Dominanz ohne Begrenzungen: US-amerikanischer „Absolutismus“ als neue globale Strategie – Wie und warum Trump die Weltordnung verändert

Dominanz ohne Begrenzungen: US-amerikanischer „Absolutismus“ als neue globale Strategie – Wie und warum Trump die Weltordnung verändert

Feldherr Trump: was ist die große Strategie? (Symbolbild:Grok)

In den 1990e Jahren, nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Zerfall der Sowjetunion, entstand ein Bild der internationalen Politik, das seinen wohl bekanntesten Ausdruck in Zbigniew Brzezińskis Werk „Die große Schachbrett“ fand. Nach ihrem Sieg im Kalten Krieg gestalteten die Vereinigten Staaten gemeinsam mit den Staaten des Westens die internationale Ordnung – mit dem erklärten Ziel, liberale Werte weltweit zu verbreiten. Seither hat sich vieles verändert. Der globale Westen hat an relativer Stärke eingebüßt, während nichtwestliche Staaten an Einfluss gewonnen haben – allen voran China. Dennoch blieb die von Brzeziński beschriebene Grundstruktur der internationalen Ordnung lange bestehen. Sie wandelte sich zwar schrittweise in Richtung einer multipolaren Konstellation, doch ist zweifelhaft, ob die Welt tatsächlich zu einer voll ausgeprägten Multipolarität geworden ist. Der russische Angriff auf die Ukraine, der häufig als „Beginn einer Zeitenwende“ interpretiert wird, stellte einen solchen Epochenbruch jedoch nicht dar. Zwar bedeutete er einen schweren Schlag für das internationale Recht und für die nach dem Ende des Kalten Krieges entstandenen Regeln der internationalen Politik. Auch führte er zu spürbaren geopolitischen Verschiebungen – etwa zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa sowie zwischen China und Russland.

Doch die grundlegenden globalen Trends wurden dadurch nicht verändert. Russland verfügte weder über die notwendigen Ressourcen noch über den strukturellen Einfluss auf die Weltpolitik, um eine solche Verschiebung herbeizuführen. Erst in diesem Jahr geriet die bestehende Weltordnung – mitsamt dem gesamten System internationaler Institutionen, das nach 1945 aufgebaut worden war – tatsächlich an den Rand des Zusammenbruchs. Der Grund dafür liegt nicht in den Handlungen einer aufstrebenden Macht, sondern darin, dass die zentrale Säule dieser Ordnung selbst begonnen hat, sie infrage zu stellen. Gemeint sind die Vereinigten Staaten – jene Supermacht, auf deren politischem, militärischem und institutionellem Gewicht diese Ordnung über Jahrzehnte maßgeblich beruhte. Die Festnahme Maduros, ein Angriff auf den Iran, Drohungen mit der Annexion Grönlands und Kanadas, die faktische Blockade Kubas sowie die Schaffung eines „Friedensrates“ als Alternative zu den Vereinten Nationen – all diese Schritte (oder auch nur angekündigten Vorhaben) stellen einen massiven Schlag gegen die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Weltordnung dar. Sie stellen das globale „Schachbrett“ buchstäblich auf den Kopf und verändern die grundlegenden Regeln geopolitischen Handelns.

 

Worin liegt der Sinn von Trumps Vorgehen?

 

Die Politik Donald Trumps ist bereits auf vielfältige Weise interpretiert worden – meist abhängig davon, welche konkrete Entscheidung oder Operation gerade im Mittelpunkt stand. Als Trump etwa die Festnahme Maduros veranlasste oder grünes Licht für einen Angriff auf den Iran sowie für die Tötung Ali Chameneis gab, fiel die Reaktion in Europa vergleichsweise zurückhaltend und teilweise sogar zustimmend aus. Viele deuteten dies als „Kampf gegen Diktatoren“ oder als Versuch, demokratische Werte durchzusetzen. Ganz anders fällt die Reaktion aus, sobald Trump von einer möglichen Annexion Grönlands oder sogar Kanadas spricht. In diesem Fall folgen umgehend Vorwürfe, der amerikanische Präsident zerstöre die „regelbasierte internationale Ordnung“ und mache sich faktisch zum „Verbündeten Putins“, indem er die Welt in eine Epoche der Einflusssphären der Großmächte zurückführe. Der eigentliche Sinn von Trumps Vorgehen wird dabei von ihm selbst kaum verborgen. Und er hat wenig mit den zuvor beschriebenen Deutungen zu tun. Trump zerstört tatsächlich die bestehende Weltordnung. Doch nicht, um Einflusssphären mit anderen Mächten zu teilen – sondern im Gegenteil, um die globale Dominanz der Vereinigten Staaten zu bewahren. Unter der bisherigen Ordnung verloren die USA zunehmend an wirtschaftlicher Überlegenheit und Wettbewerbsfähigkeit, während sich das internationale System schrittweise in Richtung Multipolarität entwickelte. Offene Märkte und freier Handel begünstigten das rasante Wachstum nichtwestlicher Volkswirtschaften: Produktionskapazitäten verlagerten sich dorthin, und China begann, auch technologisch zu den Vereinigten Staaten aufzuschließen.

Über lange Zeit hinweg wurden strukturelle Probleme der westlichen Ökonomien durch expansive Geldpolitik überdeckt. Doch spätestens bis 2025 stieß diese Strategie an ihre Grenzen. Vor diesem Hintergrund wählte Trump aus seiner Perspektive einen konsequenten Weg: Um die „globale Hegemonie“ der USA zu sichern, müsse die bisherige Weltordnung aufgebrochen werden. An ihre Stelle soll ein System treten, das sich offen am Prinzip der Macht orientiert. Die Vereinigten Staaten verfügen weiterhin über die stärksten Streitkräfte der Welt – insbesondere über die dominierende Marine. Dieses militärische Übergewicht ermöglicht es Washington, gegenüber nahezu jedem nichtnuklearen Staat politischen und wirtschaftlichen Druck auszuüben und ihn zu Veränderungen seiner Politik zu zwingen. Wenn amerikanische Produkte im Wettbewerb etwa mit chinesischen Waren unterliegen, ließe sich – so die Logik dieses Ansatzes – anderen Staaten schlicht aufzwingen, ihre Handelsstrukturen zu ändern: weniger chinesische und stattdessen mehr amerikanische Produkte zu importieren.

Den Trend zur Multipolarität aufhalten

 

Parallel dazu ließe sich der Zugang Chinas zu zentralen Energiequellen begrenzen. Ein Regimewechsel in Venezuela oder im Iran würde es ermöglichen, deren Öl- und Gasexporte unter amerikanische Kontrolle zu bringen und diese Länder faktisch dazu zu verpflichten, ihre Energierohstoffe nur über die USA zu vermarkten und die Einnahmen wiederum überwiegend für amerikanische Waren zu verwenden – eine Logik, die Trump im Falle Venezuelas bereits offen formuliert hat. Zugleich könnten anderen Staaten asymmetrische Handelsabkommen aufgezwungen werden, um das amerikanische Handelsdefizit zu reduzieren und Investoren dazu zu bewegen, Produktionskapazitäten verstärkt in die Vereinigten Staaten zu verlagern. Mit anderen Worten: eine klassische Großmachtpolitik, wie sie für das 19. und frühe 20. Jahrhundert typisch war. In diesem Zusammenhang lässt sich auch die Idee des „Friedensrates“ als Ersatz für die Vereinten Nationen verstehen, der internationale Konflikte „regeln“ soll. Anders als im Sicherheitsrat der UN, der fünf ständige Mitglieder kennt, gäbe es dort faktisch nur eines: die Vereinigten Staaten. Washington würde Konflikte schlichten – jedoch so, dass der größte Nutzen bei den USA selbst liegt, während andere Staaten für diese „Vermittlung“ politisch oder wirtschaftlich in der Schuld der Amerikaner stünden.

Trumps Politik stellt somit keinen Übergang von amerikanischer Hegemonie zu einer multipolaren Welt dar – ebenso wenig eine Rückkehr zu klassischen Einflusssphären oder zu einem „Konzert der Mächte“, wie es im 19. Jahrhundert existierte.
Im Gegenteil: Sie ist der Versuch, den bisherigen Trend zur Multipolarität aufzuhalten und die amerikanische Dominanz im internationalen System zu bewahren und zu festigen. Im Kern bedeutet dies einen Übergang von einer amerikanischen Hegemonie im Modus einer Art „konstitutioneller Monarchie“, in der die Macht der Supermacht zumindest formal durch Regeln begrenzt war, hin zu einer Hegemonie im Stil eines „Absolutismus“, in dem solche Beschränkungen weitgehend entfallen. All dies heißt freilich nicht, dass die Vereinigten Staaten künftig in jeden Konflikt und in jede politische Entwicklung irgendwo auf der Welt direkt eingreifen müssten. Für die Steuerung globaler Prozesse ist das nicht erforderlich. Aus Washingtons Perspektive genügt es, eine strategische Lage herzustellen, in der kein anderes Land den USA in Schlüsselbereichen wie Hochtechnologie oder Raumfahrt ernsthaft Konkurrenz machen kann und in der die wichtigsten maritimen Handelsrouten ebenso unter amerikanischer Kontrolle stehen wie die größten Vorkommen von Energierohstoffen und anderen strategischen Ressourcen.

 

Innere und äußere Herausforderungen

 

Auf dem Weg zur Umsetzung dieser Strategie steht Trump jedoch vor erheblichen Hindernissen. Zunächst sind dies innenpolitische Schwierigkeiten in den Vereinigten Staaten selbst. Ein Großteil der amerikanischen Bevölkerung unterstützt die außenpolitische Linie des Präsidenten nicht. Sollte seine militärischen Operationen zu hohen amerikanischen Verlusten führen oder sich gar zu einem langwierigen Krieg ausweiten, könnte dies zumindest eine äußerst ernste Herausforderung für seine Präsidentschaft bedeuten. Daneben existieren auch erhebliche äußere Widerstände. Sie ergeben sich aus der Tatsache, dass es weltweit Staaten gibt, für die Trumps „neue Weltordnung“ eine existenzielle Bedrohung darstellt. Zu diesen Ländern zählen nicht nur Venezuela, Iran oder Kuba. Gleichwohl existieren auf der internationalen Bühne drei Kräfte, die durchaus in der Lage wären, Widerstand gegen den „neuen Kurs“ Trumps zu organisieren. Erstens ist da China, gegen das sich Trumps Politik in erster Linie richtet. Der Logik des amerikanischen Vorgehens zufolge besteht das Ziel darin, gewissermaßen zu den Zeiten zurückzukehren, in denen westliche Mächte mithilfe der „Kanonenbootdiplomatie“ das Handelsbilanzsaldo mit China von einem Defizit in einen Überschuss verwandelten. Im Kern lassen sich viele der heutigen Maßnahmen der USA – von maritimen Blockaden gegen verschiedene Staaten bis hin zum Versuch, strategische Kontrolle über ölreiche Regionen der Welt zu erlangen – als Vorbereitung auf eine entscheidende Auseinandersetzung verstehen: die Einschränkung der chinesischen Außenhandelsmöglichkeiten.

Die zweite Kraft, für die Trumps neue geopolitische Linie im Grunde eine existenzielle Bedrohung darstellt, ist – auf den ersten Blick überraschend – Europa. Kurz gesagt zielt diese Strategie darauf ab, Europa schrittweise in eine wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten zu bringen: durch die Verfestigung asymmetrischer Abkommen, durch Druck, amerikanische Waren – insbesondere Rüstungsgüter im Zuge steigender Verteidigungsausgaben – zu kaufen, selbst wenn dies zulasten der eigenen industriellen Basis geht. Ein starkes Europa ist aus Sicht Trumps kaum erwünscht. Denn ein solcher Akteur besäße zumindest theoretisch die Möglichkeit, eine eigene geopolitische und geoökonomische Strategie zu verfolgen, die nicht vollständig mit den Interessen Washingtons übereinstimmt. Innerhalb der Eliten der Europäischen Union sowie der etablierten politischen Kräfte in den Mitgliedstaaten hat sich dennoch die Vorstellung verbreitet, man könne Trump davon überzeugen, Europa zumindest als nützlichen – wenn auch nachgeordneten – Partner innerhalb des „Westens“ zu akzeptieren.

Russland als Bedrohung

 

Dann, so die Hoffnung, würden die Vereinigten Staaten Europa weiterhin mit einem gewissen Respekt behandeln. Besonders aktiv vertritt diese Linie Friedrich Merz – was während seines Besuchs in Washington deutlich zu erkennen war. Doch aus Washington sind bislang keinerlei Signale zu erkennen, dass man zu einem solchen Arrangement bereit wäre. Die dritte Kraft, deren Interessen durch Trumps Strategie bedroht werden, ist Russland. Gegenüber Moskau kombiniert Washington bislang zwei Ansätze, die man vereinfacht als die Position der „Falken“ und der „Pragmatiker“ beschreiben könnte. Der erste Ansatz geht davon aus, dass die Vereinigten Staaten und Russland auf nahezu allen geopolitischen Feldern Konkurrenten sind. Aus der Perspektive der „Falken“ besteht die Konsequenz darin, weiterhin zu versuchen, Russland strategisch zu schwächen und innenpolitisch zu destabilisieren. Sie plädieren zudem dafür, den Druck auf Moskau in allen Bereichen zu erhöhen – unter anderem durch eine Ausweitung der militärischen Unterstützung für die Ukraine Die Logik des „pragmatischen“ Ansatzes ist hingegen eine andere. Aus dieser Sicht ist es für die USA im Rahmen ihrer neuen geopolitischen Strategie entscheidend, zumindest die Neutralität Russlands oder eine nicht feindliche Haltung Moskaus gegenüber Washington für die kommenden Jahre zu erreichen. Denn eine weitere Eskalation der amerikanisch-russischen Konfrontation könnte letztlich zu einer endgültigen strategischen Allianz zwischen China und Russland führen.

Für Moskau wiederum ist entscheidend, den Krieg in der Ukraine zu Bedingungen zu beenden, die es selbst als vorteilhaft betrachtet. Genau darin liegt der zentrale Bestandteil einer möglichen Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Russland. Doch gerade dieser Punkt erweist sich als äußerst schwierig umzusetzen. Das bremst den gesamten Verhandlungsprozess und stärkt in Washington jene Kräfte, die für den ersten, härteren Ansatz eintreten. Um den „amerikanischen Dampfwalze“ aufzuhalten, wäre jedoch zumindest ein koordiniertes Gegenwirken jener Kräfte erforderlich, deren Interessen durch diese Politik bedroht sind – also Chinas, Europas und Russlands. Doch nichts dergleichen ist derzeit zu beobachten.

 

Kein organisierter Widerstand gegen Trump

Europa und Russland stehen ihrer Rhetorik nach vielmehr beinahe am Rand einer direkten Konfrontation. Der Krieg in der Ukraine wird sowohl in Moskau als auch in Kiew und Brüssel weiterhin durch die Logik eines Nullsummenspiels betrachtet: Entweder gewinnt Russland, oder die Ukraine und die Europäische Union – Zwischenlösungen erscheinen kaum denkbar, reale Kompromisse, die für alle Seiten akzeptabel wären, werden kaum ernsthaft diskutiert. Im Verhältnis zwischen China und Russland spielt derzeit der Iran eine Schlüsselrolle. Im Grunde entscheidet sich im gegenwärtigen Konflikt zwischen den USA und Iran auch das Schicksal von Trumps neuer geopolitischer Konzeption. Sollten sich die Vereinigten Staaten in einen langwierigen Krieg verstricken oder gezwungen sein, die militärischen Operationen zu beenden, ohne eine Kursänderung in Teheran zu erzwingen, wäre dies ein schwerer Schlag für die gesamte strategische Doktrin Washingtons.

Dennoch sind bislang keine sichtbaren koordinierten Anstrengungen zu erkennen, den Vereinigten Staaten aktiv entgegenzutreten. Russland und China verurteilen das amerikanische Vorgehen zwar rhetorisch, unternehmen jedoch kaum praktische Schritte, um Iran tatsächlich zu unterstützen. Während Moskau in der gegenwärtigen Lage – angesichts der starken Bindung seiner Ressourcen im Ukrainekrieg – nur begrenzte Möglichkeiten hat, wäre China durchaus in der Lage, erheblich mehr Einfluss zu nehmen. Peking ist aber dazu nicht bereit. So bewegt sich Trump auf äußerst dünnem Eis und geht ein erhebliches Risiko ein. Doch da bislang kein ernsthafter Widerstand organisiert wird, bleibt seine Strategie erfolgreich. Gleichzeitig kann jede größere Fehlkalkulation – auch im aktuellen Konflikt mit Iran – für ihn und seine geopolitische Doktrin zu einem Wendepunkt werden.

9 Kommentare

  1. Ziemlich viele Konjunktive!

    An derartigen Spekulationen werde ich mich nicht beteiligen, denn erstens kommt es sowieso anders, und zweitens als man denkt.
    😜

  2. Sich hierzu Gedanken zu machen ist eigentlich überflüssig, denn zu Beginn des Jahres hatte keiner auf dem Schirm, was da kommen würde.

    Venezuela von seinem Tyrannen zu befreien dauerte nur vier Stunden! Mit der ersten Angriffswelle auf den Iran war der Obermullah schon geschnetzelt.
    In der nächsten Welle wird es wieder Feuer vom Himmel regnen. Dann können die Mörder in ihren Bunkern zu ihrem Mondgott beten, nützen wird es ihnen nichts.

    Solange Trump die Übelsten der Üblen auf diesem Planeten auslöscht, hat er meine volle Unterstützung.

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  3. Laßt den Herrn Trump seinen guten Job machen. Dezimierung des Islam. Islam ist keine Rasse, ist keine Religion, Islam ist eine Staatsform. Den Terrorstaat, das Haupt der Schlange Islam zu zertreten ist wahrhaftig eine Drecksarbeit. Aber notwendig. Für Israel überlebensnotwendig.

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    1. @Gullinborsti

      „Laßt den Herrn Trump seinen guten Job machen. Dezimierung des Islam. “

      Wie bitte?
      In Syrien werden dank Trump und Israel’s AL-Qaida Marionetten gerade ethnische und religiöse Minderheiten dezimiert bzw. ethnisch rausgesäubert. Seit Dezember 2024 sind insgesamt ca. 250.000 aus Syrien geflohen, seitdem dort die prowestlichen Al-Qaida Terroristen die Macht übernommen haben. Haben Sie das nicht mitbekommen? Und der Islam wird dort eher im Gegenteil sogar gestärkt, dank Trump’s und Israel’s aggressiver Kriegspolitik. Sie sollten weniger von der trumpistischen Propaganda lesen.

      Die Islamisierung wurde von den US-Regierungen schon im Kalten Krieg forciert und unterstützt.Die USA benutzten damals schon (und auch heute immer noch siehe Syrienkrieg und die jetzigen neuen dschihadistischen Machthaber in Syrien) Islamistische Kräfte und Milizen, um Kommunisten und den Einfluss der Russen zu bekämpfen.
      Und ich empfehle euch mal darüber zu Informieren , wie die Welt-Reservewährung der „Petro-Dollar“ entstanden ist, dann wird euch ein Licht aufgehen.
      Die US-Regierungen und US-Geheimdienste sind schon seit dem Kalten Krieg mit den wahhabitischen Islamistenführern von Saudi Arabien engstens befreundet (unvergessen in diesem Zusammenhang Trump’s Schwerttänze mit Saudi Arabiens ultraradikalen Wahhabi-Führern 2017). Schon im Kalten Krieg war bekannt, dass mit den US-amerikanischen Petro-Dollars die wahhabitischen Islamistenführer von Saudi Arabien die weltweite gewaltsame Islamisierung vorantreiben. Es ist schon lang bekannt, dass die wahhabitisch-islamistische Ideologie mit der IS Ideologie sehr viele Gemeinsamkeiten hat. Die Wahhabiten wollen ebenfalls ein weltweites islamistisches Khalifat errichten.
      Das die allermeisten 9/11 aus Saudi Arabien kamen, ließ die USA völlig kalt. Die
      US-Regierungen dachten nicht einmal im Traum daran Sanktionen gegen das Terror-Regime von Saudi Arabien zu verhängen.
      Im Krieg von Afghanistan gegen die Sowjetunion unterstützten die USA zusammen mit Saudi Arabien die ultraradikalen Islamisten und Dschihadisten in Afghanistan gegen die Sowjetunion.

      Die Entchristlichung des Nahen Ostens wird von den US-Regierungen seit vielen Jahren aktiv forciert und unterstützt.
      Nicht nur das Leid der Christen im Syrienkrieg, sondern auch das Leid der Christen im Irak hatten die US Amerikaner im Irakrieg ab 2003 bis heute komplett ignoriert. Seit dem völkerrechtswidrigen US Amerikanischen Angriffskrieg gegen den Irak ab 2003, setzte ein regelrechter Exodus, also eine Massenflucht von Christen aus dem Irak ein. Die US Amerikaner ignorierten deren Hilferufe. Das kritisieren bis heute viele christliche Hilforganisationen völlig zu Recht. Aber was soll man auch anderes erwarten von den Massenmördern wie Ex-Präs. G.W. BUsh (Republikaner) oder dem Kriegsnobelpreisträger Ex-US-Präsident B.Obama (Demokrat) ?
      https://www.gfbv.de/de/news/chronik-christen-verfolgung-syrien-7926/

      https://apnews.com/article/middle-east-islamic-state-group-saddam-hussein-baghdad-iraq-296b5588995cf7be62b49619bf1a7bb6

      https://www.theamericanconservative.com/how-the-iraq-war-became-a-war-on-christians/

      Überall hatten die US Amerikaner den radikalen Islamismus gezüchtet und untersützt.
      Ob in Balkan (unter Clinton wurden albanische Islamisten unterstützt) Afghanistan (Reagan unterstützte die radikalislamische Mudschaheddin), in Irak (dank US-Präsident Bush und Obama ) oder in Libyen (Obama unterstützte Al-Qaida nahe Milizen).

      https://www.globalresearch.ca/the-us-al-qaeda-alliance-bosnia-kosovo-and-now-libya-washington-s-on-going-collusion-with-terrorists/25829

      https://www.globalresearch.ca/america-created-al-qaeda-and-the-isis-terror-group/5402881

      https://www.globalresearch.ca/kosovo-war-how-britain-america-backed-jihadists-throughout-conflict/5672887

      Hier noch ein sehr interessanter Artikel von 2015 über die Gründung der ISIS, den die US-Regierung in der Vergangenheit sogar aktiv gefördert hat
      http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/politik-der-instabilitaet-geheimes-pentagon-papier-hat-die-us-regierung-die-terrormiliz-is-geschaffen_id_4707070.html

      Dazu passt auch die Meldung, dass US-Präsident Trump schon seit 2018 die Errichtung einer „arabischen NATO“ vorantreibt.

      Syriens Machthaber Assad beschützte das syrische Volk , und vor allem ethnische Midnerheiten, vor diesen Terroristen. Und die syrischen Christen standen mit großer Mehrheit schon seit Beginn des Syrienkriegs seit 2011 hinter ihm, (darüber brichtete sogar die New York Times mehrfach). Die gesamte Arabische Liga schickte außerdem noch ihre eigenen Milizen nach Syrien um die ungläubigen (Alawiten, Christen,Kurden) alle auszulöschen.Assad ist ein Alawit.
      Und anstatt Assad zu helfen, haben sowohl die USA als auch Israel gegen Assad und seine Armee Krieg geführt.Israel bombardierte seit 2013(!) bis zur Machtübernahme der prowestlichen Al-Qaida-Terroristen in Syrien bis ca. Januar 2025 völkerrechtswidrig immer wieder die Stellungen von Assad’s Armee. Israel hatte im Syrienkrieg nie die Stellungen von Al-Qaida oder ISIS Terroristen in Syrien bombardiert.

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  4. @Wie und warum Trump die Weltordnung verändert
    Europa ist nur ein Protektorat der USA – allerdings mehr der Linken, der sogenannten „Demokraten“, allerdings sind die Regimes alle nur Besatzungsverwaltungen im Lichte der Interessen der USA – von ihren eigenen Regierungen aus Gier und Neid auf Deutschland an die USA verkauft.
    Und die haben jetzt ein Problem, wenn mit Trump die lange gewöhnten linken Herren wegfallen und jetzt andere Anforderungen gestellt werden – da gehrt es raus aus der bequemen Hängematte – und Selbstdenken :

    „Die EU ist am Ende!“ Rubio und Vance als Deutschlands letzte Hoffnung, Comedy-Publikum tobt

    und Geostrategie geht den europäischen „Eliten“ doch weit über den Horizont !
    Was für die USA Normalität ist, davon haben die keine Ahnung !

  5. Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass man fragen muss: Wer steuert Trump?
    Diese Frage stellt sich z.B. für Ernst Wolff (oft auf YT zum Kommentieren eingeladen bzw. eigener Kanal) offenbar schon länger nicht mehr. Es sind sicherlich keine Einzelpersonen, sondern ein „Komplex“.

    Die Freude über seinen „Eintritt für die Meinungsfreiheit“ und die Hoffnung auf einen Frieden in der Ukraine, die vor Monaten noch wie eine Befreiung/Erlösung aus dem Irrsinn aussahen, lösen sich im Kriegstreiben auf wie Schnee in der Sahara …
    Die europäischen Politiker stellen sich nur als unfähige Versager dar. Auf diese müsste er auch keine Rücksicht nehmen. Er hätte in der Tat einfach die Unterstützung für die Ukraine beenden können – und nun das …!!

    Wer bei einem – hier unstrittigen – „brutalen Angriffskrieg“ (wie wir aus der anti-russichen Polemik wissen!) Beifall klatscht, befindet sich jenseits von Humanismus und Verantwortung.

    Es wird sich zeigen, ob Russland und insbesondere China eine jahrelange Blockade ihrer Versorgung so einfach hinnehmen werden. Zum Glück ist noch nicht jeder durchgedreht.

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  6. Besser geht’s nicht, aber dieses Narrenschiff hat sich gegen das demokratische Korrektiv der rechtzeitigen Abwahl von blinden Steuermännern und tauben Kapitänen immunisiert, Hilfe von außen ist ausgeschlossen, nur Piraten unterwegs, also hoffen und beten – oder?….Aber wie bringt man die macht- und geldgierigen Superhirne in Brüssel und den europäischen Hauptstädten dazu, das einzusehen oder das auch nur verstehen zu wollen?

    Ich befürchte, das die Deutschen und EU- Politiker nicht mehr fähig sind, aus der selbst gewählten Sackgasse heraus zu kommen. Zu intellektuell minderbemittelt, zu phantasielos, zu degeneriert, zu abgehoben. Und wenn ein Schwenk der Politik, so wie ich befürchte, nicht mehr möglich ist, dann geht der Weg zum Aufschlag auf die Wirklichkeit ungebremst weiter. Und erst, wenn wir buchstäblich „mit der Nase im Dreck liegen so dass der „Erstickungstod“ nahe ist“ , wird eine Änderung zur einzigen RETTER– Partei möglich werden!!!

  7. welche Weltordnung?
    Seit dem 2.Weltkrieg läuft alles nach den Wünschen des Evil Country (Kapital) und unser Alkoholiker und Koksertag unterstützt das auch n0ch.
    DEM DEUTSCHEN VOLKE – Am Arsch

  8. Trump ist doch nur eine Marionette von den Strippenziehern hinter den Kulissen, Zbigniew Brzezińskis und Henry Kissinger waren Handlanger und Vordenker der Superreichen. Die Ölkrise von 1973 bezeichnete Kissinger als Petrodollar Recycling – Programm, weil bei den bilateralen Gesprächen beim Bilderberger-Meeting, die Nordsee-Öl Förderung nicht die erhofften Gewinne abwarf. Erst mit der Ölkrise stieg der Ölpreis so an, dass die Gewinne nur so sprudelten. Die USA sind nur solange eine Supermacht, solange in Petrodollar abgerechnet wird. Das spült Milliarden Beträge in die Kassen, damit wird das kostspielige Militär und mehr als 700 Stützpunkte weltweit unterhalten. Die US-Kolonie BRD ist außen vor, und mit Kanzler Merz haben wir auch noch einen ehemaligen BlackRock Manager, besser könnte es wirklich nicht laufen. Wer aber verstehen will, warum wir in zwei Weltkriege hineingezogen wurden, der sollte sich über die Bagdadbahn informieren. Der Mord an einem Thronfolger löste den ersten Weltkrieg aus, dass kann man vielleicht einem Drittklässler, der von einem Grünen Lehrer unterrichtet wird, auftischen.

    Quelle: https://www.weltkrieg2.de/die-bagdadbahn-der-wahre-grund-fuer-den-ersten-weltkrieg/

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