Diese FDP braucht kein Mensch!

Lindner, Strack-Zimmermann: Aushängeschilder einer durch und durch entbehrlichen FDP (Foto:Imago)

Mit den Parteinamen ist das so eine Sache. Es ist nicht immer wirklich alles drin, was drauf steht. Aber ein paar Hinweise geben sie denn doch. Nehmen wir die Grünen: Ja, da kann man schon grün werden vor Neid, wenn man sieht, wie eine in jeder Hinsicht unbedarfte Jungpolitikerin, die kaum zehn Schritte laufen kann, ohne über ihre eigene Zunge zu stolpern, plötzlich zur Außenministerin wird, um von Stund‘ an mit „gefanzerten Pahrzeugen” für die „Fressefreiheit” zu kämpfen! Oder die „Sozialen Demokraten”; bislang findet das „Soziale” dort allerdings eher auf die eigenen Leute Anwendung: So zum Beispiel im Fall der Verteidigungsministerin und deren neu gegründeten staatliches Reisebüros für Hubschrauberflüge notleidender Familienangehörige nach Sylt. Und was das „C” im Namen der „CDU und CSU” bedeuten soll, drüber rätselt der Liebe Gott dem Vernehmen nach immer noch.

Bei den „Freien Demokraten” tut man sich gar noch schwerer: Bedeutet „frei” etwa, dass sie nicht alle hinter Gittern sitzen? Oder was sonst? Dem ratlos vor diesem rätselhaften Parteinamen der FDP Stehenden wird vielmehr rasch noch eine weitere Nebelkerze hinterhergeworfen – der Untertitel „liberal” nämlich. Doch Vorsicht: Fragen Sie und gehen Sie hier lieber nicht weiter! Sie wären nicht der erste, der sich im eingenebelten freidemokratisch-liberalen Tal der Ahnungslosen auf Nimmerwiedersehen verirrt hätte. Die wenigen Geretteten schwören jedenfalls, nie mehr wieder auf diese Reiseführer hereinzufallen. Aber, liebe Leser, es lohnt sich trotz alledem nachzuforschen, was es mit dem Wort „liberal” auf sich hat; denn es könnte ja sein, daß da etwas Brauchbares dahintersteckt. Wer weiß?

Am Anfang stand eine Idee – der Liberalismus

Bevor es nämlich die Liberalen gab, gab es eine Idee: den Liberalismus. Ich will Sie nicht mit Geschichte langweilen. Aber ähnlich wie die Kirche ihre beste Zeit ganz zu Beginn in der Urkirche hatte, tritt uns der Liberalismus am leuchtendsten und am unverfälschtesten im 18. Jahrhundert entgegen: Nur hieß er damals noch nicht Liberalismus, sondern Aufklärung. Persönliche Handlungsfreiheit, Vorrang der Vernunft statt befohlenem Glauben, Recht auf Bildung, Bürgerrechte, allgemeine Menschenrechte und das Gemeinwohl als Staatspflicht lösten das absolutistische Weltbild ab. Nach einer kurzen politisch-parlamentarischen Blütezeit der liberalen Fortschrittspartei war es unter Bismarck dann schon wieder vorbei mit der liberalen Herrlichkeit – und das blieb auch so bis zur Gründung der Bundesrepublik 1949.

Nach zwei verlorenen Kriegen, nach der vergangenen Diktatur (einer braunen ersten und einer nun jenseits der Elbe herrschenden zweiten, roten) hatte man, allerdings leider nur vorläufig, genug von Diktatur und Totalitarismus. Die angestrebte Demokratie war aber ohne ein Bekenntnis zur Freiheit im Denken und Handeln, also ohne die Verwirklichung urliberalen Gedankenguts, nicht zu haben. Wieder Pech für die Liberalen: Sie durften zwar mit Theodor Heuß aus rein koalitionstaktischen Gründen den ersten Bundespräsidenten stellen. Aber ansonsten bedienten sich alle Parteien beim Liberalismus: Plötzlich waren alle „Liberale”. Im Bemühen um wenigstens ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den anderen Parteien versuchte die FDP anfangs zwar, den unattraktiven Weg der Wirtschaftslobby-Partei zugunsten der sozialen Marktwirtschaft zu verlassen; aber die anderen hatten dazu einfach die besseren Leute: Ludwig Erhardt ging zur CDU und nicht zur FDP. Das weitere jammervolle Schicksal der FDP kennen wir alle zur Genüge.

Verratene Freiburger Thesen

Was lernen wir daraus: Eine liberale Partei ist nicht schon deshalb überlebensfähig, weil sie sagt, sie sei liberal. Sie muß das, was sie predigt, auch wirklich leben. Vor allem gilt das für die berühmten Freiburger Thesen, die sich die FDP 1971 unter ihrem fähigen Generalsekretär Karl-Herrmann Flach als Programm aufgegeben hatte:

• Menschenwürde durch Selbstbestimmung

• Fortschritt durch Vernunft

• Demokratisierung der Gesellschaft

• Reform des Kapitalismus

Wenn man das wirklich ernst meint, wird man schnell dahinterkommen, dass Liberalismus nichts für Doofe ist: Sich nach der „Sportschau” in der Kneipe bis zur Bewusstlosigkeit volllaufen lassen, danach von Mutti ins Bett bringen lassen und sich am nächsten Morgen für drei Tage wegen Kopfschmerzen krankschreiben lassen: Die so drauf sind, liebe Leser, sind bestimmt nicht die typischen Wähler der Liberalen. Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Vorrang der Vernunft vor grünen pseudoreligiösen Heilslehren erfordern Grips, Chuzpe und Initiative. Deshalb wird eine Partei, die solches vorlebt, auch nie zur „Massenware” werden. Aber eine stabile Minderheit wäre immer drin, und sie wäre immer noch besser als das gegenwärtige Gewürge zwischen Kabinettsposten und Untergang.

Und – so ist das nun mal in der Politik – zu alledem braucht man Politiker, die die Menschen von dem, was sie als richtig erkannt haben, auch zu überzeugen vermögen. Mögen andere Parteien ihre Klientel mit stöckelschuhbesohlt ins Manöver ziehenden Verteidigungsministerinnen, mit durch Talkshows tingelnden Pausenclowns und einer im Swimmingpool rotweinverkostenden Parteivorsitzenden bespaßen: Für eine liberale Partei, die ja schon gemäß Parteiprogramm alles andere als eine reine Spaßpartei ist, reicht das einfach nicht.

Totalversagen in der Corona-Ära

Liberale Politiker vom Format eines Ralf Dahrendorf oder Werner Maihofer waren intellektuelle Leuchttürme, die ihre Professorentitel nicht auf dem Wochenmarkt politischer Eitelkeiten zusammenkaufen mußten. Theodor Heuss, Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel: Das waren noch echte Vollblutpolitiker mit Empathie und Ausstrahlung. Und dass man mit Mut, Phantasie und neuen Ideen auch Intellektuelle für die Politik begeistern kann, hat Willy Brandt – man mag ansonsten von ihm denken, was man will – zur Genüge bewiesen.

Alles Schnee von gestern. Bleibt die Frage: Ist der sich gerade wieder abzeichnende Niedergang der FDP unvermeidlich? Die sogenannte Corona-”Pandemie” wäre für die Liberalen eigentlich die einmalige Chance gewesen, „Haltung” – ich meine liberale Haltung – zu zeigen. Dazu hätten sie sich nicht einmal allzu sehr verbiegen müssen: Kein Mensch hätte von den Liberalen verlangt, sich auf die eine oder andere Seite zu schlagen. Es hätte ausgereicht, wenigstens der wissenschaftlichen Vernunft gegenüber der industriegesponsorten Pseudowissenschaft eine gleichberechtigte Stimme zu geben.

Kein Mensch hätte von den Liberalen verlangt, die Corona-Maßnahmen in Bausch und Bogen zu verdammen; es hätte ausgereicht, denen, die aus gutem Grunde nach gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfolg beziehungsweise Misserfolg dieser Maßnahmen fragen, ein Forum der ungefährdeten Meinungsfreiheit zu bieten. Kein Mensch hätte auch von den Liberalen verlangt, die Corona-Impfungen schlechtzureden; es hätte ausgereicht, auf strikte Freiwilligkeit und Selbstbestimmung zu bestehen.

Gewissen über dumpfe Parteidisziplin

Stattdessen trommelte die FDP–Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann für die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht, unterstützt von ihrem herumeiernden Parteivorsitzenden, der bar jeglicher Ausstrahlung und Empathie mit dem üblichen unerträglichen Politikersprech genau das Gegenteil von dem darstellt, was man sich unter einem kämpferischen Liberalen vorstellt. Immerhin fanden sich, das soll nicht unerwähnt bleiben, einige FDP-Abgeordnete bereit, ihr Gewissen über die dumpfe Parteidisziplin zu stellen.

Und kein Mensch hätte von den Liberalen verlangt, Recht und Gesetz zu missachten. Es hätte ausgereicht, die Verwahrlosung der Justiz durch einzelne außer Rand und Band geratene Staatsanwaltschaften und eine sich zunehmend selbstherrlich gebärdenden Richterschaft zu benennen. Marodierende polizeiliche Schlägertrupps haben zwar den Folterbeauftragten der UN auf den Plan gerufen – nicht aber die liberale Partei Deutschlands. Die FDP hat ihre Chance gehabt –und sie monströs vergeigt. Nachdem sie schon als wirtschaftsgesponsertes Feigenblatt zur Verhinderung grüner Regierungsbeteiligung versagt hat, hat sie die Prinzipien des Liberalismus auf dem Altar politischer Macht- und Ränkespiele verkauft, geopfert und verraten.

Ja: Wir bräuchten gerade in diesen Tagen nichts dringender als eine liberale Partei.

23 Kommentare

  1. Westerwelle hat den Grundstein für den Niedergang der FDP gelegt und Lindner ist dabei, ihn zu vollenden. Die FDP ist zu einer opportunistischen Abnicker-Partei verkommen, profillos, charakter- und ehrlos. Sie kann weg!

  2. Ein Arschwackler der weder zu seiner Glatze noch zu seiner sexuellen Orientierung steht und eine Alte (angeblich!), die man nur als gescheitertes Genexperiment bezeichnen kann. In der Tat, diese Freakshow ist entbehrlich.

  3. Liberal ist heutzutage wie in der Mitte der Straße unterwegs zu sein, man wird von beiden Seiten überfahren. Verhindern können das nur überragende Geister, davon hat die FDP keinen einzigen.
    Was wir brauchen sind fähige Politiker, die dem arbeitenden Volk mit Respekt begegnen und es nicht als Sozialstaatsverfügungsmasse verachten und misshandeln. Politiker, die zu erkennen in der Lage sind, dass der gegenwärtige totale Ausbeuterstaat nur in den Untergang führen kann! Politiker, mit ausreichend Verstand zu verstehen, dass offene Grenzen für Flüchtlinge, ebenso wie ganz legal für Rumänen, Bulgaren und Albaner bei vollen Sozialstaatsansprüchen die deutsche Kultur für immer zerstören.
    Beim vorhandenen Personal bin ich mir absolut sicher, dass die Politik ihren vollendeten Wahnsinn so lange weitertreibt bis nichts mehr geht und das bedeutet bis zur nahen Apokalypse, nämlich dann, wenn der Weltraumsozialstaat sehr bald und dauerhaft zahlungsunfähig sein wird.

    • „Was wir brauchen sind fähige Politiker“! Brauchen kann man immer viel, aber bekommen ist so eine Sache! Der Weltraumsozialstaat ist bereits zahlungsunfähig, merkt blos noch keiner, denn die Drucken Geld wie blöd. Der Knall kommt natürlich, aber dann wars Puttin oder Corona oder die Affenpoken, oder alles zusammen. Man kann nicht mehr ausgeben als man hat! Aber wenn man die Spendierhosen anhat schießt man halt mal schnell übers Ziel hinaus. Ist ja auch nicht ihr Geld. Und seit wann können bildungsferne überstudierte Nichtsnutze rechnen???

      Ich denke bis Weihnachten ist Schicht im Schacht und das Gejammer groß, aber der deutsche Doofmichel wählt wieder die gleichen Flitzpipen, die den totalen Untergang herbeieiern. Die Urdeutschen befinden sich in einem großen Dilemma, entweder aufmucken und Nazi, oder Klappe halten und seine Ruhe haben. Jedenfalls so lange, bis der große Knall kommt. Letztendlioch stehen die Verlierer schon fest.

  4. in einem Vasallenstaat sind alle Politiker Vasallen und über notwendigerweise ihre Politik im Lichtes des Herreninteressens aus !
    Man kann solche übergeordnete Interessen leicht daran erkennen, daß alle – scheinbar unterschiedliche Gruppierungen – die gleiche Meinung haben – und eine aggressive Vertretung zeigt insbesondere, wie stark das Interesse der Herren und wie unterwürfig die Vasallen sind!
    Am Beispiel „Pandemie“ ist das besonders deutlich zu erkennen, wie intensiv die Forderungen der Herren ist und wie folgsam die Lakaien auftreten – verfolgen sie nur das Auftreten gegenüber Abweichlern – da hat die spanische Inquisition oder McCarthy erfolgreich Konkurrenz bekommen!
    Ähnliches ist bei dem Angriff auf Russland zu beobachten, wie der Versuch, die US-Rohstoffe in Russland zu befreien, mit großem Einsatz unterstützt wird !
    Spaßig ist es dabei, wie sich das Imperium selbst ins Knie geschossen hat – erst Deutschland handlungsunfähig machen, wirtschaftlich und militärisch zu vernichten, und danach Hilfe zu verlangen !

  5. Im Wahlkampf kam der Ausspruch von Parteichef Lindner: mit uns wird es keine Impfpflicht geben! Wie lange halten solche Versprechen? Oder war es eine geplante Lüge? Ich hoffe, dass viele Menschen in diesem Land merken, dass es die FDP mit Lügen in den Bundestag und in die Regierung geschafft hat. Hoffentlich haben sich das viele Wähler gemerkt und werden dieses bei der nächsten Wahl zum Bundestag oder was auch immer honorieren.
    Und alle die das nicht machen gestehen sich doch nur ein dass sie von Lügnern, Betrügern, Hochstaplern und anderen Dummschwätzern regieren lassen.

  6. Profiliert sich jedenfalls durch Kriegshetzereien: FDP–Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann

    Irgendwie ist sie doch auch Rüstungslobbyistin, oder?

    Bei Politgestalten ist der Blick auf ihre jeweiligen „Nebentätigkeiten“ – die in Wahrheit viel mehr ihre Haupttätigkeiten sind – immer aufschlussreich …

  7. Ich liebe die Ausführungen von Josef Thoma. Immer scharfsinnig und auch mit gekonnter Ironie.
    Zur FDP: Genauso ist es! Total versagt im Sinne dessen, was sie eigentlich behaupten, darzustellen, aber im Sinne der Gegenteilstheorie natürlich die „Vorgaben“ geradezu übererfüllt!

  8. Es ist ein ARMUTSZEUGNIS der ganzen Nation !!

    Die FDP hat schon seit Jahren den Beinahmen „Nuttenpartei“

    Die Grünen seit Beginn ein Haufen „Röcke“ die nicht kochen können.

    Die SPD nach W. B. VOLKSVERRÄTER

    CDU/CSU der Inbegriff der totalitären/globalen Wirtschaftsmacht aufgebaut auf Diktatur

    AfD / Linke u.a. zerfleischen sich in regelmäßigen Abständen selbst.

    Und da sind wir wieder bei Anfang gelandet: wenn die Nation NICHTS BESSERES vorweisen kann!!

    Und ich will mal ehrlich sein – ich würde es genauso machen – WER am besten bezahlt !!!
    Das Volk ist es nicht Wert nur einen Finger für sie krumm zu machen.

  9. DAS GRUSELKABINETT DES OLAF SCHOLZ

    Regiert von Grünen und von Linken,
    kann Deutschland noch tiefer sinken?
    Einzige Steigerung wär‘ nur
    die off’ne rote Diktatur.

    Die FDP versagt komplett,
    legt sich mit Rot und Grün ins Bett,
    nennen sich freie Demokraten,
    die kann man schlimmer kaum verraten.

    Von einem wird geführt das Land,
    dem das Gedächtnis schon entschwand.
    Das Land vertritt nach außen hin,
    ’ne stotternde Hochstaplerin.

    In der Wirtschaft bricht sich Bahn
    noch mehr rotgrüner Klimawahn.
    Ärzte schreien weh und ach,
    heißt ihr Chef doch Lauterbach.

    Familienpolitik soll stehen
    für Schwulenlesbenvieleehen.
    In Religion wird nicht verhandelt,
    das Kreuz in Mondsichel verwandelt.

    Fragt man sich: Wie soll das gehen,
    wenn die, die an der Spitze stehen,
    finden, was zwischen Rhein und Neiße,
    zum Kotzen oder ein Stück Scheiße.

    Soll keiner kommen, nicht verstehen,
    wie die Neuen ich würd‘ sehen.
    Muss mich dabei gar nicht verrenken,
    sehe sie, wie von mir sie denken.

  10. Diese gelbe Sekte ist und bleibt stets ein Klientelverein oder auch
    Trittbrettfahrerseilschaft, die schon viel zu oft auf den Machtzug
    aufgesprungen sind und ihr Klientel und die Bürger fern der Liberalität
    verkauft haben.
    So auch jetzt wieder, sie biedern sich vorwiegend an Grüne, aber
    auch an Spezialdemokraten an.
    Unverständlich, wer solch einen Haufen noch wählt.
    Da macht auch nichts besser ein Kubicki, der auch für die berufsbezogene
    Impfpflicht gestimmt hat.
    Wer heute noch einem Politiker traut, der kann besser seine Zeit mit
    Märchen, sprich Baron Münchhausen verbringen.

  11. Das „C“ der C*DU ist der Halbmond, der den Ist-Zustand der Partei und die kommenden Zustände unseres Kontinents anzeigt.

  12. ich bereue sie gewählt zu haben und hoffe, dass sie das nächste Mal nicht in den Bundestag kommen. Verräter.

  13. Es war klar, als die FDP mit den Linksgrünen Kommunisten zusammenging, dass dies das Ende dieser Partei bedeutet. Die Linken, besonders die Grünen, haben schon immer verstanden ihre Koalitionspartner zu domestizieren. Die Grünen stehen für GUT und jeder Mist der gebaut wird, bleibt immer am Koalitionspartner hängen. Die SPD hat die Agenda 2010 gemacht und die Grünen waren nicht dabei. Die SPD hat uns aus dem Irak rausgehalten und die Grünen sind jetzt Kriegstreiber par excellence. Scholz steht bescheuert da und die FDP kommt mit dieser Schreckschraube Strack-Zimmermann auch nicht gegen die Endsiegfanatiker der Grünen an. SPD und die FDP besonders sind jetzt schon tot. Da die FDP innenpolitisch diesem linksgrünen Sexualtrieb sogar als Vorreiter den Rang ablaufen will und auf modern macht und bei den harten Themen wie Meinungsfreiheit, sich verpisst, bleibt einem als Wähler nur noch eine Alternative.

  14. „Liberal heißt im liberalen Sinne nicht einfach liberal.“ So würde es Loriot formulieren.

    Das „frei“ in freie Demokraten steht für „frei von Prinzipien“. Motto: „Lieber schlecht regieren als gar nicht zu regieren.“ „Wir wollen das Land zwar eigentlich nicht vor die Wand fahren, aber wir wollen auf jeden Fall ans Steuer.“

  15. Ich hoffe nur, dass die zu Mensch gewordene Panzer-Haubitze der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, auch den letzten Wähler dieser Partei abschreckt.

  16. Ex-AfD-Chef Meuthen schließt sich der Zentrumspartei an
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ex-afd-chef-meuthen-schliesst-sich-der-zentrumspartei-an-a3857203.html

    Meuthen betonte: „Das Zentrum wird definitiv nicht zu einem Sammelbecken ehemaliger AfD-Mitglieder werden. Eine AfD 2.0 wird es mit mir nicht geben.“

    „Im Januar war auch der aus der AfD und der AfD-Bundestagsfraktion ausgetretene Abgeordnete Uwe Witt der Zentrumspartei beigetreten.

    Die Zentrumspartei entstand im 19. Jahrhundert als Interessenvertretung der katholischen Bevölkerung und spielte bis zur Weimarer Republik eine große Rolle. Heute hat sie nach eigenen Angaben rund 300 Mitglieder.“

    • Allein schon das „katholisch“ muss doch jeden denkenden Menschen abschrecken – keine demokratische (Art.3 GG !?) Alternative.

      Diese Partei wurde doch auf Wunsch des Papstes zugunsten der NSDAP zurückgepfiffen/aufgelöst … auch das sprich gegen eine Wiederauferstehung.

  17. Stimmt, eine wirklich liberale Partei könnte der Bundestag gut vertragen, vor allem in der jetzigen Konstellation und diesem Albtraum von Regierung. Liberal: Freiheit des Einzelnen, persönliche Entfaltung für alle, die es wirklich aus eigenem Antrieb wollen, eine steuerliche Situation, die nachvollziehbar und tragbar ist, überhaupt der Schutz des Individuums gegen einen übergriffig werdenden Staat, der nach dem Motto „Soviel wie nötig, so wenig wie möglich“ handeln sollte. Was wir nun unter diesem sich tunlichst ablösenden Etikett erleben, ist ein machtversessener und verkommener Haufen von Wählertäuschern und Lobbypuppen. Der Autor hat unseren Verkehrsminister übersehen, kann ja in dem Fall auch gut mal vorkommen, der gerade die 9€ Fahrkarte als großes Ding verkauft. Fehlt nicht mehr viel und wir wünschen uns den Scheuer zurück. Stimmt, diese hohle Truppe ist entbehrlich, nach Lage der Dinge ist nach der nächsten BT-Wahl auch Schluss damit, falls es überhaupt noch jemand merkt.

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