Dunkle Geister statt Gott, Kürbis statt Kirche

Gedanken zu Halloween, Kirche und Zeitgeist

Halloween: Zeitgeist und Surrogat für verlorene christliche Glaubensinhalte? (Symbolbild:Pixabay)

Halloween hat sich mit zahlreichen Partys und Verkleidungswettbewerben zu einem sehr kommerziellen und säkularen Rummel entwickelt, der Millionen-Umsätze garantiert. Allein im Jahr 2019 hat der Halloween dem Einzelhandel 320 Millionen Euro Umsatz gebracht, und auch in diesem Jahr – gerade nach der Corona-Hysterie – winken schreckverbreitende Masken und Umhänge aus nahezu jedem Schaufenster der Geschäfte! Trotz und jetzt nach Corona: „The Rummel goes on”… Mit seinen ursprünglichen Wurzeln hat dieses „Fest“ heute nicht mehr viel gemein. Niemand scheint mehr zu wissen, wo die Wurzeln dieses Brauchs liegen.

Ein kurzer Rückblick: Eigentlich sollte es eine „stille Zeit“ sein, die jetzt vor uns liegt. Wie es der Name schon sagt, wird am 1. November, am Fest „Allerheiligen“, der Heiligen gedacht. Man gedenkt nicht nur der (offiziell) Heiliggesprochenen, sondern auch der Menschen, von deren Heiligkeit nur Gott weiß. Allerheiligen gehört übrigens zu den Höhepunkten im katholischen Kirchenjahr – ebenso wie Weihnachten oder die Karwoche bis Ostersonntag, was wohl fast niemand mehr weiß. Einen Tag nach Allerheiligen, am 2. November, findet der Allerseelen-Tag statt. An Allerseelen gedenkt man aller Toten und deren Seelen.

Wie aus Allerheiligen und Allerseelen Halloween wurde

Nach altem katholischem Volksglauben, der besonders in Irland verbreitet ist, sollen am Abend vor Allerheiligen die Seelen der Verstorbenen ins Fegefeuer aufsteigen. Dort sollen sie für kurze Zeit verweilen, bis sie geläutert sind und in den Himmel aufsteigen können. Man spricht auch von „All Hallows‘ Eve“ – oder eben heute in der modernen Form von „Halloween”. Den Brauch und ihren Volksglauben haben die irischen Auswanderer mit nach Amerika genommen – genauso wie die Tradition, daß Kinder an Allerseelen von Tür zu Tür gingen und um süße Kuchen oder Kekse bitten. Und damit sind wir beim heutigen „Halloween“ angelangt. Soweit der Rückblick.

An „Geister“ glaubten die Menschen zu allen Zeiten; auch heute. Sie werden „beschworen“, und ihnen werden Feste gefeiert. Das gilt für die „guten Geister“. Die bösen Geister werden „ausgetrieben“. Und manches „geistert“ herum, bei dem man nicht weiß, ob gut oder böse. Kurz, die Geister, die wir riefen, werden wir nicht los. Ist das alles „geistfrei“, sinnfrei und gottfrei? Das mag jeder für sich selbst beantworten. Ich bin kein Pastor.

„Holy smokie“ statt Geist Gottes – ein Superkommerz

Doch halt! Wir sprechen zwar vom „Geist Gottes“, ersetzen aber immer mehr religiöse Feste durch kommerzielle „Events“, die den kirchlichen den Rang ablaufen. Und dann wundern wir uns, was es so alles gibt. Die Kirche müsse „neue kreative Ideen finden“, forderte etwa schon vor acht Jahren die Regionalbischöfin der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, Susanne Breit-Keßler, im „Deutschlandfunk”. Und Ex-EKD-Bischöfin Margot Käßmann jammerte im selben Jahr 2014 in ihrer damaligen Kolumne in der „Bild am Sonntag“, der Reformationstag werde immer mehr von Halloween überlagert. Kürbis statt Kirche, dunkle Geister statt Gott… Aber von der „Frohbotschaft des Herrn“ spricht niemand von ihnen mehr.

Da hatten die Kirchen wohl gedacht, mit eimerweise Weihwasser dem mittelalterlichen Spuk den Garaus gemacht zu haben – doch nun ziehen wir die Gespenster via Halloween wieder aus der Kiste. Albern ist indes der Spuk ebenso wie die Reaktion der Kirchen: Kinder und Jugendliche würden immer aufdringlicher, legte die bayerische Bischöfin nach. „Man wird quasi wie von Straßenräubern überfallen.“ Sie selbst lasse sich „ungern von der Industrie verladen“ und feiere daher auch nicht Valentins- und Muttertag. „Es ist ja wirklich ein Superkommerz!“ So einfach ist das – jedenfalls nach dem Tunnelblick der Frau Bischof. Daß „der Kommerz“ lediglich den Gesetzen des Marktes folgt – nämlich Angebot und Nachfrage – scheint der frommen Frau kein Gedanke wert zu sein. Stattdessen meint sie: „Neue kreative Ideen entwickeln (…) und den Kindern vielleicht auch so ein paar Kekse zu schenken.” Ein Fest mit Spuk wie im Mittelalter sei rückwärtsgewandt. „Diese Welt ist so gebaut, daß wir eigentlich das Böse nach allen Kräften vertreiben sollten und uns überlegen sollten, was ist denn eigentlich ein Mensch?” Stolze Worte, maue Taten!

Fehlt ein attraktives Angebot?

Ja, verehrte Frau Landesbischöfin, wo hakt’s denn? Wenn die Kirche kein attraktives Angebot macht – oder aber ihr „Angebot“ nicht erklären kann –, schafft der Markt eben eine neue Nachfrage. Und die heißt seit einigen Jahren: Halloween. Eine zunehmend säkulare Gesellschaft schafft sich ihre Feiertage selbst, „vor allem mit der Betonung auf Spaß, alles muß irgendwie lustig sein, Spaß machen, fröhlich sein. (…) Die Kirche müsse den existenziellen Bezug der religiösen Feste klarer machen. Dann kämen mehr Menschen in die Kirche“, meint Frau Bischöfin.

Nun kommen wir der Sache schon näher. Was erleben denn die Menschen heute, so sie überhaupt noch „in die Kirchen kommen“? Wo ist da noch von einem gelebten Geist Gottes die Rede? Regiert da nicht eher der Zeitgeist statt des Heiligen Geistes? Da wird nicht mehr gepredigt, wie schön Gottes Schöpfung ist. Da ist nicht mehr von Glück und Freude die Rede, schon gar nicht von Frohsinn. Da ist nicht von Liebe (auch zu sich selbst) die Rede, sondern von Selbsthaß – bei den Protestanten fast zum Kult erhoben. Da wird nicht gepredigt; da wird indoktriniert, da wird der Genderwahn zur Kultfigur, der Zeitgeist zum besseren Gott. „Die Welt ist schlecht, und der Kapitalismus ist schuld daran.

Keine Welt des Staunens

Diese „neue christliche Botschaft“ zieht sich durch die evangelische genauso wie durch die katholische Kirche. Der Feminismus hat sein neues Reich gefunden, ein sehr irdisches. Wenn Papst Franziskus Armut geradewegs zu einer Tugend überhöht, braucht er sich nicht zu wundern, daß kritische Menschen dies nicht gerade als Bereicherung ihres Lebenssinnes empfinden. Können wir uns nicht mehr freuen (dürfen)? Es werden nicht mehr Geschichten aus der Bibel vorgetragen, keine Gleichnisse mehr erzählt und erklärt – wenn, dann sucht man sich nur die Bibelstellen, die das politisch Unkorrekte, das Schlechte schlechthin, an den Mann und an die Frau bringen können. Das jedoch bindet keine Gläubigen, das fasziniert keine Kinder. Kinder suchen eine Welt des Staunens, des Lernens, des sich langsam Öffnens. In der Kirche heute erfahren sie keine „Frohbotschaft“, sondern das, was den Gutmenschen das Sodbrennen ins Gesicht treibt.

Für die christlichen Kirchen ist der Halloween-Spuk kein Spaß. Sie fürchten um ihre beiden Feiertage, den evangelischen Reformationstag und das katholische Hochfest Allerheiligen. Sind das Feste der Trauer oder der Freude? Luther war ein fröhlicher Mensch, der den Herrgott liebte, aber auch das Leben in all seinen Facetten – Wein, Weib und gutes Essen. Und die Heiligen waren auch nicht nur heilig, sondern Menschen von Fleisch und Blut, viele von ihnen den irdischen Genüssen nicht abhold.

Überall Katastrophen-Szenarien

Wir aber erleben heute allüberall den erhobenen Zeigefinger. Überall droht Ungemach, drohen Katastrophen aller Art. Ist die Eine nicht eingetreten, steht die Nächste schon bereit. Diese Welt wird doch wohl kleinzukriegen sein! Zumindest kann man sie kleinreden. Die Apokalypse ist nur noch eine Frage der Zeit, verkünden sie – bei Corona gerade erst wieder voller Inbrunst und „Wonne” inszeniert. Wie soll da Freude aufkommen? Wo ist der Anreiz dafür, in die Kirche zu gehen? Ist es nicht viel lustiger, in bunten Klamotten allerlei Schabernack zu treiben? Dank geschickter Marketingstrategien hat sich der vor allem in den USA populäre Brauch innerhalb weniger Jahre auch hierzulande etabliert. Kostüme, Masken und jede Menge Deko, ein gigantisches Geschäft für viele Branchen! Und auch die Kürbisbauern verdienen kräftig mit.

Martin Luther muß es geahnt haben. Ihm schreibt man eine weise Erkenntnis zu: „Aus einem verzagten Hintern kommt kein fröhlicher Furz!“ Die Kirchen haben vor lauter Fixiertsein auf den Zeitgeist vergessen, die Menschen mitzunehmen. Die Kirche darf aber aus ihrem recht verstandenen Selbstverständnis heraus keine Kirche der Gutmenschen sein, sondern der Menschen aller Art, gerade auch der Sünder. Und hat nicht Jesus gesagt, ihm sei ein reuiger Sünder lieber? Ich kann die „Worte zum Sonntag“, die allmorgendlich Gewissensnöte verbreitenden „Gedanken in den Tag“ und ähnliche „Frohbotschaften“ nicht mehr hören. Wenn Menschen Tag und Nacht dafür anstehen, den neuesten Harry Potter zu erstehen, muß was an der kirchlichen Botschaft fehlen. Kein Wunder, daß im Mutterland der Reformation, wo Weltgeschichte geschrieben wurde, Menschen überhaupt nicht mehr wissen, was da geschehen ist vor rd. 500 Jahren. Alle diese frömmelnden Gutmenschen treiben die Menschen eher aus den Kirchen, als dass sie sie hineinziehen könnten .

Moralinsaure „Verkündigung“

Es ist billig, nun der Werbeindustrie und einem raffiniertem Marketing die Schuld an dem neuen Karneval in die Schuhe zu schieben. Da wird ganz einfach Ursache und Wirkung verwechselt. Halloween ist vor diesem Hintergrund auch Ausdruck einer Spaßgesellschaft, die das Nachdenken verlernt hat. Die Karnevalisierung der Gesellschaft schreitet voran. Auch vor diesem Hintergrund ist die moralinsaure „Verkündigung“ (insbesondere der protestantischen) Kirchen eine der Ursachen dafür. Die Menschen weichen den ernsten Fragen des Lebens aus, auch weil man ihnen in den Gotteshäusern keine Antworten mehr gibt, sondern lieber Vorwürfe erhebt. Kurz: Der Reformationstag und andere christliche Feiertage sind ganz einfach zu kopflastig und zu indoktrinierend für die Menschen. Freudige Emotionen werden damit nicht geweckt.

Eine Chance erhalten die Kirchen erst, wenn sie den Gläubigen (erst recht den abgefallenen) nicht nur Büßerhaltung vermitteln, sondern auch die Einstellung, daß Menschen mit Herzen, Mund und Händen, mit allen Sinnen ihren Glauben leben können – und nicht nur mit dem Kopf. Vielleicht haben Sie, liebe Leser, über die kommenden Tage ja ein wenig Zeit, innezuhalten und darüber nachzusinnen, ob uns nicht der Sinn nach (Lebens-)Freude abhanden gekommen ist. Ich wünsche Ihnen gerade deshalb eine frohe Woche.

Dieser Beitrag erschien auch auf conservo.

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21 Kommentare

  1. na ja – für das Vertreiben der bösen Geister aus der Gesellschaft haben sich eben verschiedene Bräuche in einer multiplen Gesellschaft entwickelt. Dagegen habe ich nichts – zumal ich nicht alle Bräuche mitmachen muß !
    Ich habe allerdings etwas dagegen, so einige geschäftstüchtige Bräuche mitmachen zu müssen – vor meinem Fenster steht gerade ein Impfbus – und es ist erschreckend, wieviele Menschen diesen neuen Geschäftsbrauch des Regimes freiwillig mitmachen – noch wird keiner von Polizei, Militär oder Antifa gezwungen !

    Mindestens ebenso bedauerlich finde ich aber auch, daß die bösen Geister von allen diesen Bräuchen nicht vertrieben werden.
    Scheinbar helfen da nicht einmal VOODOO-Praktiken oder alte Druiden-Flüche !

  2. Wer braucht schon Gott, wenne s einen besseren Gott gibt. Ans Kreuz nageln wir die Dollarscheine und huldigen dem bedingungslosen Konsum. Damit werden die Großmeister der neuen Religion noch reicher und der Rest immer ärmer. Aber wir beten und hoffen, dass uns der Dollargott gnädig gestimmt ist. Wir haben neue Tempel geschaffen und schließen die alten Kirchen.

    Viele buntleuchtende güldene Konsumtempel, damit viele dem Dollargott huldigen können.

    Helloween sind die neuen Sternsinger. Süßes und Saueres, damit die Zuckerindustrie nicht untergeht. Manner für die dumme Masse!

    • @Emrest: Sie haben mir aus den Herzen gesprochen. Die Kinder wissen doch überhaupt nicht, was hinter dem Fest steht. Woher auch. Die Eltern erzählen es ihnen nicht und wenn die Eltern es nicht wissen, könnten sie sich ja kundig machen. Machen sie aber nicht. Hauptsache Spaß – und mit Spaß untergehen. Nichts als Spaß ohne Sinn und Verstand. Der Supermarkt liefert uns ja die Spaß-mach-Sachen, die man dann unbedingt haben muss. Die Kinder gehen betteln und die Erwachsenen dekorieren.

  3. „Meloni macht Corona-Kehrtwende – ARD tobt und „framt“

    Masken-Verzicht, Abschaffung der Impfpflicht, Rücknahme von Millionen Bußgeldbescheiden
    31. Oktober 2022
    Was in Deutschland noch als „Corona-Ketzerei“ diffamiert wird, ist jetzt in Italien offizieller Regierungskurs. Entsprechend verzweifelt und penetrant versucht etwa die Tagesschau, dagegen anzuschreiben.“
    Quelle: reitschuster.de – 31.10.22

    Eine gute Nachricht, die wieder Menschlichkeit aufkommen lässt und zukunftsorientiert wirkt, leider nicht bei uns !

    Tagesschau = Lügen-, Weglass- und Volkserziehungsverdummung !

    Wer ARD, ZDF und weitere Volksverdummungs-Nachrichtensender mit seinen von unseren Zwangsgebühren überbezahlten Intendanten + Programmdirektoren noch für voll nimmt, der ist opiumisiert !
    Entmachtet die überbezahlten Intendanten + Programmdirektoren, die verantwortlich
    sind für die im journalistischen Körper schmutzigen Presse !
    Schickt zu dem den Volkszüchtiger + Pharmalobbyisten in die „Klappse“, wo er schon lange hingehört.

  4. „Eine gute Nachricht, die wieder Menschlichkeit aufkommen lässt“

    Das Gute und das Böse sind Menschlichkeit.
    Die kann nicht wieder aufkommen, weil sie nie weg ist, wenn Menschen ihre Hand im Spiel haben.

    Gott?
    Die Katholiken haben Europa zu ihm gezwungen mit Schwert und Blut und Folter.
    Ganz Europa haben sie dazu bekriegt.
    Die Einzigen, die sich nicht beugten, waren die Sachsen.
    An denen wurde dann ein Exempel statuiert. Sie wurden im Namen Gottes niedergemäht.
    So, wie im Namen Allah es dann auch geschah.

    Wie kann man so einem Gott folgen?
    Gott? Gott ist der Gott der Hölle. In seinem Namen wurden schon die alten Ägypter zu Millionen ermordet. Gott ersäufte das Leben, weil es ihm nicht in den Kram passte, wie die Menschen sich entwickelten. Wieso wusste er das nicht? Er ist doch angeblich allwissend?
    Da er kein Schöpfer ist, hat er mit den alten Spezies neu begonnen. Und wie man sieht, die Menschheit ist schon wieder in einer Sackgasse. War ja nicht anders zu erwarten.

    Ich habe nichts mit dem zu tun.
    Zum Glück ist er nur ein Gott und kein Allmächtiger oder Allwissender oder gar ein Schöpfer.
    Götter sind eher Handwerker. Es gibt weiße Götter, die schaffen und aufbauen. Es gibt schwarze Götter, die zerstören und vernichten. Beide stehen eine Stufe über dem Menschen. Auch sie wurden geschaffen. Und zwar von den Schöpfern.

  5. Halloween

    Ist Halloween, ist Halloween,
    in Deutschland durch die Lande zieh‘n
    viel länger schon schaurige Geister,
    deren Geheul wird immer dreister.

    Wer führt den Geisterzug denn an?
    Ein Vampir namens Christian.
    Bevor er nascht von deinem Blut,
    saugt er dir ab dein Geld und Gut.

    Sitzt tief im Nacken dir der Schreck,
    dann naht als Sensenmann Habeck,
    will nicht sofort dich massakrieren,
    lässt dich erst hungern und auch frieren.

    Herum im Topf voll Ekelkleister
    rührt Lauterbach der Hexenmeister.
    Will nicht nur deine Haut aufschlitzen,
    will Gift dir in die Adern spritzen.

    Lässt die Angst das Blut dir frosten,
    ist schuld daran das Gespenst Drosten.
    Der wird mit seinem Zaubertest
    dir einreden, du hast die Pest.

    Gar schaurig heult der Geisterwind,
    wenn Bär und Bock vereinigt sind,
    Hexe als Ökofee verkleidet
    im Albtraum dir den Schlaf verleidet.

    Wer schleicht des Nachts durchs Unterholz?
    Es ist ein Troll, er nennt sich Scholz.
    Beherrscht das Hexeneinmaleins,
    gaukelt mit Geld, doch hat er keins.

    Statt Bundesadler schwebt als Geier
    Totenvogel FW Steinmeier.
    Hörst du im Fernseh’n sein Gelaber,
    gefriert das Blut dir in der Ader.

    Bekommst du eine Gruselhaut,
    weil es dir besonders graut,
    steigt aus seinem Grab ein Geist,
    der statt Stalin jetzt Faeser heißt.

    In den Medien ohne Zweifel
    geistern umher rotgrüne Teufel.
    Hexen von dort mit Zauberleim,
    sieht man’s genau, ist’s alter Schleim.

    Spinner, die Zaubernetze weben,
    die Augen dir damit verkleben,
    wollen nicht, dass jemand sieht,
    was im Land wirklich geschieht.

    Gehen damit denen zur Hand,
    die Teufel malen an die Wand.
    Glaubt man deren Horrorgebelle,
    dann wird das Klima bald zur Hölle.

    Heulen Gespenster von Rassismus,
    hätten sie gern ihren Faschismus.
    Ist man nicht Fan von ihrem Heulen,
    schwingen sie Propagandakeulen.

    So ist in Deutschland jederzeit,
    wo sich Gespenster machen breit,
    die sich ausdenken Spleen auf Spleen,
    jetzt alle Tage Halloween.

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    • Wiedermal ein gelungenes Gedicht.
      Voll auf die Zwoelf um Mitternacht(um einigermassen im Halloween ductus zu bleiben)

  6. Kirchen die ihre eigenen Mitglieder verteufeln und nicht genug Mohammedaner ins Land holen können, braucht kein gläubiger Christ mehr. Die Kirchen tun das was sie schon immer getan haben. Sie verraten uns!

    Verrat war es auch auf dem Tempelberg, als die Oberdruiden ihre Kreuze abgelegt hatten.

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  7. „Wer sich nicht impfen lässt, verweigert die Solidarität“: Margot Käßmann im Interview über Corona und ihr persönliches Weihnachten – „Impfen ist auch ein Akt der Nächstenliebe“.

    Das hat der Papst auch gesagt, oder sein Klon zumindest. Das haben die alle im Gebet eingegeben bekommen.

    Dabei steht in der Bibel, dass die, die das Malzeichen des Tieres annehmen, Geschwüre kriegen. Das sind die so genannten Impfnebenwirkungen, bzw. Spritzschäden. (Und ab da geht’s dann noch weiter.)

    Ich weiß, man soll selbst nicht richten. Aber fies und schräg ist es schon.

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  8. Halloween war vor „Gott“, vor Jahrhunderten hatten wir einen Glauben, der wurde uns mit Propaganda und Mord ausgetrieben, die katholische Kirche hat das Selbstbewusstsein der Kulturen zerstört und damit auch deren Identität.
    Es war die erste Gleichschaltung der Völker mit dem gleichem Ziel und Ergebnis wie man das heute genauso wieder versucht.
    Der Zwang zum Gehorsam durch Manipulation, Unterdrückung, Schwächung der Persönlichkeit, Verfolgung, Terror und sogar Krieg.
    Menschen brauchen einen Glauben aber keine Religion die von Menschen erschaffen wurde um Menschen zu kontrollieren!
    Ein „Gott“ fordert keine Unterwerfung oder den unbeirrbaren Glauben an sich, ein „Gott“ fordert nicht die Tötung von Ungläubigen oder in seinem Namen Krieg zu führen!
    Was macht heute die Kirche für die Wahrung ihrer Werte, sie schweigt und kassiert, das ist alles!
    Fast kein Feiertag oder Namen eines Monats oder Wochentages hat einen christlichen Ursprung, das ist alles eine Vermischung babylonischer, jüdischer, römisch-hellenistischer und nordisch-keltischer Traditionen.

    • Was das mit dem ideologischen bzw. religiösen Grund auf sich haben soll, ist der eine Aspekt, dem man nachgehen kann. Ich bin zwar aufgrund eigener Forschung und Lektüre überzeugter Atheist, aber ich habe dennoch genug Respekt vor den beiden kirchlichen Feiertagen Reformationstag und Allerseelen. Durch Halloween werden diese besinnlichen und ernsthaften Tage quasi sabotiert. Auch wenn ich gegen die Verbreitung von Religion und dabei insbesondere des Christentums, aber auch des Islams – wenn auch aus vollkommen unterschiedlichen Gründen – bin, so kann ich diesen amerikanisch/irischen (oder was das sonst sein soll) Brauch in keiner Weise gutheißen. Die Erpressungen gehören nicht zu unserer Kultur und das Verkleiden macht überhaupt keinen Sinn.

      Noch näherliegend und ärgerlicher ist für mich jedoch der Aspekt, dass man die Jugend mit der erpresserischen Frage: „Süßes oder Saures“ soll mal an unsere Kultur gewöhnt. Mit gewisser Naivität kann man das für „lustig“ halten, aber man kann auch damit rechnen, dass im Falle einer verweigerten Opfergabe schon mal der Briefkasten demoliert oder sonst etwas angestellt, was für den Betroffenen dann jedoch keineswegs mehr „lustig“ ist.
      Auch diesmal habe ich mich der ersten „Nachfrage“ gebeugt, aber beim zweiten und dritten Klingeln habe ich dann jedoch meine „Mitwirkung“ unterlassen.
      Deshalb lehne ich diesen Brauch genauso ab, wie das gelegentliche „Zollfordern“ von Kindern gegenüber Autofahrern mit „Straßensperren“. Erpressung ist nichts, auf das man stolz sein sollte oder was als Erziehungsziel gefördert werden sollte. Kriminelles Denken haben wir schon genug.

  9. Eine zugkräftige Kirche könnte problemlos mit Halloween leben, morgens Gottesdienst, abends Schabernack.
    Aber am Sonntag in den Radiogottesdienst reingehört: Klima, Ukraine, Flüchtlinge, die übliche Liveübertragung vom Parteitag der „Grünen“. Nein danke.

    Den Halloweenquatsch machte ich natürlich auch nicht mit – ich war lieber wie am Montagabend gewohnt auf nettem Spaziergang.

  10. Die Halloween,Masken und Verkleidungen wirken und sind jedes Jahr bedrohlicher, verrohter, grussliger und beaengstigter.
    Es fehlt die Leichtigkeit , Lustigkeit und der Spass des Faschings. Karneval europaeischer Art gibt es nur in NewOrleans, eine Tradition der Creolen, die franzoesischer Herkunft sind
    In USA werden Hallen oder leerstehende Haueser im Innenbereich, wie Geisterbahnen ausgestattet. Oft wird dass als jahreszeitliche Aufgabe, von einem Jugendclub oder Highschoolklasse uebernommen, die dann als Geister oder Ungeheuer verkleidet mitmischen. Der Eintritt geht an eine lokale gute Sache oder Organisation.
    Ganze Familienclans auch mit Kleinkindern besuchen diese Halloweenhauser und finden es amuesant, wenn die Kinder vor Angst weinen oder nur noch hysterisch schreien,
    Das Kinder dadurch traumatisiert werden, ist nicht weiter verwunderlich und moeglicherweise verlieren diese Kinder durch dieses jaehrliche Brauchtum und Konditionnierung , einiges an Empathiefaehigkeit und verrohen emotional.
    Viele Erwachsene finden es auch nicht weiter schlimm, ihre Kinder Horrorfilme sehen zu lassen,die ueber Halloween rund um die Uhr gesendet werden.
    Es ist bedauerlich, dass nun auch in Deutschland dieses ueble Brauchtum immer mehr in Mode kommt.

    Allerseelen und Allerheiligen sind Gedenktage, als Kinder gingen wir an Allerseelen abends mit den Eltern und der Gemeinde auf den Friedhof. Die oertliche Kapelle spielte kirchliche Lieder und wir Kinder durften Kerzen tragen und diese dann aufs Familiengrab stellen. Als Kind empfand ich diesen Brauch sehr beeindruckend und ehrfurcht erweckend. Irgendwie war es eine Verbindung und nicht nur ein Gedenken an verstorbene Familienmitgliedern und ein Anlass zum darauffolgendem Gespreach ueber diese.
    An Neujahr zogen wir morgens im Dorf herum, nicht zu verwechseln, mit den Dreikoenigsumzug am 6.Januar.
    Wir hielten vor jedem Haus an und wuenschten ein glueckliches, gesundes, gesegnetes und neues Jahr und,“dass das Geld wird nicht gar“,an den ganzen Spruch, in fraenkisch, kann ich mich im Moment leider nicht erinnern.
    Es gab als Dank fuer die guten Wuensche Obst, Orangen waren etwas besonderes, Nuesse und Plaetzchen, manchmal einen 10 Zehnerpfennig, worueber wir uns sehr freuten
    Was fuer ein positiver Unterschied zu Halloween und dem „Trick or Treat“ Geschrei.
    Auch, wenn das nur spielerisch ist, veraendert es etwas im kindlichen Gemuet.
    Das eine sind gute Wuensche fuer andere, das Halloween Spectakel mehr oder weniger eine Forderung oder Anspruchsdenken , im Sinne von :“Entweder Du gibst mir etwas oder ich spiele Dir einen ueblen Streich.“

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  11. Wenn überhaupt, ist Helloween, oder auch nach den keltischen Wurzeln „Samhain“ eine von der Kirche der übernommenen Feste. Man hat daraus Allerheiligen und Allerseelen gemacht. Genauso wie aus der Wintersonnenwende Weihnachten wurde und aus „ostara“, dem Fest der Frühjahrsgöttin, Ostern . Die Kirche braucht sich also nicht zu wundern, wenn die Heiden sich ihre Feste wiederholen. Diese Kirche, die sich ihrer selbst schämt – und beim Besuch des Felsendomes ihre Kreuze ablegt, die von der Kanzel herab den Multikultikult predigt und am liebsten noch viel mehr Moslems im Land haben möchte, so eine Kirche muß man einfach ablegen ! Die hat mit Glauben nichts mehr am Hut, die ist nur noch scharf auf die Kohle der Gläubigen und, wie man immer wieder zu lesen bekommt – die Kinder ! Alles in Allem ein moralisch verwerflicher Sektenkult den niemand mehr braucht !

  12. Zitat:
    „Die Kirchen haben vor lauter Fixiertsein auf den Zeitgeist vergessen, die Menschen mitzunehmen.“

    Sind die Kirchen auf den Zeitgeist fixiert? – Da habe ich zumindest bei der katholischen Kirche immer noch einen ganz anderen Eindruck! Stichworte u.a.: Frauen als Priesterinnen; Abbau der Hierarchie und Unterwerfungsrituale (Ringküssen; Beichte).
    Aber generell: Es ist eben nicht möglich, auf der einen Seite unverrückbare Wahrheiten zu verkünden und auf der anderen Seite ein „mitnehmen“ einzufordern, das heißt eben auch eine Anpassung des Glaubens zu fordern.

    Das Christentum wurde unter der Federführung von Flavius Josephus geschaffen, um die Juden nach dem Jüdischen Krieg von ihrem Glauben an einen siegenden Messias abzubringen und ihnen stattdessen zu verkaufen, dass vor 40 Jahren bereits ein friedlicher, steuerzahlender und obrigkeitshöriger Messias (Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist) die Erfüllung gebracht hätte. Man muss nur die drei Synoptiker richtig lesen, um zu bemerken, dass dieser Messias ganz und gar nicht als Vorbild gelten kann. Zum Vorbild sollte ein Christus werden. An vielen Stellen kann man die Häme und den Spott über die gläubigen Juden herauslesen. Es ist nur nur so, dass da historische Tatsachen erfunden werden (Johannes der Täufer als Ankündiger Jesu), sondern selbst der Name Petrus (Fels) für einen Jesus-Lügner (3mal auf Frage gar einer Magd), zeigen, dass es keinen Fels in diesem Glauben gibt. Die Einfalt der Jünger selbst, ist schon die Warnung, sich niemals einem „Messias“ anzuschließen, da es dieser nicht wert ist. Nicht umsonst sieht sich dieser fiktionale Jesus allein zu den Juden gesandt, um dann für einen römischen Christus als Herr der Welt (im Imperium) aufzuerstehen.

    Siehe: Joseph Atwill – Das Messias-Rätsel;
    Roland Weber: Denken statt glauben; Jesus,Römer, Christentum.

    Leider gibt es nur englisch-sprachige Links, die diese These zumindest ansatzweise untermauern. In Deutschland ist man viel zu kirchengläubig, um da etwas in Frage zu stellen.
    z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Atwill
    Die Frage ist nicht nur, ob ein Jesus auferstanden sein kann; sondern z.B. auch, ob es so einen Menschen überhaupt gegeben hat. Aber das sind allemal zu dicke Bretter, um sie hier zu bohren! Einfach mal lesen!

    • @ Justus
      Die Frage ob es Jesus wirklich gab wird sich nicht klären lassen, die Version von Jesus der römisch/katholischen Kirche gab es definitiv nicht, dafür gibt es viel zu viele Ungereimten.
      Ein römischer Stadthalter hätte z.B. niemals mit einem „Verbrecher“ auch nur gesprochen, über die Eltern „Josef und Maria“ weiß man mehr als über die Jugend von Jesus oder ihn selbst, oder warum sollten aramäische Juden hellenistische Namen annehmen die bei den verhassten Besatzern üblich waren?
      Maria taucht 3x auf, Mutter, Schwester, Frau?, eine gewisse Maria aus Magdala ist aus dieser Zeit sogar schriftlich vermerkt, überwiegend bei geschäftlichen Transaktionen, erst viel später machte man aus ihr eine „hysterische Frau“, was damals eine Umschreibung für Nymphomanin war.
      Jesus wird dagegen kein einziges Mal schriftlich erwähnt, auch seine Jünger nicht, das muss nicht zwingend heißen das es sie nicht gab, es kann auch bedeuten das es völlig andere Personen mit anderen Namen waren.
      Der überlieferte Gang zur Kreuzigung stimmt nicht mit den archälogischen Erkenntnissen überein, auch erwähnte Gebäude gab es erst später oder gar nicht.
      Es gab wohl reale „Impulsgeber“, die Jesusgeschichte selbst ist wohl aber konstruiert und hat so wie sie überliefert wird niemals stattgefunden.
      Es gibt auch eine Reihe von Übersetzungsfehlern oder falsche Interpretierungen von Begriffen, „Zimmermann“ ist so ein Fall, einen Beruf den es zu der Zeit gar nicht gab, korrekter wäre schlichtweg Bauwerker, was auf eher ärmliche Verhältnisse hinweist.
      „Göttliche Geburten“ wurden nach damaliger Vorstellung immer ohne echten sexuellen Kontakt gezeugt, auch war schnell jede Himmelserscheinung ein göttliches Zeichen, auch wenn es überhaupt keine gab.
      Das Imperium hat alles so umgeschrieben das es im besten Lichte stand, Fakt ist allerdings das die Römer Jesus verhaftet, verurteilt und hingerichtet haben.
      Jüdische Geschäftsleute waren während der Besatzung Tributpflichtig, wenn die Tribute wegen eines wütenden Jesus ausblieben, brauchte man dafür eine Erklärung.
      Es gab keinen Grund für die „jüdischen Verräter“ Jesus in Schutz zu nehmen, die Römer haben Jesus ermordet, nicht die Juden!

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      • @The Rob
        Da wir gerade beim Christentum sind, hier noch einige Denkaufgaben für religiös Interessierte:

        Warum wird Jesus kein einziges Mal beschrieben? – Die einzige Person überhaupt, die etwas beschrieben wurde, war nur Johannes der Täufer.
        Und warum wurde ausgerechnet der, zu dem aus dem Himmel gesprochen
        Warum wird ausgerechnet der Jünger, der Jesus 3mal verraten hat, als „Fels“ genannt (aber übrigens auch von Jesus als Satan betitelt?
        Warum erzählt Jesus das Gleichnis von einem „Guten Samariter“, wo er doch ausdrücklich befohlen hatte, nicht zu den Heiden und Samaritern zu gehen?
        Warum ist alleine Petrus, dank Hinweis auf seine Schwiegermutter verheiratet oder war es zumindest, während dagegen bei keinem anderen Jünger etwas von einer Ehefrau steht bzw. überhaupt, dass sie Kinder gehabt hätten? Kinderlosigkeit galt bei Juden als ein Fluch Gottes.
        Warum wurde Jesus überhaupt hingerichtet? Er predigte schließlich ganz im römischen Besatzer-Interesse: Friedfertigkeit, Gehorsam gegen Obrigkeit, Steuerpflicht.
        Warum sollten die Römer in kreuzigen? Nicht einmal aus jüdischer Sicht gibt es hierfür einen Grund!
        Warum werden die Jünger des öfteren als einfältig dargestellt? Nicht gerade eine Truppe, mit der man Eindruck schinden könnte.
        Warum sieht sich Jesus nur zu den Juden gesandt, predigt aber als Auferstandener für alle?

        Das – und natürlich noch viel mehr – sind keine Fragen, die unbeantwortbar die Erde umkreisen, sondern sich mit etwas historischer Kenntnis und Kombinationsgabe wunderbar erschließen lassen – Literatur s.o.!
        Die drei synoptischen Evangelien wurden nach dem Ende des Römisch-Jüdischen Krieges geschrieben, um die Juden von ihrem Messiasglauben abzubringen. Dieser Messias sollte nach ihrem Glauben kriegerisch die Juden befreien. Der ganze Trick bestand nun darin, einen friedlichen Messias als einen Christus zu präsentieren, der vor 40 Jahren Schlimmes vorausgesagt hätte. Die Schreiber der Evangelien konnten die Juden kaum mit dieser Geschichte nicht von ihrem Glauben abbringen, aber die religionssüchtigen Griechen missverstanden diesen Glauben vollständig und machten ein Christentum daraus. Wenn man die römische Geschichte mit einem Kaiser Vespasian, der als Gott verehrt wurde, und seinem Sohn und Nachfolger Titus, der Judäa niedergerungen hat, als Gottessohn liest, wird ein ganz anderer,nämlich ein neu geschaffener Kaiser-Kult daraus. Er konnte sich jedoch nicht durchsetzen, weil sein Nachfolger Domitian keinen Kult um seiner verhassten Bruder Titus in Rom duldete. Ab da begann das Eigenleben eines „Christentums“.

        Und so erklärt sich auch, warum sich das Christentum für jede Art von Herrschaft eignet.

        Wenn man den Kern verstanden hat, sind damit nahezu alle Probleme um diesen Glauben beseitigt und es zeigen sich ganz irdische, ganz nachvollziehbare Ursachen, Wirkungen, Entwicklungen und erforderliche Anpassungen und nachträgliche Fälschungen!

        • @Justus
          Das schwierige an alten Überlieferungen ist die Symbolik der Sachverhalte, wir verstehen das nicht mehr, gerade das alte Testament, was im Grund eine Neuauflage alter sumerischer und babylonischer Überlieferungen ist, verwendetet diese Doppeldeutigkeit äußerst häufig, das Prinzip der Information in einer Information.
          Die Römer waren absolute Meister der Propaganda und trotz ihrer aggressiven Exansionspolitik beeindruckend weitsichtig was die Römerisierung anderer Völker anging, aber es gab zwei Kulturen die ihnen Angst machten, die ägyptische und die jüdische.
          Ausgerechnet diese zwei dienten ihnen aber als Konstrukt für die Jesusgeschichte, vermutlich waren sie sich über die Sprengkraft eines sich entwickelnden neuen Glaubens bewusst, vielleicht fürchteten sie aber auch den Monotheismus, eine Gefahr für die Unfehlbarkeit des Gottkaisers – Pontifex Maximus, Jesus wurde während der Regentschaft des 1. Gottkaisers geboren – Ceasar Augustus.
          Die Jünger Jesu sind selbst Symbolik, deswegen tauchen sie auch nicht als Personen in der Geschichte auf, Judas ist neben Jesus der einzige der mit einen hebräischen Namen genannt wird, sogar mit dem Namen seines Volkes, Judas ist auch der einzige hebräische Jude der Jünger.
          Petrus war Analphabet, sprach nur aramäisch, war ungebildet und ein ziemlicher rauer Klotz, warum ausgerechnet er später im lateinischen Rom die Lehre Christi verbreitete erschließt sich nicht.
          Ihm gebührt übrigens die Bezeichnung „Fels“, Petros = Fels…

  13. Kirchen haben niemals GOTT weitergeben. Sie haben stets Macht ausgeübt.
    Im Gegenteil: Wer GOTT in seinem Leben erfahren möchte, muss jegliche Dogmen der „Kirchen“ vollkommen ablegen.
    Der Priester, der Imam oder der Pfarrer schieben sich zwischen die Seelen und GOTT. Sie trennen die Seelen von einem direkten Kontakt mit GOTT.
    Jesus gab uns den Rückweg zu GOTT. Erkennt man dies, wird man GOTT als Teampartner sehr konkret kennen lernen. Ego (haben wollen) reduzieren und das eigene Sein auf die Hinweise GOTTES sensibilisieren – und die Ruhe wird einkehren – denn GOTT macht keine Fehler!
    Unser Ego macht die Fehler, wie wir dann selbstgerecht GOTT in die Schuhe schieben wollen.
    Und noch etwas: Man mag an GOTT „glauben“ oder nicht. Spätestens, wenn unsere Seelen diese Welt verlassen, treffen wir auf die volle Wucht GOTTES!
    Denn alles, was wir sagen, denken, tun oder unterlassen – steht für alle Ewigkeit fest. Und dies alles nehmen wir mit, wenn wir hier gehen!
    Nein – ich missioniere nicht – ich gebe nur meine Erfahrungen mit GOTT wieder.

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