Die Invasion der Migrations-Hornissen: Warum das asiatische Insekt eigentlich eine Fachkraft ist

Die Invasion der Migrations-Hornissen: Warum das asiatische Insekt eigentlich eine Fachkraft ist

Asiatische Hornisse: Bereicherung trotz hoher Stich-Inzidenz (Foto:ScreenshotYoutube)

Deutschland erlebt derzeit eine hitzige Debatte über Zuwanderung – doch während wir uns über Obergrenzen und Bezahlkarten streiten, vollzieht sich am Himmel eine Integration, die weitaus „stichhaltiger“ ist. Die Vespa velutina, im Volksmund auch als Asiatische Hornisse bekannt, ist da. Und sie ist gekommen, um zu bleiben.
Ein Hoch für entomologische Willkommenskultur! Die schwarz-rote „Summ-Strategie“ geht auf und die Bundesregierung unter der bewährten schwarz-roten Führung – man gönnt sich ja sonst keinen Stillstand – reagiert auf die neuen Mitbürger mit der gewohnten Souveränität: Beobachten, Abwarten und bloß niemanden stigmatisieren.

Während Kritiker behaupten, die Hornisse würde heimische Honigbienen „brutal dezimieren“, spricht das Bundesumweltministerium lieber von einer „bereichernden Diversifizierung des hiesigen Insektenbestandes“. Dass die Hornissen vor den Bienenstöcken patrouillieren, wird intern als modernes „Streetwork“ und Integrationsmaßnahme gewertet. Ein Abschiebe-Stopp für invasive Arten ist quasi in Arbeit – schließlich kann man Insekten nicht einfach in ein Flugzeug setzen, ohne deren individuelle Flugrechte zu verletzen. Doch Vorsicht: Wer jetzt zur Klatsche greift oder gar Nester meldet, begibt sich auf dünnes Eis. In Expertenkreisen ist man sich einig: Der Kampf gegen die Asiatische Hornisse ist oft nur ein Deckmantel für tiefsitzende Entomophobie mit völkischem Beigeschmack.

Wer den Kescher schwingt, fischt am rechten Rand

Heimatschutz im Garten? Wer die Ansiedlung der Hornisse verhindern will, stellt die „biologische Reinheit“ des deutschen Gartens über das Recht auf freie Habitatwahl.
Selektive Ausgrenzung? Warum darf die deutsche Hornisse (Vespa crabro) bleiben, während die asiatische Schwester vertrieben wird? Das riecht verdächtig nach einer „Biene-Zuerst“-Politik. Wer also im Baumarkt nach Insektengift fragt, muss damit rechnen, vom Verfassungsnestschutz beobachtet zu werden. Ein Nest im Dachstuhl ist kein Grund zur Sorge, sondern eine Chance auf interkulturellen Austausch – auch wenn dieser Austausch gelegentlich mit Schwellungen und brennendem Schmerz einhergeht.

Die Politik der Koalition ist hierbei so klar wie eine trübe Honigschleuder: Sie setzt erstens auf Förderung statt Verbot; so werden bereits erste Pilotprojekte diskutiert, bei denen Imker ihre Bienenstöcke „hornissengerecht“ umbauen müssen. Zweitens auf Sprachkurse: Man hofft, dass die Neuankömmlinge durch das Summen im deutschen Wald die hiesigen Werte – wie das „Oktober-Summfest“ – irgendwann von selbst übernehmen.
Und drittens tritt eine Härtefallkommission auf den Plan: Jede Hornisse, die beim Naschen an einer Weintraube erwischt wird, hat Anspruch auf ein rechtssicheres Verfahren, bevor sie mit einer Klatsch-Zeitung verscheucht werden darf. Wir müssen endlich lernen, die Vespa velutina als das zu sehen, was sie ist: Eine hochmobile, leistungsorientierte Fachkraft im Bereich der biologischen Umgestaltung. Wer sie jagt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. In diesem Sinne: Toleranz ist, wenn es trotzdem sticht.

4 Kommentare

  1. Einen Korb voll einfangen,auf Grünrote Versammlungen zur Allgemeinen Bio_Bereicherung in freie Flugzonen raus lassen! Der „Erfolg“ wäre auf den „Backen“ zu erkennen,rot grüne Multi_Verfärbungen!! Das gejammer dann kann umgehend als rächtz begrenzt werden !! 🤔🤣🤣🤣

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  2. Eine Glosse, die in Deutschland, und NUR in Deutschland, durchaus Wirklichkeit werden kann! Den woken, links-grünen, politisch korrekten geistigen Tieffliegern, Berufsversagern und Studienabbrechern ist schließlich keine abgefahrene Ideologie zu dämlich, um sie nicht mit Hilfe sogenannter NGOs in Politik zum Schaden fast aller durchzusetzen.

  3. Garnicht so weit hergeholt. Welch Ungeziefer in Deutscheeland so alles unter Naturschutz steht.. Wühlmäuse, Stechmücken, Waschbären und Marder (Mörder natürlich auch). Da hilft nur Selbstschutz, unter dem Siegel der Verschwiegenheit!