
Ali Chamenei, der oberste Führer der Islamischen Republik Iran und höchste religiös-politische Autorität; Ali Shamkhani, langjähriger Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats und ehemaliger Verteidigungsminister; Asis Nassirsadeh als Vertreter der militärischen Führung auf Regierungsebene; Abdolrahim Mousavi als Generalstabschef der Streitkräfte; und Mohammad Pakpour als führende Persönlichkeit der Revolutionsgarden, ergänzt durch Sprecher wie Ali Mohammed Naini: All diese durch den Militärschlag der USA und Israels ausgeschalteten Personen standen für die zentralen Entscheidungs- und Machtstrukturen des iranischen Staates.Sie repräsentieren unterschiedliche Ebenen – religiöse Führung, politische Steuerung und militärische Kontrolle –, die gemeinsam die Handlungsfähigkeit des Systems bestimmten.
In der Analyse moderner Konflikte richtet sich der Fokus daher regelmäßig auf genau solche Schlüsselpersonen: Angriffe auf diese Ebenen werden in der Militärtheorie häufig als sogenannte „Enthauptungsschläge“ bezeichnet, da sie darauf abzielen, durch die Ausschaltung zentraler Entscheidungsträger die Funktionsfähigkeit staatlicher Strukturen zu beeinträchtigen. Unabhängig von der konkreten Bewertung einzelner Ereignisse zeigt sich, dass Personen in solchen Positionen grundsätzlich im Zentrum strategischer Überlegungen stehen. Gleichzeitig stellt sich eine weiterführende, bislang oft wenig beachtete Frage: Welche Rolle spielt der alltägliche Umgang mit moderner Technologie in diesem Zusammenhang? Auch hochrangige Entscheidungsträger nutzen im Alltag digitale Infrastruktur. Smartphones, Kommunikationsplattformen und Cloud-Dienste sind längst fester Bestandteil moderner Arbeits- und Lebensrealität. Vor diesem Hintergrund stellt sich die sachliche, aber relevante Frage, ob und in welchem Umfang auch Dienste wie Google genutzt werden und welche sicherheitspolitischen Implikationen sich daraus ergeben könnten. Die fortschreitende Digitalisierung hat den Alltag nahezu aller gesellschaftlichen Gruppen erfasst – auch den von politischen und religiösen Eliten.
Leise, abstrakt und oft unsichtbar
Smartphones, Cloud-Dienste und digitale Konten werden vielfach als selbstverständliche Werkzeuge wahrgenommen, deren Risiken im Alltag kaum noch bewusst reflektiert werden. Gerade diese Normalisierung technischer Nutzung kann jedoch in sicherheitspolitischen Kontexten zu einem erheblichen Risiko führen. Staaten mit hochentwickelten Nachrichtendiensten wie den Vereinigten Staaten oder Israel verfügen über spezialisierte Strukturen zur Auswertung digitaler Signale, etwa durch Organisationen wie die National Security Agency oder die Unit 8200. Deren Fähigkeiten beruhen nicht auf einzelnen Datenquellen, sondern auf der systematischen Zusammenführung von Kommunikationsdaten, Bewegungsmustern und technischen Metadaten. In diesem Zusammenhang ist weniger entscheidend, ob digitale Dienste genutzt werden, sondern wie bewusst deren potenzielle Folgen eingeschätzt werden. Personen in Machtpositionen – insbesondere solche mit religiösem oder ideologischem Selbstverständnis – könnten dazu neigen, technische Risiken zu unterschätzen oder als nachrangig zu betrachten. Diese mögliche Ahnungslosigkeit oder Fehleinschätzung kann dazu führen, dass digitale Spuren nicht als sicherheitsrelevant erkannt werden.
Hinzu kommt, dass viele Gefahren nicht unmittelbar sichtbar sind. Digitale Überwachung ist leise, abstrakt und oft unsichtbar. Wer nicht tief in technischen Zusammenhängen denkt, könnte annehmen, dass einzelne Sicherheitsmaßnahmen ausreichend sind. Tatsächlich entstehen verwertbare Lagebilder jedoch durch langfristige Analyse und die Kombination vieler Datenpunkte.
Das eigentliche Risiko liegt daher weniger in der Existenz von Technologie als in einer Unterschätzung ihrer Konsequenzen. Wer sich in einer Position politischer oder religiöser Autorität sieht, könnte übersehen, dass moderne Aufklärungssysteme unabhängig von Status oder Selbstbild funktionieren. Die provokante Frage nach dem „Google-Konto der Mächtigen“ ist daher weniger wörtlich als symbolisch zu verstehen; sie verweist vielmehr auf ein tieferes Problem: Die Kluft zwischen alltäglicher Techniknutzung und strategischem Risikobewusstsein. Nicht die Technologie allein schafft Verwundbarkeit – sondern der Umgang mit ihr.
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6 Kommentare
Als der Enthauptungsschlag gelingen konnte war mir klar das die recht Blauäugig sind. Bevor man in der DDR mit „Vertraulichen Verschlusssachen“ betraut wurde einem fast sogar in den „Hintern“ geschaut und von allen Seiten getestet. Als ich als Reservist mit einer solchen Aufgabe, ähnlich wie beim Zoll, betraut wurde hatte man sogar meine Frau konsultiert ob ich was erzähle, was uns verboten wurde. Mitschriften bei Schulungen waren verboten. Mit solch einer Verhaltensweise vertraut und etwas technischen Kenntnissen kann man auch heute noch etwas vorsichtig sein. Allerdings nehme ich in kauf wenn ich hier schreibe das da irgendwer meine Meinungen sammelt und mit den Daten mich schon jemand elektronisch identifiziert hat. Da ich viel von meinen Erfahrungen schreibe.
Mal sehen wann das auf die Bürokratie durch Schikanen durchschlägt. Verknüpfungen innerhalb der Bürokratie hatte ich schon bemerkt.
Israels Mossad ist weltweit führend. Über einen Monat im Voraus existierten veröffentlichte Anweisung an alle iranischen Entscheidungsträger keinerlei nachverfolgbare Kommunikation mehr zu nutzen. Hauptproblem ist ein fehlender effektiver Geheimdienst (Inland und Ausland) sowie fehlender effektiver Personenschutz und dann die Landeskultur, wo Führungspersonen sich öffentlich zeigen müssen. Die Eliminierung der Führung war aber einkalkuliert, wie man sehen kann. Es entstanden bis jetzt keine Führungslücken. Die Profis aus den USA sprechen von einem Autopilotsystem. Dezentralisierung bis ins Unendliche und alle können ohne einen Stillstand weiter voll handeln. Damit hatte der Mossad nicht gerechnet und hat mit Operationen unter falscher Flagge begonnen. Die Dementis der Iraner für viele Aktionen werden hier aber kaum veröffentlicht. Übrigens, bin kein Freund / Anhänger des Islam aber habe Jahrzehnte in den verschiedensten Ländern gearbeitet und auch jetzt täglichen Kontakt. Gibt Analysen von Andrei Restschikow und auch welche auf defenceone.
Ein Bekannter von mir war in der Zeit vor dem Krieg oder Überfall mehrere Jahre in Libyen . Dem Volk ging es gut . Gaddafi wollte eine wirtschaftliche Vereinigung der Länder Nordafrikas ! Was Frankreich und den USA nicht gefallen hat . Der Zugriff auf Rohstoffe Libyens war dann nicht mehr so einfach gegeben . Nach dem Krieg in Libyen durch USA , Nato ist das Land verarmt , zerstritten ! ,Den Leuten geht es heute viel schlechter wie auch in den anderen Ländern , wo die USA ILLEGALE Kriege führte : Seit Vietnam gab es 36 illegale Kriege der Amis unter dem Titel“Demokratisierung“ was jedoch übrig blieb von den illegalen Kriegen in allen Ländern war Chaos und ARMUT der Völker!!!!.
Bei den Kriegen der USA ging es immer NUR um Rohstoffe und amerikanische Interessen. Neu ist nur, daß Donald Trump dies auch deutlich so ausspricht. Man wird sehen, was er dann daraus macht. Aber genau diese Politik im Interesse der USA und ihrer Bürger ist seine Aufgabe, wäre die Aufgabe jeder demokratisch gewählten Regierung. Nur dies und nichts anderes. Daß hierbei Kompromisse mit anderen Staaten geschlossen werden müssen ist klar. Und das weiß niemand besser als der amerikanische Präsident!
Ja, die Ukrainer müssen auch wieder nach Hause zurückkehren….Nicht über das Ob, sondern über das Wann und Wie. Daß zuerst einmal die in Vielem vollständig überzogenen Unterstützungen deutlich heruntergefahren werden müssen, liegt auf der Hand, vor allem bevor man Krankenkassen- und auch andere Leistungen wie Renten für die eigenen Bürger streicht. Auch darüber ist zu reden, selbstverständlich.
Naher Osten: Die Kriegsinszenierung als Werkzeug der Neuordnung der Welt
Der menschliche Verstand, der uns auf den Weg der Technokratie führt, ist zum Feind des Lebens selbst und damit auch zum Feind der menschlichen Seele geworden. – Konrad Lorenz
Was für viele (inklusive den Regimen der USA und Israel) zunächst wie ein einfacher und schnell gewinnbarer Krieg mit brutaler Aggression gegen den Iran aussah, hat nun sein wahres Gesicht gezeigt. Es ist unmöglich geworden, diesen „Krieg“ nicht als das zu betrachten, was er in Wahrheit ist: eine strategische False Flag-Operation, eine koordinierte Anstrengung jener globalistischen Oligarchen, ein Instrument der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE), die danach streben, die Welt durch technokratische Mittel zu digitalisieren, auszuhungern und zu kontrollieren. All dies spielt sich nach einem bestimmten Drehbuch ab, das darauf abzielt, mehrere, allesamt ruchlose Ziele zu erreichen und im Wesentlichen die gesamte Weltbevölkerung bildlich gesprochen einzufangen und einzusperren, um durch psychologische, digitale und physische Maßnahmen die Kontrolle zu übernehmen, einen Großteil der Gesellschaft zu eliminieren und den Rest zu zähmen und zu verändern. All dies hängt von der Auslöschung des Individuums als Sein ab.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheint es sicher zu sein, dass weitere Lügen und falsche Narrative bevorstehen, und es ist ganz offensichtlich, dass bald ein oder mehrere große False Flag-Ereignisse inszeniert werden, um die breite Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen und die Stimmung so zu beeinflussen, dass die Masse wieder dazu gebracht wird, die in grausamem Nationalismus verankerte Tyrannei der Regierungen gegenüber der Freiheit zu unterstützen. Die Vorankündigung dieser vorhergesagten (vorher geplanten und inszenierten) Ereignisse ist brutal offensichtlich und erfolgt durch zahlreiche Sprachrohre. Die Schlagzeilen (aka Propaganda) wimmeln von „Vorhersagen über spezifische Angriffe“, die beim einfachen Volk Empörung gegenüber dem einen oder anderen sogenannten „Feind“ hervorrufen soll und leider auch wird. Alles, um ein „Kriegs“-Klima aufrechtzuerhalten, mit Hass als dem gemeinsamen Kitt des Proletariats.
Denken Sie daran: Der große Plan schreitet ununterbrochen voran, während die Ablenkungsmanöver als Deckmantel für die vollständige Übernahme der Menschheit durch technokratische Mittel dienen. KI, digitale Identifikation, Biometrie, totale Überwachung, Ortung und Rückverfolgung, die Tokenisierung allen privaten Eigentums und aller Vermögenswerte, Nahrungsmittelknappheit, Hungersnöte, Energieknappheit und Versorgungsausfälle in vielen Teilen der Welt sowie anhaltende wirtschaftliche Zerstörung und Geldentwertung schreiten nun unaufhaltsam voran. Um den „Neustart“ – in Ermangelung eines besseren Begriffs – zu vollziehen, sind Chaos, zivile Unruhen, Hass, Nahrungsmittel- und Energieengpässe sowie Panik erforderlich. Diese Dinge sind bereits gezielt platziert, gesät und vorhanden und schreiten voran, insbesondere in städtischen Gebieten. Das Reisen wird peu à peu absichtlich behindert und in vielen Fällen zunehmend gefährlicher gemacht; dies ganz abgesehen von der Preisinflation bei allem, was gerade inszeniert wird.
https://www.konjunktion.info/2026/03/naher-osten-die-kriegsinszenierung-als-werkzeug-der-neuordnung-der-welt/
Brian Berletic: Der Iran-Krieg als Tor zu einem Krieg mit China und Russland
„In einem aktuellen Interview mit dem geopolitischen Analysten Brian Berletic, ehemaliger US-Marine, Autor und Host des Kanals „The New Atlas“, wird die Eskalation im Nahen Osten als Teil eines langfristigen, strukturellen US-Strategieplans enthüllt.
Berletic, der schon Monate vor der Wahl 2024 vor einer Fortsetzung der Kriege warnte – unabhängig vom Wahlsieger –, erklärt, warum der Iran-Krieg unter Trump kein Zufall, sondern ein kalkulierter Schritt auf dem Weg zu einer Konfrontation mit Russland und China ist.
Das Gespräch zeigt: Die USA kämpfen nicht nur um Hegemonie im Nahen Osten, sondern versuchen, die aufstrebende multipolare Weltordnung durch Energieblockaden und Proxy-Kriege zu ersticken.
Strukturelle US-Strategie statt Präsidentenpolitik
Brian Berletic beginnt mit einer klaren Analyse der US-Außenpolitik: Sie sei nicht von einzelnen Präsidenten abhängig, sondern von einer strukturellen Realität, die seit Jahrzehnten von großen Konzern- und Finanzinteressen gesteuert werde.
Diese Interessen seien auf unendliches Wachstum von Profit und Macht ausgerichtet und könnten eine multipolare Welt – mit gleichberechtigten Machtzentren – schlicht nicht akzeptieren.
Berletic verweist auf das 2009 erschienene Brookings-Papier „Which Path to Persia“, das Kapitel für Kapitel die Strategie gegen Iran beschreibe: Von der Bush-Ära über Obama, Biden bis hin zur Trump-Administration 2025 sei jeder Schritt exakt umgesetzt worden.
Das Ziel sei nie ein einzelner Weg gewesen, sondern die Kombination mehrerer Optionen – Sanktionen, Proxy-Kriege, Sabotage und direkte Angriffe –, um Iran auszuhöhlen und zu stürzen.
Syrien als Schlüssel – der Luftkorridor zum Iran
Ein zentraler Baustein war der Zusammenbruch Syriens Ende der Biden-Ära.
Berletic erklärt, wie die USA und Israel gezielt die integrierten Luftverteidigungssysteme Syriens zerstörten, um einen „Luftkorridor“ für Angriffe auf Iran zu schaffen – genau wie im Brookings-Papier gefordert.
Der Angriff auf das iranische Konsulat in Damaskus sei nur ein Testlauf gewesen. Sobald der Korridor frei war, begann 2025 die eigentliche Eskalation.
Israel dient dabei bewusst als „Wegwerf-Proxy“: Es löst den Konflikt aus, absorbiert die erste Welle der Vergeltung und trägt die öffentliche Schuld.
Trump selbst schiebt die Verantwortung für Angriffe auf iranische Energieanlagen Israel zu – exakt die Taktik, die das 2009er-Papier unter dem Kapitel „Leave it to Bibi“ beschreibt.
Vom Arabischen Frühling zum Iran-Krieg
Der Iran-Krieg ist kein isoliertes Ereignis, sondern der nächste Stein in einer Kette, die bereits mit dem „Arabischen Frühling“ 2011 begann.
Berletic erinnert daran, dass John McCain und Lindsey Graham damals offen sagten: „Heute der arabische Raum, morgen Iran, das Endziel Moskau und Peking.“
Der „Arabische Frühling“ war kein spontaner Aufstand, sondern eine jahrelang vorbereitete US-Operation, um die arabische Welt in eine Front gegen Iran zu verwandeln.
Parallel dazu lief das RAND-Papier „Extending Russia“ (2019), das exakt die heutigen Maßnahmen gegen Russland beschreibt: Energie-Exporte sabotieren, Ukraine als Proxy-Krieg nutzen, Peripherie destabilisieren und Russland in Syrien binden – bis Syrien fiel und der Weg nach Iran frei wurde.“
https://uncutnews.ch/brian-berletic-der-iran-krieg-als-tor-zu-einem-krieg-mit-china-und-russla/
alle die diesen Krieg wollen gehören an die Wand