Die verkrampften Rekrutierungsanstrengungen der Bundeswehr – und ihre absurden Motive

Die verkrampften Rekrutierungsanstrengungen der Bundeswehr – und ihre absurden Motive

Der Ernstfall – nichts für Haltungsweltmeister (Foto:Imago)

Die allgemeine Wehrpflicht wurde in Deutschland am 21. Juli 1956 eingeführt. Bereits am 6. Mai 1955 war die Bundesrepublik Deutschland der 1949 gegründeten NATO beigetreten: die westlichen Siegermächte des Zweiten Weltkrieges benötigten ein militarisiertes Deutschland zur „Verteidigung der westlichen Werte“ und als „Bollwerk“ gegen den Osten. Gleichzeitig sollte Deutschland in ein Bündnis eingehegt werden, damit nie wieder Krieg von deutschem Boden ausgehen könne. Am 12. November 1955 war es soweit. Theodor Blank, erster Bundesminister für Verteidigung, ernannte die ersten 101 Freiwilligen der neuen Truppe. Mit dem Soldatengesetz vom März 1956 erhielt die Armee ihren Namen „Bundeswehr“.

Ab 1957 nahm die Remilitarisierung Deutschlands Fahrt auf: Die ersten Wehrpflichtigen wurden zur Bundeswehr eingezogen. Als einen der Ersten getroffen hat es meinen 1939 geboren ältesten Bruder, später auch den 1942 geborenen zweiten Bruder. Dann wäre ich als Dritter der Familie an der Reihe gewesen. “Nein!” sagte ich aus verschiedenen Gründen. Bei Gründung der Bundeswehr stammten deren Offiziere und Unteroffiziere fast ausnahmslos aus der Wehr-macht. Im Jahr 1959 waren von 14.900 Bundeswehroffizieren 12.360 bereits in der Reichswehr oder Wehrmacht zu Offizieren ernannt worden; 300 Offiziere entstammten der Waffen-SS. Als erfolgreicher Sportschütze konnte ich schon schießen und wollte mir nicht vorschreiben lassen, auf wen ich zu schießen habe. Vor den Russen hatte ich so wenig Angst wie heute.

Ein halbe Million „Fachkräfte für den Krieg“ mussten ersetzt werden

Stattdessen zahlte ich in diesen eineinhalb Jahren der Arbeit auf meinem Beruf Lohnsteuern, mit denen Andere in dieser Zeit kostenträchtig „Krieg spielen“ durften. Als täglich Düsenjäger im Tiefflug über unsere Köpfe donnerten, kommentierte ich in der mir eigenen Art: „Man sollte nicht glauben, wie Steuergelder Krach machen können“. Bis wieder mal ein für viel Geld von den Amerikanern gekaufter Starfighter F14 vom Himmel fiel und seine Piloten in denselben beförderten – weshalb das Modell auch Witwenmacher genannt wurde.

Die meisten folgten dem Ruf zur Bundeswehr, die dem Arbeitsmarkt eine halbe Million Arbeiter und Angestellten entzog, zum Ausgleich holte man dann ab 1960 per Anwerbeabkommen die zu Hunderttausenden in der Bundeswehr gebundenen Arbeitskräfte aus dem Ausland. Ab 1955 Italiener, später Spanier, Griechen und dann auch noch Türken. Das „Wirtschaftswunder“ geschah schon in den 50er Jahren ohne Hilfe von außen, nicht erst mit den „Gastarbeitern“ ab den 60er Jahren.

Die Geschichte wiederholt sich

Knapp 70 Jahre später wiederholt sich die Geschichte: der Bundestag folgte “Pistolius”, dem „beliebtesten Politiker der Deutschen“, die Jahrgänge ab 2008 für seine Bundeswehr zu gewinnen. Wieder trifft es meine Familie als erste. Unsere beiden Enkel Jahrgang 2008 und 2010 werden vor die Entscheidung gestellt, bei der erneuten Militarisierung Deutschlands voranzugehen. Und wieder geht es gegen Russland, dessen angebliche Bedrohung der freien Welt. Folgen sie und Andere dem Lockruf der „Kriegstüchtigkeit“, fehlen die ausgebildeten jungen Menschen auf dem Arbeitsmarkt, wie schon in den Jahren nach der Gründung der Bundeswehr. Dafür werden wieder weniger qualifizierte Menschen ins Land geholt, bzw. schon seit 10 Jahren ins Land gelassen. Oder ahnt die Regierung, dass in der von den Politik niedergemachten Wirtschaft im-mer weniger Leute gebraucht werden (berichtet die Bundesagentur), die man deshalb in die Kasernen steckt? Vorgeschoben wird von der Rüstungslobby und ihren politischen Vasallen, der Russe würde Ende des Jahrzehnts Deutschland angreifen. Aber warum tat er das nicht 2012, als Merkel mit ihrem Verteidigungsminister zu Guttenberg die Wehrpflicht abgeschafft und die Bundeswehr-stärke auf unter 200.000 geschrumpft hatte.

Hat Putins Geheimdienst geschlafen, dass ihm das nicht aufgefallen ist? Oder als später das Verteidigungsministerium mit Frauen besetzt war, und die Ausrüstung der Bundeswehr allenfalls für einen größeren Banküberfall gereicht hätte… Wenn Russland diese Schwächephase der deutschen Verteidigungsfähigkeit nicht ausgenutzt hat, dann soll es – nach dem Ukrainefeldzug geschwächt – Deutschland angreifen wollen oder können? Was sollen die Russen denn von Deutschland wollen? Nicht vorhandene Rohstoffe suchen, die sie selbst zuhauf haben? Für das auch im Ausland verschuldete Deutschland geradestehen und seine Schulden übernehmen? Helfen, die Straßen und Brücken zu sanieren? Die Bahn auf Vordermann bringen? Für die Flüchtlinge noch mehr Wohnungen bauen? Den Kindern russisch beibringen, wo sie doch schon mit Deutsch Schwierigkeiten haben? Sich mit der EU-Zentrale in Brüssel herumplagen? Mir fällt nichts ein, was ich an Putins Stelle von diesem Land wollte.

Die anstehende Generalmobilisierung wird auch den Renten schaden

Die Soldatinnen und Soldaten sollen rund 3.000 Euro im Monat erhalten. Das Durchschnittsentgelt in Deutschland beträgt aber 4.250 EUR und steigend – sagen wir 4.000 EUR – in der Altersgruppe, die „dienen“ statt arbeiten soll. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) wird bei 100.000 mehr zur Bundeswehr verpflichteten Menschen (1.000 mal 12 mal 100.000) um 1,2 Mrd. Euro geringer ausfallen. Die Höhe der vom Bund zu zahlenden Beiträge für Zeiten des (freiwilligen) Wehrdienstes und des Zivildienstes für die Rente richtet sich nicht nach dem tatsächlich gezahlten Wehrsold oder Verdienst. Maßgeblich hierfür ist regelmäßig ein fiktiver Verdienst auf der Basis der sogenann-ten Bezugsgröße.

Zum 1. Januar 2020 wurde der fiktive Verdienst auf 80 Prozent der monatlichen Bezugsgröße angehoben. Die Bezugsgröße 2025 beträgt monatlich 3.745 Euro. 80 Prozent davon ergeben monatlich 2.996 Euro als fiktiver monatlichen Arbeitsverdienst. Somit ist das immer noch weniger, als die Wehrpflichtigen in ihrem Beruf Rentenpunkte sammeln könnten. Solche versicherungsfremden Leistungen, die nicht durch eigene Rentenbeiträge erworben wurden, müssen vom Bund als Zuschuss zur Rentenversicherung getragen werden. Die Militärstrategen mögen mit ihren Wehrwilligen irgendwo Kriege gewinnen, doch der Krieg an der ohnehin geschwächten Sozialversicherungsfront wird verloren.

Putins Kalkül und das der Rüstungsmafia scheinen aufzugehen

Wie der Westen im Kalten Krieg die Sowjetunion totrüsten wollte – sie zerfiel tatsächlich – so scheint es jetzt umgekehrt zu laufen. Die NATO ist dabei, mit Kanonen auf Spatzen schießen zu wollen, mit teuren Abwehrsystemen auf billige Drohnen, vielleicht russische, meist aber von Hobbyfliegern gesteuert. Es ist ein Katz- und Maus-Spiel, das insbesondere von der Rüstungsfirmen gerne mitgespielt wird. Diese und ihre Aktionäre – in vielen Fällen amerikanische Investmentgesellschaften wie des Kanzlers früherer Arbeitgeber BlackRock-sind die eigentlichen Profiteure des neuen Rüstungswettlaufs! Die Entwicklung der Aktienkurse von Rüstungsfirmen macht einem schwindelig. Und die politischen Sturmgeschütze wie etwa Strack-Zimmermann, Hofreiter, Kiesewetter, von der Leyen und andere scheinen den Braten nicht nur gerochen, sondern bestellt haben.

Von diesen Leuten und dieser Regierung wird anscheinend spekuliert „eigentlich müsste es doch endlich einmal klappen, Russland in die Schranken zu verweisen“. Hat schonmal ein Land einen Krieg gegen Russland gewonnen? Ja, aber der russische Bär mit seinem dicken Fell hat meist trotz vieler Schrammen überlebt. Und gelegentlich auch randaliert. Russland ist ein Land wie jedes andere. Mit Führern wie jedes andere, die situationsbedingt besonnen oder unberechenbar handeln. Davon kann Deutschland auch „ein Lied singen“, nicht nur mit den beiden Regierungen, die das Land in zwei verheerende Weltkriege geführt haben, sondern auch mit der amtierenden Regierung und deren beiden Vorgängerregierungen. Also, wenn mich unsere Enkel fragen sollten, was sie tun sollen, ist eine Antwort: SAGT NEIN!

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zuwendung unterstützen.

14 Antworten

  1. Die Bundeswehr dient von Anfang an nur der USA und NATO. Nach der Scheineinheit ging es immer weiter und 1999 gab es den ersten bewaffneten Einsatz im Kosovo unter Salat1 wo der Pazifist Fischer alles absegnete wie dann später auch die Afghanistanbesetzung. Für fremde Interessen ist die Bundeswehr gut genug aber im inneren Bereich herrscht Personalmangel an den Grenzen und ich kann sagen warum weil unser Grund& Boden rechtswidrig besetzt ist und der Weltselbstbedienungsladen BRD ein erlaubtes Verwaltungskonstrukt des alliierten Kontrollrates unter US-Aufsicht ist. Das Reich wurde nie aufgelöst damit weiterhin von ehemaligen Kriegsgegnern Schadensersatz gefordert werden kann bis in alle Ewigkeit auf das der Restdeutsche mit Schuldkult bestrahlt wird. Die drei antideutschen Rachepläne Kalergis, van Hootons und Morgenthaus sind in vollem Gange und das in dem mit dem Grundgesetz als Beruhigungspapier, dem STGB im Bundestag die Interessen der Finanztyrannen von Übersee durchgewunken werden gegen uns Restdeutsche. Es is wie bei dem C19-Märchen wo Viertel mit hohem Migrantenanteil Ruhe hatten. Die liebe unterbesetzte Polizei ging ja nur gegen friedliche Querdenker vor und auch jetzt wird manch Regelbrecher noch belangt von überlasteten Gerichten während die Küchenchefs mit Solingerdialekt immer noch ohne Urteil praktizieren. mfg

    11
  2. Wenn jetzt die Reservisten der BW und auch (als Vorschlag) der NVA für den „Heimatschutz“
    mobilisiert werden sollen erinnert mich das ziemlich an die K(r)ampfgruppen in der DDR.
    Lächerlicher kann man sich doch gar nicht mehr machen.
    Grauhaarige „Bestager“ die in Tarnuniformen durch den Wald rennen und Krieg spielen.
    Kommen noch die „Omas gegen Rechts“ dazu, haben wir bald die schlagkräftigste
    Armee Europas.
    Wie vom Heldenkanzler vorhergesagt.

    15
    1. Die Kampfgruppen haben durchaus im Wald geübt, waren jedoch nicht für den Einsatz im Felde vorgesehen, sondern für den Objektschutz, Schutz vor Sabotage. Lästern bringt uns nicht weiter. Drehscheibe Deutschland, ist das offizielle Motto. Man müsste einfach mal zuhören. Dann versteht man, was läuft. Logistikdienstleistungen, Absicherung der Logistik. Das ist die Kompetenz der Bw, das hat sie in den bisherigen Auslandseinsätzen gemacht. Dieser Tage Zugausfälle, da die maroden Bahnstrecken saniert werden. Das ist das Bild! Während über die Bw und scheinbare Inkompetenz gelästert wird, bereitet man die Verlegung von Kräften aus zig Staaten vor. Im Artikel auch wieder diese Überlegungen, ob der Russe denn angreifen würde, wie absurd das doch sei. Man könnte ja mal überlegen, welche Situation geschaffen (!) werden könnte, um diesen Krieg loszutreten. Historisch wurde es immer so gemacht. Jahrzehnte der Osterweiterung, Provokation, Sanktionen. Dennoch, selbst die alternativen Medien schreiben am Offensichtlichen vorbei.
      Es werden die Vorraussetzungen geschaffen, Drehscheibe zu sein. Ich war W10er, ich erinnere mich an eine Plauderstunde, was im V Fall alles läuft, wurde uns mal erzählt. Alles was man sich vorstellen kann, war geplant. Z.B. gab es schon immer Karteien, welche privaten KfZ man „einziehen“ kann. Geplant wird sicherlich auch, wie man Mensch zum Dienst nudgen kann, mit Narrativen und Geld. Was da möglich ist, haben wir ja vor ein paar Jahren erlebt…

  3. Die korrupte Ukraine muss endlich kapitulieren! Nichts anderes ist ein Friedensplan! Europa, und vor allem Deutschland, deren Jungs sind untaugliche „Muttersöhne“ und sind schwach, sie können daher nur zuschauen und abnicken. Das ist militärisch so und wirtschaftlich auch immer mehr. Russland, China und die USA sind die, die weltweit das Sagen haben. (wie sagte einst A.H. „der deutsche Soldat ist zäh wie Leder und hart wie Krupp- Stahl…“)

    Europa hat die große Chance vertan zusammen mit Russland wirtschaftlich und geopolitisch zu einer führenden Macht aufzusteigen. Und dies zu einem bescheidenen Preis, nämlich der Berücksichtigung von Russlands Sicherheitsinteressen. Da jedoch in der Geopolitik die Vernunft zumeist gegenüber dem Machtstreben unterliegt, (Minsker Vertrag!!!) haben die Europäer das Gegenteil getan, indem sie Obamas und Bidens Bestreben die Vormachtstellung der USA auf Kosten Russlands über ganz Eurasien auszuweiten, unterstützt haben.

    14
    1. Stimmt ! Das Leben, die Kraft, die Zukunft, die Innovation findet heute hauptsächlich in Asien statt.

      Und in den USA eigentlich nur noch in der Bay Area und in New York. Der Rest der USA ist ähnlich morsch wie Europa, hier wie UK, Frankreich und Deutschland.

      Ich sage auch voraus, dass große Messeplätze wie die Hannover Messe langfristig verschwinden werden und auf andere Kontinente verlängert werden.

      Denn wo keine Wertschöpfung , da auch keine Messe. Sieht man an Venezuela und Kuba.

      Auch die Baselworld hat sich ja selber zerstört.

  4. Habe vor mehr als 50 Jahren meinen Dienst für „Vaterland“, geleistet. Für mich war es selbstverständlich, mich nicht zu drücken. Helmut Schmidt, war damals Verteidigungsminister. War Stabsdienstsoldat. Viele KRIEGSDIENSTVERWEIGERER wurden damals regelmäßig gemobt. Nach meiner Dienstzeit, habe ich mich zum Pazifisten entwickelt. Meine Empfehlung an alle jungen Männer, werdet KRIEGSDIENSTVERWEIGERER. Ihr habt nur ein Leben. Für diese Politikkasper sollte kein Mensch seinen Kopf hinhalten müssen. Ach übrigens, auch die vielen Kriegstreiberinnen sollten an die Front. Wo bleibt hier die Gleichberechtigung???

    24
    1. Gleichberechtigung kann es nur geben bei gleichzeitiger Gleichverpflichtung.

      Hat etwas mit Gerechtigkeit zu tun.
      😜

  5. AFD Chef Chrupalla spricht Klartext, mehr als genial:

    WAS sollen wir denn genau verteidigen ? ein Land, in dem wir nicht einmal mehr
    die Deutschland Fahnen hissen dürfen, ohne das der Verfassungsschutz vorbei kommt ..?

    short von der

    AFD Fraktion M V

    29.10.2025 Tino Chrupalla glänzt in Talkshow Quelle Münchener Runde ARD 29.10.25

  6. Habe meine „Pflicht“ zu DDR Zeiten erfüllt bis ich relativ schnell vorfristig dauerhaft entlassen wurde wegen eben „technischer“ Notwendigkeiten in der damaligen „Volkswirtschaft“ – nicht genug wissendes Personal. Kann mit meinem jetzigen Wissen nur Jedem empfehlen – Finger weg vom Wehrdienst. Ihr dient nicht für Eure Interessen sondern werdet für geopolitische und finanzielle Ampitionen einfach verheizt / mißbraucht.

  7. Es sind Psychopathen, die ihre Bevölkerungen ins Unglück stürzen wollen….
    Eine Gesellschaft, die sich systematisch weigert, zu erkennen, dass ihr
    physisches Überleben unmittelbar in Frage steht, und die keinen Schritt zu
    ihrer Rettung unternimmt, kann nicht als psychisch gesund bezeichnet werden.

  8. @Gleichzeitig sollte Deutschland in ein Bündnis eingehegt werden
    in meinen Augen als Pack aus Dunkeldeutschland wäre unterworfen, überwacht, kontrolliert und ausgeplündert die richtigen Begriffe, „eingehegt“ ist eine Verharmlosung und Verfälschung des Zustandes !

  9. Frankreichs Top-General schockiert in Russland-Rede: „Bereit sein, unsere Kinder zu verlieren“
    Drastische Worte des französischen Generalstabschefs Fabien Mandon. Der oberste Militärbefehlshaber hatte am Dienstag über die Notwendigkeit einer Vorbereitung auf eine Konfrontation mit Moskau gesprochen.
    Viele reagieren empört und sind entsetzt über die Aussagen des Top-Generals in Frankreich…
    https://www.focus.de/politik/ausland/frankreichs-top-general-mandon-schockiert-in-russland-rede-heftige-reaktionen_b8136372-ba15-40aa-8c50-b63c143bda8a.html

  10. Enkel an die Front: So hetzen ‚Omas gegen rechts‘ gegen Frieden
    „Im ganzen deutschsprachigen Raum agitieren die sogenannten „Omas gegen Rechts“ seit einigen Jahren gegen jeden Anflug konservativen Gedankenguts. Doch längst haben die betagten selbsterklärten „Unsere Demokratie“-Verteidigerinnen ein neues Feindbild bekommen: Nämlich Menschen, die gegen die kollektive Aufrüstung oder die neue deutsche Wehrpflicht für die Nachnachfolge-Generation sind. Sie machen sich für „Wehrhaftigkeit“ stark und bezeichnen jene, die ihre Geschwister, Kinder & Enkel nicht an der Front verheizt sehen wollen, als „Pseudopazifisten“. “
    https://derstatus.at/politik/enkel-an-die-front-so-hetzen-omas-gegen-rechts-gegen-frieden-4421.html

    Wehrpflicht bis ins Grab?
    „Rentner an die Ostfront: Grünen-Chefin will Wehrregister für Ältere
    Inmitten chaotischer Verteidigungsdebatten schlägt die Politik nun vor, selbst Rentner zu mobilisieren, ein Vorhaben, das eher an Verzweiflung als an Strategie erinnert und den Irrsinn der aktuellen Diskussion offenlegt.
    Wehrregister für Ältere statt Wehrpflicht?
    Inmitten der hitzigen Debatte um eine neue Wehrpflicht brachte die Grünen-Politikerin und Staatssekretärin Franziska Brantner einen ungewöhnlichen Gegenvorschlag ein: ein freiwilliges Wehrregister, das ältere Bürgerinnen und Bürger einbezieht. Während die schwarz-rote Koalition eine flächendeckende Musterung junger Männer ab 18 plant und bei zu wenigen Freiwilligen ein Losverfahren einführen will, fordern die Grünen einen „neuen Generationenvertrag“, bei dem alle Altersgruppen fair zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands beitragen. „Wir brauchen die Besten, nicht die per Los Ausgesuchten“, betont Brantner.“
    https://derstatus.at/politik/rentner-an-die-ostfront-grunen-chefin-will-wehrregister-fur-altere-4423.html

  11. Vom 1. Oktober 1969 bis zum 31. März 1971 wurde ich zur Bundeswehr „zwangsverpflichtet“. Auch schon damals war der Russe der „böse Bube“. Deshalb kann ich Albrecht Künstle sehr gut verstehen, denn auch ich würde heute „Haltung“ zeigen und den Kriegstreibern die rote Karte bescheren. Allerdings verstehe ich unter „Haltung“ nicht die von fast allen Medien (ARD, ZDF, Printmedien), sowie von der links-grünen High Society proklamierte widerspruchslos akzeptierte Regierungspolitik der drei T’s = Tricksen, Tarnen, Täuschen, wie im Falle der vier großen Lügen Klima-, Facharbeiter-, Flüchtlings- und Corona-Lüge. „Haltung“ im moralisch ehrbaren Sinne haben meine Eltern und Großeltern einst bewiesen, indem sie für jedermann erkennbar demonstrierten, dass sie mit den repressiven Maßnahmen des NS-Staates nicht einverstanden waren. Deshalb meine Bitte an alle, die es treffen könnte: „Zeigt den Kriegstreibern, mögen sie Merz, Kiesewetter, Hofreiter, Strack-Zimmermann, von der Leyen oder sonst auch wie heißen, die knallrote Karte.
    Noch etwas zum im Beitrag angesprochenen Wirtschaftswunder. Die älteren Leserinnen und Leser mögen sich noch gut daran erinnern, dass sich dieses bereits Anfang der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts spürbar abflachte und zwar vor der Einwanderungswelle aus Süd- und Südosteuropa. Es kam als Folge derer sogar zur Überhitzung der Konjunktur, damit zur ersten Krise der BRD und von 1966 – 1969 zur ersten Großen Koalition unter Kiesinger und Brandt. Und wie wurde Ludwig Ehrhardt damals wegen seines Warnrufs „Maß halten“ verspottet.

Beiträge via Mail erhalten

[jetpack_subscription_form show_subscribers_total="false" button_on_newline="false" custom_font_size="16px" custom_border_radius="0" custom_border_weight="1" custom_padding="5" custom_spacing="0" submit_button_classes="" email_field_classes="" show_only_email_and_button="true" success_message="Sehr schön! Es wurde gerade eine E-Mail versandt, um dein Abonnement zu bestätigen. Bitte öffne diese E-Mail jetzt und klicke auf „Folgen bestätigen“, um dein Abonnement zu starten."]