Politische Leichenschändung

Grünen-Hetzer Jürgen Kasek (Foto:Imago)

Wer nach einem real existierenden Beispiel für all das sucht, was dem imaginären braunen Popanz in diesem Land zur Last gelegt wird – „gruppenbezogene“ Menschenfeindlichkeit, Vorurteile, Hass, Hetze, Feindseligkeit, Niedertracht gegen Andersmeinende: Der muss sehr, sehr lange fahnden, sofern er überhaupt je fündig wird. Denn abseits dessen, was inflationärer Sprachgebrauch und Wahnvorstellungen eines maßlosen Polit-Feuilletons suggerieren, die hinter jeder substanzielle Regierungskritik einen Verdachtsfall einer solchen Gesinnung wittern, gleicht der gemeine Nazi der Gegenwart einer Geistererscheinung: Jeder spricht davon, aber kaum jemand hat je wirklich einen zu Gesicht bekommen.

Selbst im rechten Spektrum – namentlich der AfD – wird das Eis, lässt man die Unterstellungen, Zuschreibungen und Etikettierungen einmal beiseite, sehr sehr dünn, wenn es gilt, reale „faschistische“ Manifestationen auszumachen – zumindest im politischen Spitzenpersonal. Sogar bei Reizfiguren von Gauland bis Höcke bleibt da kaum etwas übrig, wenn man sich die pausenlos bemühten, grotesk verkürzten Vogelschiss- oder Schandmal-Metaphern und ähnliche Dekontextualisierungen einmal näher durchliest. Sie mögen stilistisch fragwürdig und unnötig provozierend sein, das ja – aber das, was man in sie hineininterpretiert, geben sie nicht ansatzweise her.

Pietätloser, asozialer und faschistischer Ungeist

Dass es in den unteren Rängen – erinnert sei an den Fall Lüth, wie auch in bestimmten rechten Subkulturen – Bodensatz gibt, soll dabei gar nicht bestritten werden; doch was bei den Linken gilt, wo die Basis laut über die Erschießung von Reichen nachdenken darf oder Antifanten „Bullenschweine“ attackieren, ohne dass die Anführer des Lagers dafür verantwortlich gemacht werden: Das sollte doch mindestens auch der AfD zugebilligt werden.

Dass es dort, wo man sie gemeinhin verortet, so gut wie keine echten Nazis gibt (jedenfalls nicht in der eigentlichen Bedeutung dieses Begriffs), bedeutet allerdings nicht, dass sie nicht unter uns wären. Sie sind es, es gibt sie durchaus – bloß suchen die meisten sie an der falschen Stelle. Dabei muss man einfach nun etwas objektiver schauen – und wird schnell fündig: Denn sie entlarven sich oft ganz ungeniert und pausenlos selbst.

Ein lupenreines Beispiel für ECHTEN, menschenverachtenden, primitiven, rundum asozialen und faschistischen Ungeist lieferte am zweiten Weihnachtsfeiertag ausgerechnet ein Vertreter der Grünen. Anlässlich des tragischen Todes des baden-württembergischen AfD-Kommunalpolitikers Roland Oberst twitterte der grüne Leipziger Stadtrat Jürgen Kasek:

(Screenshot:Twitter)

Was sollte man über einen unterirdischen Hassprediger, der so etwas Widerwärtiges postet, wissen? Zumindest dies, dass er keine kleine Nummer in seiner Partei ist: Denn Kasek war von Dezember 2014 bis März 2018 Landesvorstandssprecher des sächsischen Grünen-Landesverbandes. Der Mann ist überdies allen Ernstes Volljurist und praktiziert als Rechtsanwalt – was einmal mehr eindrucksvoll beweist, dass selbst die, die zwei juristische Staatsexamen abgelegt haben, intellektuell von diesem Rechtsstaat und den Grundsätzen von Demokratie und Respekt Lichtjahre entfernt sein können (vielleicht erklärt dies auch so manches höchstrichterliches Urteil dieser Zeit?).

Der ganz große Sprung an die Parteispitze blieb Kasek verwehrt, weil ihm sogar die eigenen Reihen eine zu große Fixierung auf den „Kampf gegen Rechts“ anlasteten – etwa als Aktivist bei „NoLegida”. 2016 soll er gar für einen gewaltsamen linksradikalen Überfall auf einen Legida-Ordner verantwortlich gewesen sein; Kasek bestritt dies und stilisierte sich stattdessen selbst zum Opfer, der angeblich zur „Zielscheibe von Neonazis” geworden sei – nur um sein maßloses AfD-Bashing noch leidenschaftlicher fortzusetzen. Vermutlich entsprang diesem manichäischen Weltbild, diesem Eifer dann der vorgestrige Tweet.

Exterminatorischer Hass

Dass hasserfüllte Hetzer in der politischen Linken, gerade bei den Grünen, so problemlos Karriere machen können, ist fraglos die Folge eines heillos verschobenen politischen Koordinatensystems, eines defekten moralischen Kompasses in dieser Gesellschaft. Kasek ist in der „Zivilgesellschaft“ des Linksstaats natürlich bestens vernetzt (er ist aktiv bei „Leipzig für Alle”, beim Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz” und ging 2017 gegen TTIP auf die Straße, als Antiglobalismus noch ein linker Topos und keine „antisemitische Chiffre“ war) – und man kann getrost annehmen, dass aus diesem Milieu nicht nur die Likes für seinen über den Tod eines Menschen hinausreichenden Hass-Tweet stammen, sondern dass seine freimütig bekundete exterminatorische Vernichtungsbereitschaft gegen politische Gegner dort Common Sense ist.

Und deshalb ist auch nicht zu erwarten, dass die Grünen diese verbale Dreckschleuder, diesen erwiesenen Extremisten aus ihren Reihen ausschließen werden. Im Gegenteil. So wenig wie außerhalb der freien Medien über den skandalösen Fall berichtet wird, der an abstoßender Pietätlosigkeit nicht mehr zu überbieten ist (und dessen Wirkung auf die Angehörigen des verstorbenen Roland Oberst man sich nicht vorstellen mag), so wenig fühlen sich hier die Heuchler des Berliner Politikbetriebs bemüßigt, „Respekt” und „demokratische Umgangsformen” anzumahnen. Dabei hat diese doch gerade dieser Tage wieder Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache angemahnt. Man möge sich einfach nur versuchen auszumalen, was in diesem Land gerade los wäre, wenn ein AfD-Politiker diesen Tweet wortgleich nach dem Tod eines CDU-, SPD- oder Grünen-Politikers verfasst hätte.

Um es nochmals ganz klarzustellen: Wer so etwas tweetet, ist ein ECHTER Gesinnungsnazi. Dies hier hat nichts mit Nazikeule, Godwin’s Law oder Whataboutism zu tun – nein, nein und nochmals nein! Wer wissen will, wie echte Nazis ticken (ganz gleich ob linke unter dem Banner des Bolschewismus, oder rechte unter dem Hakenkreuz), wie intolerant bis in über den Tod hinaus sie ticken, wie sie mit ihren Gegnern umspringen – wobei es typischerweise, wo sie regieren, nicht bei Worten bleibt – und wie sehr sie den zivilisatorischen Grundkonsens verachten: Der muss dieser Tage nur nach Sachsen blicken. Aber eben NICHT auf die Hochburgen von Pegida, von Querdenkern, von Impfgegnern oder nach „Dunkeldeutschland“, wo mehrheitlich freiheitsliebende Bürger auf infame Weise kollektiv zu rechtsextremen Gefährdern abgestempelt werden. Sondern nach Leipzig, ins grüne Herz der Finsternis – ideal personifiziert durch einen Hetzer namens Jürgen Kasek.

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17 Kommentare

  1. Es gibt bei solchen Gestalten halt nur den Unterschied von 5 Buchstaben:
    national-Sozialisten
    International-Sozialisten
    Das gemeinsame ist ein Sozialisten-Funktionärsverständis von Gestalten die gerne ohne eigene Leistung nur auf Grund von Gesinnung bzw Glaubensbekenntnis auf Kosten anderer leben.

    • Ich fühle mich verstanden, weil ich davon ausgehen kann, daß ich diese Klarstellung mit angestoßen habe.
      Diese Brutstätten des Bösen unterscheiden sich nur unwesentlich in ihren Zielen, aber deren beider Verhalten ist faschistisch. Wie bei allen Ideologien.

  2. Es darf nicht vergessen werden, Grüne sind keine Demokraten. Es sind Maoisten. Wenn sie könnten, würden sie keinen Augenblick zögern, jeden der anderer Meinung ist als sie selbst, in ein Lager zu sperren und entsprechend zu „behandeln“.

    Zur Bundestagswahl haben sie wieder mit Wahlplakaten geworben, wie „Bienchen retten!“ und „Blümchen retten!“. Und die Menschen fallen darauf rein. Ich kenne selbst solche Meinungen, wie „Grün kann man immer wählen“ oder „Mit Grün macht man nichts falsch“.

    Hier noch ein Video von „Deutschland Kurier“ zum konkreten Fall:

    „Menschenverachtend: Jürgen Kasek  („Grüne“) verhöhnt verstorbenen AfD-Politiker Roland Oberst!“
    https://youtu.be/H8u9nH22Imc

  3. Jezt wo die Ampelfaschisten an der Macht sind, gibt es wohl keine Schamgrenze und kein Halten mehr.
    Wieder eine rote Linie ueberschritten.
    Doch, wenn ich so nacdenke, war die bereits ueberschritten als die
    Antifa/ Nationalsozialistentruppe, die Privatwohnungen von AFD Abgeordneten angegriffen und deren Familien bedroht hat.Vor allen Dingen, als sie das Wohnhaus, des an Krebs sterbenden Abgeordneten Martin Hebnerbelagert und mit Farbbeuteln beworfen hat.
    Gehts noch schlimmer, als einen todkranken Mann nicht in Ruhe sterben zu lassen und seine Familie zu belaestigen? Einfach ekelhaft.

    „Gruenes Herz der Finsternis“, ein sehr treffender Ausdruck, „Gesinnungsnazi“, noch besser.
    Wie im „Kleinen so im Grossen und umgekehrt“, dieses geistige Gesetz trifft genau auf diese Partei und ihre Representanten zu.
    Ich hoffe und glaube an Karma, dass alles was jemand tut im Guten, wie im Schlechten, siebenmal zurueck kommt.

  4. Dieser Kasek hat in einer Hinsicht recht:
    Solche giftgrünen Coronazis wie er werden dummerweise nicht vom BfV beobachtet.

    Ansonsten würde der nämlich sein erbärmliches Schandmaul halten.

    Ich vermute, dass sich durch derart widerliche Auslässe eben die durchgeknalltesten Stümper bei den „Giftgrünen“ für die Spitzenämter in ihrer Wo(l)kenkuckucksheim-Partei empfehlen.

    Pfui Teufel!

  5. Da gibt es was zu feiern :
    https://qpress.de/2021/12/26/mehr-kinder-an-spritze-als-an-covid-19-verendet/
    „Immerhin wird die EMA noch um den Jahreswechsel herum den 20.000den Totgespritzen (Verdachtsfall) ausrufen dürfen. Leider wird auch das den großen Medien keine Meldung wert sein. “

    „Und ja, dank der Freigabe der Spritzmittel für die Youngster, können wir endlich mit der Todeszählung in der Gruppe der unter 12-jährigen beginnen. Und siehe da, wir haben schon per 25.12.2021 die bescheidene Zahl von 27 totgespritzten Kindern dieser Kategorie auf der Uhr (ohne die unbekannte und weit größere Dunkelziffer). Wem da nicht weihnachtlich weinerlich ums Herz wird, dem ist kaum zu helfen. Um das Paniklevel gleich wieder im Einklang mit den offiziellen Narrativen herunterzufahren: Es handelt sich bei all diesen Daten natürlich nur um Verdachtsfälle, die allerdings mausetot sind.“

    Nur so als Erinnerung !
    Und im Gegensatz zu den Meldungen der Regierungsmedien kann sich hier jeder selbst informieren, der des Lesens über den Twitter-Zweizeiler noch mächtig ist !

  6. Den linken Kommunisten und Menschen Verachter sollte dem
    Amtsarzt zugeführt werden, damit man ihn dort hin bringt, wo
    er eigentlich längst hingehört.
    Ein Faschist und ein Nichtsnutz hat keine Gnade verdient.

  7. Strafantrag ist raus, § 188 + § 189 StGB

    – Gegen Personen des politischen Lebens gerichtete Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung

    – Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener

    Musterschreiben wird gerne zur Verfügung gestellt

  8. Der Faschist im Antifaschisten ist auf Dauer eben einfach nicht im Zaum zu halten.

    „Ab sofort empfehle ich nicht mehr zum Friseur Gentlemen’s Cut #Leipzig zu gehen. Inhaber ist ein #AfDler…“ – Jürgen Kasek (GRÜNE) im August 2014

    „In #Dresden ist #FliegerbombeDD in den Trends? Das läßt ja hoffen. Do! It! Again!“ (Matthias Oomen, GRÜNE am 30.09.2016) – „@OomenBerlin kann ich nachvollziehen…“ – Jürgen Kasek (GRÜNE) am 30.09.2016

    „Da sieh her, der NPDler der in Eilenburg Besuch bekam ist gesund. Nichts gebrochen, kein Krankenhaus.“ – Jürgen Kasek (GRÜNE) am 15.03.2021 nach einem brutalen Antifa-Überfall in SA-Manier.

  9. „Wer nach einem real existierenden Beispiel für all das sucht, was dem imaginären braunen Popanz in diesem Land zur Last gelegt wird – „gruppenbezogene“ Menschenfeindlichkeit, Vorurteile, Hass, Hetze, Feindseligkeit, Niedertracht gegen Andersmeinende: …“
    Na ,der muß nicht lange fahnden.Es genügt ein Blick in die Regierung.

  10. Das Verwaltungsprinzip der BRD war von Anfang an die Spaltung. Jeder mag selber nachforschen oder einfach nur Wikipedia lesen. Nachdem die von Geheimdienstlern und Kontaktleuten getragene NPD ausgelutscht ist und nur noch auf kommunaler Ebene Mandatsträger hat, wurde 2013 die AfD gegründet und gründlich zum Prügelknaben aufgebaut, obwohl die Vorläuferaktivitäten von konservativen Professoren an Hochschulen ausgingen. Man könnte fast meinen, die CDU und die CSU steckten dahinter, um die abwandernden Wähler in einem gärigen Haufen vor einem stinkenden Stimmensammelbecken zu vereinen.

    Letzte Nacht folgte ich meinem Impuls, einen Artikel zu verfassen, nachdem mich hier ein Mitleser auf einen komischen Comic aufmerksam gemacht hatte: „Vogelschiss: Die Graphic Novel gegen Rechts“.

  11. AUCH NACH der MERKEL-Katastrophe: die Feinde Deutschlands kommen nicht aus dem Ausland ….. die sitzen auch weiterhin im Bundestag ………. als AMPEL-Koalition !!!

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