Diskriminierung Ungeimpfter: Bürger solidarisieren sich mit Klinikpersonal

Es geht auch friedlich: Exemplarische Beobachtungen aus Heidelberg

Szene aus Heidelberg vorgestern Abend (Foto:Geschinski)

Freie Impfentscheidung”: Das war vor noch nicht allzu langer Zeit nicht die Parole von „Querdenkern“, „Aufrührern“ und angeblich „rechtsextremen“ Spaziergängern – sondern der Politiker, die heute gegen Demonstranten schweres Geschütz auffahren und der Impfpflicht das Wort reden. „Freie Impfentscheidung!“ war deswegen auch das Motto, unter dem sich vorgestern, am Abend des 5. Januar, zum zweiten Mal in Folge rund 450 Menschen in der Heidelberger Innenstadt versammelten, um gegen die Impfpflicht im Allgemeinen und die Zwangsmaßnahmen des St.-Josef-Krankenhauses gegen ungeimpfte Mitarbeiter im Besonderen zu protestieren.

Die Resonanz auf den ersten Solidaritätsspaziergang vor einer Woche war bereits überwältigend: Auf der Straße und von den oberen Stockwerken vieler Fenster wurde damals in den Sprechchor eingestimmt und geklatscht, etliche Passanten filmten vom Straßenrand den beeindruckenden Zug. Und auch dieses Mal wieder applaudierten Ladenbesitzer und Passanten. Die Demonstranten quittierten die zustimmenden Gesten mit einem freundlichen Winken. Besonders erhebend war die Niederlegung von Kerzen vor dem Eingang des St.-Josef-Krankenhauses. Schweigend verharrte die Menge einige Minuten vor dem Haupteingang. Allen gemeinsam war die brennende Sorge um Demokratie und Meinungsfreiheit in diesem Land.

Brennende Sorge um Demokratie und Meinungsfreiheit

Am Ende der Veranstaltung berichtete die ehemalige Hausschneiderin der Klinik in bewegenden Worten, wie sehr sich das Klima für ungeimpfte Mitarbeiter im St.-Josef-Krankenhaus seit der Übernahme durch die Artemed-Gruppe verschlechtert habe. Von der Polizei gab es Lob für die Disziplin der vielen hundert Bürger: „Keinerlei Vorkommnisse” verzeichnete der Polizeibericht wieder einmal zum Abschluss der Demo um 20 Uhr.

Unmittelbarer Anlass der Demonstration war ein Schreiben der Geschäftsführung des St. Josefkrankenhauses vom 21. Dezember 2021, wonach ungeimpfte Mitarbeiter das Haus ab dem 1. Januar 2022 nicht mehr betreten dürfen und auch nicht mehr bezahlt werden. Anscheinend hatte die Geschäftsführung nicht damit gerechnet, dass ihr Brief, der selbstredend jeder arbeitsrechtlichen Grundlage entbehrt und nur als Einschüchterungsversuch gegen ungeimpfte Mitarbeiter verstanden werden kann, an die Öffentlichkeit gelangen und dort solche Resonanz auslösen würde.

Verantwortlich für das Hausverbot für ungeimpfte Mitarbeiter im St.-Josef-Krankenhauses ist die Artemed SE, die die Klinik im Sommer 2021 übernommen hat. Dieses Unternehmen mit Sitz im oberbayerischen Tutzing ist eine sogenannte europäische Aktiengesellschaft und betreibt eine Reihe medizinischer Einrichtungen in ganz Deutschland. Abgesehen von der Ungeheuerlichkeit des vorliegenden Falles wäre seitens der Politik einmal ganz grundsätzlich zu diskutieren, ob gewinnorientierte, am Kapitalmarkt notierte Unternehmen überhaupt der geeignete Träger für Krankenhäuser und sonstige Einrichtungen des Gesundheitswesens sind.

 

Dieser Beitrag erschien auch auf Conservo.

14 KOMMENTARE

  1. Die Folgen der neuen Kaltzeit, an deren Anfang sich die Welt befindet, werden bald für jeden offensichtlich sein, deshalb wollen sie Milliarden loswerden, da es bald nichts mehr zu essen geben wird.

    Bereit für die wirk­li­che Be­dro­hung? Be­reit für die Große Käl­te, her­bei­ge­sehnt von Kli­ma- und Co­ro­na­sek­te? – https://coronistan.blogspot.com/2022/01/bereit-fur-die-wirkliche-bedrohung.html

    „Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden.“
    — Heraklit

    „Es ist nun höchstrichterliche Rechtsprechung, dass die gesamte Viro­lo­gie widerlegt ist.“ Es gibt keine Viren, keine Mutationen und keine Pandemie!

    https://drive.google.com/file/d/1AtjQwZVu-FwjdTJ-W6QBRsevcz74TD4k/view

    https://wissenschafftplus.de

    BK53 Vom Wissenschaftsbetrug über Betrugspolitik zur Unterdrückung: Dr. Barbara Kahler 2021-12-29 – https://www.bitchute.com/video/rqVpygyZ2C7D/

    Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles! 2013 HD (DE, Backup-Mirror) – https://www.bitchute.com/video/sfJus9BEtACU/

    Dr. Vladimir Zelenko – Massenmord, Überwachung und Vernichtung durch die sogenannten Impfstoffe!- https://www.bitchute.com/video/2Zkz4tBPG4Uo/

    TRUST ULTRA TRUST NAOMI – https://www.bitchute.com/video/05OsGCekumz9/

  2. Dieser Kommentar streift nur ein anderes Problem: Dass die kirchlichen Anbieter quasi ein Monopol im Sozialen und Gesundheitsbereich haben und dort weitgehend auch ohne Bindung an Grundrechte auf ihre Mitarbeiter/innen einwirken können.

    Schon aus diesem Grund werden sich Kirchen und Staat nicht trennen, wie es von säkularer Seite seit Jahrzehnten bzw. -hunderten gefordert wird. Kirche und Staat gehen also auch in dieser Frage Hand in Hand und das Kündigen wird gerade nicht zum Problem für die staatlich auftretenden Zwangsimpfer werden, da Ärzte und Pflegekräfte bei einer Kündigung einem faktischen Angebotsmonipol aus beiden Kirchen gegenüberstehen werden!

    Schon jetzt stellen Kirchen lieber andersgläubige Menschen als atheistisch gesinnte Menschen ein. Wer also kündigt – und sich früher gar wegen des Monopols kirchentreu gezeigt hat und gar trotz innerer Überzeugung nicht ausgetreten ist – sollte sich eine Kündigung bzw. das Risiko wegen Nicht-Impfung gekündigt zu werden, sehr überlegen.
    Ob die Politik genau diese Drucksituation bereits in ihr Kalkül einbezogen hatte? – Durchaus denkbar!
    Tatsächlich bleibt nur die Berufsaufgabe in einem erlernten Beruf, um sich in die Schlange der – aus Sicht anderer Branchen – Ungelernten einzureihen. Aufgrund des kirchlich abgesegneten und staatlich geuldeten Arbeitsrechts: Ein bösartiges Zusammenspiel!

  3. gut so – aber genauso wichtig ist es, sich an die Parteien und Politiker des Corona-Wahns bei der nächsten Wahl zu erinnern.
    Gerade gibt es die Schlagzeile:
    Unions-Länder fordern Feststellung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“

    Wenn in allen Ländern, in denen heute die Unions-MP an der Macht sind, diese bei der nächsten Wahl von ihren Futtertrögen weggewählt werden, dann hat Solidarisierung und Widerstand Wirkung !

    Ansonsten : gelesen – gelacht – gelocht und abgelegt – in die runde Ablage!

  4. Das was Macht-Faschisten unberührt lässt, sind friedliche Demos.
    Da muss ganz was anderes, effektiveres kommen, damit die Hirne derer wieder
    richtig ticken.

  5. Ich möchte anregen, einen Fond zu gründen, aus dem Klinikpersonal, auch Kindergärtnerinnen usw. unterstützt werden, wenn sie bei eigener Kündigung zuerst 12 Wochen kein Arbeitslosengeld erhalten.
    Da wären bestimmt sehr viele Spender bereit, einzuzahlen.
    Wenn es massenweise Kündigungen gibt, müssen die Arbeitgeber zurückrudern, wie man in USA und Kanada gesehen hat.
    Das ist genau das „effektivere“ von dem Kommentator Paulin gesprochen hat.
    Natürlich wäre Grund der Kündigung „Stressüberlastung“. Ob nach 3 Monaten weitere Schritte nötig wären, würde man sehen.

    • Es ist absolut falsch selbst zu kündigen.Richtig ist kündigen lassen,vorm Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage erheben.Das gibt wenigstens noch eine Abfindung und das volle Arbeitslosengeld.Vorm Arbeitsgericht entstehen keine Kosten kein Anwaltszwang.

    • Gelben Schein holen, das kann bis zu 1 Jahr laufen.
      Es gibt doch so viele unterschiedliche Krankheitsbilder, auch die
      der Nerven/Psyche.
      Abwarten bis die Entlassung kommt, dann gibt es sofort ALG 1.
      Zeit bis zu H4 ein weiteres Jahr.
      In der Zeit wird es möglich sein, einen fairen Arbeitgeber zu suchen und zu finden.
      Der Pflege- Kindergarten-Beruf hat unter diesen diktatorischen Zwangs-Bedingungen der
      Giftspritze absolut keine Zukunft und es ist erst der Anfang der Bürgergeißelungen.
      Sollen die vielen Kinder der Importierten doch eigene Läden aufmachen und sie
      dort unterbringen.
      Die Islamisierung in den Kindergärten schreitet mit großen Schritten voran.
      Wir würden unsere Kinder keinesfalls in eine Krippe stecken, wo so viele Importiertenkinder
      untergebracht sind.
      Niemals !

    • weshalb sollte Arbeitnehmer selbst kündigen? Nein, nicht kündigen, und abwarten was NACH dem 15.3. tatsächlich passieren wird. Der AG muss nicht zwangsläufig kündigen; was er aber nicht darf: danach noch Ungeimpfte neu einstellen! — ergo wäre anzuraten als AN nicht selbst zu kündigen.

  6. Demokratie hatten wir noch nie, denn repräsentative Demokratie in der Lügner sich eben mit Lügen wählen lassen um dann die Lobby zu bedienen und uns zu bescheissen, das ist keine richtige Demokratie, das ist eine Scheindemokratie.
    Meinung ist vielleicht frei, die Äußerung derselben eher nicht, denn da ist man schnell in der Sackgasse und kann sogar für das gesprochene Wort einige Zeit eingekerkert werden.
    Danke jedoch für jede Person, die mit dem Personal echte (!) Solidarität übt, denn es betrifft auch jeden. Dasselbe gilt für die Altenpflege, auch hier gerne vor den Heimen demonstrieren, denn hier schaut eher niemand hin, obwohl die „Insassen der Heime“ wesentlich mehr leiden werden unter dem Pflichtwahn der Politiker, die übrigens weder von der Zerstörung des Gesundheitssystems und noch viel weniger an der Zerstörung der Altenpflege leiden. Sie werden sich Privatversorgung leisten können. Uns Normalsterblichen betrifft das aber alle, restlos. Jeder von uns braucht Pflege im Alter, jeder hat Angehörige, die das brauchen, auch brauchen wir die Kliniken. Die Politiker gehen in Privatkliniken, die werden natürlich nicht systematisch vernichtet.

  7. Dieser ganze Wahnsinn kann und muss beendet werden. Demonstrationen haben in 72 Jahren BRiD nichts gebracht da ohne Lösung. Eine denkbare Generallösung ist die BRiD-Besatzungsverwaltung von US-Gnaden endlich vom deutschen Boden zu verjagen mittels der Umsetzung des Potsdamer Abkommens der alliierten Siegermächte des WK II. Umsetzung der ART. 139 & 146 GG! Aktivierung des rechtsfähigen aber mangels Souverän handlungsunfähigen Völkerrechtssubjektes „Deutsches Reich“ Das ist unsere Heimat nicht die BRiD! Schaut auf wewewe.staatenlos.info Heimat- und Friedensprogramm – der Ggenentwurf zum Great Reset des WEF.

    • „Deutsches Reich“ ist wie „Deutsche Bank“ kein Verkaufsschlager und wird es auch nicht.
      Ich würde vorschlagen statt Heraufbesinnung dessen klar und konkret zu benennen welche Inhalte von 1871 oder sonstwann man im Auge hat zu rekrutieren für Gegenwart und Zukunft ?
      Antwort erbeten zu INHALTE. Juristereien dabei mal aussen vor lassen.

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