Die Konsensfaschisten: Ruhe im Meinungspuff!

Der Lehrer und seine Schülerin – Foto: Imago

Was haben Juan Donoso Cortés, Ernst Jünger, Fjodor Michailowitsch Dostojewski, Jean Raspail, Arthur Schopenhauer und Michel Houellebecq gemeinsam? – Nancy Faeser, Ricarda Lang, Katrin Göring-Eckardt, Claudia Roth, Helge Lindh und die anderen Weiber mit und ohne männliche Genitalien in der Regierung können sie nicht leiden. Und wozu führt das? Wer die Erstgenannten zitiert und behauptet, sie hätten Bedenkenswertes geäußert, befindet sich außerhalb des „demokratischen Diskurses” in der „menschlichen Gesellschaft” der „die Menschen”. Wo käme die „menschliche Gesellschaft” auch hin, wenn einfach jeder mitreden dürfte? Freilich ist Zensur derartig undemokratisch, daß man sie öffentlich nicht gutheißen kann, selbst dann nicht, wenn man alle seine weltanschaulichen Gegner per Shadowban und Gemeinschaftsstandards, „Faktencheckerei” und Löschung, Buchmessenboykott und Unterdrückung der parlamentarischen Opposition am liebsten mundtot machen würde. Wie rettet man die Demokratie? Am besten dadurch, daß man allen übers Maul fährt, die behaupten, es gebe gar keine mehr.

Ungefähr so ist es in der „Süddeutschen Zeitung“ gelaufen, als es um die Frage ging, ob wirklich „Antisemit” und „Rechtsextremist” ist, wer kritisierte, daß ausgerechnet die Innenministerin Nancy Faeser, dieses strahlende Licht am Himmel von Rechtstaat, Demokratie und Freiheit, Gastbeiträge für eine Vereinigung schreibt, die vom Verfassungsschutz überwacht wird. Die Antwort: Ja. Wer die Innenministerin dafür kritisiert, hat als Demokrat nicht mehr ernstgenommen zu werden. Er soll gefälligst den Mund halten. Und wehe, er sagt noch einmal „Mitbürger” anstatt „Mitbürgerinundbürger“ oder – noch besser – „die Menschen in Deutschland”.

Ist Deutschland demokratisch?

Natürlich ist Deutschland demokratisch. Auch, wenn jetzt nur noch von der Bundesrepublik Deutschland die Rede ist, obwohl das „Wir“ schon einmal weiter gewesen ist und eine Republik hatte, die explizit „Deutsche Demokratische Republik“ hieß. Allein schon die Vielfalt der Differenzierungsmöglichkeiten beweist das. Wenn einer sagt, etwas sei gerecht, dürfen jederzeit zwei andere Demokraten widersprechen und behaupten, es sei „gerechter“, wenn es anders wäre, und der Dritte darf dann die beiden anderen übertrumpfen mit der Behauptung, „am gerechtesten“ sei dieses oder jenes. In unserer formidablen Demokratie gibt es bald so viele Gerechtigkeiten wie es Brotsorten in der Bäckerei gibt. Und über alle diese Gerechtigkeiten darf debattiert werden. Das ist demokratisch, und zwar sowas von. Da können Rangordnungen ausdiskutiert werden, damit hernach klar ist, welche Gerechtigkeit welche andere sticht. Die soziale Gerechtigkeit die Rassengerechtigkeit und die Geschlechtergerechtigkeit oder die Geschlechtergerechtigkeit alle anderen Gerechtigkeiten? Sagen Sie Ihre Meinung. Ihre Meinung zählt. In der differenzierungs- und diskursfreudigen Demokratie ist alles steigerungsfähig. „Tödlich, tödlicher, am tödlichsten“ geht. „Aktuell, aktueller, am aktuellsten“ geht auch. Und „die Freiheiten“ sind der Plural von „Freiheit“. Ein sich konservativ wähnender Demokrat in Deutschland, Klaus Kelle z.B., kann unbehelligt und untertänigst für „ein bißchen mehr Freiheit“ plädieren. Kein Wunder. Nicole gewann – 1982 war es glaube ich – den European Song Contest mit dem total ausdifferenzierten Liedtitel „Ein bißchen Frieden”. Die dazugehörige Musik unterstrich die Geisteskraft im Text nur noch. Und zwar auf der ganzen „Erde, auf der wir wohnen”.

Sie meinen, das klänge alles gar nicht so demokratisch? Sie haben Recht. Deutschland ist nicht demokratisch, sondern „menschlich“. Vergessen Sie, daß ich gerade eben behauptet hatte, Deutschland sei natürlich demokratisch. Was genau „menschlich“ sein soll, das bestimmen hierzulande die Antidemokraten. Die sind an der Macht. Die steigern „demokratisch“ so: „demokratisch, demokratischer, am menschlichsten“. Unerläßlich zu ihrer Eigenstilisierung als die „Anständigen“ – Menschlichkeit ist nämlich der Gipfel allen Anstands – ist daher die Existenz der Unmenschen in der deutschen Demokratie. Welcher Demokrat könnte schon als menschlich groß herauskommen, wenn es nicht die Unmenschen gäbe, an denen er sich als Demokrat reiben kann? – Eben. Die Reibungshitze zwischen den Unmenschen und den Menschen erzeugt die demokratische Nestwärme, in der sich dann die wahren, weil besonders menschlichen Demokraten suhlen wie die grunzenden Wildsäue im gemeinsamen Schlammbad. In der deutschen Demokratie bestimmen die menschlichen Antidemokraten in den demokratischen Schlüsselpositionen, wer als Mensch zur Demokratie gehört und wer das „bißchen“ demokratischen „Frieden“ dadurch stört, daß er Chauvinist, Rassist, Fremdenfeind, Frauenfeind, Ewiggestriger, Homophober, Nationalist oder was-weiß-ich-noch-alles ist, jedenfalls kein Mensch. Noch nie hat man einen der deutschen Antidemokratie-Anführer in den demokratischen Schlüsselpositionen reden hören von xenophoben oder homophoben Menschen. Das sind Xenophobe oder Homophobe, keine Menschen. Pfui Teufel. Auch Nazis sind keine Menschen. Von denen gibt es aber immer mehr. Am allerpfuiteufelsten. Die Nazis werden auch gern als Rechte bezeichnet. Die sind die größte Gefahr für die menschliche Gesellschaft, sagt Frau Faeser, die Innenministerin, während ihr die scheindemokratische Menschlichkeit bereits zu den Ohren heraustropft. Was das Bundeskriminalamt sagt, ist da erläßlich. Schließlich ist es noch nicht zum Bundesmenschlichkeitsamt geworden. Schwerer Makel.

Lange wird es vermutlich nicht mehr dauern, bis Sie sich Ihren unerläßlichen Demokratenausweis, ohne den Sie nichts mehr kaufen können, nach Absolvierung eines Menschlichkeitstests bei der rot-grünen Gauleitung abholen müssen, wenn Sie nicht aus der ach-so-demokratischen Gesellschaft der „die Menschen” ausgestoßen werden wollen. Erst dann dürfen Sie sich wieder einen deutschen Demokraten nennen. Der oberste Demokrat in Deutschland hat den Titel Bundespräsident – und gerade der gegenwärtige Bundespräsident hat seit seinen Jugendjahren einen sehr geschulten Blick dafür, wer deutscher Demokrat in der Republik ist – und wer nicht. Einen besseren kann man sich gar nicht vorstellen. Vergessen Sie Heinemann.

Der demokratische Diskurs

Wenn Sie noch nicht Unmensch genug sind, um aus der demokratischen Gesellschaft der menschlichen Antidemokraten ausgestossen zu werden, dann werden Sie verbannt in eine Art Demokratie-Quarantäne, in der Sie so lange verharren müssen, bis feststeht, in welche Richtung Ihre „Umstrittenheit“ ausschlagen wird. Wenn Sie erst einmal als „umstritten“ gelten, dann sollten alle Alarmglocken klingeln. In der deutschen demokratischen Antidemokratie sind Leute, die Ihnen das Etikett „umstritten” auf die Stirn pichen, nicht etwa selbst umstritten, sondern die sind „streitbar”. Das ist ein großer Unterschied. Ein streitbarer Demokrat ist in der deutschen Antidemokratie etwas ganz anderes als ein umstrittener Demokrat. „Streitbar“ ist viel besser als „umstritten“. Der Streitbare ist unumstrittener Demokrat, sozusagen. Wer das bestreitet, ist selbst nicht streitbar, sondern umstritten. Umstrittene gibt es immer mehr, was ein schöner Beleg für den demokratischen Fleiß der Streitbaren ist. Die Demokratie-Quarantänestation läuft bald über vor lauter Umstrittenen. Wenn die Umstrittenen in der Demokratie-Quarantäne aber immer weiter das behaupten, weswegen sie zu Umstrittenen geworden sind, dann haben sie praktisch keine Chance mehr, jemals wieder als Menschen anerkannt zu werden. Da die Demokratie aber unabweislich eine Angelegenheit für Menschen ist, weil weder die Rindviecher noch die Säue in einem demokratischen Kuh- oder Saustall hausen, sind Sie kein Demokrat, wenn Sie nicht menschlich genug sind. In der deutschen demokratischen Antidemokratie ist Menschlichkeit daher sehr viel wichtiger, als ein Demokratieverständnis, das seine Bezeichnung auch verdient.

Der Wortschatz des unumstritten streitbaren Demokraten wurde in den vergangenen Jahren deshalb auf ein diskursverträgliches Maß eingestutzt. Ohne Diskurs nämlich kein demokratisches Verständnis in der Antidemokratie. Nehmen wir an, Sie wollten mit der besten Absicht etwas zum demokratischen Diskurs in der Antidemokratie beitragen, indem Sie eine Lobhudelei auf die demokratische Gesinnung von Nelson Mandela vom Stapel lassen. Sie sagen: „Nelson Mandela war ein sehr demokratischer Neger.” – Bamm! Schon sind Sie kein Mensch mehr, sondern ein Rassist. Eine Demokratie von Rassisten gibt es aber nicht. Sie sind draußen und haben viel Glück, wenn Sie erst noch in die Quarantäne-Station der Umstrittenen gesteckt werden, anstatt sofort ausgeschlossen zu werden aus dem antidemokratischen „demokratischen Diskurs”. Und lassen Sie sich nicht dabei erwischen, wie Sie einen Holzschuh schnitzen und dabei gedankenlos vor sich hinsingen: „Dro Chonosen mot dom Kontroboss soßon oof dor Stroßo ond orzohlton soch wos, do kom do Polozoo, jo wos ost donn dos?- Dro Chonoson mot dom Kontroboss.” – Sie sind draußen, aber sowas von. Lustig ist das Zigeunerleben? Die Tiroler sind lustig? Zehn kleine Negerlein? – Vergessen Sie es. Alles antidemokratisch, weil nicht menschlich genug in der Demokratie der Antidemokraten.

Oder Blondinenwitze. Vergessen Sie Blondinenwitze! Blondinen sind zwar natürlicherweise von weißer Hautfarbe, was durchaus belustigungsfähig wäre, aber sie sind zugleich auch Frauen. Kein Witz also. Behindertenwitze? – Völlig unmöglich, weil unmenschlich und dadurch nicht demokratisch genug in der deutschen Demokratie der Antidemokraten in der Menschlichkeit. Angenommen, Sie wären jetzt gar kein Rassist, weil Sie die freundlichsten Gedanken haben, wenn Sie an Marcus Miller, Billy Cobham oder an George Duke denken: Sie sehen im Fernsehen eine Reportage über die Korjaken auf der Halbinsel Kamtschatka. Sie sehen und hören, wie ein Korjake auf einer Trommel herumklopft, weil er die bösen Geister des Vulkans besänftigen will. Auf Kamtschatka gibt es jede Menge Vulkane. Der Korjake trommelt aber nicht so gut wie Billy Cobham und sein Ko-Korjake singt auch nicht so gut wie Ella Fitzgerald. Jetzt entfährt Ihnen ein gedankenloses und unvorsichtiges: „Diese Korjaken haben’s aber überhaupt nicht drauf. Und ihre Schnitzfiguren – solche hat Tilman Riemenschneider hergestellt, als er noch ein Embryo gewesen ist”. – Bamm! Ein Grüner hat es gehört – und schon sind Sie wieder draußen aus dem demokratischen Diskurs der Antidemokraten. Nein, eine Demokratie ist Deutschland wirklich nicht. Und wenn die Antidemokraten zehnmal behaupten, das „Wir“, in welchem sie sich listig verstecken, sei eine.

In Tat und Wahrheit wird die Demokratie in Deutschland gern verwechselt mit dem, was sie tatsächlich ist: Ein Denk- und Sprechgefängnis, in dem die kleinsten aller Kleingeister die Zuchthauswärter sind. Zu identifizieren sind sie an ihren grünen und roten Uniformen. Die machen sich das, was eigentlich eine Demokratie zu sein hätte, so zurecht, daß sich auch eine Claudia Roth oder eine Ricarda Lang wie demokratisch Integrierte vorkommen können. Die haben das ganze demokratische Gemeinwesen inzwischen auf ihre eigene Kindergeistgröße zugeschnitten und behaupten bloß noch, daß es sich um eine Demokratie handelt, damit sie selbst sich nicht wie Behinderte vorkommen müssen. Der Habeck z.B. hält große Stücke auf China. In China ist viel erlaubt, außer selber zu denken. Kein Wunder, daß ihm China imponiert. Er meinte, in China könne die Regierung Fehler machen, ohne daß sie deswegen gleich abgewählt wird. Ein sicherheitsbewußter Mensch, dieser Habeck. Jedenfalls, so lange es um seine eigene Sicherheit geht in der antidemokratischen deutschen Demokratierepublik.

Menschlich sicher in der deutschen Demokratie

554 Millionen „Impfdosen“ hat die demokratische Bundesregierung bestellt. Wozu? – Zur Sicherheit. Falls die Pandemie, die vorbei ist, doch nicht vorbei sein sollte. Fahrradhelmchen auf zum Gebet. Was für eine Regierung? Na, die gewählte. Hat die jemand gewählt? – Nein. Aber Demokraten müssen schließlich miteinander können. Da können sich die Kaumgewählten schon einmal recht demokratisch zu einer Regierungskoalition verabreden. Die gewählte Regierung würde niemandem ein X für ein U vormachen. Das sind schließlich Volksvertreter, die einen Amtseid geschworen haben. Und wenn seit 1993 inzwischen die dritte Generation von deutschen Demokratiepolitikern im Amt ist, die vom WEF erst einmal zu „Young Leaders” („Junge Führer”) herangezüchtet wurde: An ihrem Willen zur demokratischen Vertretung von Volksinteressen ändert das nichts. Das sind ja keine oligarchischen Russen wie dieser gräßliche Putin da in Moskau. Sie halten engsten Kontakt zu den „Philanthropen“. Das sind Menschenfreunde. Die passen gut zur deutschdemokratischen Menschlichkeit. Ja gut, die wahnsinnsdemokratische Regierung besteht nachweislich aus einer Bande von Wortbrüchigen, hinter denen z.T. schon der Staatsanwalt hergewesen ist, aber hey: Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein. Immer schön menschlich bleiben. Bestimmt leiden die Herrschaften sehr darunter, daß sie nun über eine philanthropische Impfpflicht debattieren müssen, obwohl sie vorher ausgeschlossen hatten, daß es jemals eine geben wird. Wenn die von „Lockerungen“ sprechen, dann klingt es dennoch wie güldener Seim im Gehörgang des deutschen Menschlichkeitsdemokraten, dem antidemokratischen. Jedes Widerwort wäre Hassrede. Natürlich wären auch in der Regierung alle unendlich froh, wenn endlich diese vermaledeite Pandemie vorbei wäre, die in Wahrheit nie etwas gewesen ist, das die Bezeichnung „Pandemie“ verdient gehabt hätte.

Ein Blick nach Kanada reicht, um zu sehen, wie gut wir es hier in Deutschland haben in unserer formidablen Menschlichkeits-Demokratie mitsamt der ganzen Freiheit. Dieser Trudeau dort ist auch ein „Young Leader“, der vom philanthropischen WEF ausgebildet wurde. Der hat jetzt so eine Art Kriegsrecht ausgerufen, um den zivilgesellschaftlichen Frieden zu sichern. Das beunruhigt uns im menschdemokratischen Deutschland nicht. Gesellschaftlicher Frieden geht am besten mit Kriegsrecht. Es ist ja nur temporär. Wahrscheinlich nur zwei Wochen, um irgendwelche kanadischen Kurven abzuflachen. Demonstranten wird eben eine Zeitlang das Bankkonto eingefroren, ihre Häuser und Fahrzeuge werden beschlagnahmt, Gewerbekonzessionen und Führerscheine eingezogen. Was müssen die sich auch so undemokratisch aufführen? Sie hätten sich ja auch auf dem Boden von Ottawa festkleben können, anstatt ihre Laster so abzustellen, daß kein Platz mehr für die Anhänger des Klebstoffs übrig geblieben ist. Das sind situationsgerechte Maßnahmen, die der junge Führer Trudeau da verfügt hat, menschlich genau abgestimmt und zeitlich begrenzt.

Sie sind noch keine Woche in Kraft, da tönt es schon, so wolle man das für alle Zukunft beibehalten. Aber das ist Kanada. Uns kann das nicht passieren. Nicht mit unseren menschlichen Antidemokraten in den demokratischen Schlüsselpositionen. Junge Führer sind ja auch etwas ganz anderes als alte Führer. Alte Führer sind gefährlich. Man erkennt es an ihren Bärten. 554 Millionen Impfdosen sind deswegen bestellt worden, weil man sie wahrscheinlich nie brauchen wird. Die haben ja auch ein Ablaufdatum. Wer wissen will, was die lebensgefährliche Plörre dennoch gekostet hat, wäre schon arg kleinlich. Wenn es um die Sicherheit und um die Menschlichkeit geht, dann muß man aber großzügig denken! Mindestens so großzügig wie die Frau Göring-Eckardt oder der Herr Lauterbach. Trotzdem gut, daß der honorige Herr Scholz über alles die Kontrolle hat. Da kann gar nichts schiefgehen. Die Presse und die Medien überhaupt, die passen ja schließlich genau auf, daß da nichts verkehrt läuft. Schließlich ist das die vierte Gewalt. Eine vierte Gewaltlosigkeit ist ja auch gar nicht vorgesehen. Obwohl Gewaltlosigkeit schon sehr schön menschlich wäre. Keine Gewalt gegen Frauen! Auch keine vierte!

Wahrscheinlich ist es ganz einfach so, daß Deutsche in der Mehrzahl ein sehr menschliches, leider aber auch sehr antidemokratisches, politisches Immunsystem haben, das sie zuverlässig vor einer Demokratieinfektion schützt. Man kann nicht behaupten, daß sie nicht versucht hätten, ihr antidemokratisches Immunsystem auszutricksen nach dem Krieg. Einen ganzen deutschen Staat nannten sie schließlich „Deutsche Demokratische Republik”. Aber es will und will einfach nicht so richtig hinhauen mit der Demokratie. Und damit das niemandem auffällt, der sich ja fragen müsste, was er denn dann ist, wenn er kein Demokrat ist, hat das menschliche „Wir“ zur Sicherheit einen Bundespräsidenten, der gut aufpasst, daß niemand von einer Illusion spricht, wenn er „Demokratie“ sagt. Wer in Deutschland behauptet, es gebe gar keine Demokratie, der ist ein Antidemokrat. Der wahre Antidemokrat hingegen ist der deutsche Musterdemokrat. So mustergültig ist er, daß für ihn die Demokratie auch ohne die dazugehörige Rechtsstaatlichkeit eine bleibt. Aber was rede ich? Es ist Fasching. Da wollen wir uns doch die lustige Menschlichkeitslaune nicht verderben lassen von solchen Miesepetern wie diesen Typen bei Ansage.org, die bloß die ganze Zeit an unserer schönen Demokratie herummeckern können, anstatt sich konstruktiv einzubringen für die Zukunft der Menschlichkeit. Die deutsche Demokratie ist die menschlichste von allen. Das steht auf jeden Fall fest. Hat hier jemand „Sturm auf die Bastille” gesagt?

10 Kommentare

  1. DOKU
    Discussion on Reitschuster.de 397 comments Putin – ein Ehrenmann?
    info68 info68 RE: Florian Rudl 20.2.022

    Der de Gaulle -ohne die Kriegshilfe der in kulturellem Dünkel verachteten USA 2x würde dort heute deutsch gesprochen (Trump)- sprang gar nicht, denn der katholische und franzo-phile rhein-bündische Adenauer (mit sonst auch guten Seiten!) war ihm zudiensten, die CDU so bis heute, teils auch erpreßte Figuren wie AM. Deutschland bezahlt Maastricht und die EURO-Folgen, es ist Versailles 2, schrieben so ähnlich franz. Zeitungen! – Was die ewigen West-Gegner und illusionären Ost-Optionisten nicht wissen oder wissen wollen: 1945 wollten 9/10 der Deutschen zum hier geschmähten Ami, 3 Milionen flüchteten zu ihm aus der DDR/SBZ bis 1990. Ohne die Wende der USA in den 50ern zum Bündnis mit der BRD gegen die SU hätten wir nie diesen Aufschwung und Wohlstand bekommen, sondern Morgenthau, was jetzt die GRÜNEN nachholen mithilfe von SPD, FDP, CDU, den (Wohlstand) auch die heutigen USA-Besudler und Putin-Luscher nicht missen wollen.

    PS.
    Es ist nicht die Demokratie schuld oder nicht existent bei 90% Zustimmung zum Regime (mehr als bei Hitler!), sondern was ein entartetes Volk daraus macht(e)!!

  2. Ein Mann ist für mich ein Mann, wenn er einen Penis hat.
    Eine Frau ist für mich eine Frau, wenn sie eine Vagina zeigen kann.
    Alles andere oder dazwischen, vor dem Spiegel oder gar hintenrum
    ist wider der Natur und was gegen die Natur ist, begründet krankhaftes
    sein, denken, handeln !
    Mit Unnatürlichkeiten oder gar Unbelehrbaren/Uneinsichtigen, so sagt
    es schon das Buch der Bücher, gebe ich mich nicht ab.
    Wenn schon im Plenum des Bundestages derartiges gesellschaftsfähig,
    für normal gehalten wird, dann habe ich nur noch Verachtung und
    es ekelt mich an.
    Ganz widerlich ist die von der Politik geschaffene Möglichkeit sich für
    Geschlechter oder gar Diverse (perversoniziertes) eintragen zu lassen,
    damit man sich Vorteile verschaffen kann und auch die hin- und herwechselei
    soll möglich sein.
    Kranke, Machtbesessene, Volkszüchtiger, krank machende schmutzige Politik ohne Ehrgefühl haben sich im lande breit gemacht und es blüht der Linksfaschismus.

    • Schlimmer als diese Transen+Co. mit ihrem Klamauk, was in mental gesunden Völkern (im Westen immer weniger!) als abseitig bis pervers gesehen wird, wurde, und ihre Unterstützer ist fast ein Volk, daß zuläßt, daß solche Zustände einreißen und solche Gestalten und ihre Lobby ganz nach oben in Gesellschaft und Politik kommen!!

  3. Nach dem 2.Weltkrieg hieß es nie wieder Krieg.Am lautesten schrien die welche bis dahin das alte System durch ihre Mitwirkung am Leben erhalten haben.Deswegen gelangten viele Altnazis zu Adenauer Zeiten wieder in die Politik und Verwaltung.Der größte Teil dieser Leute war nicht etwa geistig behindert sondern sehr Intelligent.Aber es waren Erfüllungsgehilfen eines Machtsystems.In der ehemaligen DDR lag der größte Fehler darin das man an der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf meist Deutsche geschossen hat ,welche dem sogenannten sozialistischen Staat entfliehen wollten.Ich gehöre auch zu dieser Gruppe von Personen die fliehen wollten.Da gibt es Leute aus Ost und West die die Linkspartei als Mauermörderpartei also Nachfolgepartei der ehemaligen SED bezeichnen dürfen..Alle die den Wehrdienst an der Grenze zu DDR-Zeiten absolviert haben beteuern heute noch sie hätten niemals auf einen flüchtenden geschossen.Es gab aber trotzdem ca.Tausend Tote an der innerdeutschen Grenze bis 1989.Immer wenn ich sage das auch Leute an der Grenze gestanden haben die nach dem Untergang der ehemaligen DDR in der CDU untergekommen sind und es bis zum Minister geschafft haben beginne ich zu begreifen wie verlogen die Politik ist.Mein Fazit egal ob bei Hitler oder Ulbricht auf Personen schiessen zu lassen verstößt gegen die Grundregeln des Zusammenlebens ,aber gerade die welche töten im Auftrag eines Systems und auf Personen aus der eigenen Bevölkerung geschossen haben hätten in der Politik nichts zu suchen gehabt. Egal ob man sie heute als Rechte oder Linke bezeichnet.Man lenkt von den wahren Ursachen ab.Solange es keine Volksabstimmungen gibt sind wir unfrei.

  4. Ach wissen Sie, in dieser menschlichsten aller Demokratien werden doch sogar die Toten noch ausgeschlossen, wenn sie die Ruhe stören.

    „Fatih, Ferhat, Gökhan, Hamza, Kaloyan, Mercedes, Sedat, Said Nesar, Vili Viorel. Ihr wart ein Teil unseres Landes, ein Teil von uns… Heute sagen wir laut eure Namen, weil wir euch nicht vergessen.“ – Olaf Scholz (SPD) zu Hanau am 19.02.2022

    Nur diese Opfer eines Kranken mit unbehandelter paranoider Schizophrenie werden genannt – die eigene Mutter, die der Täter in seinem Wahn tötete, muss jedoch verschwiegen werden, genau so wie der Selbstmord des Täters – zu deutlich könnten das dem politisch ausschlachtbaren Narrativ einer „rechtsextremen Gesinnung“ widersprechen.

    Da sorgt ein Netzwerk von Politikern seit September 2015 dafür, dass entgegen allen Gesetzen zum Schutz der Bevölkerung, immer noch Hunderttausende „Flüchtlinge“ de facto unkontrolliert nach Deutschland gelangen, so dass sich Attentäter und Kriminelle unter ihnen im Land bewegen können wie Piranhas in einem Goldfischteich.

    Aber die Opfer dieser Politik sollen vergessen werden, ihre Namen werden nicht laut gesagt, für sie gibt es keine Gedenktage und niemand besucht ihre Gräber auf den Friedhöfen von Freiburg, Berlin, Hamburg, Wittenberg, Kandel, Flensburg, Mainz, Viersen, Offenburg, Chemnitz, Köthen, Würzburg und wer weiß wo sonst noch:

    Maria (Freiburg 2016), Lukasz, Anna und Georgiy, Sebastian, Nada, Fabrizia, Dalia, Christoph, Klaus, Angelika, Dorit und Peter (Berlin 2016), Mathias (Hamburg 2017), Marcus (Wittenberg 2017), Mia (Kandel 2017), Mi­reil­le (Flensburg 2018), Susanna (Mainz 2018), Iuliana (Viersen 2018), Joachim (Offenburg 2018), Daniel (Chemnitz 2018), Markus (Köthen 2018), Johanna, Christiane und Stefanie (Würzburg 2021)…

    • Auch zu Hanau gibt es genug Ungereimtheiten wie schon zuvor bei Mölln 1992, Solingen 1993, „NSU“-1 2011f. (Taten bis 2016). Zu dem Selbstmord und der Ermordung der Mutter würde man doch noch Genaueres erfahren!! Es gab ja anfangs auch Hinweise, daß es sich um einen Krieg orientalischer Mafia-Banden handeln würde. – Auch fällt auf, wie dreist (incl. Islam-Betonung und türk. Nationalismus) die Opfer-Hinterbliebenen (als ob es nicht auch etliche Deutsche und Migranten mit solchen Erfahrungen, Leid gäbe!!) sich politisch aufführen (und dabei auch wieder die dafür bekannte türkisch-stämmige RA Basa-Yildiz) mit Verdächtigungen und Anklagen wie gegen den hessischen Innenminister Beuth CDU und gegen die Polizei. – Zweck dieses Auftreten, unterstützt noch von den Regime-Kräften bis zur CDU, ist es, die Dominanz der Real-Invasoren (ich lebte in Hanau 1972-76, da gab es noch US-Kasernen und kaum Orientalen dort) im öffentlichen Raum, im Meinungsklima zu bekommen bzw. zu erhalten, die Deutschen, die sich noch gegen die Überfremdung durch Massen an Sozial-Einwanderern wenden, mit Aufbauschung von Gewaltfällen wie Hanau, Opfer-Instrumentalisierung einzuschüchtern, ihren Widerstand zu delegitimieren und den Popanz „rechte Gewalt zu füttern! – Siehe auch etliche Beiträge auf meiner twitter-seite info683: https://twitter.com/info683

    • Die Namen der deutschen Opfer, der Inasion, mussen immer wieder genannt werden, um nicht vergessen zu werden. Danke dafuer.

  5. Demokratie ist etwas feines, wenn sich das Volk mit Hilfe einer Verfassung durch eine Volksabstimmmung zusammengefunden hat. Aber hat eine solche Volksabstimmung zum Grundgesetz stattgefunden oder hat die Weimarer Verfassung seit 100 Jahren immer noch Bestand? (puh, das ist doch die verbotene Denkweise von verrückten Reichsbürgern; war vielleicht Carlo Schmid, der ausdrücklich bei der Miterstellung des Grundgesetzes betonte, dass es keine Verfassung ist, bereits der erste Reichsbürger?).

    Wie dem auch sei, das Grundgesetz ist immerhin noch ein Gesetz, das natürlich wie jedes andere Gesetz befolgt werden muss. Mhm: gelangt nicht ein Gesetz erst Gültigkeit, wenn es einen definierten Geltungsbereich hat? Genügt dazu statt einem vormals in Artikel 20 GG vorhandenem Geltungsbereich nun eine eigentlich unverbindliche Präambel seit der Umgestaltung des Grundgesetzes 1990?

    Kehren wir lieber zur Handlung nach dem Grundgesetz zurück, denn immerhin sind wir noch im Waffenstillstand und deshalb als völkerrechtliche anerkannter Feind noch den Bestimmungen der Alliierten unterworfen, unter deren Aufsicht das Grundgesetz geschaffen wurde. Dort werden die Grundlagen der deutschen Demokratie festgelegt.

    Aber ist eine Vermischung zwischen Exekutive und Legislative, wenn Minister bei Abstimmungen von Gesetzen ebenfalls ihre Stimme abgeben, überhaupt im Sinne der Demokratie zulässig? Ebenso, folgt ein Weisungsrecht gemäß Paragraf 147 GVG durch Bundeskanzler bzw. Justizminister gegenüber dem Staatanwalt bei Klagen gegen die Obrigkeit demokratischen Spielregeln, sondern ist eher ein absolutistisches Herrschaftsgebahren? Hat sich das nicht einfach bereits dadurch erledigt, dass die Zusammensetzung der Judikative zu mindestens in den oberen Rängen vorwiegend nach Parteibuch der dominierenden Parteien besetzt wird?

    Und wieso führen die Überschussmandate der direkt gewählten Vertreter zu einem gewaltigen Aufblasen der Parteilisten durch Ausgleichsmandate und damit zu einem gewaltigen Überhang der Parteigänger? Könnte man nicht einfach die Überhangmandate einer Partei auf die Spitze der Parteiliste setzen, so dass ein Teil der Parteigänger unten aus der Liste herausfällt und die vom Grundgesetz vorgegebene maximale Anzahl von 298 + 298 bei gleichzeitiger Umsetzung der Wahlverhältnisse eingehalten würde?

    Aber betrachten wir die Parteigänger auf der Liste. Aus Sicht des Volkes wird die Liste nach Gusto der Partei so gekungelt, dass niemals ein in der Bevölkerung unbeliebtes Mitglied aus dem Bundestag herausfallen kann. Hat das mit echter Demokratie zu tun? Könnte nicht der Eindruck des Volkes entstehen, dass die Parteigänger auf der Liste natürlich alle der Partei verpflichtet sind und nicht Vertreter des ganzen Volks, wie im Grundgesetz Art. 28 Abs 1 gefordert sind?

    Könnte nicht der Verdacht beim Volk aufkommen, dass die so laut Grundgesetz Art. 28 Abs 1 geforderte Ungebundenenheit des Abgeordneten natürlich durch namentliche Abgabe der Stimmen vom Fraktionsvorsitzenden überprüft wird, ob er im Einklang mit der Partei steht und eine spätere Korrektur der Liste bei der nächsten Wahl erforderlich ist? Wie sind sonst beeindruckende einstimmige Abstimmungen einer Partei erklärbar? Aber lässt das Grundgesetz nicht noch geheime Wahlen als Ausdruck einer echten Demokratie zu? Könnte man nicht in der heutigen Situation einfach Nickzombie-Roboter einsetzen, die erheblich billiger sind? Wäre nicht so die Beschlussfähigkeit bei unbeliebten Gesetzen auch während eines Fußballspiels jederzeit gesichert? Könnten nicht unsere Listen- Volksvertreter in der so freien Zeit ihr Wissen durch lukrative Jobs zum Wohle des Volkes aufrüsten?

    Aber haben wir nicht doch noch die Medien (vierte Gewalt), die in der Vergangenheit immerhin eine gewisse Kontrolle der Demokratie innehatten? Aber sind heute Medien im Parteibesitz oder wenigen parteifreundlichen Oligarchen noch kontrollfähig, zumal sie von Werbeaufträgen und evtl. Zuwendungen der Parteien profitieren? Führt ebenso die Auswahl des Führungspersonals der öffentlichen Medien nach Parteibuch nicht zu einseitigen Berichterstattung, zumal hier ein Trend von der eigentlichen Faktennachricht zu subjektiven Kommentierung vorherrscht?

    Aber Deutschland ist eine hervorragende Demokratie!

  6. Demokratischer Diskurs. Seit wann gibt es diesen in diesem Land schon nicht mehr? Was wissen diese Weiber wie Roth, Göre Eckhardt usw. von Demokratie? Was wissen sie von der Welt? Sie auf eine Stufe mit Schopenhauer (nicht, weil er ein Mann war) zu stellen, ist eine Beleidigung für jede Form der Intelligenz.

  7. Die Korruption hat quer durch alle Institutionen und Hierarchien zugenommen, was in jedem freien System zu erwarten ist auch wenn es lang gedauert hat. Männer, die mit ihren selbsternannten Führern an die Weltherrschaft wollen gibt es doch nur in schlechten Filmen. Begonnen hat es mit der Übernahme eines korrupten Staats samt Beamtenapparat 1990 und wurde manifestiert mit dem Umzug nach Berlin 1999. Merkel hat es vollendet mit ihrem Meisterstück, dem BER. Deshalb die Korruption öffentlich machen, so dass alle wieder die gleiche Chance haben.

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