Die weißen Streifen am Himmel – und warum Google sie jetzt verhindern will

Die weißen Streifen am Himmel – und warum Google sie jetzt verhindern will

Hilfe, sie sprühen wieder! Kondensstreifen sind keine “Chemtrails”, sondern reine Physik (Symbolbild:Imago)

Jahrelang hieß es: „Die da oben machen etwas mit unserem Himmel.“ Jetzt will ausgerechnet Google die weißen Streifen verschwinden lassen. Was steckt hinter „Operation Blue Skies“ und was ist davon Wahrheit, Wissenschaft oder schlichtweg Unsinn? Speziell über der Pfalz, im Einzugsgebiet der US Airbase Ramstein, der größten amerikanischen Luftwaffenbasis außerhalb der USA, sorgen Kondensstreifen seit Jahren für wilde Spekulationen: Mal sollen amerikanische Militärflugzeuge Chemikalien versprühen, mal soll die Sonne verdunkelt, das Wetter manipuliert oder gleich das Klima gesteuert werden. Der Hype um “Chemtrails“ hat sich allerdings in den letzten zehn Jahren weltweit durch die Vernetzung der Community im Internet gesteigert. Irgendwelche seriöse Belege oder wissenschaftlich plausible Untersuchungen sind dabei Fehlanzeige – was die Sprühparanoiker freilich nicht anficht.

Doch ausgerechnet jetzt startet Google gemeinsam mit der britischen Regierung (!) ein Millionenprojekt, das sich just mit diesen weißen Streifen beschäftigt – allerdings nicht, um sie zu erzeugen, sondern um bestimmte Kondensstreifen zu verhindern. Weil auch diese Nachricht sogleich wieder als Beleg für die Existenz von “Chemtrails” gedeutet wird, obwohl es um etwas ganz anderes geht, wird es höchste Zeit damit zu beginnen, Mythos und Wirklichkeit auseinanderzuhalten. Aber der Reihe nach.

Über den Wolken muss die Paranoia wohl grenzenlos sein…

Wer regelmäßig in den Himmel schaut, kennt das Bild: Flugzeuge ziehen weiße Linien über das Blau. Manchmal verschwinden sie bereits nach kurzer Zeit. An anderen Tagen bleiben sie stehen, werden breiter und können schließlich einen beträchtlichen Teil des zuvor blauen Himmels mit einem milchigen Schleier überziehen. Und dann dauert es meist nicht lange, bis in sozialen Netzwerken „Heute sprühen sie wieder“ auftaucht. Die Bandbreite diffuser Thesen zu dieser Verschwörungstheorie reicht von Klima- und Wettermanipulation durch Veränderung der Sonneneinstrahlung (was es teilweise tatsächlich gibt, sich allerdings nicht in sichtbaren Kondensstreifen bemerkbar macht) über “Geoengineering” und Veränderung der Atmosphärenchemie bis hin zu der Wahnvorstellung, finstere Mächte oder Regierungen würden systematisch Chemikalien versprühen würden, um die Bevölkerung psychisch zu manipulieren.

Obwohl bereits ein simples physikalisches Grundwissen zur Entkräftung der vorgebrachten “Beweise“ genügt und es für all diese Behauptungen keinerlei belastbare Beweise gibt (nicht nur Universitäten, auch Behörden wie das Umweltbundesamt und die EU-Umweltbehörde beschäftigen sich seit mehr als zwanzig Jahren mit entsprechenden Anfragen), hat sich eine sektenartige Glaubensgemeinschaft im Netz formiert, die jede Zurückweisung der “Chemtrail”-Verschwörungstheorie als neuerliche Bestätigung ihrer Existenz wertet. Rational sind die, die in dieser Paranoia gefangen sind, meist nicht mehr zu rational zu erreichen.

Verbrannte Psychogase

Für all das, was da am Himmel zu sehen ist, braucht es keine geheime Sprühanlage. Ein Düsentriebwerk verbrennt Treibstoff (mit Temperaturen von bis zu 2.200 Grad unter riesigem Druck), was keine dem Kerosin zugesetzte oder am Turbinenausgang zugesetzte Verbindung und Chemikalie auch nur annähernd überstehen könnte. Das Gegenargument lautet, die ausgebrachten Gase würden dann eben nicht über die Turbine zugesetzt, sondern weiter hinten am Flugzeug versprüht. Wenn dies so wäre, dann hätten allerdings die am Himmel sichtbaren Kondensstreifen überhaupt nichts mit der Sprühaktion zu tun, diese wäre unsichtbar.

Alle Anhänger der “Chemtrail”-Theorie (egal um welche Stoffe und deren angeblichen Zweck es geht)   beziehen sich ja aber explizit auf die sichtbaren Kondensstreifen – und diese können alleine aufgrund der Austrittstemperatur nur nur aus sofort zu Eiskristallen erstarrendem Wasserdampf und Verbrennungsrückständen bestehen, aber definitiv nicht aus irgendwelche stabilen komplexen Molekülen. In typischen Reiseflughöhen herrschen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, typischerweise -50 bis -60 Grad. Unter den entsprechenden atmosphärischen Bedingungen bilden sich die besagten Eiskristalle und damit die sichtbaren Kondensstreifen.

Warum bleiben manche Streifen trotzdem stundenlang am Himmel?

Entscheidend dafür, ob ein Kondensstreifen stabil am Himmel bleibt oder sich schnell auflöst, ist nun die umgebende Luft: Ist diese trocken genug, löst sich der Streifen schnell wieder auf, ist die Atmosphäre dagegen sehr kalt und nicht gesättigt, können die Eiskristalle zusätzlich Wasser aus ihrer Umgebung aufnehmen. Dann verschwindet der Kondensstreifen eben nicht. Er kann über Stunden bestehen bleiben, sich durch Wind und Luftbewegungen verbreitern und sich schließlich zu sogenannten Kondensstreifen-Zirren entwickeln. Die extrem dünne Luft verhindert auch ein schnelles Zerstieben wie in weit tieferliegenden Wolkenschichten. Die meisten Kondenssteifen können von natürlichen Zirruswolken optisch kaum noch unterschieden werden. Es handelt sich vom Prinzip her um ein logisches thermodynamisches und mikrophysikalisches Prinzip. Der Deutsche Wetterdienst beschreibt genau diesen Prozess – mit dem sich übrigens auch ein weiteres vermeintlich “verdächtiges” Phänomen erklären lässt – dass nämlich ein Kondensstreifen plötzlich mitten am Himmel beginnt oder scheinbar abrupt endet.

Mit der Betätigung irgendeines Schalters oder Knopfes im Flugzeug hat das nicht das Geringste zu tun, sondern damit, dass das Flugzeug schlicht aus einer Luftschicht mit entsprechenden Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen in eine andere hinein- und wieder hinausfliegt. Aus diesem Grund können auch unterschiedliche Flugzeuge zur selben Zeit völlig unterschiedliche Streifen hinterlassen – weil bereits einige hundert Meter Höhenunterschied ganz andere atmosphärische Bedingungen bedeuten können: Jet-Stream oder darunter, Luftfeuchte, Temperatur.

Geoengineering gibt es durchaus

Zur ganzen Wahrheit jedoch gehört, wie bereits angedeutet, auch, dass es durchaus gewollte menschgemachte atmosphärische Eingriffe- Allein aus der Tatsache, dass die “Chemtrail”-Erzählung ein unwissenschaftlicher Mythos ist, folgt keineswegs, dass Wissenschaftler niemals darüber nachgedacht hätten, die Sonneneinstrahlung künstlich zu beeinflussen. Ganz im Gegenteil! Dafür existiert sogar ein exakter wissenschaftlicher Begriff: Solar Radiation Modification (SRM). Dabei wird untersucht, ob sich ein Teil der einfallenden Sonnenstrahlung reflektieren ließe, um der Erwärmung der Erde entgegenzuwirken. Zu den diskutierten Konzepten gehört tatsächlich die Ausbringung von Aerosolen in der Stratosphäre.

Das Umweltbundesamt nennt beispielsweise die Idee, winzige Partikel in etwa 20 Kilometern Höhe auszubringen, damit ein Teil der Sonnenstrahlung reflektiert wird. Diese Bestrebungen sind keine Verschwörungstheorie, sondern Gegenstand wissenschaftlicher und politischer Diskussionen – wenn “Chemtrail“-Anhänger etwas anderes unter dem Begriff verstehen. Zudem wird diese Technologie noch erforscht und diskutiert, und (zumindest noch) nicht über unseren Köpfen eingesetzt. Das Umweltbundesamt warnt seinerseits sogar ausdrücklich vor SRM und verweist auf schwer vorhersehbare ökologische und geopolitische Risiken.

Und dann kommt Google…

Und jetzt, nach etlichen Jahren Diskussionen, Verschwörungstheorien und Mythenbildung, nimmt diese Geschichte eine beinahe paradoxe Wendung: Ausgerechnet der Technologieriese Google aus dem Silicon Valley will nun den weißen Streifen am Himmel zu Leibe rücken – mit künstlicher Intelligenz! Im August 2026 kündigte Google gemeinsam mit der britischen Regierung und Partnern aus Luftfahrt, Meteorologie und Wissenschaft die „Operation Blue Skies“ an. Google beschäftigt sich dabei tatsächlich mit den weißen Streifen hinter Flugzeugen. allerdings mit genau der entgegengesetzten Absicht dessen, was die klassische “Chemtrail”-Erzählung behauptet: Die Kondensstreifen sollen möglichst verhindert werden, weil langlebige Kondensstreifen und die daraus entstehenden Zirruswolken nach heutigem Forschungsstand selbst eine relevante Klimawirkung besitzen.

Google spricht von ungefähr einem Drittel der gesamten Klimawirkung des Luftverkehrs. Diese Zahl sollte allerdings mit der notwendigen wissenschaftlichen Vorsicht betrachtet werden, weil insbesondere die genaue Größe der Nicht-CO2-Effekte mit Unsicherheiten verbunden ist. Fest steht jedoch, dass das Thema inzwischen ernst genug genommen wird, um deswegen sogar Flugrouten verändern zu wollen.

Die KI sagt voraus, wo ein Kondensstreifen entstehen könnte

Die Idee von “Operation Blue Skies” ist überraschend simpel: Google versucht mit künstlicher Intelligenz und Wetterdaten vorherzusagen, wo sich Luftschichten befinden, in denen mit hoher Wahrscheinlichkeit langlebige Kondensstreifen entstehen. Flugzeuge könnten diese relativ kleinen Bereiche dann vermeiden. Statt beispielsweise auf 39.000 Fuß weiterzufliegen, könnte eine Maschine vorübergehend einige tausend Fuß steigen oder sinken und anschließend wieder auf ihre optimale Reiseflughöhe zurückkehren. Google hat das Prinzip bereits praktisch erprobt. In einer 2026 veröffentlichten Untersuchung mit rund 2.400 Transatlantikflügen wurde die Kondensstreifen-Prognose in die normale Flugplanung integriert.

Bei den Flügen, die den entsprechend angepassten Flugplan tatsächlich ausführten, berichtet Google gegenüber einer Kontrollgruppe über eine um 62 Prozent niedrigere Kondensstreifen-Entstehungsrate. Jetzt soll daraus ein Versuch im großen Maßstab werden. Operation Blue Skies läuft über 30 Monate und soll rund 10.000 kommerzielle Flüge im Nordatlantikkorridor umfassen. Dabei soll erstmals nicht nur bei einzelnen Fluggesellschaften experimentiert werden, sondern die Vermeidung von Kondensstreifen über einen größeren Luftraum koordiniert werden.

Ausgerechnet die Kondensstreifen!

Jahrelang wurden die weißen Linien am Himmel mit den abenteuerlichsten Behauptungen verbunden; dabei ist die Wirklichkeit komplizierter und dabei eigentlich viel spannender. Es gibt keinen belastbaren Nachweis dafür, dass etwa amerikanische Flugzeuge über der Pfalz oder Transportmaschinen insgeheim über dem Ruhrgebiet heimlich Chemikalien versprühen, um die Sonne abzuschirmen. Ja, es gibt wissenschaftliche Überlegungen, die Sonneneinstrahlung mittels Geoengineering zu verändern und ebenfalls ja, gewöhnliche Kondensstreifen können tatsächlich die Strahlungsbilanz der Erde beeinflussen – nur eben komplett anders, als es die populäre Erzählung es häufig behauptet. Kondensstreifen reflektieren einerseits einen Teil der Sonnenstrahlung. Andererseits halten die entstehenden Eiswolken einen Teil der langwelligen Wärmestrahlung zurück. Welche Wirkung bei einer einzelnen Wolke überwiegt, hängt unter anderem von Tageszeit und Bedingungen ab. Über längere Zeiträume wird Kondensstreifen-Zirren insgesamt eine erwärmende Klimawirkung zugeschrieben. Deshalb möchte Google sie nicht erzeugen, sondern loswerden.

Die “Operation Blue Skies” liefert somit eben keinen Beweis für „Chemtrails“ – im Gegenteil. Das Projekt liefert stattdessen etwas wesentlich Interessanteres: Nämlich den Anlass, sich endlich ernsthaft mit dem zu beschäftigen, was wir seit Jahrzehnten über unseren Köpfen beobachten. Kondensstreifen sind keine bedeutungslosen weißen Striche. Sie können sich unter bestimmten Bedingungen über Stunden halten, zu künstlichen Zirruswolken entwickeln und die Strahlungsbilanz der Atmosphäre verändern. Deshalb beschäftigt sich inzwischen eine ganze Forschungsrichtung damit, wie solche Wolken vermieden werden könnten. Der Deutsche Wetterdienst arbeitet ebenfalls an besseren Vorhersagen jener eisübersättigten Gebiete, in denen persistente Kondensstreifen entstehen können. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass gerade die Vorhersage der dafür entscheidenden Luftfeuchtigkeit noch mit erheblichen Unsicherheiten verbunden ist. Ob daraus wirklich irgendein Nutzen erwächst, zumindest nach der Logik der Klima-Jünger, muss die “Operation Blue Skies” erst noch beweisen.

Und was hat Google davon?

An dieser Stelle drängt sich unmittelbar die unromantische Frage auf, warum ausgerechnet einer der mächtigsten Technologiekonzerne der Welt Geld, Rechenleistung und hochbezahlte Ingenieursstunden in die Frage investiert, ob hinter einem Airbus über dem Atlantik ein weißer Streifen entsteht. Ist bei Google plötzlich Greta Thunberg in den Aufsichtsrat eingezogen? Wohl kaum! Fairerweise muss man zunächst einmal feststellen, dass Google an „Operation Blue Skies“ – jedenfalls gemäß den veröffentlichten Projektangaben zufolge – zunächst einmal nichts verdient. Der Konzern beteiligt sich pro bono und stellt KI-Forschung, Ingenieursleistung und Hochleistungsrechner im Gegenwert von rund 1,4 Millionen Pfund zur Verfügung. Die britischen Fördergelder fließen nicht an Google.

Doch wirtschaftlich uninteressant macht das die Sache keineswegs: Google erhält etwas, das für einen Technologiekonzern außerordentlich wertvoll sein kann – nämlich die Möglichkeit, seine KI unter realen Bedingungen in einem der am strengsten regulierten und sicherheitskritischsten Wirtschaftszweige der Welt zu erproben. Aus einem Forschungsprojekt könnte so eine Technologie entstehen, die sich weltweit in Flugplanung, Wettervorhersage und Luftverkehrsmanagement integrieren lässt. Google arbeitet inzwischen nicht nur mit American Airlines und europäischen Luftfahrtorganisationen zusammen. Im September 2026 wurde auch eine Kooperation mit Cathay Pacific für Langstreckenflüge im asiatisch-pazifischen Raum bekanntgegeben.

Die “Klimabilanz”

Google selbst , als linkswoker globalistischer Player natürlich voll auf der grünen Schiene der KIimaideologie, bezifferte die Kosten der Kondensstreifenvermeidung in einem früheren Versuch auf lediglich 5 bis 25 Dollar je “vermiedener” Tonne CO2-Äquivalent. Sollte die Vermeidung von Kondensstreifen eines Tages regulatorisch anerkannt, verpflichtend oder sogar in handelbare Klimagutschriften übersetzt werden, könnte aus der heutigen Forschung ein Markt entstehen – natürlich wieder reguliert und staatlich verzerrt, ähnlich wieder Emission- und Zertifikatehandel. Dass Google diesen Markt später tatsächlich beherrschen oder entsprechende Zertifikate verkaufen wird, ist allerdings Spekulation; wenn sich hier Potenziale abzeichnen, wird sich garantiert auch Elon Musk in Stellung bringen.

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Google will offenbar nur sehr früh mit am Tisch sitzen, indem es die KI-Standards für die geplante Technologie entwickelt, praktische Erfahrung sammelt und frühzeitig Partnerschaften mit Fluggesellschaften, Flugsicherungen, Wetterdiensten und Regierungen knüpft. Und sollte aus der Vermeidung von Kondensstreifen irgendwann tatsächlich der nächste milliardenschwere künstliche Markt werden, dürfte man sich im Silicon Valley an eine alte Weisheit erinnern: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Auch in zehn Meilen Höhe.

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23 Kommentare

  1. Die Wahrheit sieht anders aus:

    SMART DUST Aerosol Spraying (Chem Trails) – https://juxtaposition1.substack.com/p/smart-dust-aerosol-chem-trails

    SmartDust, Nanotechnologie, Chemtrails, Morgellons, EMF, Transhumanismus – https://www.bitchute.com/video/UYUTdb3Vlgyn

    Aerosol Crimes – German Translation : Carnicom Instutute / The Reiki Group : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive – https://archive.org/details/AerosolCrimesGermanTranslation/Aerosol_Crimes_Part_01_German_Translation.m4v

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  2. @Irgendwelche seriöse Belege oder wissenschaftlich plausible Untersuchungen sind dabei Fehlanzeige
    das – sollte mit etwas mehr Vorsicht betrachtet werden !
    Allerdings kenne ich auch den Grundsatz : es ist unmöglich, jemanden zu überzeugen, wenn sein Gehalt davon abhängt, das er es nicht versteht !
    Und das gilt grundsätzlich – nicht nur bei Corona !

    Und erstens ist der Einsatz von Sprühflugzeugen zur Wettermanipulation durchaus bekannt seit den Sechzigern – und militärisch schon seit den Vierzigern – zumindest bei der US-Luftwaffe, die damit ihre Flugplätze vom britischen Nebel freigehalten haben.
    Und zweitens ist die „Wetterwaffe“ kein neues Projekt, sondern neben der Geowaffe eine Sache, an der nicht nur die USA seit mindestens 50 Jahren arbeiten, HAARP ist dabei nur ein Beispiel.
    Diskutabel ist nur der Umfang des Einsatzes, nicht die die Existenz als solche !
    Und die Frage der beweise – nun ja, wer hat Kennedy erschossen, die Maine versenkt oder die Towers gesprengt ?
    Beweise sind immer auch eine Machtfrage – es gibt sie nur von oben nach unten – nie von unten nach oben !
    Ganz demonstrativ – beweisen sie die Mitwirkung der Bundesregierung, wenn diese das vertuschen will und selbst Selenskyj gegen Geld schweigt ! Dazu sitzen sie wie ich am falschen Ende des Machtpendels !

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  3. Sind die deutschen und EU – Behörden und Ämter, deren stures Abstreiten der Existenz von Chemtrails dem Autor als Beweis für deren Nicht – Existenz und die Idiotie derjenigen dient, denen bei zugesprühtem Himmel himmelangst wird, sowas ähnliches wie die deutschen und EU – Behörden, die jeden zum Nazi, Verschwörungstheoretiker, Covidioten und Omamörder erklärt haben, der die Schlumpfung für lebensgefährlich und für Massenmord zur Bevölkerungsreduktion hielt?

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  4. Es ist eine Tatsache, dass die Existenz von „Chemtrails“ seit Jahrzehnten abgeleugnet und abgestritten wird. Danach ist längst bewiesen, dass es sich um solche handelt. Es gibt aussagekräftige Dokumentationen die klar und eindeutig beweisen , dass kriminelle Machenschaften zum Schaden der Menschen, der Tiere und der Pflanzen durchgeführt werden. Ich selbst habe seit Jahren diese schädlichen Vorgänge persönlich am Himmel verfolgt, wobei eindeutig unterschieden werden kann zwischen Kondensstreifen und Chemtrails.
    An dieser eindeutig beweisbaren Tatsache ändert auch der vorliegende Bericht nicht das geringste. Dass einzige was noch wirklich interessant wäre, wäre zu wissen, wer hinter diesen verbrecherischen Machenschaften steckt, und warum diese nicht schon längst verboten wurden. Aber auch dass wird sich in absehbarer aufklären lassen !!!

  5. Ich glaubte früher auch fest an die Chemtrail-Verschwörung. Seit einem 5-jährigen naturwissenschaftlichen Studium allerdings nicht mehr. Und ich kenne auch keinen aus meinem „Expertenkreis“ der das glauben würde.
    Nun denken wahrscheinlich andere Leser hier, dass mir das Studium mir den Kopf verdreht und mich „eingenordet“ hat. Mitnichten! WTC7 wurde definitiv gesprengt, Corona-Gentherapeutika waren eine riesige Sauerei, und im allgemeinen gehe ich immer davon aus, dass ich von Regierungen belogen werde. Ich bin also durchaus ein waschechter „Aluhut“.
    Von der Sache her würde ich gerne an diese Chemtrail-Geschichten glauben, nur leider finde ich keine Indizien dafür und kann alle „Ungereimtheiten“ fachlich plausibel erklären…

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  6. Da die meisten Menschen nur noch aufs Handy glotzen statt zum Himmel zu schauen, merken sie auch nicht, was da abgeht. An manchen Tagen ist zu sehen, wie gleichzeitig mehrere Flugzeuge systematisch Planquadrate sprühen, die den vorher blauen Himmel in ein graues Chemiegewoelk verwandeln. Das ist kein normaler Flugverkehr. Ich habe auch schon oft – weitab von jedem Flughafen – Chemtrails verspruehende Flieger gesehen, die in Kurven fliegen. Seit ein paar Jahren beobachte ich auch im Anschluss an die Sprühaktionen waschbrettaehnliche Wolkenbildung. Solche Wolken gab es früher nicht, sind aber mitterweile die Regel.

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    1. diese wolkenmodulation geschiet durch infraschallimmissionen von windkraftanlagen. es sieht krass aus, wenn die ausläufer verschiedener standorte und regionaler winde konkurieren und die interferenzen am himmel abbilden. kann ihnen da aus berlin ganze fotostrecken liefern. die eine schweinerei macht die andere sichtbar, schon grotesk. sowas gibt es erst seit der energiewende. auch ein absolutes nogo thema für ansage.

      statt dessen kommen desinformationen wie die obrige..

  7. Was Politik und Medien der Öffentlichkeit alles als „hybriden Krieg Russlands gegen Europa“ verkaufen
    Sterne, Vögel, Störsignale
    Politik und Medien in Europa behaupten, Russland führe einen hybriden Krieg gegen Europa. Wenn man jedoch die einzelnen Vorfälle anschaut, dann stellt man fest, dass es nirgendwo einen Hinweis auf eine russische Beteiligung gibt, dafür aber viele Beweise dafür, dass Russland damit nichts zu tun hatte.
    https://anti-spiegel.ru/2026/was-politik-und-medien-der-oeffentlichkeit-alles-als-hybriden-krieg-russlands-gegen-europa-verkaufen/

  8. Ausgerechnet unter Kennedy: Selbst gesunde Babys sollen weiter gegen Covid geimpft werden
    „Ausgerechnet unter US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hält die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC die COVID-Impfung selbst für Babys und Kleinkinder weiter im Spiel. Die am 23. September aktualisierten Empfehlungen sehen COVID-Impfstoffe bereits ab einem Alter von sechs Monaten vor – obwohl die CDC selbst einräumt, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis der Impfung bei Kindern ohne erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-Verlauf am ungünstigsten ist.

    Für Kinder zwischen sechs Monaten und 17 Jahren mit moderater oder schwerer Immunschwäche empfiehlt die CDC die Impfung ausdrücklich. Bei allen anderen Kindern soll sie über eine sogenannte „gemeinsame klinische Entscheidungsfindung“ zwischen Eltern und medizinischem Personal erfolgen. Damit bleibt die Impfung jedoch auch für gesunde Kleinkinder Bestandteil der offiziellen CDC-Empfehlungen.“
    https://uncutnews.ch/ausgerechnet-unter-kennedy-selbst-gesunde-babys-sollen-weiter-gegen-covid-geimpft-werden/

  9. @und warum Google sie jetzt verhindern will
    sagen wir mal ganz banal – in der Nummer ist Geld drin – Steuergelder, die man abgreifen kann von Politikern, die fremdes Geld gerne zum Fenster hinauswerfen !
    Der Gedanke, das die Streifen – sofern sie nicht mit Sprühaktionen zusammenhängen – ganz einfach aktuelle Technik sind, ist denen ja fremd – mit MINT haben sie nichts am Hut – und das das letztlich entweder auf ein Flugverbot oder eine Weiterentwicklung der Technik hinauslaufen muß, die sowieso kommt, wenn man es nicht verbietet, auch !

    Ich gehe davon aus, das es Verbotsinteressen als Machtdemonstration und Gewinnmaximierung einiger Investoren sind, um die es da geht !
    Nicht umsonst heißt es, das sich wahre macht nicht darin ausdrückt, das man etwas tut – sondern darin, zu verhindern, das andere etwas tun !
    So wie im wahren Leben sich viele politische Institutionen und Parteien in erster Linie als Verbotsparteien hervortun !

  10. Für mich stellt sich die Frage, warum es dieses Phänomen früher nicht gab, Luftfahrt/Flugverkehr gibt es schon lange. Eigene Beobachtungen: Innerhalb eines kurzen Zeitraumes am Himmel sowohl echte Kondensstreifen, welche sich mit Entfernung des Flugzeuges verflüchtigen. Parallel dazu genau diese langanhaltenden und sich ausbreitenden Diskussionserscheinungen. Nachfrage beim Regierungspräsidium, ähnlich der beschriebenen Wischiwaschi-Aussage. und die Erde ist doch eine Scheibe! Wegen mir kann man schreiben was man möchte, Glaube/Vertrauen hängt an einem seidenen Faden.

    1. Tip: Betrachten Sie mal die Entwicklung des globalen Flugverkehrs zwischen 1950 und 2020 und die Zahl der Flugbewegungen

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  11. Der Autor spricht von Physik und versteht davon nichts wirklich zu diesem Thema Chemtrails. Jeder weiss doch, wie Kondensstreifen entstehen. Dass aber Chemtrails seit Jahrzehnten Gegenstand diesbezüglicher Versuche der Wettermanipulation sind, meint er großzügig als Lüge zu identifizieren. Er ignoriert die über Jahrzehnte gesammelten Beweise für diese -allerdings sinnlosen- Versuche- mit chemischen Mitteln auf das Wetter einzuwirken. Man erinnere sich auch an Joachim Bublath, der vor Jahren bereits eine ganze Sendung diesem Thema widmete. Zudem diffamiert er in überheblicher Weise mit seiner Wortwahl diejenigen, die diese Beweise in vielen Jahren zusammengetragen haben. Das erinnert in fataler Weise die üblen Hetz-Tiraden der Corona-Anhänger gegenüber denen, die dieser Impfbrühe fundiert wissenschaftlich die Wirkungslosigkeit bzw. Gefährlichkeit bewiesen hatten. ANSAGE hätte gut daran getan, so einen Mist nicht zu veröffentlichen.

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    1. Haben Sie den Artikel gelesen? Experimentelle (oder meinetwegen auch regelmäßige) Wettermanipulationen werden ja nicht bestritten, aber das ist nicht das, was Sie als Kondensstreifen sehen.

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  12. Himmel Himmel, beim Autor hat aber die Manipulation schon kräftig gewirkt .
    Jedenfalls kenne ich selbst noch die wochenlangen strahlend blauen Sommerhimmel (ebenso zu jeder anderen Jahreszeit) der 1970er bis ca Mitte der 1990er .
    Diese gibt es heutzutage ab und an auch mal wieder, immer wenn aus welchen Gründen auch immer der Flugverkehr eingestellt wird. (9-11 2001; Vulkan 2010 , Coronashow kürzlich erst).

    Vielleicht sollte ich nach Jahrzehnten doch mal wieder anfangen die Tagesshow zu gucken, dann ist sicher alles gut & perfekt in „unserer Demokratie“ 😢😢

  13. Ich bin Pilot und kann diese „Streifen“ beurteilen, weil ich sie manchmal auch hinterlasse.
    Es stimmt, dass die Luftfeutigkeit, ausgelöst von Geschwindigkeit und Wärme der Triebwerke, kondensiert. Jedoch kann ich oft die „Streifen“ mancher Luftfahrzeuge nicht interpretieren. Sie fliegen dann auf anderen, tieferen Flugleveln und, obwohl es dort unten wärmer wäre und eine Kondensation in gesteigertem Maß nicht entstehen kann, verbreiten sie – wie gesagt in warmen Luftschichten – lang anhaltende, breite Flächen. Während hinter mir die Kondensstreifen schon wieder zerfallen, bleiben diese tieferen Streifen erhalten. Erklären kann ich mir das nicht und es gibt jedes mal im Cockpit einen skeptischen Gedankenaustausch. Bei den heutigen politischen Gegebenheiten, mit Möglichkeiten, mit denen man schon jahrzehntelang experimentiert, halte ich nichts für unmöglich. Und bitte: Das sind keine sogenannte „Verschwörungstheorien“, sondern nur eigene Beobachtungen.

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  14. Aber leider hat sich nach meiner Recherche dieser Artikel als kompletter Bullshit erwiesen! Man konnte da lesen, das es keinerlei Chemtrails geben kann…sogar begründet. Dem bin ich heute Nachmittag mal nachgegangen. AO sollte sich bei naturwissenschatlichen Themen besser zurückhalten und keine Idioten schreiben lassen. Nahezu alles ist falsch, vor allem der „Beweis“ das in den Triebwerken bei 2500° C keine Additive verwendet werden können…klang für kurze Zeit auch logisch für mich…aber eben nur kurze Zeit!

    ⚠️ In der Abgasdüse (engl. exhaust nozzle) eines Flugzeugtriebwerks herrschen im Normalbetrieb Temperaturen zwischen 500 °C und 900 °C.

    Je nach Triebwerkstyp und Flugphase unterscheiden sich die Höchsttemperaturen in der Düse deutlich:

    Zivile Verkehrsflugzeuge: Bei modernen Mantelstromtriebwerken (Turbofans) mischt sich die heiße Kernluft mit der kälteren Bypass-Luft. Am Triebwerksaustritt (EGT – Exhaust Gas Temperature) misst man im Leerlauf etwa 400 °C, unter Volllast (beim Start) bis zu 900 °C.

  15. @ deren stures Abstreiten der Existenz von Chemtrails dem Autor als Beweis
    sie haben die Anweisungen und arbeiten nach dem Need-to-know-Prinzip der Geheimdienste – wer nicht wissen muß, erfährt nichts und kann glaubwürdig leugnen !
    Wer „Independence Day“ kennt, wird sich auch an die Scene erinnern, als der Präsident fragt, warum er als Präsident nichts von Area 51 und dem Raumschiff weiß : die Antwort des geheimdienst-Chefs : 3 Worte, Mr. Präsident : absolut glaubwürdiges Dementi !
    Und die Eliten betreiben ihre Interessen immer, ohne das Volk zu informieren, das gilt nicht nur für die Klima-Waffen oder Geowaffen – auch für den Einsatz von biologischen oder genetischen Waffen gegen die Völker – wie man gerade bei Corona recht offen vorführte.
    Und das sich die Eliten da in einer weltweiten Kampagne so weit aus dem Fenster gelehnt haben, lag an ihrem Interesse an einigen Aspekten des mRNA-Einsatzes – der Erprobung für die mRNA-Altersforschung ! Damit hatten sie Blut geleckt !

    Oder anders ausgedrückt – ob die Regierung oder regime-nahe Medien irgendetwas bestätigen oder leugnen, ist ohne belang. Die lügen immer – schon aus Gewohnheit !
    Wie sagte mal der ehemaliger CIA-Direktor William Casey (1913-1987), Februar 1981 im White House :
    „Wir wissen, das unser Desinformationsprogramm komplett ist, wenn alles, woran die amerikanische Öffentlichkeit glaubt falsch ist!“

  16. Der Artikel stimmt mich traurig, besonders, weil er auf Ansage erscheint. Wenn dieses Thema wirklich für Euch eine substanzielle Bedeutung hätte, dann würdet Ihr viel häufiger und sachlicher und neutraler darüber berichten. Aber nein: Wie aus dem Nichts und anlassslos plötzlich eine Abrechnung mit diesen „Verschwörungstheoretikern“. Warum? Ich weiß es nicht, aber vielleicht Herr Matissek.
    Gegen dieses theoretisierende Plädoyer von Herr Revilloud spricht die millionenfache Erfahrung aufmerksamer Menschen in der ganzen Welt, die einfach nach oben schauen und überlegen und vergleichen und fotografieren und filmen und veröffentlichen (oder auch nicht). Da entsteht „ErfahrungsWISSEN“ und das ist eine unmittelbare Wahrnehmung für die Leute und kein Filter ist zwischenschaltbar. Man sieht mit den eigenen Augen und benutzt den eigenen gesunden Menschenverstand – und das ist das Gefährliche! Das ist der Grund für den Furor. Du siehst das CO2 nicht und auch nicht den Virus, hier steht das Erfahrungswissen ohne einen persönlich erfahrbaren, visuellen Beweis da und damit ist das Feld für richtige „Experten“ offen, den Laien mit Ihrem Erfahrungswissen den Marsch zu blasen. Der Experte Revilloud unterschätzt die Wucht der Daten, die die tatsächliche Existenz einer anderen Konstitution von weißen Streifen am Himmel untermauern – auf der Basis der oben angedeuteten Schwarmintelligenz. Es als Verschwörung zu diffamieren, ohne sich mit den durchaus profunden Argumenten etwas genauer auseinender zu setzen zeigt eine gewisse Oberflächlichkeit. Die Wahl des Stilmittels Polemik in weiten Teilen seiner Enzyklika, die einer Raserei gleichkommt, weist auf andere Triebkräfte hin. Welche mögen das wohl sein? Ich frag ja nur…

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