Die Schilda-News vom Wochenende

Die Schilda-News vom Wochenende

Übergang für Fledermauspassanten: Die Wunstorfer „Batman-Brücke“ (Foto:ScreenshotYoutube)

Stuttgart 2021 wird bestenfalls Stuttgart 31: Das unterirdische Stuttgarter Eisenbahnmausoleum wird erst in frühestens fünf Jahren fertig. Der Staatskonzern hat insgesamt 1.200 Kilometer falsche Kabel verlegen lassen, die nun ausgetauscht werden müssen. Die seit zehn Jahren geplante Ersatzbrücke für die nun bereits gesperrte nördliche Bonner Rheinquerung soll Mitte der Dreißiger Jahre übergeben werden, die Köhlbrandbrücke irgendwann in den Vierzigern. Dafür ist eine kühn geschwungene Straßenbrücke bei Berlin fast fertig. Das 1,9 Millionen schwere Betonbauwerk bleibt freilich exklusiven Passanten vorgesehen: Fledermäuse! Zwar ist zu lesen, die Wissenschaft sei sich noch uneins, ob Fledermäuse auch wirklich zu Flaniermäusen oder wenigstens dankbaren Tieffliegern werden… aber nun ist sie eben schon mal da, die Batman-Brücke zu Wunstorf (siehe Beitragsbild oben).

Aus für deutsch-französisches Kampfjet-Projekt: 2017 beschlossen Macron und Merkel endlich, die Diversität  im europäischen Militärflugwesen zu begrenzen und einen gemeinsamen Kampfjet zu bauen. Nach zehn Jahren intensiver Entwicklungsarbeit stellen die beteiligten Unternehmen jetzt fest, dass sie sich nicht einigen können. Zum Beispiel, ob das Teil Atomwaffen tragen, auf Flugzeugträgern landen oder doch lieber über schwangerengerechte Schleudersitze verfügen soll. Flugkapitän Merz will jetzt doch wieder zwei verschiedene Flugzeuge. Das größte europäische Rüstungsprojekt der Nachkriegsgeschichte wird damit stillschweigend eingestampft.

Görlitzer Hauseinsturz mit Bereicherungshintergrund: Das kürzlich in Görlitz explodierte Haus, das drei Bewohner unter sich begrub, stellt sich als Kollateralschaden eines Einsatzes spezialisierter Fachkräfte heraus: Eine multikulturell zusammengesetzte Buntmetall-Einheit von Heizungsdeinstallateuren – ein goldwerter Afghane (aus dem allen Ernstes so bezeichneten „Nordostafrika„!) und ein Pole – hatten offenbar versucht, im Keller demontierte fossile Infrastruktur aus Kupfer zu versilbern. Bevor sie selbst in die Luft fliegen konnten, hatten sich die willkommen geheißenen, bereits polizeibekannten CO2-Vermeider dann aber entschlossen, unverrichteter Dinge davonzuradeln und woanders tätig zu werden.

Verdächtiges allzu rhythmisches Trommeln

Tägliches Aushandeln der Bedingungen des Zusammenlebens im besten Deutschland aller Zeiten: Die wöchentliche Messerbilanz weist fünf Schwerverletzte und einen Toten aus. Der Interessierte wird darauf hingewiesen, dass regionale bedeutsame Fälle nun nicht mehr kontinuierlich in die Bundesstatistiken eingepflegt werden. Gefilmt werden mehrere blutige Straßenkämpfe mit Macheten, Schaufeln und Hämmern. Die Diagnosen der Notärzte stehen noch aus.

Projekt M1llion”-Großdemo in Berlin unter Polizeiaufsicht:Merz muss weg!” Unter diesem Motto marschiert ein vieltausendköpfiger Protestzug durchs Regierungsviertel. „Das gleichförmige Trommeln an der Demonstrationsspitze hat militärischen Charakter“, schnarrt es aus dem Begleitfahrzeug der Polizei. Der Rhythmus sei „unzulässig“, man solle gefälligst „ungleichmäßig trommeln“, sonst würden die Instrumente konfisziert. Oben, über dem ausbrechenden Gelächter, schwenkte die belustigte Opposition eine Deutschlandfahne. Auch sie bekommt Besuch: Die Parlamentspolizei moniert vor laufenden Kameras, dass die deutsche Flagge “nicht der Hausordnung” entspräche. Es wird in beiderseitigem Einvernehmen entschieden, den ungeheuerlichen “Vorfall” zu prüfen. Die riesige, etwas weiter unten in einem Abgeordnetenfenster leuchtende Pride-Flagge ist hingegen kein Untersuchungsgegenstand.

8 Kommentare

  1. Nichts läuft mehr ordentlich in
    Deutschland.

    Was läuft, ist die Nase von den
    Erkälteten.

  2. Wenn die ethisch-moralisch Verkommendsten Egozentriker eines Volkes und machtgeile Narzissten sich ein Land zur Beute machen, kommt eben genau das Alles dabei heraus.

    Stuttgart 21 wird wahrscheinlich niemals fertig werden…
    Alibabas Räuberbande, die bereits Stuttgart beherrscht, kann das gar nicht…

  3. Bin gerade weit weg von Buntland. Die Nachricht von dort wirken irre und surreal. Idiokrasie live. Live aus der Anstalt !
    Mir grauts vorm dem Rücksturz dorthin.

  4. Sind paar größere „Brocken“ aber eigentlich im täglichen Leben in Deutschland stänid zunehmender Standart über den man sich köstlich lachen kann. Die Mehrheit bekommt dies gar nicht mit, nö, sie sind brav dabei dies mit tägliche Realität werden zu lassen.

  5. Die Digitalisierung wird oft als das Allheilmittel des 21. Jahrhunderts gefeiert. Höhere Effizienz, weltweite Vernetzung und smarter Komfort bestimmen die Schlagzeilen. Doch wo viel Licht ist, gibt es auch viel Schatten. Während wir blindlings alles vernetzen, übersehen wir oft die gravierenden Nachteile, den schleichenden Kontrollverlust und die realen Gefahren, die diese Entwicklung für uns alle mit sich bringt.

    Ein Blick in die Vergangenheit zeigt die Absurdität der Gegenwart: Nach dem Krieg bauten die Menschen das Land in wenigen Jahren komplett ohne Smartphone, Tablet oder mobiles Internet wieder auf. Heute hingegen erleben wir bürokratische und bauliche Endlosschleifen. Das beste Beispiel sind von Computern und Planungssoftware gesteuerte Großprojekte wie Stuttgart 21: Baubeginn war im Jahr 2010, die Fertigstellung ist voraussichtlich für 2031 geplant – wohlgemerkt voraussichtlich. Die Digitalisierung hat uns also keineswegs schneller oder handlungsfähiger gemacht. Im Gegenteil: Sie verschleiert oft strukturelle Ineffizienz und Inkompetenz.

  6. Kurz vor der Fussball-WM 2026. Der radikalisierte Quoten-Islamist in der deutschen DFB-Elf namens Antonio Rüdiger meldet sich zu Wort:
    Seine Familie entkam dem Krieg. Heute rät Antonio Rüdiger: „Hört geflüchteten Menschen zu“
    Vom Bolzplatz in Berlin-Neukölln zu seiner nunmehr dritten Fußball-Weltmeisterschaft als Spitzenverteidiger: Antonio Rüdiger wuchs in einer aus Sierra Leone geflohenen Familie auf – eines habe sich seit seiner Jugend fundamental verändert
    https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/antonio-ruediger-ueber-seinen-weg-von-berlin-neukoeln-zur-fussball-weltmeisterschaft