„Ein wahrer Christ kann nicht Mitglied sein in einer Partei, die…” usw. usf.

„Ein wahrer Christ kann nicht Mitglied sein in einer Partei, die…” usw. usf.

Keine Sakramente und Sterbeämter mehr für AfD-Mitglieder? (Symbolbild:KI)

Liebe woke-grüne Kirchenfunktionäre bei EKD und Katholiken: Wollt Ihr das nachfolgend Geschilderte nicht auch versuchen? Denn schließlich ist für euch doch jeder AfD-Wähler ein potentieller Massenmörder – oder?

Nach dem Wahlerfolg der NSDAP 1930 erklärte das Mainzer Ordinariat unter dem amtierenden Bischof Ludwig Maria Hugo und seinem Generalvikar Philipp Jakob Mayer, einem Katholiken sei die eingeschriebene Mitgliedschaft in der NSDAP verboten. Solange er Mitglied bleibe, solle er nicht zu den Sakramenten zugelassen werden. Für Parteimitglieder konnte außerdem das kirchliche Begräbnis verweigert werden. Dies war keineswegs nur Theorie: Als der hessische NSDAP-Gauleiter und Reichstagsabgeordnete Peter Gemeinder 1931 starb, verweigerte Mainz ihm tatsächlich das gewünschte kirchliche Begräbnis. Der Mainzer Generalvikar begründete das ausdrücklich mit seiner fortbestehenden NSDAP-Zugehörigkeit und seiner Funktionärstätigkeit.

Nach der aus Mainz folgten im Jahr 1931 zahlreiche weitere Stellungnahmen praktisch aller großen Kirchenprovinzen zu derselben Frage, inwieweit ein NS-Parteigänger Katholik sein könne und umgekehrt: von den acht bayerischen Diözesen am 10. Februar, von der Kölner Kirchenprovinz am 5. März, von der in Paderborn am 10. März und von Freiburg und Rottenburg im März 1931. Sie bezeichneten wesentliche Teile der nationalsozialistischen Weltanschauung als mit dem katholischen Glauben unvereinbar. Die bayerischen Bischöfe etwa ordneten für gewöhnliche NSDAP-Anhänger eine Einzelfallprüfung an: Ob jemand Sakramente empfangen oder kirchlich beerdigt werden durfte, hänge insbesondere davon ab, ob er bloßer Mitläufer oder überzeugter Funktionär sei. Für katholische Geistliche war die Regel dagegen scharf: Ihnen wurde jede Mitarbeit in der nationalsozialistischen Bewegung ausdrücklich verboten.

Die plötzliche Kehrtwende

Die Mainzer Regelung vom 30. September 1930, verfügt vom Bischöflichen Ordinariat unter Generalvikar Mayer, legte fest, dass die Mitgliedschaft eines Katholiken in der NSDAP generell unzulässig sei; selbst die korporative Beteiligung der Partei an kirchlichen Veranstaltungen und Beerdigungen wurde abgelehnt. Diese Mainzer Entscheidung ist als Ausgangspunkt der späteren Auseinandersetzung im Zuge der Machtergreifung ausdrücklich dokumentiert.

Bis März 1933, knapp zwei Monate nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler,  blieb die grundsätzliche Ablehnung bestehen; noch am 21. März 1933, bei der Nazi-Propagandainszenierung des „Tags von Potsdam“, beklagte die Reichsregierung öffentlich, dass katholische Bischöfe NSDAP-Mitglieder vom Sakramentenempfang ausgeschlossen hätten. Nach den zeitgenössischen Unterlagen wurden solche Regelungen zu diesem Zeitpunkt vom Klerus tatsächlich noch verbreitet angewendet. Wenige Tage später folgte dann die Kehrtwende: Am 23. März 1933, einen Tag vor dem Ermächtigungsgesetz, dass Hitlers unumschränkte persönliche Diktatur legitimierte, versprach dieser vor dem Reichstag den ausdrücklichen Schutz der christlichen Konfessionen, die Achtung der kirchlichen Rechte und die Geltung bestehender Staatskirchenverträge. Kardinal Bertram und die Bischöfe nahmen diese Zusicherungen nur allzu gern zum Anlass, ihre bisherigen faktischen Verbote “neu zu bewerten”.

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Am 28. März 1933 kam dann der entscheidende Einschnitt. Die deutschen Bischöfe erklärten öffentlich: “Ohne die in unseren früheren Maßnahmen liegende Verurteilung bestimmter religiös-sittlicher Irrtümer aufzuheben, glaubt daher der Episkopat das Vertrauen hegen zu können, daß die vorbezeichneten allgemeinen Verbote und Warnungen nicht mehr als notwendig betrachtet zu werden brauchen.” Die Gleichschaltung der Kirchen war von da ab nur noch Formsache.

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6 Kommentare

  1. Folge dem Geldstrom. Die Nahtsiss haben den Konkordatsvertrag zugunsten der Staatskirchen weiter bzw. festgeschrieben. Der Staat zieht die Kirchensteuern ein und leitet sie an die klerikalen weiter.
    Damals wie heute. cui bono

  2. Ich (gläubiger Katholik) habe nicht genügende Kenntnisse, um die Stellungnahme der Kirche damals zu be- oder verurteilen.
    Eins weiss ich, die katholischen Bischöfe und überhaupt die Kirche später waren der Hort des Widerstandes gegen das System. Zwei Namen seien erwähnt: Clemens August von Galen, Bischof von Münster, genannt der Löwe von Münster.
    Kardinal Michael von Faulhaber, Erzbischof von München, wer in seinen Adventpredigten von 1933 sich des Themas annahm: Judentum – Christentum – Germanentum.
    Ich leite davon drei Schlussfolgerungen ab:
    1, Die Kirche damals war eine unabhängige Institution, und hatte keine Bedenken, die staatliche Obrigkeit zu kritisieren. Heute – na gut, ich sage nichts, sonst könnte ich nicht zur Kommunion gehen.
    2, Hätte Hitler auf die Bischöfe gehört, wäre wahrscheinlich die ganze Sache anders ausgegangen.
    3, Hätten die Bischöfe von heute den gleichen Mut, den gleichen Eifer für Kirche und Vaterland, müssten sie sagen:
    Keine der etablierten Parteien ist für einen Christen wählbar, ausser der AfD.

  3. Ach so, es ist unvereinbar mit dem Christentum, bei der AfD zu sein und sie zu wählen?
    Aber LBTQirgendwas ist damit vereinbar, obwohl die Bibel sagt: Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild, als Mann und Frau, als Adam und Eve, nicht Adam und Steve.
    Es ist auch mit dem Christentum vereinbar, dass Ehe und Familie verächtlich gemacht werden. Immerhin spricht die Kirche vom heiligen Sakrament der Ehe, nicht vom Sackel Zement der Beliebigkeit.
    Es ist mit dem Christentum auch vereinbar, wenn christliche Traditionen eingeschränkt werden oder gleich ganz verschwinden, weil man aus christlicher Fernstenliebe herangekarrte Christenhasser und ihre „psychiatrischen Einzelfälle“ fürchtet? Und stattdessen lieber den Ramadan, das Fastenbrechen und das Zuckerfest feiert?
    Es ist auch mit dem Christentum vereinbar, wenn sich alle einer potentiell oder tatsächlich schädlichen, für einige auch tödlichen Impfung unterziehen sollen?
    Ich behaupte: Satan hat sich der Kirchen und seiner Vertreter bemächtigt. Wir sind auf dem besten Wege, zur „Hure Babylon“ im biblischen Sinne zu werden, gleichzritig aber auch Sodom und Gomorrha.
    Teilweise ist das Ziel bereits erreicht.

  4. sowohl die katholische als auch die evangelische kirche haben in deutschland überhaupt kein problem damit, dass den gläubigen ( und nichtgläubigen) seit jahren verstand und gesundheit durch die energiewende geschreddert werden. da fehlt tatsächlich intelligenz. oder es ist pure, menschenverachtende bosheit.

    corona umgang und aufarbeitung desselbigen durch die christlichen konfessionen ist wohl auch müssig zu kommentieren.

    in den synagogen tanzt man vor freude ums goldene kalb und gedenkt massada.

    menschlichkeit bedarf keiner religion. und zeigt sich auch bei allen konfessionen recht selten.

    die einergiewende ist längst zum lackmustest für intelligenz, authentität und integrität in deutschland geworden, auch wenns die ai-gestützten vielschreiber bei ansage nicht begreifen wollen und fleissig helfen die thematik zu übergehen. funktioniert noch. noch.

    es geht um das vertuschen des sterbens von menschen und um millionen aktuell betroffene. um das setzen von prioritäten. ansage ist offensichtlich nicht daran interessiert, seine „reichweite“ zur aufklärung über eine tatsächlich seit jahren bestehende gemeine gefahr einzusetzen. ob man, wie der bundestag, zuviel portefolio drann hängen hat, oder dies aus religiösen gründen geschieht, weis ich nicht. ich vermute beides.

    gemeine gefahr:

    https://www.juraforum.de/lexikon/gefahr-gemeine

    definition unterlassener hilfeleistung:

    https://wissen.jurafuchs.de/schema/jqmpwvd/unterlassene-hilfeleistung-%C2%A7-323c-abs-1-stgb

    man kann die leser nicht ewig für dumm verkaufen.

    man kann nur ungewollte kommentare löschen.
    (die chronologisch archiviert werden)

    die energiewende ist dreh- und angelpunkt der „brüssler eliten“ und ihrer ideologien. es ist die basis für die menschenverachtende politik, die zerstörung der wirtschaft und die umgestaltung europas.
    kalergie, lerner-spectre, levy..das ist die richtung und die internationale klientel die dahinter steckt.

    da will man bei ansage nicht drinn rühren..warum wohl?

  5. Die Kirchen dürfen zwar immer noch gigantische Ströme von allgemeinen Steuergeldern an sich umleiten, die Kirchensteuer ist nur ein Zubrot, und als Gegenleistung beleidigen sie unheimlich couragiert das AfD-wählende Drittel ihrer Steuerpflichtigen. Aber das bedeutet nicht mehr viel. Diese verkommenen, grün-woken „N“GOs sind verzichtbar. Die oft wirklich wertvollen und wichtigen Arbeiten der Caritas und der Diakonie werden ja nicht aus Kirchen-, sondern aus den allgemeinen Steuern bezahlt.

    Nach der Implosion der DDR waren Erich und Margot Honecker Geächtete. Ein Pfarrer unterhielt aus Mitgefühl Kontakte zu ihnen. Ob das richtig war, weiß ich nicht, aber jedenfalls war er mutig, als ihm sein Entgegenkommen gegenüber den Honeckers vorgeworfen wurde und er sagte: „Aber ich bin doch Christ!“ Gemeint war: „Aber ich darf Geächtete doch nicht auch noch ächten, sogar, wenn sie zu Recht sozial ausgestoßen worden sind“ (der Gedanke an die Rechtmäßigkeit der Ausgrenzung steckte in seinem „aber“). Bei den Priestern und Pfarrern von heute scheint soviel Integrität kaum noch vorzukommen, und wenn doch, bekommen sie sehr großen Ärger mit „ihren eigenen“ Kirchen-Obrigkeiten. Das ist auch dann so, wenn sie in ihren kirchlichen Hierarchien sehr hoch standen. Wer sich dafür interessiert, kann sich über den früheren Erzbischof Carlos Vigano schlau machen.

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