Die “subkutane” Christenverfolgung in Deutschland

Die “subkutane” Christenverfolgung in Deutschland

Islamisierung von außen, woke Zersetzung von innen: Gender-Predigt in deutscher Kirche (Foto:ScreenshotInstagram)

Bei oberflächlicher Betrachtung könnte man den Eindruck gewinnen, dass Diskriminierung von Christen und Christenverfolgung hierzulande überhaupt kein Thema sind. Wir haben ja Religionsfreiheit; jeden Sonntag finden in Deutschland unzählige Gottesdienste statt; christlich getaufte Kinder erhalten Religionsunterricht in den Schulen; etliche Einrichtungen befinden sich in kirchlicher Trägerschaft. Auf politischen Veranstaltungen sind Kirchenvertreter gern gesehene Gäste. Die Kirchen erweisen sich als zuverlässige Partner der Politik. Die institutionelle und administrative Einbindung der Kirchen in den Staat ist umfassend. Ist die Rede von dem unter Druck stehenden und bedrohten Christentum also nichts weiter als ein rechtspopulistisches Hirngespinst? Ein weiterer durchschaubarer Versuch, die Gesellschaft zu spalten, um die Menschen gegen linke Politik und Migranten aufzuwiegeln?

Ein genauerer Blick zeigt, dass es unter der harmonischen Oberfläche gewaltig brodelt. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Staat und Kirche ist um einen sehr hohen Preis erkauft: Es ist der Preis der Selbstverleugnung und der Selbstzensur des Christentums – aus Angst davor, die staatliche Gunst zu verlieren. Die kommunistischen Staaten waren offiziell atheistische Staaten, die den Kirchen offen den Kampf ansagten. Das Christentum galt als Relikt unaufgeklärter Zeiten, das es langfristig zu beseitigen gilt. Den Christen war hier klar, dass sie nur „Bewohner in einem fremden Haus“ waren und mit Unterdrückung und Verfolgung verschiedenster Art rechnen mussten. Gerade in den sozialistischen Staaten konnten sich jedoch lebendige christliche Zellen erhalten, die am Gegendruck des Staates wuchsen.

Die Familie wird zum Verschwinden gebracht

Die Situation heute ist eine völlig andere: Aus dem Mund etablierter Politiker wird man kaum kirchenkritische oder kirchenfeindliche Töne hören. Im Gegenteil. Den Kirchen wird eine wichtige Funktion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zugesprochen. Das Christentum soll als Kronzeuge gegen einen angeblich menschenfeindlichen Rechtspopulismus auftreten. Die Kirchen, die schon seit Jahrzehnten an Mitgliederschwund und Relevanzverlust in der Gesellschaft leiden, nehmen diese neue Rolle dankbar an. Die Politik hat heute also die Kirchen mit ins Boot geholt. Doch wohin geht hier die Reise? Welche Grundziele verfolgt die Politik? Ohne Zweifel wird heute die natürliche Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kind, immer mehr an den Rand gedrückt. Möglichst früh sollen Kindern den Eltern entrissen und in staatliche Obhut überführt werden. „Wir müssen an die Familien rankommen“, ist das erklärte Credo der Linken. Dafür werden Strukturen geschaffen, die es Eltern nur unter erheblichen Opfern möglich machen, ihre Kinder vollständig zu Hause zu betreuen. Nur die wenigsten sind zu diesem Idealismus bereit, die breite Mehrheit gibt ihre Kinder in staatliche Betreuungseinrichtungen. Das Kalkül geht auf.

Ergänzend dazu wird in den Bildungseinrichtungen die Gender-Theorie massiv verbreitet. Frei nach Karl Marx wird in dieser Theorie der Mensch nicht als Geschöpf, sondern als Schöpfer seiner selbst gesehen. Unabhängig von biologischen Fakten soll jeder selbst entscheiden, wer er sein will. Wer der Selbstidentifikation einzelner nicht folgen will, wird gesetzlich bestraft. Die Gender-Theorie schildert die traditionelle Familie als Hort der Gewalt und Unterdrückung und setzt dabei gleichzeitig andere Lebensgemeinschaften der Familie gleich oder stellt sie sogar als überlegen dar. Auch wenn es nicht offen ausgesprochen wird: Die Familienstruktur, wie sie kulturübergreifend Jahrtausende Bestand hatte, soll abgeschafft und durch neue Konstrukte ersetzt werden. Marx hatte noch ganz offen bekannt, was wirklich hinter den Angriffen auf die Familie steckt: „Das Geheimnis der Heiligen Familie ist die irdische Familie. Um erstere zum Verschwinden zu bringen, muss letztere theoretisch und praktisch vernichtet werden.

Eine Ersatzreligion auf dem Vormarsch

Doch kirchliche Vertreter stellen sich blind für diese katastrophalen Entwicklungen. Von wenigen mutigen Ausnahmen abgesehen, hört man von deutschen Kirchenkanzeln nichts über die antichristlichen Angriffe auf die Familie. Die Kirchen versuchen stattdessen auf den woken Zeitgeistzug aufzuspringen – und verraten dabei die eigenen Überzeugungen. Um Anschluss an die Gender-Theorie zu finden, wird oft darauf verwiesen, dass der Regenbogen ein biblisches Symbol sei. Dabei wird jedoch beharrlich übersehen, dass sich die Bedeutung von Symbolen durch die Zeit grundlegend ändern kann: In der Bibel stand der Regenbogen für den Bund Gottes mit dem Menschen; heute steht er für eine totalitäre Ideologie, die den Menschen seiner natürlichen Bindungen beraubt.

Die Bewahrung der Schöpfung ist ein urchristliches Thema“, ist oft zu hören. Tatsächlich soll der Mensch nach biblischem Verständnis die Erde bewirtschaften, sie sich „untertan machen“. Die „Bewahrung der Schöpfung“ ist aber etwas völlig anderes: Hier geht es darum, dass der Mensch die Welt durch sein Tun vor dem Untergang bewahren soll. Nach biblischer Sicht ist die Schöpfung für den Menschen da. In der Klimaideologie wird dieses Verhältnis auf den Kopf gestellt. Nun soll auf einmal der Mensch der Schöpfung dienen. Für eine angebliche Klimarettung soll man künftig massive Freiheitseinschränkungen, digitale Überwachung und den Verzicht auf Kinder in Kauf nehmen. Das Klima ist hier ein Götze, der seine Opfer fordert. Nicht umsonst sind Schlagworte wie „Klima-Religion“ oder “Klima-Sekte“ entstanden – denn “Klimaschutz” in dieser Form ist nicht christlich, sondern ein sakraler Buß- und Ablasshandel, eine Pseudo-Religion, die das Christentum ersetzen will. Offizielle Vertreter machen sich jedoch völlig unreflektiert zu Fürsprechern dieser Ideologie, anstatt ehrlich zu bekennen, dass die Bewahrung der Schöpfung nach christlicher Auffassung einzig in der Hand Gottes liegt.

Die Sakralisierung der Flüchtlingspolitik

Doch nicht nur in der Klimapolitik ist diese pseudoreligiöse Überhöhung zu bemerken. Nach wie vor ist kaum ein Thema so sehr moralisch aufgeladen wie die Migrationspolitik: Wer sich mit Forderungen nach Abschiebungen und Begrenzung von Migration zu weit aus dem Fenster lehnt, wird schnell als Menschenfeind gebrandmarkt, und aus dem „Kreis der Wertvollen“ ausgeschlossen. Den Kirchen ist dabei die Aufgabe zugefallen, der Politik der offenen Grenzen, so etwas wie eine religiöse Weihe, eine letzte Legitimation zu verleihen. Bereits im Jahr der Grenzöffnung fehlte es nicht an Kirchenvertretern, die Angela Merkel eine wahrhaft christliche Haltung attestierten. Es scheint eine ausgemachte Sache zu sein, dass offene Grenzen und Christentum zusammengehören.

Doch man muss es klar sagen: Eine Politik der offenen Grenzen ist ungefähr so christlich, wie ein Mann der immer die Haustür offen lässt, damit jeder ins Haus kommen und sich was er möchte nehmen kann. Es handelt sich hier schlicht um eine gefährliche Dummheit, nicht um christliche Gesinnung. Denn es sind nicht einfach „Menschen“, die ins Land kommen, sondern Menschen mit bestimmten kulturellen Hintergründen und bestimmten Motivationen. Der allergrößte Teil der seit 2015 eingewanderten Migranten ist muslimischen Glaubens. Eine Islamisierung findet objektiv statt, sie ist überall in unseren Stadtbildern erkennbar. Das Dominanzgebaren muslimischer Einwanderer ist allerorten spürbar. Viele von ihnen sagen mit Blick auf die demographische Entwicklung ganz offen, dass der Islam bald in Deutschland herrschen wird. Christen, denen ihr Glauben etwas wert ist, können die zunehmende Ersetzung der eigenen Religion jedoch nicht einfach schulterzuckend hinnehmen oder sogar noch gutheißen.

Das süße Gift staatlicher Förderung

Auch ist klar, dass es sich bei den meisten Einwanderern um Wirtschaftsmigranten, also gerade nicht um Flüchtlinge handelt, die zudem keinerlei Bereitschaft zur Anpassung an die hiesige Kultur zeigen, sondern ihre eigene Kultur hier durchsetzen wollen. Sie treffen auf ein historisch diesbezüglich wehrloses und duldungsstarres Volk. Die meisten kommen nach Deutschland, um sich finanziell zu verbessern – aber nicht durch eigenen Fleiß, sondern um auf Kosten des Sozialstaats ein besseres Leben zu führen. Eine moralische oder christliche Pflicht für die Aufnahme solcher Menschen ist in keinster Weise begründbar. Doch Kirchenvertreter neigen dazu, jeden der über die Grenze kommt, als Notleidenden und Flüchtling zu betrachten und diejenigen in die unmenschliche Ecke zu stellen, die einen konsequenten Schutz der Grenzen einfordern, um das eigene Land zu erhalten. Man darf sich fragen, wie viel von dieser Naivität Kalkül ist.

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und gebt Gott, was Gottes ist„, heißt es im Evangelium. Anders als andere Religionen kennt das Christentum von Anfang an die Unterscheidung zwischen religiösem und weltlichem Bereich. In Deutschland verschwimmt diese Unterscheidung zusehend. Im Zuge einer Einverleibungspolitik durch staatliche Förderung ist es gelungen, die Kirchen für tendenziell antichristliche Projekte zu gewinnen. Diese Politik hat das Christentum von innen heraus geschwächt und in seiner Identität entkernt. Vielerorts hat man den Eindruck, dass der Glaube unter staatlichem Vorbehalt steht. Beispielsweise lehrt das Christentum über Ehe und Familie etwas völlig anderes als die heutige Politik. Dennoch haben sich die Kirchen der staatlichen Sicht weitgehend angepasst und vertreten nicht mehr die eigenen Glaubensüberzeugungen. Es handelt sich hier um eine sanfte, dafür aber umso effektivere Kirchenverfolgung.

Dünne Fassade christlicher Lippenbekenntnisse

Den meisten Christen ist noch nicht einmal bewusst, dass sie die Regierungsmeinung über den Glauben stellen. Die Situation des Christentums in Deutschland ist so wie in einem Gefängnis mit durchsichtigen Mauern. Die meisten folgen den vorgegebenen Wegen und merken deshalb nicht, dass sie eingesperrt sind. Lediglich diejenigen, die ein authentisches, kein staatskonformes Christentum vertreten, bemerken die unterschwellige Christenfeindlichkeit unserer Gesellschaft. Wer tatsächliche christliche Werte vertritt, bekommt starken Gegenwind und spürt wie dünn die Fassade christlicher Lippenbekenntnisse in der heutigen Politik ist. Wie wäre wohl die Situation der Christen in Deutschland, wenn alle ihren Glauben ohne Abstriche bekennen würden?

Die “subkutane”, unterschwellige Form der Verfolgung, die Christentum in seinen angestammten Ländern von innen her destabilisiert, hat über viele Jahre selbst den Nährboden geschaffen dafür, dass sich zunehmend eine offene Christenverfolgung entwickelt, die sich aktuell immer mehr ausbreitet. Fälle von christenfeindlichem Vandalismus in Kirchen häufen sich. Menschen die als Christen erkennbar sind, werden von Islamisten – und mit ihnen blind fraternisierenden Linksextremisten – körperlich angegriffen. Christliche Schüler werden von muslimischen Mitschülern, die vielerorts in der Mehrheit sind, gemobbt. Das Phänomen das bildet sich längst auch in den Kriminalstatistiken ab; Christenfeindlichkeit wird messbar. Man hat das Gefühl, das etwas am Gären ist. Christen sollten hierzulande daher wachsam sein – und allmählich wieder lernen, den eigenen Glauben mutig zu verteidigen.

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8 Kommentare

  1. Theaterstück zu Buckelwal Timmy :
    Timmy starb für unsere Sünden
    Ein Theaterspektakel widmete sich der Aufregung um den gestrandeten Wal. Im Publikum saß der Reporter, der für uns von der Insel Poel berichtete. Was sagt er dazu?
    https://www.zeit.de/hamburg/2026-07/theaterstueck-buckelwal-timmy-hamburg-ernst-deutsch-theater

    Und dann wird „Timmy“ ans Kreuz genagelt – Kirchenvertreter kritisiert Theaterstück um Walrettung
    https://www.welt.de/vermischtes/article6a54e978f0157ebe0a8ec282/hamburg-und-dann-wird-timmy-ans-kreuz-genagelt-kirchenvertreter-kritisiert-theaterstueck-um-walrettung.html

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  2. Es tut mir leid dem Autor die Hoffnung zu nehmen, aber daraus wird nichts mehr Wie soll denn eine Gesellschaft die nicht mehr in der Lage ist einfachsten Widerspruch zu generieren größere Probleme angehen ? Der Zug ist abgefahren. Und es ist auch nicht Schade drum. Jede Kultur hat ein Anfang und ein Ende, und wir sind halt eben kurz vor dem Ende. Mit tun die Jungen leid, die das alles erkennen, aber damit leben müssen.

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  3. Das Problem mit dem Islam läßt sich relativ einfach lösen: dem Islam endlich den Status einer „Religion“ aberkennen.
    DAS wäre schon mal ein Anfang, auf den sich aufbauen läßt.

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    1. Richtig! Denn die
      Christenverfolgung geht weltweit einzig immer nur von Islamisten aus!

      Die Verfolgung von Christen und gefähriche Islamisierung gehen Hand in Hand!

      s. nur ein Beispiel aus Deutschland, einer
      besonders ekligen, gefährlichen islamisierung eines „Deutschen“ Kindergartens
      short

      eine islamisierung findet nicht statt afd deutsch

      eine Islamisierung findet nicht statt afd deutsch

  4. Die 68-er haben den Marsch in die Institutionen angetreten. Sie sitzen in führenden Positionen im Staat – wo sie die Wirtschaft zerstören – und in den Kirchen – wo sie den christlichen Glauben zerstören. Sie sehen in ihrer Blindheit nicht, dass sie an dem Ast des Wohlstands sägen, auf dem sie es sich bequem machen. Die Wirtschaft geht den Bach runter und auch die Kirchen, die offenbar an der Zuwanderung gut verdient haben und dabei in Kauf nehmen, dass der Islam mit seinen mittelalterlichen Vorstellungen immer mehr an Einfluss gewinnt. Von wegen Vielfalt und Emanzipation der Frau. Gegen eine Elite, die immer nur mit dem Zeitgeist schwimmt, hilft nur die wirtschaftliche Katastrophe, die die Menschen wachrüttelt.

  5. Viele Gesetzte des Islam sind mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar. Eigentlich müßte somit der Islam hier verboten werden. Warum aber nicht?

  6. die Christen verfolgen sich heute selbst durch die „Kirche“ im Schwuchteluniversum, deswegen riecht es dort auch so komisch neuerdings

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