
Wenn ein renommierter Politikwissenschaftler wie Karl-Rudolf Korte in der „Welt” – betont nüchtern – feststellt, es gebe genügend „postmoderne Regierungsformate“, um eine AfD-Regierung zu verhindern, ist das mehr als bloß eine beiläufige Bemerkung. Es ist ein verfassungs- und demokratietheoretischer Programmsatz. Minderheitsregierungen, „Allparteienmodelle“, Patt-Konstellationen und ausdrücklich „Abwehrkoalitionen“ – so nennt Korte die Instrumente, mit denen eine als „verfassungsfeindlich“ deklarierte Partei von exekutiver Verantwortung ferngehalten werden solle. Damit spricht er offen aus, was in vielen Hinterzimmern und von vielen Leitartiklern längst offen gedacht wird: Wenn die Wähler falsche Mehrheiten produzieren, dann schafft man eben Regierungsformen, die diese Mehrheiten neutralisieren. Nicht, indem man das Parteiensystem erneuert, Programme korrigiert oder verlorenes Vertrauen zurückgewinnt – sondern indem man die institutionelle Architektur so verschachtelt, dass aus einem arithmetischen Sieg kein politischer Machtanspruch mehr erwachsen kann.
Korte spricht von „postmodernen Formaten“. Der Begriff ist treffend – wenn auch anders, als er es wohl meint. Die klassische Moderne der repräsentativen Demokratie geht von einem einfachen Zusammenhang aus: Bürger wählen Parteien, aus Mehrheiten entstehen Regierungen, aus Regierungen Politik. Dieses Modell ist grob, fehleranfällig und anfällig für Stimmungen – aber es sichert Klarheit und Verantwortlichkeit. „Postmodern“ wird Regierungspolitik in dem Moment, in dem dieser Zusammenhang systematisch entkoppelt wird. Wenn bewusst Konstellationen geschaffen werden, in denen alle gegen einen regieren; wenn man bewusst „Patt-Regierungen“ in Kauf nimmt; wenn Minderheitsregierungen über wechselnde Blockbildungen stabilisiert werden, nur um eine unliebsame Kraft draußen zu halten: Dann wird Regieren zum kunstvollen Management von Blockaden, nicht mehr zur Umsetzung von Wähleraufträgen.
„Abwehrkoalition“: Der Ausnahmezustand als Normalform
Korte preist diese Formate ausdrücklich: Sie hätten bereits in Thüringen, Sachsen und anderswo gezeigt, dass man die AfD „abwehren“ könne. Aber aus demokratischer Perspektive stellt sich die Gegenfrage: Wie lange lässt sich ein System legitimieren, das seine institutionelle Kreativität fast ausschließlich darauf verwendet, einen Teil der Wähler pauschal zu entwerten? Besonders verräterisch ist der Begriff der „Abwehrkoalition“. Er setzt voraus, dass das Regieren an sich nicht mehr Ausdruck eines positiven Projekts ist – also eines gemeinsamen Entwurfs von Zukunft, Ordnung, Wohlstand –, sondern primär eine Verteidigungsleistung: Wir tun uns zusammen, um etwas zu verhindern! Die beteiligten Parteien mögen programmatisch höchst widersprüchlich sein, ihre kulturellen Milieus mögen einander misstrauen – entscheidend ist nur noch der kleinste gemeinsame Nenner der Negation: Nicht mit der AfD! In dieser Logik wird die berüchtigte Brandmauer zur eigentlichen Regierungsformel. Der Wähler erlebt dann, dass Koalitionen nicht nach sachlicher Passung, sondern nach arithmetischer Notwendigkeit und moralischer Abschottung gebildet werden.
Das hat zwei langfristige Konsequenzen. Erstens: Die politische Mitte wird nicht gestärkt, sondern entkernt. Sie wird zum Durchgangsraum, in dem sich Parteien zu immer neuen Abwehrbündnissen neu sortieren, ohne eine erkennbare Linie zu halten. Zweitens: Die verfemte Partei gewinnt die Rolle des einzigen klaren Gegenpols – nicht trotz, sondern wegen der „Abwehrkoalitionen“. Wer erleben muss, dass sich „alle gegen einen“ zusammenschließen, sieht sich bestätigt in seinem Eindruck, hier gehe es nicht um Demokratie, sondern um Kartellbildung.
Die moralisierte Mitte als Technik der Entmündigung
Korte betont, die „Mitte“ sei „quicklebendig“; rund 80 Prozent hätten bei der Bundestagswahl “Parteien der Mitte” gewählt. Das klingt beruhigend, hat aber einen Haken: Was als „Mitte“ gilt, definieren eben jene Akteure, die gleichzeitig „Abwehrkoalitionen“ schmieden. Mitte ist nicht mehr eine inhaltliche Position, sondern ein Gütesiegel, das man sich selbst verleiht. Die AfD wird von Korte ohne Zögern als „verfassungsfeindlich“ etikettiert, als „zerstörerisch“ für das System; er plädiert offen für ein Parteiverbot, weil das „Klarheit auf dem Wählermarkt“ schaffe. Zugleich sollen Parteien, die mit ihr auch nur in Sachfragen abstimmen, vor „Imitation“ gewarnt werden. Migration müsse man „anders rahmen“, etwa mit dem Satz „ohne Zuwanderung kein Wohlstand“.
So entsteht ein geschlossenes semantisches System: Das Problem ist nie die Migrationspolitik, stets nur ihre „Rahmung“; das Problem sind nie reale Kontrollverluste, sondern „Jammer-Folklore“ und „ängstliche Grundstimmung“; das Problem ist nie die reale Verunsicherung, son-dern die „Polarisierung an den Rändern“. Die Mitte bleibt per Definition unfehlbar – und darf sich deshalb in „Abwehrkoalitionen“ organisieren, ohne die eigene demokratische Legitimation zu hinterfragen.
Postmoderne Technik statt republikanischer Verantwortung
Kortes Denken ist so zynisch wie technokratisch: Er beschreibt die Republik als Kommunikations- und Stimmungsraum, in dem man durch geschickte Koalitionsformate, Framing-Strategien und Konsensrituale Stabilität erzeugen könne. Die Bürger erscheinen als Stimmungswesen, die in „Jammerkultur“ verfallen, wenn man sie nicht pädagogisch steuert. Genau in diesem Bild wurzelt die Faszination für „postmoderne Regierungsformate“: Man dreht an institutionellen Stellschrauben, statt an der politischen Substanz zu arbeiten.
Jede gelebte Demokratieverfechtung wie auch konservative Demokratietheorie muss hier ganz entschieden widersprechen. Denn nicht das Format ist entscheidend, sondern die Übereinstimmung von Mandat und Herrschaft. Es mag historische Ausnahmesituationen geben, in denen breite Allparteienregierungen notwendig erscheinen – Kriegszeiten, Staatsgründungen, existenzielle Krisen. Kritisch wird es aber dort, wo der Ausnahmezustand zum Normalfall erklärt wird, weil eine inzwischen stark gewordene Oppositionspartei prinzipiell ausgesperrt werden soll. Dann wird aus der „wehrhaften Demokratie“ eine verwaltete Pseudodemokratie, in der der Wähler zwar noch wählen darf, aber das Ergebnis von Expertenkollektiven, Verfassungsschutzinterpretationen und Koalitionsarchitekten moralisch vorsortiert wird. Die Lehre aus der Weimarer Katastrophe sollte nicht sein, Mehrheiten zu neutralisieren, sondern die Freiheit in Verfahren und Institutionen zu sichern. Wer heute Abwehrkoalitionen als „postmoderne Formate“ feiert, hat diese Lehre in eine technokratische Furchtformel verwandelt.
Migration als Lackmustest der „Abwehrlogik“
Nirgends wird dieser Mechanismus deutlicher als beim Thema Migration. Korte empfiehlt, Migration anders zu interpretieren (und volkserzieherisch zu transportieren): Statt von Belastungen zu sprechen, solle man betonen: „Ohne Zuwanderung kein Wohlstand.“ Damit gesteht er indirekt ein, dass der Streit nicht mehr über Wirklichkeit geführt werden soll, sondern über Narrative; Elisabeth Wehlings öffentlich-rechtliches Framing-Manual lässt grüßen! Für die „Abwehrkoalitionen“ ist diese Rahmung allerdings entscheidend: Denn sie bietet eine moralische Klammer, mit der sich heterogene Bündnisse – von konservativen Christdemokraten bis zu postnationalen Grünen – auf eine gemeinsame Erzählung einigen können. In diesem Fall: Wer strengere Migrationspolitik will, gefährdet Wohlstand, grenzt aus, stellt die „offene Gesellschaft“ infrage. Die AfD wird dann nicht mehr wegen konkreter Positionen bekämpft, sondern als Symbol für eine Geisteshaltung; jedes sachliche Argument droht, in ihrer Nähe kontaminiert zu werden.
Die Folge: Ein zentrales Steuerungsfeld des modernen Staates – Kontrolle über Grenzen, Staatsbürgerschaft, Sozialstaat – wird aus dem Bereich legitimer Alternativen herausdefiniert. Wer grundlegende Veränderungen fordert, wird nicht als Korrektiv behandelt, sondern als Gefahr. „Abwehrkoalition“ heißt: lieber alle vorhandenen Widersprüche in einer instabilen Multi-Koalition bündeln, als den Kurs der letzten Jahrzehnte wirklich zur Disposition zu stellen.
Zerstörung der Legitimationsbasis der Demokratie
Prompt wird das Korte-Interview von einer aktellen YouGov-Umfrage konterkariert, wonach jeder zweite Bürger in Baden-Württemberg (hier wird am 8. März ein neuer Landtag gewählt!) will, dass die anderen Parteien endlich mit der AfD zusammenarbeiten. Doch die Altparteien versammelten sich aus Angst um ihre Pfründe weiter hinter der Brandmauer, moniert der AfD-Fraktionschef im ibaden-württembergischen Landtag, Anton Baron: Das sei ein “Frontalangriff auf den Wählerwillen, nicht auf die AfD.” Jeder fünfte Baden-Württemberger bevorzugt eine Koalition aus CDU und AfD – kaum weniger als Schwarz-Grün; eine Zahl, die übrigens von der jüngsten Wahlumfrage bestätigt wird, die die AfD in Stuttgart bei 20 Prozent sieht. Trotzdem erklärt CDU-Partei- und Fraktionschef Manuel Hagel „stur wie ein kleines Kind, man wolle lieber mit den Grünen weiterregieren als mit der einzigen wirklichen Oppositionskraft“, ärgert sich Baron. “Wer so handelt, ist nicht bürgerlich-konservativ, sondern Juniorpartner einer bürgerfeindlichen Ideologie. Diese Umfrage zeigt: Die Gesellschaft ist weiter als ihre politische Klasse.“
Kurzfristig mögen „Abwehrkoalitionen“ funktionieren: Man verhindert Ministerpräsidenten, man sperrt Fraktionen aus Ausschussvorsitzen aus, man demonstriert Geschlossenheit gegen den „Rechtsruck“. Langfristig aber frisst diese Strategie die Legitimationsbasis der Demokratie auf. Denn der Bürger merkt: Es ist gleichgültig, ob ein Fünftel, ein Viertel oder ein Drittel der Wähler eine be-stimmte Partei wählt – sie wird von der Macht ferngehalten. Und er realisiert früher oder später: Themen, die ihn existenziell betreffen, dürfen nur in einem engen Deutungsrahmen erscheinen – mit der Folge, dass politische Veränderungen ausbleiben: Die Grenzen zwischen Regierung, Medien, Wissenschaft und „Zivilgesellschaft“ verschwimmen in einem gemeinsamen Abwehrdiskurs.
Die Republik braucht den Mut zur Konkurrenz
Die Reaktion darauf ist nicht notwendigerweise Radikalisierung – oft ist es schlicht Rückzug. Politische Müdigkeit, Wahlenthaltung, innere Emigration. Genau jene „Stillverzweifelten“, von denen andere Autoren wie Poschardt in der Welt bereits sprechen, sind das Produkt solcher Formate: Menschen, die wissen, dass sich am Kurs wenig ändert, weil die Regierenden mehr Energie in die Stabilisierung ihrer Koalitionsarchitektur stecken als in die Korrektur ihrer Politik. Eine reife Demokratie wäre stark genug, Alternativen auszuhalten – auch unbequeme. Sie würde das Neutralitätsgebot des Staates achten, den Wählerwillen respektieren und sich auf inhaltliche Auseinandersetzung statt institutionelle Ausgrenzung verlassen.
„Postmoderne Regierungsformate“ sind das Gegenteil: Sie sind die Flucht der politischen Klasse in ein System der Selbstversicherung. Wer „Abwehrkoalitionen“ gegen eine ungeliebte Partei erreichtet, mag sich kurzfristig als Hüter der Verfassung fühlen; doch in Wahrheit zementiert er ein Kartell, das den Bürger zum Störfaktor degradiert. Die Frage, die sich 2026 und darüber hinaus stellen wird, lautet deshalb nicht: Wird die AfD regieren? Sondern: Wie lange lässt sich eine Demokratie noch „Konsensdemokratie“ nennen, wenn ihr wichtigster Gestaltungsimpuls darin besteht, den Wettbewerb um Regierungsmacht mit postmodernen Formaten zu umgehen?
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18 Antworten
Man nennt das ‚Delegitimierung des Staates‘; betrieben von staatlichen Akteueren. Von wem auch sonst.
Gesinnungstäter werfen immer anderen das vor was sie selbst am meisten tun.
Sind halt Kriminelle Hütchenspieler . Das Foto passt.
„Niemandem wird etwas weg genommen!“
AUSSER:
DIE ECHTE Demokratie
sämtliche Grundrechte
Wohlstand/Geld
& Sicherheit.
Wir lernen:
Links ist die neue Mitte.
😜
ps: Was soll eigentlich die politische Mitte sein?
Entweder ist man sozialistisch (links) oder konservativ (rechts). Beides zusammen geht nicht. Und weder noch kann man gleich ausspeien.
Das geht solange bis es, salopp gesagt, kein Halten mehr gibt!
Die Bürger haben keine Waffen, aber es gibt Werkzeug!
Es ist dann nur die Frage: Wer und wieviele stehen wo und bei wem?
Es gab schon einige brachjale politische Umbrüche, allerdings war nur eine wirklich ohne Furor und friedlich!
@Nicht mit der AfD!
erstens hat das seinen guten Grund – die AFD ist nicht mit dem Korruptions- und Plünderklüngel verbandelt, das stehen nicht nur Posten und Futtertrog auf der Kippe, sondern auch die Freiheit, die komplette Existenz der „Politiker“ dwr Blockpartei!
zweitens geht es darüber nur mit einer absoluten AFD-Mehrheit – wen man daran denkt, wie sie ihre Politik über das Grundgesetz und die Verfassungsrichter abgesichert haben, braucht die AFD 76%, um den Kommunisten den Stecker zu ziehen. Und das läßt sich verhindern – kreatives auszählen mir der neuen linken Mathematik, Verbot für AFD-Politiker, überhaupt an der Wahl teilzunehmen, und so weiter. Als Unterbau einige U-Boote in der AFD, die zum richtigen Zeitpunkt mit Hilfe ihrer ÖR einen Skandal produzieren, der als Legitimation für das „Wahlergebnis“ genutzt wird.
Man erinnere sich nur an die Nummer, als sich eine Reporterin nach 10 Jahren passend zur anstehenden Wahl plötzlich beleidigt fühlte, weil ein Politiker damals nachts um 1 an der Theke keine tiefschürfenden politischen Gespräche führte, sondern den Füllstand ihrer Bluse bewunderte. Ob die Wähler danach anders wählten, oder ob es nur kreativ anders ausgezählt wurde, ist mir unbekannt – eine neutrale Prüfung hat meines Wissens nicht stattgefunden.
„zerstörerisch“ …, sicher!
Zerstört den linken Schwachsinn. („Schwachsinn“, weil mir nichts Schlimmeres einfällt)
Wie sagte doch einst Joschka Fischer / GRÜNE? „Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, totschlagen“. Wer weiß, ob der Terminus „Helden“ nicht irgendwann durch einen anderen Terminus ersetzt wird?
Die anti-demokratischen Kräfte sitzen in der jetzigen Regierung in Berlin, in den Landtagen, in Brüssel, unterstützt von den linksradikalen Zombies in den Leitmedien und mit Steuergekdern gefütterten Linksradikalen NGOs und Straßenterroristen der Antifa und andere wie Vulkangruppe- D und EU sind verloren- Rettung ist nicht in Sicht
Alles richtig was der Autor schreibt, aber schlussendlich sind gerade nicht die korrupten und verfassungsfeindlich agierenden Kartellparteien für dieses „demokratische“ Desaster verantwortlich, sondern eine immer noch große, die Kartellparteien wählende Bürgermehrheit.
Würden die Bürger – die lt. Umfragen mehrheitlich einen Politikwechsel möchten – an der Wahlurne dafür sorgen, dass ein solcher durch ihre Abstimmungen (durch wählen der AfD) auch tatsächlich mit satter Mehrheit möglich wird, hätte es sich auf der Stelle für die Altparteien auskoalitiniert !
Deutschlands Moral-Elite ist nicht schlechter und nicht besser als alle Moraleliten der Weltgeschichte. Moral = Opium für das Volk. Dafür hat man „Moral“ zur „Religion“ gemacht…..„Wasser predigen und Wein trinken“ – galt schon immer als Moralprinzip seit tausenden von Jahren…..Vorschlag: „Alle in einen Sack und mit dem Knüppel fest draufhauen , trifft man immer den/die Richtige“ – sagte einst meine Oma
Trotz Wissen und Computer ist die Welt heute nicht anders als vor tausenden von Jahren, denn 90% der Menschen sind unwissend und ungebildet, wie seit tausenden von Jahren schon – sie „KAPIEREN“ es nicht , bzw. verdrängen es….Selber gehört man immer zu den Guten, damit man ruhig schlafen kann. Böse sind immer nur die Anderen – ein mächtiges Verdrängungsprinzip.
Den deutschen Politclowns und ihrem weltfremden Moralgeschwafel hören die Vertreter von Entwicklungsländern gerne lächelnd zu, um dann anschließend das Geld deutscher Steuerzahler in Empfang zu nehmen, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Hinterher klopfen sich die korrupten „Eliten“ in diesen Ländern laut lachend auf die Schenkel und amüsieren sich über die Beschränktheit, Naivität und Blödheit deutscher Politiker. Die Mehrheit im Land weiß dies, aber zieht keine Schlussfolgerungen für das eigene Wahlverhalten. Wer diese verlogenen Moralapostel wählt, ist kein Opfer, sondern Komplize beim mutwillig herbeigeführten Niedergang unseres Landes.
Wie wäre es, wenn man einfach ein Desinteresse an Wahlen bei unzufriedenen Bürgern erzeugt? Bei einer Wahlbeteiligug von 45,2 % wie aktuell im Landkreis Oberspreewald-Lausitz stehen doch die „demokratischen Sieger fest, welche mit umgerechnet so ca. 25% wirklichen Stimmen gewählt wurden.
Der Parlamentarismus ist gescheitert. Zum vierten Mal innerhalb von etwas mehr als 100 Jahren. Was zu tun ist spürt jeder: komplette Abschaffung der Politszene und deren Zusammenrottungen sowie Einführung eines dominanten plebiszitären Systems.
Passend dazu:
::
Die Presse tobt wegen AfD-Wahlprogramm. Das ist ein gutes Zeichen!
So offen war der Kampf gegen uns selten: CDU und Linke toben wegen unseres Wahlprogramms – und die Zeitung spielt fleißig mit. Immer unverblümter werden Fakten verdreht und Meinung gemacht. Dabei kann doch jeder mit gesundem Menschenverstand genau diese Positionen nachvollziehen!
Macht euch ein eigenes Bild und teilt die Wahrheit!
(Text YT)
…!!
Immer wieder zieht sich eines durch diese ganzen Maßnahmen und Äußerungen: die große Mehrheit der Deutschen ist obrigkeitshörig und kann mit Demokratie und Meinungsfreiheit nichts anfangen. Kritik und Widerspruch gilt es nicht in Diskussionen und im Meinungsaustausch zu behandeln, sondern gelten als Bedrohung und müssen bekämpft und vernichtet werden. Somit ist in deren Augen jede, aber auch wirklich jede Maßnahme gegen Kritiker gerechtfertigt. Bis hin zu physischer Gewalt. Schließlich zählt man sich selbst zu den Guten. Ergo ist jeder, der nicht der selben Meinung ist, böse.
Wegen Corona-Attesten: Sächsische Hausärztin Bianca Witzschel muss wieder ins Gefängnis
https://rtde.press/inland/268530-wegen-corona-attesten-saechsische-hausaerztin/
Corona-Maßnahmenkritiker Daniel Stricker drohen nach eigenen Angaben bis zu 8,5 Jahre Gefängnis
Laut dem freien Schweizer Journalisten laufen gegen ihn drei Strafverfahren wegen getätigter Äußerungen im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen. Auf ihn warte ein «Mammutprozess».
https://transition-news.org/corona-massnahmenkritiker-daniel-stricker-mir-drohen-8-5-jahre-gefangnis
Kanton Zürich: Sogar 50.000 Franken Buße bei Verstoß gegen allfällige Impfpflicht
Darauf macht die «Weltwoche» aufmerksam – im Zuge der Debatte um den Gesetzentwurf des Kantons St. Gallen, in dem dafür eine Geldstrafe von 20.000 Franken vorgesehen ist.
Gegenwärtig ist eine hitzige Debatte im Gange über den Gesetzentwurf des Kantons St. Gallen, in dem eine Buße von 20.000 Franken vorgesehen ist, wenn jemand gegen eine allfällige Impfpflicht verstößt (wir berichteten hier, hier, hier und hier). Nun macht Philip Gut in der Weltwoche darauf aufmerksam, dass eine solche Buße im Kanton Zürich bereits Gesetz ist. Und nicht nur das: Sie beträgt sogar 50.000 Franken.
https://transition-news.org/kanton-zurich-sogar-50-000-franken-busse-bei-verstoss-gegen-allfallige