
Werner Bräuninger – er schreibt auch als Autor für Ansage! – hat einen unverkennbaren Stil und eine einzigartige analytisch und doch persönliche Herangehensweise an spannungsgeladene Themen, denen er sich in seinen Werken in außerordentlicher geistiger Tiefe annähert. Mit seinem jüngsten Buch “In Minenfeldern” legt er einen schonungslos offenen, autobiographisch geprägten Rückblick auf mehr als 35 Jahre schriftstellerisches und publizistisches Schaffen vor. Das Buch ist zugleich persönliche Lebensbilanz und sensibles Zeitzeugnis der Bundesrepublik Deutschland – ihrer geistigen Verfasstheit, ihres Wandels und ihres anhaltenden, auch von Bräuninger diagnostizierten rapiden Abstiegs. Er schildert mit erzählerischer Verve, wie prüfende Jugenderfahrungen, literarische Einflüsse und die Begegnung mit prägenden Figuren der Konservativen Revolution – namentlich Armin Mohler, Hans-Dietrich Sander, Günter Maschke – seine Weltsicht formten.
Schon früh wurde Bräuninger zu einem unerschrockenen Streiter gegen einen als destruktiv empfundenen linken Zeitgeist, dessen verlogene Verheißungen er früh durchschaute. Sein ureigenes Leib- und Magenthema – die systemimmanente Opposition im NS-Staat, deren Kenner er in seltener Detailtiefe ist – durchzieht sein vielschichtiges Werk. “In Minenfeldern” zieht Parallelen, benennt aber auch Unterschiede zum Dissidententum von damals und heute. Schonungslos beschreibt Bräuninger vor allem die harten persönlichen Kosten seines Entfremdungsprozesses vom linken Gesamtparadigma: vielfache Anfeindungen aus linken Mainstream, publizistische Ächtung und staatliche Schikanen, die den Autor schließlich in die innere Emigration zwangen.
Schonungslose Abrechnung mit der Berliner Republik
Als einer der schärfsten und differenziertesten Kritiker unkontrollierter Masseneinwanderung begleitete Bräuninger seit 2015 den Aufstieg der AfD und anderer bürgerlicher europäischer Erneuerungsbewegungen – und benennt zugleich das klägliche Versagen des etablierten deutschen Konservatismus beim Namen. Neben der schonungslosen Abrechnung mit den Akteuren der Berliner Republik zeigt sich Bräuninger hier auch als Mensch: Er spricht offen über Erfolge und Zweifel, über die „letzten Dinge“ und existenzielle Fragen. Das macht „In Minenfeldern“ zu einem fast romanhaften Entwicklungsroman der Bundesrepublik, geschrieben von einem präzisen Beobachter und sensiblen Seismographen.
Bräuninger polarisiert; für die einen ist er „umstrittener“ Provokateur”, für andere Warner und Mahner vor absehbar tödlichen Gefahren. Genau diese Polarisierung macht dieses Buch so wichtig. Es ist ein authentisches Dokument von Vergangenheit, Gegenwart und möglicher Zukunft der Nation – und liefert eine neue Vermessung Deutschlands, die manchen vielleicht empören, aber niemanden kaltlassen wird. Wer die ideologischen Minenfelder der letzten Jahrzehnte verstehen will, kommt an diesem kompromisslosen Zeugnis kaum vorbei.
„In Minenfeldern” von Werner Bräuninger ist hier erhältlich.
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