Die Schöne und das Biest

Die Schöne und das Biest

Kampagne im Rosenkrieg und ein gefundenes Fressen für Deutschlands Heucheleliten: Collie Fernandes und Ex-Mann Christian Ulmen (Fotomontage:Imago)

Recherche will ich es nicht nennen; zum Aufreger Ulmen-Fernandes habe ich nur kurz quergelesen. Gestolpert bin ich über eine bereits seit geraumer Zeit in der ZDF-Mediathek verfügbare Doku zu „Deepfakes“. Das technisch aufwändig produzierte Werk mit seinem spürbar erzieherischen Impetus, ganz vielen Stirnfalten und immer wieder überraschend guter Laune des Opfers Fernandes hat einen merkwürdigen Beigeschmack. Interessant ist ein Detail: Neben der Hauptdarstellerin ließ es sich nämlich die Regisseurin Marie Bröckling nicht nehmen, sich im eigenen Produkt höchstselbst als investigative Kämpferin fürs Gute ins Bild zu setzen. Gibt man ihren Namen ein, stößt man auf die Karrierestation “Correctiv”. Zeitlich fällt ihr Engagement ziemlich genau mit der Produktionszeit zusammen. Das medienaffine und preisgekrönte Kollektiv für staatliche Sicherheit seinerseits steht bekanntermaßen in enger Verbindung zum Finanzier Mercator-Stiftung – eine Organisation, die in Deutschland bereits durch ihre Beteiligung bei der NGO Agora Energiewende (Stichwort Graichen-Affäre in Habecks Wirtschaftsministerium) ins Zwielicht geriet. Im Hintergrund stehen selbstverständlich noch weitere einschlägige Geldgeber, darunter George Soros’ “Open Society”. Wer mag, kann gern ein bisschen weitersuchen; man findet hier viele bekannte Namen.

Man muss das auch gar nicht verdüstern, ein solches Vorgehen ist erklärtermaßen der Job solcher Philantropen, Eingreiftruppen und Denkfabriken. Dort wird vermutlich das untrügliche Gefühl vorherrschen, auf der richtigen Seite zu stehen. Das hatten die “Offiziere im besonderen Einsatz” der DDR übrigens auch. Berücksichtigt man nun die branchenüblichen Vorbereitungen eines solchen im Dezember 2024 abgeschlossenen Filmprojekts, muss das Konzept bereits 2023 gestanden haben. Noch deutlich vorher muss das Potenzial des Falles Ulmen-Fernandez einer der Organisationen aufgefallen sein, die sich üblicherweise mit der medialen und politischen Aufbereitung solcher Begebenheiten professionell beschäftigen. „Hate Aid“ wird hier genannt. Mit dem intimen Schicksal der Collien Fernandes, über das jetzt im „Kölner Treff“ zufällig wenige Tage vor Lostreten der Vorwürfe gegen Ulmen überaus eindrücklich so berichtet wurde, als sei alles soeben erst aufgeflogen, hat man sich hier also bei näherem Hinsehen schon ein paar Jahre intensiv beschäftigt. Den erst jetzt beendeten harmonischen Auftritten des Paares Ulmen-Fernandes in den Werbespots der „Shop-Apotheke“ standen die digitalen Vergewaltigungen offenbar nicht im Wege; da hatte man wohl rechtzeitig ein Rezept eingereicht…

Was sind schon viele reale Vergewaltigungen gegen eine virtuelle

Aus einem durchaus unappetitlichen Fetisch, bei dem ein Durchschnittsmensch C.U. das Geschäftsmodell seiner attraktiven nichtsahnenden, aber überaus zeigefreudigen Partnerin C.F. – der offiziellen Darstellung nach ungefragt – übernimmt und mittels KI aufpimpt, ist nun erfolgreich eine latente Bedrohung der bundesdeutschen Gesellschaft geworden. Will man der vermittelten Botschaft glauben, ist es landauf, landab längst Praxis, dass weiße Kartoffelmänner die Köpfe ihrer Partnerinnen auf nackte Körper montieren, um sie anschließend im Netz zu versilbern. Klar: In die Epstein-Köpfe der Männer im Allgemeinen kann man ja nicht hineinschauen. Da wird schon so einiges lauern! Und gegen ein solches virtuelles Monstrum verblassen natürlich die analogen, realen Übergriffe in Silvesternächten, Parks und Jugendfreizeitzentren, über die gewohnheitsmäßig kein oder kaum ein Wort verloren wird.

Fassen wir die offizielle Version zusammen: Ein kleiner Perversling hintergeht klammheilich die für ihn (nach Incel-Maßstäben) eigentlich viel zu schöne Ehefrau, die das Ganze nun bemerkt und veröffentlicht hat. Und da haben wir es wieder: Das idealtypische männliche Charakterschwein! Männer! Immer wieder Männer! Das kann man jetzt in den Socials rauf und runter lesen. Respekt! Die Trendscouts haben ganze Arbeit geleistet – wie damals schon bei der geheimen “Deportations”-Geschichte. Die Welt steckt einfach voller Teufel, gegen die man gemeinsam mit der Regierung zu Felde ziehen muss. Unsere Demokratie ist gefährdet! Deshalb ist diesmal sogar die nicht eben für Entschlossenheit und Tatkraft bekannte Regierungsmannschaft ausnahmsweise schnell wie der Blitz – mit einem Blitzgesetz zur Entanonymisierung sozialer Netzwerke. Das zog Ministerin Hubig am Wochenende prompt aus der Tasche, wie nicht nur “Bild” jubelt. Sieh an! Das muss sie wohl erst letzte Woche irgendwann verfasst haben. Nun aber hurtig bei der Umsetzung! Gefahr ist im Verzug!

11 Kommentare

  1. Keine Ahnung, was da gelaufen ist. Auf jeden Fall, hat sich die Dame „willig“ zur Verfügung gestellt für eine „Nummer“ zur Klarnamenpflicht per Gesetz. Dies ist kein Zufall und ist ein Tritt ins Gesicht der beiden aktuell veröffentlichten jugendlichen Mißbrauchsopfer von Gruppenvergewaltigungen in „Jugendklubs“, welche tunlichst nicht angesprochen werden. Geht eigentlich nur um den Aufbau einer Adressdatei von nicht „Systemtreuen“ durch die „sexuelle“ Hindertür. Bordellimage für diese Hindertür ist schon irgend wie pervers, wenn ich an die von der Regieung nicht umgesetzte Istanbul-Konvention gegen Femizide denke (Petition Professor Dr. Kristina Wolff).

    1. Es ist die größte Heuchelei ever, vom Linken establishment wieder mal !
      s. short

      wo waren sie alle bei den wahren Opfern

      1. Das Bild mit HateAid-Chefin

        Das Bild mit Anna-Lena von Hodenberg, von dem in diesem Video die Rede ist, gibt es und da es aus 2023 stammt, fragt man sich, ob nicht der passende Zeitpunkt an die Öffentlichkeit zu gehen, ein von den Meinungsunterdrückern vorgegebener ist, denn auch damals ging es um das gleiche Thema. Das „cui bono“ taucht verstärkt auf. https://www.youtube.com/watch?v=iwYElFCV6XA

  2. In dubio pro reo gilt auch für C.U. wie auch, im ungekehrten Fall, für C.F.. Wie solche Vorverurteilungen und Verbreitungen falscher Tatsachen durch die Decke gehen hat man bei Ofarim und Kachelmann gesehen. Den geneigten Leserschaften oder ÖRR-Anhängern wird weisgemacht, dass das alles erst jetzt entdeckt und veröffentlicht wurde. Liest man aber diese Abhandlung fällt es einem wie Schuppen aus den Haaren und man erkennt, dass diese Scharade? doch eine längere Vorlaufzeit brauchte. Keinesfalls möchte ich hier für eine Seite Partei ergreifen, denn sollte es stimmen, wäre ich für das höchstmögliche Strafmaß für den Verursacher. Im umgekehrten Sachverhalt aber auch für die Verursacherin Ich finde es als Frau abartig, welche Wege hier Geschlechtsgenossinnen mit Unterstützung von dubiosen NGOs gehen und wie sie Frauen, denen so etwas tatsächlich passiert, schaden. Wie solche Frauen zu Teil ticken, habe ich während der Olympiade beim Eiskunstlaufen gesehen, als der männliche Kommentator sich erdreistete zu sagen, dass Anastasia Gubanova „Meine Herren, sie ist leider bereits vergeben. Sie ist mit einem finnischen Eiskunstläufer verheiratet“. Die „Journalistin“ kam zu dem Schluss, das auch Frauen im Jahr 2026 von vielen Männern als „Wifey-Material“ gesehen werden. Dann frage ich mich, warum beim Import vieler Männer, bei denen das in der DNA verankert ist, von diesen Dämlichkeiten Beifall geklatscht wird?

  3. Wenigstens bleibt einem jetzt ihre Werbung einer Online Apotheke im Fernsehen erspart . Die hing einem dann doch schon extrem zum Hals raus!

  4. Blitz-gesetz von und für Blitzbirnen (abgeschossene) Mein Umgang mit superschlauen Herrinnen? Laß sie machen..! Wenn ich sehe, daß die Chose scheitert, wende ich mich huldvoll ab.

  5. Es ist ein Trauerspiel, es scheint nur noch zwei Arten von Frauen zu geben, die Unattraktiven, die sich vorzugsweise auf Queerdemos rumtreiben oder für die palästinensischen Jungs wilde Tänze aufführen oder der Typ „Bordsteinschwalbe“, wie man in früheren Zeiten diese Damen bezeichnet hätte, neudeutsch “ Epstein girls“, an denen nichts echt ist, außer ihrem Willen, Aufmerksamkeit zu erregen, egal wie. Nackte Haut bzw. Körper „ziehen“ immer. 30 Jahre später erklären sie dann , sie seien Opfer irgendeines triebgesteuerten Machos gewesen. Me Too! Natürlich, was denn sonst. Ich schäme mich für mein eigenes Geschlecht.

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  6. Und ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode! Wer schrieb das??
    Mal ganz davon abgesehen, dass die Trulla aus Blödheit gerade ihren Ex-Mann ruiniert und ihre einzige verlässliche Geldquelle schleift, finde ich diesen Rosenkrieg ohne Substanz abscheulich!
    Die alternde, völlig bedeutungslose Diva, wird man also bald im Dschungelcamp sehen.
    Für ihren hoffentlich unschuldigen Ex-Gatten ist das zumindest ebenso tragisch, wie für TÜRK und den vorher schon unsympathischen Kachelmann damals.
    Ich finde es abscheulich von dieser Frau und es eröffnet den gesteuerten Medien einen neuen Ansatz, die totale Überwachung als notwendig zu erklären und uns somit völlig rechtlos zu machen.
    Ich bin bekennender hetero-Mann und habe, weil ich alt bin, schon verschiedene abscheuliche Rosenkriege durchlebt. Ich habe nie geheiratet und das war Gut! Es war für mich immer erstaunlich, wie selbstzerstörerisch, perfide und verlogen ehemals geliebte und dann abgelegte Frauen sein können. Zum Schluss hatten sie nix davon, weil ich gut vorbereitet war, denn mein verstorbener Vater hatte mich gut instruiert! Wenn ich mir heute diese vormals hübschen, nun aber fürchterlich abgerockten Weibchen auf mittlerweile HARTZ 4 oder so anschaue, dann habe ich kein Mitgefühl, sondern ich weiß genau, dass ich damals rechtzeitig jeweils eine blutsaugende Zecke entfernt habe. Und ich? Ja ich fühle mich gut, mit meiner wirklich ehrlichen und treuen Partnerin seit nun schon über 20 Jahren.

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  7. Da kann man nur noch sagen : Und wieder fällt die Masse auf solch eine Story rein und lässt sich für, in diesem Falle, eine Klarnamenspflicht benutzen.

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  8. Eins vorweg: Wer widerliche Deepfakes verbreitet, gehört bestraft. Aber dazu muss man es jemandem nachweisen.

    Heute in der „JF“ : „Wie die ARD-Hauptstadt-Korrespondentin Iris Sayram auf X berichtet, habe die Staatsanwaltschaft Itzehoe, die eine Anzeige der 44jährigen bearbeitet, eingestellt.
    Die Ermittler haben demnach von der mutmaßlich Geschädigten weitere Unterlagen erbeten. Fernandes habe das aber unterlassen. „Daraufhin habe die Staatsanwaltschaft das Verfahren vorläufig eingestellt, weil es keine Ermittlungsansätze gegeben habe“, schreibt die „Tagesschau“-Journalistin. Und sie zieht den Schluss: „An fehlenden Gesetzen scheint das nicht gelegen zu haben.“
    Ja, selbst die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft wird sich, ohne stichaltige Beweise, nicht auf ein „Sie-sagt-er-sagt“-Verfahren einlassen. Und jemand, der so etwas macht, wird clever genug sein, um keine objektiven Beweise zu hinterlassen. Aber schauen wir uns die Meuchel- und Hetzpresse mal an: Sie haben nichts aus Kachelmann, Lindemann und Ofarim gelernt. Gar nichts. Unschuldig, bis zum Beweis der Schuld, war mal. Jetzt ist wieder Hexenverfolgung angesagt. Da wird jemand medial regelrecht zerfetzt, weil eine Person eine Behauptung aufstellt. Und selbstredend springen die üblichen mediengeilen Doppelmoralweltmeisterinnen sofort mit auf den Zug auf, während ihnen die Opfer von realen Vergewaltigungen an der Sitzfläche vorbei gehen. Speziell dann, wenn die Täter zu ihrem Lieblingsklientel gehören. Da werden sogar die Vertuschungen solch schwerer Straftaten wegeblinzelt. Könnte es ein, dass man die Dame einfach nur vorgeschickt hat, damit man seine Gesetzesänderungen auf den Weg bringen kann? Man also die Maximalempörung auf die Sptze treibt (ungeachtet des Wahrheitsgehaltes der Anschuldigung gegen ihren Ex, oder welche Konsequenzen all das für den Mann hat), um bessere Karten zu haben, da man ein Internet Marke „Nord Korea“ basteln will? Der Zweck heiligt die Mittel?
    Während diese Angelegenheit das Haupthema der Empörungspresse war, bewiesen die Mullahs, dass ihre Langstreckenraketen 4000 Kilometer weit fliegen, und somit auch Europa erreichen könnten. Aber alle reden nur über dieses „Traumpaar“… Kann man sich nicht ausdenken.

  9. Dass diese mediengeile Fernandes nach so vielen Jahren „plötzlich“ feststellt, dass sie seelisch misshandelt wurde, nehme ich ihr nicht ab – sie hätte längst Anzeige erstatten und sich trennen können, da sie nicht physischer Gewalt ausgesetzt war. Denn damit wäre sie bei einer Trennung nicht dieser Bedrohung ausgeliefert gewesen wie viele andere Frauen, die sich aus berechtigter Angst vor dem gewalttätigen Partner nicht trauen, ihn zu verlassen. Ich habe ein großes Problem mit diesem medialen Hype, der einen Menschen vorab verurteilt, ohne dem Abgeurteilten die Chance zu geben, sich zu äußern – und dann das Gericht entscheiden zu lassen.

    @Peter-1
    Volle Zustimmung! Es geht nur um die Klarnamenpflicht per Gesetz und ist absolut kein Zufall – so wie alles seit dem Test mit der „Corona-Pandemie“.

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