
In den glitzernden Wellen der Ostsee spielt sich derzeit ein Drama ab, das die Grundfesten unserer Souveränität erschüttert. Ein illegaler Einwanderer der gewaltigsten Sorte – genannt Megaptera novaeangliae, im Volksmund „der Buckelwal“ – hat sich ohne gültige Papiere, ohne Visum und vor allem ohne jede Voranmeldung in deutsche Hoheitsgewässer vorgearbeitet. Der skandalösen Aufenthalt und seine Abschiebung werfen Fragen auf, die bis zum Meeresgrund reichen.
Zunächst versuchte der maritime Eindringling, sich durch bloße Präsenz zu legitimieren. Doch das Bundesamt für Migration und Meeresfrüchte (BAMM) blieb hart. Der Asylantrag wurde bereits im ersten Anlauf abgeschmettert.
Asylantrag: Abgelehnt wegen „mangelnder Verfolgung“
Die Begründung des Amtes fußte auf folgenden Kriterien:
- Sicheres Herkunftsgewässer: Der Atlantik gilt als stürmisch, dennoch als sicher. Es gibt dort zwar Haie, aber keine systematische politische Verfolgung von Buckelwalen.
- Wirtschaftsflüchtling: Es wurde gemutmaßt, der Wal sei nur wegen der fetten Heringe in die Ostsee gekommen. Ein reiner „Beute-Zug“ rechtfertigt kein Bleiberecht.
- Identitätsbetrug: Der Wal weigerte sich beharrlich, einen Flossenabdruck abzugeben, was technisch schwierig, aber rechtlich notwendig ist.
- Verweigerungshaltung: Der Koloss ruht unverschämt auf der Sandbank.
Klassische Deeskalationsstrategie
Wochenlang weigerte sich der „Bucklige“, das Territorium zu verlassen und führte die Ämter an der Nase lang. Kurz mal angedeutet, zu verschwinden, spülte ihn schon die nächste Welle zurück auf eine neue Sandbank. Jedes Mal, wenn ein Küstenwachtboot zur Rückführung ansetzte, tat er so, als sei er kooperativ – die klassische Deeskalationsstrategie mit geheimer Verbindung in den Untergrund.
Beobachter sprachen von einer „massiven Blockade“, andere sahen darin schlichte Respektlosigkeit gegenüber den Seegrenzen im Schengen-Raum. Er nutzte die deutsche Gastfreundschaft schamlos aus, ließ sich von Schaulustigen vor Rügen fotografieren und genoss das Blitzlichtgewitter, während er gleichzeitig die Schifffahrtswege blockierte. Ein klassischer Fall von Duldungsmissbrauch.
Privatisierte Remigration: „Walfahrt“ oder Willkür?
Da der Staat wie so oft zögerte, hat nun eine private Organisation – die „Bürgerbewegung für saubere Buchten“ – die Initiative ergriffen. Man nennt es „Remigration“, Kritiker nennen es eine Nacht-und-Nebel-Aktion und prüfen einen Zusammenhang mit der „Wal-Alternative für Deutschland“. Die Orcas gegen Rechts sind alarmiert. Die Bürgerbewegung behauptet, sie handele im Sinne des „Wal-Volkes“.
Doch wie sieht die Realität aus? Der Wal wird nun tatsächlich mittels eines umgebauten Lastenkahns abtransportiert. Dabei gaukelt man ihm vor, es sei nur der Hotel-Pool der Aufnahmeeinrichtung. Ist eine Abschiebung auf einem Lastenkahn überhaupt walwürdig? Die Genfer Flüchtlingswalkonvention schweigt sich zu den Mindestmaßen von Schwimmbecken auf Frachtkähnen leider aus.
Endstation Nordsee? Ein geopolitischer Irrtum
Jetzt wird es richtig absurd: Das selbsternannten Abschiebekommando „Wal-Fahrt“ plant, den Wal in der Nordsee auszusetzen. Das Problem: Die Nordsee hat die Herkunft des Buckelwals nicht anerkannt. Ein Wal-Aufnahmezentrum wurde eingerichtet. Die Frage: Müsste er nicht walrechtlich korrekt bis in den zentralen Atlantik oder gar in die Antarktis abgeschoben werden?
Die Gefahr dabei: Wenn wir ihn nur in die Nordsee schubsen, ist er in zwei Wochen wieder in der Kieler Förde. Das wäre dann keine Abschiebung, sondern ein kostenloses Shuttle-Programm. Wer garantiert uns, dass er dort nicht sofort wieder Sozialleistungen, in Form von fetten Makrelenschwärmen beantragt?
Nur Poseidon kennt die Wahrheit
Ob die Nordsee tatsächlich seine „Heimat“ ist, oder ob er dort nur in die nächste Sackgasse abgeschoben wird, bleibt ein bürokratisches Rätsel. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier Symbolpolitik auf dem Buckel eines Einzeltäters betrieben wird.
Am Ende bleibt die bittere Erkenntnis: Die Grenzen sind flüssig, unsere Gesetze löchrig wie ein Fischernetz und der Rechtsstaat stößt bei 30 Tonnen Lebendgewicht schlicht an seine Kapazitätsgrenzen. Was kommt als Nächstes? Einreiseanträge von Orcas? Familiennachzug von Delfinen? Poseidon steh uns bei!
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12 Kommentare
Das ist das Lustigste und Charmanteste, was ich seit Langem zu lesen bekam! Einfach toll! Labsal für die Seele! Vielen herzlichen Dank!
Den Nagel auf den Kopf getroffen. Anmerkung. VIELLEICHT floh der Wal, aus der Nordsee, weil ihn die hunderte von Windrädern verrückt im Kopf machen. Ultra- und Infraschall machen nicht nur Menschen krank!
Zusatz zu meinem Kommentar:
Ich hoffe sehr, daß der Wal nach seiner Freilassung in der Nordsee überlebt. Einige Leser halten das mit Blick auf die vielen anderen Wale, die weltweit an Stränden verenden, für lächerlich. Sie haben aber die Lehre des „Kleinen Prinzen“ vergessen, wonach unter den vielen gleich aussehenden Blumen, Menschen oder Tieren nur diejenigen einem ans Herz wachsen, die man näher kennenlernt, und sei es auch nur über Videos auf youtube.
Der Wal wurde von Gott geschickt, um dem Land zu zeigen, dass es genauso wenig gerettet werden kann wie das Tier. Alle Maßnahmen werden umsonst sein, der Wal wird sterben, so oder so. Und das wird auch Deutschland. Man hätte das Tier tatsächlich retten können, aber der Staat hat gezeigt, wie unfähig er ist. Und die Privaten wollen, dürfen abeer nicht, werden von unfähigen Bürokraten behindert und dürfen dann doch, wenn das Tier schon im sterben liegt. Und jetzt, wenn schon fast alles vorbei ist, wird noch mal rangeklotzt um letztendlich zu scheitern. Viel Wind um nichts! Kommt mir irgendwie sehr bekannt vor. Die Zeichen muss man nur deuten können.
Grins! Da werden wieder Einige mit ihren Standardkommentaren kommen oder Links suchen um was von sich zu geben.
Troestet Euch, der Bucklige wird vielleicht doch nicht zurueckkehren, in die Ostsee. In der Nordsee mit Ausblick zum Atlantik, koennte er ausser auf fette Makrelen oder Heringe ja auch auf Gesinnungsgenossen treffen ie weitere Bucklige.
Naja, es sind ja nicht die Buergergeldempfaenger, die auswandern, sondern zumeist angehende Leistungstraeger…
Dann lasst mal den Herrn Schmerz und Klingelbein weiterwursteln, es wird sicher nichts werden
Ein japanisches Walfangschiff hätte den Medienzirkus und die öffentlich zelebrierte Tierquälerei schnell beenden können.
Aber…..
So wie von Politik ind Medien vorgegangen, hatten einschlägige NGOs ihre perfekte TV-Reklameshow! 4 Wochen lang!
Und, die dürften mill. schwere Spenden eingesackt haben!
nä oder? Wie in Germoney’s Wirklichkeit ? 🥵🤮
@provoziert den Rechtsstaat
na ja – der langjährige – was ist der – Innenminister? – ist da ja unter aller Kritik – er sollte besser heute als Morgen zurücktreten oder zurückgetreten werden.
Aber davon ab : was macht der Wal in der Ostsee ? Soweit ich weiß, ist die Ostsee kein Wal-Lebensraum !
Ist er krank ?
Hat er den Scholz gemacht ?
Wurde er von Militärs – absichtlich oder unabsichtlich – mit Sonar dorthin getrieben ?
Oder war das ein statistischer Navigationsfehler, die ja auch vorkommen ?
ein armes Tier wird zum Dreh-und Angelpunkt für hirnlose Doofpolitiker, Tierschutztierquäler, Doofvolkkatastrophenbeglotzer,Oberdoofkatastrophengeilheitsjournalisten, Spindoktoren und andere Vollpfosten – einfach nur zum Kotzen diese Heuchelei während das arme Tier natürlich klimaneutral und CO2 frei nachhaltig zur letzten Ruhestätte, als Ablenkungsmanöver von den Politikersauereien, gequält wird.
Ein vollpervertiertes Land in Hochform das hat diesen Kanzler voll verdient und die Deppen haben ihn auch noch gewählt.
GUTE NACHT DEUTSCHLAND
Zu einer anderen Zeit hätte man sich über den riesigen, kostenlosen Fleischberg gefreut und ihn schon aufgegessen!
😜
Ja, und das ohne diese elende Tierquälerei.