommen ohne zu arbeiten , aber unser Land durch ihre Dummheit und Faulheit zu ruinieren
    Ein dummes Volk bekommt was es gewollt hat

  2. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !
    ZUM GEBURTSTAG VON FRAU
    DR. ALICE WEIDEL

    WÜNSCHE IHNEN NEBST FAMILIE
    WEITERHIN BESTE GESUNDHEIT
    UND BLEIBEN SIE SO WIE SIE SIND

    Fiete aus dem hohen Norden

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  3. Wer wissen will, wie weit Gleichheit gehen kann, dem empfehle ich die Kurzgeschichte „Harrison Bergeron“ von Kurt Vonnegut, verfilmt als 2081.

    Da werden Menschen, die z.Bsp. zu gut aussehen, gezwungen, Masken zu tragen und diejenigen, deren IQ höher als der Durschnitt ist, bekommen regelmäßig schrille hohe Töne ins Ohr geblasen, damit ihr Denkvermögen unterbrochen und eingeschränkt wird.

  4. https://youtu.be/rQOOpJVz9YI

    Geld verstehen – Freiheit bewahren

    „Diese 5 Überweisungen können dein Konto SOFORT sperren❗️

    Eine einzige Überweisung kann reichen – und dein Konto ist plötzlich gesperrt.
    Ohne Vorwarnung. Ohne Zugriff. Und du stehst da, als wäre dein eigenes Geld nicht mehr deins.
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    Die EU hat es mit dem Generalverdächtigungsgesetz „Geldwäschegesetzt“ möglich gemacht,
    das Geldinstitute zum Denunziantentum verkommen, zur Meldung an eine Zentralstelle
    in Frankfurt bei geringsten alltäglichen Gelddingen verpflichtet geworden sind.

    Wo blieb zu dem Thema eigentlich der Aufschrei der AfD?
    Habe nichts gehört, gelesen !

    Wird der Zahlungsverkehr überwacht, begrenzt stirbt die Freizügigkeit und die Demokratie.
    Die Heinis wollen schnellstens den Digital-Euro einführen !

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Geldwaesche-bekaempfen/anti-geldwaeschebehoerde-amla-in-frankfurt.html

    „Anti-Geldwäschebehörde AMLA nimmt ihre Arbeit auf
    Bei der Bewerbung um den Standort der neuen EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche (AMLA) hatte Deutschland im Februar 2024 den Zuschlag bekommen. Die AMLA ist nun in Frankfurt am Main angesiedelt und hat am 1. Juli 2025 ihre Tätigkeit aufgenommen.“

    https://www.amla.europa.eu/contact-us_en?prefLang=de&etrans=de

    Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung
    MesseTurm | Friedrich-Ebert-Anlage 49 | 60308 Frankfurt am Main | Deutschland

    Es gibt kein Impressum mit Angabe von Telefon-Nr., E-Mail-Adresse u.a., was schon
    einiges über diese Behörde aussagt !

    Es sind nicht die großen Kapitalisten, die sich auf dem Schirm dieser Behörde befinden können.
    Normalos gehören auch zum Überwachungsprogramm !
    Das schlimme dabei ist, das die Beweislast, woher du dein Geld bekommen hast (u.a. das wenige ersparte Bargeld unter dem Kopfkissen, Matratze) bei dir liegt.
    Hier wird ein elementarer Rechtsgrundsatz verletzt !
    Auch soll es keine Begründungen der Überwachung, ob du mit deinem Konto und dem Zahlungsverkehr überwacht wirst, weder von dieser Behörde, noch von deinem Geldinstitut geben !

    Hätten wir ein funktionierendes BVerfG, wäre diese Behörde und diese Überwachung wahrscheinlich längst Geschichte !

    1. @Normalos gehören auch zum Überwachungsprogramm !
      Falsch !
      Nur Normalos sind in der Überwachung.
      Das Denken und die Maßstäbe des Regimes können sie am handeln sehen – so wie es schon in der Bibel steht : an ihren taten sollt ihr sie erkennen.
      Bei einer Verkäuferin mit einem gefundenen 20Cent-Pfandbon wird die „ganze härte des Rechtsstaates“ aufgefahren – Justiz und Mediene – aber bei großverbrechen mit Milliardenschäden – Cum-Cum, Cum-EX, Wirecard oder der ehrwürdige Dotcom-Betrug 2000 und die die ab 2003 geplante und vorbereitete Finanzkrise 2007 werden nicht verfolgt. Von den Corona-Verbrechen und Massenmorden mit der Gen-Therapie ganz abgesehen – auch dort zeigt das muster des Schweigens, das sie wissen, was sie getan haben !
      Im Gegenteil, jegliche Verfolgung wird aus der Politik abgewürgt – und die Staatsmedien schweigen !

  5. Wie immer ein sehr treffender Artikel ,der einen auch mal schmunzeln und lachen lässt.
    Weil die Absurdität vieler Regelungen & Gesetze in Bezug zu dem normalen Menschenverstand gesetzt wird.
    Ich sage immer in den 1980er oder 1990er Jahren hätte man Comedyshows über diese Irren und absurden Regelungen machen können & die Leute hätten sich totgelacht über diese Irren Sachen…….nur ist es heute leider Realität……obwohl es großteils eben nicht real ist …..52 oder was weiß Ich wieviel Gesclechter zum Beispiel….hat mit realer Biologie rein gar nichts mehr zu tun ….usw. usw.

  6. @Wenn die Quote zur Staatsreligion wird
    ist ja nicht überall – bei der Drecksarbeit dürfen die Männer alleine – Quote gibt es nur da, wo sie abkassieren können !