
Der Ölpreis steigt. Der Spritpreis noch viel mehr. Und zwar bevor Kraftstoffe irgendwo nachgekauft werden müssen. Klar, Herr Fuest hat der deutschen Woll-Herde (Stamm: Chordatier – Klasse: Säugetier – Ordnung: Paarhufer – Familie: Hornträger – Unterfamilie: Ziegenartige) ja bereits ins Stammbuch geschrieben, dass sie selbst ja schließlich den Energiemangel gewählt hat. Und nun bitteschön den strategischen Fehler tragen muss – wenn’s geht, ohne ständig “Muh“ und “Mäh” zu rufen; “Wiederkäuermaul halten!” hätte er mit einer gewissen Berechtigung genauso gut sagen können. Der Staat reißt diesmal seine Klappe auch nicht allzuweit auf, sondern freut sich mehr nach innen – über satte Mehreinnahmen. Bei einem Spritpreisanstieg von 60 Cent nimmt Herr Klingbeil nämlich etwa 4,5 Milliarden Euro zusätzlich im Jahr ein. Man muss vorher lediglich die übrig gebliebenen Wutschafe, die maulenden und migrierenden Tankbürger, besänftigen.
Das übernimmt in der Bundesrepublik die „Taskforce Spritpreise“. Die von den Herren Zorn (SPD) und Müller (CDU) geführte Sondereinheit umfasst neben den vom Preisanstieg profitierenden Vertretern der Regierung, noch das profitierende Bundeskartellamt, die gut gelaunten Mineralölkonzerne, den zugehörigen Branchenverband “Fuels und Energie” und – last but not least – den ADAC als endverbrauchenden Freundeskreis Elektromobilität e.V.. Die Taskforce-Tagung hat soeben brutalstmöglich nach Möglichkeiten gesucht, ihrer solidarischen Empörung so Ausdruck zu verleihen, dass weder sie selbst noch die Höchstpreise darunter leiden. Das scheint nun gelungen: Die chauffierten Spezialisten sehen im Ergebnis ihrer Sondersitzung wie eigentlich schon immer “keinerlei Anzeichen für Marktmanipulationen”. Zwar konnten die Mineralölscheichs die exorbitanten Preisdifferenzen zwischen Görlitz und Zgorzelec auf 400 Meter Abstand nicht ansatzweise erklären, zumal sich die Bockwurstbutzen mit Zapfsäulenvorfeld aus derselben Quelle bedienen – aber es ist nun mal, wie es ist. Hier wäre, wenn überhaupt, allein das Kartellamt zuständig. Meint man in der Taskforce.
Mit der Zapfpistole an der Schläfe
Das zufällig bereits anwesende Kartellamt nahm den Ball dankend auf und tagte nun seinerseits in einer Zimmerecke. Hier wurde wiederum festgestellt, dass man über “kein Instrument” verfüge, um “geopolitische Preisanstiege zu verändern”. Nun, um Geopolitik geht es eigentlich nicht, sondern um die nicht erklärbaren Preisdifferenzen zwischen Villariba und Villabajo; aber so kleinkariert mochte man bei der Bundesbehörde nun auch nicht herangehen. Die Sache sei ja schließlich “komplex”. So wie das nun vorgestellte “Maßnahmekonzept”. In Stufe Eins wird jetzt erstmal “der Markt beobachtet” (vorausgesetzt natürlich, die Überwachungskameras der Bundeskartellbeamten steigen nicht wegen Dunkelflaute mitten in der Observation aus und die Faxpapierrolle wurde rechtzeitig getauscht). Der geneigte Autofahrer wird sich jetzt mit der Zapfpistole an der Schläfe fragen, was ein deinstrumentiertes Kartellamt eigentlich sonst so macht, wenn es keine “Märkte beobachtet”. Auch das haben die Amtsinhaber in weiser Vorausschau gleich selbst beantwortet: In Stufe Zwei wird es nämlich, sollten die Voraussetzungen einer kartellrechtswidrigen Vorgehensweise irgendwann im investigativen Zielfernrohr auftauchen, gegebenenfalls ein “Verfahren” einleiten, bei dem dann so richtig heftig geprüft wird, ob… was? Richtig: Ein “Verfahren” eingeleitet werden kann! Ein förmliches diesmal.
Der Ausrufung des Prüffalls “Unzulänglichkeit” folgt dann vermutlich irgendwann die Einstufung der Tankkosten als gesicherter extremer Preisverdachtsfall. Worauf sich erfahrungsgemäß dann irgendwann der Rechtsstaat einschaltet. In der ersten Instanz wird vermutlich geprüft, ob der Fall angenommen werden kann. Schließlich kommt es darauf an, wie es sich gerade mit dem Krankenstand unter den fachangestellten Protokollführern und Beisitzern verhält, und dann natürlich, ob es auf Seite der Kläger genügend Überlebende gibt, die sich überhaupt noch per Verbrennungsmotor fortbewegen wollen. Ob also überhaupt noch ein öffentliches Interesse an einem geschmälerten Staatshaushalt besteht, der ja wiederum dem Justizwesen einerseits und den Fördermaßnahmen für Lastenradbewegte andererseits gefährlich werden könnte. Fürderhin ist dann vorher sicher noch in einem Gutachten darzulegen, ob dies alles mit der grundgesetzlich verankerten Klimaneutralität bis 2045 vereinbar wäre. Vermutlich wird dann irgendein populistischer Sturkopf nochmal in Berufung gegen die Klageabweisung gehen. Bis dahin hat Klingbeil sicher zwanzig Milliarden eingenommen. Eine verfahrene Kiste aber auch, dieses Deutschland…
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17 Kommentare
So ischer halt, der Sozialismus: Das Elend wird gleichmäßig verteilt, aber die Eliten haben genug zu Fressen!
Die AFD zu den steigenden Preisen an der Tankstelle:
Die hohen Spritpreise sind ideologisch- politisch gewollt !!
Also im Grunde wird der Autofahrer vom Staat ausgeraubt!
short
darum werden wir so abgezockt
ich verwette mein auto dass hier garnichts geschieht… nur dreckschwätzer und lügenbeutel werden die bürger dumm anmachen… nach dem motto kauft euch ein e-auto und wer es sich nicht leisten kann kann ja zu fuß gehen … ist gesund und preiswert… oder jede woche mal krank schreiben lassen … ist noch gesünder, hahah… und sollte es doch eine bemühung dazu geben wird alles verdeght verdummt und hirnlos es uns zugemutet… der deppen- staat zeiht uns das geld aus der tasche und die rotzgrünen verprassen es in der welt… afd und alles wird ok… alles für alicedeutschland… !!! wir sind das volk …
Um eines ganz klar zu stellen.
Mit dem Antifa – Klingelbeutel
wird es keine Senkung von den
Spritpreisen geben.
Der braucht das Geld für die
NGO.
Die müssen schließlich Fachkräfte
aus Seenot retten.
+++++
Dass damit die Wirtschaft ins Trudeln
kommt , interessiert Klingelbeutel sehr
wenig.
Geld hat da zu sein.
Aber das Heilige Klima? Will die „Taskforce Spritpreise“ es töten?
So ist das nun mal in der Bumsrepublik.
Da wird gelabert, bis die Mäuler fransig sind, und danach gibt es eine Presseerklärung, bei der wiederum nur gelabert wird.
Das nennt man dann „unsere Demokratie“.
Die (verblödeten) Michel sind davon begeistert und schwenken weiter tapfer ihre Fähnchen.
😜
wenn die „Regierung“ eine Task Force gründet wird daraus immer ein Bierdeckelsteuerkanzlerstinkefurz denn nur wer furzt hat Force
Wie schön an den Grenzen Polizei und Zoll Treibstoffeinkäufe prüfen aber komischerweise bei illegalen Grenzübertritten von Flüchtlingen da ist Not am Mann und Frau des Freund& Helfers. Von den Passgeburten sowie den Neubürgern mit ihren Parallelgesellschaften möchte ich nicht reden auf unserem Grund& Boden der rechtswidrig von den Börseneliten von Übersee besetzt ist. Es ist ein Beweis das Lobbys und NGOs die Zügel halten. Leider ist das heimische Schlafschaf als Ureinwohner besonders in den alten Buntländern der Übeltäter der brav alles abnickt solange Arbeit mit Mindestlohn, Krediten das Auto sowie Konsummaterialismus ermöglichen um dann modern bei Facebook und CO zu prahlen Hurra mir gehts gut hab das Neuste vom Neusten und bin kein Assi sondern Teil der Masse. Hierzu sage ich nur wer der Herde hinterher läuft frisst nur Scheiße nicht das Gras. Solchen fleißigen Hamstern wünsche ich als Belohnung Asylanten und Neubürger da schon bei Ruhestörung ein Ozean voller tränen ausbricht. mfg
Dass die aktuelle Lage nicht nur beim Benzin schamlos ausgenutzt wird, davon bin ich überzeugt. In solchen Lagen gibt es immer eine Handvoll Gewinner und sehr viele Verlierer, nämlich das Volk bzw. er/sie als WÄHLER/
Konsument. Aus allen politischen Handlungen, egal wo und wer, die Konsequenzen trägt immer und einzig und alleine das Volk. Allerdings: zu jedem „depperten“ Politiker gehört auch ein „DEPPERTER“ Wähler, kapiert!!!
Immer wieder dasselbe unselige Spiel der Treibstoff- Mafia, die von den gewählten Politikern gefüttert werden. Wenn es irgendeinen Grund gibt, die Preise anzuheben, dann geschieht das in Nullkommanichts. Wenn sich die Lage dann wieder entspannt, dauert es eine Ewigkeit, bis die Preise wieder einigermaßen nach unten angepasst werden. Der Konsument kann ob dieser Schweinerei (oder ist es Betrug??) nur die Faust im Sack machen. Die Politik wäre gefragt, aber sie schläft. Vielleicht hat sie aber auch andere Interessen….!! Die Faust im Sack ist zuwenig, ein Blei in der Wahlkabine tuts auch!!!
Vielleicht hat unsre allseits hoch geachtete Regierung ja auch den Öl-Multis ein bisschen unter die Arme gegriffen. Frei nach dem Motto: Hebtal ordentlich die Preise an, damit das stur am Verbrenner festhaltende Wahlvolk gezwungenermaßen endlich jetzt auf die E-Mobilität umsteigt. In diesem Land würde mich nichts mehr wundern.
Die kriegen das Land schon kaputt!
IHR WISST WAS,WEN, IHR GEWÄHLT hattet !! Jetzt die Überraschten geben ,ist das nicht Wie SPD und Finanzen?? War doch alles fü_r das neue Orientale bereichernde „Lebens_Gefühl“ Abends im Bahnhofs Viertel,oder im Geto. Wer da Vollzeit Arbeitsplätze erwartete,ist sowas von Nazi !! Fragt da mal die Grülinken,die haben die selben Ge_wurstel Fähigkeiten.!!?
Ach was, das Volch kann locker weiterhin die Hiebe vertragen, sollte nach der Carolasause und dem kräftigen Mitmachen bis zu 80% doch nun langsam klar sein.
Meine Wenigkeit applaudiert allerdings, denn frei nach Nietzsche soll man schließlich „an Unheilbarem kein Arzt sein wollen“.
PS: Die Lastenfahrrädergeschäfte werden immerhin boomen, schließlich „ist das ungleich bequemere Autofahren ja nun wegen Putin und auch Trump fast unerschwinglich geworden“, sprach der bildungsbürgerliche Demokratendepp und wählte nun „um es denen mal so richtig zu zeigen“ BSW statt Grün 😥
Herr Burggraf, Fehler in der Überschrift – Richtig lautet es: „Die „Taskforce Spritpreise“ kämpft gegen Sie“!
„Taskforce“ …., welch ein Aussprechmonster in der deutschen Sprache.
Früher sagte man dazu auf Deutsch: Arbeitskreis, oder Expertenrunde.
Aber „Taskforce“ hört sich natürlich viel …. englischer an.
Aktuelle Kraftstoffpreise in Bien Hoa – und das bei angenehmen Außentemperaturen knapp unter 30 °C
a) Benzin (95): 0,84 EUR/Liter
b) Diesel: 0,89 EUR/Liter
Carpe diem.
Das kann ich toppen:
Benzin : 0,79 Liter, Collin County /TX bei chilligen 24 Grad.