Ein Mann sieht rot (und grün)

Charles Bronson in „Ein Mann sieht rot“: Nachvollziehbar geplatzte Krägen (Foto:Imago)

Bilder des zunehmenden Schreckens, der täglichen Gewalt: Offenbar Jugendliche waren es, die dieser Tage an verschiedenen Orten im Iran filmten, wie aktuell für religiös gekleidete Herren – und somit gekennzeichnete Anhänger des mittelalterlichen Ayatollah-Regimes – am hellichten Tag jegliches Betreten des öffentlichen Raumes zum Spießrutenlaufen wird. Sie verlieren nun immer häufiger ihre turbanähnliche Kopfbedeckung, weil ihnen aufgebrachte Bürger – und vor allem Bürgerinnen – selbige wütend herunterreißen. Quasi im Vorbeigehen erfolgen mittlerweile diese geradezu lässigen spontanen „Griffe” nach der religiösen Tracht, teils allerdings auch verbunden mit Tritten und Faustschlägen, man sieht Fälle von Lynchjustiz, manche der bärtigen Ayatollahs liegen am Boden und werden von einer aufgebrachten Menge heftig verprügelt, andere rennen ängstlich und erschrocken davon.

Die 43-jährige Gewalt des islamofaschistischen Regimes gegen das eigene Volk fällt nun auf dessen Vertreter zurück. Die Mullah-Diktatur im einst stolzen Persien hat offenkundig verbrannte Erde, maßlose Wut und eine totale Ablehnung der gesellschaftlichen Verhältnisse nicht nur bei unterdrückten Frauen, sondern in breiten Bevölkerungskreisen bewirkt – als eigentliches Resultat seiner korangestützten Moraldespotie – und bekommt nun die Quittung. „Stürzt die Diktatur“ skandieren die Aufständischen, der Geist ist aus der Flasche ist frei. Annalena Baerbock glotzt derweil blöd über ihre ukrainischen Kanonenrohre hinweg und grübelt und grübelt und grübelt, was denn eigentlich „feministische Außenpolitik“ sein soll oder sein könnte, wenn sich diese derzeit doch ausschließlich sklavisch an der Seite der herb-derb-männlichen Klitschko-Boxbrüder entfaltet, derweil ihre Schwestern im Iran Sturm gegen das Kopftuch laufen, die Berliner Rot-Rot-Grün*Innen ausgerechnet dasselbe Kopftuch als allgemeinbildend einstufen und es auf die Köpfe möglichst aller der Spree-Lehrerinnen bringen wollen.

Platzen vor Gesinnungswut

Vor ein paar Tagen schrieb ich hier auf Ansage!, dass die islamopolitischen Freunde der Grünen rund um Muslim Omid Nouripour insgeheim bestimmt gerne gewalttätig auf die hiesigen Protestler mit persischen Wurzeln in der Hauptstadt eindreschen würden – und prompt kommt schon heute die Meldung, dass vermeintliche iranische Muslimschläger auf Protestcamps in Berlin auftauchten, die Demonstranten attackierten und vor religiös-politischer Gesinnungswut schier platzten. Kein Wunder – sehen sie sich doch durch die Haltung der hiesigen regierenden Kreise geradezu ermuntert; denn mehr Islam-Appeasement als in Dummdeutschland gibt es derzeit kaum im freien Westen.

Ursache und Wirkung: Immer geht es bei Gewalt auch um die Erklärung derselben. Wen packt nicht die Wut, wenn er nun erleben muss, wie eine Berliner Radfahrerin beim Unfall unter einen schweren Betonmischer gerät und dann – in akuter Lebensgefahr schwebend – von der hinzugerufenen Notfallrettung nicht angefahren werden kann, weil die gewaltbereiten Ökostraßen-Terroristen der durchgeknallten (aller-) „Letzten Generation” wieder mal ihre Griffel an irgendein Pflaster geklebt haben, um Gott und die Welt von Sinnvollerem abzuhalten. Die Öko-Gewalt ist schick, hat Sympathisanten in allen grossen GEZ-Funkhäusern, in den grünversifften Tageszeitungen sowieso und bei den Parteien strahlen die Grünen vor Glück über soviel entfesselten Radikalismus im Namen des moralisch überlegenen Weltenrettertums.

Gewalt ist so beherrschbar wie ein zorniger Bienenschwarm

Lustig nur, dass entfesselte Gewalt in etwa so schwer zu lenken ist wie ein Bienenschwarm, der sich in der Mittagssonne beim Chillen oder beim Honigsaugen schwerst gestört fühlt und sodann mit ausgefahrenem Stachel wütend alles und jeden in seinem Umkreis ansteuert, was sich bewegt. So ist es nun auch zunehmend auf Seiten der benachbarten Verharmloser: Protest gegen Klima und Autos, Protest gegen Islamophobie, Protest im Zeichen von Rot und Grün und Politischkorrektgut – alles geht, bekommt medialen und politischen Beifall, wird respektiert. Aber wehe, der Protest entlädt sich bis in die eigenen Reihen…! Nun herrscht Radikalen-Ralley: Wer ist der Radikalste im ganzen Land?! Weil: Sogar die Parteizentralen der SPD und der Grünen wurden soeben mit Farbe beschmiert und politisch korrekt verhunzt. Hahaha! Es trifft die Richtigen. Die Kinder der Revolution verschmieren und verkleben die Urheber der Bewegung.

Auch im Iran protestieren nun Protestierer gegen Protestierer, in dem Fall: gegen den „Protest“ der islamischen Neandertaler, die sich ebenfalls als Dauerrevolutionäre fühlten und bei deren „Protest“ es seit der Machtergreifung 1979 gewalttätig gegen die Moderne, gegen den westlichen Lebensstil, gegen jede Erscheinungsform von Freiheit und insbesondere gegen die Würde der Frauen ging. Gewaltlogik: Ich bin sauer, also hau‘ ich irgendjemandem was auf die Fresse. Exzesse einfach erklärt. Längst aber wird dabei zwischen „guter“ und „böser“ Gewalt unterschieden. So wie hier bei uns. Wenn etwa die „Unheiligen der letzten Tage“, also die „Generation Nix”, berühmte großartige Gemälde von genialen Malern und abendländischen Kunstschöpfern mit ihrer Instantküche aus Aldi-Kartoffelpüree oder Tomatenfertigsuppe von Pfanni beschmieren (nur wenige Monate, nachdem sie sich über klimaschädliche Lebensmittelverschwendung beklagt hatten) und sich dabei als die dümmsten Protestler aller Zeiten outen, dann dringen Tränen des rührenden Verständnisses in die politisch-korrekten Glotzaugen von GEZ-„Intendant*Innen”, denn sowas kann natürlich jeder grünverirrte Seelsorger nachvollziehen: Immer noch wagen es Menschen tatsächlich, mit ihrem Auto zur Arbeit zu fahren oder lustvoll das Gaspedal bis Tempo 220 auf der BAB durchzudrücken. Tempo 30 – Bevormundung aller Autofahrer jetzt! Brückenschlag: Wann kommt eigentlich der massive Protest der Autofahrer gegen die Bekämpfung ihrer Mobilität?!

Explodierende Gegengewalt

Actio und reactio, Gewalt und Gegengewalt: Wir geraten in diesen ohnehin schwierigen, gewaltbegünstigenden Zeiten zunehmend in diesen Modus der allgegenwärtigen Eskalationsspiralen, der sich quasi überall entfalten und entwickeln kann. Es lohnt sich, sich hierüber einmal Gedanken zu machen: Denn wenn andere Grenzen zunehmend und wie selbstverständlich überschreiten, macht es keinen Sinn mehr, selbst mit der Friedenstaube auf der Schulter lieb bis dämlich zu lächeln und nur zuzugucken. Gewalt will Raum schaffen und Raum besetzen – und lebt von der Übergabe, Aufgabe, Kapitulation oder der erfolgreichen Erwiderung und dem Sieg über den Angreifer. Hallo Herr Putin, wie lange brauchen Sie eigentlich noch für ihre sehr spezielle Spezialoperation, die nicht Krieg heißen darf, Sie Gewaltmensch, Sie…?!

Auf Dauer kann dem nur durch – im Zweifel ebenfalls gewaltsamen – Widerstand begegnet werden. Erinnern wir uns an „Ein Mann sieht rot“ mit Charles Bronson, jenen genialen Film von 1974, der den Weg in erst zaghafte, dann explodierende Gegengewalt nachzeichnete. Ein dünnes Eis. Eine gefährlich progressive Entwicklung und ein Weg mit ungewissem Ausgang. Gewalt ist Risiko. Die Story, welche damals die Welt begeisterte und selbst in allen politischen Lagern punkten konnte: Der renommierte Architekt Paul Kersey kehrt nach einem Urlaub mit seiner Frau Joanna nach New York zurück. Er ist ein Liberaler, der drakonische Strafen für Schwerkriminelle ablehnt. Dann werden Frau und Tochter Carol von drei jugendlichen Verbrechern in ihrer Wohnung zusammengeschlagen und vergewaltigt; Tochter Carol wird zum Oralverkehr gezwungen. Die Frau stirbt und die Tochter erleidet ein schweres psychisches Trauma und stirbt auch später an den Folgen des brutalen Überfalls. Die ermittelnde Polizei besticht durch Schulterzucken und die erkennbare Gewöhnung an alltägliche Gewalt, gegen die man ja doch nichts tun könne.

In sich zusammenstürzende Helden

Der liberale – noch politisch korrekte – Zeitgenosse (und spätere Held) muss zur Kenntnis nehmen, dass man die Täter angeblich wohl nicht wird finden können.
Die Romanfigur Kersey stürzt in sich zusammen, in Trauer und Wut. Dann bekommt der Pazifist als Dank für einen guten Job einen Revolver von einem Auftraggeber geschenkt. Da wird gerade die Tochter in die Psychiatrie eingewiesen und die Aussicht auf deren Heilung wird immer geringer. Es kommt zum Bruch. Der Liberale wird zum Jäger. Was nach Erscheinen des Thrillers geschah, wurde selbst zum Knüller: Mit einem 3-Millionen-Dollar-Budget im eher kleinen Rahmen spielte der anlaufende Kassenschlager an die 22 Millionen Dollar ein – und kam prompt in Deutschland bis 2018 (!) auf den Index. Es gab zwar heftige Kontroversen wegen angeblicher Verherrlichung von Selbstjustiz, außerdem folgte dem fulminanten Erfolge eine ganze Serie von „rotsehenden“ Menschen, die sich Recht und Gesetz ergriffen und um gegen Gegner, Feinde, Verbrecher kriegerisch ins Feld zu ziehen.

Vor allem, dass sich der Film-Paul mit dem geschenkten Revolver plötzlich in die gefährlichsten Orte des New Yorker Nachtlebens stürzt und sich – als vermeintliches Opfer – mit seiner Waffe fulminant wehrt, Drogensüchtige abknallt, die Geld per Waffengewalt von ihren Opfern abpressen, gegen zwielichtige Gestalten aus dem kriminellen Milieu und angreifende Räuber ankämpft – wobei er ihnen keine Chance lässt – verstörte die Zensoren. Peng! Im Film findet der Rachefeldzug jedoch durchaus öffentlichen Zuspruch: Der überwiegende Teil der Bevölkerung, so auch Pauls Arbeitskollege Sam, feiert Pauls „Erfolge“ in der Presse und den „Rächer“ als eine Art Held – er avanciert zum lebenden Kontrast einer Politik, welche ihre Bürger nicht oder nur selektiv schützt. Auch das damalige Kinopublikum konnte sich in weiten Teilen mit der tragischen Figur in ihrem selbstlegitimierten Wuttreiben identifizieren – ein Phänomen, das auch nach thematisch ähnlichen Filmen wie „Taxi Driver” (1976) oder „Falling Down” (1993) zu beobachten war.

Vom Recht, sich zu wehren

Zurück in die Gegenwart: In einem Deutschland, welches seine Bürger allzu gerne gängelt, bevormundet, kontrolliert, und das – wie in letzter Zeit immer häufiger zu verfolgen – bestimmte Formen der „politisch korrekten“ Gewalt nahestehender Gesinnungsgruppen und bevorzugter Inhalte und Hintergründe, bis vor die Gerichte, sympathisierend begleitet, wächst eine ähnliche Wut heran, die an den lange aufgestauten Kesseldruck im Iran erinnert. Es kocht und brodelt im Land. Und der Druck wird höher: Wer irgendwas mit dem Putin-Ukraine-Krieg bezweifelt oder kritisiert, der muss demnächst wohl mit Haftstrafen rechnen; wer die gesundsheitsobrigkeitliche Lauterbach-Maskerade ablehnt, kann schon mal seinen Job verlieren, und so weiter und so fort. Politische Repression wird auch hierzulande schleichend Alltag – und ist auch eine Erscheinungsform ganz realer Gewalt, auch wenn (noch) kein Blut spritzt. Das Recht sich zu wehren kann einem eigentlich niemand nehmen.

Nur in Deutschland meint man, das ausschließen zu können, und vertraut die Politik darauf, dass es so weit schon nicht kommen werde. Hierzulande wußte man damals schon, warum man einen sehr unterhaltsamen Streifen wie „Ein Mann sieht rot“ möglichst lange auf dem Index hielt – so wie es seinen Grund hat, warum man seit Jahrzehnten Opfer, die sich besonders heftig gegen erlittene Gewalt zur Wehr setzten („Notwehrexzess“), die auch mal die eigenen Peiniger bestrafen oder sie ins Krankenhaus prügeln (lassen), vor Gericht oftmals weitaus härter bestraft als die Täter selbst: Hier lässt sich der Staat sein Gewaltmonopol nicht nehmen. Es gilt: Zivilcourage ja, Selbstjustiz nein.

Gewollt und gewünscht: Wehrlose Untertanen

Der Unterschied zwischen beidem liegt jedoch meist lediglich in der politischen Bewertung: Der Deutsche soll sich als Untertan nicht wehren. Er soll wehrlos sein und bleiben. Gewalt ist Staatssache, und wenn es dann doch zu Gewalt von politisch verhätschelten Minderheiten oder Schutzklientels kommt, dann wird diese relativiert, akademisch gesundgebetet, gar gefördert oder toleriert, weil der Staat diese Gewalt prinzipiell mag: Die Gewalt von „Aktivisten“, von Linksradikalen, von Kämpfern gegen rechts und anderen Gesinnungstätern.

Jenen, die diesen Staat als ihr politisches Eigentum betrachten, sind viele Mittel recht. Doch derartige Widersprüche können nicht ewig unterm Deckel gehalten werden. Das Vertrauen in den Rechtsstaat krepiert, wenn einerseits unberechtigte Gesinnungsgewalt nach ihren Zielen greifen darf und erkennbar mit jedem Mittel einen Gesellschaftsumbau, eine Impfdiktatur oder eine ökosozialistische Diktatur durchboxen will – aber andererseits schon geringste kritische Meinungsäußerungen heftig bekämpft, verboten und ihre Wortführer ausgegrenzt werden. Man darf gespannt sein. Hier sieht nicht nur „ein Mann Rot”, sondern unendlich viele sehen längst rotgrün.

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12 Kommentare

  1. Oh jeh! Die Querdenker haben den Iran erfasst. Das Land ist verloren.
    Und was tut die allerletzte Generation in Deutschland? Sie zehren von den Resten von Wohlstand, den die Generationen vor ihnen geschaffen haben und zerstören ihn. Was dann, wenn nichts mehr da ist, um ihnen ihr angenehmes Faulenzerdasein zu finanzieren? Sie werden wohl kaum auf die Idee kommen, ehrlicher, produktiver Arbeit nachzugehen. Das wäre ja klimaschädlich.

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  2. Auch auf die Gefahr hin mich als Mullha Freund zu outen :

    Leider handelt es sich hier nicht um einen ,,Aufstand gegen die mittelalterlichen Mullhas“ sondern um einen von der USA inszenierten und unterstützen Regimesturzversuch !
    Ähnlich wie damals in der Ukraine oder wie der Tianem Aufstand in China.
    Ich darf daran erinnern , das der Iran in den 70ern schon mal so fortschrittlich war wie die ,,westliche Zivilisation“. Es waren vor allem die USA die mit dem Sturz des Schah und ihrem Kriegseinsatz den Iran ins Mittelalter zurück befördert haben. Und trotz der angeblich so strengen Religiösität der Aiathollas ist der Iran technologisch und gesellschaftlich eines der führenden länder dieser Region. Genau das stört die USA und ire zionistischen Freunde in Israel.

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  3. Dazu : §32 STGB, Notwehr und WICHTIG 1 §33 STGB Überschreitung der Notwehr. Lesen und wenn es Nicht verstanden wird Nachfragen. Noch ist Notwehr erlaubt.

  4. dachte die haben keine bildung und jetzt sind sie uns politisch jahre voraus…
    ob dummdeutscher wähler das überhaupt versteht…
    die wollen die regierung platt machen…
    wer will das nicht auch in ddr2 dummland. dann fangt mal an euch zu sortieren….

  5. Ich habe langsam das Gefühl, das Deutschland verflucht ist. Erst der 30 Jährige Glaubenskrieg, wo sich Protestanten und Katholiken auf grausamste Art abgeschlachtet haben…und wofür, was hat es im Endeffekt gebracht? Dann die Hexenverfolgung, die nirgendwo so erbittert betrieben wurde wie in Deutschland, die beiden Weltkriege die mit Millionen Toten und verstümmelten Menschen verloren wurden…wieder nix gebracht. Jetzt die unerbittliche Verfolgung von „Regierungskritikern“ jeglicher Couleur , das an kindlichen Schreikämpfen erinnernde Klimageheule, die Lieferung von schweren Waffen in Kriegsgebiete damit die armen Teufel, auf beiden Seiten, sich zerfetzen dürfen. Währenddessen die Lieferanten und Politdarsteller und ihre ganze Entourage, beim Lieblingsitaliener gepflegt dinieren.
    Wie wird es diesmal enden? Ich fürchte, Geschichte wiederholt sich.

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    • „Deutschland, die beiden Weltkriege die mit Millionen Toten und verstümmelten Menschen verloren wurden…wieder nix gebracht.“

      Daran waren wir aber nicht schuld.
      Der erste kam von den Briten und der zweite von den USA. Handlanger der USA war und ist Polen.
      Wir wurden geopfert.
      Wir sind kein Tätervolk.
      Das sind die Angelsachsen und unsere Nachbar östlich von uns.

  6. Die ach so Toleranten

    Die von Toleranz gern reden
    sind tolerant nicht gegen jeden.

    Doch sind sie gerne tolerant,
    denen das Wort ist kaum bekannt,
    deren Frauen den Männern dienen,
    vor allem als Gebärmaschinen.
    Die Schwule an Baukränen hängen
    und überzeugt jeden bedrängen,
    der ihre Relegion negiert,
    haben viel Christen massakriert.

    Mehr und mehr im Lande walten,
    die Leben nur vom Hand aufhalten,
    bei denen jeder es versteht,
    das Land zu plündern, wo es geht,
    das hat der Deutsche jetzt zu dulden,
    sitzt er auf Bergen auch von Schulden.

    Das ist für die gar kein Problem,
    solange man bei alledem,
    sich zum rotgrünen Wahn bekennt,
    nicht unerlaubte Worte nennt,
    das ist für sie nicht einerlei,
    dann ist die Toleranz vorbei.

    Grüßt du nicht ihren Gesslerhut,
    geraten sie ganz schnell in Wut,
    sind schwach sie im Argumentieren,
    ganz stark jedoch im Diffamieren,
    können mit Müh‘ die Durchgeknallten
    noch die Fassade aufrecht halten.

    Untertanen, die an sie glauben,
    lassen sich die Zukunft rauben,
    lassen Freiheit und Recht sich stehlen,
    wenn sie die Blockparteien wählen,
    die erzeugen Hohlheit in Köpfen,
    um die Gutgläubigen zu schröpfen.

    Inzwischen wächst die Zahl der Themen,
    bei deren Nennung soll sich schämen,
    wer ohne Erlaubnis sich traut,
    mal hinter die Kulissen schaut
    dabei politisch unkorrekt,
    Intoleranz hat aufgedeckt.

    Erwischt bei ihrer Heuchelei ,
    ist’s mit der Toleranz vorbei,
    kennen sie dann keine Verwandten,
    die ach so lieben Toleranten.
    Ihre Verlogenheit find‘ ich
    seit langem einfach widerlich.

  7. @Politische Repression wird auch hierzulande schleichend Alltag – und ist auch eine Erscheinungsform ganz realer Gewalt, auch wenn (noch) kein Blut spritzt.
    Das ist längst Gegenwart – die ersten toten Spaziergänger hat es längst gegeben – und die Bereitschaft zum Töten, hat das Regime auch schon bestätigt. Das Regime hat selbst den UN-Folterbeauftragten ignoriert !
    Nicht nur die Androhung von Waffengewalt – auch die Bestätigung durch den unwissenschaftlichen Dienst des bunten Tages sind längst durch – und das die Harbarth-Justiz dafür kein Verständnis hat, kann nur jemand annehmen, der seinen String-Tanga ganz eng zieht !

    Der regierige Gegenwind ist längst totalitär – auch wenn sich das Regime noch hinter seinen NGO versteckt.

  8. Das Recht auf Notwehr steht grundsätzlich jedem im Falle eines gegenwärtigen rechtswidrigen Angriffs zu. Der schon genannte Notwehrexzess nur bei Verwirrung, Furcht oder Schrecken des Angegriffenen. Selbstjustiz ist in jedem Fall verboten. Das prominenteste Beispiel war wohl der Fall Marianne Bachmeier. Viele Menschen hielten es damals für richtig, daß sie den Mõrder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoß.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Marianne_Bachmeier

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