Dumm gelaufen für woke Geschichtsklitterer: Die „erste schwarze Britin“ war blond, blauäugig und stammt aus Südengland

Dumm gelaufen für woke Geschichtsklitterer: Die „erste schwarze Britin“ war blond, blauäugig und stammt aus Südengland

Allein auf fragwürdigen Schädelvermessungen (!) basierende Rekonstruktion der „Beachy Head Woman“ von East Sussex als angebliche „Person of Color“; neuere Analysen widerlegen diese wissenschaftliche Ente (Foto:ScreenshotYoutube)

2012, als der woke Wahnsinn gerade zu seinem ersten Höhenflug ansetzte, wurden den Sammlungen des Rathauses von Eastbourne in Südengland die Überreste einer Frau gefunden, deren Tod auf den Zeitraum zwischen 129 und 311 n. Chr. datiert wurde, also jener Ära, als Großbritannien unter römischer Herrschaft stand. Linksakademische PoC-Fetischisten und antirassistische Migrationsjünger waren damals ganz aus dem Häuschen über die bald als ”Beachy Head Woman” durch die verzückten westlichen Medien genudelte Tote – vor allem, als Paläoanthropologen kurz darauf annahmen, die Frau stamme aus dem subsaharischen Afrika, was ihr prompt den – historisch ohnehin völlig schiefen – Titel der “ersten bekannten schwarzen Britin” einbrachte. Doch mit zunehmender Vertiefung der Forschung wanderte der wahrscheinliche Geburtsort immer weiter gen Norden: 2017 kam man mittels einer genetischen Sequenzierung die Forscher zunächst zu der Hypothese, dass sie wohl eher aus dem Mittelmeerraum stammte. Und nun haben aktuelle Untersuchungen zu dem Ergebnis geführt, dass sie tatsächlich im Süden Englands geboren wurde. Man könne aufzeigen, dass die Frau “genetische Vorfahren hat, die denen anderer Personen aus der lokalen Bevölkerung des Britanniens der Römerzeit am ähnlichsten sind“, erklärte William Marsh, Co-Autor der Studie und Populationsgenetiker am Londoner Naturhistorischen Museum.

Tatsächlich hatte die vermeintlich “erste bekannte schwarze Britin” höchstwahrscheinlich helle Haut, blonde Haare und blaue Augen, war knapp 1,52 Meter groß und zum Zeitpunkt ihres Todes zwischen 18 und 25 Jahre alt. Eine größere Diskrepanz zur zunächst begierig vermeldeten Herkunft der Frau und den nunmehrigen realen Befunden ist mithin kaum vorstellbar. Absurderweise war die damalige erste Einschätzung ihrer afrikanischen Herkunft auch noch durch Schädelvermessungen zustande gekommen – eine eigentlich längst aus der Zeit gefallene Praxis, die man mit eugenisch-rassistisch gefärbter Wissenschaft des letzten Jahrhunderts und vor allem der berüchtigten NS-“Arierforschung” verbindet. Damals wie heute dient dieser pseudowissenschaftliche Unfug also zum Nachweis ideologisch jeweils erwünschter Menschenbilder und steht für einen Biologismus, der zur Grundlage für soziologisches Wunschdenken gemacht wird.

Politische Instrumentalisierung der Wissenschaft ist immer ein ein Verhängnis

Die Frau von Eastbourne taugt somit weder als früher Beleg für vermeintlich historisch immer dagewesene kontinentübergreifende Migration als zivilisatorischer Normalzustand, wie dies von der Migrationslobby seit der Jahrtausendwende zur zur Legitimierung einer beispiellosen Masseneinwanderung aus rückständigen und prekären Kulturen in die westlich-modernen Länder propagiert wird (in Deutschland vor allem ab 2015), noch für die angebliche frühe weltweite Verbreitung von Schwarzen. Generell sind die beteiligten Wissenschaftler bemüht, eine zu starke Politisierung und ideologische Vereinnahmung von archäologischen Befunden zur Menschheitsgeschichte zu verhindern. „Unser wissenschaftliches Wissen und Verständnis entwickelt sich ständig weiter, und als Wissenschaftler ist es unsere Aufgabe, weiter nach Antworten zu suchen“, sagte die Studienleiterin Selina Brace. Dank der technologischen Fortschritte, die in den letzten zehn Jahren erzielt worden seien, freue man sich, „diese neuen umfassenden Daten zu präsentieren und mehr über diese Person und ihr Leben zu berichten“. Thomas Booth, Bioarchäologe am Francis Crick Institute, der nicht an der Studie beteiligt war, erklärte die neuen Resultate, es handele sich um ein “hervorragendes, transparentes Beispiel für die Selbstkorrektur der Wissenschaft“. Er stellte auch kritisch infrage, ob die Schädelkunde, die zur grundfalschen Identifizierung der Frau geführt hatte, noch geeignet sei.

Der Vorfall zeigt gleichwohl lehrbuchartig, wie Wissenschaft zur politischen Instrumentalisierung führt, obwohl sie nur selten zu endgültigen Ergebnissen kommt. Die daraus ableitbaren Schlussfolgerungen gelten auch für alle anderen Bereiche von “der Wissenschaft”, in der Politik und Systemmedien in “Richtig-Falsch” oder “Experten-Leugner” spalten und so tun, als gäbe es nur eine reine Lehre. Gerade was den Klimawahn und die ihm zugrunde liegende Mär von der angeblich menschengemachten Erderwärmung betrifft, wäre es wünschenswert, dass man sich endlich auch hier auf die „Selbstkorrektur“ der Wissenschaft besinnt und abweichende Sichtweisen zulässt, anstatt mit immer vorläufigen und noch dazu ohnehin schon immer fragwürdigen Studien eine Politik mit katastrophalen Folgen zu rechtfertigen.

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10 Antworten

  1. Die woke Mischpoke ist näher am Nazismus dran, als viele von denen (Mitläufer) eigentlich wissen! Eugenik ist auch keine Erfindung aus dem Nazireich, sondern war vorher in Fachkreisen schon populär.

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    1. @sondern war vorher in Fachkreisen schon populär.
      und ist es in elitären kreisen bis heute – die nennen es höchstens anders. Selbst die mRNA-Gen-Experimente sind ja bei Licht besehen ein Eugenik-Experiment !

  2. Als die Briten in England waren, hatten sie auch tausende von Auxiliartruppen und Sklaven bei sich.
    Wie kommen die Forscher dann darauf , dass es eine indigene Frau sein sollte?

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  3. Freihandelsabkommen mit Südamerika: Bauern protestieren in Brüssel gegen Mercosur-Abkommen
    https://rtde.press/kurzclips/video/265728-freihandelsabkommen-mit-suedamerika-bauern-protestieren/

    Bauernproteste
    Indem die EU ukrainische Bauern fördert, vernichtet sie die europäischen
    Letzte Woche gab es in Brüssel Bauernproteste gegen die Politik der EU, die kleine Bauernhöfe vernichtet, indem sie Handelsabkommen abschließt, die nicht-europäische Produzenten bevorzugen und ukrainische Erzeugnisse, für die fast keine Qualitätsstandards gelten, zollfrei importieren lässt.
    https://anti-spiegel.ru/2025/indem-die-eu-ukrainische-bauern-foerdert-vernichtet-sie-europaeische/

  4. Mal abgesehen von allen bereits beschriebenen pseudowissenschaftlichen willkürwissenschaftlichen Unfugs eine ganz einfache Wirklichkeitsbetrachtung:
    Was sagt der Fundort eines einzigen Schädels über Herkunft und Abstammung der Hauptbevölkerung zu der Zeit am dortigen Fundort aus? Richtig, gesichert gar nix, insbesondere wenn man bedenkt daß zu römischen Zeiten nicht nur entlang der Küsten reger Handel und Personenverkehr quer durch den ganzen Kontinent und darüber hinaus betrieben wurde.

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  5. Es muss ja rächts sein wenn mit DNA Tests den linksgrünen angenommenen Be_fund schmälich aus einander genommen wird. Andererseits wenn im Römischen „KOLONIAL_reich“ das bekannter Weise von der Sahara bis zu den Pikten reichte,der Sklavenhandel,der Bestandteil von China bis zu den Pikten standard war,aber jetzt den weisen alten Euromännern grünerdings angehängt werden soll,das wird linker Hand mit grünwoke nach hinten los gehen,Kosbodins .Wie immer öfter mit grüner „Haltung“ !!

  6. Mittlerweile werden Neandertaler in fast allen Dokus als mehr oder weniger Schwarze gezeigt. Die hätten also 40000 Jahre als Schwarze gelebt und wären innerhalb weniger hundert bis 1000 Jahre weiß geworden. Komplett lächerlich!

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    1. Dazu kommt noch daß die Neandertaler wie die hysterischen verwöhnten Großstadtgören klingen während sie ihr angebliches Steinzeitensisch grunzen und sich ihrer zeitgeistkonformen Regenbogenpatschwerkhöhlengesellschaft hingeben.