Drei Gefängnisse unserer Zeit: Brandmauer, Klima-Urteil und Zensur

Drei Gefängnisse unserer Zeit: Brandmauer, Klima-Urteil und Zensur

Drei Gefängnisse, die bald niedergerissen werden müssen (Symbolbild:Grok)

Unsere Gesellschaft weist keine freien und mündigen Bürger mehr auf. Für sie wurden drei Gefängnisse eingerichtet. Sie sind in ihren politischen Aktivitäten im Knast gefangen durch die Brandmauer, in ihrem wirtschaftlichen Tun durch das Klima-Urteil und in ihrer Meinungsfreiheit durch die Zensur. Diese drei Gefängnisse sind sowohl undemokratisch (Brandmauer), ohne reale Grundlage (CO2-Steuer) als auch widerrechtlich (Zensur). Deshalb müssen sie umgehend eingerissen werden.

Beginnen wir mit 
Gefängnis Nummer eins, der Brandmauer. Diese von Linken eingeführte und von Friedrich Merz zum Dogma erhobene Institution grenzt die AfD als Oppositionspartei systematisch aus und sorgt dafür, dass eine wachsende Zahl von Wählern – inzwischen die Mehrheit der Bürger – am Stammtisch, im Polit-Blog oder innerhalb ihrer Partei politisch artikulieren können, dies aber keine Gestaltungswirkung und oppositionelle Teilhabe bei den Entscheidungsprozessen mehr hat. Damit wird die AfD quasi eingemauert und die Opposition – und mit ihr die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung (FDGO) – entmachtet und ihrer Rechte beraubt. 
Die AfD ist längst stärkste politische Kraft der Opposition, inzwischen mit 29 Prozent die mit Abstand größte Partei in Deutschland überhaupt, bei weiter wachsender Tendenz. Dazu INSA-Chef Hermann Blinkert: “Wenn sich dieser Trend fortsetzt, finden Lagerwahlkämpfe der Zukunft zwischen den Orientierungspolen AfD und Grünen statt.”
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Quasidiktatorisches System

Die etablierten Parteien – das faktische Einheitskartell SPDGrüneCDUCSULinke – haben eine beispiellose Polarisierung erreicht, indem sie die AfD-Wähler als Rechtsextremisten und Nazis diskriminieren und per Brandmauer ausgrenzen. Dadurch ist eine Art von Zweiparteiensystem entstanden. Ein solches ist vielen Demokratien zwar häufig anzutreffen, so etwa in den USA oder in Großbritannien – doch dort herrscht ein Mehrheitswahlrecht, das politische Stabilität garantiert. In Deutschland sieht das Grundgesetz jedoch ein repräsentatives Verhältniswahlrecht vor, das zur Teilhabe mehrerer Parteien, zum Kompromiss und zu  wechselnden Mehrheiten auffordert. Hingegen ist das brandmauerbedingte deutsche “Zweiparteiensystem” – die etablierten selbsternannten “demokratischen Parteien” versus die AfD – klar undemokratisch, denn mit der Ausgrenzung der AfD signalisieren die Etablierten, daß sie die Opposition grundsätzlich ablehnen, um ein quasidiktatorisches System einzurichten.

So ist der friedliche Macht- sprich Regierungswechsel – die Opposition löst die Regierung ab) – als großer Vorteil des demokratischen Systems in Deutschland aktuell außer Kraft gesetzt. 
Zwei Gerichtsurteile besagen eindeutig, dass die Brandmauer ein unrechtmäßig errichtetes Gefängnis ist und deshalb keinen Bestand haben darf:
 „Opposition ist Mindestprinzip der Demokratie“, heißt im Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) von 1952 als Ergänzung des Grundgesetzes). Und das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 26. Februar 2026 stellt klar fest, dass die AfD keine extremistische und damit eine demokratische Partei ist.

Klimawahn auf falschen Grundlagen

Kommen wir zu 
Gefängnis Nummer zwei, dem Klima-Urteil
 des BVerfG vom 24. März 2021. Mit dieser folgenschweren Grundsatzentscheidung hat das Höchstgericht eine vom Bundestag abgelehnte Verfassungsänderung nachträglich zum verbindlichen Verfassungsrecht erklärt: Seither ist die deutsche Politik verpflichtet, alles unter Klimavorbehalt und damit unter die CO2-Regulierung zu stellen. Diese ist dem Dogma des “menschengemachten Klimawandels” mitsamt Erdüberhitzung geschuldet und bestimmt mittlerweile alles politische und wirtschaftliche Handeln. Der Klimawahn hält Deutschlands Industrie gefangen; deindustrialisierung lautet die katastrophale Folge.
 Das Klima-Urteil basierte dabei auf Gutachten, die das Intergovermental Panel on Climate Change (IPCC) der UN – auch “Weltklimarat” genannt – zu den wissenschaftlichen Klimaprognosemodellen ex-ante herausgegeben hat.

Soeben hat das IPCC jedoch sein „Extrem Szenario (RCP8.5)“ kassiert und damit die meisten Klimamodellprognosen als unwahrscheinlich eingestuft; wörtlich heißt es nun: „This scenario is implausible“. Das bedeutet, dass das bisherige  extreme Szenario, das zu Temperaturerhöhungen bis zu 5 Grad Celsius im Jahre 2100 führen sollte, nicht nur als unwahrscheinlich, sondern unlogisch angesehen wird. Nun geht man stattdessen von einer Temperaturerhöhung um 1 Grad bis 2100 aus – und das wäre, selbst nach den Maßstäben des IPCC, “alles andere als eine Katastrophe”, so Professor Fritz Vahrenholt, ehemaliger Hamburger SPD-Umweltsenator und fundierter Klimaskeptiker.
 Faktisch bedeutet die Rücknahme der Horrorszenarien, dass die Karlsruher Richter deutsches Verfassungsrecht auf Grundlage eines Schwindels geschaffen haben. Ihr Klima-Urteil, das für unsere Deindustrialisierung mit verantwortlich ist, hat ihr Fundament verloren, denn jede wissenschaftliche Basis ist mit den neuen IPCC-Gutachten weggebrochen. Was bleibt, ist nur noch die ideologische Basis: Religion, Dogma, Glauben. Deshalb muss von Justiz, aber auch Politik, Medien und NGOs dringend verlangt und demokratisch erzwungen werden, dass dieses haltlos gewordene Urteil kassiert oder revidiert wird. Dirk Maxeiner formuliert diese Forderung treffend als „Ausbruch aus dem Klima-Knast“.
 Vor allem aber müssen die wirtschaftlichen Entscheider in Industrie und Handwerk unverzüglich von den Fesseln der Klimagesetze sowie vor allem der CO2-Bepreisung befreit werden.

Zeit der Gefängnisse läuft ab

Nun schließlich zum Gefängnis Nummer drei – der zunehmenden Zensur. 
Die Meinungsfreiheit gilt eigentlich als die Königin unter den Grundrechten. Deshalb ist das seit spätestens der Grenzöffnung im September 2015 etablierte Zensur-Gefängnis der schlimmste Knast von allen. Joachim Gauck, damals noch vergleichsweise kritisch,  beschrieb die Begrenzung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung am 20. Juni 2017 bei Markus Lanz so:
 “Was dürfen wir sagen? 
Ganz links – fast alles. 
Links – darf alles. 
In der Mitte die Liberalen und netten Konservativen – die dürfen das allermeiste. 
Die Edelgrünen – sowieso. 
Eine ganz begrenzte Zuweisung von Meinungsfreiheit – bei dem, was wir rechts nennen.
 Rechtsextrem ist dann schon faschistisch.” 
Laut Allensbach-Studie haben nur noch höchstens 40 Prozent der Deutschen das Gefühl, ihre Meinung frei sagen zu können, 1990 waren es noch über 80 Prozent; ein katastrophaler Befund. Die Meinungszensur macht mündige Bürger zu willfährigen Untertanen und die Demokratie zur Farce.

So bleibt nüchtern zu konstatieren, dass drei Arten des Freiheitsentzugs – das üble Trio von Brandmauer, Klima-Urteil und Zensur – die Deutschen in Fesseln legen. Doch es gibt Zuversicht – denn die Zeit der Gefangennahme der Bevölkerung durch diese Gefängnisse ist abgelaufen. Die Brandmauer ist laut BVerfG undemokratisch, dem Klima-Urteil hat der Weltklimarat die Begründung entzogen und die Meinungszensur widerspricht dem Grundgesetz.
 Was fehlt, sind nur noch Politiker, die diesen Tatsachen durch Entscheidungen Rechnungen tragen. Es braucht daher einen Politikwechsel, um grundlegende Reformen einzuleiten – Reformen, im Zuge derer auch diese drei Gefängnisse abgebaut werden müssen. Und zwar möglichst sofort. Clemens Fuest, Präsident des Münchener ifo-Instituts, bringt es auf den Punkt „Wenn eine Regierung nicht in der Lage ist, sich auf dringend benötigte Reformen zu einigen, ist es besser, neu zu wählen, selbst wenn das ein paar Monate dauert.

8 Kommentare

    1. ich zocke oft im Park basketball mit persern, türken, arabs, russ, ukrainer, afrikaner, …; letztens saß ich mit 2 alten WEISSEN Männern, ein Deutscher, ein Perser 😉 als es schon dunkel war auf einer Platte & haben die Jungs an der anderen Platte belauscht, ALLE voll mimimi: „als dunkelhaariger/dunkler Typ bekommt man überhaupt keine hübschen weissen Frauen! Ich wäre auch so gerne Blond/heller;weisser typ! Die Blonden typen bekommen die hot girls!“ usw usw!!!!
      Haben die sich 10 min drüber „unterhalten“…
      wir, zweieinhalb alte weisse Männer, haben uns Schrott gelacht, der alte Perser zu denen rüber gerufen: „WIR, alten weissen Männer, bekommen die heissen Ladys!“ gegrölt haben wir…
      die Jungs nur blöd aus der Wäsche geguckt…

      😉

  1. @Drei Gefängnisse unserer Zeit
    sagen sie doch einfach : die Diktatoren der Blockpartei – klingt zwar wenig feinfühlig, dürfte aber weitaus treffender sein !
    Oder was ist es denn sonst, wenn Grundrechte nach belieben genommen werden und Verfahren, Regeln und Gesetze passen zu den Absichten jeweils geändert werden.
    Es ist doch – spätestens seit Merkel – der Brauch, nicht die Politik nach den Gesetzen zumachen, sondern die Gesetze an die gewünschte Politik anzupassen – die letzte BT-Wahl, Merz und das Grundgesetz !

  2. Das Klimaurteil des BVerfG ist keineswegs obsolet. Der Weltklimarat hat mehrere Szenarien entwickelt, unter anderem das Szenario SSp5-8,5, das inzwischen aufgehoben wurde. Dieses Szenario geht von sehr hohen Emissionen aus, die sich inzwischen als unrealistisch herausgestellt haben. Entscheidend sind die Szenarien SSP1- 1.9 und SSP1-2.6, denen relativ geringe Emissionen zugrunde liegen. Nach diesen Szenarien steigt die Erderwärmung um 1,5% bzw. 1,8%. Diese Szenarien haben offensichtlich Eingang in das Pariser Klimaabkommen gefunden, in dem eine Erderwärmung von 1,5% bzw. deutlich unter 2% festgelegt wird. Diese Festlegung wurde für Deutschland durch das Klimagesetz 2019 verbindlich, da das Pariser Abkommen zur Grundlage des Gesetzes gemacht wurde. Teile des Klimagesetzes wurden vom BVerfG für verfassungswidrig erklärt, weil die Emissionsreduktionen in die Zukunft verlagert wurden. Das Gericht geht vom Treibhauseffekt und der Erderwärmung durch CO2 Emissionen als feststehende Tatsachen aus. Darüber hinaus postuliert es die Vorgaben des Pariser Abkommens (1,5% bzw. unter 2%) als verfassungsrechtliche Konkretisierung des Klimagebots nach Art. 20a GG. Gegen diese Entscheidung ist kein Kraut gewachsen und für die Politik ist es daher einfach, sich auf die Entscheidung zu berufen. Die Revision des SSP5-8,5 Szenarios durch den Weltklimarats tangiert die Entscheidung des BVerfG nicht. Die einzige Möglichkeit, aus der Klimafalle herauszukommen, bestände darin, dass das BVerfG in einem späteren Verfahren seine Auffassung infolge neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse revidiert. Diese Erkenntnisse könnten darin liegen, dass das Dach des Treibhauses doch nicht hermetisch dicht ist und ein Teil des reflektierten der Infrarotstrahlung durch das Dach gelassen wird. Ferner gibt es neue Eisbohrkerne, die die Ergebnisse der bisherigen – russischen! – Erbohrkerne bestätigen könnten. Aus ihnen ist abzulesen, dass die Erhöhung des CO2 der Erderwärmung folgt, was darauf zurückzuführen ist, dass in Warmzeiten das in den Ozeanen gespeicherte CO2 freigesetzt wird. Die Klimafrage ist wissenschaftlich nicht vollständig geklärt. Das liegt daran, das abweichende Meinungen – und davon lebt Wissenschaft nicht toleriert werden. Insofern hat Klima auch mit Wissenschaftsfreiheit bzw. Meinungsfreiheit zu tun.

  3. Volle Zustimmung!
    Allerdings bezweifle ich, daß die Politik in Deutschland umdenken wird. Man wird vermutlich weiter lügen „wie immer“?

    Glaubt denn jemand im Ernst daran, daß das Altparteien-Kartell freiwillig „Instrumente“ aufgeben wird, die ihm die Macht sichern und sprudelnde Einnahmen bescheren?
    😜

  4. Komische Gefängnisse deren Tore sperrangelweit offen stehen und im Grunde jeder jederzeit heraus kann.
    Nur ist es dann mit vermeintlich leicht erhältlichem Essen (meist minderwertig) vorbei, und der mitunter rauhe Wind der einem dann entgegenbläst mag Zartbesaiteten auch schon zu viel sein.
    Die hartnäckigsten Ketten sind diejenigen die sich jeder selbst auferlegt hat. Und nun raus an die frische Luft!

  5. Gefängnis 4: Hochabgabenstaat. Der deutsche Staat ist in Bezug auf die Arbeitnehmer ein zutiefst menschenverachtender Ausbeuterstaat! Und diese bestialische Ausbeuterei durch die Sozialfaschisten zugunsten von Bulgaren, Rumänen, Ukrainern, Afghanen, Afrikanern und Syrern hat nun endlich den erwünschten Erfolg, der arbeitende Dreck geht endlich weg. Ist das schon ein gezielter Genozid an der produktiv arbeitenden Bevölkerung oder nur grenzdebil schlechte Politik?