Die „Portugal-Variante“ soll den nächsten Corona-Killerherbst bringen

So sieht es dort aus, wo Lauterbachs „tödliche“ Variante B.5 schon dominant ist: Portugiesisches Strandleben (Foto:SceenshotYoutube)

Überall dort, wo hierzulande Corona-Psychopathen den vergleichsweise lockeren Sommer als großes Unglück, als Durststrecke betrachten, die im Herbst endlich wieder endet und von dann hoffentlich umso härteren Schikanen abgelöst wird, richten sich derzeit die Blicke hoffnungsvoll nach Portugal, wo die „grassierende” – tatsächlich schon wieder rückläufige – Omikron-Subvariante BA.5 als der lange ersehnte Strohhalm gesehen wird, um in das während der letzten zwei Jahre mühsam aufgebaute „Pandemie”-Regime zurückkehren (und abermals die Corona-Hysterie schüren) zu können.

Der spiritus rector dieser durch und durch verachtenswerten Gemeinde, der im Amt des Bundesgesundheitsministeriums zum Gärtner gemachte Ober-Bock Karl Lauterbach (SPD), macht sich nicht einmal mehr die Mühe, entsprechende Absichten zu verschleiern. Öffentlich erklärte er nun, BA.5 könne „im Herbst die Variante sein, mit der wir kämpfen müssen”. Und natürlich hält er die Variante auch für „ansteckender und gefährlicher” als BA.1. Möglicherweise werde man in Deutschland „später ähnliche Probleme“ bekommen. Die Entwicklung angepasster Impfstoffe komme hingegen nicht wie gewünscht voran: „In der Tat verzögert sich die Entwicklung neuer Impfstoffe im Moment etwas, weil die Hersteller dann doch mehr Probleme haben, die Daten zu generieren, die notwendig sind“, sagte Lauterbach. „Wir rechnen damit in den nächsten Wochen.“ Es seien unter anderem Impfstoffe bestellt worden, die gegen unterschiedliche Varianten wirken, zudem würden die Impfzentren weiter finanziert. „Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren.“ Was Lauterbach als Beruhigung empfindet, dürfte bei anderen Panik auslösen: Er versprach, dass „wir allen einen guten Impfstoff anbieten können.“ Das wäre dann ja eine Premiere – weil bis heute kein Impfstoff entwickelt wurde, der wirksam gegen eine Corona-Infektion schützt geschweige denn frei von gefährlichen Nebenwirkungen wäre.

Erfundene oder übertriebene Gefahren

Was BA.5 selbst betrifft, kann objektiv, jenseits der geistigen Wahngebäude dieses gemeingefährlichen Ministers, von einer erhöhten Gefahr in Deutschland überhaupt keine Rede sein. Zwar vermehrt sich auch hierzulande die Zahl der Infektionen rapide
– allerdings auf äußerst niedrigem Niveau, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte. Dessen Verlautbarungen sind zwar grundsätzlich mit größter Skepsis zu betrachten, allerdings ist es eher dafür bekannt, Gefahren zu übertreiben oder ganz zu erfinden. Wenn es also zumindest vorerst noch nicht in die Panikmache seines vorgesetzten Ministers einstimmt, könnten die Zahlen einigermaßen glaubhaft sein. Lauterbachs Aussagen über die Gefährlichkeit von BA.5 sind wie immer ein völlig aus der Luft gegriffenes Fischen im Trüben, gespeist von der Hoffnung, endlich die ersehnte „Herbstvariante” gefunden zu haben, die er seit Monaten herbeifaselt. Tatsächlich gibt derzeit überhaupt keine Indizien, dass diese Subvariante gefährlicher ist als ihre Vorgänger. So sagte etwa die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek, dass BA.4 und BA.5 sich auch hierzulande durchsetzen würden, weil sie den Antikörpern von Geimpften und Genesenen durch Erbgutveränderungen noch stärker entkämen. Ansteckungen würden vor allem drohen, wenn die vorige Infektion oder die Impfung schon länger zurücklägen.

Allerdings gebe es keine Beweise, dass die Krankheitsschwere sich mit den beiden Subtypen wesentlich verändert habe. Lauterbachs Geschwätz hat also – wie fast immer – keine faktische Grundlage. Wie „gefährlich” man BA.5 im vor allem davon betroffenen Portugal selbst betrachtet, zeigt die Tatsache, dass die dortige Tourismussaison völlig ungestört weitergeht. Es wurden bislang keinerlei verschärfte Sicherheitsvorkehrungen
getroffen. Gesundheitsstaatssekretär António Lacerda gab diese Woche bereits Entwarnung: Auch wenn in Risikogruppen die Sterblichkeit überdurchschnittlich sei (wie bei jeder Erkältungswelle immer schon und zu allen Zeiten), werde diese Entwicklung in zwei bis drei Wochen abebben. Die Übertragungsrate scheine schon wieder portugalweit zu sinken. Eine Gefahr der Überlastung des Gesundheitssystems bestehe in keiner Weise. Und: Auch die europäische Behörde ECDC stellte zwischenzeitlich fest, dass die Krankheitsverläufe bei BA.5 nicht symptomatischer oder gar ernster sind als bei früheren Varianten. Sie dient den üblichen Verdächtigen in Deutschland also nur als Vehikel, sich im Gespräch zu halten – und im Herbst wieder ins nächste Notstandsregiment zu überwechseln.

12 Kommentare

  1. Keine Suppe kann so sauer und schimmelig sein, daß sie in Deutschland nicht wieder aufgewärmt wird und auf den Tisch kommt!

  2. Vielleicht entdecken Lauterbachs Wissenschaftler das Corona Varianten , die Affenpocken verändern und die bald durch die Atemluft überträgen werden könnten . Die Maskenproduktion und weitere Impfungen wären dadurch gesichert .

  3. Schon erstaunlich …die ,,Killervarianten“ mit all ihren Bezeichnungen stehen schon lange fest …auch die Impfbrühe wird schon hergestellt … Was ist das für ein SCHEiSS-THATER ??? oder sollte man von versuchten Massenmord schreiben ? Was alles weiß ein Lauterbach darüber ?

  4. Ganz so blöd wie Deutschland ist Portugal nicht und verzichtet auf die wichtigen Tourismuseinnahmen. Es wundert mich aber, daß man Karl die dümmste Marionette in der Regierung, noch nicht auf den Zettel geschrieben haben „Portugal ist ein Hochrisikogebiet“

  5. Spätestens mit dem „Corona-Irrsinn“ ist der Politik der
    Staatsstreich, u.a. verbunden mit Demokratie-Abbau (Grundrechten)
    gegen die eigene Bevölkerung
    ohne Militäreinsatz, aber mit unverhältnismäßigen Polizeieinsätzen
    und Staatsanwaltschaften, die auf Linie gebracht wurden,
    absolut gelungen.
    Ob es jemals eine Umkehr zum Recht, Demokratie und Empathie
    zum eigenen Volk geben wird, mag bezweifelt werden.

    • Muss er jetzt nur noch die passenden Affen dazu finden.
      Ich schlage vor, mit der Suche im Bundestag zu beginnen.

  6. Es gibt immer irgendwelche obskure Professoren, die genau das „wissenschaftlich“ bestätigen, was man bestätigt sehen will. Insofern liegt es bei uns, zu entscheiden, was wirklich Sache ist. Die Medien reagieren deshalb dumm, weil es in ihrer Natur liegt, ein „mediales Interesse“ zu erzeugen, das bei jedem Einzelaspekt eine Übertreibung vornehmen muß, damit man am Ende einen Bericht geschaffen hat, der eben genau dieses mediale Interesse auch wirklich hervorbringt. Deshalb sind überall die Möglichkeitsformen drin: Könnte so gefährlich sein,…würde die halbe Menschheit töten, …wäre so gefährlich wie,….ist womöglich zu befürchten, daß… usw. Die Konkurrenzsituation zu anderen Mediem wiederum schafft den Druck, das Endergebnis überbieten zu müssen. Das alles zusammengerührt führt genau zu dem, was wir auch vorfinden. Ein Politiker hat mir erklärt, warum er bei seinen Entscheidungen immer zu den härtesten Maßnahmen greifen muß: Wenn ich es nicht tue und einer wird krank oder stirbt, kommt es genau dazu, daß mir einer erklärt, daß aus eben diesem Grunde der Tod eingetreten sei. Ursächlichkeit durch Unterlassung sozusagen. Daß das natürlich keinerlei wissenschaftliche Evidenz hat, interessiert keinen. Ebensogut könnte ich behaupten, daß das Wetter so prima sei, weil ich so viel gebetet habe. Dummheit, die nicht als solche erkannt wird.

  7. „Die Zahl der Infektionen“ vermehrt sich rapide.
    Dann bin ich beruhigt.
    Solange es nur die Zahl ist und nicht die Infektionen selbst!

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