
In der Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und großer Teile der Presse wird regelmäßig von „rund 50 Prozent erneuerbarer Energien“ gesprochen. Technisch korrekt bezieht sich diese Zahl jedoch ausschließlich auf den Stromverbrauch. Der unaufmerksame Zuhörer oder Leser versteht sie hingegen fast zwangsläufig als Anteil an der gesamten in Deutschland verbrauchten Energie – also an Strom, Wärme, Industrie und Verkehr zusammen –, was vermutlich auch so verstanden werden soll. Ebenso versteht der Zuhörer oder Leser unter „erneuerbaren Energien“ häufig “nicht fossile Energie” insgesamt, was ebenfalls vermutlich so beabsichtigt ist.
Tatsächlich liegt der Zuwachs „erneuerbarer“, nicht fossiler Energien in den letzten 25 Jahren bei lediglich rund 9 Prozent des gesamten Energieverbrauchs. Diese Zahl wurde kürzlich in einer Talkshow von Markus Lanz genannt, an der neben dem Moderator Markus Lanz auch die Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik Claudia Kemfert sowie der Volkswirt und Journalist Michael Bröcker teilnahmen. Sie verdeutlicht, welchen tatsächlichen Beitrag Wind- und Solarenergie als neu hinzugekommene Energiequellen zum Gesamtenergieverbrauch in Deutschland leisten. Diese 9 Prozent sind zudem nicht kontinuierlich verfügbar; sie erfordern Reservekraftwerke in praktisch gleicher Leistung, um das Netz stabil zu halten – mit überwiegend fossil betriebenen Reserven. Die „erneuerbaren Energien“ ersetzen somit keine fossile Erzeugung, sondern ergänzen diese nur – unter erheblichem zusätzlichem Aufwand.
Aufwand der “Energiewende”
Die Kosten dieses bescheidenen “Fortschritts” sind enorm. Carsten Linnemann (CDU) nannte wiederholt 500 Milliarden Euro für die Energieumstellung der letzten 25 Jahre, vor allem an EEG-Förderkosten der Stromwende. Hinzu kommen die privaten und öffentlichen Ausgaben für die “Wärmewende”: Einbau von Wärmepumpen, Heizungsumrüstungen, Gebäudesanierungen und so fort, die mit 300 bis 600 Milliarden Euro beziffert werden. Setzt man hierfür einen realistischen Mittelwert von 450 Milliarden Euro an, ergibt sich eine Gesamtbelastung von rund 950 Milliarden Euro.
Die Hochrechnung auf eine vollständige Energieumstellung macht die tatsächlichen Dimensionen erst sichtbar: Bei rein linearer Fortschreibung des bisherigen Tempos – 9 Prozent Ausbau in 25 Jahren – würde eine vollständige Umstellung rechnerisch mehrere Jahrhunderte in Anspruch nehmen. Diese vereinfachte Betrachtung ist keine Prognose, verdeutlicht jedoch die enorme strukturelle, zeitliche und wirtschaftliche Tragweite des Vorhabens. Selbst unter günstigeren Annahmen bleibt die Größenordnung gewaltig. Die Energiewende ist kein kurzfristiges Investitionsprojekt, sondern ein tiefgreifender Umbau nahezu aller Bereiche von Wirtschaft und Infrastruktur, der mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden ist.
Zusätzliche Kostentreiber und strukturelle Herausforderungen
Unabhängige Studien beziffern die Gesamtkosten der Energiewende bis 2045/2050 – je nach Methodik und Abgrenzung – auf etwa 4,8 bis 13,3 Billionen Euro kumuliert. Diese Spannbreite verdeutlicht nicht nur Unsicherheiten in den Annahmen, sondern auch die erhebliche wirtschaftliche Dimension, die mit dieser Transformation verbunden ist. Zusätzliche Kostentreiber und strukturelle Herausforderungen sind zunehmende Materialknappheit bei Kupfer, seltenen Erden und anderen strategischen Rohstoffen steigende Anforderungen und massive Investitionen beim Netzausbau, der Aufbau einer umfassenden Speicher- und Wasserstoffinfrastruktur, anhaltende Inflation und steigende Produktionskosten sowie zunehmender Fachkräftemangel. Diese Faktoren führen dazu, dass die wirtschaftlichen Belastungen weiter zunehmen können. Insbesondere die letzten Schritte hin zu einer weitgehend „erneuerbaren Energieversorgung“ gelten als überproportional anspruchsvoll, da hier nicht nur zusätzliche Kapazitäten geschaffen, sondern auch Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Systemintegration dauerhaft gewährleistet werden müssen.
Für nur 9 Prozent mehr „erneuerbarer Energien“ – optimistisch gerechnet – am Gesamtverbrauch hat Deutschland also bereits fast eine Billion Euro aufgewendet. Die Hochrechnung auf 100 Prozent zeigt: Die öffentliche Darstellung suggeriert einen weitaus größeren Erfolg, als tatsächlich erreicht wurde. Das eigentliche Problem – und die eigentliche Rechnung – liegt nicht hinter uns, sondern noch vor uns. Das Ziel einer vollständigen Umstellung auf „erneuerbare Energien“ bedeutet nämlich die Elektrifizierung aller Sektoren und damit den Ausbau von Wind- und Solarenergie von 9 auf 100 Prozent sowie den Hochrüstung der Reservekraftwerke von derzeit rund 20 auf 100 Prozent der benötigten Leistung.
Systematischer Raubbau
Diese Reservekraftwerke sollen perspektivisch mit „grünem“ Wasserstoff betrieben werden. Dessen umfangreiche Herstellung, ein etwaiger Import – sofern überhaupt realisierbar – sowie der Aufbau der gesamten Infrastruktur, von Elektrolysekapazitäten über Speicher bis hin zu einer umfassenden Transport- und Verteilkette, sind jedoch mit erheblichen technischen, wirtschaftlichen und logistischen Belastungen verbunden. Selbst unter optimistischen Annahmen gehen Studien davon aus, dass hierfür zusätzliche Investitionen in Billionenhöhe erforderlich sein könnten. Diese würden die ohnehin bereits erheblichen finanziellen Belastungen der Energiewende nochmals deutlich ausweiten und die Gesamtkomplexität der Transformation weiter erhöhen. Hinzu kommt eine grundlegende Unsicherheit: Ob eine umfassende Umstellung auf Wasserstoff in der erforderlichen Größenordnung jemals technisch zuverlässig und zugleich wirtschaftlich tragfähig umgesetzt werden kann, ist derzeit völlig offen.
Bei einem nominalen Bruttoinlandsprodukt von derzeit rund 4,5 Billionen Euro und angesichts massiver, ungelöster volkswirtschaftlicher Krisen in der Rentenfinanzierung, dem Bildungssystem, der unkontrollierten illegalen Migration mit ihren enormen Folgekosten sowie zahlreichen weiteren strukturellen Baustellen ist diese Politik volkswirtschaftlich schlicht unverantwortlich. Eine Billion wurde bereits ausgegeben für gerade einmal 9 Prozent realen Fortschritt – und nun sollen weitere 5 bis 13 Billionen folgen: Das ist keine “Energiewende”, sondern ein systematischer Raubbau am deutschen Wohlstand, der die Wettbewerbsfähigkeit zerstört, den Mittelstand stranguliert und zukünftige Generationen mit untragbaren Schulden und Abhängigkeiten belastet. Diese irreführende Schönrechnerei muss endlich aufhören.
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13 Kommentare
wie stellt man aus den Grünen Wasserstoff her?
Die Lösung unserer „Energieprobleme“?
Man lege Stoff in Wasser, dann hat man Wasserstoff.
Die restlichen 91% werden überwiegend durch „Einsparungen“ gewonnen, aka „Downsizing“. Im Klartext: Deutschland wird zum Drittweltland. Das will nur keiner hören.
Die studierten Egoisten der Republik
haben sich zusammengetzt und mit
einstimmigem Beschluss das Chaos
über uns gebracht.
Mit irren Theorien und Lügen sind
sie ans Werk gegangen.
Wir verglühen!
Wir verglühen eben nicht. Weil es
auch mal kalt ist.
Es ging nur darum die Taschen von
den Betrügern und ihrer Helfer zu
füllen.
Und ein großer Teil ( Grüne ) sind
darauf hereingefallen.
Jetzt haben wir den Salat!
Merke: Der Fuchs ist schlau und
stellt sich dumm.
Bei Grünen ist es anders rum.
Seit wann lässt sich Energie erneuern?
Energie wird umgewandelt!
Mein PKW ( 1340 kg )ist 16 Jahre alt und fährt mich überall hin!
Mein Mopped ist 35 Jahre alt.
Der Polo meiner Frau ist 33 Jahre alt.
Wie lange hält ein Akku auf 4 Rädern mit 3.600 Kg Gewicht?
Ich habe neulich auf einer Oldie-Ausstellung ein PKW von 1917 gesehen. Fahrbereit und für den Strassenverkehr zugelessen!
Man hat uns DIGITALE Zähler aufgezwungen.
Mein alter Zähler lief 55 Jahre einwandfrei. Würde Heute noch laufen.
Die DIGITALEN Zähler müssen alle 8 Jahre ausgetauscht werden.
IN 47 Millionen Haushalten!
Was ist nun unter dem Begriff NACHHALTIGKEIT zu verstehen?
Seit wann lässt sich Energie erneuern?
Energie wird umgewandelt!
Mein PKW ( 1340 kg )ist 16 Jahre alt und fährt mich überall hin!
Mein Mopped ist 35 Jahre alt.
Der Polo meiner Frau ist 33 Jahre alt.
Wie lange hält ein Akku auf 4 Rädern mit 3.600 Kg Gewicht?
Ich habe neulich auf einer Oldie-Ausstellung ein PKW von 1917 gesehen. Fahrbereit und für den Strassenverkehr zugelessen!
Man hat uns DIGITALE Zähler aufgezwungen.
Mein alter Zähler lief 55 Jahre einwandfrei. Würde Heute noch laufen.
Die DIGITALEN Zähler müssen alle 8 Jahre ausgetauscht werden.
IN 47 Millionen Haushalten!
Was ist nun unter dem Begriff NACHHALTIGKEIT zu verstehen?
Man muss dazu sagen das unzählige Windkraftanlagen schon installiert aber noch garnicht ans Netz angeschlossen wurden. Das liegt oft daran dass die Windkrafträder bereits aufgebaut sind, aber die Stromleitungen garnicht verlegt wurden. Genauso wie bei aufgrund wegen Netzüberlastung abgeschalteten Anlagen , kassieren die auch Entschädigungszahlungen : für nichts !
Das waren in den letzten Jahren schon mal zwischen 500 bis 800 Millionen Euro im Jahr ! So läuft das in Germanistan !
Erneuerbare Energie hat unsere Strompreise gesprengt, hat die Natur verschandelt, Urwälder gerodet, Vögel getötet. Atom haben wir abgeschafft, alte Kohlekraftwerke laufen weiter, haben uns schlechte CO2-Werte beschert. Haben wir zuviel Strom, verschenken wir ihn ans Ausland und zahlen noch dafür, bei Flaute kaufen wir Strom im Ausland. Wer so etwas gut findet, muss zum Neurologen in die Geschlossene, dem kann man wahrlich nicht mehr helfen.
Die haben keine Ahnung: „43 Prozent halten den Umbau des Energiesystems hin zu erneuerbaren Energien für eher gut“ . “ Das sind meine Lieblinge. Wenn die Oberstube nicht mehr bewohnt und nur noch vom interstellaren Hintergrundrauschen durchströmt ist, wird Anthropologie zur Situationskomik oder Verblödung!!! oder auch massenmanipulation ! – gepaart mit realitätsverlust – weltklimahysterie !
Herr Cohnen,nicht wundern über die Ineffizienz Dummlands. In Singapur sind 480 von 1000 Schülern Matheasse und
in Dummland schaffen es gerade mal noch 6% dazu.Das Denken haben deswegen unsere haltungseffizienten Propaganda- NGOs -Medien übernommen und die Treppe wird jetzt von unten nach oben gekehrt.
Wie schon mal geschrieben, wer Technik, Ökonomie und vielleicht noch Ökologie beherrscht, klinkt sich da raus, weil dies ein unendliches Drama in Fortsetzungen ist. Das subjektiv wahre Ziel hat nix mit Klima zu tun – OK?
Wir wollen mal bisschen rechnen.
1000 Gt kumulierte CO2-Emission verursacht (angeblich, laut IPCC und Klimawahngläubige) eine Temeraturerhöhung von 0,2 °C.
Die EU und GB haben für den Klimaschutz 2011-2025: 5030 Milliarden € ausgegeben.
Das hieße, mit dieser Summe haben wir eine Temperaturerhöhung von 0,011 °C verhindert.
Male sich jeder aus, was mit diesem Geld hätte angestellt werden können.
Ich betone nochmal, das sind Mainstream-Daten. Ich persönlich stehe auch dieser minimalen Temperaturerhöhung skeptisch gegenüber, ich meine, nicht der Temperaturerhöhung, sondern dass sie durch CO2 verursacht wurde.
Qellen:
https://pureadmin.qub.ac.uk/ws/portalfiles/portal/655051787/CarbonEmisson_Latex.pdf
https://www.science-climat-energie.be/2024/09/27/the-net-zero-holy-grail-expected-benefits-and-scientific-foundations/
Beim Ausrechnen der Aufwendungen habe ich die Hilfe von Grok in Anspruch genommen.
@Der große Selbstbetrug der “Energiewende”
Selbstbetrug ist das nur für die Gläubigen der Klima-Religion – für die Priester ist das ein Riesengeschäft um Geld, Macht und Einfluß !
die Energiewende ist ein Fakeunternehmen von IndustrieLobbyisten der Solar-Wind-Forschungsgeldabzocker- CO2 Verpressungsblödsinnforscher die mit dem CO2 Schwachsinn abenteuerliche Gewinne einfahren und unser Land an die Wand fahren.
Durchgeführt von bildungslosen, intelligenzlosen, korrupten Parlamenten die in ihrer Dummheit nur ihre Wähler wiederspiegeln.