Die rohe Botschaft: EKD und deutsche Bischöfe als 2G-Coronabüttel

Lobet die Spritze: EKD-Kurschus vollverstrahlt (Foto:Imago)

Heute endet das zweite Corona-Weihnachten; was hingegen gerade erst begonnen hat, ist die ebenso unsägliche wie unchristliche Totalunterwerfung der beiden großen christlichen Kirchen unter einen gottlosen Zeitgeist, unter einen staatlichen Pandemie-Katechismus, der für einen nie gesehenen Gesundheits-Positivismus, Biologismus und materialistischen Pharma-Götzendienst steht – kurzum für all das, was eine spirituelle Organisation, ihre Würdenträger und ihre Gemeinschaft eigentlich rundheraus ablehnen müssten. Die Missachtung des Rechts auf körperliche Selbstbestimmung, die Stigmatisierung kerngesunder Menschen ohne digitalen Impfnachweis, die Negierung natürlicher Selbstheilungskräfte und die Ausgrenzung von Menschen („Ebenbilder Gottes“ also) – ohne passenden, vom Staat jeweils willkürlich definierten „Impfstatus“ wurden ohne Murren, ja sogar vorbildlich und überkorrekt kirchlich akzeptiert – wodurch die Spaltung in fast alle Gemeinden getragen wird.

Besonders „flexibel“ darin, die durch das jeweils herrschende System vorgegebenen ideologischen Präliminarien in Einklang mit der eigenen Lehre und christlichen Botschaft zu pfriemeln, war seit jeher die notorisch staatshörige Evangelische Kirche. Ob vor 80 Jahren unter den „Deutschen Christen„, in den Stasi-unterwanderten Konsistorien der DDR oder aktuell im Corona-Regiment: Was immer an Ungerechtigkeiten, Entrechtungen, staatlichen Willkürmaßnahmen geltend gemacht wird, das „harmonisiert“ und adaptiert die EKD mühelos – inklusive 2G-Diskriminierung und gar der Impfpflicht. So ist es kaum verwunderlich, dass die neue EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus kurz vor Weihnachten in einem Interview mit der „Welt“ die kirchlichen Corona-Maßnahmen unkritisch verteidigte.

Staatstreu unter allen Fahnen

Kurschus behauptete darin, ganz im Sinne der Regierung und ihrer erwählten Wissenschaftsintelligenzija: „Wir wissen längst: Wer sich impfen lässt, schützt auch andere”. Im Lichte der realen Situation und objektiver medizinischer Erkenntnisse (siehe z.B. hier und hier) eine mehr als zweifelhafte Behauptung, die nahelegt, dass sich EKD-„Kur(z)sch(l)us“ offenbar nicht einmal oberflächlich mit den tatsächlichen Wirkungen der sogenannten Impfungen und ihren oftmals katastrophalen Nebenwirkungen befasst zu haben scheint. Trotzdem hält die EKD-Chefin die 2G-Regeln für Gottesdienste für vertretbar – einschließlich der vielerorts bereits umgesetzten Praxis, dass die Gläubigen vor dem Kirchenbesuch die eigenen Impfnachweise verschicken müssen, um die Zutrittserlaubnis zum Gottesdienst zu erhalten.

Doch Kurschus geht noch weiter: Ihren Äußerungen lässt sich entnehmen, dass sie eine Impfverweigerung quasi für eine Versuchung Gottes hält. Kritikern, die auf die bedingungslose Offenheit Jesu verweisen, entgegnet sie: „Gerade weil Jesus alle einlädt, muss sich jeder und jede Einzelne so verhalten, dass wirklich alle kommen können – auch die besonders Gefährdeten, ohne sich einem erhöhten Risiko auszusetzen.” Eine interessante Rabulistik, die legitimieren soll, dass zum Schutz der regeltreuen Mehrheit – der „Gefährdeten“ – die Gefährdern gestempelten Regelverweigerer ausgeschlossen werden. Ein genialer Trick, mit dem praktisch jede Minderheit nach außerhalb der Gemeinschaft verbannt werden kann: Wer nicht „kommen darf“, ist selbst daran schuld.

Vielleicht eröffnet diese ganz und gar nicht bergpredigtkonforme Rechtfertigungslehre ja eine neue Form der „pandemischen Ökumene“ – denn mit dem, was Kurschus hier äußert, rennt sie in der impf- und maßnahmenbesessenen katholischen Kirche unter Papst Franziskus offene Türen ein. Von Teilen der katholischen Presse wurden ihre Aussagen denn auch freudigst aufgegriffen und geteilt. Denn nicht nur die Evangelen, sondern beide christlichen Konfessionen haben sich von Anfang an zu vehementen Vorreitern der staatlichen Corona-Politik gemacht. Einzelne katholische Bischöfe üben schon seit Beginn der Impfkampagne quasi von der Kanzel Druck auf die Gläubigen aus, sich impfen zu lassen.

Moralischer Missbrauch bischöflicher Amtsgewalt

Doch damit nicht genug: Der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst missbraucht schamlos seine bischöfliche Befehlsgewalt, um den Priestern und Diakonen seiner Diözese die Impfung aufzuzwingen, wie er selbst in einem Rundbrief in aller Offenheit stolz kundtat:

„Bei denen, die noch nicht geimpft sind, muss ich nachdrücklich anmahnen, sich impfen zu lassen. Die Lage ist – nach meinem Wissen und Urteil – so schwerwiegend, dass ich als Ihr Bischof –was ich äußerst selten tue – Sie an Ihr Gehorsamsversprechen bei der Priesterweihe und der Diakonenweihe erinnere, wenn ich von Ihnen erwarte, alles Ihnen mögliche zu tun – in der Tat und im Gebet – um bei der Bewältigung der Pandemie zu helfen und unsere Mitmenschen zu schützen und sich deshalb impfen zu lassen.”

Neben Fürst sprachen sich inzwischen auch weitere deutsche Bischöfe explizit für eine Impfpflicht aus (siehe etwa hier und hier und hier), übrigens durchaus im Widerspruch zu kirchlichen Instanzen, die hier eine differenzierte Sicht einnehmen, wie etwa die päpstliche Glaubenskongregation. Da jedoch Papst Franziskus selbst im Vatikan ein hartes Impfregiment führt, können sich die deutschen Oberhirten auf die höchste Autorität berufen.

Dass sich auch die katholische Kirche zunehmend in eine Art Impf-Scientology verwandelt, manifestierte sich auch in Aktionen, die so schräg anmuten, dass man sie fast wieder für subversive Aktionskunst oder Realsatire halten könnte; aber nein: Es war bitterer Ernst. So wurden die Figuren einer Kölner Weihnachtskrippe – mit ausdrücklicher Billigung der Gemeinde – mit Impfpässen ausgestattet. Und vorm Kölner Dom wurde an Heiligabend, als Gipfel der Profanität (wenn nicht gar Blasphemie), im großen Stil geimpft.

Keine Satire: Krippenfiguren mit Impfpässen

Die extreme Unterwürfigkeit der Amtsträger beider Kirchen ist freilich vor allem auf das deutsche Staatskirchensystem zurückzuführen: Geistliche sind in Deutschland de facto Beamte, die ihr Geld vom Staat erhalten, der via Kirchensteuer gewissermaßen eine Art Inkassorolle für die beiden großen Kirchen verrichtet und die Personalvergütung abwickelt.   Als Folge dieser besonderen Rechtsstellung – die sich vom Selbstfinanzierungsprinzip der ausschließlich durch Spenden und Zuwendungen der Gläubigen am Leben gehaltenen Kirchen in laizistischen Staaten wie etwa Frankreich fundamental unterscheidet – lassen sich die Kirchen in Deutschland ihr Denken und Handeln schon seit Jahrzehnten weniger vom Evangelium als von dem gigantischen Verwaltungswasserkopf diktieren, der sich vor allem als Folge des Kirchensteuersystems entwickelt hat. Nicht von ungefähr sind die beiden Kirchen – nach dem Staat selbst – der zweitgrößte Arbeitgeber des Landes.

Um dieses überaus weitverzweigte Imperium zu unterhalten, sind sie wiederum auf Gedeih und Verderb auf direkte und indirekte staatliche Leistungen angewiesen – und damit auf das Wohlwollen der Politik. Schon deshalb können sie gar nicht frei und unabhängig agieren. Statt Jesu Wort: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist” (Matthäus 22, 21) zur Richtlinie ihres Handelns zu machen, handeln sie eher nach dem mittelalterlichen SprichwortWes Brot ich ess, des Lied ich sing”.

Was die Römische Kirche anbelangt, so herrschen im Zentrum des Katholizismus, im Vatikanstaat, bereits Zustände, die selbst die feuchtesten Träume aller hiesigen Lauterbachs, Brinkmanns und Wielers übertreffen: Die Kurie hat sich, wie bereits oben erwähnt, lange schon in einer Horde lautstarker Propagandisten rigidester, unerbittlicher Corona-Maßnahmen gewandelt. Und der rigide Impfkurs von Papst Franziskus hatte schon vor Monaten zum Rücktritt bzw. der Entlassung mehrerer Schweizer Gardisten geführt. Da überraschte es nicht, dass der Vatikan – buchstäblich am Vorabend des Weihnachtsfestes –  nun auch noch die strikte 2G-Regel für alle Angestellten eingeführt hat: Ab sofort gilt im päpstlichen Machtbereich nur noch der „Super Green Pass”; das heißt: Tests werden nicht mehr akzeptiert, Ungeimpfte dürfen nicht mehr an ihrem Arbeitsplatz erscheinen und beziehen kein Gehalt mehr.

Kurze Halbwertszeit falscher Versprechen

Unmittelbar vor Weihnachten verdammt der Vatikan also etliche seiner eigenen Angestellten zur Arbeitslosigkeit, weil sie sich einer Impfpflicht verweigern, die die bereits erwähnte Glaubenskongregation noch vor einem Jahr kategorisch für unmoralisch erklärt hatte – und das nur Stunden, nachdem Papst Franziskus den eigenen Mitarbeitern der Vatikanstadt noch erklärt hatte: „Was die Arbeitsplätze betrifft – da haben wir, wie ich es letztes Jahr gesagt habe, versucht, die Beschäftigung zu garantieren. Wir haben uns fest vorgenommen, niemanden zu entlassen.” Die Halbwertszeit falscher Versprechen ist im Nahbereich der unfehlbaren „Heiligkeit“ anscheinend noch kürzer als die der schamlosen Lügner im parteiübergreifenden deutschen Politikbetrieb, die die Abkehr von ihrem Versprechen, nie werde es eine Impfpflicht geben, neuerdings als „Lernfähigkeit“ schönreden.

Was sich EKD und katholische Bischöfe gegenüber ihrer – ohnehin konstant schwindenden – Kirchengemeinde im Kontext erlauben, ist das Hinterletzte und hat mit christlicher Nächstenliebe nichts zu tun und zeugt von totaler Verständnislosigkeit für die Lage von Impfskeptikern (die sich durch weltweite Meldungen über Nebenwirkungen, Impfschäden und mangelnde Schutzwirkung täglich mehr in ihrer Haltung bestätigt finden) und ihre Seelennöte. Dass die neue EKD-Chefin Kurschus in Sachen Staatsnähe ihrem Vorgänger Heinrich Bedford Strohm nicht nachsteht, war nicht anders zu erwarten.

Tatsächlich fühlt man sich angesichts des Verhaltens vieler nationaler und internationaler Kirchenführer eher an das Bibelwort erinnert: „Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ (Matthäus 7, 15;16)

BITTE BEACHTEN: Klarstellung der Redaktion zu Leserkommentaren

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zuwendung unterstützen.

14 Kommentare

  1. Die christl. Kirche war schon immer (seit sie als Kirche gilt) der Macht zugeneigt: für sich selbst und für die, die ihr Macht gibt.
    Ihr Gründer (nein, ich meine nicht den Paulus) Jesus war da gänzlich anderer Ansicht.
    Wäre er ein Christ nach Gründung der christlichen Kirche, er wäre nicht am Kreuz gestorben.

    • Das Papsttum ist lt. Bibel der Antichrist. Es hat Gesetze der Bibel geändert und ist für Abermillionen ermordeter Menschen verantwortlich ! Es verbot sogar schon den Besitz der Bibel und verfolgte die, welche eine basaßen. Also bitte, schreibe mir hier hier nichts von einer „christlichen“ Kirche !

  2. Der Faschismus hat es bis in die Pfaffengilde gebracht.
    Pfui, solche wollen das Christentum pflegen?
    Nein es sind unsägliche politische Funktionäre, die vom
    „Märchenkuchen“ etwas abbekommen wollen.
    Diese Elemente werden sich noch wundern, wenn
    Importierte die Kirchen mit heißen, hellen Licht füllen.

  3. Hier ein kleiner Auszug aus dem Hygiene-Konzept einer Kirche:

    „Entsprechend dem Orientierungsplan der Ev. Luth. Landeskirche Sachsens vom 05.11.21 gilt für das Gemeindeleben: Ab einer Inzidenz von über 10 ist der Mund-Nase-Schutz in allen Innenräumen zu tragen und Abstand von 1,5 m von Mitgliedern verschiedener Hausstände zu halten.

    Ab der Vorwarnstufe kann als Gemeindegesang nur noch 1 Lied am Ende des Gottesdienstes gesungen werden, dabei ist die FFP 2 Maske zu tragen.“

    Singen unter der FFP2-Maske – eine echte Herausforderung!

    • Hier ein Hinweis auf einen Maskenkult (vor Corona, 1 kleines Bild)
      share-your-photo.com/img/c58a891457.png
      Was dort hinter steckt, das Größere, wird von den Kirchen angebetet.
      Die Grenzen bestätigen diese Vermutung.

  4. Von meinem Geld werden diese gottlosen Betbrüder schon seit mehr als 50 Jahren nicht mehr finanziert.
    Es gibt sicherlich zahlreiche Pfarrer und Priester, die Ihre christlichen Aufgaben mit vollem Einsatz bewältigen…. aber ihre Vorbeter sind voll auf Regierungslinie. Bei einigen könnte man sogar vermuten, dass sie bei passender Gelegenheit zum Islam konvertieren.

  5. Wenn ein EKD-Ratsmitglied, sogar ein hochrangiges, privat mit Frau Katrin Göhring-Eckardt liiert ist, dann ist eine grüne politische Unterwanderung der Ev. Kirche doch entweder zu erwarten oder schon erfolgt.

  6. Die USA hat ebenfalls keine Staatsreligion. Wie kath. Pfarer finanziert werden, ist mir nicht bekannt, nehme an aehnlich wie die Freikirchen..
    Die Freikirchen auch die Lutheraner finanzieren sich ueber die regelmaessigen Zwendungen ihrer Mitglieder, meistens 10% des jeweiligen Einkommens und Klingelbeutelsammlungen wahrend der Gottesdienste. Viele Mitglieder vermachen in ihren Testamenten Haeuser, Grundstuecke oder Lebensversicherungen an ihre jeweiligen Kirchen.
    Es gibt die Moeglichkeit, wie bei Tierschutz, Veteranen und Sozialverbaenden zu spenden. Die Spenden werden bei der Steuer abgesetzt..
    Caritable gift Annuities sind ebenfalls moeglich und eine gute Moeglickeit fuer Reiche und Wohlhabende ihr Geld steuerfrei anzulegen und Zinsen zurueck zu erhalten, ebenso steuer absetzbar

    Ubrigens Xiden , der sich Katholik nennt befuerwortet Abtreibungen bis nahe der Geburt, seine Regierung verklagte den Staat Texas und einen weiteren Staat, ich glaube Mississippy , da diese Staaten Gesetze erliessen, dass Abtreibungen nur noch erlaubt sind, bis der erste Herzschlag zu erkennen ist.

    • Richtigstellung:

      Es handelte sich offenbar nicht um ein Baby, wie auch verbreitet wurde, sondern um ein 4-jähriges Kleinkind.

      Das ändert aber nichts an meiner Aussage!

  7. Die nicht klar zuzuordnende GRÜNE Korschus ist nach dem klar zuzuordnenden SPD-Bedford-Strom der Sargnagel für die Evangelischen. Der Papst weiß oft auch nicht mehr genau, welche Meinung er denn eigentlich vertritt – je nachdem, welcher Wind seiner ‚Gläubigen‘ ihm gerade entgegenschlägt – schafft sich auf länger Sicht betrachtet, die Kirche selber ab. Wer noch an den Film „Zeitgeist 1“ rankommt oder den Film bereits kennt, auf jeden Fall noch mal ansehen.

Kommentarfunktion ist geschlossen.