Die Schande von Gießen oder: Wann wurde der DGB eigentlich zum „Deutscher Ghaoten-Bund“?

Die Schande von Gießen oder: Wann wurde der DGB eigentlich zum „Deutscher Ghaoten-Bund“?

Vom DGB aufgehetzte Antifa-Schläger in Gießen (Screenshot:Youtube)

Die deutschen Gewerkschaften – wie auch die Kirchen – wandeln in dieser Republik mit ihrer freiwilligen politischen Selbstgleichschaltung seit langem auf Abwegen. Doch was der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am vergangenen Samstag in Gießen ablieferte, dürfte in der Nachkriegsgeschichte einmalig sein. Die Gewerkschaften setzten sich dort federführend an die Spitze eines unübersichtlichen Bündnisses von rund 30 linken bis linksradikalen Organisationen. Und auch die „nächstenliebenden“ Kirchen durften natürlich nicht fehlen. Beide wollten dort ein grundgesetzlich garantiertes Versammlungsrecht verfassungswidrig blockieren.

Die Kirchen müssen das mit ihrem Glauben ausmachen. Jesus boykottierte beim letzten Abendmahl nicht einmal Judas, der ihn schließlich der Verhaftung, Inhaftierung, dem Todesurteil und der Kreuzigung auslieferte. Dabei stehen dem rechten, konservativen Spektrum zugewandte Menschen dem christlichen Glauben im Zweifel deutlich näher, als es linke Spezies unter deutschen Dächern tun – von den zahlreichen Islamisten, die sich im DGB-Gefolge mittlerweile tummeln, ganz zu schweigen. Ganz jenseits von Gut und Böse stehen allerdings die „interreligiösen” Aktivisten – wo auch immer.

Metaller und Verdianer “verklopfen” ihre Polizeikollegen

Mir persönlich geht es hierbei aber vor allem um den DGB, um den ich mir ernste Sogen mache – schließlich war ich selbst einige Jahre DGB–Kreisvorsitzender, als unter dem Dach dieses Verbundes noch 16 Gewerkschaften organisiert waren (heute sind es nur noch acht). Wir verstanden uns als parteipolitisch unabhängige Einheitsgewerkschaften, wenngleich die meisten Herzen für die SPD schlugen. Doch es gab auch viele Unionsanhänger im DGB, und diese „schwarzen“ Kollegen repräsentierten damals den Sozialflügel der CDU, die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA). Damals, mit diesem echten Dachverband, der als Einheitsgewerkschaft auftrat, waren wir noch mächtig; der DGB war fast ein kleiner Staat im Staate – aber berechenbar.

Heute allrdings scheinen bestimmte Bezirks- und Kreisvorstände ein Sammelbecken für alles zu sein, bloß keine Gewerkschaften mehr, die diesen Namen noch verdienen. Die Situation am Wochenende in Gießen stellte sich so dar: Anführer der in die Tausende gehenden Blockierer sollen vor allem die IG Metall und Verdi gewesen zu sein, wie auch “Tichys Einblick“ berichtet, dessen Kamerateam durch von der Bühne aus aufgewiegelte Radikale attackiert wurde. Verwunderlich, dass hier nicht auch die Lehrergewerkschaft GEW mitmischte. Jene Vertreter von (oft nur mehr sehr selten) arbeitenden Berufsgruppen „klopften“ (Jargon der Antifa für Angriffe auf „Bullen“) auf ihre DGB-Kollegen von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein, die ihrer gefährlichen Aufgabe nach Kräften gerecht wurden, das grundgesetzlich garantierte Versammlungsrecht zu gewährleisten.

DGB, quo vadis?

Ich stelle mir die nächste DGB Kreis- oder Bezirksvorstandsitzung vor, wie diese Herrschaften sich gegenübersitzen: Die einen von den Angreifern der IG Metall und Verdi mit lädierten Händen, Armen und Beinen, dem Tribut für ihr Hauen und Stechen – und die anderen von der GdP mit Gewaltspuren, die ihnen ihre „lieben Kolleginnen und Kollegen“ der anderen Gewerkschaften zufügten.

Doch vielleicht fehlen die Kollegen der GdP auch ganz künftig bei den Sitzungen – weil sie zur Polizeigewerkschaft im Beamtenbund DPG übergelaufen sind. Ich könnte es ihnen nicht verdenken, obwohl ich sie früher etwas verächtlich als „Beamtenbündler“ abtat. So ändern sich die Zeiten.

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9 Antworten

  1. Jeder, ab auch jeder der dieses Schweinepack im BT. unterstützt, finanziert und beklatscht, versündigt sich an der Demokratie und unserer Verfassung und hat in einem öffentlichen Position nichts, aber auch gar nichts zu suchen. Und die Aussage des Gießener Bürgermeister, über das „Leuchtende Gießen“, spricht Bände über den Geisteszustand dieser politischen Kaste. DAS SIND DIE EIGENTLICHEN NAZIS.

    „Wenn die Faschisten wiederkommen, werden sie nicht sagen, wir sind die neuen Faschisten. Sie werden sagen, wir sind die Antifaschisten“. Wenn wir nicht ganz genau aufpassen haben wir ein neues 1933. Diese „etablierten“ Parteien mit ihrer linken stalinistisch, maoistischen Gesinnung führen uns genau dahin. Verarmung, Überwachung, Unterdrückung, Diskreditierung, Wirtschaftsdemontage und zum Schluss dann, wie im dritten Reich und in der Stasi-DDR, Ermordung von Menschen mit Freiheitsdrang und anderer Meinung. Der Trend war in Gießen ganz eindeutig zu erkennen.
    Hitler konnte nur deshalb groß werden, weil die Weimarer Regierung dieselbe geistige Potenz hatten, wie wir sie heute im BT. vorfinden. Als Österreicher, der jeden Tag am Geburtshaus von AH. vorbei geht, schäme ich mich für den geistigen Zustand der jetzigen „DE. Politnullen“.

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  2. Die Frage in der Überschrift ist einfach und kurz zu beantworten:
    Schon 40 Jahre, mindestens.
    Ich bin bereits 1997 aus dieser polit-ideologischen Solidaritätsmafia ausgetreten, weil ich das nicht mehr mittragen konnte.
    Nur mal zum Vergleich:
    Während etwa französische Gewerkschaften ganz klar ihre Mitglieder unterstützten, Proteste organisierten, samt Streiks, gegen den Coronafaschismus, waren es deutsche Gewerkschaften, die schlimmere Scharfmacher waren, als sämtliche Politkasper, die Unternehmen und Politik permanent mit unverschämten Forderungen nach noch härteren Maßnahmen vor sich hertrieben.
    Es gab zur Bratwurstzeit mal einen Protest der IG-Metall in Brüssel, für die Busfahrten wurden Maßnahmen und Nachweise von den potentiellen Teilnehmern gefordert, die ihresgleichen suchten.
    Drecksverbände, die ich bereits zu Beginn meiner aktiven Berufslebens hassen gelernt habe. Samt ihrer Holding, der SPD.

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  3. Dr. Alice Weidel in einem youtube Kurzvideo dazu:

    “ … in Deutschland haben wir wieder Links -faschistische SA – Truppen, bzw.
    DGB- Links-terroristische Antifa Schlägertruppen auf den Strassen, wie 1933 “ !!

    der Straßenterror in Gießen muss Konsequenzen haben

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  4. Überschrift: Wann wurde der DGB eigentlich zum „Deutscher Ghaoten-Bund“

    Antowrt: NIE wurde der DGB „eigentlich“ zu irgendwas, und wird es auch SO nie werden.

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  5. Ich bin auch frühzeitig aus dem Haufen, genannt IG Metall, wieder ausgetreten. Abgesehen davon, dass man Arbeiter ohne Mitglied zu sein, vertreten hat, darf ich mal daran erinnern, dass die IGM 2015 aus den Mitgliedsbeiträgen mal eben 500.000 € für „Flüchtlinge“, die schon damals keine Flüchtlinge waren, rausgehauen hat. Die großmäuligen Lohnforderungen, von denen dann nichtmals die Hälfte durchgesetzt wurde, hat das Maß voll gemacht. Und heute dieses widerwärtige Anschleimen an die Regierung durch das Bekenntnis zur Brandmauer gegen die AfD zeigt den aktuellen Zustand dieses ekligen Haufens.

  6. Die Gewerkschaften arbeiten schon viel zu lange gegen Jene, die sie eigentlich unterstützen und vertreten sollten. Gewerkschaften sind für mich nicht mehr als eine organisierte Zwitter NGO, tätig für Firmen und Politik gleichzeitig, finanziert von den (teilweise Zwangs) Mitgliedern, die zwischen den Fronten verar…t werden, sich mit Brosamen begnügen , während die „Bosse“ den Rachen nicht voll bekommen und sich auch von der Politik bezahlen (unterstützen- ha,ha,) lassen. Verhält sich halt ähnlich wie die Betriebsräte in den großen Konzernen , auch hier verdienen Diese exorbitant, während die Kleinen sich mit Brosamen begnügen und dafür auch noch dankbar sind.

  7. Egal ob IG-Metall, DGB und sonstige Gewerkschaften sie fielen mir schon damals auf das sie eher der größten Volksverräterpartei SPD hörig sind. Sie haben sich nicht geändert wie 1918 nach dem Dolchstoßverrat mit den Kommunisten und roten Arbeiterräten. Sie sind sogar noch schlimmer da sie für das ausbeuterische Großkapital sich hinstellen und linkskriminelle Elemente der Tuntifa begrüßen und auch kein Problem haben sich mit ihnen zu solidarisieren. Die Schlafschafe die noch an diese Gewerkschaften sowie etablierte Parteien glauben denen ist nicht mehr zu helfen. Solchen Leuten wünsche ich als Geschenk paar Flüchtlinge und Neubürger im Wohnumfeld da schon bei Ruhestörung ein Ozean voller Tränen die Trockenheit der Natur löst. mfg